| mueckenstuermer: "Feinstaublüge"
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Heute steht in der Zeitung, in Stuttgart, Innenstadt, habe man einen Rückgang der Feinstaubbelastung von 15 % festgestellt, nachdem die Umwegzonen eingeführt worden seien.
Wie ist das möglich?
Der Dieselruss ist nur mit 9 % am Feinstaub beteiligt? Von diesem Fahrzeugaufkommen haben vielleicht 20 % keine Plakette, dürfen also nicht mehr einfahren. Bleibt also ganz grob 1 % übrig, was von Dieselfahrzeugen nicht mehr in die Innenstadt geblasen wird. Wie ist es dann mögich, dass durch die Umwegzone der Feinstaub um 15 % zurückgegangen ist!? Das dürfte glatt gelogen sein.
Glaube keinem Politiker und keiner Statistik, die du vorher nicht entweder gefälscht oder den Auftraggeber erkannt hast.
Gruss m.
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| willi_chic: "Feinstaublüge"
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würde ich als Umweltreferent auch behaupten, schließlich muß ich den Bürgern ja einen "Gegenwert" für die Unannehmlichkeiten bieten....
und außerdem sind es nicht die Tatsachen die zählen, sondern die Meinung die wir von den Tatsachen haben.
wäre interessant zu wissen, ob in den Kommunen/Ländern mit Umweltzonen überwiegend grüne Umweltreferenten am Werk sind....Schwerpunkte liegen auffällig in NRW und BW
grüße klaus
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| ollybär: "Feinstaublüge"
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Hallo,
mückenstürmer fragt: Wie ist das möglich?
Antwort:
was Deine Zeitung dort schreibt, bezieht sich auf eine Aussage von Tanja Gönner, Umweltministerin in Baden Württemberg, CDU, Zitat:
"An Deutschlands Feinstaub-Hochburg Nummer eins – dem Stuttgarter Neckartor – etwa sei der durch Autoabgas verursachte Feinstaub um zwölf Tonnen (15 Prozent) zurückgegangen. Das lasse sich nicht durch günstige Wetterlagen erklären. Im Jahr 2006 wurde der EU-Grenzwert am Neckartor an 175 Tagen überschritten, 2009 an 100 Tagen. "Bei vergleichbarem Wetter", wie Gönner betont."
Die 15% beiehen sich somit in der ursprünglichen Aussage nur auf Feinstaub durch Abgas, das Abgas wiederum hat einen Anteil von 18% an der Gesamt-Feinstaubbelastung am Neckartor.
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| mueckenstuermer: "Feinstaublüge"
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| ollybär hat folgendes geschrieben:: | Hallo,
mückenstürmer fragt: Wie ist das möglich?
Antwort:
was Deine Zeitung dort schreibt, bezieht sich auf eine Aussage von Tanja Gönner, Umweltministerin in Baden Württemberg, CDU, Zitat:
"An Deutschlands Feinstaub-Hochburg Nummer eins – dem Stuttgarter Neckartor – etwa sei der durch Autoabgas verursachte Feinstaub um zwölf Tonnen (15 Prozent) zurückgegangen. Das lasse sich nicht durch günstige Wetterlagen erklären. Im Jahr 2006 wurde der EU-Grenzwert am Neckartor an 175 Tagen überschritten, 2009 an 100 Tagen. "Bei vergleichbarem Wetter", wie Gönner betont."
Die 15% beiehen sich somit in der ursprünglichen Aussage nur auf Feinstaub durch Abgas, das Abgas wiederum hat einen Anteil von 18% an der Gesamt-Feinstaubbelastung am Neckartor. |
Wenn das so ist (wie messen die das "auseinander"?????) entspricht dieser Rückgang unter Berücksichtigung der allgemeinen Fehlerquoten dem durchschnittlichen Rückgang des Schwerlastverkehrs von ca. 12 bis 13 %, Rückgang des Güterverkehrs der Bahn um 25 %, und dürfte im Übrigen auf die Kurzarbeit bei Daimler und die Zulieferbetriebe und den damit geringeren Berufsverkehr erklärbar sein, bestimmt aber nicht auf diese Umwegplakette.
Denn die ausgesperrten Fahrzeuge machen ja nur einen kleinen Bruchteil des Ganzen aus.
Da werden Zahlen zusammengewürfelt, wie sie gerade ins politische Konzept passen, sonst gar nichts. Der "Dumme August" läßt sich davon beeindrucken. Wir als betroffene Wohnmobillisten aber nicht.
Gruss m.
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| jodimen: "Feinstaublüge"
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Feinstaub und alle Details sind hier
dokumentiert = w w w.env-it.de/luftdaten/trsyear.fwd
mal gut duchsichten, vielleicht klärt das einiges
gruss Joachim
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| a.miertsch: "Feinstaublüge"
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Hallo,
habe heute mein neues ADAC-Magazin bekommen Seite 48ff. Ausführliche Unterhaltunglektüre zu Umweltzonen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es eine Verordnung ist, hat die nun Gesetzescharakter, das man sich nur schwer von ihr trennen kann? Allenthalben wird sachlich und fachlich bestritten, dass gerade die Dieselfahrzeuge ohne Filter den Feinstaub erzeugen, weil erst durch die Nachverbrennung im Filter der Feinstaub entstünde. Wenn die Feinstaubbelastung in den Innenstädten zurückgegangen ist, liegt das vielleicht auch daran, dass es kaum noch produzierendes Gewerbe in diesem Bereich gibt. Also weniger Schadstoffausstoß, weniger Warenverkehr, weniger Berufsverkehr und zunehmende Verödung der Innenstädte.
