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Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen
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| meier923: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Hallo an alle stolzen Besitzer eines Wohnmobils und an alle diejenigen die es noch werden wollen :!:
Ich eröffne mal diesen Thread um einfach mal aus Neugier zu Erfahren ob ich wirklich so" ungewöhlich " zu meinem Wohnmobil gekommen bin oder ob es durchaus Ähnlichkeiten gibt :
Wir sind eine fünf- Köpfige Familie ( 39/39/19/13/3 Jahre) und da es mit der Zeit immer Schwieriger wurde die Arbeit und den Urlaub zu Koordinieren überlegten wir uns eine Alternative zu einem Urlaub wo man nicht immer ganz genaue Planungssicherheit braucht :!:
Dann kam die Idee eines Wohnmobils ( 2007)
Da unser Frankreichurlaub eh anstand machte ich mich auf die suche nach einem passenden Mietmobil :eek:
Was sich im Nachhinein als Schwierige Aufgabe herausstellte :!:
Ein Wohnmobil mit alkoven und 5 Schlafplätze ... ja es gab einige .....aber für 3 Wochen und nichtsahnend wieviele Kilometer zusammenkommen hatten wir auch sogar eines gefunden ( 1995€Miete + 1750€ Kilometer+Reinigungspauschale+Service Gebühr)= 3945€ gesamt + Kaution :!:
Hmmm ....Ich habe Lange überlegt und bin Wahrscheinlich wie Viele Hier beim Nur mal schauen auf Mobile Hängengeblieben :D
Alkovenmobil 6 Sitz und 5 Schlafplätze , ich hin und habe Ihn mir erstmal angeschaut :
Naja ehrlich gesagt war das Mobil wirklich nicht berauschend :!: aber erstmal Probefahrt ... Ich war erstaunt wie ruhig und Rund der Motor lief 2.5 l TD; 92 PS( Im winter und - 3°C :P )getriebe war auch OK ...
Ich mache die Motorhaube auf und staunte, Total Trockener Motor nicht mal ein Ölfleck und der Motor war aber nicht gereinigt ... Das war eigentlich der Ausschlag dieses Mobil zu kaufen denn mir war klar das ich alles andere alleine reparieren kann ... U N D ... es sollte ja eigentlich nur diesen einen Urlaub halten :!:
IN den Aufbau rein und stellte fest das alle Geräte einwandfrei funktionierten Heizung ;kühlschrank zündete und boiler auch :!: Gesamte Elektrik funktionierte nebst toilette alles soweit erstmal OK.......
Dann nach draussen .... Hmmmm... reifen Hinten Runter ; Luftfedern Kaputt... Alkovenfenster undicht ; Stoßstange Kaputt und Rückwand verfault :!: Ohje ...... :roll:
Nach einigen Verhandlungen nahm ich das Fahrzeug trotzdem ... 1 Hand ....Der junge Herr der es gekauft aber nie angemeldet hat , hatte wohl doch seine Handwerklichen Fähigkeiten unterschätzt :D
Nicht lange hin und her ... Ich kaufte es ... wissentlich des Aufbaumässig schlechten Zustandes ..
Ich bin dann damit in den Urlaub ohne Probleme ......habe inzwischen die Rückwand erneuert einige Reperaturen ausgeführt und Neue Farbe spendiert ..... :wink: und dabei nie mehr daran Gedacht es überhaupt wieder zu verkaufen ... sind danach noch nach schweiz/ Österreich /Italien /frankreich und natürlich bei uns und fast jedes WE unterwegs gewesen ... tolle Erlebnisse gehabt und beschlossen einfach solange damit zu fahren bis es nicht mehr Tragbar ist .....
