| zimtzicke: "Route an die Cote dázur"
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Hallo Tanja,
natürlich ist das irgendwie zu schaffen - 12 Std. nachts und jeden Tag woanders.
Wenn man ganz jung ist, ist meist der Urlaub ja nicht nur rein zu Erholen da; dann geht das auch schon mal so.
Nur im Laufe der Zeit kommt den meisten Wohnmobilisten die Erleuchtung, dass der Weg das Ziel ist und dass man mehr davon hat, wenn man sich im Urlaub auch ein bisschen erholt.
Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wenn ihr das so machen wollt, wie ihr das vorhabt, dann zieht es durch. Wichtig ist, dass man bereit ist - und dafür hat man ein Wohnmobil -, die Pläne auch zu ändern, wenn es nun mal nicht so klappt, wie man sich das gedacht hat. Dann sollte das alles eigentlich kein Problem sein :razz:
Ihr wisst sicher um die Gefahren des Nachtfahrens und fahrt nicht todmüde los? Da gibt es Forschungsergebnisse, an denen es nichts zu rütteln gibt.
Wenn ihr dann letztendlich doch unterwegs müde werdet, dann wäre Übernachten auf frz. Autobahnraststätten das letzte, was ihr tun solltet. Jeden Sommer häufen sich die Stories, was dort alles passiert. Also: auch wenn ihr dort welche stehen seht, fahrt von der Autobahn und sucht euch ein kleines Dorf abseits. Da stört man niemanden, wenn man am nächsten Morgen wieder weiter fährt. Zum Übernachten ganz meiden solltet ihr den Großraum Lyon.
Mein Ding war das nie gewesen: über Nacht fahren und dann im Zielgebiet hundemüde anzukommen. (Haben wir einmal gemacht vor 20 Jahren, als wir zu viert in die Türkei gefahren sind...). Ich würde hier abends noch losfahren bis Nordfrankreich - irgendwo zwischen Metz und Dijon. Dann morgens gegen 6h auf, ein schnelles Frühstück und dann in einem Rutsch durch - wenn es das denn sein soll.
Aber: jeder entscheidet das für sich und die meisten wollen auch ihre eigenen Erfahrungen machen.
Bitte berichtet hinterher, wie es euch ergangen ist - entweder um uns Warner eines besseren zu belehren oder um Nachahmer zu warnen.
Gruß
von
Maggie
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| Anzeige: "Route an die Cote dázur"
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| Poldi: "Route an die Cote dázur"
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| Zitat: | | Nur im Laufe der Zeit kommt den meisten Wohnmobilisten die Erleuchtung, dass der Weg das Ziel ist und dass man mehr davon hat, wenn man sich im Urlaub auch ein bisschen erholt. |
Ja Maggie, das ist richtig, aber wenn der Weg das Ziel ist, dann braucht man mehr Weg, weniger Ziel. Darum sagt man ja auch:"Nix wie weg." :lach:
Hallo Anja, ich stimme den Vorrednern zu, dass die Zeit für eine solche Reise vom Rheinland aus zu kurz ist. Wie Andreas fs schon sagte - Du musst ja auch wieder zurück - und das zieht sich 8)
Auf jeden Fall aber gute Reise und gesunde Heimkehr.
Gruß Poldi
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| Gast: "Route an die Cote dázur"
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Anja, ich muss das nur noch mal sagen:
auf die Art und Weise wie ihr da runter sausen wollt, entgehen euch eine riesige Menge Highlights entlang eurer Route.
Wenn man das ganze einigermassen Geniessen will, braucht man mindestens 2 Tage runter und 2 wieder rauf. Sonst wird das kein Urlaub, sondern Stress pur.
Macht euch nicht unglücklich!
Trotzdem viel Spass bei eurem Vorhaben.
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| hoepe: "Route an die Cote dázur"
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Hallo,
wir waren an Pfingsten dort unten und wollten in 2 Wochen von San Remo bis nach Saintes Maries dela Mer. Wir sind bis Saint Tropez gekommen... Wir haben uns also auch verschätzt und haben es nachher genossen, doch ab und zu mal 2-3 Tage zu bleiben und alles in Ruhe anzuschauen. Die Gegend ist eigentlich viel zu schön um durchzuhasten. Allerdings ist Pfingsten dort unten auch Nebensaison und es war sehr wenig los. Heimfahrt auch in zwei Etappen über die Route Napoleon und bei Gap bei einem Schnapsbauern übernachtet (France Passion). Das war sehr entspannt.
