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Irland IV

permanenter Linkvon gnarz18 am 14 Sep 2019 10:00:28


Wir haben im Vorfeld Explorer Pässe gekauft, so sind die Eintrittspreise zwar immer noch hoch aber einigermaßen zu ertragen. Die Wartezeit für das Riesenrad beträgt nur zwanzig Minuten und nach etlichen Ticket- und Sicherheitskontrollen dürfen wir einsteigen. Die Kabinen sind geräumig und gut klimatisiert. Man hat Platz und findet immer einen freien Platz an der Scheibe.

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Das London Eye gefällt uns richtig gut, man hat einen tollen Blick auf das Parlament, Buckingham Palace und die Skyline von London. Ich muss sagen, dass lohnt sich. Nach einer dreiviertel Stunde ist das Vergnügen vorbei und wir müssen wieder aussteigen. Danach wird jede Kabine von drei Leuten mit Spiegeln usw. auf verdächtige Gegenstände untersucht.
Wir gehen wieder zurück und wollen eigentlich noch in die Westminster Abbey. Die ist aber leider schon geschlossen und so fahren wir kurzentschlossen nach Soho. Wir bummeln durch die Geschäfte und Paula findet in der Carnaby Street eine interessanten Schuhladen. Aber nach kurzer WhatsApp-Rücksprache mit ihren Freundinnen fehlt ihr dann leider doch der Mut, sich ein Paar dieser extravaganten Schuhe zu kaufen.

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An Restaurants mangelt es in Soho ja bekanntlich nicht und so gehen wir bei einem Italiener lecker essen. Es wird schon merklich früher dunkel und wir fahren nochmal nach Westminster und gehen dort in einem Pub noch etwas trinken. Fast jeder Pub hat inzwischen Security-Personal und wir müssen immer unsere Rucksäcke öffnen. Auch abends ist das London Eye sehenswert und im Farbenspiel echt ein Hingucker.

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Um kurz nach zehn sind wir wieder an der Bushaltestelle für die Linie 215 in Walthamstow Central. Erstaunlich ist, dass hier mitten in der Stadt Füchse leben. Eines der hübschen Tiere streift über die Busstation auf der Suche nach was Essbarem. Gegen elf Uhr abends sind wir dann ziemlich geschafft wieder am CP.
Lange schlafen können wir am nächsten Morgen nicht, man will ja schließlich was vom Tag haben. Und so sind wir gegen zehn Uhr wieder an der Westminster Abbey. Es gibt schon eine lange Warteschlange und der reguläre Eintrittspreis von 23 Pfund/Person lässt mich schon schlucken. Es wird in das Gotteshaus reingesteckt was an Touris reinpasst, man darf nicht fotografieren und tippelt durch die verschiedenen Kapellen.

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Also jetzt nicht falsch verstehen: es ist eine tolle und beeindruckende Kirche, aber die Touri-Massen nehmen diesem Ort jegliche Würde. Ziemlich enttäuscht machen wir uns auf den Weg zu Madame Tussauds, um den letzten Eintritt von unserem London Explorer Pass einzulösen. Wieder langes Anstehen und Sicherheitschecks bis man zum Ticketschalter kommt und dort ein Ticket für einen bestimmten Timeslot bekommt.
Bis es soweit ist, vertreiben wir uns die Zeit in der nahen Bakerstreet (genau, die mit Sherlock Holmes). Mit dem Timeslot funktioniert das Ganze eigentlich ganz gut, natürlich müssen wir erneut durch die Sicherheitskontrollen aber dann sind wir auch schnell bei den Wachsfiguren. Das Ganze ist dann aber irgendwie eine ziemliche Enttäuschung. Es ist zwar mal ganz interessant so die körperliche Präsenz eines Barack Obamas zu sehen, aber die Figuren sehen alle sehr maschinell gefertigt aus.

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In jedem Kinofoyer kann ich mir lebensgroße Puppen von den Kinohelden ansehen. Früher muss das bestimmt ein Erlebnis gewesen sein, als die Puppen noch handmodelliert waren. Aber heutzutage da die Wirklichkeit durch Computer so veränderbar und reproduzierbar geworden ist, entlocken die Figuren in uns keine große Begeisterung.

