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Wildes Campen in Portugal

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rs270550: "Wildes Campen in Portugal"
Hi Oli,
"meine" gehaltsinfo habe ich von einem portugiesen, der bei Siemens i Porto als Masch.-Ing. arbeitet. Gehalt = 650 € netto! Aber egal, man kommt sehr preiswert durch.
stellplätze: ich bin in 7 Mon. nicht von der Polizei angesprochen worden, außer wie in Alvor (weiter oben beschrieben). Heute habe ich allerdings von einem Bekannten gehört, daß jetzt in Alvor keine Womos geduldet werden: Strafe= 60 €. Vielleicht erfahre ich noch mehr und Ihr werdet es dann erfahren.
Grüße,
Rolf
Anzeige: "Wildes Campen in Portugal"
901red: "Wildes Campen in Portugal"
hallo rolf,
interessant. danke für die info.


bzgl. alvor:
dort ist ein SP in planung. dass die gemeinde das stehe dort zuvor geduldet hat lag sicher an der (nicht)saison.



viele grüße aus quiberon

o. - der sicher wieder nach portugal fährt :)
svenhedin1: "Wildes Campen in Portugal"
Hi
ab Februar 2010 (bzw schon erkennbar ab 2009) hat sich die eigentlich jahrelang gut einschätzbare Situation, mal wurde man - ohne was zahlen zu müssen, vertrieben, mal standen die Wonis unbeanstandet im winter Monate unbehelligt vor Ort an der Algarve GRUNDLEGEND geändert.

Ich habe von einem Holländer im Aprill 2010 dort ein 6 seitiges Schreiben der Stad Villa Real, eine juristische Belerhung des Verbotes von wildem Camping von Womos, als Einschreiben ! im Dezember 2009 ! abgeschickt und Bezug nehmend auf sein wildes Camping mit seinem Womo im März 2009 ! , als er an der Algarve war und bei Verwarnung notiert wurde, gezeigt bekommen und ich habe von hunderten solcher Schreiben gehört.

Bisher wurde aber kaum gezahlt. Nun hat sich das ganze aber entscdheidend verschärft - es scheint dauerhaft. So sind Ende Februar auf den Parkplatz in Manta Rota am Meer, vorhanden ca 110 Überwinterer-Mobile oder gerade Frühjahrangereiste auf der Winterflucht, Polizei mit Bussen und Mannschaftswagen vorgefahren und haben damit zunächst alle Ein-Ausfahrten besetzt/(gesperrt. verbleibende Lücken wurden mit ausgelegtem Nagelband gesperrt (damit kein Woni abhauen konnte, so was kannte ich bisher nur aus Krimis im tv - Nagelband gegen Wonis). Dann haben sie begonnen, abzukakssieren, je nach camping-Vergehen, aber meist um die 60 € pro Mobil. Gekommen sind sie bis zum Mobil 27, dann kam erneut ein extremer stundenlanger Regen. In dem daraufhin entstehenden Drucheinander konnte der Rest der Mobile "abhauen".

In den folgenden Wochen haben sie dort dann druchgegriffen, sprich bei mehr wie 3-4 Mobilen dort kam sofort die Polizei, früh um 8 - auch Sonntags und hat kassiert. Sogar an Ostern, in der P-Ferienzeit, standen da noch nicht einmal die ansonsten überall geduldeten Portugiesen und Spanier mit ihren Schulferienkinder im Woni.

Und das kann man bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen auf die ganze östliche Algarve ausdehnen. Auch in Villa Real am Guadiana haben sie, weil sich dort stückzahlmäßige extreme Auswüchse dieses jahr angesammelt hatten aufgrund der Sperrungen und Restriktion in den Nachbarregionen/ Tavira und Co im Aprill große neue Schilder aufgestellt und den Hafenbereich nun dort auch gesperrt. (In Tavira haben sie eine Wiese, auf der meist so an die 100 Mobile standen jeden winter, mittels ausgebaggertem Graben und Erdwsall daneben für Womos gesperrt udn ganz neue Schilder, ein Druchfahrtverbot mit den Zusatzschildern Womo/Wowa aufgestellt in der ganzen Region und innerstadtisch auf allen Plätzen und Ausfallstrassen zum Meer zu. )

Ähnlich seiht es auf der anderen Grenzseite aus. So In Isla Cristina haben die Spanier ganz neue Schilder aufgestellt, auf denen auch in Deutsch steht, das freie Campen ist in der ganzen Region I. C. verboten.

