JEFF und GITTE

Indien & Nepal
Eine Marathontour durch Nordindien und Nepal in nur 18 Tagen

Auszug aus dem Tagebuch

Tag 6: Auszug
Wir befinden uns irgendwo in der nördlichen Mitte Indiens.
Irgendwo zwischen Dschungel, Savannen, glühender Hitze, Staub, Mosquitos, unzähligen Tempeln mit Hunderten von Göttern, heiligen Kühen, Affen und Milliarden von Fliegen, die uns ununterbrochen nerven.
180 Kilometer Wegstrecke liegen vor uns, um den Weg von Orcha nach Khajuraho noch heute zu bewältigen.
180 Kilometer auf einer kaum befestigten Straße, die gerade einmal so breit ist, dass ein Elefantenarsch darauf Platz finden könnte.
Und diesen Weg müssen wir uns teilen!
Teilen mit Wasserbüffeln, Tausenden von Mopeds, Bussen, Lastwagen, Fußgängern, Ziegen, Hühnern und Brahmanen auf dem Pilgerpfad und Kindern die hier ihren Spielplatz gefunden haben.

Zu allem Überfluss wird es auch noch dunkel.
Ein einziger Scheinwerfer leuchtet und den Weg aus, oder das, was man hier unter
einer Ausleuchtung verstehen mag.
Unser Busfahrer und Beifahrer zünden in ihrem durch Glasscheibe abgetrennten Fahrerhaus zwölf Räucherstäbchen an und summen laut ein paar OM.

Der Rauch der Räucherstäbchen hüllt nun den kleinen Fahrerstand vollends ein
und die Sicht ist gleich Null.
Ein süßlicher Duft durchströmt nun auch den Passagierraum, während sich der Bus in Bewegung setzt.
Wir werden anständig durchgeschüttelt und fragen uns, ob der Rauch die beiden Fahrzeugführer nun schon in das Reich der Bewusstlosen verfrachtet hat.

Wir rollen, rollen nun von Orchha nach Khajuraho.
10 Stunden werden wir für diese 180 Kilometer brauchen.
Wir werden am Ende völlig geschafft sein, schnell ein paar Bier schlürfen und schon an der Theke einschlafen.
Wir werden extreme Fahrmanöver erlebt haben und vielleicht gar den Tod von der Schippe gesprungen sein.

Der einzige Trostspender wird unser Reiseleiter sein.
„Es wird nichts passieren – wenn sie eine Heilige Kuh tot fahren, müssen beide für fünf Jahre ins Gefängnis und anschließend zu zwölf heilige Stätten pilgern!“, beruhigt er uns, dass werden sie nicht riskieren wollen.

Tag 7: Auszug
Die zehn Bramahnen schwenken Feuertöpfe über dem Ganges.
Eine gespenstische Kulisse ist das.
Ein roter, unheimlich wirkender Vollmond zieht auf und wir hören den Gesang der heiligen Männer bis zur Strommitte.
Tausende von Blumen geschmückter Kerzen schwimmen auf den Fluten des Ganges rund um unser Boot herum.
Plötzlich schreien die Frauen laut auf.
Ein in bunten Tüchern gehüllter Leichnam streift an unserem Boot vorbei.

Tag 8: Auszug
Unser Boot bewegt sich mit dem trägen Ganges an den Verbrennungsstellen der Hindus vorbei.
Der Rauch dringt zu uns in den Booten herüber.
Die brennenden Körper verströmen einen eigenartigen Geruch.
Das Wehklagen schmerzt in unseren Ohren.
Auf einem Blumenteppich sitzend zieht ein Papagei an uns vorbei.
Ist noch ein Leichnam unter dem Blumenschmuck?

Tag 15: Auszug
Es ist 4 Uhr als wir losziehen.
Heute besteigen wir einen 2000er, unterhalb des Annapurna Massivs.
Oder korrekter ausgedrückt, wir besteigen den Bus, der uns zu den Ausläufern des Annapurna Massivs im Himalaya bringt.

Doch beginnen wir unsere Reise am Anfang!
Und dieser Anfang war für uns unser 2. Honeymoon.
Am 5.10.2008 ließen wir nach 30 Jahren, in der kleinen Kirche auf der Halbinsel Scheid unsere Ehe segnen.
Nur unsere Kinder und engste Freunde waren geladen.
Die Musik spielte Joe Cocker Revival, ein wirklich überzeugendes Duo.
Am 8.10. flogen wir dann nach Indien und den 20.10. , unseren wirklichen Jahrestag verbrachten wir auf Elefantensafari, im Chitwan-National-Park.


