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| carthagocliff: "Quo vadis, Espana !"
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Obwohl es teilweise schon in anderen Beiträgen angesprochen wurde, eröffnete ich einen neuen.
Wohin geht´s denn in Spanien im Bezug auf die Stellplatzsituation ??
Wir kennen Spanien seit vielen Jahren, seit 2 Jahren überwintern wir auch dort. Wenn man sich aber vor Augen führt, daß es jedes Jahr weniger Plätze gibt, wo man stehen kann und immer mehr mit Verbotsschildern oder das man von der Polizei weggejagt wird, dafür keinerlei neue Plätze geschaffen werden, fragt man sich ernsthaft, ob man in ein paar Jahren noch nach Spanien fahren kann.
Beispiele gefällig:
Conil de la Frontera , an der Atlantikseite. War letztes Jahr noch ein Womo-Lieblingsort von uns. Kleines weißes Dorf, viel Platz an der Strandpromenade, zwei Strände, Supermärkte, etc. was man so liebt und braucht. Dieses Jahr riesengroße Schilder, daß das PARKEN von jedlichen Womos im GANZEN Stadtgebiet verboten sei. Und wirklich - kein Womo, auch am anderen Strand nicht. Wir haben trotzdem eine Nacht dort verbracht. TRAURIG
Almerimar - wie von Meli schon angesprochen und von mir kommentiert. Letztes Jahr standen wir dort noch mit 50 Mobilen in der Wildnis, ohne jemanden zu stören. Jetzt jagt die Polizei gnadenlos weg.
Die Schilder werden immer einfallsreicher. Früher stand Campen verboten, heute Parken verboten - für mich schon Diskriminierung.
Immer mehr berufen sich die Behörden auch dieses komische"ley de la costa del Adalusia", was besagt, daß ein Übernachten näher als 400 m vom Strand entfernt verboten ist. Und das im winter auf manchmal leeren Plätzen.
Wer denn glaubt, daß sich die Spanier besonders aufregen, der irrt. Oft sind es die einheimischen Deutschen. So schreibt z.B. ein Deutscher in der Costa del Sol News einen Leserbrief, daß er die Womos in Torre de Mar schrecklich findet, weil die lassen die Kanaldeckel nach dem Cassettenausleeren offen und die Ratten würden da rauskommen :eek:
In Torrox Costa sprach ein ansässige Deutsche wutentbrannt meinen Stellplatznachbarn an, wir "würden die Kacke in die Gegend kippen", was natürlich nicht stimmt, wir kippten in dafür vorgesehende AbwasserGullys.
Eine andere dort lebende Deutsche regte sich auf , daß sie 27 Euros monatlich für Müllensorgung bezahlen müssen, die Womos aber dies alles gratis nutzen würden.
NEID, NEID, NEID, oder Mißgunst, ich weiß es nicht.
Die meisten Wohnmobilisten, mit denen ich gesprochen habe, wären gerne bereit, einen angemessenen Obolus für V & E zu bezahlen, oder auch im winter eine Stellplatzgebühr, wenn es denn eine Womo Infrastruktur geben würde. Wohlgemerkt, wir unterscheiden klar zwischen winter und der Hauptsaison.
Wie schlecht muß es Spanien noch gehen, daß da ein Umdenken stattfindet ?? Wann erkennt man die Womos als Touristen, nicht als Zigeuner. JaJa, ich weiß schon, daß die letzten Jahre auf Teufel komm raus die letzten Flecken Erde mit Billig-Beton-Bunkern zubebaut wurden, die dann als Reihenhäuser um unverschämtes Geld gekauft wurden.
Für uns persönlich ist es immer wieder ein etwas bedrückendes Gefühl, in der Nacht Güllydeckel aufheben zu müssen oder sich von Strandduschen verschämt wasser zu holen. Immer mit der Beklemmung, daß ein diensteifriger Polizist das Ley de la Costa um 22h noch durchsetzen will.
Immer mit dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein und Tourist zweiter Klasse zu sein. Nur weil ich nicht 30 Euro täglich in einen Campingplatz neben Gemüseplantagen oder ein Zimmer einer Bettenburg investiere.
So wünsche ich nur, daß es mehr Beispiele so wie von MELi beschrieben gibt, in dem stellplätze geschaffen werden, die im winter zugänglich sind und den Bedürfnissen der meisten Womos entsprechen. Auch wenn ich daran nicht wirklich glaube.