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Interessant ist natürlich, dass man einen Boris Johnson direkt neben einen Trump gestellt hat. Obama und Mandela dagegen stehen zusammen im gegenüberliegenden Display...

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Viele Engländer nutzen die Chance, ein Selfie mit sich und den beiden Dep.. zu machen, wobei Gesten und die Mimik eindeutig darauf schließen lassen, was man von den beiden … so hält. Ziemlich blöd finden wir die Figuren von Star Wars oder den Marvel Helden, die kann man sich wirklich auch im Kino Foyer anschauen. Neben den Wachsfiguren wird noch ein 4D Kino Besuch “geboten”, in dem ein kurzer Marvel-Film gezeigt wird. Anschließend kommt dann der unvermeidliche Shop, in dem man dann Lego Star Wars und den ganzen Marvelkram kaufen kann. Selbst Paula ärgert sich über den Besuch.
Wir nehmen die U-Bahn und fahren nochmal zur Oxford Street, wir laufen was durch die Geschäfte und schauen uns die Straßenkünstler an.

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Während unseres Urlaub hörten wir in den deutschen Nachrichten, dass eine Frau und ihr Sohn vom Bahnsteig auf die Gleise gestoßen worden sind. Schlimme Sache! Während in Deutschland noch diskutiert wird, wie die Gefahr eingedämmt werden kann, ist die Tube an diversen Bahnhöfen bereits mit Schutztüren ausgestatten, die sich erst öffnen, wenn der Zug schon steht.
Um uns auch mal eine neue Gegend in London an zu sehen, nehmen wir die U-Bahn zu den Docklands. Tolle Gebäude und bestimmt bald auch ein lebendiges Viertel.

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Wir bleiben allerdings nur kurz, laufen etwas zwischen den alten Speichern und den Hochhäusern hindurch und gehen in einem der zahlreichen Lokale etwas trinken. Gegen elf sind wir wieder auf dem CP. Da so ein Tag in einer Stadt schon anstrengend ist, schlafen wir am nächsten Morgen etwas länger. Wir müssen es heute nur noch bis Dover schaffen, so dass wir uns Zeit lassen können.

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Wir machen einen Stop in Rochester, gehen Kaffee trinken, besichtigen das Castle und gehen in der Cathedral Minigolf spielen. Es ist nicht irgendein Minigolf, vielmehr möchte der ortsansässige Brückenverein den Besuchern die vielen verschiedenen Brückenarten näherbringen. Rochester hat schließlich eine lange Brückengeschichte. Das Spiel in der Kirche kommt uns zunächst doch ein wenig merkwürdig vor. Dann werden wir während des Spiels gebeten für 5 Minuten innezuhalten und einer kleinen Andacht zu folgen. Recht pfiffige Kooperation von Kirche und gemeinnützigem Verein, so kann man Leute mit ganz unterschiedlichen Interessen doch in der Kirche zusammen bringen.

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Kurz nach Mittag fahren wir dann nach St. Margaret’s at Cliffe zu “unserem” Pub direkt am Meer. Wir haben uns vorher schon beim Coastguard telefonisch angekündigt und es wurde uns gesagt, dass es “voll” würde und wir rechtzeitig da sein sollten. Und tatsächlich, ein Womo steht schon auf dem Parkplatz. Da der kommende Montag Bank Holiday ist, steppt beim Coastguard der Bär. Der Strand ist gut besucht und die enge Strasse runter zum Pub ist gut befahren.
Im Laufe des Tages gesellen sich noch weitere 8 Wohnmobile dazu! Schade ist, dass wir die Einzigen zu sein scheinen, die abends dort auch zu Abendessen. Somit wird es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Coastguard seine Pforten für Womos schließt. Oder die Anti-Womo-Fraktion im Dorf dem Ganzen einen Riegel vorschiebt.

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Die Sonnenaufgänge am Coastguard sind phänomenal und obwohl wir schon viele hier gesehen haben, muss ich einfach immer wieder Bilder machen.

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Früh geht es dann zur Fähre und wir verlassen Dover pünktlich um 7:25.

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Um kurz vor 14:00 sind wir dann staufrei wieder zurück in Aachen.


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