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Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas
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| kalimera: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Obwohl nun ein jeder für den Sommer plant, wollen wir mal einen Eindruck von Lissabon zur Weihnachtszeit vermitteln.
Auf unsere Winterreise waren wir über die Weihnachtszeit in Lissabon und haben dort wunderbare Taage verbracht.
Donnerstag,& 17. Dezember 2009

auf der Fahrt nach Lissabon
Heute machen wir uns auf den Weg nach Lissabon. Zuerst wollen wir uns mal
einen Eindruck verschaffen, wie Lissabon jetzt zur Weihnachtszeit ausschaut.
Der Praca do Comércio ist derzeit eine riesige Baustelle. Wir fließen mit dem
Verkehr einmal quer durch die City von Lissabon.

eine Weihnachtsstraßenbahn - Eléctrico Natal
Annette macht aus dem fahrenden Auto heraus ein paar Aufnahmen. Dann fahren
wir wieder zurück in den Stadtteil Belém, um uns dort ans Ufer des Tejo zu
stellen.

die Beatles auf der Rua Augusta

wir fahren auf den Praca Marqués de Pombal zu

Denkmal für Kriegsgefallene am Forte do Bom Sucesso von Belém
Neben dem Denkmal für Kriegsgefallene finden wir einen idealen Parkplatz. Dort
stehen schon 3 französische Wohnmobile. Am frühen Abend gehen wir noch einmal
los und schauen uns die Umgebung an. Dabei sehen wir, dass wir doch ziemlich
weit von einer S-Bahn Haltestelle stehen. Wir nehmen uns vor, morgen früh noch
weiter in Richtung Zentrum zu fahren. wir sind gespannt auf Lissabon.

der Torre de Belém
Freitag,& 18. Dezember 2009

Weihnachtsstimmung in Lissabon
Wir stehen am Ufer des Tejo und es regnet den ganzen Tag. Wir studieren im
internet den Wetterbericht für die nächsten Tage. Selbst an der Algarve soll
das Wetter nicht wesentlich besser werden als hier. Es soll recht kalt werden.
Gegen Mittag steht unser Entschluss fest: Wir wollen die Weihnachtstage in
Lissabon verbringen. Und um ein wenig mehr Komfort zu haben, entschließen wir
uns für den Lisboa Camping Campingplatz.

es herrscht viel Betrieb
Bei einer Touristinformation erfragen wir den Weg dorthin und kaufen bei der
Post noch Tagestickets für die Tram und Metro usw. Dann checken wir beim
Lisboa Camp für 19,80 EUR pro Nacht ein. Am Nachmittag klart es etwas auf und
so können wir uns am Abend noch auf den Weg in die Innenstadt machen.

in der Baixa

Mit der Buslinie 714, die in 200 Meter Entfernung vom Camp abfährt, fahren wir
direkt bis auf den Praca Figueira und finden uns mitten in Lissabon wieder.
Eine schöne weihnachtliche Stimmung empfängt uns. Wir laufen ein wenig durch
die Baixa, auch durch die prachtvolle Rua Augusta.

in der Rua Augusta

eine der 3 Standseilbahnen, die Glória
Am Anfang der Avenida da Liberdade gelangen wir an eine der drei
Standseilbahnen der Stadt, der Glória. Diese Bahn ist seit 1885 im Einsatz.
Als so gut wie alle Plätze besetzt sind, geht die Fahrt los und die Bahn
rumpelt und quietscht den Berg hinauf. In der Oberstadt angekommen, haben wir
einen schönen Blick auf die Stadt.

in der Glória-Bahn

Annette am Steuerstand der Glória
Je später der Abend, desto kälter die Luft. Wir gehen zum Praca Figueira
zurück und warten auf den Bus 714. Das gute am Tagesticket ist, dass es
tatsächlich 24 Stunden gilt von der ersten Benutzung an. Also können wir es
morgen noch bis zum frühen Abend einsetzen.

