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Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße

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Gogolo: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Viele Grüße von Gogoline zurück.

Zum waschen der "kleinen Wäsche" haben wir eine Womo-Waschmaschine dabei. Diese ist eigentlich ein großer viereckiger Weithalskanister - hier kommt warmes wasser, Waschpulver und die Wäsche hinein, dan fahren wir die Tagesetappe und dabei wird alles kräftig durcherüttelt. Am Abend dann ausspülen der Wäsche und aufhängen zum trocknen. Geht halt nur, wenn in Stellplatznähe frischwasser ist und es nicht regnet.

Ansonsten haben wir bei Hotels (wenn wir zum Übernachten am Hotelparkplatz standen) die Wäsche abgegeben und am nächsten Tag haben wir sie dann frisch gewaschen und gebügelt erhalten. Die Preise dafür haben sich im Rahmen gehalten. Manchmal ist es nach Stückzahl, manchmal nach gewicht gegangen.

Genauso werden wir es auch in Südamerika (aber auch schon in diesem Sommer in Island) machen.


Habe die Ehre

Gogolo
Anzeige: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
wothahellizat: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Danke für die, wie immer, prompte Info

Das Gogolobil als grosse Waschmaschine :D

Da wir vorhaben länger von so zivilisierten Orten wie Hotels fern zu bleiben
werd ich wohl doch eine Waschmaschine mit einplanen :)

einfachsten falls ein Waschbrett :D

grüsse
robert + janet
womowitsch: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
--> Link
Hallo, ich habe mit dieser Waschmaschine gute Erfahrungen gemacht. Geht auch über wechselrichter.
womowitsch: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Hallo Gogolo, vielen Dank für den schönen Bericht von Deiner Reise. Dein Resumee fällt überwiegend positiv aus. Leider kann man sich die Leute nicht aussuchen die an einer solchen Reise teilnehmen. Gibt es da ein Vorabtreffen? Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich erst bei Stresssituationen, und nicht bei einem fröhlichen Umtrunk. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das Alleinreisen besser ist. Man kann dann Leute kennenlernen, und man ist nicht gebunden. Fährt jemand hinterher, gibt nur Diskussionen um Routen, stellplätze, Kosten usw.. ...und wenn ich mich verfahre, und sonstiges nicht so läuft, brauche ich mir keinen Kopf machen ob es dem andern gefällt. Auch wenn man alleine reist, man ist nie allein.
...schönen Tag noch.
Gogolo: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Hallo Christian,

klar, es gab ein zweitägiges Vortreffen. Aber da ist die Zeit zu kurz um jemanden gut kennen zu lernen. Und natürlich haben wir uns auch Gednken gemacht, wer uns nun von den Leuten besonders sympathisch ist und wer nicht. Die Reise und der Reiseverlauf (gerade bei den von dir erwähnten Streßsituation) hat gezeigt, dass wir uns so in mancher Wohnmobilbesatzung (positiv aber auch negativ) gegenüber der Erstmeinung beim Vortreffen getäuscht hatten.

Alleinreisen ist sicher besser - und das werden wir auch künftig wieder machen wenn wir im Sommer in Island unterwegs sind oder für ein Jahr nach Südamerika (2013) fahren werden. Aber diese Asienreise war für uns anders nicht zu bewältigen, von den Visaformalitäten angefangen, über Sprachschwierigkeiten (russisch/kyirillisch, chinesisch, farsi) bis hin zu den Grenzproblemen und das organisieren von wasser, Diesel und Einkaufsmöglichkeiten. Das ging für uns nur durch professionelle Unterstützung.

So eine Reise im Alleingang zu planen kostet auch sehr viel Zeit - und diese haben wir nicht, denn wir wollen reisen, reisen, reisen.

Wir hätten diese Reise sicher nicht gemacht, wenn wir alles alleine hätten planen und durchführen müssen. Und ein absolutes Ausschlusskriterium wäre für uns gewesen, wenn wir diese Tour im Konvoi hätten fahren müssen. Da dies bei unserem Reiseveranstalter nicht der Fall war, haben wir den Reisevertrag unterschrieben. Und es war auch tatsächlich so: wir erhielten meistens am Vorabend das Roadbuch für den nächsten Tag und da waren auch die Koordinaten für den stellplatz/Treffpunkt am nächsten Tag genannt. Und am eigentlichen Fahrtag konne dann jeder nach seinem eigenen Gusto und Zeitplan losfahren, individuelle Routen wählen (es wurde meistens zwar eine Route vorgeschlagen), Umwege machen (und sich verfahren) und viele Stopps machen wann und wo er wollte. Erst am Abend traf man dann sich wieder mit der Gruppe oder übernachtete (nach Absprache mit der Reiseleitung) irgendwo ganz woanders und traf sich erst nach ein paar Tagen wieder. Lediglich in Turkmenistan waren gewisse Regeln einzuhalten.

Durch diese Reiseart war es möglich, dort stehen zu bleiben, mit Einheimischen zu sprechen, zu fotografieren und auch zu übernachten wo und wann man wollte. Fast wo wie bei einer Individualreise. Aber man hatte für Notfälle trotzdem den Schutz der Gruppe immer hinter sich.

Uns hat es gefallen und wir würden DIESE Reise auch ein zweites mal machen. Tun wir aber nicht, weil wir noch soooo viele andere Ziele haben.


Habe die Ehre

Gogolo
inpraxi: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Gogolo hat folgendes geschrieben::
Und ein absolutes Ausschlusskriterium wäre für uns gewesen, wenn wir diese Tour im Konvoi hätten fahren müssen. Da dies bei unserem Reiseveranstalter nicht der Fall war, haben wir den Reisevertrag unterschrieben.


hallo Gogolo,
wenn ich die Kataloge der Veranstalter anschaue, ist das NICHT im Konvoifahren doch wohl der Normalfall, bis auf Ausnahmen zB Kurdengebiet oder ähnlich politische Gründe.

