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Westfalia

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Gast: "Westfalia"
wilma57 hat folgendes geschrieben::
wocaraft hat folgendes geschrieben::
Ich befürchte nur, das ein neues Westfalia-Modell auf Basis des Fiat ducato ein Schuss in den Ofen ist.
Eine, für mich sehr gut verarbeitet Inneneinrichtung auf so einem Schrott von Basisfahrzeug, das kann nicht gut gehen. :cry:


Den Fiat ducato als Schrott zu bezeichnen, finde ich -vorsichtig ausgedrückt- schon sehr überzogen und entbehrt jeglicher Grundlage! :flop:
Nicht umsonst haben seit Jahren die meisten WOMOs eine ducato-Basis!

Intenetter Gruß
WILMA57


Naja, mit Einschränkungen gebe ich Dir recht.
Du darfst die preisliche Situation nicht unberücksichtigt lassen, da punktet der ducato einfach - zudem kommt das Wohnmobilgeeignete Fahrwerk.
Ich fahre auch einen ducato - bisher war auch alles okay.
Allerdings mußte mich der Händler schon ganz schön besinnungslos quatschen, dass ich dieses Auto auf ducato-Basis nehme.
Ich hatte mir eigentlich geschworen, dass mir kein Fiatschrotthaufen mehr ins Haus kommt.
Die schlechten Erfahrungen überwiegen bisher leider noch.
Ich hatte geschäftlich einen 2,8 JTD.
An diesem Auto ging alles (und ich meine wirklich ALLES) außer dem eigentlichen Motorblock kaputt.
Angefangen von Elektrik , Einspritzanlage, und dem ganzen Rest.
Sich ständig losdrehende Scheibenwischer waren da noch das kleinste Problem. Die Karosserie war so sch...., dass wenn eine Fahrzeughälfte auf dem Gehweg stand, die Hecktüren nicht mehr zu öffnen oder zu schließen waren etc... etc....
Mein Schiegervater, der das gleiche Auto als Womo hat und wahnsinnige 13000 KM ijn 2,5 Jahren gefahren ist, der alle seine Dinge mit schwäbische Präzision und Sturheit fast zu tode pflegt, hatte in dieser Zeit ebenfalls dermaßen schwerwiegende technische Probleme, dass es ebenfalls ruckzuck in die Tausende ging.
Generell finde ich dass die Bezeichnung "Schrott" für einen ducato noch als Kompliment zu werten ist.
Aber wie gesagt - mit meinem jetzigen bin ich bis jetzt auch ganz zufrieden - laufen tun die Dinger eh wie die Hölle.
Ich streichel in jeden Tag, in der Hoffnung, dass er tapfer am Leben bleibt (nein, nicht den Schwiegerpapa - das Auto meine ich ) :D
Anzeige: "Westfalia"
Gast: "Westfalia"
campin.gpit hat folgendes geschrieben::
wilma57 hat folgendes geschrieben::
wocaraft hat folgendes geschrieben::
Ich befürchte nur, das ein neues Westfalia-Modell auf Basis des Fiat ducato ein Schuss in den Ofen ist.
Eine, für mich sehr gut verarbeitet Inneneinrichtung auf so einem Schrott von Basisfahrzeug, das kann nicht gut gehen. :cry:


Den Fiat ducato als Schrott zu bezeichnen, finde ich -vorsichtig ausgedrückt- schon sehr überzogen und entbehrt jeglicher Grundlage! :flop:
Nicht umsonst haben seit Jahren die meisten WOMOs eine ducato-Basis!