Blick auf den Platz Rossio mit dem Nationaltheater Dona Maria I im
Hintergrund

es wird Nacht am Praca Figueira
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Samstag, 19. Dezember 2009
 unser Platz auf dem Lisboa Camp
Die einzelnen Plätze des Campingplatzes sind sehr komfortabel. Jeder hat
seinen eigenen wasser- und Abwasseranschluss, Stromanschluss, eine eigene
Mülltonne und eine Sitzbank mit einem Tisch und 2 Bänken.

die Eléctrico Natal am Praca do Comércio
Am Vormittag rappeln wir uns wieder auf und fahren in die Stadt. Heute meint
es das Wetter gut mit uns, obgleich es der Wetterbericht schlechter
vorausgesagt hatte. Es ist nur nicht besonders warm bei 14°C.

in der Baixa bei Tage
Da wir uns entschlossen haben, bis nach Weihnachten in Lissabon zu bleiben,
können wir uns nun Zeit lassen und müssen nicht am einem Tag durch die Stadt
jagen. Heute bummeln wir einfach und lassen uns von Lissabon verzaubern

der Elevador (Aufzug), der in die Oberstadt führt
Von der Rua Augusta biegen wir ab und wollen mit dem Aufzug in die Oberstadt
hinauf. Auch hierfür gilt das Tagesticket. Die Kabine ist ganz alt und
authentisch, so wie alles in Lissabon und Portugal.
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im Elevador

Von der Plattform hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Derzeit wird
jedoch die oberste Terrasse mit dem Café restauriert und ist abgesperrt. Und
so suchen wir uns ein Café in der Oberstadt, wo wir ein wenig verweilen
können.

eine Treppe führt hinauf zum Terrassencafé oberhalb des Elevadors

Blick auf die Baixa von Lissabon

in der Eléctrico Linha 28
Zurück in der Baixa warten wir auf die Linie 28 der Straßenbahn und fahren
einmal eine Gesamtrunde quer durch Lissabon. Diese Linie ist besonders
empfehlenswert, denn auf deren Fahrt lernt man Lissabon am besten kennen. Wir
kaufen uns ein weiteres Tagesticket, denn die Tickets sind magnetisch und
wiederaufladbar. Der allererste Tag kostet 4,20 EUR. Die weiteren Tage dann
3,70 EUR, dann nämlich fällt die Gebühr für die Magnetkarte weg. Die Karten
sind jederzeit an Metrostationen und der Post aufladbar.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Heute ist es zwar ziemlich kalt bei nur 5°C, aber die Sonne lacht und die
Sicht ist klar. Wir wollen zum Castelo de Sao Jorge und uns das Gassengewirr
der Alfama am Felshang zwischen Castelo und Ufer des Tejo anschauen.

auf dem Weg zur Alfama
Wir wollen von der Baixa mit der Tramlinie 28 hinauffahren. Aber es will und
will keine Bahn kommen. Und im Schatten der hohen Häuser lässt es sich
schlecht warten. Also rappeln wir uns auf und marschieren zu Fuß hinauf. Nach
ein paar Kurven sehen wir, dass ein Abschleppwagen auf den Schienen steht und
den Straßenbahnverkehr blockiert. Vier Trams stehen bereits hintereinander.

Aussichtsterrasse mit Blick auf die Alfama
An einer Kirche vorbei oben angekommen, genießen wir den Blick auf die Stadt
und die Sonne. Die Alfama ist das älteste Wohngebiet Lissabons und widerstand
als einziges Viertel den Erschütterungen des großen Erdbebens von 1755.

Blick über die Dächer der Alfama
Hier leben die Menschen dicht an dicht. Überall hängt Wäsche vor den Fenstern.
Manche Häuser sind restauriert, andere warten noch darauf. Seit Jahren läuft
ein großes Sanierungsprogramm, um diesen Stadtteil vor dem Verfall zu retten.

der Stadtteil ist am Hang gebaut

Die gepflasterten Gassen gehen sehr steil hinauf. Es läuft sich gar nicht so
leicht auf den Pflastersteinen, die schon ganz abgewetzt sind. Wir wundern uns
immer wieder, wie die Autos durch diese engen Gassen passen und vor allem, wie
rasant die Fahrer sind.