Die Tour:
Tag 1: Flug von Düsseldorf, über Wien nach New Delhi
Tag 2: New Delhi
Tag 2: Busfahrt von New Delhi nach Jaipur (Bus: 260 km)
Tag 4: Jaipur, Amber und der Palast der Winde (Bus: 22 km)
Tag 5: Busfahrt von Jaipur nach Agra (240 km)
Tag 6: Agra – Orchha (Zugfahrt mit dem Shatabdi Express, 240 km)
Orchha nach Khajuraho (180 km mit dem Bus)
Tag 7: Khajuraho nach Varanasi (Benares) (Flug)
Tag 8: Varanasi: Mit dem Boot auf dem Ganges
Tag 9: Varanasi: Mit dem Boot auf dem Ganges, dann Flug nach Nepal,
Kathmandu.
Tag 10: Kathmandu, Patan, Swayaambunath
Tag 11: Kathmandu, Bhaktapur, Bodnath
Tag 12: Kathmandu – Chitwan (180 km)
Tag 13: Chitwan National Park: Unterwegs auf Elefanten
Tag 14: Chitwan nach Pokhara, unter den Gipfeln des Annapurna-Massivs.
Tag 15: Annapurna
Tag 16: Flug von Pokhara nach Kathmandu
Tag 17: Flug von Kathmandu nach New-Delhi, dann nach Wien, dann Düsseldorf.

Der ganze Bericht folgt in den nächsten Tagen, Tag für Tag.

Viel Spaß beim mitreisen wünsche, Jeff und Gitte

JEFF und GITTE

Fotos

stephan

Hallo Gitte,
hallo Jeff,

schön das Ihr wieder heil zurück seit!!!

Wünsche Euch ein tolles WE!!

Lieben Gruss

Stephan und Kerstin

renato100

Hallo Ihr zwei Beiden !

Der arme kleine Elefant......... :?
Der ist ja schon etwas eingesunken.......... :D

Ja, so eine Dusche sieht gut aus.... :P


Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.................... :!:

Schnappy04

aus lauter staunen über euren reisebericht, ist mir jetzt beim zweiten lesen erst aufgefallen, das ihr am 5.10. geheiratet habt.

hezlichen glückwunsch :daumen2: :kette:


lg tina

JEFF und GITTE

Schnappy04 hat geschrieben:aus lauter staunen über euren reisebericht, ist mir jetzt beim zweiten lesen erst aufgefallen, das ihr am 5.10. geheiratet habt.

hezlichen glückwunsch :daumen2: :kette:


lg tina


Liebe Tina,

danke für die Glückwünsche.
Nur eine kleine Korrektur:
Wir haben 30sten Hochzeitstag gehabt und deshalb in der Kirche
uns den Trausegen geben lassen.
Gitte ganz in weiß, dieweil wir vor 30 Jahren nicht ehrlich so die Knete
für sowas hatten.
Übrigens sind wir am 20.10.2008 seit 48 Jahren ein Paar.
Eben seit der 2. Klasse.

An alle anderen, schön mal wieder von Euch zu lesen.
Musste unterwegs oft so denken, wenn einige von Euch mit
dabei gewesen wären, hätten wir echt noch mehr FUN gehabt.

Gute Besserung an Monika!

Gruss Jeff

JEFF und GITTE

Fotos

JEFF und GITTE

Fotos

JEFF und GITTE

Tag 0:
Fahrt mit dem Wagen nach Düsseldorf.
Übernachtung beim Sohn, der dort wohnt.

Tag 1:
Von Düsseldorf fliegen wir mit Austrian-Airlines über Afghanistan und Pakistan nach Indien.
Zielflughafen ist New-Delhi.
Gegen Mittag holt uns der Reiseleiter ab.
Es sind knapp 40 Grad und da Feiertag ist, herrscht nicht das übliche Chaos auf den Straßen.
Wir checken im Radisson-Hotel ein, machen uns frisch und schon geht die erste Tour los.
Wir besuchen die Altstadt, die große Jama Masjid Freitagsmoschee und das rote Fort. Weiter geht es zum Verbrennungsplatz von Mahatma Ghandi, der gleichzeitig
ein nationaler Gedenkort ist.

