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Wohnmobile: Gewogen und zu schwer befunden:... und wer wurde im wesentlichen kontrolliert: Nichtinländer - 1x Belgien, 2xNiederlande. Und da beschweren sich ein paar Deutsche, dass nur sie im Ausland kontrolliert werden.
Auch wenn ich jetzt Prügel bekomme: Überladung ist kein Kavaliersdelikt.
4000 kg statt 3500 kg ist schon ein Hammer und sehr leichtsinnig! "Einzelne Modelle dürfen nicht einmal mit 100kg beladen werden". Solche Modelle (gibt es sie denn wirklich) gehören ab Hersteller in die Schrottpresse!
leider hat der Herr Wachtmeister nicht gesagt, wieviel Toleranz er bereits abgezogen hat. Nur eben "nach Abzug der Toleranz wären es noch 4.000 Kg. Somit muss er ja weit über 4.000 Kg gelegen haben. Er muß etwa 4.125 kg Gesamtmasse gehabt haben.
Abzüglich 3 % Toleranz ergibt sich die Größe 4.000 kg. Die gut 7 min. dauernde Reportage beschäftigte sich mit den "herausragenden" Ereignissen einer sicherlich mehrere Stunden währenden Kontrollaktion mit vielen Polizeibeamten. Sogar Kradpolisisten "jagen den Wohnmobilen hinterher". Bei diesem reißerischen Tenor wäre es natürlich nicht sonderlich dienlich, von den vielen Wiegeprotokollen zu reden, die keine Beanstandung ergaben. Solche "Reportagen" sind Mumpitz - mehr nicht, Volker :wink:
Ich denke, da könntest du recht haben. Leider verkommt Presse und Fernsehen immer mehr zum Sensations- und Hetzmedium. Scheinbar sind nur so die Quoten machbar.
Eine Sendung über Wiegeprotokolle ohne Beanstandung würde ich mir nicht ansehen.
Wo wird denn in dem Bericht gehetzt? Gehetzt wäre sicher der falsche Ausdruck. Es wurde nicht gehetzt, da hast du recht.
Aber für einen Außenstehenden entsteht der Eindruck, dass fast alle WoMos überladen sind. Ein einfaches "Von x Fahrzeugen heute waren y überladen", wäre schon angebracht gewesen. Wobei mich 4000kg statt 3500kg immer noch schocken. So naiv kann man doch nicht sein, dass man das gar nicht wusste. Was meinst Du wohl, wie viele sich jetzt nach der Deiner Meinung nach "Mumpitz-Reportage" endlich mal Gedanken über ihre Zuladung machen.
Das finde ich auch.
Die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich fürchte wieder niemand. Denn das Problem ist bekannt, steht immer wieder in den Zeitschriften, ist Thema in jedem Forum, steht dick und fett in jedem Handbuch, wird aber leider immer noch nicht ernst genommen. Es ist so, wie mit den Raser-Polizei-Berichten. Die kommen fast jede Woche im Fernsehen, trotzdem rasen immer noch viele. Oder wie mit dem Alkohol. Jeder weiß es und trotzdem fahren viele unter Alkohol. Werden sie dann raus gezogen, wollen sie von nichts gewusst haben. Das nehme ich keinem ab. Ich finde, dass diese Kontrollen berechtigt sind. Hallo Zusammen,
diesen Bericht müßt ihr im Zusammenhang mit dem Zeitungsbericht vom 28.07. sehen. Es ist dieselbe Kontrolle. Bei dem "armen" Holländer wurde die Toleranz von 40 kg pro Rad =160kg gesamt) schon abgezogen. Die gesamt Bilanz der Kontrolle sieht für die kontrollierten nicht besonders rühmlich aus. Die Beanstandungsquote lag bei 80%. Viele konnten nur deshalb weiterfahren, da sie mit Umladen und Wasserablassen unter die 10% Marge gerutscht sind. Im Klartext: Überladen waren sie noch immer, aber halt nicht mehr so, dass die Weiterfahrt verboten werden konnte. Sollten diese Fzg. in Östereich oder in der Schweiz nochmal gewogen werden, bleiben sie stehen. Dort gilt anderes Recht. Der arme Hollander hatte sein Maxifahrgestell übrigens von 4000kg auf 3500 kg abgelastet, weil er keinen Führerschein C1 hatte. Dies weis ich (muß mich jetzt outen), da ich der kontrollierende Beamte war. Im übrigen hat Garry in der Frankreichabteilung auch auf eine Kontrolle hingewiesen. Diese fand aber kaum ein Echo hier im Forum. Lesen wohl zuwenige. Schönen Tag noch Heiinjoy das Ablasten wird ja auch tlw. hier im Forum diskutiert:
