Caravantechnik
hpc

Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß

top
    Heute «» Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3 ... 9, 10, 11  Weiter
yasar: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
Nach dem brutalen Überfall auf einen 29-Jährigen auf dem U-Bahnhof berlin-Friedrichstraße sind die beiden 18-Jährigen Täter wieder auf freiem Fuß.

Der Haupttäter habe einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags mit Haftverschonung erhalten, sagte eine Polizeisprecherin. Gründe für die Haftverschonung seien unter anderem das Alter des Jugendlichen und dass er bisher noch nicht polizeilich aufgefallen sei. Der Schüler muss sich drei Mal in der Woche auf seinem zuständigen Polizeiabschnitt melden...
(Quelle: t-online, 25.04.2011)



Ich bin kein Befürworter von drakonischen Strafen für jeden jugendlichen (oder nicht mehr jugendlichen) Schläger.
Ich bin auch kein Befürworter der "Einsperren und Schlüssel wegwerfen" - anhänger.

Aber ich bin ein Befürworter von "Aktion erzeugt Gegenreaktion". Und zwar zeitnah, möglichst sofort.
Für mich würde das heißen, dass ein offensichtlich auf schwerste Verletzungen zielender Schläger ein sofortige, mächtige Reaktion erfahren muss! Und nicht eine Haftverschonung!!!

Ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob der handelnde Richter aufgrund der Gesetzeslage nicht anders reagieren konnte.

Aber wenn dem so sein sollte, ist eine Gesetzesänderung dringend nötig.

Das Signal dieser Freilassung ist jedenfalls verheerend.

Gruß

Peter
Anzeige: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
leoline: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
Ja, so ist es und leider kein Einzelfall. Unsere Jugendrichterin Kirsten Heisig (die sich vor Kurzem das Leben genommen hat) hatte ja versucht, da etwas zu ändern und in ihrem Buch auch propagiert, dass die Strafen für straffällig gewordene Jugendliche "zeitnah" erfolgen sollten, leider scheitert das immer wieder, da berlin ja bekanntlich kein Geld hat, dadurch wenig Personal und deshalb ziehen sich diese Fälle wie Gummi in die Länge, die Gefängnisse sind z.T. überfüllt und auch dort fehlt es an qualifiziertem Personal. Und dass diese Misere sich mal ändert, sehe ich vorläufig nicht :roll: .
BernhardK: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
Unsere Gesetze sind teilweise überholt, jugendliche Straftäter werden oft zu milde bestraft. Wenn man sieht, mit welcher Brutalität einige vorgehen, muss dafür auch deutlich bestraft werden. Ich hoffe immer wieder, dass solche Schläger mal an ein Opfer geraten, das denen mal zeigt, wo es lang geht.
Sahli: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
immer wenn junge "erwachsene" gegen gesetze verstoßen, sind sie plötzlich "jugendlich".
in fällen wo sie verbrechen gegen gegen leib und leben begehen bin ich für einsperren und zwar mindestens solange, wie das opfer im krankenhaus liegt, bzw. nicht arbeiten kann. das sollte aber auch bei älteren verbrechern gelten.
die jungen erwachsenen, ich wehre mich sie jugendlich zu nennen, werden viel zu oft und zu lange mit samthandschuhen angefasst.
SteffenBerlin: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
... nun der Täter war einfach in Streitlust. --> Link Ihm hilft wohl ein Antiagressionstraining. Das Opfer hätte ja den Hilfeknopf an den BVG-Infosäulen drücken können. Ihm wäre sofort geholfen worden.

Der Wert eines Menschenlebens beträgt ca. 1,4-10 Mio EUR, je nach dem wer rechnet. --> Link Alle BVG-Bahnhöfe mit Personal zu besetzen oder mehr Polizei einzusetzen, ist unwirtschaftlich. Der Einzelfahrschein hätte sich um 0,30 EUR verteuert.

Das ist also ein bedauerlicher Einzelfall, der durch die Medien hoch geputscht wird. Mehr Steuern oder ein Bürgergeld für mehr Sicherheit möchte ja auch keiner zahlen.
BernhardK: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
SteffenBerlin hat folgendes geschrieben::
Das ist also ein bedauerlicher Einzelfall...


