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Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?

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BadHunter: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Dafür gibt es ja Werkstätten und Kostenvoranschläge, eine Werkstatt kennt die genauen Preise und kann eine entsprechende Aufstellung mit recht genauen Kosten machen, normalerweise reicht das jeder versicherung erstmal aus, ausser, wenn der Schaden so hoch ist, dass sowieso ein Gutachter eingeschaltet wird.

Dass man, wenn es wirklich Probleme geben sollte, zu einem Anwalt für Verkehrsrecht geht, also das sollte eigentlich klar und logisch sein...
Unser Anwalt ist so einer, was aber auch nichts an seiner nachlässigen Arbeitsweise ändert, und den hat mir nicht meine RS-versicherung empfohlen oder "verordnet", den habe ich selbst beauftragt weil ich den schon mal in beruflichem Rahmen kennengelernt hatte...

Es gibt auhc bei den RS-Versicherungen riesige Unterschiede, bei fast allen braucht man erstmal eine Deckungszusage (bei meiner nicht) bevor sich der Anwalt kümmert, viele schreiben auch den entsprechenden Anwalt vor. Genau aus diesen Gründen habe ich meine RS-versicherung gewählt, weil ich dort selbst bestimmen kann.

@inpraxi: wenn man meint, dass es Probleme geben könnte, dann kann man sich selbstverständlich vorab mal in dieser Weise beraten lassen....
Ich hatte in meinem Leben schon etliche Unfälle, 2 davon selbst verschuldet, in den letzten 10 Jahren allein 5 Vorfälle unverschuldet (also ich und meine Lebensgefährtin zusammen), und bisher ging es immer problemlos ohne Anwalt, und auch in dem einen geschilderten Fall wäre ich ohne Anwalt besser gefahren....
Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich selbst seit 15 Jahren als Versicherungsfachmann arbeite, denn mit Schadensabwicklung habe ich nichts zu tun.

Gruß, Jens
Anzeige: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
jimmi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
zu Badhunter:

Zitat:
Dafür gibt es ja Werkstätten und Kostenvoranschläge, eine Werkstatt kennt die genauen Preise und kann eine entsprechende Aufstellung mit recht genauen Kosten machen, normalerweise reicht das jeder versicherung erstmal aus, ausser, wenn der Schaden so hoch ist, dass sowieso ein Gutachter eingeschaltet wird.


Du darfst eins nicht vergessen - ein Kostenvoranschlag hat vor Gericht keine beweissichernde Wirkung - nur ein korrektes Beweissicherungs-Gutachten dient diesem Zweck.

Es gibt noch einzelne Versicherungsgesellschaften, die sich eigene Sachverständige leisten (z.B. Allianz, DEVK)
Die meisten Gesellschaften schalten jedoch outgesourcte (z.B. CAREXPERT), ehemals hauseigene Sachverständige, oder Organisationen wie DEKRA, TÜV, SSH...

Diese Gutachter handeln oftmals weisungsgebunden im Sinne ihres Arbeitgebers oder Auftraggebers. Diese Gutachten verdienen oftmals nicht die Bezeichnung "Gutachten".

Auch die von den Versicherungen im Nachhinein angeforderten Prüfberichte, die nach Vorgaben der jeweiligen Versicherungen eben von zuvor genannten "Guachtern" erstellt werden, dienen nur dem einen Zweck, die Schadenersatzleistung, sprich den Auszahlungsbetrag zu reduzieren und dies oftmals gegen geltendes Recht und höchstrichterliche Urteile.

Gruß Jimmi
rinto: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo Jens,
wenn Dein Anwalt tatsächlich so nachlässig arbeitet, dann solltest Du ihm einmal auf die Finger klopfen.

Wenn ich hier aber in einigen Beiträgen lese, wie einfach auch für den Laien die Schadensregulierung ist ( gerade was zB. Nutzungsausfallsentschädigung o.ä. ) betrifft, dann kann ich nach den Erfahrungen aus der Praxis nur den Kopf schütteln.