man muss hier ganz schön kraxeln

es geht den Weg hinauf zum Castelo
Irgendwann erreichen wir das Castelo. Der Eintritt kostet 5 EUR pro Person. Es
öffnet sich ein Rundweg um den Wehrgang mit einem perfekten Panoramablick über
Lissabon und den Tejo. Das Castelo liegt ganz oben auf dem höchsten Hügel der
Stadt.

die Außenanlagen des Castelo
Hier oben sind schon recht viele Häuser komplettsaniert. Kein Wunder, hat man
doch von hier den schönsten Blick auf die Stadt. Wir können auf der Häuser
Dachterrassen und kleine Gärten schauen. Hier würden wir auch gern wohnen,
zumal wir uns schon seit langem in Lissabon verliebt haben

Blick auf Annette, wie sie hinunterblickt

das Castelo de Sao Jorge

Blick auf den Praca Figueira
Sonne hin oder her, kalt wird uns doch nach einiger Zeit. Und so suchen wir
uns auf dem Rückweg zur Tram ein kleines Café zum Verweilen und Aufwärmen.
Jetzt, da wir einmal sitzen, werden wir erst recht fußlahm und wollen heute
nichts weiteres unternehmen. Mit der Tram 12 fahren wir zum Praca Figueira und
steigen dann in den Bus der Linie 714 Richtung Campingplatz.

schöne Gassen rund um das Castelo

Trotz gegenteiligem Wetterbericht ist es ein richtig schöner und sonniger Tag
in Lissabon geworden. Im Fernsehen sehen wir, wie sich der Rest Europas mit
Schnee zu plagen hat. Da sind wir hier in Portugal gut aufgehoben, auch wenn
es nachts oft regnet.

auf dem Largo do Contador Mor

mit der Eléctrico geht es wieder in die Innenstadt zurück
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Montag, 21. Dezember 2009

die Metrostation Restauradores
Morgens regnet es und so wissen wir beim Frühstück noch nicht, wie sich der
Tag wohl angehen wird. Am Nachmittag dann rappeln wir uns aber doch auf. Das
beste bei solch unbeständigem Wetter ist es wohl, wenn wir uns heute das
Centro Colombo anschauen.

im Centro Colombo
Am Platz Rossio steigen wir hinab zur Metro und fahren von der Station Restauradores
mit der Linha Azul (blaue Linie) bis zur Station Colégio Militar. Diese
Station befindet sich direkt unter dem Colombo Center, sodass man trockenen
Fußes in das riesige Shoppingcenter gelangt, das übrigens das größte der
Iberischen Halbinsel sein soll.

hier kann man geradezu in einen Kaufrausch geraten

Weihnachtsstimmung im Centro Colombo
Nach den ersten Fotos werden wir von Wachpersonal angesprochen, dass das
Fotografieren hier verboten sei. Schade, denn die Architektur ist
beeindruckend. Es gibt hier Oriente und Ocidente und diverse Themen, die das
Land betreffen.

Dann fahren wir mit der Metro zurück zum Rossio. Mittlerweile ist es dunkel
und wir machen mit dem Elevador noch einen Abstecher in die Oberstadt. Wir
spazieren ein wenig durch den Stadtteil Chiado, den wir uns aber noch für
einen anderen Tag aufbewahren wollen.

der Bahnhof - Estacao do Rossio

in der Oberstadt

hier schlägt das Herz Lissabons

Blick in die Rua Garrett
Auf der Metrostation laden wir unsere Tagestickets wieder auf. Diesmal am
Automaten. Wir versuchen unser Glück, aber dann kommt eine junge Frau und
hilft uns bei der Bedienung des Automaten. Da wir nicht wissen, wann der
letzte Bus fährt, nehmen wir einen so gegen 20 Uhr und fahren wieder zurück
zum Lisboa Camping.

ein Spielmannzug marschiert über den Praca Figueira

hier warten wir auf den Bus der Linie 714
Mittwoch,& 23. Dezember 2009

die Standseilbahn Glória
Heute wollen wir mit allen drei Standseilbahnen fahren. Zusammen mit dem
Elevador (Aufzug) sind sie Nationaldenkmäler und ein wahres Erlebnis. Zuerst
gehen wir zur Glória, die sich in der Nähe der Metrostation Restauradores
befindet.