Keine Beschränkungen bzgl. "LKW-Überholverbot" und keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Technisch ist das WoMo ja ausreichend sicher für das Gewicht. - nur die leidige Rechts- und Papierlage..... Wenn es dann darum geht, dass in Foren und Fachzeitschriften das Gewichtsthema behandelt wird, dann mal an die vielen Gebrauchtkäufer denken, die von den Verkäufern (privaten aber eben auch von den WoMo-Händlern) darüber nicht informiert werden - und ich weiß aus Erfahrung davon. Bin u.a. deshalb auf ein <6m-WoMo umgestiegen. Da habe ich ausreichend Reserven.... (Selbst unter Berücksichtigung aller verbauten Extras habe ich noch rd. 500 kg. Zuladung) _________________________________________________ Danke für das Outing! Das Problem dürfte darin begründet sein, dass viele Hersteller eine angeblich 5 % Toleranz nach oben ausschöpfen, die im Rahmen der Homologisierung des Fahrzeugstyps akzeptiert werde. Diese 5 % sind bei einem 3,5 Tonner bereits 175 kg, die bei der Zuladung fehlen, obwohl sich aus den Papieren etwas anderes ergibt. Dazu kommt das Sonderzubehör, Markise, 2. Batterie, Solar, Fahrradträger usw. mit im Schnitt weiteren 150 kg. zusammen sind das über 300 kg, die von vorneherein und durchschnittlich dem angegebenen Leergewicht laut Fahrzeugschein hinzugerechnet werden müssen. Da bleibt für weiteres Gepäck und volle Wassertanks kein Raum mehr.
Die etwas "kurze" Aussage der kontollierenden Beamten, ein Womo sei kein LKW stimmt. Das sieht man schon von außen und steht auch in den Papieren. Auch ein Womo muss aber eine Zuladung haben, die der vereinbarten und üblichen Beschaffenheit entspricht. Dazu zählt, dass das Fahrzeug mit der Serien- plus der verkauften Zusatzausstattung und vollen Tanks auch eine Mindestzuladung für die "persönliche Ausrüstung" vorsehen muss; DIN 1646-2. Bei einem 4 Personenfahrzeug mit 7m Länge sind das weitere 120 kg. Schaut man sich die üblichen 3,5 Tonner an, dann wiegen die durchschnittlich (Masse in fahrbereitem Zustand) um die 3.150 kg (ohne die meistens ausgeschöpften 5 % der angeblichen Toleranz). Dazu die übliche Sondreausstattung 150 kg, sind 3.300 kg. Dazu die weiteren 3 Personen (1 Fahrer ist im Leergewicht bereits eingerechnet) plus 225 kg, sind 3525 kg. Dazu die persönliche Ausrüstung nach DIN mit 120 kg, sind 3645 kg. Dazu die in der Regel ausgeschöpften 5 % Toleranz, also plus 175 kg, sind realistische 3.820 kg. Dies dürfte das durchschnittliche Gewicht eines 4-Personenfahrzeuges mit normaler Ausstattung und Zubehör sein. Hand auf´s Herz: Wer hat mit Fahrrädern, Kühlschrankinhalt (natürlich 160 Liter mit 28 Liter Gefrierfach für die Urlaubsrationen), riesiger Heckgarage für Stühle, Tisch, Taucherausrüstung und Kinderspielzeugen nur 120 kg persönliche Ausrüstung dabei?? Schon mal verwogen, was das alles wiegt, was man so mitnehmen muss, wenn man nicht ins Hotel fährt? Da würde man mit 4 Personen ohne Töpfe und Fahrräder schon 80 kg ohne weiteres in 4 Flugkoffer packen. 