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Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

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siasd: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Hallo Leute,

ich habe vor mir Solarzellen auf HAUS-Dach zu montieren. Nun ist es so das man für die Einspeisung ins Netz ca. 18 Cent bekommt aber für Strom ca. 22-24Cent je kWh bezahlt nun liegt es nahe die Energie für die Abend und Nachtstunden zu puffern. (Sonne scheint ja nicht :-( )
Die Anschaffung von extra Batterien etc. lohnt nicht...
ABER was ist wenn ich die Batterien des WOMOS benutze?
1. sind sowieso da und werden während der Woche nicht benutzt.
2. keine zusätzlichen Anschaffungskosten
3. ca. 285 Ah an Kapazität (Aufbaub. 190 Ah, Starterb. 95Ah) sollte über den Abend und Nacht reichen.

Ist das überhaupt umsetzbar?
Wieviel schneller würden die Womo Batterien verschleißen?
Kann man das überhaupt Rechnen?

Schon mal Danke für Eure Meinungen.
Grüße Mirko

pepe53: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Guten Tag Siasd,

welche Einspeisevergütung bekommst Du. Wird über Eigenverbrauch abgerechnet? Bei Vergütung unter Berücksichtigung des Eigenverbrauches ist es relativ einfach. Das WoMo einfach an den Hausstromkreis anschließen und das Laden der Batterien wird vom Staat gesponsert.
Anders sieht es aus, wenn Du nur die Einspeisemenge vergütet bekommst. Dann müßtest Du hinter dem Wechselrichter die 220V abgeifen und von dort in das WoMo einspeisen. Ob dies aber von großem Gewinn/Erfolg gekrönt sein wird bezweifle ich. Dazu sind die Akkus im Mobil doch zu klein.
Die Investitionskosten für einen zusätzlichen Wechselrichter, der auch auf Input schaltet ist auch nicht unerheblich. Schau mal bei SMA.

abenn: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Was willst du dennmit den Batterien anfangen?
Außerdem hättest du lt. EEG dann eine Inselanlage und die muss entspechend gemeldet und beschaltet etc. Werden!

Gruss
Alf

P.s.
285ah sn auch im normalen Haushalt nicht wirklich viel

Ostwestfale: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Lass Dir die Idee patentieren, denn:

- Jede Batterie macht nur eine gewisse Anzahl von Lade-/Entladezyklen mit, danach ist sie kaputt. Macht bei Dir geschätzt alle 2 Jahre (je nach Entladetiefe) einen neuen Satz Batterien. Das Geld bekommst Du bestimmt von den Energieversorgern wieder.

- Hast du beim Laden-/Entladen einer Batterie eine gewissen Wirkungsgrad. Also werden aus 100% Ladung vielleicht 80% oder gar 60% nutzbare Entladung.

Damit machst du vollen Gewinn und schlägst den blöden Energieversorgern eine richtige Gewinnchance aus - zu deinem alleinigen Nutzen!


Bon Voyage

stu: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

/sauer on
/Sarkasmus on
Klasse Antwort, Ostwestfale! So macht man Newbies Mut, sich hier mit ihren Fragen einzubringen!
/Sarkasmus off

Der Thread-Eröffner als offensichtlicher Laie hat ein paar Fragen gestellt. Die hätten auch einfach beantworten werden können, anstatt sie mit ätzendem Hohn und Zynismus zu übergießen. :?

Ich denke, einer sollte vorm Tastenhauen erstmal ein bißchen nachdenken, was er so daherschreibt und an wen er das adressiert. Zumindest ein Emoticon gehört da gesetzt.

/sauer off

allerleirauh: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

siasd hat geschrieben:Hallo Leute,

ich habe vor mir Solarzellen auf HAUS-Dach zu montieren. Nun ist es so das man für die Einspeisung ins Netz ca. 18 Cent bekommt aber für Strom ca. 22-24Cent je kWh bezahlt nun liegt es nahe die Energie für die Abend und Nachtstunden zu puffern. (Sonne scheint ja nicht :-( )
Die Anschaffung von extra Batterien etc. lohnt nicht...
ABER was ist wenn ich die Batterien des WOMOS benutze?
1. sind sowieso da und werden während der Woche nicht benutzt.
2. keine zusätzlichen Anschaffungskosten
3. ca. 285 Ah an Kapazität (Aufbaub. 190 Ah, Starterb. 95Ah) sollte über den Abend und Nacht reichen.

Ist das überhaupt umsetzbar?
Wieviel schneller würden die Womo Batterien verschleißen?
Kann man das überhaupt Rechnen?

Schon mal Danke für Eure Meinungen.
Grüße Mirko


moin.

ich denke, der nutzen der pufferung hängt von der gesamtkapazität deiner geplanten zellen ab.

wie sich sowas realisieren lässt, ohne umklemmen und arbeit..
das müsste sich doch in solarforen wiederfinden?

die idee ist ja nicht neu, was die einspeisung ins netz angeht..

