sonnentau3

Hallo liebe Womobegeisterte,Wie in meinem Beitrag über Lithium in Womos möchte ich euch heute sagen das es ab heute möglich ist einen Lithiumakku mit einem normalen Laderegler zu laden.Dabei steht die Sicherheit und die volle Funktion im Vordergrund.Durch mein Hobby und der Unterstützung der Firma ECS ist es mir gelungen eine Lösung für vorhandene Systeme zu finden.Allein die Gewichtseinsparung wird viele überzeugen.Wenn ihr Fragen zu diesen Prints habt dann schreibt eine E-Mail oder ruft bei ECS einfach an.Auch andere technische Lösungen rund ums Womo sind denkbar.Die Akkus können bei diversen Händlern bestellt werden.

Ich möchte mich auch noch mal ausdrücklich bei Falko Jahn für die Bereitschaft es kostenlos zu entwickeln bedanken.Mögen viele Womofahrer davon profitieren. --> Link

kintzi

Hallo, definier doch bitte mal den Begriff "normalen Laderegler".
Meinst Du IUoU geregelte Lader für Blei-Säure oder Solarregler oder gar Lima-Regler(letztere glaub ich kaum).
Wie sähe eine komplette Ladeeinheit f. Lith.-Eisenphoshat aus u. was könnte man vom herkömmlichen System benutzen?
Denn, wenn man sich an die teuren Li-Batts rantraut, sollte man wissen, was umgebaut werden muss (vom bisherigen benutzt werden kann u was neu muss).
Am Besten, ECS würde ein komplettes Nachrüstpaket anbieten. Nur so könnte man mich zu Investition in diese Technik locken u. ECS etwas verdienen lassen. Dank u. Gruss Richi

sonnentau3

Hallo gedacht ist folgende Lösung: Ein LifePo4 Akku soll an einem ganz normalen Laderegler und einer Lichtmaschiene funktionieren.Es macht keinen Sinn ein völlig neues und überteuertes System einzubauen,welches nur für Lithium funktioniert.Der Hersteller Thundersky Wilson hat einen Akku im Programm welcher als Block auch ohne BMS funktioniert.Leider wird nach einer Weile jede einzelne Zelle auseinander triften.Über kurz oder lang fällt der Akku aus.Um dieses Phänomen zu beheben werden auf dem Markt Balancerprints angeboten.Viele entwickeln dabei Wärme und können die Zelle nicht überwachen.Meine Idee war dabei folgende:Es muß doch möglich sein all dies auf einer Platine pro Zelle zu implementieren.Wenn jetzt die Zelle galvanisch isolierte Signale verarbeiten kann ist es möglich ein Relais anzusteuern welches ein überladen oder tiefentladen verhindert.Man könnte jetzt einfach ein Starkstromrelais an den Akku setzen.Dies würde aber dazu führen,das der Laderegler seine Spannung verliert.Mit dem neuen System wird einfach das Solarmodul bei Überladung vor dem Regler getrennt.Normalerweise übernimmt der Laderegler diese Funktion.Nur wenn einmal eine zu hohe Spannung pro Zelle anliegt öffnet das Relais.Bei der Lima ist es ähnlich.Da der Limaregler an der Starterbatterie hängt findet ein Lastabwurf nicht statt.Unterbrochen wird nur das Trennrelais,Trennmosfet oder die Trenndiode. Außer die Prints und 2 Relais ist nichts weiter erforderlich.Wer eine Solaranlage installieren kann schafft aucvh noch 2 Relais.Der MPP Laderegler von ECS kann dies selbst auswerten.ECS verkauft keine Akkus weil es nur eine Lösung für vorhandene Systeme darstellen soll.Diese Lösung ist für mein System entwickelt wurden.Es soll aufzeigen das es Möglichkeiten gibt einen leichten und preiswerten Liakku ins System zu integrieren.Die Preise zeigen auch ,das es hier nicht ums Geld verdienen geht.

kintzi

Hallo st3,
die Preise sind wirklich günstig.
Ansonsten habe ich wie folgt verstanden:
Erforderlich: potente Stromquelle (Mind.-Anforderungen oder andere Spezifikation?)
dann nachgeschaltet LiPro1-1 + die bd.Relais (Warum Relaiskühlung?)
dann die Batt., (ebenfalls Spezifikation?)

