Heute am Ostersonntag, 8.4.2012, um 8 Uhr morgens , nachdem wir unser Müsli ohne jeden Appetit runtergeschlungen haben , sind wir Womoneulinge nun endlich nach Wochen voller Aktivität, Planung und Reisefieber losgefahren.
Um 1 Uhr letzte Nacht kam Jürgen noch an und erwähnte so nebenbei, dass wir erst ab dem 15.4. nach Italien einreisen könnten... wir haben nur Sommerreifen auf dem Womo. Shit, wir fahren trotzdem morgen. Müssen wir uns eben eine Woche in den Bergen Bayerns und Österreichs tummeln. Es gibt ja genug dort zu sehen
Gerade einmal 6 Stunden geschlafen.... nochmals das Haus durchgecheckt, die Schlüssel waren schon am Vorabend bei unseren netten Nachbarn von nebenan abgeben worden und dann endlich ging es los
. Zum ersten Mal eine große Tour, nicht nur mal eben 5 Tage Mosel, nein, wir wollen bis Rom... über die Toskana oder Venedig und an der Adriaküste entlang, das wird sich zeigen. Wir sind uns da noch nicht so sicher. Hauptsache Sonne und Wärme.
Nach Rom wollten wir schon ewig mal länger als nur die 3 Tage, die wir immer mal wieder im Laufe der letzten Jahre gemacht haben . Endlich mal mindestens 14 Tage am Stück und all die Sachen in Ruhe anschauen, zu denen wir bis heute noch nicht gekommen sind. Angeregt durch den Reiseführer von H.J. Ortheil wollten wir vor allen Dingen Roms kulinarische Seite erleben und die kleinen Bars, Restaurants und Cafes ausserhalb der Touristenmetropole erkunden.
So ist der Plan. Mal sehen, was daraus wird. Da wir ja beide recht spontan sind, werden bei uns Pläne auch schon einmal kurzfristig über Bord geworfen und mal eben so aus einer Laune heraus ein ganz neuer Weg eingeschlagen. Gott sei Dank sind wir da beide gleich, schlimm, wenn da einer nicht mitmachen wollte.
Wir fuhren also von Kirburg aus über die Sauerlandlinie Richtung Süden, es war herrlich leer und kaum ein Auto unterwegs, das war ja auch so angedacht und erst als wir bei Biebelried auf die A 7 fuhren wurde es etwas lebhafter. Was uns vielmehr erstaunte, waren jede Menge Wohnmobile, die wie auf der Flucht, uns auf der Gegenfahrbahn mit vom Dach fliegenden Schnee- und Eisbrocken entgegenkamen. He, was ist das denn ?? Wir wollten schönes Wetter, kalt wars im Westerwald auch. Tja, dann das Drama, je näher wir Kempten im Allgäu kamen, desto weißer wurde es und es schneite und dann schien die Sonne... ein Bild wie aus dem Märchenbuch... doch wir wollten nicht in den Wintersport.
Als wir in Füssen ankamen, suchten wir uns den ersten Stellplatz 1,5 km außerhalb des Ortes.
Es war mittlerweile 16 Uhr und die Fahrt war gut und unser Womo lief wie geschmiert. Einen Tank voll Diesel hatten wir nun leergefahren. Der Preis für enien Liter Diesel € 1,54,9, das ist hart, da wir ja sonst mir unserem PKW LPG tanken und da kommt man mal gerade auf € 0,80 für den Liter Gas. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Hier die Adresse des Stellplatzes.
Camperstop, Abt-Hafner-Str. 9, 87629 Füssen. Für eine Nacht mit allem incl. € 12,50. Schöner Platz, Blick auf einen verschneiten Berg und netter Service.
Zuerst haben wir uns einmal einen Espresso gemacht, dann eine Flasche Roten auf und den Tag Revue passieren lassen. Alles in allem hat alles wunderbar geklappt. Wir Neucamper sind happy.
Morgen werden wir mal nach Füssen reinwandern, heute Abend sind wir zu müde und ich tippe nur noch fix den Bericht fertig und füge die Fotos dazu. Den WLAN-Code haben wir auch gerade bekommen und jetzt kann ich auch endlich wieder ins Netz.
vom Auto aus
Abendsonne
Stellplatz

















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