Kleidung:
In den Gedenkstätten und Tempel darf man(n) auch Frau, nicht freie Schultern zeigen.
Man darf dort auch keine Schuhe tragen.
Für 50 Rupien ( … knapp einen Euro) kann man so genannte Tempelsocken kaufen.
Man wird sie auf der Indienreise oft gebrauchen.

Hinweis:
Neben der Freitagsmoschee ist der Basar für gebrachte Autoteile.
Wer dort seinen Wagen abstellt wird nur noch Reste wieder finden.
Kinder und Jugendliche stehen schon mit Werkzeug bereit, um alles, was sich
schnell demontieren lässt zu vereinnahmen und im Basar zu versilbern.

Um es kurz zu fassen: Das Beste an New-Dehli war das Megabuffet im Hotel.
New Delhi selbst lohnt sich nicht, wenn man das echte und alte Indien sehen will.

Währung: 1 Euro = 60 Rupien
Stange Zigaretten: 600 Rupien = 10 Euro
0,5 Liter eiskaltes Bier im Hotel: 300 Rupien = 5 Euro (Kingfisher & Fosters)
Mittagessen im Touristenrestaurant: 250 – 350 Rupien = € 2,50 - € 3,50
Flasche landesüblichen Zuckerrohrrums: 650 Rupien = € 6,50
1,5 Liter Coca: 100 Rupien

So vergeht Tag 1 ohne Abenteuer und wirkliche Eindrücke.

Tag 2: Von Delhi zu der rosaroten Stadt Jaipur (Bus 260 km Autobahn)
Schon die Fahrt vermittelt was typisch indisch ist.
Landschaftlich gibt es nicht viel zu bemerken, das Land ist flach und ein ständiger Staubwind verklärt eine klare Sicht.
Auf der Autobahn kommen einen Geisterfahrer entgegen.
Oft staut es sich, weil es sich ein paar Heilige Kühe auf dem heißen Asphalt gemütlich gemacht haben.
Da man die Tiere nicht schlagen darf und auch nicht unfreundlich anschreien,
ergeben sich witzige Monologe der Beifahrer zu den Tieren.


Wasserbüffel kreuzen und auch sonst tummelt sich dort alles, was sich irgendwie bewegen lässt.
Fahrräder, Moped, Lastwagen ohne Führerhaus, Busse, Esel, Kamelfuhrwerke, kleine und große Affenherden und Lastenträger, die per Pedes riesige Ladungen Holz, Blätter oder Gemüse zum Markt tragen.
Aber, auf der Autobahn kann man die Strecke gut bewältigen.

Da die meisten Wagen keine Rückspiegel haben steht in großen Buchstaben auf den Kofferraum zu lesen: „Please Horn“ ( … bitte hupen)
Und gehupt wird in Indien was das Zeug hält.
Die Hupe ist das wichtigste Fahrzeugzubehör überhaupt.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Amber, die alte Stadt vor Jaipur.
Wie die chinesische Mauer, zieht sich hier ein ähnliches Bauwerk über die hohen Hänge des Gebirges.
20 Minuten fahren wir hinter einem Elefanten her, weil sich keine Möglichkeit zum überholen bietet.
Dann rollen wir durch Jaipur, der Hauptstadt Rajasthans.
Wieder beziehen wir unser Hotel, das Sheraton Jaipur.
Ein Traumhotel mit Wasserfällen, Brunnen, Wasserspeiern und riesigen Palmen, auf denen sich die Affen tummeln.

Nach kurzer Erfrischung geht es ins Zentrum Jaipurs.
Die Straßen sind unglaublich gefüllt.
Ein ständiges Hupkonzert ist die alles überlagernde Geräuschkulisse.
Kaum in der Altstadt kommen die bettelnden Kinder, Kranke und Straßenhändler.
Sie scharen sich um uns herum und wetteifern um unsere Rupien.
Geben tun wir nur den wirklich Kranken.

Jaipur ist Reiseziel erster Klasse, wenn man Indien besucht.
Alle Fassaden tragen eine rosarote Farbe, gleich der, des Palast der Winde.

Auf den Dächern tummeln sich Tausende von Affen, die sich regelmäßig zu den Marktständen schwingen und den Händlern die Früchte klauen.
Einem Affen komme ich sehr nah, da er auf einem Vordach hockt.
Ich schieße die ersten Fotos von ihm und bekomme als Dank eine Kanonarde an Nüssen an den Kopf geworfen.

