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Lebensmittel nach Irland mitnehmen


hd301165 am 25 Mai 2015 14:48:40

Hallo an alle,

so, noch 100 tage, dann gehts für drei Wochen auf die Insel.

In der WOMO-Reihe der Eheleute Rohland ist erwähnt, dass die Einfuhr von frischen Fleisch- Geflügel- und Molkereiprodukten verboten sei.

Wenn ich das richtig verstehe, darf keine Wurst, Käse, Joghurt, ungekochte Eier, Grillfleisch, nichts eingeführt werden.

Sehe und verstehe ich das richtig ?


Hans

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wolfherm am 25 Mai 2015 14:51:51

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Acki am 25 Mai 2015 15:39:04

Und wozu muss man Frischprodukte in den Urlaub mitnehmen? :gruebel:

Aretousa am 25 Mai 2015 15:52:23

Acki, ich kann mir nicht vorstellen, dass du den Kühlschrank bei der Fahrt von einem Land in ein anderes restlos leerst. Wir haben jedenfalls bei jeder Grenzüberquerung frische Lebensmittel im Auto. Was keinesfalls besagt, dass wir zu Hause Hamsterkäufe tätigen. Vielmehr leben wir auch auf der Anfahrt zur Fähre (im Fall von GB und Irland) im Wohnmobil.

Zeitweise betraf das erwähnte Verbot auch Konserven und verarbeitete Produkte. Leider habe und finde ich keine aktuellen Angaben.

Abgesehen von diesem Einfuhrvebot kann ich dazu raten, Wein und andere alkoholische Getränke von Frankreich her nach Irland mitzunehmen. Die Preise dort sind schon ziemlich abgehoben und das Weinangebot- naja.
Draught Guinness in Dosen kostet in französischen Supermärkten weniger als die Hälfte vom verlangten Preis in Irland.

Acki am 25 Mai 2015 17:59:08

Lena
Ich reise seit Jahren nach dem Prinzip, mich in einem anderen Land jeweils von der lokalen Küche, Landwirtschaft, etc. zu ernähren.
Dementsprechend ist mein Kühlschrank auf der Fahrt nur sehr marginal geladen, was Frischprodukte betrifft.
Und ich freue mich immer riesig auf den ersten Einkauf jenseits der Grenze!
Und entsprechend könnte ich die 20 g Butter und die 35 g Käse am Zoll problemlos abgeben/entsorgen, wenn jemals einer in meinen KS gucken wollte - was aber noch nie vorgekommen ist ...

Aretousa am 25 Mai 2015 18:04:12

Von Deutschland aus können wir leider nicht auf direktem Weg nach Irland fahren. Da müssen wir durch Frankreich durch :cry: :cry: Und dort nur das einzukaufen, was man direkt verzehren möchte, fällt sehr, sehr schwer. 8)

Lancelot am 25 Mai 2015 18:06:16

Aretousa hat geschrieben: Da müssen wir durch Frankreich durch :cry: :cry:

Dann fahr halt über England ... da fällt´s leichter .. :rofl:

(Natürlich Quatsch !)

Acki am 25 Mai 2015 18:14:23

Aretousa hat geschrieben:Von Deutschland aus können wir leider nicht auf direktem Weg nach Irland fahren. Da müssen wir durch Frankreich durch :cry: :cry: Und dort nur das einzukaufen, was man direkt verzehren möchte, fällt sehr, sehr schwer. 8)

Dann bleibt halt nur schmuggeln!
Oder hast Du ein Problem damit? - Ich nicht ... :wink:

Scout am 25 Mai 2015 19:34:39

Das einzige was sich lohnt sind alkoholische Getränke.
Guinness ist in Frankreich billiger als Irland.
In den Fährstädten gibt es die "Wine and Beer Sellers", dort decken sich die Iren kartonweise mit Getränken ein. Die haben auf Sackkarren das Zeug zur Fähre transportiert.


Scout

Roman am 25 Mai 2015 19:49:14

Aretousa hat geschrieben:....Abgesehen von diesem Einfuhrvebot kann ich dazu raten, Wein und andere alkoholische Getränke von Frankreich her nach Irland mitzunehmen. Die Preise dort sind schon ziemlich abgehoben und das Weinangebot- naja..


So manchen wir es auch. Dabei geht es mir gar nicht mal so sehr darum, dass Alkohol in den Nordländern teuerer ist (noch schlimmer ist in dem Punkt ja Sandinavien...), sondern, dass wir oft bei dem "Experiment" Weinkauf im Norden, 3 von 5 gekauften Flaschen letztendlich zur Verfeinerung der Saucen nutzen oder als "Balsamico" an den Salat machen :mrgreen: ....nur soviel Saucen und Salat kann man gar nicht essen.... ;D

Daher erlauben wir uns 2-3 Weinsorten, von denen wir wissen, dass sie uns schmecken, in spezielle Tetrapacks (die mit der Blase drin) zu füllen und ins jeweilige Land mitzunehmen. Ich liebe es mir im Urlaub ein Glas Wein zu "zapfen"... :wink:

In Skandinavien kann es sein, dass wir noch etwas Dosenbier (Dosen aus Frankreich, ohne Pfand...) mitnehmen, da man in den Supermärkten nur das "Kinderbier" (Latöl, wie das schon klingt) mit max 2,8% bekommt.

Alles andere wird dann wirklich vor Ort gekauft.


