| bernierapido: "entsorgung in polen?"
|
Wir waren 2009 in polen.
Es hat uns super gut gefallen, wir waren sowohl auf Stell- oder Park- als auch auf Campingplätzen. Die bewachten Parkplätze waren vergleichsweise teuer zumal wir immer für zwei Fahrzeuge zahlen mussten (Gegenwert eines Abendessens für 2.) Ver und Entsorgungsmöglichkeiten gab es nur auf Campingplätzen.
Entweder sie waren die schlecht ausgeschildert oder ich habs mit den Augen. Außerdem gab es zu der Zeit keinen Campingplatzführer. Ist jetzt vielleicht besser.
Die Straßen waren zu der Zeit, bis auf wenige neugebaute, wirklich in einem erbärmlichen Zustand. Beim Fahrradfahren kommt man manchmal aus den bis zu 10 cm tiefen Spurrillen nicht raus und dann kommen noch waschbrettartige Verwerfungen hinzu. Unsere Durchschnittgeschwindigkeit lag unter 50kmh. Aber das hat den Eindruck nicht getrübt und uns die Möglichkeit eröffnet, auch im Fahren die Gegend zu genießen.
Unsicher haben wir uns in den Gegenden, wo wir waren, nicht gefühlt. Für große Städte gilt das Selbe wie in Ganz Europa. Wie überall sind Diebe da zu finden, wo viele ausländische Touristen sind.
Wenn ihr ein wenig gucken wollt, hier unser Reisebericht
--> Link
--> Link
|
|
|
| Anzeige: "entsorgung in polen?"
|
|
|
|
|
| WoRo1: "entsorgung in polen?"
|
Nochmal zurück zum Ausgang :
| Variofahrer hat folgendes geschrieben:: | | wir wollen so weit es geht frei stehen und nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt einen campingplatz ansteuern. wie sieht es denn inzwischen in PL mit entsorgungsgelegenheiten (tank ohne chemie) aus? |
Wir waren 2008 einen Monat in polen. Als prinzipielle Freisteher hatten wir dennoch oft auf Campingplätzen gestanden. Warum? Campingplätze befinden sich in der Regel - in der masurischen und der pommerschen Seenplatte eigentlich immer – idyllisch gelegen an einem See. Soweit wir Campingplätze kennen gelernt hatten, waren sie alle ordentlich, aber einfach (und deshalb aus unserer Sicht gerade sympathisch). Geschäft, Restaurant, Spielplatz, Swimmingpool, womöglich Abendprogramm usw. findet man dort also nicht, auch nicht parzellierte Plätze (Ausnahme in Posen) oder Dauercamper. Manche dieser Plätze nannten sich auch einfach nur Zeltplätze. Dieser Begriff ist im Grunde auch insoweit angebracht, als die polen – noch (?) - in allererster Linie zelten und weniger Urlaub mit Wohnwagen und noch viel weniger mit Wohnmobilen machen. Auf Wohnmobile sind die meisten Campingplatz auch noch nicht so richtig eingerichtet. Einen Wasserhahn, an den man einen Schlauch anschließen kann, oder einen Bodeneinlass für das Grauwasser kannten viele noch nicht. Da musste man eben zu Kanne und Eimer greifen. Die toilette entsorgen konnte man natürlich auf jedem Platz. Wir hatten die Campingplätze übrigens trotz Hochsaison meist fast leer oder nur mäßig belegt vorgefunden, so dass wir jeglichen Platz hatten, uns auszubreiten. Anders wird es offensichtlich an der Ostsee sein, was man so hört und liest (und weswegen wir die Ostsee auch vermieden hatten). Campingplätze waren - wie vieles anderes auch - im Vergleich zu Deutschland sehr preisgünstig (aber dennoch mit recht unterschiedlichem Preisniveau. So hatten wir z.B. in Masuren auf einem schönen Platz unmittelbar an einem See ganze 10 Zloty (3 €) gezahlt, woanders dagegen meist 30 - 40 Sloty (9 – 12 €), in Posen sogar 64 Sloty (19,20 €). Eine gute - wenn auch nicht vollständige - Übersicht über zahlreiche Plätze mit Fotos kann man kostenlos vom Polnischen Fremdenverkehrsamt in berlin erhalten.
|
|
|
|
|