Intenetter Gruß
WILMA57


Naja, mit Einschränkungen gebe ich Dir recht.
Du darfst die preisliche Situation nicht unberücksichtigt lassen, da punktet der ducato einfach - zudem kommt das Wohnmobilgeeignete Fahrwerk.
Ich fahre auch einen ducato - bisher war auch alles okay.
Allerdings mußte mich der Händler schon ganz schön besinnungslos quatschen, dass ich dieses Auto auf ducato-Basis nehme.
Ich hatte mir eigentlich geschworen, dass mir kein Fiatschrotthaufen mehr ins Haus kommt.
Die schlechten Erfahrungen überwiegen bisher leider noch.
Ich hatte geschäftlich einen 2,8 JTD.
An diesem Auto ging alles (und ich meine wirklich ALLES) außer dem eigentlichen Motorblock kaputt.
Angefangen von Elektrik , Einspritzanlage, und dem ganzen Rest.
Sich ständig losdrehende Scheibenwischer waren da noch das kleinste Problem. Die Karosserie war so sch...., dass wenn eine Fahrzeughälfte auf dem Gehweg stand, die Hecktüren nicht mehr zu öffnen oder zu schließen waren etc... etc....
Mein Schiegervater, der das gleiche Auto als Womo hat und wahnsinnige 13000 KM ijn 2,5 Jahren gefahren ist, der alle seine Dinge mit schwäbische Präzision und Sturheit fast zu tode pflegt, hatte in dieser Zeit ebenfalls dermaßen schwerwiegende technische Probleme, dass es ebenfalls ruckzuck in die Tausende ging.
Generell finde ich dass die Bezeichnung "Schrott" für einen ducato noch als Kompliment zu werten ist.
Aber wie gesagt - mit meinem jetzigen bin ich bis jetzt auch ganz zufrieden - laufen tun die Dinger eh wie die Hölle.
Ich streichel ihn jeden Tag, in der Hoffnung, dass er tapfer am Leben bleibt (nein, nicht den Schwiegerpapa - das Auto meine ich ) :D
Gast: "Westfalia"
Nachtrag: Du darfst für eine technische, statistische Beurteilung nicht NUR die Womos nehmen.
Schau mal in den Bereich Handwerk / kurierdienste / sonstige Liefergeschichten. Achte mal im Alltag drauf.

Während früher sogut wie jeder Paketdienst oder Handwerker ducato gefahren ist, siehst Du sie heute kaum noch in diesen Bereichen. Der sprinter, der ursprünglich in diesen Kreise als Rostbeule verpöhnt war, ist mit Schallgeschwindigkeit am ducato vorbeigeschossen. - und das zu einem wesentlich höheren Preis.
Aber es rechnet sich, wenn man die ganzen Werkstattbesuche, Ersatzteile und Rep.-kosten mit einbezieht.
klink_bks: "Westfalia"
:D Und :D

Glaubt mal nicht, dass die heutigen (Betonung liegt auf heutig) Premiumfahrzeuge (nenen wir sie beispielsweise mal Mer...es oder so) besser sind, hier wird nur fuer deutlich mehr Geld derselbe Schund verkauft.

Gruss aus Bernkastel-Kues an der schoenen Mittelmosel

Achim
(der schon mind. 8 Fahrzeuge der sogenannten Premiummarken beseesen hat)
Gast: "Westfalia"
klink_bks hat folgendes geschrieben::
:D Und :D

Glaubt mal nicht, dass die heutigen (Betonung liegt auf heutig) Premiumfahrzeuge (nenen wir sie beispielsweise mal Mer...es oder so) besser sind, hier wird nur fuer deutlich mehr Geld derselbe Schund verkauft.

Gruss aus Bernkastel-Kues an der schoenen Mittelmosel

Achim
(der schon mind. 8 Fahrzeuge der sogenannten Premiummarken beseesen hat)


Vielleicht handelte es sich ja auch um 2 Montagsautos - das schließe ich nicht aus. Der Zufall wäre allerdings groß - weil Schwiegervaterns "heiliges Blechle" zudem noch ein halbes Jahr jünger war, als mein 2,8er.
Karosserie etc. kann allerdings wohl weniger vom Montag abhängen.
Die Tatsache, dass sich der Favoritenstatus im Gewerbe geändert hat auch nicht.
Gast: "Westfalia"
Wieso ist eigentlich mein Posting oben doppelt zu sehen ? :roll:
cojo: "Westfalia"
campin.gpit hat folgendes geschrieben::
Nachtrag: Du darfst für eine technische, statistische Beurteilung nicht NUR die Womos nehmen.
Schau mal in den Bereich Handwerk / kurierdienste / sonstige Liefergeschichten. Achte mal im Alltag drauf.

