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| rrgraf: "Flüchtlinge und Tiere"
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Hallo, wir waren im Fruhjahr in Griechenland. Land und Leute haben uns sehr gut gefallen, aber zwei Dinge sind uns sehr negativ aufgefallen.
Flüchtlinge in Patras: Bei der Ankunft beim Wegfahren aus Patras sahen wir, wie ein Auflieger eines LKW an einer Kreuzung von Flüchtlingen mit einem Brecheisen aufgebrochen wurde.
Bei der Rückreise von Patras aus sollte man zuerst in das Hafengelände fahren und dann einchecken. Wir hatten den Fehler gemacht, auf den Parkplatz beim Check-In außerhalb des Hafengeländes zu fahren. Ich war kaum am Checkin-Schalter, als 15-20 Flüchtlinge unser Wohnmobil umringten und bei allen Türen und Klappen versuchten, sie zu öffnen. Sie ließen sich dabei weder von meiner Frau im Fahrzeug noch von einem Bediensteten der Fährlinien stören. Meine Frau war danach völlig verängstigt. Erst als ich zurück kam und den Motor startete, zogen sie sich zurück. Auch im Hafengelände selbst gab es viele Flüchtlinge, die ständig prüften, ob unter unserem Wohnmobil der Platz ausreichen würde, sich dort zu verstecken, obwohl wir ein sehr kleines Wohnmobil haben. Erst etwa 1 Stunde vor Abfahrt der Fähre kam dann Polizei - danach zogen sich die meisten Flüchtlinge durch die Löcher im Zaun zurück.
Soweit wir dies von der Fähre aus sehen konnten, scheint die Polizei die Lage in Igoumenitsa besser im Griff zu haben.
Tiere: Überall, vor allem an Orten, wo Touristen hinkommen (z.B. der Brücke über den Kanal von Korinth) und vor allem auch auf Campingplätzen sah man halb verhungerte und kranke Hunde und Katzen. Da wir selbst unsere Katze dabei hatten, ging uns dieses permanente Leid der Tiere sehr nah. Wir trafen Holländer, die ihren Griechenlandurlaub verkürzten, weil sie die vielen kranken Tiere nicht mehr ertragen konnten. Und für uns ist dies auch ein Grund, in den nächsten Jahren nicht mehr nach Griechenland zu fahren. Dieser Zustand könnte durch konsequentes Sterilisieren der Tiere behoben werden, aber dafür fehlen anscheinend sowohl die Mittel als auch der Wille. Auch scheint die Mentalität der Griechen mit verantwortlich zu sein: Toleranz bis hin zur Gleichgültigkeit.
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| Anzeige: "Flüchtlinge und Tiere"
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| sini2000: "Flüchtlinge und Tiere"
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Diese Ignoranz den Tieren gegenüber hat man leider in vielen Ländern. :cry:
Ich kann das auch nicht sehen.
Als wir in polen waren, haben wir dort kein Elend gesehen, aber die Hunde liefen dort auch oft frei rum. Einmal konnten wir gerade noch bremsen, bevor der Schäferhund mitten in der Stadt die Straße alleine überquerte. Das war der Moment wo ich das erste Mal sagte, wir fahren zurück.
Danach haben wir keine freilaufenden Hunde mehr gesehen, sonst wären wir zurück gefahren.
Zurück zum Süden. Die Tierschützer reissen sich teilweise die Beine aus und leben nur für die Tiere und trotzdem ist es immer nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Letzendlich müssten die Regierungen dort was tun, aber die interessiert das weniger.
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| zeus: "Flüchtlinge und Tiere"
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Als wir 2003 zum ersten Mal in Griechenland waren und abends uns den Vororten von Tessaloniki näherten, sprang ein hund beim Halt an einer Ampel an unserem Womo hoch.
Ich war ganz erschrocken und meinte: Können die Leute nicht besser auf ihren hund aufpassen?
Später habe ich kapiert, dass dieser hund natürlich niemandem gehörte - so naiv war ich. Am Ende des Urlaubs fuhren wir mit einem Straßenhund zurück, das war der arme Zeusi, der vor 2 Jahren an Niereninsuffizienz starb.