Es tut sich was an der Algarve ! - entgegen dem, was hier auch geschrieben steht. Das ist Fakt. Aber Fakt ist auch, wenn man von dem alles nichts weiss und da runter fährt und sich in gutem Glauben irgendwo hin stellt, kann man, wenn man gerade Glück hat !!, durchaus 1 Woche irgendwo unbehellingt mit den schönsten Ferien stehen und bekommt von alledem nichts mit. Aber die Vertreibungen, unter Zahlzwang, geschehen eindeutig nicht merh zufällig sondern sie haben eine neue Strategie, die sie rigoros umsetzten Ausnahme von alledem ist lediglich Catro Marim sowie Altura direkt am Meer (gleicher Bürgermeister), die (noch) dem Womowesen wie all die vielen vergangenen Jahre aufgeschlossen gegenüber stehen, obwohl auf sie viel gegensätzlicher Druck ausgeübt wird, ebenfalls alles zu sperren, wie man hören konnte.

Ich hab übrbrigends auch 60 € bezahlt - unter dem Hinweis, nun sei ich bezüglich des wilden Camping in einem Streifen von ca 2 km der Küste zu belerht und in dem Computer gespeichert. Das nächste mal würde es für mich NICHT merh so BILLIG !

Wünsche frohes urlauben an der Algarve - und weniger Regen und Kälte wie heuer.
Grüsse
brawo1: "Wildes Campen in Portugal"
svenhedin1 hat folgendes geschrieben::

...und ich habe von hunderten solcher Schreiben gehört....

...verbleibende Lücken wurden mit ausgelegtem Nagelband gesperrt (damit kein Woni abhauen konnte, so was kannte ich bisher nur aus Krimis im tv - Nagelband gegen Wonis)...

...In dem daraufhin entstehenden Drucheinander konnte der Rest der Mobile "abhauen".


Ich nehme deinen Bericht mit einer gewissen Skepsis entgegen. Du schreibst mir zu dramatisch.

Dass du von hunderten solcher Schreiben gehörst hast, nehme ich dir nicht ab. So viele Womo-Fahrer wirst du bestimmt nicht getroffen haben.

Dann schreibst du, dass Abhauen wegen ausgelegter Nagelbänder nicht möglich gewesen sei. Unmittelbar darauf schreibst du aber, dass die Womo-Fahrer im Durcheinander doch abhauen konnten. Sind die einfach über die Nagelbänder gefahren?
svenhedin1: "Wildes Campen in Portugal"
Hi,
nun Deine gesunde Skezsis will Dir niemand nehmen, die kann nie schaden.
Insofern kann ich zu den von mir gehörten hunderten Schreiben der Verwaltung von der Stadt VRSA allerdings auch nur sagen, das dies immer wieder so berichtet wurde - aber letztlich auf hörensagen beruht. Und erzählt wird viel. Sicher, aber ganz sicher stimmt das eher als weniger, weil es ins ganze Bild passt - und das ist in der Tat dramatisch, ob es Dir vielleicht nun passt oder nicht.

Und zu dem Nagelband dann meinetwegen genauer. Es hat bei der Aktion schwer angefangen zu regnen, die Polizei ist in ihre Dienstwagen, musste aber gelegentlich für Müllabfuhr und Co, Fischer und handwerker und andere das Nagelband entfernen - bei Regen. Irgendwann blieb dann das Nagelband weg, sie haben die Aktion abgebrochen und dann sind die Wonis geflüchtet.

