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Kalifornien, Womo oder Hotel...wer war schon unterwegs?Hallo,
ich suche Tipps aus erster Hand :) Wir wollen nächstes Jahr ende April/Anfang Mai nach Kalifornien. Rundreise über die Nationalparks,deth valley, las Vegas, Grand Canyon, Los Angeles, die Küste wieder hoch nach San Francisco. Nun meine Frage: Hotel oder Womo. Als überzeugter Womo Fahrer fällt mir die Antwort zwar leicht, aber der Unterschied zwischen Mietwagen und MIttelklassehotel zu Mietwagen fällt nicht sehr groß aus. Deshalb stellt sich mir die Frage was tun... Kann mir jemand etwas zu Campingplatzpreisen in Kalifornien sagen...frei stehen ist verboten.. Derzeit habe ich ein Womo, ähnlich eines Kastenwagens. Der ist nur 5,80 m lang und 2 m breit. Da bekommt man auch in der Stadt noch mal einen Parkplatz. Die Rundreise hab ich schon gemacht, einmal mit Zelt, und einmal mit in Motels übernachten. Ist allerdings schon lange her.
Die Campgrounds in den Nationalparks sind nicht teuer, es gibt eine Karte die den Eintritt in Alle ermöglicht. Ende April ist früh, da wird es noch Schnee in den Bergen haben, teilweise werden die Pässe in Yosemite und Sequoia Parks, generell den Bergen noch zu sein, was zu Umwegen zwingt. In diese Falle bin ich auch schon gelaufen...... Und natürlich kann nachts es kalt werden in den Bergen. Hallo Sabine und Anhang,
wir waren vor etwa 5 Jahren an der Westküste. Wir zogen WoMo vor, und zwar ein Mietfahrzeug. Haben hier in Deutschland über CANOUSA gebucht (hatten schon in früheren Jahren Kanada und Florida bei denen gebucht) und waren sehr zufrieden. Wir buchten kleinstmögliches WoMo (21" - kein Pickup, weil der nicht durchgängig ist). War alles super. Allerdings darf man in der Jahreszeit, zu der Ihr fahren wollt, mit dem WoMo nicht ins Death Valley, das geht erst ab Oktober! Denn zu dieser Zeit können schon mal 50 Grad Celsius dort herrschen. Wir waren von Mitte September bis Ende November unterwegs und hatten im Oktober im Death Valley immerhin noch 37 °! Allerdings dann am 22.10. im Grand Canyon Schnee! An die Preise auf den Campgrounds kann ich mich nicht mehr erinnern, aber sie waren moderat, sofern man die staatlichen Campgrounds in den NPs besuchte. In den Städten gibt es meist private Campgrounds, die teuer sind und nicht sehr komfortabel, da die Amerikaner ja riesige WoMos haben mit mehr Komfort als auf den Campsites. Für wie lange wollt ihr denn drüben bleiben? Wir hatten damals gerechnet und festgestellt, daß man mindestens 4 Monate bleiben sollte, wenn sich die Mitnahme des eigenen WoMos lohnen soll. Außerdem hat drüben jedes WoMo Klimaanlage, die man auch braucht. Habt ihr eine in Eurem Gefährt? Auf jeden Fall war unsere Reise sehr erlebnisreich und wunderschön. Macht Euch mal bei CANOUSA schlau. Wir bekommen immer die Newsletter von denen. Augenblicklich gibt es wieder Angebote für Frühbucher. Die werben übrigens damit, wenn man woanders die Reise günstiger bekommen sollte, erstatten sie die Differenz. Also viel Spaß bei der Planung und Grüße aus Bayern vom Deandl Wenn ihr mehrheitlich in den Parks und nicht die Städte besucht, würde ich auf jeden Fall ein Wohnmobil vorziehen. Aber auch die Städte kann man gut mit dem Wohnmobil besuchen, da es zwar teure aber bewachte Plätze gibt. Auf der anderen Seite ist eine Reise, wie schon zuvor erwähnt im Zelt und mit Auto und ein paar Motelübernachtungen wesentlich günstiger und kann genauso lustig sein.
Wir haben beides gemacht und beides hat uns gefallen. Mit dem Auto bist du vor allem in den Agglomarationen LA und SF unabhängiger. Vielleicht wäre sogar eine Mischung nicht schlecht. Of kann man in der Nähe einer Stadt einen guten Campingplatz finden und für ein paar Dollar ein Auto für ein/zwei Tage mieten. Wenn ihr aber mehr als 2 Monate bleibt, würde ich mir das Verschiffen doch gut überlegen. Euer Wagen braucht sicher wesentlich weniger Benzin und ist euch vertraut. Alles hat seine Vor- und Nachteile und seinen Preis. 1998 haben wir eine Tour mit einem Ford Mustang Cabrio gemacht.
