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Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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@ campin.gpit
Du als Devisen-Jongleur wirst es ja wissen. Die Gemeinschaftwährung notiert zu Dollar und Yen bereits den dritten Monat in Folge schwächer...das ist die längste Verlustserie seit knapp eineinhalb Jahren.
Wie FTD berichtet wollte Greece diese Woche eine neue Anleihe begeben. Die Betonung liegt auf WOLLTE, denn wie Gerüchte besagen wurde die Emission auf kommende Woche verschoben.....und jetzt kommt's.....mangels Nachfrage!!!!!
Nachtigall ich hör dir trapsen! Da lauert Gefahr im Busch. Die Ratingagenturen werden bald das GR Rating senken, dann steigt die Rendite und die Zinsen dieser Staatsanleihen erneut und die Gefahr wird immer größer und größer wenn sich nicht schnell was tut.
Die Jänner Anleihe brachte eine Rendite von ungefähr 6,5 Prozent. Das sind rund 3,8 Prozentpunkte mehr Risikoaufschlag als für deutsche Papiere gleicher Laufzeit. Jetzt kann sich jeder leicht ausrechnen wie viel Euros an Zinsen Deutschland oder dessen Banken kassiert.
6,5% von sagen wir mal 50 Milliarden......das sind schnell mal über 3 Milliarden Euro an Zinsen/Gewinn!!!!! Schlechtes Geschäft? :wink: Von wegen der Steuerzahler muss zahlen. DER muss nur einspringen wenn GR Pleite macht, also Zahlungsunfähig oder was es auch gibt Zahlungsunwillig wird..
Deutschland hat also allergrößtes Interesse daran dass sich GR erholt und brav seine Zinsen bezahlt. Außerdem liegt der Finanzwelt die Asien Krise von 1997 immer noch schwer im Magen. :wink:
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| Anzeige: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| cojo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| Rider hat folgendes geschrieben:: | @ campin.gpit
Du als Devisen-Jongleur wirst es ja wissen. Die Gemeinschaftwährung notiert zu Dollar und Yen bereits den dritten Monat in Folge schwächer...das ist die längste Verlustserie seit knapp eineinhalb Jahren.
Wie FTD berichtet wollte Greece diese Woche eine neue Anleihe begeben. Die Betonung liegt auf WOLLTE, denn wie Gerüchte besagen wurde die Emission auf kommende Woche verschoben.....und jetzt kommt's.....mangels Nachfrage!!!!!
Nachtigall ich hör dir trapsen! Da lauert Gefahr im Busch. Die Ratingagenturen werden bald das GR Rating senken, dann steigt die Rendite und die Zinsen dieser Staatsanleihen erneut und die Gefahr wird immer größer und größer wenn sich nicht schnell was tut.
Die Jänner Anleihe brachte eine Rendite von ungefähr 6,5 Prozent. Das sind rund 3,8 Prozentpunkte mehr Risikoaufschlag als für deutsche Papiere gleicher Laufzeit. Jetzt kann sich jeder leicht ausrechnen wie viel Euros an Zinsen Deutschland oder dessen Banken kassiert.
6,5% von sagen wir mal 50 Milliarden......das sind schnell mal über 3 Milliarden Euro an Zinsen/Gewinn!!!!! Schlechtes Geschäft? :wink: Von wegen der Steuerzahler muss zahlen. DER muss nur einspringen wenn GR Pleite macht, also Zahlungsunfähig oder was es auch gibt Zahlungsunwillig wird..
Deutschland hat also allergrößtes Interesse daran dass sich GR erholt und brav seine Zinsen bezahlt. Außerdem liegt der Finanzwelt die Asien Krise von 1997 immer noch schwer im Magen. :wink: |
Genau so soll es sein.
Wer mit Bankern geht zum Dinner ist immer der Gewinner!
Da wird dann gebeten, die Masse zur Kasse!
Gruß Jörg
Die zukünftigen Dinner könnten aber wegen Finanzkatastrophen ausfallen :!:
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| Rider hat folgendes geschrieben:: | @ campin.gpit
mangels Nachfrage!!!!!
Nachtigall ich hör dir trapsen! Da lauert Gefahr im Busch. Die Ratingagenturen werden bald das GR Rating senken, dann steigt die Rendite und die Zinsen dieser Staatsanleihen erneut und die Gefahr wird immer größer und größer wenn sich nicht schnell was tut.
Die Jänner Anleihe brachte eine Rendite von ungefähr 6,5 Prozent. Das sind rund 3,8 Prozentpunkte mehr Risikoaufschlag als für deutsche Papiere gleicher Laufzeit. Jetzt kann sich jeder leicht ausrechnen wie viel Euros an Zinsen Deutschland oder dessen Banken kassiert.
