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Pyrenäen mit dem WohnmobilAlso, wir sind im Herbst bis hierher in die Pyreneen reingefahren:
in der Gegend gab es eigentlich nicht wirklich was zu beachten. Stellplatz mäßig war die Auswahl recht klein. Aber sehr interessant war es da nicht wirklich, da gibt es schönere Gegenden. Schweiz ist da um einiges interessanter, aber vielleicht haben wir zu wenig gesehen. Liebe Grüße;-)) Grottes d'Isturitz Oxocelhaya
Nicht die größte, aber mit Abstand die schönste Höhle, die ich je gesehen habe. --> Link Abenteuerlich schön und sehr gut erhalten. Man wird bei geringstem Licht in die Höhle geführt, damit sich keine Algen bilden. Dann erklärte der Mann die Höhle und machte das Licht an. Ein bleibendes Erlebnis, aber schon 25 Jahre her. Für die Höhle sind das aber nur ein paar Sekunden. Wir sind 2010 im Herbst durch die Pyrenäen gefahren, von Norden nach Süden bzw. von Westen nach Osten. Immer Zickzack über all die Pässe, die schon in der Tour de France abgefahren wurden. Offizielle Stellplätze gab es einige zwischendurch, meist haben wir aber an irgendeinem Col gestanden. Das Wetter war gemischt, zum Teil traumhaft schön. Wir hatten den Eindruck, dassdie Landflucht hier sehr groß ist.
In Lourdes sind wir auch gewesen, lag auf dem Weg und wir liessen es uns nicht entgehen. Ein Stellplatz für 10€ in der Nähe der "wichtigen" Stätten. Es war faszinierend zu sehen, welch ein Pomp und Kommerz dort betrieben wird und wieviele Menschen sich Heilung oder wenigstens Linderung ihrer Gebrechen erhoffen. Fahrt da mal hin, es ist ein Erlebnis. Dann noch die Grotte von Niaux, abseits von Touristenpfaden. Sehr schön, wir bekamen Lampen und mussten erst ca 1km in die Höhle hineingehen, um zu den vorzeitlichen Malereien zu kommen. Führung war auf Französisch, aber als langjährige Frankreichfahrer haben wir uns immer schnell wieder in die Sprache eingehört. Für Kinder ist dieser Höhlengang genau das Richtige, wie die Höhlenforscher damals. In Andorra haben wir getankt und was Alkohol gekauft. Dieser Staat lebt von Sprit- und Spirituosen- sowie Zigarettenkäufen. Ganz oben in der Wildnis haben wir übernachtet, die letzten drei Tankstellen kamen, dann nichts mehr. Grandios. Spanien haben wir auch angeschnitten, da waren schöne Übernachtungsplätze nicht leicht zu finden. Seltsamerweise! Das Klima auf dieser Seite der Pyrenäen war ganz anders als auf der Frankreichseite, zumindest Richtung Mittelmeer. Wir sind dort zu einem Ort gefahren, wo Picasso, Dali... gelebt haben, Cadaqués. Sehr schön, aber die Parkplätze wurden mangels Masse im Minutentakt abgerechnet und das ziemlich teuer. Aber so erhalten sie sich das Erscheinungsbild des Ortes. Rückfahrt an der Küste über Argèles, dann nach Carcassonne. Direkt vor der Festung ein großer zweckmäßiger Womostellplatz, keine Gebühren zu der Zeit, warum auch immer. Am meisten haben uns die unzähligen Radfahrer gefallen, die sich in den Bergen verausgaben wollten. Und viele lachten, wenn wir an ihnen vorbeifuhren. Die hatten unsere Bewunderung, besonders wenn das Wetter gräßlich war. Wir werden dieses Gebirge nochmal besuchen, auch wieder im Herbst, wird wollen nicht gesperrte noch winterliche Passstraßen erleben. Und die Hirsche röhren hören, das war unheimlich. Viel Spaß wünschen wir Euch im wilden Frankreich. Walter und Sabine
Also Andorra kann man getrost links liegen lassen, hässlicher gehts wohl nicht. Ansonsten sind die Pyrenäen absolut toll, sehr, sehr viel weniger los also in den Alpen. Bin da aber immer nur mit dem Motorrad durch, deswegen kann ich wenig dazu beitragen. Grüße Didier mal einen Blick in den blauen womo-führer Schulze werfen: Pyrenäen
dort findet sich erstaunlich viel Sehenswertes Andorra in der Stadt war für mich auch gruselig - schön war es dagegen oben in den Bergen... Kann aber nix zu Stellplätzen sagen, da brauchte ich keinen.