L.A., Vegas, Hooverdamm, Gr.Canyon, Denver, Yellowstone, Salt Lake, Reno, San Fran, L.A. ca 7500 Miles. Wir haben uns eine Motelkette, und zwar Motel 8, herausgesucht und immer diese Motels angefahren, überall gleicher Standard und annähernd gleicher Preis/ Leistung. Man ist frei und unabhängig, findet immer und überall eine Übernachtung und mit dem Cabrio war es einfach nur super klasse. Erst vor 4 Wochen waren wir in in den USA. 6 Bundestaaten Kalifornien, Nevada, Utah, Colorado, Arizona, New Mexiko), über 4100km in einen Jeep Patriot
San Francisco, Yosemite Nationalpark, Mariposa Gruove, Death Valley, Bad Water, Las Vegas, Zion Nationalpark, Bryce Canyon, Canyon lands, Capitol Reef, Arches Nationalpark, Moab, Mesa verde, Cortez, Durango, Monument Valley, Grand Canyon, Lake Powel mit Coloradorafting, Lake Mead, Hoverdam und dann zum Abschluss 2 Tage Las Vegas im Tresure Island. Egal womit man fährt, es lohnt und ist problemlos. Extra hier für´s Forum habe ich natürlich die augen auch offen und aus der Campersicht beobachtet. Man findet an allen Ecken und Enden Campgrounds in allen Qualitätsstufen. Landschaftlich sind SEHR viele davon so gelegen, das wir Europäer davon nur träumen können. Wir haben uns abends Motel oder Lodges gesucht und es war absolut easy. Das Land ist einfach nur der Hammer. All die Vor oder Nachteile eines WoMo die wir von hier kennen, gelten dort auch. In die großen Städte möchte ich mit einem riesen Trumm WoMo nicht fahren. Ausshalb jedoch ist es dort einfacher also in Europa. Die Infrastruktur ist optimal, die Strassen breit und selbst Anfänger kommen da locker mit dem Riesenkisten klar. Freistehen ist in den Staaten verpönt, dafür gibt es zu viele Campgrounds und die Gefahr des Freistehens sollte man dort auch nicht ausser acht lassen. Wir werden nochmal rüberjetten. Californien oder Florida würde ich wieder mit einem Mietwagen fahren. Der nächste US Tripp nach Wyoming, Montana, Idaho (Yellowstone) Oregon würde ich mit einem WoMo machen wollen. Denkt daran, das in Eurer Reisezeit einige Pässe noch gesperrt sein werden. Wir haben Anfang Juni oben am Tiogapass noch Schneereste gehabt. Ihr werdet Höhenschilder passieren die über 11ooo Fuß anzeigen ! Oder solche Schilder
Wenn Interesse besteht, stelle ich gerne mal paar Bilder für Euch ein....aber Vorsicht ! Extreme Suchtgefahr ! So stellen sich die AMI WoMo Reisen vor. Statt Roller hinten drann, machen die es so.
Einen Grand Cherokee V8 an der Anhängerkupplung Scheint die klassische Tour im Westen zu werden - hab ich (vor längeren Jahren allerdings) mit einer Gruppen-Womo-Tour gemacht. Ich kann mich an keinen Moment erinnern, wo das Womo als solches ein Problem gewesen wäre, auch nicht in San Francisco oder Los Angeles. Die LA area hat halt tagsüber Staus, aber da stehste mit jedem Fahrzeug, egal wie groß. In Vegas waren wir auf dem Circus Circus Campground ziemlich zentral, in San Francisco (wenn ich mich recht erinner) irgendwo an der fünften Straße, in Los Angeles bei Disneyland. In nem automobilen Land wie den USA alles kein Problem.
