basba
anhaengerkupplungen

In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?

top
    Heute «» Gehen Sie zu Seite Zurück  1, 2
Tipsel: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
Aber mal im Ernst.... also ohne kinder sind sind 300 km täglich kein Problem. Das schafft man, hat zwar mit Urlaub nix mehr zu tun, wenns eine ganze Woche lang so geht, aber wenn kinder an Bord sind, kann es die Hölle sein.

Sowas würde ich weder mir noch meinem Kind antun.

Der Weg ist das Ziel - sag ich mir.

Aber bei so einer Entfernung ist der Weg tatasächlich das Hindernis, um hinterher das Ziel genießen zu können, denn dann ist man einfach nur platt, wenn man endlich angekommen ist.

Obwohl, früher sind wir auch nach dem mitternächtlichen Badespaß nach Amsterdam zum Frühstück gefahren :wink: Vielleicht seh ich das ja als inzwischen Warmduscherin.
Anzeige: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
MDDIO: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
Hallo Christel

Auch wenn man zu Hause ist, muß man sich mit dem Kind beschäftigen. Eine Zeit von 4-5 Stunden täglich sollte für die eigene Verwendung (sprich: Fahrt) schon möglich sein, wenn es nicht gerade ein Problemkind ist.

Die aufgezeigte Alternative mit Flug nach Porto (mindestens 8-10 Stunden ununterbrochen auf Achse, mit Anfahrt, Abfahrt, einschecken, auschecken, Parkplatz suchen, Taxi suchen, Hotel suchen, etc. pp.) dürfte für eine junge Familie viel, viel stressiger werden. Wer schon mal mit Kind (oder Kindern) in einem Hotel war, der weiß was ich meine.

Im Wohnmobil bist Du mit Deinem Haus unterwegs. Wenn das Kind partout nicht mehr weiter will, steuert man den nächsten stellplatz an und legt eine Ruhepause ein. Wenn´s dann gesäubert, gefüttert, gehätschelt und zufrieden ist, fährt man ein Stückchen weiter. Klar, man kann nicht, wie wir Alten, am Tag 800km abreißen - wenn´s denn die alten Knochen überhaupt noch zulassen. Aber junge Leute schaffen allemal 300-400 km. Wir sind in jungen Jahren mit einem einem alten Käfer, zu dritt (ein Kleinkind und ein Zelt), nonstop von NRW bis an den gardasee gefahren, haben unterwegs zweimal reifen gewechselt und die Geldbörse auf dem Dachgepäckträger liegen lassen. Von diesen Erlebnissen zehre ich heute noch! Hätten wir damals ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen gehabt, wären wir die Könige gewesen. Das war ein größeres Abenteuer als heute in 10 Tagen die 6000 km mit dem Womo bis in die Westsahara zu fahren.

Wer weiß, wie lange wir noch diese Freiheit genießen dürfen?

Sicher, ich würde heute auch nicht mehr Samstag auf Sonntag Nacht zum Frühstück nach Paris rasen, am Abend auf der Autobahn, alle Rekorde brechend, wieder zurückdüsen um am Montag morgen als Chef wieder der erste im Büro zu sein.

Aber schön war´s doch!

Aufmunternde Grüße
vom Sahara-Peter
strassenfuchs245: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
Hallo Peter,
aber schön waren diese Frühstücksfahrten doch. Hab so manche Erinnerung daran. Mal schnell von berlin nach Hamburg zum Fischmarkt, oder nach köln zum Rosenmontag u.s.w.
Das waren noch Zeiten. Der Sprit bezahlbar, die Knochen jung, der Mann ebenfalls. Was kostet die Welt war die Devise.
Keins dieser Kurzabenteuer möchte ich missen, wenn wir auch heute mit dem Womo ruhiger reisen.
ABER SCHÖN WAR ES DOCH :!: :roll:
Gruß Evi
MDDIO: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
Hallo Evi!

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!

Natürlich haben wir damals in unserem Übermut auch mal voll in die Sch...e gegriffen. Natürlich hat nicht immer alles so funktioniert wie wir uns das vorgestellt haben. Aber das das Glücksgefühl, wenn mal was funktionierte, war unbeschreiblich.

Weshalb trauen wir den jungen Leuten heute nicht die gleichen Abenteuer zu? So einmalig waren wir auch nicht! Die Umstände haben sich geändert. Was damals das Zelt war, ist heute das Wohnmobil. Was damals der gardasee war, ist heute die Algarve. Die Abenteuerlust ist bestimmt nicht geringer geworden. Klar, wir sind älter und ängstlicher geworden. Die Jugend aber ist bestimmt noch genauso abenteuerlustig und risikobereit wie wir damals - nur der Horizont hat sich erweitert.

Ich kann nur jedem sagen: Wer einmal die Freiheit geschnuppert hat, ist für jedes Wellness-Hotel verdorben. Wer einmal seine Erbensuppe selbst gekocht hat, der mag keinen McD....ds-Dreck mehr! Mein Womo hat hat nur 12m² aber mein Vorgarten ist die ganze Welt!

Leider wird heute dem Konsumbürger Freiheit und Abenteuer in den "Urlaubsvollzugsanstalten" vorgegaukelt: Hinfliegen - Urlaub animiert vollziehen - zurückfliegen. Welch ein Abenteuer!

Aber ein Womo und die Absicht, 2200km zu fahren ist schon ein gutes Zeichen - oder? Was hätte ich damals dafür gegeben? Ich hätte meine Seele verkauft!

Mit wehmütigen Grüßen
vom Sahara-Peter
buccaneer: "In vier Tagen bis Porto mit Kleinkind?"
ich denke .... das Reisen mit dem Wohnmobil ist wunderbar flexibel
und besonders individuell

jeder wie er mag und kann
bei 300 - 600 km p.Tag für die Anreise kann man ja die Anreise bequem zum Urlaub dazurechnen

ich halte 2.500 km Anreise Nonstop mit zwei Fahrern auch absolut entspannt (schon mehrfach ausprobiert)
zugegeben: ... das Schlafen während der Fahrt ist nicht jedermannssache

wünsche das die individuelle Planung geliegt
und viel Spaß
Neues Thema starten « oder » Hier antworten
Hier klicken um aktuelle Wohnmobil-Angebote bei zu finden!  
Nach Portugal in 2011
Campingplatz Tomar
Ähnliche Beiträge
Kleinkind auf Beifahrersitz im Kindersitz erlaubt?
bis zum Polarkreis in 14 Tagen
Schweden mit Kleinkind im Womo
so bleibt das WoMo auch in"heißen Tagen"sauber
Danke Wynen! Aufkleber in zwei Tagen zugeschickt!
Mit dem WoMo nach Porto Katsiki auf Lefkas
Wohnmobilhersteller Datenbank
Wohnmobil 1 ansehen
Wohnmobil 2 ansehen


 
Händler Suche |  Wiki |  Annoncen |  Hersteller


Alle Rechte vorbehalten ©2003-2012   Nutzungsbedingungen / AGB    Kontakt