quietschend geht es um die Kurve
Eingeweiht am 24. Oktober 1885, war die Glória die zweite ihrer Art, die in
Lissabon zum Einsatz kam. Das ursprüngliche Zugsystem, Kranz- und Zugkabel mit
einem Wassergegengewicht, wurde später durch Dampf ersetzt. Im September 1915
wurde ein elektrisches System installiert.

eine fährt bergauf, eine bergab, und hier müssen sie einander
ausweichen
Auf halber Strecke begegnen sie einander und weichen einander auf einer
Ausweichspur aus. Es fahren also nur jeweils zwei Kabinen, eine bergauf, eine
bergab.

Blick von der Rua Garrett auf das Einkaufszentrum von Chiado
Wir wollen auch ein wenig durch den Stadtteil Chiado bummeln. In dieser
Stadtteil war 1988 der Brand, der durch die Weltpresse ging und den Eindruck
vermittelte, als sei die gesamte Altstadt abgebrannt. Zum Glück waren es dann
aber nur 18 Häuser, die jedoch an einem neuralgischen Ort Lissabonner
Identität standen. Elegante Läden sind anstelle der abgebrannten Häuser
entstanden

das altehrwürdige Café Brasileira
Nun gelangen wir an das prächtige Café Brasileira. Hier trafen sich in
vergangenen Zeiten die Lissabonner Poeten, insbesondere der Kultdichter
Lissabons, Fernando Pessoa. Vor dem Café ist ihm zu Ehren eine Bronzefigur
aufgestellt.

der bronzene Fernando Pessoa vor dem Café Brasileira

ein Blick in das Café

auch wir kehren auf einen Kaffee ein

oberhalb des Largo do Chiado
Nach Kaffee und Kuchen machen wir uns auf den Weg zur zweiten Standseilbahn,
der Bica. Sie gilt als die hübscheste Route der drei Bahnen. Sie führt oben
vom Stadtteil Chiado ins Bairro Alto. am Ufer des Tejo.

die Standseilbahn Bica

hier ist die obere Station der Bica
Die Bica kam am 28. Juni 1882 zum Einsatz. Das originale Zugsystem war
Zugkabel und Motoren. In 1896 wurde wasser ersetzt durch Dampf als Antrieb,
und in 1914 wurde Dampf durch Elektrizität ersetzt.

Als wir in der Kabine sitzen, wird uns einmal mehr bewusst, dass Lissabon für
uns beide die Lieblingsstadt Europas ist. Und wir haben bestimmt schon manches
gesehen.

mit der Bica geht es hinunter ins Bairro Alto
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die Fahrt mit der Bica gilt als die hübscheste der 3 Standseilbahnen

hier müssen sie wieder einander ausweichen

bevor es in die untere Station geht

der Eingang zur unteren Station der Bica

und wieder geht es bergauf
Der kleine Bahnhof ist ein wahres Erlebnis. Das schmiedeeiserne Geländer, die
Kacheln an den Wänden, die Laternen - alles hier ist authentisch. Und wieder
geht es bergauf, die Bahn ist recht gut besetzt. Der Zugführer notiert die
Anzahl der Mitfahrenden in einer Liste.

der kleine Bahnhof der Lavra
Jetzt darf auch die dritte und älteste der 3 Standseilbahnen nicht fehlen auf
unserer Exkursion. Eingeweiht am 19. April 1884, fuhr sie am allerersten Tag
ihres Einsatzes 16 Stunden am Stück und beförderte über 3.000 Passagiere
kostenlos. Auch die Lavra gilt seit 2002 als Monumento Nacional.

nun geht es mit der 3. Standseilbahn hinauf

Blick von der kleinen Station auf die Lavra
Einmal auf und ab mit unserem Tagesticket, und dann machen wir uns langsam auf
unseren Heimweg. Eigentlich wollen wir noch zum Fado-Museum, sind sogar schon
ganz in der Nähe, aber es ziehen Wolken auf. Also nehmen wir den Bus der Linie
706 bis zur Station Cais do Sodré. Mittlerweile regnet es in Strömen. Wir
huschen schnell zur S-Bahnstation um die Ecke, wo es im S-Bahnhof einen gar
nicht so kleinen Supermarkt gibt, kaufen dort ein paar Kleinigkeiten und
fahren dann mit der 714 zurück zum Camp. Da wiederum kommen wir trockenen
Fußes an.

