Hans-Werner bloggt

Jahreswechsel in Braubach 2009/2010


Text und Fotos: Hans-Werner





Ein ruhiger Tag bei wolkenschwerem Grau.

Der Rhein, er zeigt sich wild und rau.

Wir sitzen im Warmen und sehen heraus,

Wir stricken und lesen in unserem rollenden Haus.

 

Kraftvoll fließt der Strom dahin,

Schauen das wilde Treiben des Holzes darin.

Mitgerissen von des Wassers Urgewalt,

Alles was herum lag und war alt.

 

Ein monotones Stampfen schleicht heran,

der Schiffer treibt den Kahn flußan.

Jetzt zeigt der Rhein die ganze Kraft,

Bis zur Biegung haben sie es bald geschafft.

 

Ein Schiff kommt schnell näher und treibt mit den Wellen.

Im Ballsaal tummeln sich die tanzenden  Paare im Hellen.

Sie drehen sich im Kreis oder stehen auf Deck – ein Kuss.

Die Dunkelheit zieht auf, ein Leuchten verbleibt auf dem Fluss.

 

Dann kehrt wieder Ruhe ein ins Bild.

Eine Ruhe, wie sie auch bei uns jetzt gilt.

Bis Blitze zucken durch das Tal.

Ein buntes Leuchten und Knallen zeigt sich überall.

 

Das neue Jahr wird von uns nun begrüßt und mit viel Hoffnung treten wir heraus,

doch es herrscht Ruhe auf dem Platz, kaum einer ist da draus.

Vereinzelt wird ein „Prost Neujahr“ gesprochen.

Viele haben sich nach drinnen verkrochen.

 

Jedoch nach einiger Zeit macht sich die Stille wieder breit.

Wir beide sind glücklich, im neuen Jahr und zu zweit.