Viele Grüße
Christian
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| Anzeige: "Quo vadis, Espana !"
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| s-48: "Quo vadis, Espana !"
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Moin und Hallo.Wenn man kein schlechtes Gewissen haben möchte,dann soll man doch auf die offizielen Plätze gehen.Aber da ist das Proplem denn wohl das die mehr kosten :D Gruß Ernie
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| Verratnix: "Quo vadis, Espana !"
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| carthagocliff hat folgendes geschrieben:: | | Letztes Jahr standen wir dort noch mit 50 Mobilen in der Wildnis, ohne jemanden zu stören. |
Offenbar habt IHR euch nicht von den Einheimischen gestört gefühlt.
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| brawo1: "Quo vadis, Espana !"
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| Zitat: |
Für uns persönlich ist es immer wieder ein etwas bedrückendes Gefühl, in der Nacht Güllydeckel aufheben zu müssen oder sich von Strandduschen verschämt wasser zu holen. Immer mit der Beklemmung, daß ein diensteifriger Polizist das Ley de la Costa um 22h noch durchsetzen will.
Immer mit dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein und Tourist zweiter Klasse zu sein. Nur weil ich nicht 30 Euro täglich in einen Campingplatz neben Gemüseplantagen oder ein Zimmer einer Bettenburg investiere.
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Hallo Christian,
wenn du o.a. nicht geschrieben hättest, würdest du auf meiner Linie sein.
Aber bzgl. Gullideckel aufheben und entsorgen und von Strandduschen wasser holen, das kann ich nicht akzeptieren. Gerade diese Handlungsweise ist daran Schuld, dass Wohnmobilfahrer vertrieben werden und unerwünscht sind. Hoffentlich sind die Polizisten noch diensteifriger, erwischen euch und hauen euch auch eine anständige Strafe auf, damit ihr endlich lernt, dass es so auf gar keinen Fall geht.
Als nächstes kommt noch, dass du einen Laternenmasten hernimmst, um billig an Strom zu kommen.
Solche Touristen sind bestimmt 2. Klasse und in keinem Land erwünscht.
Ich grüße dich trotzdem und hoffe, dass du deine Handlungsweise überdenkst und nicht mehr so handelst, wie du es stolz beschrieben hast. Ich würde mich an deiner Stelle schämen.
Wolf
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| carthagocliff: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo Ernie.
| Zitat: | | Wenn man kein schlechtes Gewissen haben möchte,dann soll man doch auf die offizielen Plätze gehen.Aber da ist das Proplem denn wohl das die mehr kosten Gruß Ernie |
Ääääh, welche offiziellen stellplätze meinst Du???? Mir sind in ganz Spanien nur eine Hand voll bekannt. Oder meinst Du Campingplätze?
Hallo Wolf
| Zitat: | Verfasst am: 01 04 2010 18:26:19
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Zitat:
Für uns persönlich ist es immer wieder ein etwas bedrückendes Gefühl, in der Nacht Güllydeckel aufheben zu müssen oder sich von Strandduschen verschämt wasser zu holen. Immer mit der Beklemmung, daß ein diensteifriger Polizist das Ley de la Costa um 22h noch durchsetzen will.
Immer mit dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein und Tourist zweiter Klasse zu sein. Nur weil ich nicht 30 Euro täglich in einen Campingplatz neben Gemüseplantagen oder ein Zimmer einer Bettenburg investiere.
Hallo Christian,
wenn du o.a. nicht geschrieben hättest, würdest du auf meiner Linie sein.
Aber bzgl. Gullideckel aufheben und entsorgen und von Strandduschen wasser holen, das kann ich nicht akzeptieren. Gerade diese Handlungsweise ist daran Schuld, dass Wohnmobilfahrer vertrieben werden und unerwünscht sind.
| Vielleicht habe ich mich mit den Begriff Gullydeckel mißverständlich ausgedrückt. Wir reden von den Abwasserkanal, in den auch all sonstigen Klärabfälle hingehen. Also auch die Abfälle von Sanistationen oder sonstigen Entsorgungsstationen.
Desweiteren rede ich nicht "stolz", sondern sachlich über die Zustände, die herrschen und die ich nicht für gut finde. Ich habe in meinem Womo große Fäkalbehälter, die ich dort entsorge, wo es sein soll. Ich rede allerdings von der nicht gegebenen Möglichkeit, anständig zu entsorgen. Ich bitte auch, mir nicht zu unterstellen, ob ich mich schämen soll, sondern möchte auch gerne mit Dir sachlich über Gegebenheiten diskutieren.