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| mueckenstuermer: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Tolle bilder. Schade, dass das sooooo weit weg ist. Für mich, der ich nur 14 Tage am Stück weg kann, nicht erreichbar, noch nicht....
Gruss m.
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| kalimera: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Donnerstag, 24. Dezember 2009

die Bushaltestelle Parque Campismo
Am Vormittag wollen wir ein letztesmal vor Heiligabend in die Stadt fahren.
Wie immer sind wir die einzigen, die an der Haltestelle Campismo einsteigen.
Wie auch an den Tagen zuvor erscheint vorn an der Anzeige des Busses
abwechselnd der Name der Endhaltestelle und Boas Festas

das 180 Jahre alte Café Confeitaría Nacional
Am Praca Figueira angekommen, wollen wir heute einmal in das traditionsreiche
Cafe Confeitaría Nacional mit nostalgischem Ambiente einkehren. Dann aber ist
es ziemlich voll dort und wir gehen wieder hinaus. Im oberen Stockwerk ist ein
Speiselokal und Selbstbedienungsrestaurant eingerichtet. Alles ist recht
beengt. Unten sind nur zwei, drei Tische und ein Verkaufstresen, an dem man
sich Kaffee und Kuchen selbst holen muss. Nebenan ist die Confisserie, wo die
Leute in Schlangen anstehen.

ein Blick in die Rua Augusta
Die Leute eilen durch die Rua Augusta für die letzten Einkäufe für
Weihnachten. Wir beide halten es so, dass wir einander gar nichts schenken.
Damit ersparen wir uns den Weihnachtsstress und genießen eine völlig
unkommerzielle Weihnacht.

Weihnachtskuchen in den Auslagen einer Bäckerei

im Theaterviertel der Stadt

ein letzter Einkauf für Heiligabend
Das Wetter hält sich nicht gut, und so fahren wir am frühen Nachmittag wieder
heim und wollen es uns nun an Bord gemütlich machen. Herbert macht Nudelsalat,
denn wie in vielen deutschen Familien gibt es bei uns am Heiligabend nur Salat
mit Würstchen.

es weihnachtet sehr
Freitag, 25. Dezember 2009
 der Eingangsbereich des LisboaCampings
Es regnet in Strömen und wir schließen uns ein und machen es uns gemütlich an
Bord. Zuerst rufen wir unsere Verwandten an und wünschen frohe Weihnachten.
Dann lesen wir ein paar Stunden. Im Radio spielen immer noch Weihnachtslieder.
Heute kochen wir gar nichts und essen nur die Reste des Nudelsalats. Auch am
Abend hört der Regen nicht auf. Und da schalten wir den fernseher an. Mit der
riesigen Fernsehantenne auf dem Dach haben wir immer Empfang, da mag es noch
so regnen. Dann sehen wir Weihnachten bei den Hoppenstedts, anschließend Abba
- der Film. Und spät nachts kommt dann noch der Pferdeflüsterer. Den schauen
wir uns allerdings nicht mehr bis zum Schluss an, denn der würde bis nach 2
Uhr gehen.
Samstag, 26. Dezember 2009

ein kurioses Gefährt
Diesmal nehmen wir den Bus der Linie 750. Er fährt durch die Außenbezirke bis
zum Estácio do Oriente. Auf diese Weise bekommen wir ein Gefühl für die Größe
der Stadt, denn die Fahrt dauert bestimmt 40 Minuten.