Während früher sogut wie jeder Paketdienst oder Handwerker ducato gefahren ist, siehst Du sie heute kaum noch in diesen Bereichen. Der sprinter, der ursprünglich in diesen Kreise als Rostbeule verpöhnt war, ist mit Schallgeschwindigkeit am ducato vorbeigeschossen. - und das zu einem wesentlich höheren Preis.
Aber es rechnet sich, wenn man die ganzen Werkstattbesuche, Ersatzteile und Rep.-kosten mit einbezieht.


wird wohl auch die Motorisierung gewesen sein, die die Kurierdienste zu den Fahrzeugen von Daimler und VW- gezogen hat. Denn diese Fahrzeuge fliegen ja öfter auf der Autobahn sehr tief. :D
Abgesehen davon, sind die Spediteure und Kuriere oft auch nicht deutscher Abstammung, und bei denen ist noch die "Deutsche Wertarbeit" etwas. Daher fahren die solche überteuerten Kisten auch aus Prestigegründen, die wir Deutschen schon lange nicht mehr haben.

Ja Deutschland scheint eine höhere Aussenwirkung haben als man von innen denkt. Aber der Schein ist nicht das Sein.

Gruß Jörg
rundefan: "Westfalia"
Hallo an Alle, die sich hier zu diesem Thema äußerten,

für uns ist wenig nachvollziehbar, warum ausgerechnet ein ausgebauter kastenwagen, wenige Ausnahmen aussen vor gelassen, zu Preisen angeboten werden, für die Otto Normalverbraucher auch ein ausgewachsenes Wohnmobil mit richtig Platz und sicher dem gleichen Fahrgestell kaufen kann. Ich will hier nicht über die Qualitäten von Fiat, ford, renault oder Mercedes diskutieren, aber es ist doch jedem Käufer überlassen, welches Fahrzeug er genau als das Richtige für sich sieht.

Für uns ist z.B. der froli Agilinerauf renault mit einem James Cook neuester Genaration überhaupt nicht vergleichbar, obwohl sich der Farhzeugendpreis nur unwesentlich unterscheidet. Unserer Erkenntnis nach sind viele Ausbauten auf T5 oder sprinter schlicht überteuert. Aber auch diese Klientel will bedient sein.

Das es bei einem der Hersteller dann mal nicht mehr weitergeht, ist weder eine Marktbereinigung noch unbedingtes Unvermögen der GF. Es gibt halt für ein Segment wie dieses nur eine begrenzte Anzahl Käufer. Das Problem ist auch bei hochpreisigen Fahrrädern, Unterhaltungselektronik, Musikinstrumenten zu sehen. In der Regel ist das Produkt so gut, dass die Käufer keinen Grund sehen, in regelmäßigen Abständen etwas Neues zu benötigen. Diese Mentalität ist bei Käufern in niedrigeren Preissegmenten eben deutlich anders, will sagen, hier wird schon häufiger nach vllt. 2-3 Jahren nach etwas neuem geschielt bzw. gekauft.
Timberjack: "Westfalia"
rundefan hat folgendes geschrieben::
Hallo an Alle, die sich hier zu diesem Thema äußerten,

für uns ist wenig nachvollziehbar, warum ausgerechnet ein ausgebauter kastenwagen, wenige Ausnahmen aussen vor gelassen, zu Preisen angeboten werden, für die Otto Normalverbraucher auch ein ausgewachsenes Wohnmobil mit richtig Platz und sicher dem gleichen Fahrgestell kaufen kann. Ich will hier nicht über die Qualitäten von Fiat, ford, renault oder Mercedes diskutieren, aber es ist doch jedem Käufer überlassen, welches Fahrzeug er genau als das Richtige für sich sieht.