Wenn der Geschädigte nach seinen gescheiterten do-it-yourself- Versuchen einen Anwalt aufsucht, dann ist der nicht nur wegen des (Rest-) Gegenstandswerts begeistert, sondern weil dann der Geschädigte oft selbst bereits Fehler gemacht hat ( fängt schon bei der Schadensschilderung an ), die irreparabel sind.

Zum Abschluss: Die gegnerische versicherung hat NICHT die Interessen des Geschädigten, sondern die Interessen Ihres eigenen VN und damit ihre ureigensten Interessen im Vordergrund, der beauftragte Anwalt die Interessen seines Mandanten ( gilt im übrigen analog für den Sachverständigen, den die versicherung beauftragt ).

Viele Grüße aus nürnberg, Edgar
hinni-hanni: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo zusammen,
verfolge die Diskussion mit einigem Befremden. Ich bin stellvertretender Leiter einer Kfz-Schadenabteilung einer versicherung und mache den Job schon seit 28 Jahren. Ich will hier gar nicht auf die einzelnen Schadenspositionen eingehen, die hier teilweise diskutiert wurden, obwohl ich dazu natürlich auch eine Meinung habe. Was ich aber mit einigem Unbehagen feststelle ist, wie seit Jahren in immer diffamierenderer Art und Weise über "die Versicherungen" hergezogen wird. Man sollte aber sich darüber im Klaren sein, dass dies eine überaus deutsche Diskussion ist und sehr stark etwas mit unserem Anspruchsdenken zu tun hat. Ein solch komfortables Schadenersatzrecht wie in Deutschland gibt es in ganz Europa nicht (geschweige denn im Rest der Welt!). Versuchen Sie doch mal anderswo in Europa Nutzungsausfall oder eine Wertminderung zu bekommen. Die anderen Länder lachen sich halb tot über solche
Ansprüche: "Schmerzensgeld fürs Auto". Trotzdem ist das Image der Versicherungen nirgends so schlecht wie in Deutschland. Übrigens tragen Rechtsanwälte hierzu ein gutes Stück bei. Ich bin immer wieder überrascht, wie geschmeidig ein Anwalt seine Meinung ändern kann, wenn er die Seite wechselt. Ich kenne eine ganze Reihe von Anwälten, die mit Kusshand Ihre Selbständigkeit geopfert und in die Versicherungswirtschaft gewechselt haben und dann plötzlich ganz andere Töne anschlagen. Oder Anwälte, die von uns für Gerichtsverfahren mandantiert werden. Sie glauben gar nicht mit welcher Vehemenz diese plötzlich für die Versicherungen eintreten und argumentieren können. Denken Sie mal darüber nach ! Und vielleicht denken Sie auch mal darüber nach, wie eine Welt ohne Versicherungen aussähe. Vielleicht ändert sich dann ja auch ein kleines bißchen Ihre Einstellung. Darüber würde ich mich freuen !
inpraxi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
hinni-hanni hat folgendes geschrieben::

1. Versuchen Sie doch mal anderswo in Europa Nutzungsausfall oder eine Wertminderung zu bekommen. Die anderen Länder lachen sich halb tot über solche
Ansprüche: "Schmerzensgeld fürs Auto".

2. Trotzdem ist das Image der Versicherungen nirgends so schlecht wie in Deutschland.


Hallo,
ich schreibe einfach mal per Du
:wink:

für 1. habe ich bei meiner Vers. einen Zusatz für 21€/Jahr, dass ich bei Auslandsunfällen so gestellt werde, "als ob deutsches Recht gilt" wurde im Forum kürzlich diskutiert und war ziemlich unbekannt, dass es das gibt.

zu2: vielleicht werden bei uns Produkte vertrieben, die ziemlich fragwürdig sind, lt. BGH "legalisierter Betrug", siehe die Threads kürzlich zu Lebensversicherungen. Unschuldig sind die Versicherungen an ihrem Image so zur Gänze wohl kaum.

