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ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!

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yasar: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
Poldi hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Täter und Oper
sorry: Täter und Opfer natürlich. :oops:


Servus Poldi,

also "Täter und Oper" ist wirklich sehr, sehr läßlich und ein Flüchtigkeitsfehler, aber "Thyrannen-Mord" :oops: :oops: :oops: :D

Das mich da keiner verbessert hat zeugt von wahrer Größe

Gruß

Peter
Anzeige: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
yasar: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
Weiß niemand wie ich wieder an die "Verbesserungs-Taste" komme????

Im letzten thread bin ich wieder mit "s" und "ss" durcheinandergekommen, aber ich kann es nicht mehr korrigieren

Gruß

Peter
aberg: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
Es gibt leider sicher Situationen in denen Gewalt nötig ist, beispielsweis bei Notwehr, wenn das eigene Leben oder anderer in akuter Gefahr ist. Auch kann es zB bei Völkermorden nicht daneben steht, sondern eingreift und so das Leben von sehr vielen Menschen rettet, dabei aber in Kauf nehemen dass bei dem Versuch die Völkermörder zu stoppen einige sterben. Das ist bitter aber in der Abwägung nötig.
Wenn es allerdings um beispielsweise, überforderte Eltern geht die ihrer kinder schlagen, einfache Rachemotive(dann wieder eine Gegenracheaktion auslösen können, also einen Kreislauf entstehen lässt), Lynchjustiz wo der Mob also Kripo Richter und JVA Beamter in einem spielt, oder Todesstrafe(Fehlurteile, keine abschreckende Wirkung-siehe USA) geht, dann habe ich kein Verständniss für Gewalt.
webline: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
Hi Peter,

natürlich ist ein grundsätzlicher Verzicht auf Gewalt im persönlichen Alltag super schwer durchzuhalten. Wir reden hier aber eigentlich über theoretische Betrachtung von Gewalt als Lösungsstrategie und sicher nicht von Gewalt als Reaktion auf eine persönliche Bedrohung (den Stier mal ausgenommen).
Anders gesagt: es geht nicht um "wenn ich angegriffen werde, dann verteidige ich mich", sondern um "durch den Einsatz von Gewalt gegen die Toreros und das Publikum kann ich Gerechtigkeit schaffen und die Opfer lernen dadurch, dass es falsch war, dem Stier Schmerzen zu bereiten". Beides bestreite ich noch immer.

Du bekommst auf jeden Fall das Problem, dass Du nicht genau definieren kannst, wann der Einsatz von Gewalt gerechtfertigt ist. kinder im Publikum hast Du ja z.B. schon ausgenommen. Dann wird es problematisch, das Maß an Gewalt zu definieren, das gerade gerechtfertig ist. Den Tod und schwere Verletzungen hast Du auch schon ausgeschlossen obwohl dem Stier beides blüht. Warum?
Zu guter Letzt ist es bei weitem nicht leicht, immer zwischen Täter und Opfer zu unterscheiden.

Ist das dichte Auffahren oder das Blockieren der Spur die Ursache - fragst Du beide Autofahrer, wirst Du zwei Antworten erhalten. Der eine rechtfertig so die Lichthupe und der andere die Warnbremsung.

Wir sind uns auch einig, dass der Stier nicht die "freie Entscheidung des Opfers" hat, sondern, vom Instinkt getrieben, ein vorhersehbares Verhalten zeigt. Da muss der Mensch vorher eingreifen und dem Tier diese Entscheidung abnehmen. Wenn der Mensch aber nicht einsieht, dass hier ein Unrecht geschieht, dann wird er das nicht tun. Ob er durch Gewalt, die ja Grundbestandteil des Stierkampfs ist, davon abgehalten wird, wage ich zu bezweifeln.

Im Hinblick auf Dein Ziel, dem Stier zu Gerechtigkeit zu verhelfen und noch mehr - den Stierkampf abzuschaffen sehe ich auch aus einem anderen Grund schwarz. Verletzungen der Toreros und selbst der Tod der Toreros gab es ja schon reichlich. Das ist Teil dieses Testosteronspektakels. Wieso glaubst Du da an einen Erfolg? Mir fällt nicht ein Bereich ein, wo Gewalt der einzige Ausweg ist und mir fallen sehr wenige ein, wo Gewalt nachhaltig etwas verändert hat.

yasar hat folgendes geschrieben::
Nimm es mir bitte nicht übel, aber da denke ich ist zu einfach zu behaupten, daß Gewalt (und damit auch Gegengewalt) per se schlecht und deshalb zu verurteilen ist.


Sehr einfach ist nach Gewalt zu rufen und sich keine weiteren Gedanken zu machen. Es ist viel mehr Aufwand, sich tatsächlich zu überlegen, wie man Menschen überzeugt und wie man einen Konflikt oder ein Problem dauerhaft löst.

Liebe Grüße,

Detlef

P.S.: natürlich traue ich mich nur in diese Diskussion, nachdem auch mein Gewissen staatlich geprüft wurde. :roll:
svenhedin1: "ENDLCH! Stier"kampf"-Zuschauer in Panik!"
Hi,
ist das schön,

dass sich dieses Thread hier so lange hält und man immer wieder diese schöne Überschrift zum Thread lesen kann. Wird einem richtig warm ums Herz bei.
Grüsse
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