Viele Grüße
Christian
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| puget: "Quo vadis, Espana !"
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| s-48 hat folgendes geschrieben:: | | Moin und Hallo.Wenn man kein schlechtes Gewissen haben möchte,dann soll man doch auf die offizielen Plätze gehen.Aber da ist das Proplem denn wohl das die mehr kosten :D Gruß Ernie |
Ernie lies mal den Bericht RICHTIG.
Da ist von der mangelnden Infrastruktur der SP's, also davon, dass nicht oder keine SP'e VORHANDEN sind.
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| k1: "Quo vadis, Espana !"
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| carthagocliff hat folgendes geschrieben:: | Vielleicht habe ich mich mit den Begriff Gullydeckel mißverständlich ausgedrückt. Wir reden von den Abwasserkanal, in den auch all sonstigen Klärabfälle hingehen. Also auch die Abfälle von Sanistationen oder sonstigen Entsorgungsstationen.
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Viele Grüße
Christian |
Nicht mal hier in D sind Abwasserkanäle von Regenwasserkanälen zu unterscheiden, geschweige denn in Spanien.
Ich habe leider im winter viele Wohnmobilisten gesehen, die Abwässer und Fäkalien einfach in den Gully (und damit ins Meer) und teilweise sogar in die Wildnis gekippt haben.
Dagegen war an der Entsorgungsstation der Repsol Tankstelle, an der ich fast täglich mehrmals vorbei fuhr, kaum mal ein Womo zu sehen. Kann es daran gelegen haben, daß die dort einen kleinen Obulus verlangten?
In schönen einsamen Buchten standen WOMOs dicht an dicht direkt auf dem Strand. Eingekauft wurde mit Fahrrad und roller, nur ja nicht wegfahren, der schöne Platz könnte ja belegt sein wenn man wieder kommt.
Wo haben die nur ihre Abwässer gelassen?
Und wieviel Öl tropft da wohl täglich in den Sand? Oder schaut man vorher nach ob alles dicht ist?
Ich möchte hier keinem auf die Füße treten, aber warum sollen sich die Spanier um solche Gäste bemühen die zudem ihr Geld oftmals nur an der Tanke oder bei Lidl lassen?
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| brawo1: "Quo vadis, Espana !"
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| carthagocliff hat folgendes geschrieben:: | Hallo Ernie.
| Zitat: | | Wenn man kein schlechtes Gewissen haben möchte,dann soll man doch auf die offizielen Plätze gehen.Aber da ist das Proplem denn wohl das die mehr kosten Gruß Ernie |
Ääääh, welche offiziellen stellplätze meinst Du???? Mir sind in ganz Spanien nur eine Hand voll bekannt. Oder meinst Du Campingplätze?
Hallo Wolf
| Zitat: | Verfasst am: 01 04 2010 18:26:19
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Zitat:
Für uns persönlich ist es immer wieder ein etwas bedrückendes Gefühl, in der Nacht Güllydeckel aufheben zu müssen oder sich von Strandduschen verschämt wasser zu holen. Immer mit der Beklemmung, daß ein diensteifriger Polizist das Ley de la Costa um 22h noch durchsetzen will.
Immer mit dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein und Tourist zweiter Klasse zu sein. Nur weil ich nicht 30 Euro täglich in einen Campingplatz neben Gemüseplantagen oder ein Zimmer einer Bettenburg investiere.
Hallo Christian,
wenn du o.a. nicht geschrieben hättest, würdest du auf meiner Linie sein.
Aber bzgl. Gullideckel aufheben und entsorgen und von Strandduschen wasser holen, das kann ich nicht akzeptieren. Gerade diese Handlungsweise ist daran Schuld, dass Wohnmobilfahrer vertrieben werden und unerwünscht sind.
| Vielleicht habe ich mich mit den Begriff Gullydeckel mißverständlich ausgedrückt. Wir reden von den Abwasserkanal, in den auch all sonstigen Klärabfälle hingehen. Also auch die Abfälle von Sanistationen oder sonstigen Entsorgungsstationen.
Desweiteren rede ich nicht "stolz", sondern sachlich über die Zustände, die herrschen und die ich nicht für gut finde. Ich habe in meinem Womo große Fäkalbehälter, die ich dort entsorge, wo es sein soll. Ich rede allerdings von der nicht gegebenen Möglichkeit, anständig zu entsorgen. Ich bitte auch, mir nicht zu unterstellen, ob ich mich schämen soll, sondern möchte auch gerne mit Dir sachlich über Gegebenheiten diskutieren.