Ich stand übringends nicht auf diesem (so einem) Woni-Ballungszentrum, in der Regel ein kaum zu erstragendes Unruhezentrum sondern in der Nähe auf einem kleinen Platz mit gerade noch mal einem einzigen anderen Woni, einer französichen Familie und war erst wenige Tage im Land. Und sie kamen Sonntags in der Früh, mit 5 Polizisten und zwei Streifenwagen, um 8 Uhr. Und dies war kein Zufall. Sie müssen unsere garantierte Anwesenheit die Tage vorher genau registriert haben und ich glaube sogar, noch in der Nacht davor. Und sie kamen auf direktem Wege geradewegs schnurstraks auf unsere beiden Wonis ganz gezielt zu, stiegen aus und klopften. Ja das war - regelrecht dramatisch. Da ist nichts dran zu schönen und zu verniedlichen im Sinne von Kopf in den Sand.

es ist sicher richtig, all die jahre gab es schon mal Verweise und Räumungen. Auch Manta Rota war schon jahreweise ganz gesperrt, da gab es den Neubau des Platzes noch nicht. Aber wenige Tage nach Näumungebn kamen die ersten Wonis, die davon nichts wussten, stellten sich dahin, dann kanmen andere dazu und dann blieb das über viele Wochen unbehelligt so.

Und genau das hat sich nun geändert. Auf Manta Rota stehen seit Februar bis Anfang Mai, als ich weg bin, genau Null Wonis, und wenn nicht, ist sofort die Polizei da und das und all die Dinge um Tavira und anderswo, das hat es bisher dort, in dieser zentral schönen Region, in dieser Kontinuität noch nie über so lange Wochen so gegeben.
Grüsse
wocaraft: "Wildes Campen in Portugal"
Wir kommen gerade aus Portugal zurück und können berichten, das wir immer allein, freistehend keine Probleme mit der Polizei bekommen haben.
Allerdings meiden wir auch jede Ansammlung von Womos.
brawo1: "Wildes Campen in Portugal"
Ja, svenhedin, jetzt sieht die Sache bei dir schon klarer aus. Danke für die Erläuterungen. Die meisten dramatischen Geschichten entstehen durch Hörensagen und deswegen bin ich immer skeptisch. Wenn du das mit eigenen Augen gesehen hast, dann werde ich das so glauben.
Ansonsten bin ich auf der Linie von wocaraft. Wenn man allein oder nur mit wenigen ein oder zwei Tage irgendwo steht, wird man wahrscheinlich zumindest über die Wintermonate geduldet, aber wenn es dann zu regelrechten Wohnmobilburgen kommt, wird eingeschritten. Und dafür habe ich sogar Verständnis.
carthagocliff: "Wildes Campen in Portugal"
Zur gänzlichen Aufklärung noch folgende Informationen zu Manta Rota:

Es handelt sich um einen großen Parkplatz, an dem an mehreren Stellen riesige, metergroße Verbotsschilder für Womos stehen. Die 60 Euro Strafe können also nicht zwangsweise für "wildes Campen", sondern auch für einen Parkverstoß kassiert worden sein.

Aber trotzdem ist es schade, daß auch im Februar es nicht mehr toleriert wird, ist wirklich ein Traum Platz.

Viele Grüße
Christian
901red: "Wildes Campen in Portugal"
ja, ein netter platz.

aber wenn die einwohner sehen wie am laufenden bande wasser aus der dusche abgezapft wird und die wc kassette im gulli ständig entsorgt wird, dann, ganz ehrlich, würde ich als anwohner ebenfalls zu sehen dass der platz sofort und für alle zeit von diesen schorrer Womo`s geräumt wird.

grüße
o.
brawo1: "Wildes Campen in Portugal"
Zitat:
Es handelt sich um einen großen Parkplatz, an dem an mehreren Stellen riesige, metergroße Verbotsschilder für Womos stehen. Die 60 Euro Strafe können also nicht zwangsweise für "wildes Campen", sondern auch für einen Parkverstoß kassiert worden sein.