Soweit ich weiß, gibt es im Rest Europa die Rechtsschutzversicherungen so gut wie gar nicht. Nur mal so als kleine Mosaiksteinchen.

Natürlich würde die Welt ohne Versicherungen ganz anders aussehen. Ich möchte nur, dass beide Vertragsparteien fair miteinander umgehen. Daran könnte man sicher noch arbeiten.
hinni-hanni: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo Manne,

zu 1. nennt sich bei uns "Auslandsschadenservice" und ist doch ein Klasse-Angebot der Versicherungen, oder?
zu 2. es gibt Produkte, die sind nicht gut, da stimme ich Dir zu. Z.B. alles, was mit Riester zu tun hat, muss man genau unter die Lupe nehmen. Das hat aber zum Teil auch mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu tun.

Geht "Otto Normalverbraucher" fair mit Versicherungen um? Ein Beispiel: kleiner Parkrempler, Beule im Kotflügel. Der Kunde meldet den Schaden, wir nehmen mit dem Geschädigten Kontakt auf, dieser reicht uns einen Kostenvoranschlag über 1000,00 ein, der beinhaltet Verbringungskosten zum Lackierer von netto 150,00 Euro, Aufschläge auf die Ersatzteilpreise von 15%, Stundenlohnkosten einer Vertragswerkstt von 120,00 Euro plus MwSt. usw.und so fort. Wir bezahlen das, der kunde kündigt alle Verträge, weil wir seiner Meinung nach Versichertengelder verschwenden und ihm den Rückkauf seines Schadenfreiheitsrabattes unwirtschaftlich machen. Der gleiche Kunde hat einen Monat später wieder einen Schaden. Diesmal ist er der Geschädigte. Er legt uns ebenfalls einen Kostenvoranschlag vor, der die gleichen Positionen beinhaltet, deren Übernahme durch uns er zuvor kritisiert hat. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, was passiert, wenn ich hier Abzüge mache. Das hört sich jetzt für den Laien wie ein exotischer Einzalfall an, ist es aber nicht. Ist vielmehr tägliche Praxis. Unter Fairness verstehe ich etwas anderes.
Aber ich will mich jetzt nicht beschweren, musste nur mal ein bisschen Dampf ablassen, nix für ungut ! Manchmal kann der Job auch nerven !
viele Grüße aus koblenz
Achim
inpraxi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo Achim,
ich finde es sehr interessant mit einem Vers.Insider zu diskutieren und dann noch Kfz, was uns alle ja stark betrifft.

Darfst gerne immer wieder mal Dampf ablassen, solange es so akzeptabel rüberkommt.

Ich denke, wir wollen von dir keine Tipps zum beschei.... (wäre ja eine Straftat :wink: ), aber Fallstricke, vor denen würde ich gerne gewarnt, weil ich keinerlei Erfahrungen habe mit Kfz-Schadensmeldungen für oder gegen mich habe (trotz jahrzehntlelangem Fahren)

Ich würde bestimmt in manche Falle tappen, daher auch der Thread hier, dass man mit der ZentralNr aufpasst.
brainless: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Ich find's auch gut,

daß uns endlich mal jemand, der natürlich vollkommen objektiv ist, über die wahre Natur von Versicherungsunternehmen aufklärt.
Ich liebe sie, diese caritativen Samariter.
Egal, wie sie heißen: Von A(llianz) bis Z(ürich) habe ich immer nur Bestes und Uneigennütziges gehört, gelesen und selbst erfahren.
Wenn sie tatsächlich immer wieder einerseits ihre Beitragsforderungen erhöhten und andererseits unsere Ansprüche kürzten, taten sie es nur aus einem hehren Grunde.........................der Profitgier ihrer Manager und Aktionäre.