Vermieter war (aus dem Kopf) El Monte RV - ging alles ganz gut, aber die Einweisung wäre für Neulinge viel zu knapp gewesen. Übrigens: RV = recreation vehicle... Die Campingplätze - viele, aber nicht ausschließlich, von KOA waren oft sehr gut ausgestattet. Ich erinner mich vor allem gern an die vielen Whirlpools oder gar Swimming Pools, die wir zur Verfügung hatten... Moin,
bin vor vielen Jahren 9 Wochen lang insgesamt 30.000km durch den Westen gekurvt und werde das irgendwann mal mit dem Womo machen. Ergänzend kann ich nur sagen, dass Deine Reisezeit nicht gerade ideal ist. Wir hatten im Juli im Crater Lake NP meterhoch Schnee. Die Straßen waren aber frei. Der Grand Canyon liegt auch knapp 2.000m hoch und in Utah, Colorado und auch sonst liegt in den Bergen bestimmt noch Schnee. LG, Fred waren letztes Jahr ein Vierteljahr im Westen mit SUV unterwegs, es war eins der kältesten Frühjahre in den Staaten. Im Yosemite waren die Päße bis in den Juni geschlossen, ebenso in den Rocky M. NP. Im BryceCanyon gab es Neuschnee Ende Mai, ebenso am Grand Canyon. Für die Womo-Reisenden war es recht kalt in den Bergregionen, die Campings in den NPs großteils geschlossen. Schnee und Tauwasser hat bis in den Juli dort Camping verhindert.
Ihr müßt abwägen, Womo ist bequem, ihr könnt euer Essen selber zubereiten und entgeht der US- Haute Cuisine. Dafür ist die Miete teuer, der Spritverbrauch immens, Citytouren problematisch, Offroad in den tollen Ecken einiger NP geht nicht. Kosten für Campingpl. nicht vergessen. Mit SUV/Pkw seit ihr kostengünstig unterwegs, flexibel und schnell. Der Spritverbrauch günstig bei Jap/Kor. Modellen. Die Miete ggü. dem Womo nur knapp 40% der Womo-Miete. Dazu kommen Übernachtungskosten in Hotel/Motel plus Verpflegung. Hotels buchten wir ein/zwei tage im Voraus über Hotels com, trivago oder priceline. Dabei unbedingt auf die Feiertage in US achten, dann ggf. 4-5 Tage eher buchen. Zusätzlich stellt sich die Frage mit wieviel Personen vereist Ihr ? Je mehr Personen desto interessanter die WoMo-Reise Wir waren zu zweit unterwegs, und fanden es vorteilhaft per SUV/PKW zu reisen. In Anbetracht der Witterung in den Höhenlagen und der Flexibilität die das Auto in Städten und im Gelände bietet ein klarer Vorteil. Die Motels kosten nicht die Welt und waren bequem reservierbar. Wie lange habt Ihr Zeit für die Tour ?
Fangt in SFO an, die Küste runter nach Carmel by the seas, San Simeon, vlt. auch Los Angeles, Richtung Death Valley, Las Vegas und die südlicheren NPs. Den Yosemite plant erst später für den Rückweg ein damit die Bergpässe schon offen sind . Big Pit hat die Highlights bereits aufgezählt, Sedona fanden wir sehr interessant, auch den Oak-Creek Canyon mit dem West-Fork-Trail. Hammer war der Upper Antelope Canyon und das Valley of Fire unweit von Las Vegas und der Canyon de Chelly Hallo,
vielen Dank für eure Meinungen und Tipps.... Es gibt keine ideale Reisezeit...Death Valley ist bis 15. Mai mit dem Womo befahrbar. Die Pässe vielleicht noch zu.. das müssen wir in kauf nehmen. Vorteil wiederum: die Hotels/motels kosten zum Teil nur die Hälfte... Leider sind wir noch lange Jahre berufstätig. Dadurch im nächsten Jahr der 1.Mai, Himmelfahrt und Pfingsten im Abstand von einer Woche fallen, kann ich wenigstens 3 1/2 Wochen Urlaub nehmen... Als Reisebüro haben wir uns CANUSA ausgesucht. Die sind Kompetent was u.a. die Staaten angeht und sehr entgegenkommend!! Reserviert haben wir jetzt den Flug. Der Preis ist derzeit noch niedrig. Vielleicht fällt er ja noch mal .... Wir haben jetzt Auto (SUV) und ein kleines Womo gegengerechnet. Wir werden wohl das Auto nehmen. Wendiger schneller und unter dem Strich gesehen auch wesentllich günstiger. Das Womo kostet das fast dreifache ...und die Motels sind in der Regel nicht sooo teuer (manche Campingplätze sind genauso teuer...) Der Spritverbrauch ist fast