|
rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür
|
| Variofahrer: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
@giovannibastanza,
Du weißt recht wenig, so dass mir eine debatte mit Dir nicht sinnvoll erscheint. Du hast auch nicht verstanden, wer hier was zahlen soll und dass es dabei nicht so sehr darauf ankommt, ob jemand kapitalist ist (ich bin nach Deinem letzten beitrag sicher, Du weißt nicht, was das ist) oder nicht. auch Dein hinweis auf den - in wahrheit größtenteil fiktiven - milliardenschuldenberg aus dem untergang der DDR belegt das. und ein "salonkommunist" bin ich auch nicht (sondern was viiieel schlimmeres :P :P :P).
gerade gestern habe ich einen längeren - und sehr sachlichen - beitrag auf Phoenix zum wirken der treuhand und der westdeutschen unternehmen gesehen unter dem zutreffenden titel "Beutezug Ost", die ums verrecken auch die konkurrenzfähigen betriebe der DDR (kühlschrankbau - der erste FCK-freie kühli der welt, druckmaschinen, genussmittelhersteller und noch einiges anderes mehr) plattgemacht haben bzw. für nen appel und ´n ei (nicht wenige für 1 DM kaufpreis) inclus. des grund und bodens verscherbelt haben. nicht weniges davon ist unter vollmundigen versprechungen (erhalt der arbeitsplätze, keinem wird es schlechter gehen blah, blah, blah) der Sog. investoren erworben worden, um es dann gewinnbringend zu verkaufen. nur wenige dieser arschlöscher sind in der folgezeit zu z.T. langjährigen haftstrafen verurteilt worden.
ein großteil der schulden von wohnungsbaugesellschaften und kommunen ist darauf zurückzuführen, dass man die geldströme der von den betrieben erwirtschafteten gewinne und deren staatlich gesteuerter rück-verteilung nicht verstanden hat und auch nicht begriffen bzw. ignoriert hat, dass es kein betriebliches und auch kein genossenschaftliches eigentum an grund und boden gab. näheres in besagtem betrag von Phoenix.
|
|
|
| Anzeige: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
|
|
|
|
| raidy: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
HALLO, da Thema heißt Rente mit 67, nicht Kommunismus versus Sozialismus :?
Ich finde jede Rente mit einem bestimmten Eintrittsdatum falsch.
Jeder der einzahlt hat auch einen Anspruch X von dieser Einzahlung. Ein Teil davon geht an Andere und Sachfremdes. Ist zwar ungerecht, ist aber jetzt halt mal so. Bleibt also noch X-Fremd für ihn.
Sobald sein Anspruch über der Sozialhilfe liegt, soll er doch in Rente können, wenn er will. Warum denn nicht.
Natürlich bekommt dann jemand, der mit 60 in Rente geht viel weniger wie der , der mit 70 in Rente geht. Warum will man dem Menschen vorschreiben,, wie lange er arbeiten darf? Ich kenne Fälle von Rentnern die hätten gerne noch länger gearbeitet. Und ich kenne Fälle von Menschen, die gerne einiges früher, wenn auch mit heftigen Abschlägen in Rente gegangen wären.
Wieso muss bei uns alles immer so überreguliert sein?
|
|
|
| raidy: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
|
Sorry, ich meinte natürlich Sozialismus versus Kapitalismus !
|
|
|
| giovannibastanza: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
Vario, ich kenne die geschilderte Problematik sehr genau , denn ich habe Umgang mit Leuten gehabt , die Fa. sanieren wollten. Von innen und zu der passenden Zeit sah das auch sehr viel anders aus als ein Reporterteam sich das jetzt zurechtbiegen kann.
Wobei ich nicht grundsätzlich auch kriminelle Machenschaften ausschließe.
Es gab ganz einfach zu damaliger Zeit auch das Hemmnis der überlieferten Privilegien , die sich als enorme und unvorhersehbare Hemmnisse herausstellten. Ich erinnere an den Kupferbergbau im Mannsfelder Raum.
Dort wurde Kupfer zum 10 fachen des Weltmarktpreises gefördert.
Die Privilegien der Bergleute hatten einen großen Einfluss auf die Preise .
Nur wer die Unternehmensstruktur und auch die Personalbesetzung mitbedenkt kann etwas ernsthaftes dazu sagen. Heute nach 22 Jahren ist dazu sowieso kaum jemand in der Lage. Zeit heilt Wunden und ist tötlich für das Gedächtnis.
