EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW
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| yasar: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| campin.gpit hat folgendes geschrieben:: | | ...Wir MÜSSEN denen da oben glauben, und tun es manchmal vielleicht schon zu wenig - alles andere stellt das ganze System infrage.... |
Warum ????
Ein solche Aussage, von einem - für mich manchmal herzerfrischenden - Querdenker, hat mich dann doch überrascht! :wink:
Oder, halt, halt, ich hatte ja völlig vergessen:
- Tschernobyl war nur eine Havarie
- in Fukushima bestand keine Gefahr
- und jetzt in frankreich ist es ja kein Atom-Unfall, sondern nur ein INDUSTRIE-Unfall, ihr Dummerchen :P
Aber im Ernst. Selbst wenn jetzt (!) wirklich keine Gefährdung bestehen sollte, der nächste Unfall kommt bestimmt!
Und wer nur einen blassen Schimmer von der Gefährlichkeit von Plutonium (das dort wohl auch "verarbeitet" wird) hat, verlässt sich nicht auf die sattsamm bekannten Latrinen-Parolen, von Atom-Anlagenbetreibern, nach - den eigentlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließenden :D - Unfällen, Havarien, Unregelmäßigkeiten, Störfällen etc. etc. etc.
Gruß
Peter
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| Anzeige: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| Gast: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| yasar hat folgendes geschrieben:: |
Ein solche Aussage, von einem - für mich manchmal herzerfrischenden - Querdenker, hat mich dann doch überrascht! :wink: |
Oh, danke, nettes Kompliment :)
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| ferienfahrer: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| yasar hat folgendes geschrieben:: |
- Tschernobyl war nur eine Havarie |
Ja, und?
| yasar hat folgendes geschrieben:: | | - in Fukushima bestand keine Gefahr |
Doch doch, ca. 16000 Menschen sind ums Leben gekommen! Allerdings bislang ausschließlich durch Tsunamie und Erdbeben.
| yasar hat folgendes geschrieben:: |
- und jetzt in frankreich ist es ja kein Atom-Unfall, sondern nur ein INDUSTRIE-Unfall, ihr Dummerchen :P |
Richtig, und am gleichen Tag sind in Kenia 120 Menschen bei der Exposion einer Erölpipeline gestorben.
Aber herzlichen Glückwunsch zu dem einen Toten der irgendwie schon was mit Atomkraft zu tun hatte, weil in dem explodierten Ofen ja schwach radioaktive Materialien in Glas eingegossen werden sollten.
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| Maxima: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| yasar hat folgendes geschrieben:: |
Aber im Ernst. Selbst wenn jetzt (!) wirklich keine Gefährdung bestehen sollte, der nächste Unfall kommt bestimmt!
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Peter, das fürchte ich auch, ist wohl nur eine Frage der Zeit.
Der Artikel über die Nuklear-Nomaden klingt nicht gerade vertrauenserweckend. Arte sendete vor einiger Zeit eine Reportage über die katastrophalen Umstände der Wartungsarbeiten in französischen Kernkraftwerken, leider finde ich sie nicht mehr.
--> Link
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| al: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| ferienfahrer hat folgendes geschrieben:: | | ....- Tschernobyl war nur eine Havarie | ...Ja, und?...[/quote]
dann mach doch da deinen jahresurlaub und berichte uns ein paar jahre später von deiner glühenden äh, blühenden Gesundheit :twisted:
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| yasar: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| Maxima hat folgendes geschrieben:: | | yasar hat folgendes geschrieben:: |
Aber im Ernst. Selbst wenn jetzt (!) wirklich keine Gefährdung bestehen sollte, der nächste Unfall kommt bestimmt!
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Peter, das fürchte ich auch, ist wohl nur eine Frage der Zeit.
Der Artikel über die Nuklear-Nomaden klingt nicht gerade vertrauenserweckend. Arte sendete vor einiger Zeit eine Reportage über die katastrophalen Umstände der Wartungsarbeiten in französischen Kernkraftwerken, leider finde ich sie nicht mehr.