Übrigens war es im Endeffekt billiger als das Mieten :!:
Ich spar sicher schon auf mein Traummobil aber wann ich es mir Leisten kann weiss ich nicht ......Ich bin aber im Moment stolz auf meinen Alten Eimer der mich nie im Stich gelassen hat :!:
Ein Ungewöhnlicher Weg zu diesem hobby zu kommen der sicher oft Mühseelig war Ihn so zu Verwirklichen ...ist aber um so toller das Gefühl das es immer noch anhält :womobus:
PS. Meine Eltern hatten weder WW noch Womo ich hatte Urlaubsmässig noch nie Erfahrungen auf diesem Gebiet ... es war immer mal ein Kindheitstraum den ich mir Nach der Wende Erfüllen konnte und den meine Ganze Familie toll findet ...... :kindergarten:
gibt es hier noch jemanden der vielleicht auch so "Ungewöhnlich " zu Unserem hobby gekommen ist :D
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| Anzeige: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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| Tipsel: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Mein Peter sitzt neben mir und sagt: mit ner Leiter :kuller: :kuller:
Aber mal ernsthaft:
Ich war schon im früheren Leben mit VW-Bus Minimalausbau unterwegs. Also ne Ewigkeit her.
Mit Peter wurde ich dann zum Dauercamper, denn mit den Kids lebte ich übern Sommer auf dem Campingplatz Freiheit pur, während Papa von dort aus zur Arbeit fuhr und die Brötchen verdiente.
Während der Schulzeit der kinder waren wir nur am WE und in den Ferien dort, aber der Drang zum Wegfahren war immer da.
Dann wars endlich soweit: Beide kinder konnten Spaghetti kochen und waren somit groß, und wir frei. Mit 14 + 15 kann man die schonmal alleine aufm Campingplatz lassen am Wochenende. Die Nachbarn haben ihnen dann schon mal gesagt, dass Mitternacht lange vorbei ist, und sie in die Heia müssen. Also alles prima.
Dies war der Startschuss und ruckzuck kam wieder ein VW-Bus, diesmal aber die Erwachsenenvariante, also California mit Aufstelldach. Der sollte bis zur Rente unser Wochenendheim sein. Dann würden wir mal über ein Womo nachdenken.
Damit sind wir dann munter drauf losgefahren, bis Peter ganz schlimm Rücken hatte, alles auf der Kippe stand, und nach Monaten des Bangens er wieder arbeiten konnte, aber im Bussi der Platz im Bett für mich nicht mehr da war, wenn er bequem lag :roll:
Also bin ich auf Suche gegangen, ohne Ahnung von Womos, und fand den Knausi mit nem riesigen Alkovenbett. Zack, der wars. Und gar nicht viel teurer als das kleine Bussi.
Peter hat ihn angeguckt, war einverstanden, und das wars.
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| zeus: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Unsere Geschichte hat auch von allem etwas. Als ich mit 38 Jahren und 4 heranwachsenden Kindern mein Studium der Medizin anfing, war ich so von allem Neuen in meinem Leben abgelenkt, dass ich versäumt hatte, für unsere Urlaub ein Ferienhaus zu buchen. (4 kinder, 1 hund).
Ich war so locker drauf, dass ich vorschlug, ein Womo oder Wohnwagen zu mieten. anhängerkupplung war an unserem Kombimerzedes vorhanden.
Womo war viel zu teuer, also Wohnwagen. Der kostete pro Tag 50 DM + 5 DM für das Sonnensegel. Ahnung hatten wir keine, ich war noch nie auf einem CP gewesen. Der Wohnwagen war sicher überladen. Es ging natürlich nach frankreich. Die ersten 3 Übernachtungen waren chaotisch, bis wir in einem kleinen Ort bei Angers kamen. Ab dort wurden wir immer "professioneller". Wir kamen bis zur Ile d'Oleron und auch wieder zurück. Danach haben wir uns zunächst einen Wohnwagen gekauft und - als die kinder nicht mehr mitfuhren, ein Wohnmobil (frankia, integriert, 5,30 m). Für mich war es ein Traum.Unsere Söhne sind daraufhin dann doch noch 2 x mit uns gefahren.
Von einem solchen hobby kommt man nicht mehr los.