doppelt so hoch....Einziges Argument: selber kochen...Wobei ich denke , diese styropur Kühlboxen kaufen, Abends und Morgens frisches Eis rein, Frühstück im Hotelzimmer (wenn nicht dabei) Kaffee gibt es in der Regel in jeder Lobby frisch gebrüht (war zumindest auf der Ostseite so) ...und wenns was warmes sein soll...ne Pizza, Chinese usw...die Amis haben da ja ne große Auswahl... ...und irgendwie habe ich aus den Beiträgen gelesen das ja das Auto ganz gut ist... Ich freue mich schon so wahnsinnig auf die Tour.. und die Bilder...na aber Logo bigpit ...ich warte ....:-) So, und dann acker ich mir eure Touren noch durch... Ach habt ihr einen Tipp für eine gute Karte...? Hallo,
mit CANOUSA seid Ihr bestens beraten. Als Karte hatten wir uns damals bei einer Tankstelle drüben den Rand McNally Autoatlas gekauft (er ist nicht so umfangreich, daß man ihn nicht mitnehmen könnte). Er enthält alle Staaten und sonst viel Wissenswertes; wir sind bestens damit klar gekommen. M.W. bekommt ihr aber auch Unterlagen von CANOUSA - bei uns war das vor Jahren wenigstens so. Eine schöne Reise und Gruß´vom Deandl Gute Entscheidung :)
Wir hatten einen SUV (mittlere Größe) gebucht und einen Jeep Patriot bekommen. Der hatte mit 6 Gang Automatik, 2,4 Liter Hubraum einen Durchschnittsverbrauch von 8.8 Litern. Gerade in der frühen Jahreszeit kann wie schon beschrieben in den bergen noch Schnee liegen, bzw. fallen und da ist man mit einem Allradler gut bedient. Ebenso darf man damit im Monument Valley auch den 17 Meilentripp im Indianergebiet selber fahren. Hier sind wir mittendrinn.
Bei trockener Witterung gerade noch so mit normalen FZG zu fahren, aber dass ist schon grenzwertig und man muss sehr aufpassen, das man sich den FZG-Boden nicht beschädigt. Sobald es etwas regent, ohne Allrad keine Chance und die Einfahrt wird normalen Autos untersagt. Das mit der Styroporbox haben wir auch so gemacht. Beim ersten Supermarkt raus, Box (6.--€) und Eis1,50 bis 2,50€ für 3 Kg) kaufen und 10 Liter Trinkwasser welches ABSOLUT wichtig ist, da man über SEHR lange Etappen keine Tankstellen, Orte oder Shops findet. Man vertut sich da schnell in den Dimensionen und Entfernungen ! Getankt haben wir immer schon, wenn die Tanknadel auf 1/2 Stand was ich Euch auch DRINGEND raten würde. Die Motels kosten ab 36 Dollar, dass war das billiste was wir hatten, war aber auch nicht so schön. Die besseren so um die 80 Dollar und nette Lodges sind ebenfalls ab 80-90 Dollar zu finden. Je nach Region und Komfort aber auch erheblich teurer ! Absolut empfehlen kann ich Euch die Tioga Lodge. man übernachtet da auf knappen 3000m Höhe in einer gemütlichen Blockhütte.
Hier unser Jeep und Die Blockhütte. Ohhhh ist das Gemein...
Eine Frage noch, hattet ihr Hotels vorgebucht, als übers Reisebüro? San Francisco würde ich schon vorbuchen.... was ist mit Las Vegas...? Ach und dann noch: wie rum seit ihr gefahren? Erst Küste oder erst Parks? Ohhhh das dauert ja noch alles sooooo lange :-) Eben ist mein Urlaub für nächstes Jahr genehmigt :-) Wenn da Schnee fällt, dann muß ich ja noch Stiefel mitnehmen....mhhhh und das bei nur 23 KG Gepäck....oh wehhhhh.... Ich habe beim ADAC das tour set angefordert. Mal gucken ob da was kommt... ne Karte wollte ich kaufen um besser zu planen...und ja bei Canusa gibt es dann Karten etc... Also wir hatten keine Motels vorgebucht.
Was man übrigens auch machen kann - der Mittelweg zwischen Womo und Auto - ist einen Van zu mieten. Ich habe das mal in Kanada gemacht. Van gemietet, Matte und Schlafsack gekauft, im Van auf der Ladefläche hinten auf dem Campground übernachtet, ansonsten wie Motel, also im Restaurant gegessen usw. Und ab und an kann man sich ja ein Motel gönnen. Aber das "mitten in der Natur Aufwachgefühl" kriegt man eben mit dem Motel nicht. Spiegel Artikel: Australiens "Graue Nomaden" Argentinien - brauche Tipp für Dauerstellplatz |