Es gibt kein Angebot einer versicherung, das nicht auf positiven Ertrag kalkuliert ist. Wie denn auch? Ein Versicherungsunternehmen ist ein Geschäftsbetrieb, der auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist.
Das ist nix Negatives, solange nicht jemand Hohelieder auf das Sozialverhalten einer versicherung singt - also laßt die Kirche im Dorf,


brainless :wink:
jimmi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo,
eine gewisse Fairness der Versicherungen war bis zum Jahr 1995 noch gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt versuchten die Gesellschaften noch fair mit den Geschädigten umzugehen. (korrekte Schadenabrechnungen nach Gesetzeslage)

Nachdem der Gesetzgeber unter dem Druck der Versicherungen es zuließ, dass Gesellschaften im Schadenersatzbereich Geld verdienen durften, begann der Kampf der Gesellschaften untereinander mit Dumpingpreisen. Federführend hierbei war die Allianz.

Mit immer subtileren Methoden bis zum heutigen Schadenmanagement hin wird immer mehr versucht, die Geschädigten um ihren nach Recht und höchstrichterlichen Urteilen zustehenden vollen Schadenersatz zu kürzen.

Mit Hilfe von Prüfberichten von zweifelhaften Organisationen und mit Hilfe von reduzierten Stundenlöhnen von Partnerwerkstätten soll der Schadenbetrag klein gerechnet werden.

Ich gebe zu, dass auch Versicherungen betrogen werden. Nur war das Verhältnis, im Gegensatz zu heute, früher einmal zugunsten der Versicherungsgesellschaften zu bewerten.
reisesubi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
brainless hat folgendes geschrieben::
Ich find's auch gut,

daß uns endlich mal jemand, der natürlich vollkommen objektiv ist, über die wahre Natur von Versicherungsunternehmen aufklärt.
Ich liebe sie, diese caritativen Samariter.
Egal, wie sie heißen: Von A(llianz) bis Z(ürich) habe ich immer nur Bestes und Uneigennütziges gehört, gelesen und selbst erfahren.
Wenn sie tatsächlich immer wieder einerseits ihre Beitragsforderungen erhöhten und andererseits unsere Ansprüche kürzten, taten sie es nur aus einem hehren Grunde.........................der Profitgier ihrer Manager und Aktionäre.

Es gibt kein Angebot einer versicherung, das nicht auf positiven Ertrag kalkuliert ist. Wie denn auch? Ein Versicherungsunternehmen ist ein Geschäftsbetrieb, der auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist.
Das ist nix Negatives, solange nicht jemand Hohelieder auf das Sozialverhalten einer versicherung singt - also laßt die Kirche im Dorf,


brainless :wink:


Da kann ich nur beipflichten, das trifft den Nagel auf den Kopf!

Ich berichtete von meinem Unfall in Italien. Über den Zentralruf erfuhr ich die deutsche Referenzversicherung und rief dort an. In diesem ersten Gespräch wurde unzweifelhaft klar, worauf die versicherung hinaus wollte: Es gilt ital. Recht, die haben nicht so großzügige Regelungen u.s.w, was unser hinni-hanni eben auch sagt.
Das reichte mir aus, um einen Anwalt zu beauftragen. Als dieser dann, nachdem die "großen Brocken" bezahlt und damit sein Honorar in der Höhe, die mit wenig Mühe erreichbar ist, gesichert war, auch in diese Horn blies, habe ich ihn darauf hingewiesen, wofür ich ihm das Mandat erteilt habe und er möge mir die einschlägigen ital. Rechtsvorschriften nennen, darauf habe ich ein Recht. Wenn er diese nicht kennt, wende ich mich an die Anwaltskammer mit der Bitte, mir einen sachkundigen Anwalt zu nennen. Schließlich wird in Italien das Recht auch in Gesetze und § gegossen und es gibt höchstrichterliche Urteile, die zu beachten sind. Italien ist schließlich ein Land in Europa und in der EU und nicht in Zentralafrika.
Was soll ich sagen: Er bewegte sich! Es wurde alles bezahlt, die Einstellgebühren auf den ital. Schrottplatz, die Kostern für die Rückführung zwecks Restwertnutzung, der Nutzungsausfall, die Kosten, die bei der Wiederbeschaffunbg anfallen, die Differenz zwischen ital. und deutschem Gutachten u.s.w.
Versicherungen sind keine Wohltätigkeitsvereine, das ist klar. Trotzdem ist es gut und richtig, dass es sie gibt. Man muss nur zusehen, dass man das, was sie versprechen, auch bekommt.
Schließlich versprechen sie ja bei der Kundenwerbung all das, was wir hier besprechen. Wir Versicherte sind also keine gierigen Monster, wie hinni-hanni andeutet, sondern fordern ein, was versprochen wurde!