Für uns ist z.B. der froli Agilinerauf renault mit einem James Cook neuester Genaration überhaupt nicht vergleichbar, obwohl sich der Farhzeugendpreis nur unwesentlich unterscheidet. Unserer Erkenntnis nach sind viele Ausbauten auf T5 oder sprinter schlicht überteuert. Aber auch diese Klientel will bedient sein.

Das es bei einem der Hersteller dann mal nicht mehr weitergeht, ist weder eine Marktbereinigung noch unbedingtes Unvermögen der GF. Es gibt halt für ein Segment wie dieses nur eine begrenzte Anzahl Käufer. Das Problem ist auch bei hochpreisigen Fahrrädern, Unterhaltungselektronik, Musikinstrumenten zu sehen. In der Regel ist das Produkt so gut, dass die Käufer keinen Grund sehen, in regelmäßigen Abständen etwas Neues zu benötigen. Diese Mentalität ist bei Käufern in niedrigeren Preissegmenten eben deutlich anders, will sagen, hier wird schon häufiger nach vllt. 2-3 Jahren nach etwas neuem geschielt bzw. gekauft.


Genau !!! :zustimm:
Uns haben auch schon viele gefragt wie man sich für soviel Geld so wenig Wohnmobil kaufen kann :roll: :roll: .

Wir wollen flexibel bleiben wie alle andern kastenwagen Fahrer auch !!!

Bin schon gespannt auf die neue ducato-Basis bei Westfalia .
wocaraft: "Westfalia"
rundefan hat folgendes geschrieben::
Hallo an Alle, die sich hier zu diesem Thema äußerten,

für uns ist wenig nachvollziehbar, warum ausgerechnet ein ausgebauter kastenwagen, wenige Ausnahmen aussen vor gelassen, zu Preisen angeboten werden, für die Otto Normalverbraucher auch ein ausgewachsenes Wohnmobil mit richtig Platz und sicher dem gleichen Fahrgestell kaufen kann.


Die Details und die Feinheiten fallen ins Auge, wenn man schon mal ein Fahrzeug mit Westfalia Ausbau sein Eigen nennen, mehrere Jahre fahren konnte und dann z.B, auf einer Messe seine Einrichtung mit der anderer Herstellern vergleicht.
Türen und Schubladen, öffne ich auf Messen schon lange nicht mehr.

Aus meiner Sicht beruht der vergangene Erfolg darauf dass Westfalia in ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug eine Hochwertige und meist das Fahrzeug überlebende Wohnmobileinrichtung mit allen technischen Raffinessen eingebaut hat.
Alle unsere Womos angefangen mit dem 1984er VW-T3 zum 1997er VW-T4 und jetzt zum 2009er VW-Sven Hedin haben die gleichen belastbaren Scharnier in den Türen. Und diese Scharniere haben allen Belastungen die zwei kinder über die Jahre aufbringen können klaglos überstanden. Die Technik, ob Heizung, ladegerät oder kühlschrank hat uns in den jeweils 12 Jahren / ca.240tkm wie auch das Fahrzeug nie auch nur einmal Probleme gemacht. Jeder Winkel im Wohnmobil sorgfältig als Stauraum ausgebaut usw.
Statt für ein Einbaugerät ein Loch in die Außenwand zu schneiden und ein Hasengitter davor zu schrauben, eine Technik der Wärmeabführung nach unten zu entwickeln, eine der vielen Details die die Firma Westfalia aus den vielen Herstellern hervorhebt.
Ein zuverlässiges, hochwertiges aber für negativ Geschichten aus dem Urlaub langweiliges Fahrzeug
Tja und was soll ich sagen oder mich wiederholen. Qualität muss bezahlt werden.
Der Kunde aber stürmt die 1 Euro Läden und ist mit der Qualität für ein Paar Tage zufrieden. Was kümmert ihn, ober der Nachbar auch morgen noch Arbeit hat.
rundefan: "Westfalia"
Hallo an wocacraft und Timberjack,

Eure Postings in Ehren, aber ich wollte gar nicht irgend einen Ausbauer wie Westfalia, CS, Dipa und Weitere in irgend eine Ecke stellen.