Wir sind dann von den verschiedenen Plätzen auch dann per Bahn in die größeren Städte wie Nizza, Cannes etc. gefahren. Wir gehen lieber noch ein zweites Mal runter und machen dann den zweiten Teil.
Gruß Peter
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| meier923: "Route an die Cote dázur"
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Hallo Tanja
auch wir haben mal so gedacht..... :eek:
und fahren generell nur noch zur Nebensaison an die cotè.
Bei eurem Reisetermin würde ich sagen , Meidet die Küstenstrasse ..... :!: Ihr werdet es bereuen ... (obwohl in der Nebensaison sehr schön , aber auch halt ein bisschen voller )ste Maxime , Port Grimaud oder aber auch Cannes und Nizza sind permanent verstopft Monaco sowieso .
Wir machen es so :
wir kaufen uns eine Vinette für die schweiz ( Womo bis 3,5 T ) und kommen da günstig weg. und dann über Zürich und Italien oder Bern __Frankreich direkt ..( komme aus dem hohen Norden über berlin ) :!:
Dann fahren wir in die Provene bzw Berge.... Ziele setzen wir uns nicht mehr wir fahren soweit wir kommen ohne Zwang.... An der Küste haben wir schon alles gesehen jetzt ist das Hinterland dran .... es ist auch viel schöner .... 8)
besorgt euch doch France Passion und geniesst das Landleben ... frankreich ist so vielseitig da kann man auch keine Tipps geben ...
vieleicht Georges du Verdon ( stellplatz nebenan Lac de coix)
oder vieleicht das Kap de estrel ( ebenfalls mit Campingplatz.)
Eze sollte man auch besucht haben .... :kleeblatt:
aber mit der zeit wird richtig enge bei euch.... egal
viel Glück und gute reise ... wir fahren erst wieder im Oktober .....
Carsten
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| CKgroupie: "Route an die Cote dázur"
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Hallo Anja,
man kann die Strecke zur Cote schon an einem Tag schaffen. Wir sind letztes Jahr an einem Tag von Bormes Les Mimosas (bei Hyeres) zurück bis ins Rheinland gefahren. Waren 1100 km und wir haben 13 Stunden gebraucht.
Erholsam kann man das allerdings nicht nennen! wir sind morgens um 9.00 Uhr los und waren abends um 22.00 Uhr zuhause und ratschkaputt. Freiwillig würde ich das nicht noch mal machen. So ein Womo fährt sich ja auch nicht wie ein PKW. Mit alkoven ist man vor allem recht windanfällig und da es zum Teil biestig gewindet hat, musste man sich sehr konzentrieren.
Aber - wie ich schon schrieb - den schlimmeren Aspekt sehe ich in der Überfüllung da unten. Im August das Vorhaben zu fassen an der Cote entlang zu fahren, das hat nicht mit jung und belastungsfähig zu tun, das ist wirklich furchtbar um diese Zeit. Und wenn ihr dann schon da runter brettert wie die Wilden in der Vorfreude auf die (wirklich wunderschöne Cote d'Azur) und dann da nur Autoabgase einatmet, weil ihr euch mit 15 km/h von Ort zu Ort quält, dann täte mir das leid.
frankreich hat so wunderschöne Gegenden, die man auch im August anfahren kann (der Norden z.B. ist gerade mal halb so weit, wunderschön und längst nicht so überfüllt), da würde ich mir die Cote für einen Urlaub aufsparen, wo ihr sie dann auch genießen könnt.
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| mk9: "Route an die Cote dázur"
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Hallo Tanja,
ich möchte bezweifeln, daß Ih einen Schnitt von 100 km/h fahren könnt,
wenn es wirklich 1.100 bis 1.200 km sind.