oberhalb der Busstation, Estácio do Oriente
An der Estácio do Oriente befindet sich das Expo-Gelände der Expo von 1998.
Bei unserem ersten Besuch in Lissabon vor sieben Jahren waren wir schon von
der Architektur hier begeistert. Nichts wirkt hier vergammelt oder
verschlampert, so wie z.B. das Olympia-Gelände in Athen.
 das Expo-Gelände von der Expo von 1998

auf dem Expo-Gelände am Ufer des Tejo mit der Ponte Vasco da Gama
Brücke im Hintergrund
Das Expo-Gelände befindet sich am Ufer des Tejo. Mit der Seilbahn kann man
auch das gesamte Gelände abfahren. Wir aber bleiben am Boden. Überall wird
jetzt auf Silvester hingewiesen und um Reservierungen gebeten, denn hier
befinden sich diverse Restaurants.

herrliche Wasserspiele
Diese gekachelten Kegel, aus denen in Abständen wasser herausschießt, gefallen
uns besonders gut. Im Sommer ist es bestimmt lauschig und schön schattig hier
unter Palmen.
 hier werden wir am besten einziehen und uns in Lissabon ansiedeln

vor dem Eingang der Ausstellungshallen

im Einkaufszentrum Vasco da Gama
Dann schauen wir noch in das schicke Einkaufszentrum Vasco da Gama. Alles ist
hier sehr fein und edel. Die Fußböden sind in tollen Mosaiken ausgelegt, teils
auch mit dicken Teppichen.

Blick vom Einkaufszentrum auf den Bahnhof

auf dem Perron mit fantastischer Deckenkonstruktion

unterhalb des Busbahnhofs
Dann machen wir uns auf den Weg zur Metro. Diesmal nehmen wir die Linha
Vermelha (rote Linie), deren Bahnstationen besonders schick und modern sind.
Wir fahren bis zur Endstation Sao Sebastiao, wo wir in die Linha Azul (blaue
Linie) umsteigen und bis zur Station Restauradores fahren.

die Metrostation Olaias

die Metrostation Restauradores

das Hardrock-Café Lisboa
Wir schauen uns heute mal das Hardrock-Café an. Zum Einkehren ist es uns zu
voll. Es gibt auch einen Shop. Da kauft Annette sich ein kleines Andenken.
Eine kleine Gitarre mit der Lissabonner Tram darauf. Als Anstecknadel. die
kann sie sich jetzt an ihren Hut stecken.
 voll ist es im Hardrock-Café

wir haben ein kleines Souvenir gekauft
Zum Abschluss kehren wir noch am Rossio in das alte Café Nicola ein. Aber auch
hier ist es sehr voll und riecht stark nach Essen. So richtig glücklich sind
wir hier nicht. Es wird dunkel, als wir uns auf die Heimfahrt machen.

zum Abschluss des Tages kehren wir ins Nicola ein
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| Gast: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Hallo Herbert,
super bilder, super Bericht..danke, das macht Lust auf diese tolle Hauptstadt :)
Ja, da müssen wir aber auch erstmal rentnern 8) denn für 3 Wochen ist uns Spanien (Costa Brava/Costa Blanca) weit genug.
Gruß
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| kalimera: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Sonntag, 27. Dezember 2009

auf dem Praca Marquês de Pombal
Eigentlich wollten wir schon heute weiterfahren, aber dann fahren wir doch
noch ein letztesmal in die Stadt. Unser Ziel ist der Parque Eduardo VII, wo
der große Weihnachtsbaum aufgestellt ist. Vom Zentrum fahren wir mit der Metro
bis zur Station Marquês de Pombal

der Parque Eduardo VII
Vom Platz aus spazieren wir den Park Eduardo VII hinauf bis zum Christbaum. Er
ist aber nur ein Metallgestell von 44 Metern Höhe. Abends wird er von 1,625
Mio. Minilichtern beleuchtet. Aber hier vom Park aus hat man einen herrlichen
Blick auf Lissabon und den Tejo.

Blick vom Parque auf Lissabon mit dem Tejo

Straßenmusikanten auf dem Rossio
Dann fahren wir wieder zurück in die Baixa und wollen ein letztesmal mit der
Tram der Linie 28 durch Lissabon fahren und Abschied nehmen. Denn mit dieser
Linie hat man wirklich alles gesehen. Unterwegs steigen wir immer mal wieder
aus und schauen uns die schönsten Ecken ein letztesmal an. Denn mittlerweile
kennen wir uns in Lissabon richtig gut aus.