Übrigens war immer ich die treibende Kraft, mein Mann hat aber alles gerne mitgemacht.
lg Hildegunde
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| walter7149: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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hallo - die geschichte in stichpunkten:
- 2001 als bauer im sommer beim schönsten urlaubswetter schwitzend im
trecker sitzend den vorbeifahrenden Womo`s sehnsüchtig nachgeschaut und
hinterhergewunken
- herbst 2001 milchkühe verkauft und auf den caravansalon nach düsseldorf
gefahren und zwei tage lang intensiv womos angeguckt und einen rucksack
prospekte mitgenommen
- nov 2001 beim frankia-händler neues Womo bestellt,im dez dann
abgeholt
und im jan 2002 zugelassen
- erste tour im febr 2002 mit kindern nach disneyland Paris - danach als
bauer im frühjahr,sommer und herbst keine zeit mehr zum womofahren
gehabt
- okt 2002 viele bewerbungen für uns beide nach ganz deutschland verschickt
- nov 2002 bewerbung auf 2 freie stellen als landwirtschaftliche betriebs-
helfer in nordnorwegen
- jan 2003 bewerbungstour durch deutschland bis nach nordnorwegen mit
Womo - ein tolles abenteuer
- ab febr vorbereitung zur auswanderung nach Norwegen
- ab mai 2003 arbeiten wir als ldw. betriebshelfer in nordnorwegen
geregelte arbeitszeit,gute soziale bedingungen,viel freizeit
- 4 mal im jahr fahren wir mit Womo nach D zu verwandten und
bekannten - kein urlaub,sondern stress pur
womourlaub machen wir in N oder S
so und jetzt fahren wir im sommer beim schönsten urlaubswetter an den
in den treckern sitzenden deutschen bauern vorbei und winken freundlich.
mittlerweile wohnen und arbeiten wir 800km weiter südlich in selbu und sind jedes jahr
ca 60 tage und ca 25000km im Womo unterwegs und wünschen uns das es noch lange so bleibt
viele grüße aus dem vorwinterlichen Selbu von
Walter und Annett
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| hoepe: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Hallo,
ich bin als "Camperkind" aufgewachsen. Zuerst im Zelt, dann im Wohnwagen mit viel wintercamping. Mit der eigenen Familie hat es uns dann eher in Ferienwohnungen gezogen, aber es gab immer den Wunsch, dann mal als Rentern vielleicht ein Wohnmobil zu kaufen.
Vor 3 Jahren wollten wir dann einen letzten gemeinsamen Familienurlaub machen und wollten 4 Wochen USA mit Wohnmobil buchen. In der Planungsphase haben wir dann gerechnet was der Spass kostet und so aus Spass kam dann der Spruch "Für das Geld können wir uns auch hier eins kaufen und nach England fahren"... und plötzlich waren alle Feuer und Flamme. Dann haben wir überlegt und ich dachte, lieber ein gebrauchtes kaufen zum testen als eines für ein paar Wochen mieten. Wenn es nichts ist, bekommen wir das dann sicher für einen kleinen Abschlag auch wieder verkauft. Und wenn es uns gefällt, können wir in 2-3 Jahren auf ein neueres umsteigen. Also Händler hier in der Region besucht, Mobile durchgeschaut und ein schönes gebrauchtes gefunden, spontan nach einer Besichtigung gekauft und seitdem damit auf Achse. Und trotz Besuchen auf diversen Messen haben wir auch unsere Umstiegspläne erstmal verschoben, weil wir nichts gefunden haben, was uns zu einem Wechsel motivieren könnte.
Und durch das Womi war es jetzt dann auch nicht der letzte Familienurlaub, sonder die Begeisterung war so groß, dass auf einmal die Kids doch wieder in jeden Urlaub mit sind.
Gruß Peter
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| Beduin: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Urlaub war, als ich Kind war ein Fremdwort. Ab und an mal in den Osten zum Urgrosseltern besuchen, dann mal nach Bayern mit Muddi und Mann und mal nach Yugoslavien mit Vadder und Frau. Das wars mit den Eltern.
Irgendwie lief das dann alles nicht so wie ich mir das dachte, mit den Männern und den Urlauben und aus irgendeiner Trotzbock Reaktion heraus als ich mal wieder solo war, habe ich mir dann meinen T2 gekauft. War eine Annonce bei uns in der Zeitung und wurde sofort richtig voll infiziert.