Später habe ich auch in anderen Mittelmeerländern das Problem kapiert.
Einfach traurig.
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| akojah: "Flüchtlinge und Tiere"
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Unser erster hund kam aus Lanzarote. Den haben wir 1989 dort als Straßenhund aufgegabelt und im Flieger (Womo haben wir erst seit 2008) mitgenommen. Halsband und Leine hat uns damals ein Fussballprofi von Bayer Leverksen geliehen, der mit seinen 2 Hunden dort Urlaub gemacht hat. In den 3 Wochen dort haben wir eine Unmenge freilebender hund eund Katzen gesehen. Die Hunde wurden von den Kellnern in den Lokalen mit Fusstritten verscheucht, in der Annahme sie würden die Touris fernhalten. Wir haben auch aus dem Auto beobachten könne, wie kinder und Jugendliche mit Steinen nach Hunden geworfen haben. Das Bodenpersonal am Flughafen und die Bordcrew haben sich damals sprichwörtlich3 Beine ausgerissen damit wir den hund mitnehmen konnten ( hat dann einen Platz in der Kabine bekommen).
Am Flughafen in köln haben wir dann zusammen mit der Crew (nachdem alle anderen schon ausgestiegen waren) den hund getauft. Donna ist am Ende stolze 17 Jahre alt geworden.
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| akojah: "Flüchtlinge und Tiere"
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Uups, habe gerade mal bei Google nachgesehen. Lanzarote liegt ja garnicht in Griechenland. Aber ich denke das Verhältnis zu Tieren ist im Süden und Osten generell etwas anders als bei uns. Insofern kann mein Posting wohl bleiben.
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| fantom: "Flüchtlinge und Tiere"
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Hallo,
freilaufende und verWILDErte (Nutz-)Tiere sind in anderen Ländern üblich.
So gibt es:
Schweine, Rinder, Esel, Ziegen, Schafe, Hunde und Katzen.
Bei einigen von ihnen regt sich kein Mensch auf, wenn sie frei herumlaufen, so etwa die Schweine von Korsika oder die Schaf- und Ziegenherden in Griechenland. Bei anderen aber wird Alarm geschlagen. Im gleichem Atemzug wird aber auch noch gesagt, dass der eigene Waldi auf dem SP keine Leine braucht oder im Wald mal richtig frei rumtoben kann.
So, wie das Rumtoben hier sein sollte, ist es woanders eben normal, dass Tiere frei rumlaufen, weil es als Nutzvieh gehalten wird. Die Besitzer verhätscheln die Tiere nicht, sehen sie nicht als Kindersatz und stricken sicher keine Pulli's für sie. Was ist also normal?
Sicher verwildern auch einige davon, was dann zum Problem wird, denn Eins haben alle gemeinsam: sie gehen dahin, wo es Futter gibt. Logisch.
Und wenn es bei den lieben Campern immer was Leckeres gab, gehn sie auch nicht mehr weit weg vom (Futter-)Platz. Einige von ihnen suchen im Müll nach (reichlich) vorhandenen Speiseresten. Und wenn Torro so lieb bettelt, wer kann da widerstehen. Sein Bruder wurde ja auch schon nach D mitgenommen, kastriert und ins Heim abgeschoben, weil sich die Nachbarn beschwert haben.
Und so tummeln sich gerade dort, wo die "reichen" und gnädigen Touris umherwandeln die meisten Tiere. Erschreckend!!!
Für mich kein Grund, ein Urlaubsland zu meiden. Lieber meide die Leute, die extra Hundefutter mit in den Urlaub nehmen, damit die Kleinen es auch mal gut haben. Das hat mit Tierliebe nicht zu tun.
Ich hab hier extra übertrieben, damit die Absurdität deutlicher wird. Auch ist es nur meine Ansicht und ich lasse auch gern den Anderen die ihrige. Nur mal so zum Nachdenken.