Gruß Werner
Freetec 598: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
hinni-hanni hat folgendes geschrieben::
Hallo zusammen,
verfolge die Diskussion mit einigem Befremden. Ich bin stellvertretender Leiter einer Kfz-Schadenabteilung einer versicherung und mache den Job schon seit 28 Jahren. Ich will hier gar nicht auf die einzelnen Schadenspositionen eingehen, die hier teilweise diskutiert wurden, obwohl ich dazu natürlich auch eine Meinung habe. Was ich aber mit einigem Unbehagen feststelle ist, wie seit Jahren in immer diffamierenderer Art und Weise über "die Versicherungen" hergezogen wird. Man sollte aber sich darüber im Klaren sein, dass dies eine überaus deutsche Diskussion ist und sehr stark etwas mit unserem Anspruchsdenken zu tun hat. Ein solch komfortables Schadenersatzrecht wie in Deutschland gibt es in ganz Europa nicht (geschweige denn im Rest der Welt!). Versuchen Sie doch mal anderswo in Europa Nutzungsausfall oder eine Wertminderung zu bekommen. Die anderen Länder lachen sich halb tot über solche
Ansprüche: "Schmerzensgeld fürs Auto". Trotzdem ist das Image der Versicherungen nirgends so schlecht wie in Deutschland. Übrigens tragen Rechtsanwälte hierzu ein gutes Stück bei. Ich bin immer wieder überrascht, wie geschmeidig ein Anwalt seine Meinung ändern kann, wenn er die Seite wechselt. Ich kenne eine ganze Reihe von Anwälten, die mit Kusshand Ihre Selbständigkeit geopfert und in die Versicherungswirtschaft gewechselt haben und dann plötzlich ganz andere Töne anschlagen. Oder Anwälte, die von uns für Gerichtsverfahren mandantiert werden. Sie glauben gar nicht mit welcher Vehemenz diese plötzlich für die Versicherungen eintreten und argumentieren können. Denken Sie mal darüber nach !
Zitat:
Und vielleicht denken Sie auch mal darüber nach, wie eine Welt ohne Versicherungen aussähe
. Vielleicht ändert sich dann ja auch ein kleines bißchen Ihre Einstellung. Darüber würde ich mich freuen !


Eine Welt ohne Versicherungen ?
Hier vergißt offenbar jemand,wieviele Milliarden jährlich die großen Konzerne mit ihren Millionen Beitragszahlern verdienen!

Tja, da kommen auch mir die Tränen über die ach so bedauernswerten Versicherungsunternehmen.
Noch bis vor wenigen Jahren hat die Allianz und nicht nur die rund um den Globus Firmen oder Anteile von Firmen aufgekauft, weil die Bosse nicht mehr wußten, wohin mit dem vielen Geld der vielen kleinen Vers.-Nehmer.
Als sich dann immer öfter herausstellte, das sie Mist gekauft haben, haben sie
Druck von den Aktionären bekommen und die zuvor für exorbitante Beträge gekauften Unternehmen (Aktien) wieder fürn Appel und n Ei verkauft.
Wer war denn nun der Geschädigte?
Der kleine Vers.-Nehmer, der bei einem Schaden immer weniger bekommt, obwohl die Prämien immer weiter steigen oder die versicherung?
Leider haben die Menschen (Kunden) nur ein sehr kurzes Gedächtnis diesbezüglich.
Ich denke da auch an die Gerling. Die haben vor Jahren jahrelang einen Teil der Gewinne auf schwarze Konten gelegt, um sie nicht an die Kunden auszahlen zu müssen.
Und die Allianz? Die hat ihre Gewinne auf die oben genannte Art verbraten und
muß deshalb Jahr für Jahr die LV Ausschüttungen ihrer Versicherten kürzen.
Mir kommen wirklich die Tränen...
aber nicht wirklich :D
inpraxi: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Hallo zusammen,
ich bin hier nicht als Fürsprecher von Versicherungen bekannt, sach ich mal so :D

Aber wir sollten @hinni-hanni auch nicht für jeden Quark der Vers. haftbar machen, er hat sich ja schon zurückgehalten und nicht NUR gelobt.