Sofort ins kalte wasser, die erste Tour nach frankreich, wegen 3 Tagen :eek: ich wollte das Meer sehen, von nichts eine Ahnung, als Karte nur so eine minikleine wie sie in den Kalendern war, das Meer nicht gleich gefunden weil ich kein Französisch konnte, die Liste "was ich das nächste mal nicht vergessen darf" war elend lang.....................
Aber es war nur genial.
2 mal in diesen ganzen 20 Jahren hatte ich über den winter kein "fahrendes Bett" vorm Haus und bin fast abgedreht. Das muss einfach so.........
Die Jahre später konnte ich immer 10 Wochen Urlaub im Jahr machen und bin jedesmal in den Ferien weg, je weiter desto besser. Obs jetzt frankreich, dänemark, Tükrei oder England war...................
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| canyon59: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Moin
Vor 25 Jahren schickte mich mein damaliger Chef nach Norwegen, ich war Techniker im Maschinenbau.
Das Land hat mich total fasziniert, hier wollte ich länger bleiben und fotografieren.
Dass man Norwegen am besten mit einem Womo bereist war mir schnell klar und so musste eines angeschafft werden, dummerweise hat die Kameraausrüstung das ganze Guthaben aufgebraucht und es wurde nur ein klappriger aber praktischer Westfalia VW-Bus für 4000DM.
Erst mal 5 Wochen zum Testen ans Nordkap, im Jahr darauf dann über 3 Monate lang mein Traumland intensiv bereist und fotografiert.
Ich war König!
Was mich aber schon damals gewundert hat, die Womo-Fahrer mit denen ich mich in Norge unterhalten habe, erzählten selten von Eindrücken oder Erlebnissen sondern meist nur von ihren Kisten, mit welchem Gang sie den Pass gefahren sind und sonst lauter langweiliges Zeug von ihren Womos.....
Nach Norwegen gings dann für drei Monate nach Island, das hat der VW-Bus nicht überlebt...
Der Nachfolger wurde ein Mitsubishi L300, ein super Auto !
Klein, schnell und absolut zuverlässig, günstig auf der Fähre, das war wichtig denn das nächste Reiseziel war
Schottland und Irland, vier Monate und unzählige Fährpassagen...
Ich war wieder mal König!
Dann kam Nachwuchs und mit zunehmendem Alter auch die Ansprüche an Sicherheit und Hygiene,
es musste ein nobler kastenwagen auf Mercedes sprinter vom Individualbauer her, wahnsinnig teuer und letztlich der totale Reinfall.
Der Mercedes machte vom ersten Tag an nur Ärger, der Ausbau war schon klasse gemacht aber mit einigen schweren Mängeln die der Hersteller aber nicht anerkannte.
Unzählige Stunden in Werkstätten verbracht, dann auch noch beim Rechtsanwalt und und und.......das machte alles keinen Spass mehr.
Den Murks vom Hersteller über die Jahre fast komplett in Eigenleistung und natürlich auf eigene Kosten behoben. Die Schwächen des sprinter konnte ich aber nicht beheben und die Werkstätten wollten mich nur noch mal abzocken für ihren eigenen Mist...
Nach sieben Jahren Elend die Karre mit riesen Verlust an einen Mercedesfanatiker verkauft, nie mehr Wohnmobil!!!
....ohne Wohnmobil ist es aber schon ziemlich langweilig und Hotels mögen wir eh nicht,
also nochmal ins Abenteuer gestürzt und einen richtig schönen Italiener angeschafft, ein Laika auf transit.
Der war im Vergleich zum Vorgänger relativ billig, bietet uns aber enorm viel Platz und das Reisen macht wieder richtig Spass. Der transit ist zu meiner Überraschung echt super und auch der Aufbau stellt mich nicht vor unlösbare Probleme.
Monatelanges Reisen ist schon lange nicht mehr möglich, aber immerhin haben wir es dieses Jahr endlich wieder einmal nach Norwegen geschafft, war echt schön aber lange nicht mehr so intensiv wie einst mit dem VW-Bus.