Frank
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| rrgraf: "Flüchtlinge und Tiere"
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Wir denken, es ist schon ein Unterschied, ob Wildtiere frei herumlaufen oder ob verwilderte Haustiere krank, verletzt und halb verhungert nur durch Touristen überleben. Und das hängt auch mit der Einstellung der Bevölkerung zum Tier zusammen. Wenn ein Tier schon krank ist und Hunger hat, muß es ja nicht auch noch von einheimischen Kindern geschlagen werden. Wir waren von der Einstellung der Bevölkerung Lebewesen gegenüber sehr entsetzt.
Wenn Touristen dann das Leben dieser armen Tiere etwas verlängern, dann hat das nichts, aber auch gar nichts mit verhätscheln zu tun.
Natürlich haben wir auch positive Beispiele gesehen, aber das war eine sehr kleine Minderheit.
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| fantom: "Flüchtlinge und Tiere"
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Ja, es gibt arme Tiere, siehe Massentierhaltung, Erstickung bei Ausfall der Belüftungsanlagen der Ställe. Fürchterlich!!!
Doch die Tiere, von denen ich sprach, sind alles Nutztiere, besser Nutzvieh. Es war kein Wild gemeint. Irgendwann fängt der Bauer seine Kuh wieder ein, um sie zu schlachten, wenn sie nicht bereits überfahren wurde. Und wenn der hund sein "Rudel" verlässt, ist er auf sich allein angewiesen. Wenn es ihm dann schlecht geht, wird dann durch die Fütterung neben seinem Leben nicht auch sein Leiden verlängert? Manchmal ist Tierschutz auch mit Tötung verbunden.
Sicher, das Quälen der Tiere ist nicht in Ordnung. Doch der Stellenwert eines Tieres ist eben in anderen Ländern ein gänzlich anderer als bei uns. Es ist Vieh, kein Familienmitglied.
Meiner Meinung nach liegt der richtige Umgang mit Haustieren irgendwo in der Mitte. Sein Platz im Rudel "Familie" ist ganz unten. Es gibt ein Alpha-Tier oder -Paar, dann kinder, Besuch und erst dann kommt der hund.
Sicher gibt es jetzt wieder einen Aufschrei der Hundebesitzer, aber genau das ist artgerechte Haltung. Der hund als Rudeltier braucht seinen Platz im Rudel, auf den er mit aller konsequenz zurechtgewiesen wird. Er wird auch immer versuchen, die Rangleiter eine Stufe höher zu kommen, das liegt in seinem Wesen. Doch er gehört nicht in Strickpulli's gestopft und darf nicht ins Bett oder auf den Tisch.
Frank
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| haballes: "Flüchtlinge und Tiere"
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| fantom hat folgendes geschrieben:: | . Sein Platz im Rudel "Familie" ist ganz unten. Es gibt ein Alpha-Tier oder -Paar, dann kinder, Besuch und erst dann kommt der hund.
Frank |
Mit vielem, was du schreibst geh ich d'accord, aber mit dem Besuch, also wenn meine Schwiegertochter oder die Freundin meiner Scheffin kommt, öhm könnte mein hund da kurzfristig zum Alpharüden aufsteigen? :twisted:
Zur Belohnung lass ich ihn dann ins Bett.
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| piccolino: "Flüchtlinge und Tiere"
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Lieber Frank,
wer sein "Nutztier" "frei" rumlaufen lässt, nicht für ausreichende Futter, wasser und Pflege sorgt ist ein Tierquäler!!!
Wer seine "Nutztiere" so unkontrolliert vermehren lässt, dass sie keinen Nutzen mehr für den Halter haben, ist ein Tierquäler!!!
"Frei" in Anführungsstrichen, weil ich nicht die Tierhaltung damit meine, wo Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen auf einer Fläche, die genug Nahrung und Auslauf bietet, frei gehalten werden.
Jeder verantwortungsvoller, professionelle Nutztierhalter wird dir dies bestätigen!
Wir Menschen haben Katzen und vor allem Hunde über Jahrtausende derart domestiziert, dass sie auf das Zusammenleben mit dem Menschen angewiesen sind. (Hunde sind keine Wölfe). Wer sie daran hindert, ist ein Tierquäler!
Ich selber habe in Griechenland Hunde gesehen, die nie!! von der Kette kamen, Esel gesehen, die mind. 72 Std. angebunden an einem Bäumchen unter der Sonne standen und wasser für höchsten ein paar Std. zur Verfügung haben...
