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Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal

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Waldtroll: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
@ Jörg -Die Kommunale, Landes- und Bundespolitik muss langsam begreifen, das sich die klimatischen Rahmenbdingungen vo allem im Osten geändert haben
Sag mal, dachte die Mauer wäre weg, wie kommst Du darauf das sich besonders im Osten die Klimatischen Bedingungen geändert haben :?:
Dachte eigentlich die Veränderungen beträfen die ganze Welt, hab ich mich halt getäuscht :D
Außerdem war das Hochwasser diesmal so schlimm, weil in polen ein Damm gebrochen ist.
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kintzi: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Hallo, einmal wurde im ehemaligen Ostblock windig geplant u. gebaut, andererseits sind die Ostländer ebenso wie Bayern u. Westpolen durch Sog. Genua-Zyklonen(alte Vb Wetterlage) besonders gefährdet. Die höher gewordenen Temp.-unterschiede der Luftmassen u. bei hoher Temp. erhöhtes Wasserbindungsvermögen treiben das Wettergeschehen nach Häufigkeit u. Intensität zu kaum dagewesenen Extremen. Der Bruch der Staumauer kommt noch hinzu, war aber im Westen auch schon da, z.B. Frejus Ende der 50er. Gruss Richi
pilote600: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Hi,
haben wir zur Zeit nicht wieder mal ein tolles Beispiel wie wichtig der Mensch sich nimmt?

Ja hier werden Bauwerke genannt die über 100 Jahre alt sind, und bis heute gabs da noch kein Hochwasser, oder aber man sagt das die Hochwässer immer öfter Statfinden.

Hat sich mal jemand gedanken gemacht was 100 Jahre für die Erde sind?

Ja es gibt eine Klimaänderung, aber weder seit gestern noch ist sie sowas neues in der Weltgeschichte.

Beispiel: woher kommen die Erdölvorkommen in der Wüste? oder der Oberrhein zwischen Basel und Karlsruhe, der war vor einigen hundert Jahren ein Subtropengebiet. Und das hat sich alles ohne Menschenhand geändert.

So und nun meint der Mensch, weil er 200 Jahre das Wetter notiert er weiß wie die Uhr der Erde tickt?
Nochmal zum Erde / Mensch vergleich, Die 200 Jahre die der Mensch das Wezzer aufzeichnet, entsprechen ca 1 Tag eines 70jährigem Leben.
Gipe: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Hallo Leser,
Ich versuchs mal ganz schlicht.
Auch wenn an Fassaden an der mosel, Neckar und sonst wo Spitzenhochwasser vom 17. u. 18. Jh markiert sind,
so denke ich, dass bei Siedlungsbeginn die Hochwasserbedingungen anders waren.
So bekloppt waren die ersten Siedler sicher auch nicht,
bald jährlich 2 bis 3 mal ihre Krautfässer absaufen zu lassen.
creativi: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Hallo Werner,

na recht vielen Dank für das wasser ;-)
So sah es 1 Tag später nach deiner Meldung hier bei uns an der Mulde aus.

bild-wohnmobilforum

cojo: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Waldtroll hat folgendes geschrieben::
@ Jörg -Die Kommunale, Landes- und Bundespolitik muss langsam begreifen, das sich die klimatischen Rahmenbdingungen vo allem im Osten geändert haben
Sag mal, dachte die Mauer wäre weg, wie kommst Du darauf das sich besonders im Osten die Klimatischen Bedingungen geändert haben :?:
Dachte eigentlich die Veränderungen beträfen die ganze Welt, hab ich mich halt getäuscht :D
Außerdem war das Hochwasser diesmal so schlimm, weil in polen ein Damm gebrochen ist.


Das liegt nicht an der gemauerten Mauer sondern an der Gewachsenen. Die Mittelgebirge :!: Die Sonnenaktivität hat zur Zeit nachgelassen, so ca. seit 10 Jahren. Dies verhindert das atlantische Luftmassen in die Tiefe von Europa vordringen können. Insbesondere der Osten von Deutschland hat heute ein ganz anderes Klima als noch vor 15 Jahren. Im winter entweder keinen Schnee oder sehr viel. Im Sommer entweder extrem trocken oder extrem nass. Und dies liegt an den Luftmassen die vom Mittelmeer bis dorthin vordringen, oder an den Luftmassen die vom Nordosten her vordringen. Beide Luftmassen bewegen sich dann nur noch sehr langsam, daher kommt es zu diesen extremen Trockenzeiten oder extremen Niederschlägen.

Was ich aber eigentlich sagen möchte ist, dass den klimaitischen Bedingungen aus kurzfristigen Profitstreben nicht Rechnung getragen wird. Im Osten wurde und wird heute noch nicht langfristig gedacht. Bzw. kurzfristiger als im Westen von Deutschland. Dazu kommt eben, das es heute dort Bebauungsflächen giebt die früher eben nicht bebaut wurden.