Ich für meinen Teil habe nur schildern wollen, welche Empfindungen ich bei der Preisgestaltung bei kastenwagen- ausbauten habe.

Ich würde mir nicht erlauben, irgendwelche Qualitätskriterien zu Ausbaumaterialien oder Verarbeitung zu setzen.

Man müsste nur mein Mobil ansehen. Da hab ich für ich auf ein, meiner Meinung nach unseren Ansprüchen genügendes Fahrzeug geachtet. Der Aufbau war durch den für unsere Ansprüche idealen Grundriss ein zusätzlicher Kaufanreiz. Mein Sohn, der bei dem Messebesuch mit uns im Womo war, ist ein begnadeter Holzwurm ( Tischler ). Als einzigen Komentar sagte er nur: "Da oder Dort hätte ich mit zwei linken Händen und im Vollrausch besser gearbeitet!" Er konnte auch sehr dezidiert sagen, welche Verbesserungen er beim Ausbau einbringen würde. Die wichtigste Äußerung von ihm war aber: "Nur, zu dem Preis geh das natürlich nicht." Womit er recht hat. Wir haben uns trozdem für genau diese Womo entschieden und bis heute nicht bereut.

Was ich mit meinem Posting wollte, ist leicht zu sagen: ich wollte darauf aufmerksam machen, dass Qualität ihren Preis hat. Leider aber auch den Nachteil, dass die Kunden mit einem tollen, qualitativ hochstehenden Kastenwagenausbau eben nicht so häufig nach einem neuen Mobil suchen werden.
goldmund46: "Westfalia"
Hallo Wolfgang!

Zitat: "Aus meiner Sicht beruht der vergangene Erfolg darauf dass Westfalia ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug mit einer hochwertigen Wohnmobileinrichtung mit allen technischen Raffinessen eingebaut hat.

Jeder Winkel im Wohnmobil sorgfältig als Stauraum ausgebaut usw.
Statt für ein Einbaugerät ein Loch in die Außenwand zu schneiden und ein Hasengitter davor zu schrauben, eine Technik der Wärmeabführung nach unten zu entwickeln, eine der vielen Details die die Firma Westfalia aus den vielen Herstellern hervorhebt."

Das ist doch einmal eine tolle Stellungnahme! Du hast sehr genau den ehemaligen Vorteil der Westfalia-Baureihe beschrieben - vielen Dank!

Ob es die Nachfolger wohl schaffen, das Gleiche auf Basis ducato auf die Räder zu stellen?[/i]
eisloewe62: "Westfalia"
wocaraft hat folgendes geschrieben::


Die Details und die Feinheiten fallen ins Auge, wenn man schon mal ein Fahrzeug mit Westfalia Ausbau sein Eigen nennen, mehrere Jahre fahren konnte und dann z.B, auf einer Messe seine Einrichtung mit der anderer Herstellern vergleicht.
Türen und Schubladen, öffne ich auf Messen schon lange nicht mehr.

Aus meiner Sicht beruht der vergangene Erfolg darauf dass Westfalia in ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug eine Hochwertige und meist das Fahrzeug überlebende Wohnmobileinrichtung mit allen technischen Raffinessen eingebaut hat.
Alle unsere Womos angefangen mit dem 1984er VW-T3 zum 1997er VW-T4 und jetzt zum 2009er VW-Sven Hedin haben die gleichen belastbaren Scharnier in den Türen.
...