Ist es so? Dank u. Gruss Richi

sonnentau3

Wie gesagt eine normale Stromquelle wie sie auch bei einer Bleibatterie verwendet wird.Es gehen sogar sehr billige Ladegeräte.Bei den Relais handelt es sich um Halbleiterrelais die nicht mechanisch schalten.Es wird dadurch eine höhere Lebensdauer erreicht. Ähnlich einem Mosfet.Gerade bei caravaning ist es wichtig das die Systeme vollautomatisch laufen.Wir reden ja von Urlaub und nicht von Systemüberwachung und ständige Kontrolle ob ich zu viel Strom aus dem Akku gezogen habe.Auch eine enorme Gewichtseinsparung und die Möglichkeit die einzelnen Zellen so zu verbauen damit sie überall hinpassen sind eine Stärke dieses Akkus.Ein noch viel wichtiger Fakt ist die Möglichkeit bei kleinem Akku einen größeren Wechselrichter zu betreiben ohne das die Spannung so stark zusammenbricht.

Not macht bekanntlich erfinderisch! Ich hatte kein Platz für eine schwere Batterie.Wollte aber auch nicht das doppelte und dreifache bezahlen.Vielleicht geht es dem einen oder anderen auch so.

kintzi

Danke.

Welche Spannung muss die Stromquelle zur Ladung haben, höher als die Batt.-Spannung oder regelt LiPro nach oben? Gruss Richi

sonnentau3

Der Akku gibt die Ladespannung vor.Das ist bei jedem Akku so.Du brauchst also ein Ladegerät welches ganz normal für 12 Volt Systemme zugelassen ist.Das Ladegerät wird den Akku normal voll laden und abregeln wenn diese Spannung erreicht ist.Du kannst jetzt entscheiden ob der LiPro1 die Abschaltung übernimmt oder das Ladegerät.Auf alle Fälle wird der LiPro1 ab einer Spannung von 3,8 Volt pro Zelle das System unterbrechen und erst wieder zuschalten,wenn die Spannung darunter liegt.Genau so wichtig ist es bei der Last (Verbraucher wie Wechselrichter,oder 12 Volt Direktverbraucher.Durch die Schnittstelle können die Werte auch auf andere Liakkusysteme angepasst werden.Gedacht sind die Prints in erster Linie für Wilson 3,2 Volt Zelle,da diese die mir bekannten Akkus sind, die unter 0 Grad geladen werden dürfen.(ohne Akkuheizung)Die Prints werden einfach auf jede Zelle geschraubt und mit den 2 Relais verbunden.

kintzi

Danke st3.
Ist mir zum grössten Teil klar, habe nur wegen der Lima-Ladung gefragt, da hast Du häufig (bei 60-80°C warmer Lima) Spannungen um 13 V, bei Lüfterbetrieb noch drunter.
Also braucht man möglichst hohe Spannung, so um die 14,8V, was Sterling B2B mit max.50A liefert.
IUoU Laderoutine dann sicher aber nach obiger Aussage nicht? Was sind denn so die Li-Batt-Schlussspannungen (z.B. Wilson) u. mit welchen Strömen (Prozent der Kapazität) werden sie geladen, damit ein bei Li-Technik nicht Bewanderter wie ich eine Vorstellung kriegt? Hausnummern reichen! Dank u. Gruss Richi

sonnentau3

Die Spannungshöchstgrenze liegt bei 4 Volt pro Zelle.Diese Spannung verträgt aber kein 12 Voltverbraucher.Der Akku braucht keine Vollladung wie es bei einem Bleiakku der Fall ist.14,4 ist daher die normale Vollladung.Also 3,6 Volt pro Zelle.Ab 3,8 Übernimmt dann der Lipro1 die Steuerung.Bei der Lima ist es so,das diese einfach nicht mehr den Akku läd wenn dieser schon eine höhere Spannung hat.Fällt die Spannung wieder unter Limaspannung läd diese wieder mit.So ist es auch bei einem Bleiakku.Außer den beiden Relais und den 4 Platinen direkt auf dem Akkupol ist nichts weiter erforderlich.Einfacher geht es fast nicht.Ein Hochleistungsladeregler macht nur Sinn,wenn wirklich viel gefahren wird.

kintzi

Vielen Dank, verstanden. Li-Akku hat dann 4 Zellen, IUoU-Routine nicht notwendig. Jedoch: Spannungsquelle max. 14,4V, Lima sollte die dauend abgeben, wenn nicht, Spannungserhöhung der Lima
auf mind.13,6 max. 14,4V (Booster) notwendig, (wenn ordentliche Kapazität erreicht werden soll). Eh kein Memoryeffekt.
Letzte Frage: Ladung hochstromfähig? Kühlung notwendig? Dank u. Gruss Richi

sonnentau3

Ja Hochstromfähig laut Datenblatt.Dort steht wie hoch.sollte die Temperatur höher werden schaltet ein PTC ab 60 °.Wie gesagt was für Blei geht geht dann auch für Lithiumeisenphosphat.