Oder bin ich da falsch orientiert? Habe mich wahnsinnig intensiv damit nicht befasst, daher die Frage.
Gogolo: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Es gibt auch Veranstalter für eine solche - oder ähnliche - Tour in den Osten, bei denen im Konvoi gefahren wird. Ich mag hier jetzt keine Namen nennen, aber mit ein wenig herumgooglen (gerade auf den Webseiten der Mitreisenden) bringt es an den Tag, dass dort in der Praxis im Konvoi gefahren werden sollte.


Habe die Ehre

Gogolo
johnny333: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Hallo Gogolo!

Was hattet ihr eigentlich für reifen aufgezogen? Grobstollige? Wie viel Ersatz hattet ihr dabei?

Ich hoffe, dass die Frage nicht schon beantwortet wurde.

Gruß Johnny
crps: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Guten Abend!
WEnn ich die Route richtig gelesen habe, wart Ihr auch in Kirgistan. Meinen Informationen nach war gerade zu dieser Zeit die Lage dort nicht gerade sicher.
Habt Ihr etwas davon bemerkt.
Seid Ihr im Norden oder im Süden gewesen.
Danke,
Christoph
Gogolo: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
johnny333 hat folgendes geschrieben::
Hallo Gogolo!

Was hattet ihr eigentlich für reifen aufgezogen? Grobstollige? Wie viel Ersatz hattet ihr dabei?

Ich hoffe, dass die Frage nicht schon beantwortet wurde.

Gruß Johnny



Ich hatte Michelin XZY auf meinen Felgen und zwei Reservereifen auf Felgen dabei. Habe aber keine Reifenprobleme gehabt. Einige der Gruppe hatten aber schon einen Platten. Zwei Reserverreifen mitzunehmen wurde vom Veranstalter dringend angeraten - und auch jeder hatte zwei Stück dabei. Darüberhinaus hatte ich noch ein Profi-Flickset vom Reifenhändler meines Vertrauens leihweise mitbekommen - auch nicht gebraucht (gottseidank).


crps hat folgendes geschrieben::
WEnn ich die Route richtig gelesen habe, wart Ihr auch in Kirgistan. Meinen Informationen nach war gerade zu dieser Zeit die Lage dort nicht gerade sicher.
Habt Ihr etwas davon bemerkt.
Seid Ihr im Norden oder im Süden gewesen.


Ja, wir waren auch in Kirgistan. Unsere Meinung: das landschaftlich schönste Land auf dieser Reise!!! Auch die Bevölkerung war zu uns Touristen ausgesprochen freundlich. Von irgendwelchen Unruhen oder unsicheren Lage haben wir nichts bemerkt. Auch keine Straßenkontrollen udgl. Unsere Route war: von Kashgar (CHN) über den Tourugat-Pass (3700m - Grenzstation nach Kirgistan) nach Taschrabat (einer Karawanserei) und von dort über den Dolon-Pass (3800m) ging es dann Richtung Norden bis zum Issikul-See. Nach mehrtägigem Aufenthalt war die nächste Station die Hauptstadt Bishkek und von dort aus fuhren wir nach Osh um über einen Grenzübergang nach Usbekistan in Faganatal zu gelangen.

Wir fuhren also vom Süden nach Nordosten, von dort nach Norden und schließlich nach Südwesten des Landes.


Habe die Ehre

Gogolo
spick: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Hallo und danke für den Bericht.
Wir haben bei Seabridge diese Reise für 2013 gebucht und sind sehr gespannt.
spick
blade01: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
spick hat folgendes geschrieben::
Hallo und danke für den Bericht.
Wir haben bei Seabridge diese Reise für 2013 gebucht und sind sehr gespannt.
spick


:eek: :eek: Willst Du die Reise mit Deinem hymer machen?
Gogolo: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Warum soll er nicht mit einem hymer diese Reise machen? Sollte die Wüste Gobi in der Mongolei nocht nicht geteert sein (die Mongolen arbeiten fest daran), dann ist es halt notwendig sich durch die Tiefsandpassagen ziehen zu lassen. Ein paar Allradler werden sicher bei der Reise dabei sein.

Allerdings solltest du dir von vorneherein klar sein, dass dein Mobil nach der Reise dringend in die Werkstatt zur Generalüberholung muss. Plane also mal einen vierstelligen Betrag zurätzlich zu den Reisekosten ein.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß auf dieser wunderbaren Reise und schon mächtig viel Vorfreude dazu. Wenn ich die Reise nicht schon gemacht hätte, dann würde ich sie sicher nochmals machen.


Habe die Ehre

Gogolo
peterundgisela: "Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße"
Boooaaahhh, Gogolo
hab´s erst Heute entdeckt, aber bin ich froh, dass ich diesen Bericht entdeckt hab´.
Unsereins freut sich, wenn er in Amberg stehen und winken kann :hallo: :D
Aber ich freu mich noch mehr, dass es Menschen gibt, die solche Reisen machen können und uns dann noch dran teilhaben lassen.
DANKE, mir fehlen die Worte
:womobus:
Irgendwie passt´s zu Dir: "Habe die Ehre" :freude:
L.G.
Gisela... und hab Peter - ich weiß nicht wie oft - bei seinen Dingen gestört und es ging immer nur: guck mal...lies mal...und er hat sich gerne stören lassen und war genau so begeistert :twisted:
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