In Norge habe ich mich natürlich mit etlichen Womo-Fahrern über unsere Kisten unterhalten und fotografieren tu ich auch noch, auch wenn das Motiv öfter irgend ein problematisches Detail am Fahrzeug ist, man weiss ja nie was noch kommt.
Am Anfang war das Wohnmobil einfach praktisch um das hobby auszuüben, heute ist das Wohnmobil das hobby
....irgendwie bin ich angekommen.
Gruss Canyon
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| LowCostDriver: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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| canyon59 hat folgendes geschrieben:: |
Am Anfang war das Wohnmobil einfach praktisch um das hobby auszuüben, heute ist das Wohnmobil das hobby
....irgendwie bin ich angekommen.
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Wow, das ist ein sehr schönes Statement.
Also ich glaube, so "richtig" angekommen sind wir noch nicht.
Zu oft ertappe ich mich nach wie vor dabei, dass ich das ganze Wohnmobilreisen in Frage stelle.
Im Moment sogar mehr, als jemals zuvor.
Konkret überlegen wir auf einen Wowa umzusteigen, allerdings passiert dies nicht "mit der Brechstange" und eher ruhig und besonnen.
Nicht so, wie im Frühjahr 2007, als es unbedingt das eigene Wohnmobil sein musste.
Rückblende:
Das Wohnmobil und wir war eine reine Zweckverbindung, als wir für eine zugegeben recht ungewöhnliche Idee für eine Hochzeitsreise ausgerechnet das Nordkap ansteuern wollten.
OK, mehrheitlich hab ich mir das in den Kopf gesetzt und Anja mehr oder weniger überredet, dass sie das Nordkap gegen die Karibik tauscht. :D
Im Rahmen der Vorbereitungen für diese Reise machten wir dann die ernüchternde Erfahrung, dass in den nördlichen Ländern praktisch keine Auswahlmöglichkeit in Bezug auf Hotels und Pensionen besteht.
In Deutschland oder Mitteleuropa kannst du bei hrs.de, hotel.com oder venere.com jederzeit ein tolles Hotel buchen. Egal wo, egal wann. Und die Dichte ist so hoch, dass durch den gegenseitigen Wettbewerb die Preise auch human sind. Und selbst wenn nicht, schläft man eben etwas außerhalb einer Stadt in einem etap.
Auch in USA ist das einfach: Motel 6, Best Western, Days Inn, Red Roof, Inn oder Travellodge an jedem Highway ermöglichen es auch ohne komplizierte Vorreservierung noch ein Zimmer zu bekommen.
Aber im Norden der skandinavischen Länder?
Fehlanzeige!
Und wenn man doch mal ein Hotel findet, dann kostet das Zimmer locker schnell dreistellige Beträge. :(
Auch war für uns klar, dass wir nicht den halben Tag mit Hotelsuche verbringen wollten.
Selbst wenn wir schon ein vorgebuchtes Zimmer für die jeweilige Nacht auf der Reise gehabt hätten, wir hätten es ja auch noch finden müssen.
Durchfragen, Karte studieren, etc, ein Navi hatten wir damals noch nicht.
Also haben wir überlegt, dass eben das Auto auch der Schlafplatz werden könnte.
Aber im Auto schlafen? Wenig praktikabel.
Die Alternative wäre ein Zelt.
Aber Zelten in Skandinavien? Buargh!
Ich hab bislang in meinem Leben genau 3 Nächte in einem Zelt verbracht.
Und jede davon hab ich gehasst. Es ist einfach nicht geruhsam wenn man de facto jede Sekunde damit rechnen muss, dass die eigenen 4 Wände um einen herum einstürzen könnten, weil irgend einer nachts über das Zelt stolpert.
Nix für mich :?
Also schauten wir uns nach Alternativen um und es blieb nur übrig ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil zu organisieren.
Aber ein Wohnwagen hab ich gleich wieder mit dem Zelt assoziiert, obgleich die Wand im Wohnwagen natürlich nicht anders als im Wohnmobil aufgebaut ist und selbstverständlich um Längen besser wäre, als ein Zelt.
Aber ein Wohnwagen?
80 km/h hinter den LKW herschleichen?
