| hermannk: "Jemen/Saudi-Arabien"
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Hallo Freunde!
Es wird etwas dauern mit meinem Reisebericht, da mich z.Z. meine Schmerzen sehr quälen. Aber zum Thema!
Weitere Probleme waren, dass wir weder eine A
utoversicheung noch eine Krankenversicherung für unser Reisegebiet fanden und leider auch kein Wort Arabisch sprachen, was bei Wegweisern sehr hinderlich war, aber auch beim Grenzverkehr und sonstigen Behörden eine Schwierigkeit darstellte.
Im Oktober begann die ernsthafte Planung. Manches erledigte sich sehr leicht und schnell. Zunächst überredete ich meine beiden jüngeren Brüder mitzufahren. Damit war das Problem des Fahrens erledigt (und eine Menge anderer auch).
Als nächstes bestellten wir einen neuen VW-kastenwagen, den wir über den winter zum Wohnmobil umbauten (unsere VW-Werkstatt zeigte sich sehr entgegenkommend). Vorsichtshalber ließ ich noch eine zuschaltbare automatische kupplung einbauen.
Es musste einiges an Ausrüstung wie z.B. Sandbleche, Dachzelt, Wasserfilteranlage, übergroßer Tank etc organisiert werden. Dabei war es sehr vorteilhaft, dass mein Bruder Maschinenbauingenieur studierte. Andererseits war es zu viert natürlich sehr eng, zumal wir ca. 400 kg Ersatzteile (z.B. 3 Ersatzreifen, 60l Sprit, 20l Motoröl und natürlich relativ viel Werkzeug) und mindestens 120l wasser mitnehmen wollten!
Morgen gehts dann weiter!
Hermann
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| Anzeige: "Jemen/Saudi-Arabien"
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| hermannk: "Jemen/Saudi-Arabien"
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Hallo Freunde!
Nachdem ich euch solange hab zappeln lassen müssen, will ich die Vorbereitungsphase abkürzen, obwohl sie fast 10 Monate in Anspruch genommen hat. Nur noch einige kurze Infos:
Nachdem wir unseren VW soweit ausgebaut und ausgerüstet hatten, machten meine Frau und ich in den Pfingstferien eine Probefahrt (die gleichzeitig der Erholung diente und auf der wir Listen erstellten, was noch alles benötigt wurde/erledigt werden musste! Man darf ja nicht vergessen, nebenbei waren wir ja beide auch noch berufstätig) nach Spanien.
Es lief soweit ganz gut, nur bei der Wasserfilteranlage mussten wir nachbessern, sie war deutlich unterdimensioniert.
Das Problem des Visums für Saudi war immer noch in der Schwebe.Um etwas mehr Luft zu haben, überredeten wir unsere Bürokraten, uns 2.Reisepässe auszustellen, um parallel die anderen nötigen Visa beantragen zu können. Später stellte sich das noch als kleines Problem heraus, da in einigen bereisten Ländern der Besitz eines 2. Passes illegal und strafbar ist.
Das Problem Saudi-Visum zu lösen, kostete mich mehr Aufwand, Anstrengung und Arbeit als das Abitur.
Letztendlich hatte ich aber als Behinderter gelernt, dass man mit eisernem Willen und Zähigkeit die meisten Probleme lösen lassen!
So war es auch hier! Bei irgendeinem Gespräch hatte ein Offizieller der Saudischen Botschaft erwähnt, dass so NO-Names wie wir niemals ein Visum erhalten würden. Dies war ein Extaansporn für mich, es diesen Arroganzlingen mal zu zeigen. Ich veranlasste also den bayerischen Ministerpräsidenten, sich für uns zu verwenden und bei der Botschaft anzurufen sowie ein Empfehlungsschreiben auszustellen (Klingt ganz einfach, war es aber nicht, das könnt Ihr mir glauben!)
So konnte ich meinen Bruder 3 Tage vor der geplanten Abfahrt zur Botschaft um das Visum schicken - und siehe da - plötzlich war man recht zuvorkommend!
Am gleichen Tag erhielt mein jüngster Bruder, der gerade 18 war, seinen Führerschein und seinen interntionalen Führerschein! Das nennt man just in time!
Die restliche zeit war voll stressig. Um den restlichen Kram zu erledigen, einzukaufen, Dollars zu wechseln und zöllnersicher zu verstecken und zu packen, arbeiteten wir täglich bis tief in die Nacht!
Am 20.7. um 16.20 sind wir dann, nachdem ich bis 14.00 h noch gearbeitet hatte, losgefahren! Endlich!
Später gehts weiter!
Hermann
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| hermannk: "Jemen/Saudi-Arabien"
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Hallo Freunde, hab noch Zeit für ein paar Zeilen!
Am nächsten Tag um 23 Uhr sind wir nach einer durchfahrenen Nacht und mehrfachem Fahrerwechsel in unserem geliebten Istanbul. Diesmal wird aber nichts besichtigt, sondern es geht sofort weiter.
Einige Kilometer hinter der Stadt müssen wir dann ein paar Stunden schlafen.
Der nächste Tag bringt uns bis Adana, dann sind wieder einige Stündchen Schlaf fällig.
Am folgenden Tag überwinden wir nach den üblichen Problemen (Schmiergeldforderung etc.) die syrische Grenze und brausen weiter bis zu "unserem" Campingplatz mit dem berühmten und beliebten Swimmingpool.
So sind wir nach ca 76 Stunden fast durchgehener Fahtrt erledigt genug, um am nächsten Tag mal Pause einzulegen. Große Wäsche (wir haben bereits bisher ziemlich geschwitzt) und ein Autoservice ist fällig.
Damaskus ist ziemlich genau die Hälfte (3450km)der Anreise,und bisher ist - Gott sei Dank - alles gut gelaufen.
Bis bald
Hermann
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| ankefeil: "Jemen/Saudi-Arabien"
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Hallo Hermann,
leider ging Dein Bericht nicht weiter ...
Meines Wissens kann man heute ein "richtiges" Besuchervisum für Saudi-Arabien nur als Gruppe bekommen. Dabei soll es aber durchaus im Bereich des möglichen liegen, in einer Kleingruppe von vier Leuten zu reisen.
Ein Transitvisum für Saudi-Arabien ist halbwegs unkompliziert unterwegs zu bekommen. Das dauert allerdings (in der Regel) etwas und es kann sein, dass es nur für drei Tage ausgestellt ist. Aber es geht, mein Mann und ich haben es im März erlebt.
Gruß, Anke
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