6,5% von sagen wir mal 50 Milliarden......das sind schnell mal über 3 Milliarden Euro an Zinsen/Gewinn!!!!! Schlechtes Geschäft? :wink: Von wegen der Steuerzahler muss zahlen. DER muss nur einspringen wenn GR Pleite macht, also Zahlungsunfähig oder was es auch gibt Zahlungsunwillig wird..
Deutschland hat also allergrößtes Interesse daran dass sich GR erholt und brav seine Zinsen bezahlt. Außerdem liegt der Finanzwelt die Asien Krise von 1997 immer noch schwer im Magen. :wink: |
Ja, genau so ist es.
Und was den Eur angeht - der fiel sogar wie ein Stein

Gefahr ist allerdings im Busch - und zwar in jedem.
Denn eins ist klar: Griechenland wird natürlich geholfen werden - daran gibt es gar keinen Zweifel und daran werden sich auch manche eine goldenen Nase verdienen - daran gibt es ebenfalls keinen Zweifel.
Aber egal wie, wann oder warum - gemolken werden wir auf jeden Fall - mehr oder weniger direkt.
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| cojo hat folgendes geschrieben:: | [quote="campin.gpit
In wie weit das ggf. sogar seitens dritter gewünscht und/oder geplant ist, wird man nie rauskriegen. |
ich glaube es gibt keine Verschwörungen sondern nur Dummheit, Arroganz, Rückscihtslosigkeit und Machtgeilheit.
Das macht aus jeder misslichen Lage ohne den Einsatz von Vernuft einen katastrophalen Selbstläufer.
Denn nicht nur der Euro hat nicht mehr seinen Gegenwert, sondern auch das Pfund, der Dollar, der Yen und die anderen Währungen die sich daran orientieren.
Ob nun Grichenland oder Kalifornien, der Kollaps des Weltfinanzsystems hat schon längst begonnen.
Eventuell haben wir die Chance für eine Verbesserung der misslichen Lage deren Ausgangspunkt 30 Jahre zurückliegt, wenn das System den Geist aufgiebt.
Gruß Jörg[/quote]
Eine Verschörung würde ich das auch nicht nennen wollen - dennoch, an den Geschäften mit Staatsanleihen ist gutes Geld verdient - genauso natürlich wie an anderen Kreditformen abgesehen davon ist der Faktor "Einfluss" auch nicht zu vernachlässigen.
Ohne Risiko ist allerdings auch das nicht - wie man am Verhalten unserer Grossbanken sieht, denn die halten sich ja bislang vornehm zurück, um es mal diplomatisch auszudrücken.
Der Yen ist übringends eine extrem starke Währung in den letzten Jahren.
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| lubo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| farmerj hat folgendes geschrieben:: | | aber wie wir ja von den griechischen Politikern diese Woche gelernt haben, haben wir Deutschen Nazis ja noch all das viiiieeeeeeeeeeele Gold von den Griechen, das wir ihnen damals gestohlen haben...... :D |
Das ist Blödsinn. Das Gold haben damals die Engländer mitgenommen. Und nachher wieder zurück gegeben. Die Deutschen haben nur ein paar Reste ergattert.
| Rider hat folgendes geschrieben:: | Zuerst Zoff Deutschland mit der schweiz.
Jetzt Zoff Deutschland mit Griechenland. Alles nur Zufall oder werden die Medien wie immer für gewisse Zwecke benützt? Ablenkungsmanöver?
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Das Problem ist, dass die Medien sich benutzen lassen. Im Zeiten des Internets bekommt derjenige die größte Aufmerksamkeit, der die schnellsten Nachrichten bringt. Umso mehr, je spektakulärer sie sind. Also werden Informationen im Grunde gar nicht mehr überprüft, teilweise schreiben die Reporter von einander ab. Das ist ein Armutszeugnis, ehrlich gesagt.
| cojo hat folgendes geschrieben:: | Griechenland oder Kalifornien, der Kollaps des Weltfinanzsystems hat schon längst begonnen.
Eventuell haben wir die Chance für eine Verbesserung der misslichen Lage deren Ausgangspunkt 30 Jahre zurückliegt, wenn das System den Geist aufgiebt |
Der Unterschied zu Griechenland und Kalifornien liegt darin, dass GR nur knapp 3 prozent an der EU beteiligt ist. Kalifornien dagegen 15% an der USA und da kräht kein Hahn nach.