Einen energischen Satz zur Situation der Mitglieder in diesem Club, in Richtung Gesetzgeber, sucht man in dem Blatt allerdings vergebens.
Ich sag es mal sehr provokant, auch auf die Gefahr hin, im Nachhinein an den Pranger gestellt zu werden: in den entsprechenden Umweltämtern sitzen wahrscheinlich nur noch Sklaven, denn:"Der Mensch wird in dem Maße frei, wie er es versteht, mit Sachkenntnis zu entscheiden". Ist übrigens von Lenin.
Allen einen Guten Rutsch und für2010 schöne Reisen auch außerhalb der
Unweltzonen.
Albert
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| batchman99: "Feinstaublüge"
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| willi_chic hat folgendes geschrieben:: | würde ich als Umweltreferent auch behaupten, schließlich muß ich den Bürgern ja einen "Gegenwert" für die Unannehmlichkeiten bieten....
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Da fällt mir das amerikanische Sprichwort ein:
"Don`t ask a turkey how to celebrate thanksgiving"
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| mueckenstuermer: "Feinstaublüge"
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| batchman99 hat folgendes geschrieben:: |
"Don`t ask a turkey how to celebrate thanksgiving" |
Thats a werrie gud Vergleich!
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| pilote600: "Feinstaublüge"
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Hallo zusammen,
es kann schon sein, dass seit der Einführung der Umweltzone in Stuttgart die Luft dort besser geworeden ist. Aber !!!! Nicht die UZ ist dafür veantwortlich, sondern der Rückgang des Verkehrs allgemein (durch Kurzarbeit, Kriese etc)
Also eine Lüge wars im ersten Schritt wohl nicht von unserer Umweltministerin, aber eben sehr schön geredet!!!
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| spiti01: "Feinstaublüge"
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| mueckenstuermer hat folgendes geschrieben:: | | ollybär hat folgendes geschrieben:: | Hallo,
mückenstürmer fragt: Wie ist das möglich?
Antwort:
was Deine Zeitung dort schreibt, bezieht sich auf eine Aussage von Tanja Gönner, Umweltministerin in Baden Württemberg, CDU, Zitat:
"An Deutschlands Feinstaub-Hochburg Nummer eins – dem Stuttgarter Neckartor – etwa sei der durch Autoabgas verursachte Feinstaub um zwölf Tonnen (15 Prozent) zurückgegangen. Das lasse sich nicht durch günstige Wetterlagen erklären. Im Jahr 2006 wurde der EU-Grenzwert am Neckartor an 175 Tagen überschritten, 2009 an 100 Tagen. "Bei vergleichbarem Wetter", wie Gönner betont."
Die 15% beiehen sich somit in der ursprünglichen Aussage nur auf Feinstaub durch Abgas, das Abgas wiederum hat einen Anteil von 18% an der Gesamt-Feinstaubbelastung am Neckartor. |
Wenn das so ist (wie messen die das "auseinander"?????) entspricht dieser Rückgang unter Berücksichtigung der allgemeinen Fehlerquoten dem durchschnittlichen Rückgang des Schwerlastverkehrs von ca. 12 bis 13 %, Rückgang des Güterverkehrs der Bahn um 25 %, und dürfte im Übrigen auf die Kurzarbeit bei Daimler und die Zulieferbetriebe und den damit geringeren Berufsverkehr erklärbar sein, bestimmt aber nicht auf diese Umwegplakette.
Denn die ausgesperrten Fahrzeuge machen ja nur einen kleinen Bruchteil des Ganzen aus.
Da werden Zahlen zusammengewürfelt, wie sie gerade ins politische Konzept passen, sonst gar nichts. Der "Dumme August" läßt sich davon beeindrucken. Wir als betroffene Wohnmobillisten aber nicht.
Gruss m. |
Wie die das "auseinander messen"?
Das ist doch ganz klar: Die Feinstaubpartikel haben je nach Herkunft eine farblich unterschiedliche Plakette........
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| Knuffel: "Feinstaublüge"
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Vielleicht haben einfach im Umkreis der Messstationen alle Einwohner neue Staubsauger mit besseren Luftfiltern, sodass nicht mehr soviel Staub nach draussen gepustet wird :wink: oder im Jahr davor wurde in der Nähe in Haus abgerissen und hat zuviel Staub aufgewirbelt - vielleicht hat es aber auch letztes Jahr einfach mehr geregnet, wodurch der Feinstaub mehr aus der Luft gewaschen wurde.
Mit dem KFZ Verkehr hat das wohl nur wenig zu tun.
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