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Wohnmobilkontrolle am 27.07.2012 auf der A 61 bei WormsSolange Überladung in Deutschland kaum bestraft wird, sind solche
Kontrollen überflüssig, da sich kein Unrechtsbewusstsein bilden wird. Gruß peter Eine sinnvolle Hilfe wäre eine eingebaute Waage für jedes Rad im Auto. Dann hätte man eine ständige einfache Gewichtskontrollmöglichkeit. Besonders für Mietmobile ein Sicherheitsgewinn.
Dürfte auch nicht so teuer werden und sollte sich durch einmal Knöllchenvermeidung bereits amortisieren. Moin !
Eine weitere sinnvolle und auch kostengünstigere Maßnahme wäre vielleicht auch, wenn jeder Caravaner oder Wohnmobilist soviel Eigenverantwortung entwickeln würde, dass er vor der großen Tour auf die Waage fährt. Dies ist an vielen Stellen möglich (Raiffeisen, Mülldeponie pp.) und kostet häufig nur einen Obulus für die Kaffeekasse. Aber da wird dann der gesamte Hausstand mitgenommen und man ist mächtig erstaunt, dass bei einer Kontrolle Überladung festgestellt wird. Überhaupt wird das Thema "Gewicht" bei vielen nicht ernst genommen. Dabei wird vergessen, dass sich im Fall des Falles die Fahreigenschaften des Gespanns oder des Womos heftigst verändern. Dabei geht es eben nicht nur um meine sondern auch um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Gruß Klausimaus Klausimaus, das funktioniert doch nicht.
Wenn jemand einmal ein Wohnmobil mietet, kannst du nicht verlangen, dass er sich plötzlich mit den Gewichten auskennt. Der Vermieter hat meist keine Waage und die Aufklärung ist individuell verschieden. Da kommst du mit Gesetzen, Kontrollen, Strafen nicht vernünftigen Ergebnissen. Wenn es irgendwo eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, kann man bei Übertretung mit Strafen arbeiten, denn jedes Fahrzeug hat einen Geschwindigkeitsmesser. Wenn man wegen leerem Tank liegenbleibt, kann man bestraft werden, denn jedes Fahrzeug hat eine Tankanzeige. Wenn der TÜV abläuft kann man bestraft werden, denn jedes Fahrzeug hat eine Plakette, die man ablesen kann. Das Eigengewicht des Fahrzeuges kann der Laie nicht einfach messen, da er dazu kein Messgerät hat. Der Verweiss in Foren auf eine Müllkippe oder ähnliches kann nicht ernsthaft als Hilfestellung gesehen werden. Ein Neuling kennt das Forum evtl. nicht. Der Gesetzgeber sollte den Vermietern vorschreiben, dass eine Waage in jedem Verleihfahrzeug eingebaut sein muss. So wie er eine OBU, einen Fahrtenschreiber im LKW, eine Gasprüfung, Wintereifen, rotweisse Warntafel für den Fahrradträger (Italien) vorschreibt, wäre eine Waage zumutbar. Mal andersherum gefragt:
Warum wird eigentlich erwartet, dass der normale Wohnmobilfahrer überhaupt Ahnung von Zuladung, Gesamtgewicht und Co hat? Und das meine ich nicht Abwertend. Eine Rote Ampel darf man nicht überfahren, das lernt man beim Führerschein. Zu schnell fahren darf man auch nicht, das lerne ich auch dort. In ein Auto mit 5 Sitzplätzen, darf ich 5 Leute setzen. In ein Womo mit 4 Sitzplätzen darf ich plötzlich nicht mehr 4 Leute mitnehmen, weil es mit 2en überladen ist?! Auch, dass ich in mein Wohnmobil nur 1 Paar Schuhe mit in den Urlaub nehmen darf, weil der Womo-Hersteller die Fahrzeugdaten getürkt hat - das lerne ich eben nicht beim Führerschein. Mal davon abgesehen, dass laut Bericht 20% der Wohnmobile leicht überladen waren und nach Umräumen weiterfahren konnten. Wo bleiben die geschätzten 95% überladenen Wohnmobile, die sich laut Wohnmobilforum als tickende Zeitbomben auf deutschen Straßen bewegen? Gruß
Natürlich kann er das! War eine unserer ersten Anschaffungen nach Kauf des Wohnmobils: --> Link Bei entsprechender Abnahmemenge könnte jeder Wohnmobilhersteller das Ding als Zubehör für um 70,- bis 90,- € anbieten - aber dann würde er auf die Problematik seines Produkts hinweisen. Also tut er es nicht, :roll: Volker :wink:
Das hat nix mit WOMO-Fahrern zu tun. Das gilt genauso für ganz normale PKWs. Nur - die beladen ihr Büchsen meist nicht so hoch. OK. Ich hab auch schon Leute beim Baumarkt gesehen... :vogel: aber sonst ehr nicht. Wirklich auf die Nase fallen meist nur Fahrer von Mietmobilen und halbinformierte Erstkäufer auf einer der ersten Urlaubsfahrten (kühne Behauptung von mir). Alle anderen die mit Übergewicht unterwegs sind wissen das sehr wohl und nehmen eine Kontrolle in Kauf da sie um Verrecken nicht mit einem LKW unterwegs sein wollen. Und ich kann das sogar durchaus verstehen. Das bringt so ungeheuer viele Nachteile und Einschränkungen mit sich das ich mir das auch sehr gut überlegen würde. Auch wenn das viele versuchen immer und immer wieder schön zu reden. - Für die meisten Leute ist eine LKW-Zulassung der letzte Mist. Es ist eben Fakt das man mit einem 6m Mobil unter 3,5t gerade mal noch so mit 2 Leuten unterwegs sein kann. Fast alles was darüber hinaus geht kratzt voll aufmunitioniert schon stark an der 3,5t - Grenze. Da die Hersteller aber WOMOs verkaufen wollen frisieren sie die Zahlen bis hart an die Grenze des gesetzlich Erlaubten oder gar auch manchmal darüber hinaus. Da hilft als Erstkäufer nur vorab lesen lesen lesen. Und vor dem Kauf die Fahrt auf die Wage. Stelle ich dann fest das nur halb vollgetankt ist, kein Wasser im Tank ist und die Schwiegermutter auch noch fehlt und ich nur noch 100Kg überig habe wird wohl irgend etwas faul sein. Entweder der Händler hat wegen der besseren Strassenlage die Holme mit Blei ausgegossen oder er will mich beschei**en. chappeau
leute ich bewundere eure sklavische vorschriftentreue, echt deutsch!, mir geht das leider vollkommen ab, insbes wenn ich weiß, dass viele womos auf 3,5t abgelastet wurden, aber technisch 4to vertragen. insbesondere hier kann ich keinen sinn erkennen die kiste nicht mit 4t zu fahren. bei unseren vorgänger womos hab ich regelmäßig ein paar hundert kilo zu viel dabei gehabt, immer ohne schlechtes gewissen. mein jetziges hat 1 t zuladung (gewogen) weil es um 500kg OHNE TECHNISCHE änderung aufgelastet wurde, daher meine meinung das mit der überladung um ein paar hundert kilo ist oft reine sesselfurzerei lg olly
Absolut deiner Meinung. Leider sieht das die Rennleitung ganz anders. Gerade im Ausland. Und die kassieren dann auch gleich richtig ab!
Bevor wir uns ein eigenes zulegten, haben wir einige Male bei zwei verschiedenen Vermietern eins ausgeleihen. Einer hat so gut wie keine Einweisung gemacht, der andere (McRent) dafür umso ausführlicher. Aber "Gewicht", "Überladung" oder sonstige verkehrsrechtliche Einschränkungen kamen nie zur Sprache. War auch egal, es ging einzig um den Spaß und nicht um Kilos. Und als wir schon längst ein eigenes hatten, habe ich per Zufall irgendwo gelesen, das ich über 2,8t garnicht auf dem Gehweg parken darf. Möglich, das ich davon mal in der Fahrschule gehört habe, aber nach 25 PKW-Jahren ohne Notwendigkeit geht sowas auch völlig unter, obwohl das natürlich nicht vor Strafe schützt.... Diese Gedankenlosigkeit vermute ich auch bei vielen Schwer-Mobilen, die einmal im Jahr temporär Umziehen nach dem Motto: Stau- und Frei-räume sind zum Füllen da. Wir sind ohne Kind und Rind und ohne Hund und Katz unterwegs und haben daher eher weniger ein Gewichtsproblem (also zumindest das Fahrzeug) Ist doch egal was die kontrollieren ,denn:80% waren auch dort korrekt Unterwegs
Wir dürfen doch auch nicht betrunken Autofahren .....und -> wieviele werden erwischt :?:
Das mit abgelasteten Womos ist sicher ein Argument, jedoch finde ich die Aussage mit "ein paar hundert kg" schon gefährlich - weil eben gewisse Toleranzen hier sicher ausgereizt sind. Das bezieht sich natürlich, wie hier schon geschrieben, auch auf Autos, Anhänger etc. - Problem ist dazu nicht nur die Unkenntnis (welche gefährlich werden kann) sondern auch häufig das unvermögen, das es einfach zuviele Menschen gibt, welche gar nicht fahren können - das alles aufaddiert, steigt die Verkehrsgefahr immer weiter...ein leidiges Thema. Richtig ist sicher auch, dass es mehr kontrolliert, sowie härter bestraft gehört :)
Richtig ist meiner Meinung nach auch, das die 3,5 to Grenze vollkommen willkürlich ist, und für Wohnmobile abgeschafft werden sollte. Diese sachlich kaum zu begründende Grenze verursacht doch das Gewichtsproblem hauptsächlich, weil so die Zuladung für die Fahrzeuggröße einfach nicht ausreicht. Technisch wäre es kein Problem, Fahrzeuge mit größeren Zuladungen zu bauen, die Kosten wären durchaus akzeptabel und der Sicherheit wäre so vermutlich viel mehr gedient.
Irgendwo muß es Grenzen geben, denn die Nutzer werden immer nicht nur versuchen, die Grenzen nach oben zu verschieben, zu ihrem eigenen Vorteil, sie tun es auch, wie man allenthalben hier und auch in allen anderen Foren lesen kann. Es ist wie mit den Alkohol - oder Geschwindigkeitsbegrenzungen. Viele machen sich eben ihre Toleranzgrenzen selber, die sie so lange ausschöpfen, bis sie erwischt werden bzw. bis es zu Problemen kommt. Nicht nur zu Ihren eigenen Ungunsten, sondern auch zum Leid, zu Ungunsten anderer Verkehrsteilnehmer. Concorde Carver 692 L Occasion ? |