Hallo Leider sind viele dieser Meinung. Dabei ist Andorra zauberhaft schön. Selbst die Hauptstadt. Man muss sich aber etwas bemühen und zwischendurch mal von der Durchgangsstrasse wegfahren. Schaut mal --> Link und --> Link Gruss Flatus . Mag sein, aber der Eindruck hat mir keinen Mut gemacht - ich merk es mir für das nächste Mal :)
Hallo!
Wir waren schon öfters in den Pyrenäen. Es gibt die französische und die spanische Seite. Sie sind recht unterschiedlich. Im Norden ist die Paßroute sehr interessant. Es gibt ausreichend Stellplätze. Meistens stehen wir jedoch frei, auf Passhöhen. Das Nächtigen ist jedoch nicht überall erlaubt. Eine Fahrt mit dem --> Link ist eine Reise Wert. In der Nähe steht der Solarschmelzofen in Odeillo. --> Link Die Höhle von Niaux. --> Link Die Bücher aus dem Womo Verlag über die Pyrenäen sind ein guter Leitfaden. Gruß Scout Hallo zusammen,
ich bin ja überwältigt von den vielen Tipps und Hinweisen, vielen Dank schon mal Euch allen. Das Buch vom WoMo-Verlag habe ich mir inzwischen besorgt und auch schon angefangen zu lesen. Wir möchten natürlich auch möglichst oft frei stehen, aber ab und an braucht man halt doch Wasser oder eine Entsorgung. Argeles werden wir auf jeden Fall ansteuern, da dort im September immer die Große Hundeausstellung der Berger des Pyrenees ist und wir selber 2 davon haben. Die restliche Zeit wollen wir viel wandern und die Landschaft genießen. Wenn wir zurück sind, werde ich auf jeden Fall hier darüber berichten. Noch eine Frage: Gibt es Erfahrungen mit Diebstahl bzw. Einbruch in den Pyreneen? Man hört ja da so einiges über Frankreich... LG Anke Hallo,
wir waren auch letztes Jahr während unserer frankreichtour ein paar tage in den Pyrenäen unterwegs, wenn auch nicht im "Hochgebirge". Höhlen z.B. gibt wie schon erwähnt sehr viele einzigartige, vlt. noch diese zu erwähnen (Mas d'Azil und Bedheilac): --> Link --> Link Lourdes kann man sich getrost schenken, nicht versäumen aber Cirque de Gavarnie: --> Link Ansonsten V+E kein Problem, bezüglich Einbrüche oder Diebstähle hatten wir nirgendwo ein schlechtes Gefühl, da es dort kaum größere Städte gibt. Wir haben öfters auf ganz normalem Parkplätzen oder Dorfplätzen übernachtet. An der Küste bei Argeles gibt es keine so tollen Stellplätze, etwas nördlicher z.B. bei Narbonne-Plage oder Gruisssan ist es besser. Ansonsten dürften auch die Campingplätze im September wieder erschwinglich sein. Gruß kai Hallo Kai,
vielen Dank für die Infos. Ich bin hinsichtlich Frankreich eigentlich auch ganz ohne Vorurteile (trotz vieler schlechter Erzählungen) und freue mich schon sehr auf diese Tour. Danke auch für die Links, sehr interessant und hilfreich! :gut: :gut: LG Anke hallo, Pyrenäen habe ich mehrmals mit dem Motorrad durchfahren. Von Perpignan Richtung Bourg Madame. Dann meist auf der spanischen Seite. In Canfranc gibt es z.B. den größten französisch - spanischen Bahnhof, der nur wenige Jahre in Betrieb war und jetzt erst renoviert wird. Im Tal von Anso kann man Schwärme von Geiern bewundern. Wer die Spuren der Tempelritter sucht, beginnt am besten in Carcasonne mit dem Ziel Burgo de Osma. Bei Olot etwas südlicher Richtung Mittelmeer ist das Gebiet der Garrotxa. Ein relativ junges vulkanisches Gebiet. Es sind etwa 10 Kilometer Rundwanderweg hervorragend ausgeschildert. Ähnlich der Eifel, nur einige tausend Jahre Jünger. Entlang der N 260 gibt es viele Aire de camping mit Freizeitangeobten, wie rafting. Dem camino des Santiago de Compostella sollte man mittlerweile wegen der Menschenmassen nicht unbedingt folgen. Gruß Martin
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