Wenn also entsprechend große Verbotsschilder aufgestellt sind und trotzdem über einen längeren Zeitraum viele Wohnmobile da stehen, habe ich schon Verständnis dafür, dass die Polizei anrückt und entsprechend vorgeht.
Stehen dort allerdings mal nur ein oder zwei Wohnmobile für einen kurzen Zeitraum und betreiben kein Camping, so kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Polizei nicht eingreift.
Ich stand mal an der Atlantikküste im Norden Spaniens auf einem großen Parkplatz unmittelbar am Meer, an dem ebenfalls ein Verbotsschild für Wohnmobile vorhanden war. Eine Polizeistation war vor Ort. Ich bin hin und habe gefragt, ob ich dort eine Nacht stehen dürfe. Mir wurde es sofort genehmigt.
Es kommt immer auf den Einzelfall an.
901red: "Wildes Campen in Portugal"
so sah es mitte feb. diesen jahres aus

stoßstange an stoßstange...
und das war nur der eine der beiden parkplätze. der andere sah ähnlich aus. und die parkplätze dort sind richtig gross..

--> Link

--> Link
brawo1: "Wildes Campen in Portugal"
Jetzt ist mir alles klar. Da bleibt ja den Verantwortlichen vor Ort gar keine andere Möglichkeit als einzuschreiten. Der nächste Schritt wird vermutlich sein, dass Schranken die Einfahrt für Wohnmobile verhindern.
Eine andere Altenative wäre natürlich auch, wenn die Verantwortlichen das wollen, einen offiziellen stellplatz draus zu machen, evtl. an anderer Stelle und eine entsprechende Gebühr zu verlangen.
carthagocliff: "Wildes Campen in Portugal"
Natürlich gibt es auch immer zwei Seiten der Medaille. Auch ich Schnorrer habe dort Ende Januar für eine Woche gestanden und sogar auf dem dortigen Tennisplatz mit einem Einheimischen Tennis gespielt, der mir erzählt hat, daß die Gewerbetreibenden wohl die Womos als sehr gute Kunden sehen.

Der Ort gerade im winter ist ja sehr ruhig, gerade unter der Woche. Ich persönlich - und ich war sicherlich nicht der einzige - war fast jeden Tag unterwegs, um im Supermarkt einzukaufen, mir Zeitungen zu versorgen, Brötchen zu kaufen. Wir waren Kaffee trinken mit den tollen Süßigkeiten dazu in den Caffeehäusern,

Aber ganz klar: Die gewaltige Armada an Mobilen auf den Fotos ist schon sehr erschreckend.

Schade um den Platz. Wenn die Verantwortlichen sagen würden: 3 Euro für die Übernachtung in der Zeit von Dezember bis Ende März, dazu schicken wir einen Arbeitlosen jeden Tag um 9 Uhr kassieren vorbei, wäre das eine tolle Idee mit lauter Gewinnern.

Viele Grüße
Christian
901red: "Wildes Campen in Portugal"
das ist der punkt:
die masse machts es, leider...

und die gemeinde scheint kein interesse am SP zu haben. müsste man nun fragen, warum?
wirtschaftlich kann es nicht so dolle sein. oder die lobby fehlt, oder...
wäre interessant zu wissen...

viele grüße

o.
Freetec 598: "Wildes Campen in Portugal"
Hallo,

auch ich kann bei solchen Bildern die Verantwortlichen sehr gut verstehen.
Solche Massen von "Geiz ist geil Gästen" verursachen eine Riesenmenge Abfall etc. und haben erfahrungsgemäß auch ihre Nahrungsmittel dabei.
Da bleibt für die Gemeinde außer flüssigen und festen Abfällen, die teuer entsorgt werden müssen, nicht viel übrig.
Mit Sicherheit nicht kostendeckend, sonst würden sich nicht immer mehr Kommunen mit aller Macht gegen solche Art von Campern wehren.
Konsequenz:
Schranke!
Und wer hat dann darunter zu leiden?
Alle, die auf der Durchreise sind, um sich das Städtchen anzuschauen.
Ich würde von jedem dieser "Camper" pro Stunde 5.- € verlangen.
Da wäre der Platz sofort wieder für die Einheimischen frei.
Es gibt auch an der Algarve überall schöne CP.
Aber die kosten halt......
Zuhause wäre keiner bereit , so nah aufeinander zu wohnen und zu leben.
Für mich wäre es ein Albtraum, so dicht bei dicht stehen zu müssen.

lg
peter
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