Viele Grüße
Christian |
Christian,
so wie du dich ausdrückst, muss ich davon ausgehen, dass du über Gullideckel entsorgst und frischwasser aus Strandduschen holst. Und dies verurteile ich. Das ist nicht in Ordnung.
Gerade du mit einem großen Wohnmobil kannst doch ganz anders haushalten als jemand mit einem kleinen. Und wenn du entsorgen musst bzw. frischwasser brauchst, solltest du es dort bewerkstelligen, wo es offiziell möglich ist. Außer Campingplätzen gibt es auch noch Tankstellen, wo man, wie ich selbst weiß, gegen eine geringe Bezahlung, ent- und versorgen kann.
Es grüßt
Wolf
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| willi_chic: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo Christian,
hast Du schon mal dran gedacht daß Euch niemand dort haben will??
- 50 Womos die sich in der Wildnis zusammenrotten
- Kacke in die Gullis kippen
- wasser von den Strandduschen stehlen
- ihren Müll in fremden Tonnen deponieren
das ist das Bild das Ihr den Einheimischen gegenüber abgebt, und auf 10 € die Ihr täglich bei Lidl läßt können die ganz offensichtlich verzichten, sonst würden sie nämlich stellplätze bauen und Infrastruktur schaffen
Die Einwohner hätten gerne ihr kleines weißes Dorf wieder für sich und das ganz ohne Womos die Ihnen die Strandpromenade verbauen
sieh es mal aus deren Standpunkt, die sehen Euch wahrscheinlich nur als "Touristen" 4. Klasse,
grüße klaus
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| Campoverde: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo,
es ist ja bekannt, dass wir uns an der Costa Blanca in unserem Haus aufhalten, aber auch Reisen mit unserem Wohnmobil machen.
Ich habe an anderer Stelle schon öfters darüber geschrieben, wie sich Wohnmobilisten hier verhalten haben und sich nicht darüber wundern müssen, wenn nun in Spanien eine etwas andere Gangart in Bewegung kommt.
Ich hatte so schön für einige Wohnmobilisten auf einem stellplatz am Strand - der auch zunächst geduldet wurde - einen Brötchenservice usw. eingerichtet. Alles lief wunderbar. Bis dann einige abends dabei beobachtet wurden, wie die Toiletten in den Dünen entsorgt wurden. Dann war alles vorbei. Die Polizei wurde informiert und innerhalb von 5 Minuten mussten die Wohnmobilisten den Platz räumen. Folge: heute ziert ein Verbotsschild, welches nicht zu übersehen ist, den stellplatz.
Aber ich möchte auch einmal bitten, darüber nachzudenken, welchen Weg die Wohnmobilisten zwischenzeitlich gewählt haben.
Nachdem in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern die Städte und Kommunen sich um die Wohnmobilisten mit der Auweisung von Stellplätzen bemühen, werden immer mehr diese stellplätze in Campingplätze umgewandelt.
Was bezwecken wir eigentlich mit dem Kauf eines Womos? Wir wollen ungebunden sein, reisen, wann und wie wir es gerne möchten. Hier sollte jedoch wirklich einmal unterschieden werden, zwischen stellplatz und Camping. Wenn ich z.B. von Deutschland in Richtung Spanien usw. aufbreche, ist es vollkommen legal, dass ich mich auf der Anreise auf den Stellplätzen aufhalte. Wenn ich aber dann angekommen bin, sollte ich nicht dazu übergehen, nun in den nächsten Wochen (vielleicht auch Monate) den eigentlichen stellplatz in einen Campingplatz umzuwandeln. Und das geschieht m.E. viel zu häufig.
Es ist doch auch in Spanien so, dass die Campingplatzbetreiber diese Situation genau beobachten. Weiter wird dann beobachtet, wie klammheimlich die Toiletten entsorgt werden und auch das Betteln um wasser an den Tankstellen usw. hat Überhand genommen, es ist manchmal sogar peinlich für einen stillen Beobachter.
