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Messevorschau: Modelle 2013 mehr GfK,holzfreier AufbauDie neuen WoMo-Zeitschriften mit den Messeneuvorstellungen zum Caravansalon sind rauß. Es gibt natürlich wieder viele neue Modelle, aber
auffällige Neuerscheinung aus meiner Sicht: LMC /TEC bauen ab Modell 2013 jetzt holzfrei und verbauen GfK! Dank Styrofarm und Polyurethanschaum resistent gegen Feuchtigkeit, auch wenn mal die Außenhaut beschädigt wird. Dank Profilleisten und neuer Klebetechnik steifer und leichter als der altbackene Holzrahmenbau mit Aluplatten. Dadurch mehr Zuladung bei den 3,5 t Modellen möglich. :) Technik kennt man schon von Eura ab 2007. Auch Dethleffs hat gelernt: Auf Kundendruck werden jetzt schon mal ab 2013 zumindest die Bodenplatten statt aus Holz aus GfK hergestellt damit der Unterboden auch robust gegen Feuchtigkeit ist und nicht verrotten kann. Es gibt jetzt immer weniger Hersteller die noch die alte Wohnwagenbauweise mit den Holzrahmen verwenden, ich bin sicher, der Rest wird bald folgen. :) Mein neues Traummobil: Hobby Premium VAN, endlich ein bezahlbares WoMo was nicht auf Fiat gebaut wird! Hobby verbaut in dem neuen Modell den Renault Master, wahlweise auch mit Heckantrieb! Das Ganze für rund 50 Tsd Euro. Ford geht für mich als größerer Mensch gar nicht, der neue Master wird ja erst von Adria und jetzt von Hobby angeboten. Mögen weitere Hersteller folgen. :roll: Hallo,
ein GFK-Aubau ist nicht zwingend besser. Solange beim GFK kein Laminat mit Glasfaser verwendet wird, neigt es immer dazu, durch UV-Licht spröde geworden, Spannungsrisse zu kriegen, das ist aus dem Yachtbau hinreichend bekannt. Es ist nicht hinreichend flexibel bei Verwindungen und neigt zum Splittern. Ohne guten Gelcoat zieht es per Osmose Wasser und wird schichtweise zerstört. Unter Anderem nimmt man daher im Yachtbau aus gutem Grund auch weiterhin Holz für die tragenden Konstruktionen und verbaut es im Sandwichverfahren. Der Gelcoat muss peinlichst genau kontrolliert werden und bedarf einer regelmäigen Erneuerung. Einer Außenhaut von wenigen Millimetern ohne Glasfaser und mit dünnem Gelcoat, würde ich keines Wegs trauen so lange zu halten, wie klassische Aufbauten. Billiger und einfacher in der Produktion ist es allemal. Denkt mal an die ganzen Duschtassen mit Rissen, von denen wir im Forum lesen. Gruß, Stephan
BÜRSTNER gehört dazu. Persönlich kann ich das nicht verstehen, weswegen die so viele Womos bei dieser veralteten Bauweise auf die Strasse kriegen. Aber man muß ja nicht alles verstehen...
Dieser Ausführung schließe ich mich vollinhaltlich an! Nimm Gfk und Kunststoff und alles ist gut stimmt so nicht Gruß Andreas Mir ist es relativ egal ob Kunststoff oder Alu mit Holz.
Ich suche mir mein Womo aus nach Kosten und Grundriss. Solange alles dicht bleibt ist es auch egal ob da Holzlatten drinn sind. Gruss Dieter Das erzähl aber mal den Führerschein"neulingen" die nur bis 3,5t fahren dürfen. :oops:
Da zählt jedes Kilo und die GfK-Platten mit den neuen Isoschaumstoffen sind wesentlich leichter und trotzdem stabiler. :) Egal ist es also nicht.
wie man den Renno einem Ducato vorziehen kann bzw. einer höhere Wertigkeit bescheinigt ist mir schleierhaft. Ein Master käme mir nicht ins Haus, dann lieber wieder zelten, aber es ist wie mit allem..... Ich würde den Renault Master auch allen anderen Herstellern vorziehen. Da war mit ein Grund für unsere jetzige Fahrzeugauswahl! :wink:
Betreffs des Gewichts: Ich versuchte deutlich zu machen, dass es mit dem GFK keineswegs leichter wird, wenn die gleiche Haltbarkeit gegeben sein soll.
