WLAN Hot Spots bald Geschichte?
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| pipo: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Ich glaube ich muss hier mal mit einer Mähr Schluss machen:
Auch wenn ich einen öffentlichen Hotspot nutze, ist es den Strafverfolgungsbehörden oder den deutlich besser ausgestatteten Geheimdiensten schnell möglich, Straftäter oder Terroristen zu ermitteln.
Der Gesetzgeber möchte, u.a. mit diesen technischen Vorgaben, die Möglichkeiten des Missbrauches eindämmen. Also den Semiprofessionellen oder Kleinstverbrechern einhalt gebieten.
Die Masse ist das Problem. Nicht die Straftat an sich. :!:
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| Anzeige: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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| WomoKindi: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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| pipo hat folgendes geschrieben:: | Ich glaube ich muss hier mal mit einer Mähr Schluss machen:
Auch wenn ich einen öffentlichen Hotspot nutze, ist es den Strafverfolgungsbehörden oder den deutlich besser ausgestatteten Geheimdiensten schnell möglich, Straftäter oder Terroristen zu ermitteln. |
Sagt wer :?:
| pipo hat folgendes geschrieben:: | | Ich glaube ich muss hier mal mit einer Mähr Schluss machen |
:kuller:
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| pipo: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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| WomoKindi hat folgendes geschrieben:: |
Sagt wer :?:
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Ich werde jetzt nicht näher drauf eingehen, aber es ist so wie ich es geschrieben habe.
Selbst einfach gestrickte Onlinedienste wie Facebook sind in der Lage die komplexesten Zusammenhänge zwischen Menschen herzustellen.
Grundlage sind unterschiedlichste Datensammeldienste, die das Onlineverhalten von Anwendern oder Software auswerten. Wer glaubt, dass man zBsp. gefragt wird ob Iphone APPs Daten zu täglichen Gebrauch weiterleiten, der irrt sich.
Und um dann schlussendlich einen Namen hinter die Daten zu bekommen, ist es nur ein ganz kleiner Schritt.
Und ihr diskutiert euch einen Wolf bzgl. Google Streeview :roll:
Behörden sind da schon viel weiter!
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| WomoKindi: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Mit dem was Du jetzt geschrieben hast hast Du natürlich recht.
:daumen2:
Nur wer so dumm ist mit seinem normalen Equipment mit dem er sonst ständig seine Identität/Profil im Netz verteilt,
dann über "offene" Netze nicht legales anstellt,
und glaubt trotzdem anonym zu sein, dem ist wohl eh nicht zu helfen.
Der kann dann freilich auch gleich Name und Adresse hinterlassen. ;)
Ist aber wie überall im Leben, man sollte schon wissen wie man wo was anstellt.
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| BOWO: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Wer heute noch ein offenes wlan betreibt ist mehr als dämlich. Denn eins ist klar: Auch das internet ist kein rechtsfreier Raum, auch dort gelten unsere Gesetze. Wer einen anderen einen Schaden zufügt ist dafür haftbar, dafür gibt es ja auch Haftpflichtversicherungen.( Jetzt mal ganz ohne Straftaten, rein normales Zivilrecht).
Wenn jetzt als festgestellt wird, dass z.B. von einem Internetzugang illegale Inhalte verbreitet werden oder illegale Downloads stattfinden oder "Juxbestellungen" zum Nachteil von Onlineshopbetreibern durchgeführt oder kostenpflichtige Pornoseiten mit falschen Kontodaten abgesurft werden ist dieser "Störer" für seine Taten auch haftbar. Er muss also den entstandenen Schaden bezahlen, wie im normalen Leben außerhalb des Internetes auch.
Hat man jetzt einen "Hotspot" hat man ein Problem: Man hat über seinen Internetzugang einen Schaden verursacht, kann diese Regressansprüche aber nicht an den eigentlichen Verursacher weiterreichen weil man den anonymen Surfer ja nicht kennt.
Vergleich: Man ermittelt nach einer Fahrerflucht den flüchtigen PKW, der Halter, bzw. dessen versicherung, zahlt den entstandenen Schaden auch wenn der eigentliche Fahrer nicht ermittelt werden konnte.