--> Link |
Servus Maxima,
danke für den link!
Diesen Bericht kannte ich zwar nicht, aber vor vielen Jahren gab es hier in Hanau einen ähnlichen Fall. Wenn ich mich richtig erinnere, betraf es ebenfalls einen Leiharbeiter der für Reinigungsarbeiten angestellt wurde. Es wurde wohl ein verstrahlter Gürtel übersehen. Der Mann erkrankte an Krebs.
Aber wer in der Gegend von Hanau wohnt war eh schon einiges von der Atom-Mafia hier gewohnt.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an folgendes Vorkommnis?
| Zitat: | Plutonium vor der Haustür: Hanauer Wohngebiete radioaktiv belastet
Wissenschaftler der Universität Gießen bestätigt rätselhafte Funde
Staatsanwaltschaft ermittelt
Mainz, 5. 5. 2002 – Die Umgebung der ehemaligen Hanauer Nuklearbetriebe ist nach einem Bericht des ARD-Politikmagazins REPORT Mainz offenbar weiträumig radioaktiv belastet. Wissenschaftler der Universität Gießen haben nach REPORT-Recherchen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hanau Bodenproben untersucht und dabei radioaktive Partikel gefunden. Die etwa einen Millimeter großen Kügelchen enthalten unter anderem giftiges Plutonium, angereichertes Uran, ferner strahlende Elemente wie Curium und Americium. Sie fanden sich in etwa 5 bis 15 Zentimeter Tiefe und sind mit dem Geigerzähler auffindbar. Arthur Scharmann, Vorsitzender der Schutzkommission des Bundesinnenministeriums, bestätigte die Funde gegenüber REPORT Mainz und erklärt: „Diese Kügelchen sind nicht natürlichen Ursprungs, sondern mit denen ist irgendwie experimentiert worden.“
Die Staatsanwaltschaft geht bisher nicht von einer akuten Gefährdung der Bevölkerung durch erhöhte Strahlenbelastung aus.
Jedoch erklärt der Strahlenbiologe Frederick Stevenson von der Universitätsklinik Kiel die Gefährlichkeit der strahlenden Partikel gegenüber REPORT Mainz: „Wenn derartige Teile in den Körper gelangen und diese Teile dann aufgelöst werden, dann ist das Teufelszeug freigesetzt und wenn dieses dann im Gewebe aufgenommen wird, dann ist es extrem toxisch.“
Wie das Material in die Umwelt gelangen konnte, ist bislang unklar. Die Betreiberfirma der früheren Hanauer Brennelementefabrik, NUKEM Hanau GmbH, bestätigte gegenüber REPORT Mainz, die Herstellung von Brennstoffkügelchen für den stillgelegten Hochtemperaturreaktor des Kernforschungszentrums Jülich. Eine Freisetzung in die Umwelt weist die Firma jedoch zurück.
Auch im Umfeld des Kernkraftwerks Krümmel und der benachbarten Kernforschungseinrichtung GKSS verdichten sich die Anzeichen, dass hier ebenfalls strahlendes Material in die Umwelt gelangt ist. Dies war in der Vergangenheit von der Kieler Landesregierung dementiert worden. Nun will die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) nachgewiesen haben, „dass in der Elbmarsch und Elbgeest Kernbrennstoffpartikel gefunden wurden, die nicht natürlichen Ursprungs sind“. Eine neues Gutachten der IPPNW soll am Montag, 6. Mai, in berlin vorgestellt werden. Die Lübecker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Betreiber des Kernkraftwerks Krümmel und die der benachbarten Forschungseinrichtung GKSS.
