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| carthagocliff: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo
Campoverde schrieb:
| Zitat: | und ich kenne alle 16 Provinzen in Spanien, die ich mit meinem Womo bereist habe. Natürlich kenne ich auch hervorragende Campingplätze, z.B. Los Escullos bei Cabo de Gata oder in Guadamar.
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Das Gebiet um Cabo de Gata ist für mich eines der schönsten Spaniens, ich war auch dieses Jahr 3 Wochen dort. Der Campingplatz Los Escullos mag sicherlich schön sein, liegt aber im absoluten Nirvana, rundherum nichts. Für ältere Leute gibt´s keine Möglichkeit, zu Fuß oder mit Fahrrad etwas zu erreichen. Und genau dies wollen so viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe.
PS: auf u.a. Foto liegt der Campingplatz ungefähr 1 km hinter dem Womo.
| Zitat: | | Man braucht nur nett zu fragen und schon öffnen sich die Spanier für die Belange. So wurden wir in Galicien von Spanier eingeladen und mir wurde auch hin und wieder Strom und wasser angeboten. |
Natürlich sprichst Du, Heinz, als in Spanien lebend auch fließend spanisch und kannst Einheimische nett ansprechen. Die meisten Womobilisten können dies aber wohl nicht, an den wird wohl Dein Vorschlag auch scheitern.
Um schlußendlich noch auf die Eingangsfrage zurückzukommen- Quo vadis, also wo geht´s denn in Spanien hin- das wird ja immer klarer, wohl werden sie den Weg der Griechen gehen, es droht der Staatsbankrott. Arbeitslosigkeit gestiegen auf 20 %, die Bautätigkeit komplett zusammengebrochen, zigtausende Bauruinen, Firmenpleiten zu Hauf, die Menschen können Ihre Kredite nicht mehr bedienen. So hat mir vorgestern erst eine Bekannte aus Barcelona erzählt, daß es durchaus üblich war, auch Geringverdienern Hauskredite auf 40 Jahre ohne Eigenmitteln und zu 100% Beleihungsgrenze zu verkaufen. Erinnert uns an Amerika, oder??
LWK schrieb:
| Zitat: | aber Preis und Leistung müssen schon übereinstimmen(eigentlich reicht uns eine Ver- und Entsorgung, viel Platz bis zum nächsten Nachbarn und ansonsten NICHTS)
Das findet man auf Campingplätzen nunmal nicht. |
Genau dies ist auch die Aussage von so vielen Womobilisten, die ich getroffen habe.
So hoffen wir mal, daß die Krise in Spanien ein Umdenken einleitet im Tourismuskonzept. Wenn sich die Betonbunker mit Meerblick nicht mehr automatisch verkaufen lassen, wird man sich auch um kleinere Tourismuszweige wie Wohnmobilisten kümmern.
Viele Grüße
Christian
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| Anzeige: "Quo vadis, Espana !"
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| IMG_0052.jpg |
| Beschreibung: |
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| eisloewe62: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo Christian,
ich kann deine Beweggründe nachvollziehen, aber aus einer anderen Sicht. Ich habe kein Womo und bin 2008 in so einer Bettenburg gewesen (im Oktober). Wir sind dann mal zwischen 2 Orten an der Costa Brava gewandert, einerseits phantastische Natur, dann aber wieder zugebaut mit Villen und *urbanizations*. alles leer im Herbst, höchstens paar wenige ausländische (vor allem aus dem süddeutschen Raum) stammende Fahrzeuge. Es war irgendwo gruselig. Wie mag das im Sommer ausschauen? Kleinere Hotels hatten auch alle geschlossen, Campingplätze waren verwaist. Keine ahnung, wo die Leute mit ihren Wohnmobilen übernachtet haben.
Da wir uns im Sommer ein Womo mieten um nach schweden zu fahren, habe ich mich hier angemeldet. Ich hätte nicht gedacht, mit welchen Themen ihr euch befasst.
Ich war bisher auch der Ansicht, Wohnmobilfahren ist eher nix für Campingplätze, Enge, Lärm, sondern man sucht die Einsamkeit, *flüchtet* auch vor Massentourismus, oder möchte Länder etwas umfänglicher als in einem hotel möglich, erkunden. Wenn ich dann einige stellplätze anschaue, wird mir gleich ganz anders. Hoffentlich sieht das im Norden anders aus.
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| carthagocliff: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo Eisloewe
| Zitat: | | Hoffentlich sieht das im Norden anders aus. |
NEIN! Im Sommer sicher genauso wie im winter in Spanien. Wenn Du zu der Hauptreisesaison nach schweden fährst, ist dort alles unterwegs. Nimm, wenn es geht, den September. Da war es wie im Bilderbuch, alles ruhig.
Viel Spaß in schweden
Christian
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| Gast: "Quo vadis, Espana !"
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| carthagocliff hat folgendes geschrieben:: | Hallo
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Um schlußendlich noch auf die Eingangsfrage zurückzukommen- Quo vadis, also wo geht´s denn in Spanien hin- das wird ja immer klarer, wohl werden sie den Weg der Griechen gehen, es droht der Staatsbankrott. Arbeitslosigkeit gestiegen auf 20 %, die Bautätigkeit komplett zusammengebrochen, zigtausende Bauruinen, Firmenpleiten zu Hauf, die Menschen können Ihre Kredite nicht mehr bedienen. So hat mir vorgestern erst eine Bekannte aus Barcelona erzählt, daß es durchaus üblich war, auch Geringverdienern Hauskredite auf 40 Jahre ohne Eigenmitteln und zu 100% Beleihungsgrenze zu verkaufen. Erinnert uns an Amerika, oder??
Viele Grüße
Christian |
Hallo,
also ich kann kaum glauben, das irgendjemand sowas denkt, geschweige denn schreibt:
Wohnmobilisten als Retter der spanischen Finanzmisere :roll:
..zur Info: so toll steht unser Land auch nicht da(höchste Verschuldung seit bestehen der BRD, Riesenprobleme in der Gesundheitspolitik, die meisten Kommunen pleite, blühende Landschaften im Osten der Republik :ironie: usw. usw. usw.)
Auf welch hohem Ross sitzen denn hier Manche???
Solche Besucher braucht kein Land!!!!!...auch nicht Spanien!!!
Gruß aus Blanes, Costa Brava (auf einem sehr netten Campingplatz eingesperrt) :lol:
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