Das aktuelle System ist definitiv gescheitert, weil die Gier der Menschen nach immer mehr unersättlich ist. Es gibt aber kein unendlichen Wachstum und da sich keiner mit dem begnügt, was er hat, sondern immer mehr will, explodiert die Blase zunehmend.
Von der Politik wird dabei erst Hilfe kommen, wenn nichts mehr zu flicken gibt. Bis dahin dienen sie der Industrie, anstatt einen radikalen Umbruch einzuleiten.
| campin.gpit hat folgendes geschrieben:: |
Ohne Risiko ist allerdings auch das nicht - wie man am Verhalten unserer Grossbanken sieht, denn die halten sich ja bislang vornehm zurück, um es mal diplomatisch auszudrücken. |
Na ja, was Ackermann bei seinem Besuch so abgelassen hat, kann man nicht als "vornehme Zurückhaltung" betitlen.
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| tobi02: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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Meine bescheidene Meinug:
Wer grössere Investitionen plant (privat meine ich) der sollte dies nicht auf die lange Bank schieben. Der Euro könnte demnächst drastisch an Wert verlieren. Und nicht nur der...
Was man hat das hat man. Irgendwann jedenfalls kommt der Tag der Abrechnung. Dann platzt das System. Es kann mir doch keiner erzählen das unsere Politiker in den letzten 15 Jahren wirklich die gemachten Schulden je zurückzahlen wollten. Die Summen sind dafür viel zu gigantisch. Das gilt für praktisch alle Staaten weltweit. Das ist nur mit Inflation zu bezahlen. Und zwar nicht nur mit 1 oder 2 % zusätzlich.
Na ja - was solls. Ändern kann mans eh nicht.
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| lubo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| tobi02 hat folgendes geschrieben:: | | Es kann mir doch keiner erzählen das unsere Politiker in den letzten 15 Jahren wirklich die gemachten Schulden je zurückzahlen wollten. Die Summen sind dafür viel zu gigantisch. Das gilt für praktisch alle Staaten weltweit. Das ist nur mit Inflation zu bezahlen. Und zwar nicht nur mit 1 oder 2 % zusätzlich. |
Darauf läuft alles hinaus. Schulden, die gemacht werden, können nicht zurück gezahlt werden. Irgendwann wird ein weltweiter Erlass kommen. Und das dauert gar nicht mehr so lange... 10-15 Jahren, wenn nicht sogar früher schon.
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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Heute fiel mir dieser Zeitungsartikel in die Hand. Da sind für Interessierte die Zusammenhänge und wahren Ursachen der "Krise" imho gut dargestellt.
Abgeschickt von Joshua Rosner FTD
Wie Banken und Politik die Krise verschleiern
Obwohl eigentlich klar ist, dass Finanzinstitute und Regierungen die Euro-Misere mitverursacht haben, decken sie sich gegenseitig.
Wenn wir die wahren Verursacher der aktuellen Euro-Krise enttarnen wollen, müssen wir zunächst dem roten Faden folgen, der sich durch diese Krise hindurch zieht: Regierungen in Geldnöten engagieren Banker. Diese Banker helfen Ländern wie Griechenland bei ihrem Versuch, sich am Geldmarkt Kapital zu möglichst günstigen Zinsen zu beschaffen. Sie nutzen dabei Gesetzeslücken und lassen die ökonomischen Wahrheiten über den Emittenten für Anleger im Dunklen.
Um die Anleger in Sicherheit zu wiegen, wurden von den Bankern anschließend die Rating-Agenturen engagiert und dafür bezahlt, die Transaktionen mit ihrem Gütesiegel zu versehen. Wären die Anleger von der wirklichen Bonität des Emittenten offen unterrichtet worden, hätten sie einen wesentlich höheren Zinssatz verlangt. Stattdessen wurden sie von Bankern, die eigentlich verpflichtet waren, die Anleger über sämtliche Risiken aufzuklären, in die Irre geführt.
Hier liegt die eigentliche Krise, das wahre Verbrechen, und hier ist die Schuld an der ganzen Misere zu suchen. Das regelmäßig und gebetsmühlenartig vorgetragene Mantra "Schuld daran sind die Hedge-Fonds" ist eigentlich nur ein Ablenkungsmanöver der wirklich Schuldigen. Die Hedge-Fonds haben die Krise nicht ausgelöst.
Tatsächlich verhält es sich sogar so, dass sie und ihre Investoren (vorwiegend Pensionsfonds) gleich in zweifacher Hinsicht Opfer sind: Erstens sind sie Opfer der betrügerischen Wertpapieremittenten und zweitens nun im Nachhinein auch Opfer von Regierungen, die ihr sträfliches Handeln nicht eingestehen wollen. Sie, die durch ihr geheimes Einverständnis die Krise mit verursacht haben, wollen jetzt die Schuld auf die letztlich durch sie geschädigten Marktteilnehmer abwälzen: Einzelinvestoren ebenso wie Anleger, die mit ihrer Altersvorsorge und ihren Spareinlagen über Pensions-, Investment- und Hedge-Fonds engagiert sind.