Wir bummeln durch Jaipur und geniessen die Düfte, die aus den Läden und Restaurants strömen.
Den Palast der Winde werden wir morgen besuchen, wenn die Morgensonne die Fassade anstrahlt.

Ein toller Tag war das. Viele Eindrücke, ein so völlig anderes Leben, wie auf einem fernen Stern.
Abends an der Hotelbar zischen wir ein paar Bier und unterhalten uns angeregt über das Erlebte.


Morgen bleiben wir noch in Jaipur und besuchen den Maharadscha Palast in Amber.

Fortsetzung folgt!

JEFF und GITTE

Fotos

Schnappy04

autobahn? vom kamel überholt :D


wegen der hochzeit. war schon klar finde es nur klasse das ihr es wiederholt habt. also quasi um zweiten mal geheiratet.

wer weiß wie viele paare nach so vielen jahren ein zweites mal ja sagen würden? bestimmt nicht viele.

lg tina

JEFF und GITTE

Tag 4:
Jaipur und dem Palast der Winde nach Amber zum Palast der Lichter

Frühes Aufstehen fällt uns schwer, aber wir werden langsam an den frühen Weckruf herangeführt.
Heute geht es um 7 Uhr schon los.
Um diese Zeit steht der Palast der Winde mit seinen 900 Zimmern im besten Licht.

Durch das große Stadttor von Jaipur muss sich unser Busfahrer aber erst noch quälen.
Wie ein Nadelöhr schluckt das Tor alles, was in die Altstadt will.
Da wird zwischen Elefanten, Kamelen, Kühen, Wasserbüffeln und den vielen Fahrzeugen noch kräftig gestaut.

Wir verlassen den Bus und bestiegen erst noch 4 Stockwerke eines Privathauses, um gegen ein paar Rupien die Dachterrasse in Beschlag nehmen zu dürfen.

WWWWwwwwwwwooooooooohhhhhhhhhhh, was ein Anblick!
Da liegt er vor uns, der Palast der Winde, strahlt uns in der morgendlichen Sonne rosarot an.
Das muss man erst mal auf sich wirken lassen.
Gitte bemerkt ganz nebenbei, dass unser Haus ja die gleiche Farbe trägt.
Wir müssen grinsen.
Der Palast der Winde wurde einst vom Maharadscha für seine Frauen gebaut.
So konnten sie dem Treiben auf den Straßen zuschauen, ohne selbst gesehen zu werden.
Eine Art von sehr frühen Fernsehen war das wohl.
„ … der Winde“ heißt der Palast, weil die Fenster so angeordnet sind, dass immer eine luftige Brise durch die Fenster in die Räume ziehen kann.
Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieses eindrucksvolle Gebäude errichtet.

Nach 45 Minuten und 100 Fotos verlassen wir die Terrasse und stehen, umringt von Bettlern und Straßenhändlern wieder vor dem Bus.

Nun geht es nach Amber ( 11 km ) und von dort weiter mit Jeeps zum Palast der Stadt, dem Palast der Lichter.

Die Jeeps folgen einer alten Straße mit unzähligen tiefen Schlaglöchern.
Wir müssen uns gut festhalten, um nicht von der Ladefläche zu fliegen.
Und wieder wird gehupt, was die Membranen hergeben.

Oben angekommen haben wir einen fantastischen Blick über die Stadt Amber.
Den großen Hofbereich im Palast hat eine Filmcrew für sich vereinnahmt.
Es wird eine Szene auf den Leben der Maharadschas und ihrer Maharanis nachgestellt.
Was hatten diese Feudalherren doch für ein Leben!

Am eindrucksvollsten ist der Spiegelpalast, den der Herrscher selbst bewohnte.
Völlig mit spiegelnder Keramik an den Wänden versehen erstrahlt jegliches Licht gleich millionenfach zurück.
Der aus der Mogulzeit stammende Palast beeindruckt auch durch seine Gärten, Springbrunnen, Teichanlagen und Schatten spendender Säulenhallen.
Dazu ein majestätischer Blick in das Tal und auf Amber.

So vergeht Tag 4 nach einem ausgiebigen Mittagessen und weiteren Besuch des abendlichen Lebens in Jaipur.


Aus den Erzählungen unseres Reiseführers:

Götter und Heiligkeiten …

Indien verfügt über rund 300.000 Götter, Heiligkeiten und anbetungs- und verehrungswürdigen Dingen.
Bisher soll es noch keinem Hindu gelungen sein, alle aufzuzählen.

