Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter"
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| willi_chic: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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da hat waldtroll recht...
angenommen, ich putze bei waldtroll für 10€ die Bude, und er wäscht für 10€ meine Hemden. Dann hat jeder 10€ Umsatz gemacht und davon 3€ an Steuern bezahlt, also bleiben jedem nach 2 Stunden Arbeit 7€ übrig
das heißt wir haben beide trotz Arbeit je 3€ weniger als vorher, und das ist der Grund warum die reine Dienstleistungsgesellschaft nicht funktioniert
Wohlstand gibts nur durch Wertschöpfung, und Dienstleistung fällt nicht darunter
grüße klaus
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| Anzeige: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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| Waldtroll: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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Ich danke dir Klaus, leider will das niemand in der Politik wahr haben.
Wir brauchen eine Globalisierte Welt, die billigen produzieren und die nicht mehr produzieren sollens kaufen :wall: :ertrink:
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| Freetec 598: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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| willi_chic hat folgendes geschrieben:: | da hat waldtroll recht...
angenommen, ich putze bei waldtroll für 10€ die Bude, und er wäscht für 10€ meine Hemden. Dann hat jeder 10€ Umsatz gemacht und davon 3€ an Steuern bezahlt, also bleiben jedem nach 2 Stunden Arbeit 7€ übrig
das heißt wir haben beide trotz Arbeit je 3€ weniger als vorher, und das ist der Grund warum die reine Dienstleistungsgesellschaft nicht funktioniert
Wohlstand gibts nur durch Wertschöpfung, und Dienstleistung fällt nicht darunter
grüße klaus |
Hallo Klaus,
Danke für Deine treffende und sicher für Alle verständliche Erklärung.
Besser hätte man diese Problematik nicht erklären können.
lg
peter
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| cojo: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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| Waldtroll hat folgendes geschrieben:: | Soche Diskussionen sind eigentlich brotlos :!:
Was aber nocht nicht diskutiert wurde, ist, wie kann eine Land überleben, wenn es nichts mehr produziert, sondern denkt, wir kommen über Dienstleitungen auch zum Wohlstand.
Da werden ganze Firmen ausgelagert, weil es dort Fördermittel gibt und weil die AK dort umsonst arbeiten.
Dann gibt es noch Fördermittel von der EU, die wir paar Mittelständler mit auch noch mit ach und krach erwirtschaften, wie kann so was gutgehen :?:
Darüber sollte mal diskutiert werden, mit hochtrabenden wissenschaftlichen Ausführungen wird nichts produziert, ein Land muß Wissenschaft und Forschung hegen und pflegen und dann auch selbst anwenden, nur das schafft dauerhaften Wohlstand für alle und Arbeitsplätze.
Was nützt eine Dienstleistungsgesellschaft, wenn niemand mehr da ist, der noch Geld durch Herstellung eines Produktes verdient und auch ausgeben kann.
Macht euch mal darüber Gedanken :!: |
Ja Werner, das ist wirklich zu überlegen.
Der Hintergrund für die Dienstleistungsgesellschaft liegt darin, das nicht nur in der Primär-industrie sondern auch in der Sekundärindustrie durch den WTF immer weniger Menschen beschäftigt sein müssen um die Versorgung aller zu gewährleisten.
Die Landwirtschaft in der EU trägt nicht mal 10% zum BIP (in Deutschland noch weniger) bei, aber wird mit dem größten Anteil des EU-Haushaltes gestützt. Die Menschheit (zumindest in der westlichen Welt) lebt aus Sicht des Mittelalters heute in einem Schlaraffenland denn theoretisch brauchen wir fast nicht mehr zu arbeiten um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten, alleine durch den WTF. Nun erzeugt dieser Wohlstand aber auch Probleme mit der Natur und der Verteilung der Ressourcen. Um diese Probleme zu lösen bedarf es halt Dienstleistungen. Da wären Forschung und Entwicklung, Finanzen, Abrechnungen und Verrechnungen, .Umweltbetreuung wie Müllentsorgung/ Recycling, Transport und Verkehr usw.
Darüber hinaus entwickeln sich aus den gewonnenen Freiräumen Bedürfnisse die es früher nicht gab, die werden auch durch Dienstleistungen bedient.
Das ist eine ziemliche Kurzfassung einer Entwicklung, die schon vor über 100 Jahren begann und schon damals zumindest theoretisch behandelt wurde.
Und man kann erkennen, dass die bloße Produktion von Gütern nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Anpassung der Produktion und Verteilung an gegebene Ressourcen, zukünftigen Erwartungen und an die Eingriffe in die Natur und deren Auswirkungen. Und das zählt eben halt zur Dienstleistung. (dazu gibt es zig Terra-Byte´s an Literatur) :D
Wobei wir wieder beim ursprünglichen Thema wären!
Gruß Jörg
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| selke: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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Mit dem Bildungssystem brauchte man doch nur mal nach Finnland schauen ein Land mit wenig Rostoffen wo Diensleitungen groß geschrieben werden und auch die Sozialsysteme funktionieren bei uns in Deutschland wird alles nochmal erfunden nur nichts fremdes Übernehmen es ist ja sonst zueinfach.
es schrieb selke
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| Waldtroll: "Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter""
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| selke hat folgendes geschrieben:: | Mit dem Bildungssystem brauchte man doch nur mal nach Finnland schauen ein Land mit wenig Rostoffen wo Diensleitungen groß geschrieben werden und auch die Sozialsysteme funktionieren bei uns in Deutschland wird alles nochmal erfunden nur nichts fremdes Übernehmen es ist ja sonst zueinfach.
es schrieb selke |
Nicht ganz richtig so, Finnland hat sehr viel hochwertigen Wald, besonders günstig ist die zu den wenigen Einwohnern.
Außerdem hatten wir das Bildungssystem schon durch :D
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