Es kann doch nicht so sein, dass sich teure Fahrzeuge angeschafft werden, aber dann für einen längeren Urlaub die Euros für die Ver- und Entsorgung eingespart werden. Hier halte ich dann wirklich einen Aufenthalt auf einem Campingplatz für angebracht. Hier sollte auch der Campingplatz für die Ver- und Entsorgung benutzt werden - aber bitte, was ich auch schon beobachtet habe - nicht vor der Schranke anhalten und dann sehen wie ich die Dinge für mich kostenlos erledigen kann!!!!!!!!!!!!!!
stellplätze sind für einen Kurzaufenthalt, für Städtebesichtigungen usw. sinnvoll, alles andere muss sich auf einem Campingplatz abspielen. Ich habe auch nichts gegen einen Aufenthalt für 3 - 4 Tage auf einem stellplatz. Aber wenn man dann die Stühle und den Tisch aufbaut, die markise herausfährt, evtl. noch grillt, dann muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich die Polizei auftaucht.
Ich finde es auch dann nicht in Ordnung,wenn man auf die Spanier oder auf andere Nationen sauer ist. Hier sollte sich jeder dann einmal selbst an die Nase fassen und sich fragen, warum war ein Einschreiten notwendig? Habe ich mich wirklich korrekt verhalten?
Ich habe mit meinem Wohnmobil alle 16 Provinzen in Spanien bereist und habe noch nie ein Problem gehabt. Selbstverständlich wurde ich auch schon von Ortsansässigen und auch von der Polizei darauf angesprochen, dass hier ein Freistehen nicht möglich sei. Ich habe es akzeptiert und habe mir einen anderen Platz gesucht. Ich habe aber auch noch nie in einem Rudel von 50 Womos gestanden. Hier sind dann schon beim Freistehen drei evtl. zuviel.
Es ist auch heute immer noch möglich, in Spanien einen Platz für eine oder auch für mehrere Übernachtungen zu finden. Nur zum Überwintern reichen diese Plätze nicht, hier muss dann doch der Campingplatz gewählt werden. Verhaltet Euch im Interesse der anderen Wohnmobilisten, die auch noch hin und wieder einen stellplatz suchen, korrekt. Dann haben wir alles etwas davon.
Mit freundlichen und sonnigen Grüßen aus Spanien. Gleichzeitig wünsche ich Euch ein frohes Osterfest.
Heinz-Campoverde
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| 901red: "Quo vadis, Espana !"
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zum thema Womo = touristen = geld in der stadt/land lassen, fällt mir, nach jetzt 5 monaten beobachtung auf, dass von den mobilsten nur die tankstellen und supermärkte (vor allem deutsche ketten) profitieren...
wenn ich dann noch sehen würde, dass das wc im gulli entsorgt und das wasser aus der dusche genommen wird (von nächlicher entsorgung aller art nicht zu sprechen), würde ich ebenfalls ganz schlechte laune als dorfbewohner bekommen.
oder ich sehe das die höhenbarriere auf der landebahn in tarifa weggerissen ist. nicht dass es ein mobilst gewesen sein muss, aber das zu mindest sollte doch anlass genug sein, dies nicht auszunutzen und dort sich eben nicht auch noch hinzustellen.
und von dieser art orte gibt es einige...
das im hinterkopf dürfte für eine "ausweitung" von SPs eher kontraproduktiv sein.
im grunde ist es ganz einfach: es ist verboten. dann darf man sich auch nicht aufregen wenn man mit schildern nochmals darauf hingewiesen wird. und das ist noch die harmlose variante, fahr mal nach holland (zeeland)... der weg zum gericht ist dort sehr kurz (kann ich aus eigener erfahrung sagen)
o. - ebenfalls mit vorliebe freiesteher, der aber zum ver-/entsorgen auf einen CP fährt.
im grund
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| ElectraGlide: "Quo vadis, Espana !"
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Guten Morgen,
@Campoverde :daumen2:
@Carthagocliff: Vorweg - auch wir sind aktive Wohnmobilisten.
Aber wo steht geschrieben, dass wir mit dem Kauf eines Womos das Recht erworben haben, stehen zu dürfen wo wir wollen. Ich denke mittlerweilen auch, dass WIR Womofahrer oft mehr Schaden anrichten, als wir glauben (wollen). Irgenwann - in naher Zukunft - werden wir nur noch auf Stellplätzen und Campingplätzen stehen dürfen oder manchmal auch auf Parkplätzen. Und in Länder, in denen es keine stellplätze gibt, eben nur auf Campingplätzen.
That's life.
Vergiss nicht, dass Du Gast (z.B. in Spanien) bist und es gelten die Bestimmungen des Gastgebers - und nicht Deine.