Und woher nehmen? Zum kaufen zu teuer und zum mieten eigentlich auch.
30,- € pro Nacht für einen Wohnwagen? Und dann noch die Campingplätze dazu? Nein, das übersteigt unser Budget.
Ein Wohnmobil traf es da schon eher.
Nicht nur, dass wir mit diesem einfach so am Straßenrand hätten stehen bleiben können, wir hätten auch noch ein wenig das "Trucker- Feeling" und würden über den Dingen schweben. UNd mit etwas Glück könnte man mit so einem Teil vielleicht sogar 100 oder so fahren, dann wären wir wenigstens nicht ganz so langsam.
Wir schauten uns also um, ob wir ein brauchbares Fahrzeug mieten könnten, wurden aber von Preisen von 70-100 € recht schnell abgeschreckt.
Wow, das war viel!
Als Alternative dachtebn wir also auch damals schon an "Kaufen", was wir auch versuchten.
Das beste Angebot war dann wirklich ein T-2 Bus mit Westfalia- Ausbau, den wir beinahe gekauft hätten.
Aber am Ende hat unser Budget dafür nicht gereicht und der VK hat den Wagen für 200,- € mehr an einen anderen Interessenten verkauft.
2000,- € hat der andere bezahlt. Im Zuge unserer Hochzeitsvorberitung wäre dies einfach zu viel gewesen.
Auch war Anja in Sorge, dass wir mit einem Uralt- Camper irgendwo in der norwegischen Pampa mit einem kapitalen Defekt stranden könnten, womit sie ja nicht ganz Unrecht hat.
Daher entschieden wir uns gemeinsam eben doch ein Mobil zu mieten und damit gleichzeitig die Sicherheit eines gewarteten und vor allem relativ neuwertigen Wohnmobils zu bekommen, was uns wohl sicher ans Nordkap und zurück tragen würde.
So kam es dann auch.
Dummerweise kam es dann gleich in der ersten "Freistehernacht" zu jenem verhängnisvollen Vorfall, was uns bis heute davon abhält "einfach so" am Straßenrand stehen zu bleiben.
Die Angst fährt halt heute nach wie vor mit.
Und auch damals, im Sommer 2006, haben wir aus Angst vor weiteren nächtlichen Raubaktionen dann doch auf Campingplätzen übernachtet, wo es nur ging.
Im Endeffekt haben wir also, mit Ausnahme der guten Reisegeschwindigkeit, das Wohnmobil nicht vollumfänglich in seinen Möglichkeiten nutzen können, wozu wir es eigentlich ursprünglich gemietet hatten, nämlich unterwegs ein wenig Geld für die Übernachtungen einzusparen.
Trotz dem Raubzuges war es natürlich eine schöne Hochzeitsreise und wir dürfen uns heute wahrlich Nordkapfahrer nennen. :wink:
Und weil es uns so gut gefallen hat, haben wir uns ein knappes Jahr später, im Frühjahr 2007, auf die Suche nach einem eigenen Mobil gemacht, was wir unserem nach wie vor aktuellen Wohni gefunden haben.
3 Jahre und 30.000 Kilometer später steht aber nun so langsam die nächste Stufe an.
Wir wissen nun genauer und besser, was wir brauchen und welche Ansprüche unser künftiges Freizeitfahrzeug erfüllen muss.
Mal sehen, wo es uns hinführt...
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| macagi: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Sind ja Lebensgeschichten und Romane die hier rauskommen......
Mein 'erstes Mal' war am Anfang der 90iger, Womo für 3 Wochen in Alaska gemietet.....hooked!
Hab übrigens seither nix Größeres gefahren.....kommt einem nur größer vor weil die Strassen hierzulande manchmal so schmal sind.....
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| Fee: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Ich kenne das campen auch noch als Kind, da hatten wir einen Wohnwagen. Als Schulkind und Teenie bin ich gern mit Freunden zelten gegangen.
Dann so etwa von 10 Jahren haben uns Freunde (mit WoWa) überredet mit ihnen Campingurlaub in Italien zu machen dafür haben wir uns einen VW Bus ausgeliehen.
