Wie schon angekündigt hat unser Mobil die Fahrt von Weener nach Bensersiel nicht ganz schadensfrei überstanden. Dabei war die einzige ‚Feindberührung’ ein Bahnübergang, der uns einen Moment reduziertes Gewicht und als Abschluss ein sattes Einfedern bescherte, weil ich den Huckel etwas unterschätzt hatte.
Das Fahrwerk ist nicht durchgefedert und es gab auch keine merkwürdigen Geräusche, allerdings sah unser Heckträger auf der linken Seite dann so aus:
Offensichtlich hat es der Schraubbolzen mit der Handschraube geschafft, sich durch die Belastung etwas in das Alu des Vierkantprofils hineinzuziehen, und das entstehende Spiel hat gereicht, dass der schwenkbare Halter verkanten und das Aluprofil unten plattdrücken konnte.
Zur Abhilfe wurde erstmal das gequetschte Profil abgeflext und der Halter am Heck plangeschliffen. Daran angesetzt wurde dann nicht einfach ein neues Vierkantrohr, sondern an dieses wurde vorher ein 4-mm-Aluwinkel angeschweißt und das Ganze dann mit dem Halter verschraubt. Anschweißen an den Halter ging auch wegen der thermischen Belastung nicht.
Die angebrochenen Schweißnähte am Heckträger wurden ausgeflext und dann neu geschweißt.
Das ganze sieht jetzt so aus:
Zusätzlich werde ich wohl noch eine Stütze besorgen, die vom Querholm des Fahrradträgers (zwischen 3. und 4. Fahrradschiene) zur AHK runtergeht und dort die Kräfte solcher Durchwippaktionen ableiten kann.
Und natürlich besser aufpassen nächstes Mal :-)
Die Arbeiten wurden übrigens von der Firma Metallbau Janssen in Holtgast nahe Esens/Bensersiel sehr schnell und freundlich durchgeführt.
Bis denn,
Uwe



Dezember 2025
September 2025