Die Landesregierungen von schleswig-Holstein und Hessen, sowie das Bundesumweltministerium erklärten gegenüber REPORT Mainz, dass bisherige Untersuchungen keine Auffälligkeiten in Bodenproben festgestellt hätten. | (Quelle: wallstreet-online)
"... eine Freisetzung in die Umwelt weist die Firma jedoch zurück...." :lol: :lol: :lol:
Gruß
Peter
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| Maxima: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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Gar nicht so absurd, die Todeszone zieht tatsächlich Touristen an. :eek:
--> Link
In Fukushima müssen die Touris noch ein paar Jahre warten. :roll:
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| yasar: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| ferienfahrer hat folgendes geschrieben:: | | ...Doch doch, ca. 16000 Menschen sind ums Leben gekommen! Allerdings bislang ausschließlich durch Tsunamie und Erdbeben... |
Für manche Menschen spielt der Realitätsbezug ihrer Aussagen keine allzugroße Rolle. Das muss man einfach so mal hinnehmen... :wink:
Vielleicht hätte man auch noch erwähnen können, dass in Fukushima überhaupt keine Strahlenbelastung oberhalb der gesetzlich zulässigen Grenzwerte vorzufinden ist !?!?!?
Denn das ist tatsächlich so !!!!!
| Zitat: | | ... In Japan beträgt die maximal zulässige Jahresdosis Radioaktovität ein Millisievert; für die Präfektur Fukushima jedoch setzte die Regierung den Grenzwert im April auf 20 Millisievert herauf - auch für kinder... | (Quelle: SZ, 10.09.2011, Seite 12, Hervorhebung durch mich)
Also, ich finde es ist doch nichts einfacher, als die Folgen eines Atomunfalls zu handeln :D
Ganz wichtig dabei ist allerdings:
Man muss nur ganz fest daran glauben, und darf sich nicht von Fakten irritieren lassen :wink:
Gruß
Peter
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| ferienfahrer: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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Was soll die Antwort nun bedeuten?
Die 16000 Menschen sind Opfer des Atomunfalls?
Es bestreitet doch Niemand, daß natürlich ein so schwerer Störfall wie in Fukushima viele Menschen in ihrer Gesundheit beeinträchtigen wird und sicher auch viele in Folge der Strahlenbelastung früher sterben werden als sie es möglicherweise ohne die Belastung getan hätten.
Aber Himmel noch mal, es ist halt eine riesen Katastrophe und die 16000 sind eben nicht Opfer der Atomkraft sondern sind von einem Tsunamie ins Meer gespült worden oder wurden an Land von Trümmern erschlagen.
Soviel zum Thema Realitätswahrnehmung.
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| al: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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| Ostwestfale hat folgendes geschrieben:: | Es macht die erforderliche Menge mein Lieber.
Alleien die Existenz von Wasserkraftwerken reicht nicht aus. Auch die Kapazität muss stimmen.
Und genau die reicht leider nicht aus um unseren Energiebedarf zu stillen.
Da werden die vorhandenen Wassermengen in kürzester Zeit durch die Turbinen gejagt und dann sind die Wasserreservoirs leer.
Und danach haben wir 100 Milliarden Euro teure Stromleitungen die keinen strom zum transportieren mehr haben.
So was Dummes aber auch.
Bon Voyage |
nur zur ergänzung. heute bekam ich post von der SWK, unserem stromanbieter:
privater haushaltsstrom läuft generell ohne atomstrom bei uns. anteil regenerativer energien 33%, vorwiegend wasserkarft aus Norwegen.
atomenergie sähe man als ergänzung für den notfall. der komplette ausstieg sei zur zeit noch nicht möglich.
das ist die aussage und wir sind industriestandort, mit stahl und chemie.
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| yasar: "EILMELDUNG - Explosion im frz. AKW"
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Der Ausstieg kommt, und er wird - auch in anderen Ländern - um so schneller kommen, je häufiger und je schwerwiegender die nächsten Unfälle sein werden.
Und während die dt. Strom - und Atomkonzerne den schwindenden Profiten weiterhin nur nachheulen, reagieren schon die, die in die Zukunft blicken.
Z.B. baut ein amerik. (!) Konsortium einen Windpark in der nordsee. Der dort erzeugte Strom ist für den dt. Markt bestimmt.
Geschätzte Baukosten: ca. 3 Mrd. €
Gruß
Peter
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