Mein guter Rat lieber Frank, "einfach mal die Schnautze halten, wenn man keine Ahnung hat".
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| fantom: "Flüchtlinge und Tiere"
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Eigentlich fehlen jetzt nur noch ein paar Paragraphen und noch viel mehr Ausrufezeichen, ach ja und die Kopie der Diplomarbeit in Agrarwirtschaft oder mindestens Tierheilpraktiker. Dann hätten wir das Niveau des CEE-Tröts erreicht.
Es mag für Dich nicht in Ordnung sein, aber es ist dort unten normal. Fahr nicht hin, dann brauchst Du Dich auch nicht mit 3 Ausrufezeichen drüber aufregen, wenn Du 72 Stunden lang Esel ohne wasser beobachtest. Wenn Du schon Unrecht bemerkst, dann schreite doch auch ein. Hast Du das Tier mit wasser versorgt?
:ironie:
Die Griechen wissen doch auch nicht, wie man mit Geld umgeht, wie kann man von den zurückgebliebenen Hinterwäldlern denn dann irgend eine Art Tierschutz erwarten? Aber schöne Strände gibts dort.
Was glauben die teutonischen Besserwisser zu sein, dass sie das Ihrige als allein richtig geltend getrachten und es der Welt aufzwängen? Das hat mit den Nazi's nicht geklappt und die Ami's beissen sich auch damit die Zähne aus. Haben sich jetzt die Camper auf die Fahne geschrieben, die Welt zu verbessern?
Fahrt lieber zu Tante Heidi ans Steinuder Meer mit ihrer fetten, domestizierten, diabeteskranken Perserkatze, die nie was anderes als die Fensterbank gesehen hat und freut Euch, keinen Tierquäler um Euch zu haben. In Bayern könnte dann doch ein gewalttätiger Inzestvater im Nachbardorf wohnen. "Eigentlich war er immer sehr nett und hat auch nie seinen hund geschlagen". Also fast ein Gutmensch.
Solange es vor der eigenen Tür stinkt, sollt man sich nicht über andere aufregen.
Frank
Hier noch ein paar !!!!!! !!!!!! !!!!!!
teilts Euch ein :roll:
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| norsegreek: "Flüchtlinge und Tiere"
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Hallo zusammen.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da sind die Griechen auf den
Strassen mit dem Auto auf die freilaufenden Hunde losgefahren.
Am Strassenrand zuhauf aufgedunsene Tierkadaver.
Die Zeiten sind Gottseidank vorbei, jetzt werden die armen Viecher
erschossen oder vergiftet nach der Saison.
Wir nehmen immer genügend Futter mit um so nem armen Kerl auch
für kurz eine schöne Zeit zu gönnen.
Unser Strandhund aus Griechenland ist jetzt bald 16 Jahre und ihm ist
bestimmt vieles erspart geblieben.
Gruß Jürgen
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| haballes: "Flüchtlinge und Tiere"
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:wink: Also ich denke, fantom hat ja beschrieben in seiner ersten Stellungnahme, dass er es bewusst übertrieben darstellte. Wenn man dann aber auch eine recht, sagen wir mal, böse Antwort bekommt, kommt meist eine Steigerung hinterher.
Ich versuchs mal. Für mich sind Tiere sehr wichtig. Ich habe hund und Papageien, mein Perser wurde 23 und alle "Draußen"Katzen vor meinem Haus hatten und haben regelmässig ihr Futter stehen. Wenn Nachbarn wegfahren, fütter ich ihre Biester und wenn ich weg bin, egal wie weit, ruf ich täglich an.
Trotzdem weiss ich, das wir Deutschen es schon mit der Tierliebe übertreiben und vieles falsch machen. Ich persönlich werde dadurch gestraft, das mein kleiner Mops im Bett pennen darf, er dort aber des nächtens groß wie ein Pferd wird und genauso austritt ab und an.
Ich weiss aber auch, das Südländer Tiere teilweise überhaupt nicht achten und bei ihrem Verhalten gegenüber diesen keinen Respekt vor Leben haben.