kintzi

Hallo st3, vielen Dank. Habe mal bei (Thundersky) Wilson geschaut: 12V Batt
max. 90Ah, 20kg. fast 500€. Von LG als Einheit zu betrachten, keine eingeb. E-tronik (Balancer nicht nötig).
Interessanter : Zellen zu min. 200 Ah, auch mehr, braucht man 4x in Serie.
Ladung bis 16V bei voller Kap. Ladung jede Zelle einzeln oder gesamt? Balancer? So recht ist mir das alles noch nicht klar. Neben Konstantstromlader gibt`s auch Pulslader für doppelte Kapazität?
Na ja, will Dich nicht länger strapazieren.
Mein Traum wäre 300 Ah Li-Batts (nutzbar ohne Zyklenmind. min. 70%) mit Deiner Ladetechnik(14,4-14,8V),1/2 Gewicht gegenüber Blei (30-40kp) u. 100A Ladestrom (2-3h zur Vollladung).
Batt. unter 1000€, 2-3000 Zyklen bei 70% Entldg. Und vor allen Dingen Explosionssicher! Lithium soll noch schlimmer als Magnesium verblitzen?!?
Gruss Richi

rossifumi

kintzi hat geschrieben:Lithium soll noch schlimmer als Magnesium verblitzen?!?
Gruss Richi

Die "gefährlichen" sind die Li-Ion und Li-POM, die LiFePo sind eher ungefährlicher als Blei.
Gibt da auch paar nette Videos zu Zerstörversuchen.
Gruß
Rossi

sonnentau3

kintzi hat geschrieben:Hallo st3, vielen Dank. Habe mal bei (Thundersky) Wilson geschaut: 12V Batt
max. 90Ah, 20kg. fast 500€. Von LG als Einheit zu betrachten, keine eingeb. E-tronik (Balancer nicht nötig).
Interessanter : Zellen zu min. 200 Ah, auch mehr, braucht man 4x in Serie.
Ladung bis 16V bei voller Kap. Ladung jede Zelle einzeln oder gesamt? Balancer? So recht ist mir das alles noch nicht klar. Neben Konstantstromlader gibt`s auch Pulslader für doppelte Kapazität?
Na ja, will Dich nicht länger strapazieren.
Mein Traum wäre 300 Ah Li-Batts (nutzbar ohne Zyklenmind. min. 70%) mit Deiner Ladetechnik(14,4-14,8V),1/2 Gewicht gegenüber Blei (30-40kp) u. 100A Ladestrom (2-3h zur Vollladung).
Batt. unter 1000€, 2-3000 Zyklen bei 70% Entldg. Und vor allen Dingen Explosionssicher! Lithium soll noch schlimmer als Magnesium verblitzen?!?
Gruss Richi
Nein frage ruhig.Habe mich auch sehr lange damit beschäftigt.Die Blöcke brauchen kein Balancer weil es sich um selektierte Zellen handelt.Du wirst aber ein Zelldriften nicht verhindern können.Im El-Web Forum haben sie schon die Zellen auseinander genommen.Sie driften,halt sehr langsam aber es kommt der Tag wo diese dann einfach defekt werden.Würde man die Blöcke noch parallel oder noch schlimmer in Serie schalten verstärkt sich der Effekt viel schneller.Die 16 Volt sind die gesammte Spannung.Das verträgt aber kein 12 Volt Verbraucher.Außerdem ist erwiesen,das der Akku im Teilbereich viel länger hält. Interessante Buchlektüre Moderne Akkus vonAndreas Jossen und Wolfgang Weydanz.Brennen tun diese Akkus nicht mehr.Sonst hätte ich die Akus auch nicht in meinem Womo eingesetzt.Wichtig ist ,das die Zellspannung nicht unter oder überschritten wird.

kintzi

Hallo st3,danke.

Zitat:Wichtig ist ,das die Zellspannung nicht unter oder überschritten wird.
Wird ja von Deiner Schaltung wirkungsvoll verhindert!

Zitat:Würde man die Blöcke noch parallel oder noch schlimmer in Serie schalten verstärkt sich der Effekt viel schneller.
Danke, somit fällt 2x90Ah parallel weg.
Könnte man natürlich im 12V-Netz halbe/halbe verschalten, d.h. Hälfte der Verbr. an einem, andere Hälfte an dem anderen Akku.

Zitat:Die 16 Volt sind die gesammte Spannung.Das verträgt aber kein 12 Volt Verbraucher.Außerdem ist erwiesen,das der Akku im Teilbereich viel länger hält.
Ist klar. Die Kapazität ist natürlich bei vermind. Schlussspannung auch reduziert oder?!

Was sagst Du zu meinem Traum? Was ist heute schon machbar u. auf welchem preisl. Niveau? Gruss Richi

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