Von Krefeld bis Luxemburg über koblenz und Trier habt Ihr wohl alles Autobahn. Mir scheint das aber ein Umweg zu sein. Von Krefeld nach Luxemburg durch die Eifel habt Ihr aber nur eine Autobahn bis Blankenheim. Dann über die B 51 ( zum Teil 70km Höchstgeschwindigkeit)
über Bitburg nach Trier und dann nach Luxemburg scheint mir die bessere Möglichkeit zu sein. Tanken muß man ja auch noch. Von Luxemburg bis TOUL in frankreich ist die Autobahn gebührenfrei. Ab da ist die A 31
mautpflichtig. Bergig ist diese Strecke Richtung Dijon auch noch. Ob Ihr die mit 1oo km/h fahren könnt, das kann ich nicht beurteilen. Von Beaune nach Lyon ist die A 31 dreispurig. Man kommt sehr gut voran. Vor Lyon würde ich aber die Stadt umfahren. Es geht aber auch durch die Stadt.
Gut, wenn man sich bei der Fahrt abwechselt und ohne Stops kommt man wohl sehr weit. Aber g e s e h e n habt Ihr NICHTS ( außer Autobahn ).
Hoffentlich kennt Ihr die Gefahren von Nachtfahrten in den frühen Morgenstunden. Es soll doch ein Urlaub sein ( vom 1. Kilometer an ), oder ?
Genießt Euren Urlaub doch mit wenigstems einer Übernachtung.
Ihr könnt natürlich auch die Strecke über Basel, Genf und Grenoble wählen.
Alles Autobahn. Aber dann in Basel die Vignette besorgen am Zoll.
Von Grenoble geht es dann aber nur bis SISTERON auf einer Nationalstraße
und zwar die RN 75. Dann ein kurzes Stück Autobahn. Ich glaube in Chateau Arnoux auf die RN 85 über Digne, Grasse nach Cannes.
Ein Forenmitglied hat im Thread erwähnt, daß er von Hyres ( bei TOULON )
die Heimreise in 13 Stunden geschafft hat. Er ist aber nur Autobahn gefahren. Ich glaube, dass er sich das aber nicht mehr antut (komisches Wort, aber im Rheinland üblich ).
Lieber 2 Tage fahren und etwas vom Land mit seinen Schönheiten sehen und dafür 1 Tag weniger das Mittelmeer. Die Rückfahrt konnt Ihr dann in einem Rutsch erledigen. Dann ist Euer Urlaub aber auch futsch !
Im internet bekommt Ihr schöne Routenbeschreibungen. Gut ist der von
via.Mich.... (wie das Reifenfabrikat). Hoffentlich darf ich das schreiben. :(
Betrachtet meinen Kommentar aber nicht als das Evangelium.
Eigene Erfahrungen sind die besten Erfahrungen.
Gruß aus Viersen
mk9 ( Manfred )
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In Hast und Eile
kann nichts gelingen ( Chines. Sprichwort )
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| 901red: "Route an die Cote dázur"
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dann sag ich auch mal was dazu.
lasst es sein! es gibt keinen volleren monat als den august in frankreich. und insb. an der cote stapeln sich alle. ich war nun sicher mehr als 20 mal dort unten.
mit dem pkw, mit dem vw bus, mit dem Womo, mit dem fliegr und mietwagen...
mai/juni und sept/okt sind prima. da zwischen die hölle.
zudem bist du an der cote als Womo fahrer nicht besonders beliebt...
ich kann mir gut vorstellen was ihr euch davon versprecht / vorstellt... davon wird nur leider nichts eintreffen...
wenn dies eure erste Womo tour sein soll und es auch aug. sein muss, dann fahrt rüber in die bretagne oder Normandie. da habt ihr deutlich mehr spass...
... was ihr vor habt habe ich 1997 (da war ich 26 jahre alt) auch gemacht... erste tour mit einem richtigen Womo... nachts runterknüppeln... natürlich an die cote...logisch :)
wir hätten es besser sein lassen... und das lag nicht daran, dass wir nachts im Womo ausgeraubt wurden... dabei standen wir doch so schön an der küstenstrasse am wasser, bei canne mit andern Womo`s zusamenn... tja ja... man lernt dazu :-)
sucht euch für eure erste Womo tour was schöneres...
o.
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| sunseeker: "Route an die Cote dázur"
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Hallöchen,
ich bin grad in Cannes. Ohne Womo - beruflich. Die Küstenstrassen sind zu, alles bewegt sich im Schneckentempo. Hinzukommt, dass es irre heiß und teilweise schwül ist.
Ich denke auch, dass es im Moment andere, bessere Ziele gibt als die Côte d' Azur.
Viele Grüße und alles Gute
Tamme 8)
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