Und mein Gewissen sagt mir, das ich, wenn ich in der Nähe eines Tieres bin, mit ihm respektvoll umgehe. Ich geb ihm Nahrung wenn es Hunger und Durst hat und ich fass es an, wenn es angefasst werden will. Ist es krank, sorge ich für Versorgung. Und ich zahle das auch, mein Gewissen ist es mir wert. Auf meinen Tierreisen nach Afrika allerdings habe ich Berührung vermieden, musste Tiere verenden sehen, die aber dann andere Tiere genährt haben. Dort stimmt der Kreislauf noch. Hier in Europa sind Tiere immer mehr von Menschen abhängig, weil sie entweder vom Menschen dazu gemacht wurden oder ihr Lebensraum verändert wurde. Vielen Menschen werden sie aber auch lästig. Es ist halt störend, wenn ein einäugiger verflohter hund über eine Ferienanlage streunt. Die kleinen Katzenwelpen jedoch machen sich erstmal gut.
Fazit. Einfach Leben respektieren. Der Tröt hiess glaub ich Flüchtlinge und Tiere. Beides sind Lebewesen. Beide Arten erregen bei manchen Mitleid und bei anderen Missmut.
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| allerleirauh: "Flüchtlinge und Tiere"
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moin.
mal zum anfang zurück.. flüchtlinge..
ich bin im dezember ab igouminetsa nach ancona gefahren..
da war es so ähnlich.. klopfen am Wohnmobil usw.
gefürchtet habe ich mich nicht.
das "problem" steht ja seit jahren in der presse.. und lkw fahrer sind da wesentlich "gefährdeter" zum ungewollten menschenschmuggel als womos.
| Zitat: | | Tiere: Überall, vor allem an Orten, wo Touristen hinkommen (z.B. der Brücke über den Kanal von Korinth) und vor allem auch auf Campingplätzen sah man halb verhungerte und kranke Hunde und Katzen. Da wir selbst unsere Katze dabei hatten, ging uns dieses permanente Leid der Tiere sehr nah. Wir trafen Holländer, die ihren Griechenlandurlaub verkürzten, weil sie die vielen kranken Tiere nicht mehr ertragen konnten. Und für uns ist dies auch ein Grund, in den nächsten Jahren nicht mehr nach Griechenland zu fahren. |
das verstehe ich nicht! warum reist ihr?
geht es nicht auch darum, anderes zu sehen? muss ja nicht immer schön sein..
und wenn ihr nicht mehr nach griechenland fahrt.. geht es dadurch EINEM hund, einem ESEL besser?
wer die augen verschliessen will, bleibt besser zu hause.
da kann er das im übrigen auch tun. 100.000 tiere sitzen lebenslänglich auch in deutschen zwingern und in tierheimen.
wer helfen will, etwas zu ändern, hat alle möglichkeiten..(im rahmen seiner eigenen finanziellen möglichkeiten)
-eine patenschaft im deutschen tierheim
- sich als flugpate anzugeben bei jedem pauschalurlaub, wohin auch immer
- spenden an tiersammelstationen, die sterilisieren in allen ländern
aber einfach sagen: nee, das will ich nicht sehen..
sorry, das ist mir zu dumm.
jemand hier im forum hat die subzeile:
"die welt ist wie ein buch. wer nicht reist, hat nur eine seite davon gelesen"
(oder so ähnlich..)
und das stimmt.
aber nicht jedes buch ist gut und die welt ist es auch nicht.
wegschauen ändert nix.
aber "lesen" und hinschauen und etwas tun schon.
magda
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| allerleirauh: "Flüchtlinge und Tiere"
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@rrgraf
das hab ich ja gerade erst gesehen..
in eurer subzeile verprasst ihr das erbe eurer verwandten..
naja, falls davon noch was übrig ist, schicke ich euch gern hunderte von links zu tierhilfsstationen in portugal, spanien, griechenland, rumänien, bulgarien, marokko, tunesien, der ukraine und polen.
(in mehr ländern war ich leider noch nicht..)
aber helfen könntet ihr überall dort schon mit dem "erbe", wenn ihr euch im vorfeld sinnvoll informiert!
gutes gelingen
magda
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