:?: magda

Gast: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

siasd hat geschrieben:1. Ist das überhaupt umsetzbar?
2. Wieviel schneller würden die Womo Batterien verschleißen?
3. Kann man das überhaupt Rechnen?

1. umsetzbar ist prinzipiell alles

2. 2kW a 25 Cent gespart macht in 3 Jahren 500 € Ersparnis, in dieser Zeit verbrauchst Du 1 neue Bordbatterie und 3 neue Starterbatterien, damit sind die 500 € wieder weg. Notwendige Solarleistung bei 12V!! zwischen 600 und 4000 Wp (Sommer/Winter) + zusätzlichen Wandler + Umschaltmimik

3. ja, lohnt aber die Mühe nicht

grüße klaus

stoppie: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Hallo siasd,
zum Thema Einspeisevergütung und Vergütung für den Selbstverbrauch ist noch folgendes zu sagen. Diese Energiemengen müssen über geeichte Energiezähler erfasst werden. Deine Zählverteilung zul Hause müsste also von einem konzessionierten Elektromeister umgebaut werden. Dann ist es auch egal, wann Du von Deiner PV-Anlage einspeisst. Du brauchst Deine WoMo-Akkus dafür nicht. Meines Wissens nach gelten die Vergütungsvorschriften aber nicht für mobile Anlagen (das ist eine Vermutung, kein Wissen!).

Im Übrigen bin ich der selben Meinung wie stu. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

dieter2: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Wenn die Kapazität der Solarzellen groß genug ist das die Womobatterien mit voll werden
könnte er diese Energie am Abend verbrauchen.

Vielleicht nicht übers Hausnetz,aber um zum Beispiel über Nacht den Tiefkühler zu betreiben.

Dazu braucht man keinen lizensierten Elektriker,nur ein Verlängerungskabel.
Wie lange die Batterien das mitmachen ist eine andere Frage.

Gruss Dieter

Idurz: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Nur mal so...:
Die Vergütung für den Eigenverbrauch liegt bei aktuell 8,05 Cent (bis 30% Eigenverbrauch) oder 12,43 Cent (mehr als 30% Eigenverbrauch). Damit ist der Gewinn deutlich: Ich zahle nix für Strom und zusätzlich bekomme ich noch was - in Summe deutlich mehr als 30 Cent pro kwh.

Wenn man sein Verbrauchsverhalten etwas ändert (Wäsche waschen/trocknen nicht nachts) rechnet sich das u.U. schon ohne Wohnmobil als Puffer. Allerdings könnte man das WoMO tatsächlich nutzen, z.B. in dem man über den eingebauten Wechselrichter (Verlängerungskabel) abends den Fernseher betreibt.
Zugegeben - ist ein wenig Aufwand ab das ganz als Spinnerei abtun ist ein wenig kurz gesprungen...

Ich bekomme für meine PV-Anlage noch 52 Cent pro KWH. Von daher muss ich nicht darüber nachdenken...
Grüße
Rudolf

johnny333: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Ich finde die Idee sehr interessant und toll, dass hier solche Überlegungen ihren Platz finden. Ob sich das jetzt rechnet ist eine andere Frage, aber vor einer großindustriellen Vermarktung kann man ruhig ein wenig dem Erfindergeist freien Lauf lassen und ausprobieren.

Die Idee einfach über die Solar-geladenen Womo Batterien abends den TV im Haus zu betreiben ist ganz leicht durchzuführen und spart bereits Energie.

Leider werden solche Pioniere direkt von Allwissenden mit schlechter Ironie ausgebremst. Man kann die Frage zwar auch einfach und fachlich beantworten (Danke Willi), aber scheinbar macht es mehr Spaß die Frage des Erstellers ins Lächerliche zu ziehen und das eigene Ego damit zu stärken.

Schade!

Wenn ich mir überlege welcher Erfindergeist z.B. in den USA tobt, eben weil die Menschen dort einfach in den Baumarkt gehen und die Sache ausprobieren, anstatt sie erst in einem Forum in Grund und Boden zu diskutieren.

Gruß Johnny

biauwe: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Für die direkte Einspeisung des Stroms gibt es auch was für Kleinanlagen:

z.B.: --> Link

Da könnte man die Solaranlage am Tag umschalten 812 V auf 230 V regler) und ohne Zwischenpuffer (Akkus) betreiben.