Aber dieser Rhetorikschlenker war doch nicht das eigentliche Thema .
Ciao. Giovanni
|
|
|
| raidy: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
Liebe Wählerin, lieber Wähler,
wenn ihr das Rentensystem ungerecht findet, dann bringt es doch in Ordnung.
Wählt einfach die Partei, die Eure Interessen vertritt. Sollte sich eine Mehrheit
für diese Partei finden, dann wird das Rentensystem nach Euren Forderungen
geändert. Das gleiche gilt für Einkommenssteuern, Krankenversicherung, Solidaritätsabgabe....
Deine Wahlurne :D
|
|
|
| willi_chic: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
anläßlich der letzten Landtagswahl habe ich mal die in den Wahllisten genannten Rentnerparteien (ich glaube es waren sechs bis acht) im www besucht
sowas grottenschlechtes von Internetauftritten muß man gesehen haben.
rein rechnerisch haben Rentner Macht:
wir haben 20 Mio Rentner.
Zum Eintritt ins Parlament braucht man bei 60 Mio Wählern bei 50% Wahlbeteiligung 5%
5% von 30 Mio macht 1,5 Mio Stimmen
d.h wenn nur 7,5% der Rentner die gleiche Rentnerpartei wählen würden, wären die im Bundestag und bei den derzeitigen Machtverhältnissen würde das das Parlament gehörig durcheinanderwirbeln
allerdings würden mir Rentner an der Macht nicht so besonders gefallen, mir wären Politiker lieber die Ihre Zukunft noch vor sich haben
grüße klaus
|
|
|
| giovannibastanza: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
raidy, dein Vorschlag hat was, aber ich halte dich für klug genug zu wissen, dass ist kein politisches Problem , sondern ein Bettproblem.
Die jungen Leute müssen kinder machen , nicht jammern , sie bekämen keine Rente mehr ab. Prämiert werden müßte jede Stunde im Bett zu zweit mit Erfolgsprämie zahlbar nach 9 Monaten.
Wir haben in D. die niedrigste Kinderrate und die meisten Rentner.
Da muss ich doch nicht die Holzkugeln bemühen ,um auszurechnen , dass das nicht geht.Wenn dann die Gewerkschaften ihren Mitgliedern, weil sie einen noch höheren Mitgliederschwund befürchten,weis machen, die Rente mit 67 oder noch später wäre Unsinn , dann ist das fahrlässig und kontraproduktiv.
Ciao. Giovanni.
|
|
|
| raidy: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
Der Fehler liegt IM Generationensystem, WEIL man immer eine Mindestzahl an Nachwuchs braucht.
Heute reicht aber ein Einkommen kaum noch um eine Familie zu ernähren.
Also arbeiten beide, haben keine kinder mehr, aber einen besseren Lebensstandard. Wer möchte es ihnen verdenken.
Das Generationensystem hat keine Zukunft mehr. Es liegt im Sterben. Wo auch sollten plötzlich all die kinder herkommen?
Wie man aber nun in einer Übergangszeit von ca. 30-40 Jahren von einem Generationensystem zu einem Eigenerwirtschaftungssystem kommen kann, das ist die große Frage!
Alle die am bestehenden System festhalten (es sind logischer Weise alle über 50), werden den Untergang des Systems trotzdem noch erleben. Denn ein leerer Sack kann halt mal nicht stehen.
Wenn heute die Weichen nicht grundlegend neu gestellt werden, dann ist das Ende absehbar. Es heißt Altersarmut und/oder Aufstand der jungen Einzahler. Denn diese werden nicht endlos zusehen wie für sie nichts mehr da sein wird sie aber mehr und mehr einzahlen sollen.
Sehr unbequem, was ich da gesagt habe aber meiner Meinung nach die traurige Wahrheit. Da hilft kein Schönreden mehr.
|
|
|
| margratete: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
| raidy hat folgendes geschrieben:: | Der Fehler liegt IM Generationensystem, WEIL man immer eine Mindestzahl an Nachwuchs braucht.
Heute reicht aber ein Einkommen kaum noch um eine Familie zu ernähren.
Also arbeiten beide, haben keine kinder mehr, aber einen besseren Lebensstandard. Wer möchte es ihnen verdenken.
Das Generationensystem hat keine Zukunft mehr. Es liegt im Sterben. Wo auch sollten plötzlich all die kinder herkommen?
Wie man aber nun in einer Übergangszeit von ca. 30-40 Jahren von einem Generationensystem zu einem Eigenerwirtschaftungssystem kommen kann, das ist die große Frage!