Ich kann Dir mit Deiner Aussage leider nicht ganz folgen.
Sahli: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
SteffenBerlin hat folgendes geschrieben::
... nun der Täter war einfach in Streitlust. --> Link Ihm hilft wohl ein Antiagressionstraining. Das Opfer hätte ja den Hilfeknopf an den BVG-Infosäulen drücken können. Ihm wäre sofort geholfen worden.
Das ist also ein bedauerlicher Einzelfall, der durch die Medien hoch geputscht wird. Mehr Steuern oder ein Bürgergeld für mehr Sicherheit möchte ja auch keiner zahlen.

man könnte doch gleich sagen, das opfer ist schuld, warum fährt es u-bahn, bus oder bahn, warum bleibt er nicht zu hause.

und von einzelfällen kann man auch nicht sprechen, zu oft schon passiert so etwas. ich bin zwar kein berliner, nicht einmal deutscher, aber nachdem bei uns die gesetzeslage und das täterprofil ziemlich gleich ist kann ich doch erkennen das es 5 vor 12 ist.
sogar die argumente für die täter und gegen die opfer sind die selben.
Freetec 598: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
SteffenBerlin hat folgendes geschrieben::
... nun der Täter war einfach in Streitlust. --> Link Ihm hilft wohl ein Antiagressionstraining. Das Opfer hätte ja den Hilfeknopf an den BVG-Infosäulen drücken können. Ihm wäre sofort geholfen worden.

Der Wert eines Menschenlebens beträgt ca. 1,4-10 Mio EUR, je nach dem wer rechnet. --> Link Alle BVG-Bahnhöfe mit Personal zu besetzen oder mehr Polizei einzusetzen, ist unwirtschaftlich. Der Einzelfahrschein hätte sich um 0,30 EUR verteuert.

Das ist also ein bedauerlicher Einzelfall, der durch die Medien hoch geputscht wird. Mehr Steuern oder ein Bürgergeld für mehr Sicherheit möchte ja auch keiner zahlen.


So eine Sicht der Dinge lädt doch nur solches Gesindel zu solch einem Tun ein.
Das schwer verletzte Opfer hatte doch überhaupt keine Möglichkeit mehr zu irgendeiner Reaktion, geschweige denn, nachdem es zu Boden gegangen war,nach irgendwelchen Notknöpfen zu suchen.
Man konnte doch in den Bildern der Überwachungskamera genau sehen, das der brutale Schläger das Opfer schon mit dem ersten Schlag von den Beinen gehauen hatte, um sofort danach mit den Füßen mit aller Macht gegen den Kopf des Opfers zu treten.
Zwischen Streitlust und dem Versuch, einen Menschen mit Fußtritten zu töten liegt für mich doch ein gravierender Unterschied!
Und das ist auch kein bedauerlicher Zwischenfall , sondern passiert tagtäglich auf Bahnhöfen und U-Bahnhöfen, gerade und besonders in berlin aber leider nicht nur dort!
Auch in Regensburg wurden 3 solche Täter zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.
Leider laufen sie immer noch frei rum und bedrohen die Zeugen von damals, weil Ihnen ein sogenannter "Gutmensch" von Richter am OLG in nürnberg "keine Fluchtgefahr" bestätigt hat.
Und die Medien können es gar nicht oft genug "hoch putschen", denn nur dann wird die Bevölkerung gegen solche Verbrecher sensibilisiert und beginnt sich zu wehren!
Auch ich wäre für ein Anti-Agressionstraing des Täters, allerdings in einem niederbayerischen Steinbruch, so für 4 - 6 Jahre fürs Erste!
SteffenBerlin: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
... bitte schön, hier ist die Meinung des Berliner Finanzsenators: --> Link
Fazit des Interviews ist, dass mehr Personal nichts bringt.
Freetec 598: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
SteffenBerlin hat folgendes geschrieben::
... bitte schön, hier ist die Meinung des Berliner Finanzsenators: --> Link
Fazit des Interviews ist, dass mehr Personal nichts bringt.


Danke für den Link.
Dann wünsche ich dem guten Herrn N. 6 Monate lang zwangsweise mit seinen U.Bahnen täglich an die Arbeit und wieder nach Hause fahren zu müssen.
Dann würde er gewiß blitzschnell die notwendigen finanziellen Mittel finden, um die Bürger Berlins vor solchen Verbrechern zu schützen!
SteffenBerlin: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
... kürzen die Geberländer des Länderfinanzausgleich nicht gerade Berlins Zuschüsse?
Waldtroll: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
SteffensBerlin, muß dich mal fragen ob es nicht weh tut :?:
So eine verkorkste Einstellung muß man erst erlernen.
yasar: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
Es ist nicht so, dass höhere Strafen eine höhere Sicherheit für bewirken. Das zeigen die z.T. drakonischen Strafen in USA sehr deutlich. Aber es stillt es natürlich das eigene Bedürfnis nach "Rache". Und wenn meiner Familie oder mir jemand etwas antun würde, wäre ich - glaube ich - sofort und ohne Skrupel für gaaaanz harte Strafen :wink:

Aber die Strafverfolgung kann sich natürlich nicht nach dem jeweiligen, persönlichen Racheempfinden richten.