Gast: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

johnny333 hat geschrieben:Ich finde die Idee sehr interessant und toll, dass hier solche Überlegungen ihren Platz finden. Ob sich das jetzt rechnet ist eine andere Frage, aber vor einer großindustriellen Vermarktung kann man ruhig ein wenig dem Erfindergeist freien Lauf lassen und ausprobieren.

die Industrie ist da schon einen Schritt weiter, es gibt bereits Überlegungen die große Schar der Elektromobile als Stromspeicher zu benutzen

allerdings wird nicht jeder damit glücklich werden, denn was wäre wenn ich losfahren will und mein Elektromobil leergelutscht ist?

grüße klaus

siasd: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Hallo Leute,

Vielen Dank das Ihr so in die Breche gesprungen seit! Ich muß zugeben war gestern Abend schon gefrustet und fand die Reaktion von "Ostwestfale" ziemlich dämlich, aber nun gut damit.

In den nächsten Tagen will ich die Solaranlage ( ca. 5000kWh p.a.) aufs Hausdach setzen lassen. Durch die Änderungen im EEG ist es wahrscheinlich das ich nur noch eine Einspeisungsvergütung von ca. 18Cent bekomme, und keinen Eigenvergütung mehr. Der aus dem Netz gezogene Strom kostet etwa 24 Cent. Das ist das eine....

Meine Idee geht eher dahin z.B. Lastspitzen über die Akkus zu puffern und ebend Abends keinen oder weniger Strom aus dem Netz zu ziehen.
Die meisten Akkus stehen sich eher kaputt Anstelle das sie wegen zu starker Benutzung kaputt gehen.
Mir ist natürlich klar das ich damit die Batterien extrem belaste würde.

Der Gedanke war eher so: z.B. nach 5 Jahren müssen die Akkus eh getauscht werden. Wenn ich Sie als Puffer benutze vielleicht schon nach 4 Jahren. Habe ich nun in den 4 Jahren 200€ gespart und muss für neue neue Batterien z.B. 500€ bezahlen, So habe ich am Ende dann doch 100€ gespart.

Das da ganz viel wenn und aber drin ist ist mir klar und auch das wenn ein Bauteil kaputt geht oder eine Batterie einfach scheiße ist, ich drauf zahle auch.

Übrigens ich habe keinen Solarzelle auf dem WOMO Dach.

(Kleine Storry am Rande: Als ich vor 6 Jahren mein Haus gebaut habe habe ich mir 20cm Vollwäreme Schutz drauf ballern lassen. Dann habe ich eine Wärmepumpe mit Tiefsonden eingebaut, für die Heizung. Und eine weitere Luftwärmepumpe womit ich das Haus belüfte und Warmwasser erzeuge. Das geschiet über dezentrale Zuluft. Sprich ich habe in allen Räumen ein 20cm Loch (Außen-Wand Ventil) in der Wand. Das Resultat ich habe Heizkosten von ca. 440€ und Warmwasser Kosten von 120€ im Jahr. und das bei einem Haus von ca. 150 m² Wohnfläche und eine Frau die in allen Zimmern im Winter immer mind. 23,5 Grad haben möchte. Wist Ihr wieviele Leute mich damals für total bekloppt erklät haben. Heute lassen sich die Selben erklären wie es funktioniert und finden das Konzept plötzlich Klasse)


Viele Grüße

Entstehung eines Sunlight T67 / Carado T448 in Bildern [url]https://plus.google.com/u/0/b/107835094107504367317/107835094107504367317/posts][/url]

rossifumi: Wohnmobil als "Strompuffer" benutzen

Ich denke mal laut.
Du hast Region 300AH, macht bei 12V ca 3,5kW.
Die besten mir bekannten Zahlen für konventionelle Akkus (nicht Li-…) sind 1000 Zyklen Zyklen bei 30% Entladetiefe und 400 Zyklen bei 50% Entladetiefe.
Dh, die Akkus halten alleine durch das Puffern ca 3 bzw 1 Jahre, wenn Strombelastung nicht zu hoch.
Puffern kannst du gut 1,2kW damit 1000mal, entspricht 1200kWh oder 70€ oder 1,8kW x400=700kW = 45€.
Natürlich nur, wenn die Stromstärke beim Laden / Entladen nicht zu hoch ist, denn mit hohen Strömen sinkt zusätzlich die Lebensdauer.
Macht m.E. mit konventionellen Akkus keinen Sinn.
Ein gutes Stück besser schaut es mit LiFePo-Akkus aus.
Die haben (Durchschnittsangaben) bei 80% Entladetiefe so Region 5000 Zyklen und bei 90% ca 3000 Zyklen und halten ganz andere Ströme aus.
Also schon eine ganz andere Hausnummer.
Aber auch da scheint sich die Energiespeicherung nur bei Inselanlagen zu lohnen.
Tip für die Suche: „LiFePo“ und „sonnentau3“, der eine Inselanlage mit LiFePo’s aufgebaut hat.
Gruß
Rossi


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