Hallo Wolfgang,
was hältst du denn von folgender Aussage:
...
Genießen Sie Flexibilität in allen Lebenslagen!
Das Westfalia Multimobil begleitet Sie auf allen Wegen – ob auf der Reise, im Alltag oder bei der Arbeit. Denn im neuesten Spross der Westfalia-Familie finden Sie Van & Reisemobil in einem Fahrzeug vereint.
...

Worauf ich hinaus möchte und was mir/uns bisher jede Entscheidung zum Kauf eines Mobils SOFORT verneinen ließ:
*Klassische Wohnmobile* ersetzen kein alltagsfähiges Fahrzeug!
Entweder, ich muss aus Kostengründen auf einen PKW verzichten oder ich kaufe 2 *BILLIGE* (Womo + PKW).
Nun kenne ich einen Sportfreund, der fährt einen alten T4 (oder T5?) und damit fährt er sowohl in den Urlaub nach Sizilien als auch die kinder zum Sport oder mit der Frau zum Einkauf. Ein weiteres GFahrzeug hat er nicht.
Vor dem Aspekt *Van & Reisemobil* !!! halte ich das Westfalia - Konzept für sehr gut.
Warum braucht man im Wohnmobil eigentlich eine toilette und eine dusche, wenn man sowieso alle 2 Tage *nachtanken* muss? Und wenn man dann ohnehin in den meisten Ländern auf CP steht?

Ist das eine Glaubensfrage?

Ganz ehrlich: Wohnmobil für 50.000€ + PKW wäre es mir nicht wert, könnte ich auch nicht finanzieren bzw. *rechnet sich nie*, aber:
Eine Art Wohnmobil (incl. Betten, Kochmöglichkeit), welches gleichzeitig als Alltagsfahrzeug (verbrauch, Fahreigenschaften, Wertbeständigkeit!) dient, das wäre eine Option, über die ich nachdenken würde.

Sagt einer, der dieses Jahr erstmals mit einem Mietmobil Urlaub macht.

Noch ein letzter Satz, ich halte nichts von billig, aber sehr viel von preiswert (indem man die Bestandteile des Wortes einzeln betrachtet, - es ist seinen Preis wert).
rundefan: "Westfalia"
eisloewe62 hat folgendes geschrieben::


Worauf ich hinaus möchte und was mir/uns bisher jede Entscheidung zum Kauf eines Mobils SOFORT verneinen ließ:
*Klassische Wohnmobile* ersetzen kein alltagsfähiges Fahrzeug!
Entweder, ich muss aus Kostengründen auf einen PKW verzichten oder ich kaufe 2 *BILLIGE* (Womo + PKW).


hallo Eisloewe62,

ich kann Deiner Argumentation nicht folgen. Wir sind aus Überzeugung von einem 2 PKW-Haushalt vor etwa 21 Jahren zu einem 5 Fahrräder-Haushalt geworden. Begründung: wir wollten etwas für uns und die Umwelt tun und konnten direkt entlang der Weser über einen Radwanderweg unsere Arbeitsstellen erreichen. Vom Zeitaufwand sogar gleich schnell wie mit dem Auto. Die Entscheidung haben wir nicht "mangels Masse " gemacht, sondern unserer Überzeugung nach, auch wg. der Umweltbelastung. Ich fuhr zu diesem Zeitpunkt einen 735 BMW, ausserdem gab es einen japanischen Bus als Relikt aus der Zeit, in der unsere kinder z.T. mit Freunden aus dem Dorf zu irgendwelche Aktivitäten gebracht werden mussten. Da die kinder irgendwann nicht mehr gefahren werden wollten/mussten, habe ich meinen BMW abgegeben und in hochwertige Reiseräder investiert. Unser erstes Wohnmobil war mit gerade 6 m Länge nur unwesentlich länger als mein BMW. Als wir das erste Mal mit diesem Fahrzeug einkaufen fuhren, hatten wir noch Bedenken bezüglich der belegten Parkfläche. Das hat sich in der Folgezeit gegeben. :) Den Bulli haben wir dann auch, weil nicht mehr benötigt, für kleines Geld dem Sportverein für den Transport der Jugendmannschaften verkauft.

eisloewe62 hat folgendes geschrieben::
Warum braucht man im Wohnmobil eigentlich eine toilette und eine dusche, wenn man sowieso alle 2 Tage *nachtanken* muss? Und wenn man dann ohnehin in den meisten Ländern auf CP steht?
Sagt einer, der dieses Jahr erstmals mit einem Mietmobil Urlaub macht.