Anstatt die Verantwortung für ihre Mittäterschaft (und die von dieser Mittäterschaft ausgelöste Krise) zu übernehmen, reihen sich nun die Politiker in den Chor der Sirenen ein, die Anleger mit ihren betörenden Stimmen zum erneuten Schiffbruch verleiten wollen. Sie haben ihre Unabhängigkeit gegen die Pseudowahrheiten der Bankenoligarchie eingetauscht.
Die Bereitschaft Griechenlands, den verordneten Sparkurs zu akzeptieren, beendet weder die Krise noch das wirtschaftliche Leiden der griechischen Bevölkerung oder die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit. Das wahre Verbrechen sind nicht die Wetten auf eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands.
Diese sind auch nicht der Hauptgrund für die steigenden Kreditkosten des Landes. Um die Zinssätze bei Anleiheemissionen zu senken, die wahren wirtschaftlichen Begebenheiten zu schönen und ihren Eintritt in die Europäische Währungsunion zu legitimieren, hatten schon frühere griechische Regierungen Investmentbanker engagiert, die zusammen mit ihnen Bilanzen manipulierten.
Darin liegt das moralische Verbrechen. Entweder haben die Ratingagenturen diese Manipulationen nicht erkannt oder - schlimmer noch - diese bewusst ignoriert. Hierbei handelt es sich nicht um theoretische Delikte, sondern reale Verbrechen mit realen Opfern. Durch dieses Handeln wurden Anleger um eine Rendite gebracht, die für die eingegangenen Risiken angemessen gewesen wäre.
Wie zuvor schon in den Fällen der Investmentbanken Bear Stearns und Lehman Brothers ergriffen Anleger nach Bekanntwerden der wahren Umstände die Flucht. Neue Investoren verlangten nunmehr eine Rendite, die für sie in Anbetracht der offensichtlichen sowie eventuell noch verborgenen Risiken adäquat erschien.
Statt höhere Kapitalaufnahmekosten für ihren Mandanten zu akzeptieren, täuschten die Banken nun anscheinend eine hohe Nachfrage vor, indem sie bei Emissionen neuer Staatsanleihen diese selbst mehrfach überzeichneten. Darauf deuten zumindest die in der Presse zitierten Aussagen von Bankern hin, wonach private Banken und deren Fonds zu den größten Zeichnern der jüngsten Griechenland Anleihen gehörten.
Zugleich legt die hohe Nachfrage nach Kreditausfallversicherungen nahe, dass die Banken wussten, welche hohen Risiken sie mit dieser Strategie eingingen und sich deshalb gegen eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands absicherten. Als ruchbar wurde, dass Marktteilnehmer sich gegen dieses Risiko zu schützen versuchten, reagierten die Märkte mit erneuten Zinsanpassungen, was wiederum die verantwortlichen europäischen Staaten zur Suche nach einem Sündenbock veranlasste. Anstatt den Ermittlern für die Aufdeckung des Verbrechens zu danken, zogen die Staaten es vor, weiter den Tätern zu helfen.
Enron, Worldcom, Tyco, Wachovia, Washington Mutual, Fannie Mae und Freddie Mac, CDOs, Lehman, Bear Stearns, AIG, GM, Chrysler, das gewerbliche Kreditgeschäft, Kalifornien, Griechenland - das alles sind keine Einzelfälle, die getrennten Krisen zuzuschreiben wären. Die wirtschaftlichen Probleme, die wir in den letzten drei Jahren erlebt haben, markieren die akutesten Phasen einer anhaltenden Krise, die nach wie vor falsch diagnostiziert wird.
Banken und Investmentbanken, die eigentlich als Vermittler zwischen Kapitalgebern und Kreditnehmern auftreten sollten, konzentrieren sich nun stattdessen auf die Stimulierung einer künstlich erzeugten Nachfrage nach Finanzprodukten. Statt im Interesse ihrer eigenen Bürger geltende Gesetze fair und korrekt anzuwenden, sind Staatsbedienstete und Funktionäre nun der Meinung, die Gesetze nach Gutdünken interpretieren zu dürfen, um damit ihre eigene Mitschuld zu verschleiern. Die Krise ist erst dann zu Ende, wenn uns allen der wahre Charakter des moralischen Verbrechens klar wird.