Ich hätte gerne, dass @hinni-hanni weiterhin hier und in anderen Thread mitliest und und evtl. bei schwierigen Fällen Tipps geben könnte, so wie @mückenstürmer es ja immer mal wieder tut.

Das würde uns wohl weiterhelfen, als ihn für Dinge verantwortlich zu machen, für die er nix kann.

Was meint ihr?
Freetec 598: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
inpraxi hat folgendes geschrieben::
Hallo zusammen,
ich bin hier nicht als Fürsprecher von Versicherungen bekannt, sach ich mal so :D
Zitat:

Aber wir sollten @hinni-hanni auch nicht für jeden Quark der Vers. haftbar machen, er hat sich ja schon zurückgehalten und nicht NUR gelobt.

Ich hätte gerne, dass @hinni-hanni weiterhin hier und in anderen Thread mitliest und und evtl. bei schwierigen Fällen Tipps geben könnte, so wie @mückenstürmer es ja immer mal wieder tut.

Das würde uns wohl weiterhelfen, als ihn für Dinge verantwortlich zu machen, für die er nix kann.

Was meint ihr?


Hallo Manne,

neee, neee, wollen wir nicht, dürfen wir nicht, sollen wir auch nicht.
Nichtsdestotrotz hält sich mein Mitgefühl für die Versicherungsbranche im Allgemeinen in sehr engen Grenzen angesichts der Fälle, die ich selber erleben durfte.
Ich möchte auch nicht an den anderen Thread erinnern, wo Du Dich ja auch geäußert hast und auch da war ja ein fairer und sachkundiger User,
der uns hier sachlich Rede und Antwort gestanden hat, auch wenn es ihm manchmal schwer gefallen sein mag :D
paulinchen48: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
inpraxi :daumen2:
BadHunter: "Zentralruf der Versicherer nicht zu empfehlen?"
Nebenbei gesagt: in kaum einer anderen Branche steht und fällt die Zufriedenheit so mit dem jeweiligen persönlichen Berater/Betreuer wie bei Versicherungen!
Wer einen guten Betreuer hat, der bedarfsgerecht berät und auch in Schadensfällen immer zur Seite steht, ist einfach besser bedient und zufriedener als diejenigen, die sich um jeden Mist selber kümmern müssen.

Und natürlich müssen Versicherungen auch Gewinne erwirtschaften, das ist nun mal in der Wirtschaft so, wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch, egal in welcher Branche, sonst würde es mit der Wirtschaft, Arbeisplätzen usw garnicht funktionieren.

Wenn man mal bedenkt, wieviele Schadensfälle, egal ob im Kfz-Bereich oder anderen Bereichen jeden Tag problemlos abgewickelt werden, dann machen die Fälle, von denen man tatsächlich mal hört weil es Probleme gibt, nur einen Bruchteil aus.
Das dieser Teil im Laufe der Jahre aber auch angestiegen ist ist auch darauf zurückzuführen, dass Versicherungsbetrug als Kavaliersdelikt gesehen wird, riesige finanzielle Schäden verursacht, was wiederum die Beiträge steigen lässt. Deshalb wird von Versicherungsseite einfach auch jede Schadensmeldung erstmal sensibler angesehen und mehr kontrolliert als früher, was auch dazu führen kann, dass mal jemand, der einen tatsächlichen Schaden meldet, durchs Raster fällt und Probleme haben kann.


Gruß, Jens
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