Namibia mit dem Allradcamper
|
| Seppl: "Namibia mit dem Allradcamper"
|
| Gogolo hat folgendes geschrieben:: | Sagenhaft - vielen Dank! Bei den Dünen werden meine Erinnerungen an die algerische Sahara wach.
Habe die Ehre
Gogolo |
Hallo Gogolo,
in der Sahara war ich leider noch nicht. Ist aber schon geplant. Leider fehlt uns hierfür noch das passende Wohnmobil und die Zeit.
In uns steckt der Virus "Afrika". Mann oh mann, wenn wir die Zeit und Dein Auto hätten. Wir wären schon längst in Afrika wieder unterwegs. Ich kann Dir jedenfalls nur empfehlen Dein Gogolobil zu verschiffen und Südafrika, Namibia und Botswana - event. auch Angola - zu bereisen.
Grüße
Seppl
|
|
|
| Anzeige: "Namibia mit dem Allradcamper"
|
|
|
|
|
| monana: "Namibia mit dem Allradcamper"
|
Danke Seppl für das Fortführen deines Reiseberichts, somit nimmst du uns alle ein kleines bisschen mit nach Namibia. Deine bilder sind teilweise wirklich atemberaubend schön. Ihr habt da ja eine abenteuerliche Reise unternommen. Wie ist die Ausstattung der Campingplätze vor Ort, kann man auch frei in der Natur übernachten oder ist das wegen der Tiere eher gefährlich? Habt ihr euch überwiegend selbst versorgt oder konntet ihr auch die nationale Küche ausprobieren? Wie lange ward ihr unterwegs und wie waren die Temperaturen Ende März?
Bin schon gespannt wies weitergeht und übe mich in Geduld :D .
Herzliche Grüße
monana
P.S. Braucht man für Namibia eigentlich spezielle Impfungen?
|
|
|
| Seppl: "Namibia mit dem Allradcamper"
|
| monana hat folgendes geschrieben:: | Wie ist die Ausstattung der Campingplätze vor Ort, kann man auch frei in der Natur übernachten oder ist das wegen der Tiere eher gefährlich? Habt ihr euch überwiegend selbst versorgt oder konntet ihr auch die nationale Küche ausprobieren? Wie lange ward ihr unterwegs und wie waren die Temperaturen Ende März?
P.S. Braucht man für Namibia eigentlich spezielle Impfungen? |
Hallo,
Die Ausstattung der Campingplätze ist meistens sehr einfach. Viele der Plätze verfügen nur über Freiluftduschen und WC´s im Freien. Dafür waren alle von uns besuchten Plätze super sauber. Häufig befindet sich das wasser in großen Tanks, welches mit Tankwagen geliefert werden muss. Speziell die kleinen Plätze liegen oft in einmalig schöner Natur. Oft waren wir die einzigen Gäste auf dem Platz. Es gibt auch Plätze ohne jegliche Einrichtung. Da wäre z.B. die Spitzkoppe. Dort ist dann aber der nächste Nachbar oft viele hundert Meter entfernt. Man hat dann das Gefühl frei zu stehen. An den Touristenhochburgen (Etosha, Sossusvlei etc.) sind die Plätze sehr gut ausgestattet, inkl Pool, Restaurant und Laden. Dafür sind dort viele Leute und auf manchen großen Plätzen sind die stellplätze dichter aufeinander.
Frei übernachten ist in der Südhälfte des Landes sehr schwierig, da es sich hier durchwegs um eingezäuntes Farmland handelt. Nur selten findet man einen geeigneten Platz. In der Nordhälfte haben wir sehr oft frei gestanden. Im Norden gibt es keine Zäune mehr und oft ist der nächste Campingplatz bzw. der nächste Ort einige Fahrstunden weit entfernt. Hier sind die Möglichkeiten zum freien Übernachten tausendfach vorhanden. Tiere werden den Menschen und vor allem das Auto nur selten oder besser gesagt gar nicht angreifen. Am gefährlichsten sind vermutlich die Elefanten im Kaokoveld, sofern man sich denen in den Weg stellt und zusätzlich noch laute Geräusche macht. Aber auch der Elefant wird ein Auto nicht angreifen solange es nur dort steht und Menschen im Dachzelt schlafen. Aufpassen solltest Du vor dem kleinen Tieren. Schlangen, Skorpione usw. sind nicht ohne. Es wäre z.B. dumm die Schuhe nachts vor dem Zelt/Auto stehen zu lassen und am nächsten Tag die Zehen - ohne vorher nachzusehen - reinzustecken. Es kann nämlich durchaus möglich sein, dass ein Skorpion sich den Schuh als Nachtquartier ausgesucht hat.
Wir haben uns überwiegend selbst versorgt. In den größeren Orten gibt es Supermärkte hinter welchen sich so mancher deutsche Supermarkt verstecken kann. Oft haben wir in den Supermärkten fertige Gerichte gekauft. An den heißen Theken war vom gegrillten Geflügel, Fleisch und Braten, Gemüse usw., usw. alles zum günstigen Preis vorhanden. Selbst kochen lohnt eigentlich nicht. Natürlich sind wir ab und zu auch mal zum Essen gegangen. Besonders lecker waren die Wildgerichte (alle möglichen Antilopenarten) und die namibischen Beilagen. Die Preise sind ähnlich wie bei uns in Deutschland. Alkoholische Getränke können in Supermärkten an Samstagen, ab dem Nachmittag und an Sonntagen nicht gekauft werden, da zu diesen Zeiten der Verkauf nicht erlaubt ist.
Wir waren 3 Wochen unterwegs. Die Temperaturen waren sommerlich warm (tagsüber geschätzte 30°, in den Wüstengebieten war es oft sehr heiß (geschätzte 35 - 40°). Die Nächte waren meistens, mit geschätzten 18 - 22 ° sehr angenehm. Nur in den Tirasbergen und an der Küste war es in der Nacht lausig kalt.
Meines Wissens sind besondere Impfungen nicht nötig. Da wir aber ohnehin das komplette Impfprogramm für Afrika hatten haben wir uns auch nicht vorher besonders informiert. Den Ersttäter würde ich raten sich im internet zu informieren bzw. den Arzt vor der Reise zu befragen. Für das nördliche Namibia (Nähe zu Angola und Etosha) hatten wir eine Malariaprofiflaxe genommen.
Grüße
Seppl
|
|
|
| monana: "Namibia mit dem Allradcamper"
|
Seppl, ich dank dir für deine Ausführungen :daumen2: .
LG
monana
|
|
|
|
|