Altstadtgassen der Alfama

auch hier kurvt die Tram

Dann steigen wir noch einmal in die Standseilbahn Bica und fahren damit
abwärts ins Bairro Alto. Von dort aus spazieren wir zur S-Bahnstation Cais do
Sodré, wo auch unser Bus abfährt. Zurück am Campingplatz machen wir uns noch
einen schönen Abend.

Adeus Lisboa
Dies war ein kleiner Eindruck von Lissabon, eine Stadt die wir lieben und nicht das letzte mal besucht haben.
Ich hoffe, dieser kleine Bericht hat euch gefallen
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| puget: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Hallo Herbert,
danke dir ganz herzlich für deinen tollen Bericht . .
. . . tolle Stadt . . .
. . . tolle Begleiterin . . .
. . . ist sicher ein absolutes Muß, Lisboa natürlich . . . :-)
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| uschi-s: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Toll beschrieben, da erübrigt sich ja der Reiseführer, wenn wir es einmal schaffen, eine so weite Reise zu unternehmen. Aber das dauert noch ein bisschen.
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| 901red: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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danke horst für den verweis auf diesen bericht.
danke ihr beiden für die vielen tollen anregungen. wir machen uns dann mal auf "eure spuren" ;)
viele grüße
o.
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| michel63: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich will im kommenden winter auch für ca. 6 Wochen nach Portugal und war mir bis dato noch nicht sicher ob es sich im winter "lohnt" Lisbao zu besuchen. Das wäre ja wohl jetzt ganz klar mit einem Ja zu beantworten. Ich freu mich schon drauf.
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| Anne42: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Danke für diesen Bericht, über diese schöne Stadt. Euch weiterhin noch viele interessante Städte und Länder. :daumen2:
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| bobergj: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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Ganz herzlichen Dank für diese tolle Fotoreportage!
Im Leben "vor dem Wohnmobil" waren wir eine Woche in der Adventszeit dort und Eure Fotos kommen uns vor, als wenn wir unsere eigenen von damals sehen würden.
Sogar diese geniale "Linie 28" gibt es noch. Wir müssen unbedingt wieder dahin und zwar in der Zeit, in der eigentlich kaum jemand hin fährt.
Wenn alles klappt wie geplant, wird das im nächsten winter passieren.
Noch eine Frage: Liegt der Campingplatz einigermaßen ruhig? Wir sind mit dem Campingbus mal an einem vorbeigekommen, der war von Autobahnen umgeben und wir sind deshalb weitergefahren.
Auch wir haben damals Lissabon zu unserer Lieblingshauptstadt erklärt. Dabei mögen wir große Städte eigentlich garnicht, mal von Amsterdam abgesehen.
Viele Grüße und weiterhin allzeit gute Fahrt
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| meier923: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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:daumen2:
Danke für den Ausführlichen und herrlichen Bericht :!:
Tolle Aussichten und eine schöne Stadt -> so intensiv habe ich bis jetzt kaum Städte erlebt wie in Deinem Bericht :!:
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| kalimera: "Lissabon - Eindrücke von einer der schönsten Städte Europas"
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| bobergj hat folgendes geschrieben:: | | Noch eine Frage: Liegt der Campingplatz einigermaßen ruhig? Wir sind mit dem Campingbus mal an einem vorbeigekommen, der war von Autobahnen umgeben und wir sind deshalb weitergefahren. |
Ja Jürgen, es ist der Campingplatz und er liegt leider sehr nahe an der Autobahn. Es sind die Einfallstraßen nach Lissabon. Aber wir haben den Lärm nicht so störend empfunden, da wir tagsüber sowieso unterwegs waren. Und abends nach 20 Uhr wird es merklich ruhiger. Außerdem ist der Platz stark bewaldet und fängt den Lärm auch stark ab.
Es ist leider der einzigste in Lissabon.
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