Alle die am bestehenden System festhalten (es sind logischer Weise alle über 50), werden den Untergang des Systems trotzdem noch erleben. Denn ein leerer Sack kann halt mal nicht stehen.
Wenn heute die Weichen nicht grundlegend neu gestellt werden, dann ist das Ende absehbar. Es heißt Altersarmut und/oder Aufstand der jungen Einzahler. Denn diese werden nicht endlos zusehen wie für sie nichts mehr da sein wird sie aber mehr und mehr einzahlen sollen.
Sehr unbequem, was ich da gesagt habe aber meiner Meinung nach die traurige Wahrheit. Da hilft kein Schönreden mehr. |
Das kann auch ich so unterschreiben. Und ich erinnere mich, dass wir schon vor 30 Jahren genau darüber gesprochen haben. Damals war eigentlich schon klar, dass es bei dem bestehenden System zur Einheits-/Mindestrente kommen wird. Aber diejenigen, die an den vollen Töpfen saßen bzw. jetzt sitzen wollen daran nichts ändern. Noch heute habe ich dieses "die Renten sind sicher" des unsäglichen Herrn Blüm im Kopf. Seine Rente ist auch sicher!!! Und für den Rest gilt: Nach mir die Sintflut. Mir tun meine kinder (und die der anderen natürlich auch :-)) Die müssen das bezahlen, was unsere Altvorderen (Kohl, Blüm und Co) verzapft haben. Es wird Zeit für einen System-Wechsel, hoffentlich schaffen es die Jungen, sich Gehör zu verschaffen.
Gruß
Margratete
|
|
|
| tobi02: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
Ich weiss gar nicht was ihr habt - uns wurde bereits vo fast 20 Jahren von einem tischhohem Hesse verkünden "Unschere Renten schind sischa" :D
Heute wissen wir inzwischen alle ermeinte seine und die der Abgeordneten und nicht unsere Renten...
Das die Rente in Form eines Generationenvertrages in Zukunft nicht mehr funktionieren wird ist seit mindestens 30 Jahren bekannt. Dafür gönnen wir uns nämlich in dDeutschland den Luxus eines statistischen Bundesamtes! Das das System ohne massive steuerliche Stützung spätestens mit der Wiedervereinigung kollabieren würde war zumindest den damals politischen Handelnden sonnenklar. Die Aufnahme von zig Millionen zusätzlichen Rentnern und Arbeitern die nie in das System eingezahlt haben kann nur zu dessen Untergang führen. Man wollte aber wegen solcher Kleinigkeiten die Wiedervereinigung nicht gefährden. Möglicher Weise war das sogar richtig - wer weiss. Das werden einmal unsere kinder und Enkel entscheiden.
Lustig ist dabei die Aussage vieler gelernter Ex-Ossis (ich mag den Begriff Ossi und Wessi nicht so sonderlich und bevorzuge lieber den Ausdruck Deutsche. Aber für die bessere Zuordnung der Bevölkerungsteile will ich es mal beibehalten) "...ich hab auch dreissig Jahre eingezahlt..."
Richtig ist zwar des es sich um eine Umlagesystem handelt und das das eingezahlte Geld nicht anspart sondern an die jetzige Rentnergeneration auszahlt wird. Insofern muss natürlich keiner für die zukünftigen Ostrentner mitbezahlen. Dnen mit dem Eintreten in unsere Arbeitswelt nehemen sie ja an dem System teil. Jedenfalls theoretisch.
In der Rentenauszahlung drückt sich aber auch die Lebenswirtschaftsleistung des Einzelnen aus. Wer mehr verdient und länger eingezahlt bekommt am Ende mehr ausgezahlt.
Wer aber die ersten 30 Jahre geklebt hat um sich seine Altersruhe mit Aluchips versüssen zu lassen hat zumindest in den 30 Jahren Null eingezahlt. Selbst wenn man die eingezahlten Beträge und Zeiten voll anrechnet und dann wohlwollen mit dem offiziellem Umtauschsatz von 1:2 verrechnet würde kaum einer damit die H4-Grenze überschreiten. Werwendet man den nicht subventionierten Umrechningskurs der irgendwo zwischen 1:7 und 1:10 lag kann man mit dem erworbenen Rentenanspruch allenfalls noch in Burkina Faso halbwegs über die Runden kommen.