Ride safe
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| Lancelot: "Quo vadis, Espana !"
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| willi_chic hat folgendes geschrieben:: |
hast Du schon mal dran gedacht daß Euch niemand dort haben will??
- 50 Womos die sich in der Wildnis zusammenrotten
- Kacke in die Gullis kippen
- wasser von den Strandduschen stehlen
- ihren Müll in fremden Tonnen deponieren
das ist das Bild das Ihr den Einheimischen gegenüber abgebt, ...
Die Einwohner hätten gerne ihr kleines weißes Dorf wieder für sich und das ganz ohne Womos die Ihnen die Strandpromenade verbauen
sieh es mal aus deren Standpunkt, |
:daumen2: :daumen2:
... und stell Dir mal vor, in Deiner Ortschaft, möglichst bei Dir vorm Haus würde sich so eine Meute mit 50 Autos zusammenrotten .. könnte mir da auch vorstellen "pampig" zu werden :bindagegen:
Abgesehen davon haben wir´s schon nicht gern (beim frei stehen - übernacht), wenn sich ein zweites Auto in unserer Nähe befindet (WIR fahren da lieber weiter), geschweige denn 50 andere, wäre für uns "der Horror" :!:
Unauffällig bleiben ist die Devise ...
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| schulze: "Quo vadis, Espana !"
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Wer denn glaubt, daß sich die Spanier besonders aufregen, der irrt. Oft sind es die einheimischen Deutschen.
Ich will deine ansässigen Landsleute nicht verteidigen,aber könnte es sein das sie sich
für deinesgleichen genieren?
Das Argument mit den Entsorgungskosten ist auch nachvollziehbar.
Das Hauptproblem ist halt- wir sind schon zu zahlreich , zu viele sind darunter die alles gratis haben wollen,die auf diesen Wege glauben die zu hohen Kosten für das Mobil irgendwie
„hereinzubringen“ . Zu viele die ohne Rücksicht auf die Umwelt , ihren
auch verständlichen Drang nach Freiheit ,Naturnähe, Sand und Strand , Sonnenuntergang , grillen und grölen glauben nachkommen zu müssen.
Die mit dem scheinheiligen Argument ,sich auf CP`s eingesperrt zu fühlen ihren
campierdrang eben auf „kostengünstigeren „ Locationen nachgehen und sich dort
wie die Heringe zusammengepfercht gar nicht mehr so beengt fühlen.
Ok ,es sind sicher zu wenige CP´s verfügbar ,aber siehe oben.
Die Gemeinden sind zum Teil überfordert diesen Womo-Tsunami der nun schon ganzjährig
über sie hereinbricht zu kanalisieren und wie erwähnt sieht die Kosten/Nutzenfrage eher
zu ungunsten der Komune aus.
Solche „Ideal-Touristen“ die gönnerhaft Glück und Wohlstand den armen Einheimischen bringen , sind Wohnmobilisten wie es sich manche einreden, nun doch auch wieder nicht.
schulze
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| wolfherm: "Quo vadis, Espana !"
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Hallo,
das ist ja unglaublich. Gibt es doch Leute, die meinen, alle Welt müsste froh sein, wenn sie endlich mit ihrem Womo in die "unterentwickelte Welt" kommen. Die dürfen dann alles machen: Gullydeckel anheben, wasser entwenden, in 50-er-Pulks die Gegend verschandeln.
Wenn du bei mir (landschaftlich auch sehr, sehr schön) des Nachts den Gullydeckel anheben würdest, bekämst du aller Wahrscheinlichkeit ein Kantholz ins Kreuz. Das ist doch das Allerletzte. Wenn ihr mit 50 Reisemobilen in einem Ort von 1000 Einwohnern steht, erhöht ihr schlagartig bei 2 Besatzungsmitgliedern das Entsorgungsvolumen um 10 %. Das soll man dann mal so eben hinnehmen. Weißt du, was z.B. bei uns im Bergland die Entsorgung kostet? Das fände ich nicht gut, wenn du mir die Aussicht nimmst, die schönsten Plätze belegst und ich bezahle dann deine Kassettenentleerung.
Wenn ihr schon monatelang irgendwo herum steht, dann sucht doch einen offiziellen Platz auf und kurbelt wirklich die Wirtschaft an. Da werden dann nämlich Leute bezahlt, die auf dem Platz arbeiten.
Mich schüttelst immer noch bei solcher Dreistigkeit.
Entsetzte Grüße
Wolfgang
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