Ich will auch nicht weiter in die ewig gleiche Diskussion, über Sinn oder Unsinn von härteren Strafen einsteigen.

Mich interessiert in dem speziellen Fall viel eher, ob z.B. ein Haftrichter mit seinem Haftbefehl nicht durchgekommen wäre, und er es deshalb gleich gelassen hat!? Wie groß ist sein Spielraum? Konnte oder wollte er nicht anders?

Wenn er nicht anders konnte, ist was faul und bedarf der Veränderung !

Wenn er nicht wollte, stellt sich die Frage ganz anders!

"Mindestens solange einsperren, wie ein Opfer im Krankenhaus liegt" finde ich schon mal einen interessanten Ansatz.

Aber vielleicht gibt es noch andere?

Ich könnte mir z.B. vorstellen einen betrunkenen Autofahrer nicht finanziell oder mit ewigem Führerscheinentzug zu bestrafen, sondern z.B. mit gemeinnütziger Arbeit für ein Unfallopfer, welches im Rollstuhl sitzt? Pro Promille, eine Woche?

Oder einen Schläger nicht nur in den Knast zu bringen, wo er oft noch mehr verroht. Wie wäre es damit, einen solchen Burschen mit den direkten Folgen von Verletzungen zu konfrontieren? In der Notfallaufnahme eines Krankenhauses z.B. für Sauberkeit sorgen etc.


Nicht, dass ich irgendeinen Verbrecher schonen möchte, aber die bisher bekannten und angewandten Rezepte bringen uns anscheinend nicht den gewünschten Erfolg. Gibt es Neue?

Gruß

Peter
SteffenBerlin: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
Waldtroll hat folgendes geschrieben::
SteffensBerlin, muß dich mal fragen ob es nicht weh tut :?:
So eine verkorkste Einstellung muß man erst erlernen.

... ja, es tut weh ... und man lernt es, wenn man hier in der Stadt lebt und täglich eine gute Tageszeitung liest.
Ein Tag Haft in berlin kostete in 2009 98,25 EUR. --> Link
Hier ein Überblick über die JVAs in berlin: --> Link

... die Belegungszahlen suche ich noch ...
travelrebell: "Berliner U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß"
kannst du die ironie von Steffensberlin zwischen den Zeilen nichtlesen...?



persönlich bin ich für Schadensausgleich im Strafrecht, und den Versuch der Wiedergutmachung durch harte Arbeitsleistung, nur wegsperren allein schreckt die harten Jungs nicht. Der Verlust von frei verfügbarer Lebenszeit im Straffall belastet diesen Typ Mensch nicht denn die A....geigen wissen eh nichts vernünftiges damit anzufangen.

Meine Rechnung sähe so aus: Mißhandlung und schwerste Verletzung des Opfers/vers. Totschlag 8-12 Jahre einfahren, bei tw. Wiedergutmachung durch Arbeitsleistung ein Drittel Erlaß der Haftzeit. Gute Führung vorausges.!
Neues Thema starten « oder » Hier antworten
Hier klicken um aktuelle Wohnmobil-Angebote bei zu finden!  
Nun ist er tot! Oder?
Womo-Ehepaar samt Wohnmobil (Toyota Landcruiser) vermisst
Ähnliche Beiträge
Hallo Frau Zulassung, ich bins wieder
Schon wieder die Dusche undicht....
Schon wieder unbekannt: Geschwindigkeitssensor (?)
Wieder da
Nasa BM-1 spinnt mal wieder
Schon wieder Gas Kühli ?!
Wohnmobilhersteller Datenbank
Wohnmobil 1 ansehen
Wohnmobil 2 ansehen


 
Händler Suche |  Wiki |  Annoncen |  Hersteller


Alle Rechte vorbehalten ©2003-2012   Nutzungsbedingungen / AGB    Kontakt