Die Hauptfaktoren für das marode Rentensystem ist also die Demographie und die Wiedervereinigung. Aber ich denke man soll sich da keine Illosionen machen. Auch ohne die Wiedervereinigung wären wir irgendwann dort angelangt wo wir heute sind. Es hätte vermutlich nur 10-15 Jahre länger gedauert.
Irgendwann stellte man ganz überraschend fest das das Geld nicht mehr reicht und legte eine Umweltsteuer auf Sprit um die Rentenkasse zu füllen. (Die Begriffe sind schon krank. Was hat eine Umweltsteuer mit den Renten zu tun???? Aus dem Grund liebe ich Abgaben. Denn Abgaben sind Zweckgebunden und zwingen zu vernünftiger Finanzpolitik. Hätte man seiner Zeit eine Umweltabgabe eingeführt könnte man mit der seit dem eingezogenen Kohle aus ganz Deutschland vermutlich einen Urwald machen... - aber das nur am Rande.)
An dieser Stelle kann man schon einmal festhalten das das System sich nicht mehr selber trägt sondern massiv quersubventioniert werden muss.
Als nächste Stellschraube entdeckte man den sogennanten Nachhaltigkeitsfaktor. Der wurde so um 2000 von einem solzialdemokratischen Kanzler abgeschafft (Realsatire vom Allerfeinsten :D ). Somit gab es ab da die Kopplung der Rente an die Entwicklung der Löhne nicht mehr auch wenn das wohl inzwischen teilweise wieder rückgngig gemacht wurde.
Aber all das reichte immer noch nicht. In der Politik machte damals das Schlagwort Eigenverantwortung die Runde. Plötzlich fing halb Deutschland an zu Riestern oder zu Rüruppen. Leider hatte man den Leuten vergessen zu sagen das auch dieser Rentenertrag später einmal normales Einkommen ist und auch so behandelt wird. Wer sich also 20 Jahre die Butter vom Brot abgespart hat um nicht in die Altersarmut zu rutschen wird dann einmal feststellen das einem der Betrag voll gegen die uU. nötige staatliche Unterstützung gegengerechnet wird und er sich leider die letzten 20 Jahre umsonst krumm gelegt hat. Schade.
Der nächste grosse clou war dann die Rente mit 67. Man hätte das auch eine Rentenkürzung nennen können. Das hört sich aber nicht so schick an und hätte vor allem der eigenen Hauptwählerklientel, den Rentnern, ganz furchtbar viel Angst gemacht. Das in einer Arbeitswelt in der bereits 50 jährige aus dem Arbeitsprozess ausgegliedert werden wohl kaum einer bis 67 arbeitet dürfte sich wohl herumgesprochen haben. Erst recht nicht im Handwerk und Industrie. 67 jährige Stahlkocher, Dachdecker oder Fliesenleger? Selbst in Branchen in denen man vorwiegend mit dem Hirn arbeitet sind solche Leute die Ausnahme. Oder möchte wirklich jemand Kernkraftwerksingenieure, Verkehrspiloten die auf die 70 zugehen?
Besonders einfach hat man es sich mit der Einführung des Gesetztes gemacht und in erster Linie Leute belastet die das erst weit weit in der Zukunft betrifft. Wenn die merken was ihnen blüht und das sie über den Tisch gezogen wurden ist es bereits zu spät.
Und um dann gleich mal an diese Stelle einige Schlaufüchsen unter den jetzigen Rentnern auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen die das absolut gerecht finden und so hirnlose Parolen skandieren wie "...wir haben ja auch schon 40 Jahre eingezahlt..."
Liebe Rentner, das ist ein Generationenvertrag. Wenn in den sauren Apfel gebissen werden muss dann bitte von allen!
Aber zum Glück ist das ja noch nicht das Ende. Inzwischen wird ja bereits die nächste Rentenkürzung diskutiert. - Also Rente mit 69 oder 70.
Allerdings muss man fairer Weise auch sagen das die staatliche Rente über das Umlagesystem in der Vergangenheit die einzige verlässliche Grösse gewesen ist. Seit bestehen der RV behielten die Ansprüche über alle Kriege, Währungsreformen und Kriesen hinweg ihre Gültigkeit.
Möglicher Weise wäre es einfacher und ehrlicher ein vollsteuerfinanziertes Renensystem einzuführen. Die komplette Eigenvorsorge halte ich aber mit Blick auf die Vergangenheit und vor allem auch auf die Zukunft (Eurokriese, Weltwährungssystem) für falsch. Denn als Ottonormalverbraucher und gerade als Single der nicht auf einen Familienverband zurückgreifen kann habe ich zB recht wenige Möglichkeiten der privaten Vorsorge. Selbst Immobilien machen für einen Single nur sehr begrenzt Sinn. Von daher werde ich mich zu einem guten Teil auf das staatliche System verlassen müssen. Ob mir das nun passt oder nicht. Und Millionen anderen wird das ähnlich gehen. Vorallen denen mit geringem Einkommen und ehr kleinem Vorsorgepotential.