120 kg persönliche Ausrüstung sind also sowieos ein Witz. Und noch ein Trick, der um sich greift: Beworben werden in den Prospekten 150 Liter Frischwassertanks. Im Kleingedruckten der Kataloge steht dann irgendwo versteckt, Masse in Farb. Zustand gemessen mit 20 Liter im Tank. Hersteller und Händler will sagen, man darf nur Wasser für 1 x aufs WC und Händewaschen mitnehmen, den Rest muss man vor Ort auffüllen. In den Fahrzeugpapieren steht von dieser Nutzungseinschränkung gar nichts. Im Kaufvertrag wird so etwas nicht ausdrücklich vereinbart. Viele lesen vorher keine Kataloge, jedenfalls nicht das Kleingedruckte. Der Kataloginhalt wird auch nicht automatisch Inhalt des Vertrages. Also tappt der Käufer und vor allem alle Familen, die nur mieten, in die nächste Gewichtsfalle. Polizei: Das ist doch kein LKW!? So was dummes. Man muss doch mit dem Womo in Urlaub fahren können, ohne am Zielort auf einen Wasserhahn angewiesen zu sein!? Viele fahren nicht zu Wasserhähnen in den Urlaub. Und selbst wenn man das machte, darf man nach der Sani keinen Meter mehr auf öff. Straßen fahren. Der öff. Stellplatz gehört aber dazu!? Und was macht man, wenn das Frsichwasser mit 150 kg zu Grauwasser geworden ist und sich nun die 150 kg im Abwassertank befinden, der tolle, nicht öffentliche Stellplatz aber keine Entsorgung vorsieht? Rausschwitzen?? Verdunsten lassen?? Die Polizei und die Zulassungsbehörden sowie insbesondere das KBA wären gut beraten, diesem Missbrauch nachzugehen, statt die Nutzer nur zu erschrecken und diese dann mit ihrem Gerümpel alleine zu lassen. Abschreckung muss sein, aber dann doch bitte das Übel auch und parallel an der Wurzel packen und die Übereinstimmung der Fahrzeugausstattungen mit den Homologisierungspapieren vergleichen. Ich wette, da stimmt kaum was überein. Ich habe noch nie von Verfahrne gehört, wo die Zulassungsbehörden dies überprüft hätten. Aber ich weiß insoweit auch nicht alles .... In diesem Sinne: Die Kleinen hängt man, die Hersteller bleiben unbehelligt. Der Händler hat kaum einen Ausweg, weil er sonst 3,5 Tonner kaum noch verkaufen dürfte, jedenfalls nicht über 6,5m und für 4 Personen mit großem Küli und Vollausstattung sowie Heckträger und großer Garage. Das Übergewicht der Fahrzeuge hat System und wird aufgrund höherer Ansprüche immer schlimmer. Die Zulassungsbehörden schließen die Augen. Die Hersteller und Händler mahnen sich gegenseitig nicht ab, und schon bleibt der Missstand am Verbraucher hängen. Und geht man dgegen vor, hört man sich stereotyp an, ja ja, der Käufer, so ein erfahrener Camper. Der mußte das doch alles viel besser wissen als der Verkäufer. Deshalb könne er diesen Mangel auch nicht geltend machen, denn schließlich habe er das alles vorher wissen müssen. Komisch nur, dass solche Fahrzeuge bei so leichter Erkennbarkeit des Mangels überhaupt produziert und konfiguriert werden und sich die Händler dafür auch noch den Kaufpreis bezahlen lassen. Sie hätten es als Abkäufer der Hersteller (Zwischenhändler) dann nämlich schon wissen müssen, bevor das Fahrzeug an den Verbraucher überhaupt weiter verkauft wurde. Insofern sind die Kontrollen gut, die Veröffentlichung auch, nur wird sich nichts ändern, wenn man das System nicht bei den Herstellern beginnend ändert. Und da wäre das KBA zuständig aund gefordert. Was tut die Polizei denn, um das auf den Weg zu bringen. Wart Ihr, liebe Forumskollegen, nach dem Ausladen des Anhängers fertig oder geht die Story im Sinne obiger Notwendigkeiten noch weiter; hinter den Kulissen und der Öffentlichkeit? Wohnmobile auf die Waage? Kennt jemand diese Concorde 880? Scheint Betrug zu sein |