Der größte Gott ist Shiva und dessen Sohn Ganesha, der, mit dem Elefantenkopf.
Doch warum hat ein so Bollywood ähnlich gut aussehender Shiva ein Kind mit Elefantenkopf gezeugt?
Hier die Erklärung, … eine von Hunderten:

Shiva befand sich auf Reisen und hatte seinen Sohn vorher nicht gesehen.
Er verließ seine Frau, als sie schwanger war.
Das lag nun Jahre zurück.

Shivas Weib nahm ein Bad und wollte sicherstellen, das niemand das Haus betrat, während sie unverschleiert war.
Der Sohn, Ganesha, sollte, im zarten Alter von sieben Jahren selbiges ermöglichen.
So begab er sich vor die Haustüre, als der Vater, Shiva, unvorhergesehen nach Hause kommt.
Shivas sah den jungen Mann und es kam ihn in den Sinn, dass dieser seine Frau vielleicht zu verführen versuchte.
So holte Shiva kräftig aus und schlug Ganesha den Kopf ab, der prompt in den Ganges rollte und hinweg schwamm.

Aufgeschreckt vom Schrei des eigenen Kindes stürmte die Mutter aus dem Haus und machte Shiva heftige Vorwürfe.
Beide waren verzweifelt, als sie den Jungen ohne Kopf im Staub sitzend anschauten.

Shiva rief seinen besten Freund und beauftragte ihn, den Kopf zu finden.
Das schlug leider fehl, denn der Ganges hatte ihn schon unwiederbringlich fort getragen.
Voller Wut über sich selbst schrie Shiva seinen Freund an, den ersten Kopf zu bringen, der ihm nun begegnete.

Der Freund suchte weiter und fand auf seinem Weg am Eingang zum Urwald einen Elefanten. Das war der erste Kopf, der ihm begegnete.
Er nahm den Kopf und trug ihn zu Shiva.
Shiva nahm den Kopf und setzte diesen seinen Sohn Ganesha auf.
Und so wurde Ganesha zu einem Elefantenmenschen.

Nun lachten alle Menschen über den armen Sohn und sein sonderliches Aussehen.
Shiva rief darauf hin den Rat der Götter ein.
Dort befand man, Ganesha zur höchsten Gottheit zu erheben.

Seitdem lacht niemand mehr und Ganesha wird als ein Glück bringender Gott verehrt.

Aus den Erzählungen unseres Reiseführers:

Führerschein erlangen …

Da rund 40% der Inder Analphabeten sind ist es schwierig einen Führerschein zu machen, denn den Test könnte man ja nicht verstehen.
Auch wird einem, ungefähr einmal im Jahr, der Führerschein weggenommen, weil man nicht das nötige Kleingeld hat, die Polizei zu bezahlen.

Um trotzdem fahren zu können, hat man folgendes erdacht.

1. Man bestellt einen Agenten, zahlt ihm 6000 Rupien und übergibt 2 Passbilder.
Der Führerschein wird einem dann nach 6-8 Wochen per Post zugestellt.
2. Um immer ein paar Führerscheine zur Hand zu haben, kann man auch gleich ein paar davon beantragen. Der durchschnittliche Indier hat zwischen 5 und 10 Führerscheine.

Den Führerschein darf man ab 16 Jahren beantragen.
Busfahrer müssen allerdings eine Prüfung ablegen.
Busfahrer die nicht der Schriftkunde mächtig sind, schicken einen Agenten, oder Freund, der eben Lesen und Schreiben kann.


Aus den Erzählungen unseres Reiseführers:

Verkehrsregeln …

Es gibt eigentlich nur eine einzige!
Vorfahrt hat immer der, der sich mit seinem Fahrzeug vor dem anderen befindet.
Das gilt auch, wenn sie nebeneinander fahren und es sich nur um Millimeter handelt.
Der, der etwas Vorsprung hat, darf den anderen dann auch nötigen, ausbremsen oder abdrängen.
Eine eventuell 2. Regel in Addition besagt, dass man dabei kräftig hupen muss.

Und morgen geht es weiter, … weiter von Jaipur nach Agra und der fantastischen Taj Mahal.
Kommt Ihr mit?

JEFF und GITTE

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Gast

Hallo Gitte ,hallo Jeff

schön das Ihr wieder da seit und uns an Eurer Tour teilhaben laßt.

Natürlich sind wir morgen dabei wenn es weiter geht :)

JEFF und GITTE

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