Na ja. Das war jetzt erst mal furchtbar viel Text. uU quält sich ja mal einer da durch... :D
|
|
|
| willweg: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
Respekt tobi
Eine umfassende Analyse die ohne Polemik keine Gruppe auslässt .
Lediglich dein Resumé , bezgl. Immobilien bewerte ich ( als architekt :-) ) natürlich anders .
Gruss klaus
|
|
|
| haballes: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
| tobi02 hat folgendes geschrieben:: | | Liebe Rentner, das ist ein Generationenvertrag. Wenn in den sauren Apfel gebissen werden muss dann bitte von allen! |
Sorry, aber mittlerweile zahlt meine Generation für zuviele, die sich bisher an dem Pott nicht beteiligt haben, oder jemals beteiligen werden.
Da lob ich mir ausnahmsweise mal Amerika. Wer es geschafft hat, der genießt. :twisted:
|
|
|
| willi_chic: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
tobi,
allen Repekt, gut geschrieben !!!
aber zu den alten Piloten hab ich eine Anekdote:
anno 92 war ich mit 3 Privatpiloten, alle jenseits der 65 mit einem Sportflugzeug Richtung Nordkap unterweg, der gute Schorsch, alter Weltkrieg2-Pilot konnte bei einer Karte nicht oben und unten unterscheiden, was bei der finnischen Luftsicherung für einige Aufregung wegen Annäherung an die russische Grenze gesorgt hat. Aber seine Landungen selbst bei extremen Querwinden waren klasse!
was mir sagt: Alter hat auch seine Erfahrungen
grüße klaus
|
|
|
| dschaps: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
| tobi02 hat folgendes geschrieben:: |
Der nächste grosse clou war dann die Rente mit 67. Man hätte das auch eine Rentenkürzung nennen können. Das hört sich aber nicht so schick an und hätte vor allem der eigenen Hauptwählerklientel, den Rentnern, ganz furchtbar viel Angst gemacht. Das in einer Arbeitswelt in der bereits 50 jährige aus dem Arbeitsprozess ausgegliedert werden wohl kaum einer bis 67 arbeitet dürfte sich wohl herumgesprochen haben. Erst recht nicht im Handwerk und Industrie. 67 jährige Stahlkocher, Dachdecker oder Fliesenleger? Selbst in Branchen in denen man vorwiegend mit dem Hirn arbeitet sind solche Leute die Ausnahme. Oder möchte wirklich jemand Kernkraftwerksingenieure, Verkehrspiloten die auf die 70 zugehen?
Aber zum Glück ist das ja noch nicharan gewöhntt das Ende. Inzwischen wird ja bereits die nächste Rentenkürzung diskutiert. - Also Rente mit 69 oder 70.
:D |
Deine Analyse ist zweifellos richtig,aber auch Du drückst Dich um eine Antwort auf die Tatsache,daß die Menschen heute mehr als zehn Jahre älter werden.
Es geht nicht darum,daß man sich keine Kernkraftwerksingenieure oder Piloten,die auf die 70 zugehen,vorstellen möchte,in 10- 20 Jahren hat man sich daran gewöhnt.
Warum sollen Menschen,die mehr als 10 Jahre älter werden,nicht auch 2 Jahre davon arbeiten.Medizinische Gründe dagegen gibt es jedenfalls keine.
Die Zahl der Erwerbtäigen zwischen 50 und 65 ist in den letzten 10 Jahren von 20 auf über 40 % gestiegen,und sie wird weiter steigen.
Gruß
dschaps
|
|
|
| willi_chic: "rente mit 67 - außer rentenkürzung gibts keinen grund dafür"
|
in 1960 betrug die durchschnittliche Rentenbezugsdauer
Männer 9,6 Jahre, Frauen 10,6 Jahre
in 2010:
Männer 16,2 Jahre, Frauen 20,9 Jahre
Die Anzahl der Rentner hat sich von 1990 mit 21,5 Millionen im Jahr 2005 auf 26,8 Mio. erhöht
noch Fragen zur Entwicklung des zukünftigen Renteneintrittsalters?
klaus
|
|
|
|
|
|