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luftfederung

alle Typen » VW T5 Motion Autark Woelcke

Reisemobil Beschreibung

    Fahrzeugdaten
    VW T5 Motion Autark WoelckeFahrzeugbezeichnung (Hersteller, Typ, Modell)
    Woelcke AufbauHersteller und Typ des Basisfahrzeuges
    alle TypenAufbau
    Baujahr 2015 Kilometerstand 75000 km EigenausbauDetailierte Angaben zu Ausführung, Baujahr, Kilometerstand
    55000.00 EUROKaufpreis
    NeuNeu oder gebraucht gekauft?
    5.80Fahrzeuglänge
    2.80Fahrzeughöhe
    10 - 12 LiterKraftstoffverbrauch
    Festbett; 2 P. Tisch, Küche, Toilette, Innendusche et cezrraRaumaufteilung (Halbdinette, Stockbetten?)
    GFKMaterial des Aufbaus (GFK, Alu, etc?)
    Mobile Grösse, 4 WD, EigenausbauWarum für dieses Modell entschieden?
    VB Luftfederung hinten geplatzter Balg in AustralienWas gab es bisher für Probleme?
    Ja unbedingtWürdest Du dieses Womo wieder kaufen?
    Der 4 WD Camper ist auf unserer Hompage/Reiseblog: womoofaa.blog technisch ausführlich beschrieben.

    Der Camper wurde für eine Langzeitreise für zwei Personen über mehrere Jahre nach Neuseeland, Australien und USA (2017 - 2019) ausgerüstet und von uns in Eigenleistung ausgebaut. Zur Zeit sind wir in den Staaten, Texas, unterwegs und haben rund 35ˋ000 km zurückgelegt.

    Der VW T5 Transporter ist auf 3.5 t mit einer VB-Luftfederung aufgelastet. Dabei hatten wir in Australien zweimal einen geplatzten Luftbalg. Ursache ist sicher Übergewicht von teilw. 10 % (Wassertank, zwei Ersatzräder und zusätzliche Ausrüstung für Langfahrt) und die zum Teil sehr anspruchsvollen Wellblechpisten in Australien. Vorteil dieser VB-Luftfederung ist sicher, dass durch das weltweite Servicenetz Ersatzteile innert 24-48 Std weltweit verfügbar sind.

    Nachteil von Luftfederungen, sie reagieren sehr empfindlich auf Übergewicht und raue Pistenfahrten. Dies trifft wahrscheinlich auf alle Federsysteme zu, bei der Luftfederung allerdings kommt ein geplatzter Luftbalg ohne Vorzeichen und der Wagen steht still, bzw das Chassis legt sich auf die, in meinem Fall, Hinterreifen. Mit defekte Stossdämpfer oder Folgeschäden an der Achse, Reifen etc. muss man rechnen. Das Auswechseln eines Luftbalges ist keine grosse Sache, vorausgesetzt man hat vorgesorgt und einen Ersatzbalg im Gepäck.

    Überrgewicht in der 3.5 t Gewichtsklasse ist bekannt und wahrscheinlich nicht nur bei Overlander ziemlich Alltag. Das ist die eine Sache, eine ganz andere Sache sind die damit verbundenen Risiken (Federung, Reifen, Achse, Chassis et cetera) und natürlich die Fahrsicherheit.

    Fazit:
    Der Camper hat sich in allen klimatischen Zonen, bei -18 Grad in den CH Alpen bis +45 im Outback von Australien bestens bewährt. Das Wohngefühl ist auch bei tagelangen Dauerregen (Neuseeland) durch die kältebrückenfreie Isolierung der Kabine, die doppelt isolierten Fenster (kein Kondenswasser) sehr angenehm und auch bei grosser Kälte von über -18 Grad (Dieselheizung) oder grosser Hitze +45 Grad (Dach- und Kippfenster) ohne Einschränkung nutzbar. Das Fahrzeug ist sehr wendig, 4WD, erhöhte Bodenfreiheit und Differenzialsperre an der Hinterachse erlauben auch das Befahren von unbefestigten Pisten, wie sie in Australien oft vorkommen. Die Reisegeschwindigkeit ist auch bei langen Distanzen (400 - 600 km pro Tag) mit 100 - 120 km/h sehr angenehm. Ein weitere Vorteil ist sicher auch, dass wir ohne Versorgung 10-14 Tage autark leben können (Wassertank 200 Liter, 200 Watt Solarpanele, kompressor Kühlschrank, Thedfort Toilette, Innen und Aussendusche, 150 Liter Diesetank.

    Was der VW T5 Motion nicht kann, sind anspruchsvolle Wellblechpisten oder sogar Offroadetappen, wie sie zum Beispiel im Outback vorkommen. Die „Gibb River Road“ im NW von Australien als Beispiel, ist mit etwas umsichtiger Planung (umfassende Ausrüstung, zwei Ersatzräder, Wetter) sicher machbar ... aber solche Etappen sind nicht wirklich das Terrain für den T5. Kurze Pistenetappen (Gravel Roads) um mal einen abgelegenen Aussichtspunkt, Nationalpark oder Campground zu erreichen, kein Problem. Das Thema Übergewicht haben wir mit umsichtiger Planung, Entlastung der Hinterachse, Aufrüstung der Reifen, Wassertank auf 3-4 % reduziert, aber eben nicht gelöst :-(

    Bisherige Pannen nach 35000 km: 1 Platten im Outback, zweimal Luftbalg geplatzt, Schock-Absorber (Stossdämpfer) undicht, Keilriemen bzw Keilriemenspanner gebrochen, Fahrspur hinten nach Bodenkontakt verschoben, Radaufhängung hinten rechts verbogen, neuer Reifensatz (heavy duty) R16/75/225 mit 80 PSI und 1120 Kg Reifenlast (USA) und natürliche diverse kleinere Reparaturen/Anpassungen im Shelter selber.
    Detailierte Beschreibung Deines Fahrzeuges (Zusatzausstattung, gefahrene Touren, Kilometerleistung, Wintertauglichkeit, bisherige Reparaturen, maximale Anzahl der Mitfahrer, Raumgefühl.....etc)
    02 Feb 2019 07:39:04Erstellt am
    Eingetragen von
  • Zuletzt bearbeitet am 05 Feb 2019 03:29:42 von omoofaa
 
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