Gruß Jörg
Waldtroll: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Bei uns hat das nichts mit klimamtischen Veränderungen in erster Linie zu tun, sondern erst in 2 Linie.
-Die A 72 wurde komlett neu gebaut, für die Entwässeruung wurden Rückhaltebecken gebaut, die zu klein sind und bereits am Freitag Abend überliefen, vor Neubau war die AB so, das das Wassser seitlich in die Felder laufen konnte
-es wurden rings um Stollberg riesige Gewerbegebiet gebaut mit versiegelten Flächen und natürlich mit Regenrückhaltebecken- die waren bereits Freitag
Mittag schon voll und liefen über
-die Wälder an der Querenbachtalsperre wurden in letzten 4 Jahren brutalst von Sachsenforst ausgedünnt, das Holz wurde durch Forwarder talwärts gerückt und auf Kilometer alle 3o Meter richtig tief Rinnen in den Boder gedrückt, dies Furchen gingen alle in Richtung Quer-Talsperre
Alle diese Wäser flossen in die Würschnitz und dieses kleine Gewässer wurde so groß wie die Elbe und hinterlies eine Spur der Verwüstung bis durch Chemnitz.
Zu allem Überfluss. lief dann in der Nacht zum Samstag auch die Querenbachtalsperre noch über, weil das Regenwasser ungehindert aus dem Wald abfliesen konnte.
Wenn in der Natur weiter si ein Raubbau betrieben wird, dann ahben wir in kürze schon nach einem Tag Regen Hochwasser.
turbokurtla: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Genau das sind die eigentlichen Gründe. :daumen2:
Der Mensch verbaut dem wasser seinen natürlichen Raum, insbesondere Flächen die sich die Flüsse zur wasser Aufnahme bei Hochwasser geschaffen haben.
Und dann schiebts der Mensch auf die Natur oder das Klima.
Gruß Kurt
eisloewe62: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
turbokurtla hat folgendes geschrieben::

Der Mensch verbaut dem wasser seinen natürlichen Raum, insbesondere Flächen die sich die Flüsse zur wasser Aufnahme bei Hochwasser geschaffen haben.
Gruß Kurt


Kurt, dafür gibt es ein überaus aktuelles, trauriges Beispiel. Viele kennen noch die dramatischen bilder aus 2002, als die Weißeritz (ein schon IMMER!!!! problematischer Erzgebirgsfluss) Häuser mitriss.
In der Auswertung und Erarbeitung möglicher Vorsorgen wurde z.B: in Erwägung gezogen, eine parallel verlaufende Straße tiefer zu legen und somit dem Bach/Fluss im Hochwasserfall ein breiteres Tal zu geben.
Deis ist ja in Gebirgen immer ein Problem, man denke nur an die extrem ansteigenden Pegel in Klamms, oder auch de rElbe im Bereich des Elbsandsteingebirges. Es fehlen einfach große Flächen, in denen das wasser hineinfluten kann.
Du glaubst gar nicht, welchen Aufschrei das nach sich zog.
O.k., die Verbindung zwischen den Orten wäre gekappt, aber das ist sie auch, wenn die 1.Brücke nachgibt oder die Stützmauern wegschwimmen.
Die Folge war/ist, dass die zerstörten Ufermauern und Brücken eben wieder mit viel Geld aufgebaut werden. Man kann sich denken, wie lange es halten wird.
Und so finden sich zahlreiche Beispiele.

Aber in einem möchte ich doch etwas entgegnen: Das Erzgebirge war schon IMMER ein Gebiet, in dem Überschwemmungen zu verzeichnen waren. Früher (20.JH.) teilweise mit extremen Opferzahlen.
Hier mal ein Beispiel, es betrifft übrigens das Gebiet, welches auch 2002 stark betroffen war: --> Link

Ich bin wie die meisten nur *allgemien interessiert*, aber ich würde nicht jedes Ereignis AUSSCHLIEßLICH am Klimawandel festschreiben. Waldtroll kennt sicher aus seiner Region auch zahlreiche Ereignisse der Vergangenheit, also VOR 1970.

Und momentan kommt eben auch dazu, dass Tiefdruckgebiete nicht nach Osten abziehen (Russlandhoch).
P.S.: Für kommendes Wochenende wird es wieder Vorwarnungen geben, der grat zwischen Panikmache und berechtigter Warnung ist leider auch sehr schmal.
Waldtroll: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Möchte noch hinzu fügen, das erste große Hochwasser hatten wir 1954, so richtig erinnere ich mich nicht mehr daran-wohnten zu diesem Zeitpunkt direkt an der Zwönitz, da stand das wasser nicht höher, wie letzten Samstag, nur es hatte da 1 Woche lang geregnet und entsprechen lange stand auch das Hochwaser, das nächste größere war so um 61, dann erst 2002.
Der Unterschied zu den älteren ist der, jetzt regnet es 2 Tage und dann gibts Hochwasser und noch ein großer Unterschied zu früher, am Samstag früh gegen 7,00 Uhr war fast der Stand von 2002 erreicht am Samstag Mittag war mit einem Schlag die Zwönitz wieder in ihrem Bett, gegen 10,00 Uhr hatte es aufgehört zu regnen.
Also alles Hausgemacht oder :?:
pilote600: "Hochwasser im Erzgebirge - Zwönitztal"
Hi,
mal eine ganz andere Beobachtung ....

ich bin in Niefern bei Pforzheim aufgewachsen, in unmittelbarer Sichtweite zur Enz, einem kleinen Flüsschen. Da meine Firma noch dort ist und auch meine Eltern dort wohnen bin ich auch heute noch fast täglich dort.

So lange es mir zurückdenkt hatte die Enz min 2 mal im JAhr Hochwasser, und zwar richtig viel. Das erste kam zur Schneeschmelze im Schwarzwld und das zweite soo meist um Pfingsten.

Das letzte mal, dass es mir denkt das die Enz deutlich über ihre Ufer getretn ist war Anfang der 90er, seit 20 Jahren gibt es zwar mal erhötes wasser, aber so richtig viel nicht mehr.

Also kann man nicht sagen Hochwasser sind heute fgenerell häufiger als vor 20 Jahren
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