Auch zu dieser Frage eine Antwort: Warum nur muß man alle zwei Tage "nachtanken", Warum muß man auf einen CP, auf dem man, wie Du unterstellst "in den meisten Ländern steht". Wenn Du, in Unkenntnis der durchaus tollen Möglichkeit, frei zu stehen, oder einen SP aufzusuchen, nur auf CP gestanden hast, kann man gewiss darauf verzichten. Wir für uns haben mit einer Ausnahme, nämlich in Rantum auf sylt, noch nie mit unserem Womo auf einem CP als einzige Alternative Urlaub gemacht. Wir Nutzen unsere dusche, toilette und Küche, weil wir das so wollen. Das wir auf einen privaten PKW verzichten, ist weltanschaulich zu erklären, hier sicher OT. Wenn wir einen PKW unbedingt benötigen, leihen wir uns ein Bequemes, großes Fahrzeug. Man kann mit den Autoverleihern über Langzeitmieten handeln. Alles was über 2 Wochen Mietzeit geht, ist für die nämlich sicheres Geld. Uns spart es die KFZ- Steuer und -versicherung für ein sonst nicht benötigtes Fahrzeug. Außerdem muss man dann bei so Wetterlagen, wie sie im Augenblick herrschen, nicht mit dem eigenen Auto fahren, d.h., das Risiko wird auf den Verleiher, bzw. dessen versicherung abgewälzt.
Timberjack: "Westfalia"
rundefan hat folgendes geschrieben::
Hallo an wocacraft und Timberjack,

Eure Postings in Ehren, aber ich wollte gar nicht irgend einen Ausbauer wie Westfalia, CS, Dipa und Weitere in irgend eine Ecke stellen.

Ich für meinen Teil habe nur schildern wollen, welche Empfindungen ich bei der Preisgestaltung bei kastenwagen- ausbauten habe.

Ich würde mir nicht erlauben, irgendwelche Qualitätskriterien zu Ausbaumaterialien oder Verarbeitung zu setzen.

Man müsste nur mein Mobil ansehen. Da hab ich für ich auf ein, meiner Meinung nach unseren Ansprüchen genügendes Fahrzeug geachtet. Der Aufbau war durch den für unsere Ansprüche idealen Grundriss ein zusätzlicher Kaufanreiz. ......
Was ich mit meinem Posting wollte, ist leicht zu sagen: ich wollte darauf aufmerksam machen, dass Qualität ihren Preis hat. Leider aber auch den Nachteil, dass die Kunden mit einem tollen, qualitativ hochstehenden Kastenwagenausbau eben nicht so häufig nach einem neuen Mobil suchen werden.


Hallo Werner.

So habe ich das auch nicht aufgefasst !!

Für uns ist das Hauptkriterium Altagstauglichkeit.

Natürlich kommen wir mit unserem Bomber auch in keine Tiegarage.
aber hier im Ort gibt es immer ausreichend Parkplätze wo wir bei Bedarf ohne Stress Parken können. Das meißte wird allerdings per Rad erledigt.

Uns war auch vorher bewußt das man zu dem Preis auch ein aufgebautes Womo bekommt. Manchmal liebäugle ich schin mit einem kleinen Integrierten :D , aber dann überwiegt wieder die Vernunft. :D

Das es ein Westfalia geworden ist, ist reiner Zufall. Uns hat das Konzept überzeugt. Preisleistung ist und bleibt wohl eine Glaubensfrage.
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