Joshua Rosner ist Partner bei der Beratungsfirma Graham Fisher & Co.
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| cojo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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Hallo Rider,
man braucht nicht so kompliziert alles aufzutrösseln.
Wo Schuldner sind sind auch Gläubiger. Von diesen wird aber nie gesprochen.
Denn wie die Schuldenberge wachsen, wachsen auch die Ansprüche der Gläubiger.
Die Drahtzieher und abzockende Zwischenhändler sind bekannt und ausgemacht. (Banken Versicherungen, Hedge-Fonds)
Die Gläubiger sind aber neben den Milliardären und Millionären, die Kleinanleger die für Ihre Rente anlegen, oder andere (meißt langfristige) Kapitalanlagen.
Würde nämlich von diesen Gläubigern gesprochen, käme das gesellschaftliche System automatisch auf den Prüfstand und wäre damit erledigt.
Darum werden noch viele Millionen um ihre Ersparnisse gebracht und mit hohen Steuern bedacht.
Gruß Jörg
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| Waldtroll: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| cojo hat folgendes geschrieben:: | Hallo Rider,
man braucht nicht so kompliziert alles aufzutrösseln.
Wo Schuldner sind sind auch Gläubiger. Von diesen wird aber nie gesprochen.
Denn wie die Schuldenberge wachsen, wachsen auch die Ansprüche der Gläubiger.
Die Drahtzieher und abzockende Zwischenhändler sind bekannt und ausgemacht. (Banken Versicherungen, Hedge-Fonds)
Die Gläubiger sind aber neben den Milliardären und Millionären, die Kleinanleger die für Ihre Rente anlegen, oder andere (meißt langfristige) Kapitalanlagen.
Würde nämlich von diesen Gläubigern gesprochen, käme das gesellschaftliche System automatisch auf den Prüfstand und wäre damit erledigt.
Darum werden noch viele Millionen um ihre Ersparnisse gebracht und mit hohen Steuern bedacht.
Gruß Jörg |
:daumen2:
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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JA Jörg, da hast du schon Recht, aber mich interessieren die Hintergründe schon. Ich habe es immer gerne schriftlich. :D
Da aber nun festgestellt ist, dass die Staaten noch mithelfen um die Kleinanleger und Steuerzahler über den Tisch zu ziehen, ja sogar die Verursacher dieser Misere sind, kann man meiner Meinung nach nicht oft genug darauf hinweisen um vielleicht doch den einen oder anderen vor Schaden zu bewahren.
Schließlich bin bin ich ja nicht der Einzige mit blauen Augen....oder doch? :wink:
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| cojo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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Hallo Rider,
Blaue Augen zu haben ist doch noch was anderes als Blauäugig durchs Leben zu gehen. Obwohl ich manchmal diese Blauäugigkeit mir persönlich wünschen würde.
Habe selber blaue Augen, sehe aber zu oft rot und schwarz. :D
Gruß Jörg
PS Nicht Erkennende auf Sichtbares hinzuweisen, macht Manche von diesen noch blinder, weil diese es so wollen!
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| macagi: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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interessantes Interview im Handelsblatt:
--> Link
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| cojo: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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Wir stecken schon mittendrin in der Finanz-Inflation. Begonnen hat diese schon 2000. Die Auswirkungen haben im September 2008 begonnen.
Wer glaubt seine privaten Rentenansparnisse wären sicher, sollte in die Kirche gehen und weiter beten :!: :D
Auch die Empfehlung in Sachwerte zu inveestieren, als sichere Alternative ist nur scheinbar sicher.
Fakt ist eins. Es wird sich fast alles im Finanzmarkt ändern und zwar 80 zu 20. (geringfügig mehr oder weniger).
Was die 20% sind, verrate ich euch nicht :ideadev:
Aber Empfehlungen von offizieller Seite (besonders die vom Staat) sollte man besonders misstrauen :!:
Gruß Jörg
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| Gast: "Griechenland- €- Die Heuschrecken sitzen in den Startlöchern"
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| macagi hat folgendes geschrieben:: | interessantes Interview im Handelsblatt:
--> Link |
Der "gute Mann" meint:
"Griechenland dürfte das erste Land sein, das entweder an seinen Zinszahlungen erstickt oder schon vorher mangels Vertrauen kein Geld mehr von Investoren bekommt."
Wo leben diese Leute eigentlich? Der scheint von der Staatspleite und Zahlungsunfähigkeit von Argentinien seit dem Jahr 2002 und anderer Pleite-Staaten noch nie was gehört zu haben. Vor solchen Vermögens"verwaltern" kann man sich nur hüten!!!
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