Es gibt schon gute Gründe für GFK-Kabinen, insbesondere dann, wenn das Gewicht keine große Rolle spielt. Bei solidem Aufbau, glasfaserverstärkt, im Sandwichverfahren mit einem dicken Gelcoat (3-5mm), ist ein GFK-Aufbau oft tatsächlich langlebiger und isoliert besser, aber auch deutlich schwerer. War hier nicht gerade wieder ein Tröt mit einer gerissenen Duschwand? Wenn ihr die Suche anwerft, findet ihr mindestens genau so viele kaputte Duschtassen etc. wie den Begriff Torf. Nur sind im ersten Fall die Autos meist 10-20 Jahre jünger. Das eigentliche Thema sind die 3,5to. Wer 7 oder mehr Meter will muss tricksen und ein neuer Trick ist halt erstmal einer. Nur ob man das mitmachen muss? Gruß, Stephan ein 7 Meter + Mobil ist einfach mit 3,5 to und vernünftiger Zuladung nicht realisierbar..denke ich
Also jetzt muss ich doch mal was klären. Ihr redet hier immer von den Duschwannen die reißen. Duschwannen aus GFK habe ich bisher in Serienfahrzeugen noch keine gefunden. Das ganze Badgedöns ist in den meißten Fällen aus ABS oder ähnlichen Werkstoffen hergestellt die in einer Matritze unter Temperatur geformt werden.
ABS oder dergleichen hat aber mal so gar nichts mit GFK zu tun. GFK wenn es denn ordentlich verarbeitet ist hat beinahe unbegrenzte Lebensdauer. Es gibt durchaus Boote aus den Anfängen der GFK Herstellung die nach wie vor keine Risse oder dergleichen aufweisen. Was das Gewicht angeht kann heute mit den entsprechenden Materialien durchaus eine leichte und stabile Kabine hergestellt werden die aber niemals in Serie gehen würde da sie zu teuer wäre. Einige kennen bestimmt noch den Suleika. Einen Wohnwagen aus GFK der in den 60. gebaut wurde.
Sehe ich aus so! :bindafür: Denn: Mein DUC 250 1,3 Multijet wird jährlich gewartet und trotzdem bin ich jedes Jahr einmal leigengeblieben wegen Kleinigkeiten die aber stets ein bis drei Urlaubstage kosteten und einfach nur nerven.(z.B. undichter Kraftstoffilter auf der BAB mit Ölspur, abschleppen, 2 Tage Verlust bis Teil vor Ort und eingebaut, Motorkontroolleuchte an ohne erkennbaren Grund , Rost schon bei Auslieferung auf Ventildeckel,u.s.w.). Ich habe von dem Fiat Mist einfach nur die Schnauze voll, daher wird mein nächstes WoMo keinen Fiat als Fahrgestell mehr haben. MB ist mir zu teuer, Ford habe ich wegen meiner Körpergröße Probleme mit Sicht und Sitzen, bleibt nur der neue Renault Master. :) Und von dem Fahrzeug bin ich überzeugt, ich war schon mehrfach beim hiesigen Renault Truck Großhändler zum quatschen und "Probesitzen". Jetzt kommen 2013 auch endlich WoMo-Modelle mit dem richtigen Grundriss und meiner Wunschgröße auf den Markt, Hobby sei Dank. :) Mehr werde ich ja auf dem Caravansalon sehen und beurteilen können. Ich freue mich auf die Innovationen 2013! Es kann nur besser werden! Und zum Thema GfK: Nach mehreren Jahrzehnten Holzrahmenbau war die Umstellung überfällig da ja schon viele Hersteller, gerade auch aus dem Ausland, seit Jahren mit GfK-Sandwich bauen und gute Erfahrungen vorliegen. Die deutschen Hersteller fingen mit Eura 2007 auch an, der Rest tat sich etwas schwer,(wegen der Investitionen?), aber jetzt kommt ein Hersteller nach den Anderen nach. Wer weiter pennt wird auf der Strecke bleiben. 8) Der Vergleich mit den Duschwannen bezog sich auf Spannungsrisse. Das mit den Booten aus der Anfangszeit des GFK-Baus stimmt so nicht und hinkt gewaltig. Spannungsrisse an den kraftschließenden Stellen gehören zum Alltag bei entsprechend alten Schiffen. Undichtigkeiten bei den Durchbrüchen sind ebenfalls ein sehr bekanntes Problem. Osmose durch Haarrisse im Gelcoat sind ein Standardproblem und sorgen für den Erhalt eines ganzen Industriezweiges. Selbst bei den schwedischen premium Marken wie z.B. Hallberg Rassy. An den nicht holzgestützten Stellen wird des GFK spröde und wabbelig, gerde bei älteren Schiffen. Und das, obwohl dort Materialstärken verwendet wurden, die ein 3,5 to Womo erzittern lassen würden. Gewicht wurde dort nicht als Problem verstanden, sondern trug mit zur Stabilität bei. Der Sandwichaufbau kommt auch aus der Zeit und hat seine Berechtigung.
Ich hab schon viel alte Boote gesehen, allerdings nichts von einer nahezu unbegrenzten Haltbarkeit des GFK. Erst letztens bei einer 4 Jahre alten Bavaria hatten die Klampen im GFK spiel und das Wasser suppte in das Laminat. Gruß, Stephan
War das der : --> Linkäfer_Suleika.jpg
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