Das hat uns so gut gefallen dass wir uns einige Monate später ein ca 3 Jahre altes hymer alkoven Womo (5 m)gekauft haben. Einige Arbeitskollegen meines Freundes haben auch Womos...ein tolles hobby.
Da wir aber jede Menge Kram mitschleppen und seit einigen jahren nun mit hund unterwegs sind wurde der Hymi zu klein. Wir haben lange nach einem gebrauchten TI gesucht und uns dann schliesslich vor etwa 2 Jahren für einen neuen bürstner entschieden da wir keine grossen Kompromisse mehr machen wollten.
Wir sind vorher immer 2 mal im Jahr in den Urlaub geflogen und so schon viel von der Welt gesehen, der Urlaub mit dem Womo ist anders aber eine tolle Bereicherung, ich möchte diese Art von Urlaub nicht mehr missen.
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| meier923: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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| walter7149 hat folgendes geschrieben:: | hallo - die geschichte in stichpunkten:
- 2001 als bauer im sommer beim schönsten urlaubswetter schwitzend im
trecker sitzend den vorbeifahrenden Womo`s sehnsüchtig nachgeschaut und
hinterhergewunken
- herbst 2001 milchkühe verkauft und auf den caravansalon nach düsseldorf
gefahren und zwei tage lang intensiv womos angeguckt und einen rucksack
prospekte mitgenommen
- nov 2001 beim frankia-händler neues Womo bestellt,im dez dann
abgeholt
und im jan 2002 zugelassen
- erste tour im febr 2002 mit kindern nach disneyland Paris - danach als
bauer im frühjahr,sommer und herbst keine zeit mehr zum womofahren
gehabt
- okt 2002 viele bewerbungen für uns beide nach ganz deutschland verschickt
- nov 2002 bewerbung auf 2 freie stellen als landwirtschaftliche betriebs-
helfer in nordnorwegen
- jan 2003 bewerbungstour durch deutschland bis nach nordnorwegen mit
Womo - ein tolles abenteuer
- ab febr vorbereitung zur auswanderung nach Norwegen
- ab mai 2003 arbeiten wir als ldw. betriebshelfer in nordnorwegen
geregelte arbeitszeit,gute soziale bedingungen,viel freizeit
- 4 mal im jahr fahren wir mit Womo nach D zu verwandten und
bekannten - kein urlaub,sondern stress pur
womourlaub machen wir in N oder S
so und jetzt fahren wir im sommer beim schönsten urlaubswetter an den
in den treckern sitzenden deutschen bauern vorbei und winken freundlich.
mittlerweile wohnen und arbeiten wir 800km weiter südlich in selbu und sind jedes jahr
ca 60 tage und ca 25000km im Womo unterwegs und wünschen uns das es noch lange so bleibt
viele grüße aus dem vorwinterlichen Selbu von
Walter und Annett |
Ich Erkenne hier auch meine Lebensgeschichte wieder :!:
Bin von Beruf auch gelernter Bauer und hatte das gleiche Problem wie Ihr ..
Auch ich dachte schon diesen Weg zu gehen ... habe aber auf Rücksicht auf meine kinder Abstand zu meinem Vorhaben genommen zumal meine Frau einen Sicheren Job hat ...
Habe am Ende einen Umzug in eine mir persönlich völlig fremde Gegend in Kauf genommen mit all ihren Konsequenzen und muss so meinem Neuen Weg finden ...
Aber ein Trost bleibt mir ... Ich habe mein Wohnmobil :!: Was sich Makaber anhört aber es ist das Einzige was immer noch so ist wie vorher und wozu meine ganze Familie Bezug hat :!:
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| wilma57: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Moin Womo-Freunde!
Wir hatten vor 5 Jahren einfach keine Lust mehr auf Hotels, Flüge und lange vorher gebuchte Reisen. Also wuchs die Idee ein Womo zu mieten. Beim Händler in der Nähe geguckt und gebucht (allerdings auch schon im Januar für den Sommer). Der Preis war schon heftig, zumal wir auf die Ferien angewiesen sind.