Mit einen Hotspot ist es genauso. Also ist das Haftungsrisiko beim Betrieb unüberschaubar, so mancher Internetcafebetreiber musste hier schon bitteres Lehrgeld bezahlen.
FAZIT: NIEMALS einen anonymen Hotspot auf eigene Kappe betreiben, dass kann vielleicht euer Leben runieren! (oder zumindest viel Ärger verursachen).
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| pipo: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Heute das Urteil des BGH:
Der BGH hält grundsätzlich Abmahnungen gegen wlan Betreiber für rechtens, beschränkt aber die Höhe der Abmahnung auf 100€.
--> Link
ME ist dies ein richtiger Schritt, da wlan Betreiber endlich ihre Netze dicht machen müssen. Gewerbliche Anbieter müssen halt zusehen, dass sie ein nachweißbares Accessmanagement einführen.
Hersteller von Routern oder Accesspoints liefern ja in Deutschland überhaupt keine Hardware mehr ohne voreingestellte Kennwörter aus.
Zudem endet endlich die Abzocke durch Abmahnungen, da 100€ kein lohnenswerter Betrag mehr für Abmahner ist :D
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| creativi: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Ich verstehe das nicht ganz: ""Juxbestellungen" zum Nachteil von Onlineshopbetreibern durchgeführt oder kostenpflichtige Pornoseiten mit falschen Kontodaten abgesurft werden ist dieser "Störer" für seine Taten auch haftbar."
Was hat das denn mit W-LAN zu tun?
Ich kann durch die Stadt gehen und finde dutzende "offener" Netzwerke, doch was nützt es mir? Was soll das mit "Juxbestellungen" zu tun haben?
Die kann ich doch, wenn ich so denken würde, auch von meinen Rechner zu Hause durchführen.
Selbst mein iPhone zeigt mir an ob ein Netzwerk offen oder verschlüsselt ist.
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| pipo: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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| creativi hat folgendes geschrieben:: | Ich verstehe das nicht ganz: ""Juxbestellungen" zum Nachteil von Onlineshopbetreibern durchgeführt oder kostenpflichtige Pornoseiten mit falschen Kontodaten abgesurft werden ist dieser "Störer" für seine Taten auch haftbar."
Was hat das denn mit W-LAN zu tun?
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Offene wlan können von Unbefugten genutzt werden.
Entweder um kostenlos zu surfen oder aber auch für kriminelle Aktionen.
Diese kriminellen Aktionen fallen aber auf den wlan Betreiber zurück, da meistens anhand der IP Adresse eine Rückverfolgung zum wlan und somit zum Anschluß geschehen kann.
| Zitat: |
Die kann ich doch, wenn ich so denken würde, auch von meinen Rechner zu Hause durchführen.
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Dann könntest Du aber sehr schnell ermittelt werden, da hinter der IPAdresse Dein Name steht.
Bei offenen wlan ist das halt ein Anderer.
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| creativi: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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Ich weiß das offene LAN von jederman benutzt werden kann.
Das jemand kostenlos surft tut mir ja auch nicht wirklich weh.
Okay... wenn es kriminell wird dann ist das ja etwas anders.
Aber dennoch hat ein andere keine Daten von mir und das mit den "Juxbestellungen"
Wie willst du das denn ermitteln?
Das mit dem "sehr schnell ermittelt" werden ist ja wohl auch etwas übertrieben. Kennst du den Aufwand? Und wegen einer "Juxbestellung" schon gar nicht.
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| pipo: "WLAN Hot Spots bald Geschichte?"
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| creativi hat folgendes geschrieben:: |
Das mit dem "sehr schnell ermittelt" werden ist ja wohl auch etwas übertrieben. Kennst du den Aufwand? Und wegen einer "Juxbestellung" schon gar nicht. |
Anzeige -> Unterstützungsbegehr des Staatsanwalts beim Provider -> Provider ermittelt über die registrierte IP den Anschluß -> Du wirst zur Rechenschaft gezogen.
Das Ganze, wie beschrieben, kann in lebensbedrohlichen Lagen keine 2h dauern bis der Halter des Anschlusses ermittelt wird.
Siehe im internet angekündigte Suizide oder Amokläufe..
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