Das erste Mal ein "großes" fast neues Womo fahren war schon aufregend und nicht so richtig erholsam (für mich). Aber die Freiheit hat uns so gut gefallen, dass wir Wiederholungstäter wurden.
Dann beim dritten Mal, überlegten wir -auch wegen des Preises- ob wir uns nicht eines kaufen sollten- später mal ... :wink: , warum eigentlich später und wann später??? Wenn wir nicht mehr können?
Also haben wir intensiv gesucht und sind seit Februar glückliche Besitzer eines Traum-WOMOs und freuen uns über jede Tour und sei sie noch so kurz!
Internette Grüße
WILMA57
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| schaschel: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Als Halbwüchsiger durfte ich regelmäßig die Sommerferien im Zelt auf einem Campingplatz am Edersee verbringen- so kam ich zum Camping. Später dann war ich bevorzugt mit motorrad und Zelt europaweit unterwegs und holte mir so manch kalten und nassen Hintern.
Das trug mit dazu bei, dass ich in 1986 mein erstes gebrauchtes Womo kaufte- ein weinsberg- Ausbau im kastenwagen Fiat 238. Zum Blut lecken und für erste Deutschland- Reisen taugte der Benziner gut. Dabei blieb es nicht- es kam ein 70er Jahre- Hymermobil auf Hanomag Mercedes. Der wurde abgelöst durch einen hymer Camp 51 auf 75 PS- ducato.
Ab 11/1994 dann ein dethleffs- alkoven A 642 auf Peugeot J 5 2,5 Turbo mit 95 PS. In 2003 sollte es dann ein eura Sport 665 HB auf ducato sein. Mittlerweile sind wir seit April diesen Jahres stolze Besitzer eines 600ers- nein, nicht Benz, sondern eura alkoven A 600 HS, glaube ich, auf Peugeot J 5, 95 PS, EZ 1991.
In 2000 kam meine Frau hinzu- bis dahin überhaupt keine Camping- Erfahrung, aber nach kurzer Zeit völlig vom Womo- Virus infiziert, ist sie nun mindestens ebenso jeck wie ich. Man kann sagen, dass wir Womo- Menschen aus Überzeugung sind. Der Duft unserer Dieselabgase erzeugt promptes Fernweh und weckt Reisegelüste. Das wirkt so ähnlich wie die Pille „Mussigehn“.
Auch wenn wir im Moment (die letzten 4 Monate) so was wie ´ne goldene Serie im Reparaturpech haben, lassen wir uns nicht unterkriegen: getriebe raus, getriebe rein, aber sonst geht´s gut… oder wie geht dieses Liedchen doch gleich?
Urlaub im Womo ist unser Ding.
Grüße vom Schaschel
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| angler-treff: "Wie seid Ihr aufs "Wohnmobil" gekommen"
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Etwas Camping machen kannte ich schon aus den Zeiten meiner aktiven Motorradfahrerei.
So alle 14-Tage irgendein Motorradtreffen anfahren und Party machen.
Damals war ich Anfang/Mitte 20.
Das erste Womo kam so aus lauter Langeweile zu Hause am Computer im September 2006.
Sonja lag auf dem Sofa und schaute Fern.
Ich sass vorm Computer und scrollte mich durchs EBAY.
Dort stieß ich auf einen Mitsubishi L 300 mit einem Detleffs-Aufbau - und hatte mich sofort in die Inneneinrichtung verliebt.
Sonja nur noch gefragt . --> Wollen wir uns ein Womo kaufen??
Sie stutzte - schaute hoch -- und sagt --> Mach doch, sieht doch gut aus.
Ich erwiederte nur noch --> ich habe das Geld. Soll ich es machen??
Sonja entnervt, weil ich sie bei ihrem Lieblingsfilm störte -->> Ja. Ja.
10 Minuten Später
Ich habe gerade eine Womo für 4.000,- € gekauft.
1 Woche später hingefahren und das blind gekaufte Womo abgeholt.
Zufrieden und glücklich 5000 Km damit runter gespult und 1 Jahr später das Womo wieder verkauft und unserer heutiges Womo gekauft.
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