Roman

hd301165 am 27 Mai 2015 12:53:21

Hallo.
Ich will na nicht Lebensmittel für die ganze Zeit mitschleppen. Aber für die zwischenübernachtung in Frankreich und das Wochenende in Irland.
So wird was im Kühlschrank und Gefrierfach sein für rd drei Tage. Montags wird dann natürlich in Irland eingekauft.

Hans

Aretousa am 27 Mai 2015 13:19:21

So hab ich das auch verstanden.
Während in den 80er und 90er Jahren die Kontrollen noch ziemlich häufig vorkamen, haben wir bei den letzten Fahrten dergleichen nicht mehr erlebt.
Irland hat große Angst vor eingeschleppten Krankheiten, kann man ja auch verstehen nach der großen Hungersnot durch eine bzw. mehrere völlig ausgebliebene Kartoffelernten und nach dem großen BSE Skandal.
Übrigens war es auch in Skandinavien in den 70er und 80er Jahren verboten, Kartoffeln und Zitrusfrüchte einzuführen.
Und mit Schweinefleisch aus Italien oder Österreich ist es ähnlich, wenn mal wieder irgendwo die Schweinpest ausgebrochen ist. Kontrolliert werden allerdings Privat-PKWs/Wohnmobile nicht.

dvdsande am 29 Mai 2015 23:11:33

In Ierland gibt es auch LIDL :mrgreen: :mrgreen:

DirksBiMo am 30 Mai 2015 00:24:35

Moin,
macht euch mal keinen kopp ... Uwe und Anne haben da, wie es sich gehört die Zollvorschriften veröffentlicht .... das ist auch richtig so :wink: .... wirklich kontrolliert wird das aber nicht.
Wir sind das letzte mal in Larne vom Schiff und da wollte niemand was sehen.... also ruhig Blut ... solange ihr kein halbes Rind dabei habt sollte das kein prob. sein.

Wenn ihr "im Buch" genau guckt findet ihr Anne, Uwe & uns mit den Mobilen abgebildet und da waren auch irgendwie noch die letzten "Reste" aus dem Kühlschrank auf dem Tisch. :wink:

Hoffentlich sagen euch die Lesertipps ... insbesondere in Nordirland zu :wink: ... würde uns freuen.



Dirk

hd301165 am 10 Jun 2015 08:38:06

DirksBiMo hat geschrieben:Hoffentlich sagen euch die Lesertipps ... insbesondere in Nordirland zu :wink: ... würde uns freuen.



Dirk



Hallo Dirk,

die Lesertipps habe ich schon genau angeschaut, aber bis jetzt ist die Planung so, da wir in Rosslare ankommen, zuerst die Südküste und Rock of Cashel, danach die "Ringe" und die Westküste fahren wollen, viel Wild Atlantic Way. Aber nicht nach Nordirland hoch, das werden wir in dem Zeitfenster nicht schaffen. Auf der Insel sind wir leider nur zwei Wochen.

Anreise ist am 10.09. mit Zwischenübernachtung Höhe Le Havre nach Roscoff. Rückfahrt zwei Wochen später von Rosslare nach Cherbourg wieder mit Zwischenübernachtung höhe Le Havre. Ausgesucht habe ich da Veulettes sur Mer, Stellplatz fast direkt am Meer.

Somit sind die knapp drei Wochen schnell verplant.

Danke Euch.


Faoinn am 19 Jun 2015 16:13:26

Hallo Hans,
es ist schon sehr Vieles und richtig gesagt worden, das will ich nicht wiederholen.
Als jemand, der hier in Irland ganz überwiegend lebt, kann ich nur nachdrücklich empfehlen, dass ihr euch Wein (falls ihr welchen mögt) unbedingt mitbringen solltet, der ist hier unverschämt teuer (Aldi + Lidl gehen noch, so ab 6,50 Euro für Wein, den wir in Deutschland bei A + L für 2,49 oder 1,99 gesehen haben, in jedem Fall nichts Dolles), bei Tesco, Dunnes etc. gehen trinkbare Weine i.d.R. erst ab 9 oder 10 bis 15, 16 € und mehr € los, die in Germany ein Dittel oder ein Viertel kosten.
Gleiches gilt (man glaubt es kaum) für Bier. Ein Beispiel gefällig: Eine 0,5 l FLasche Erdinger-Weibier = 3,19 € ! Deutsches Pils 2,50 bis 3,50 €. A + L haben Billigbier, da kosten 0,3 l trotzdem noch das 3-fache des deutschen Preises. Selbst Draught Guiness: 2 bis 2,20 € die Dose, die kriegt man in Deutschland oder Frankreich deutlich billiger.
Wer auch mal einen Cognac, Whisky, einen Likör oder so was trinken will, mus in IRL tiiiiief in die Tasche greifen. ALso unbedingt aus Germany oder Frankreich mitbringen, nicht nur wegen dem Preis, sondern auch dem Angebot als solchem !!! Noch ein Beispiel gefällig: Irischer Whiskey (mein Favorit, weil weich und aromatisch): Der "normale" Jameson. Hier kostet die 0,7 Bottle um die 30 Euro, manchmal im Sonderangebot auch mit viel Glück 28. Dieselbe Flasche, original irisch, keine abweichende Qualität, eben nur nicht hier, sondern in D verkauft, kostet in einem Getränkesupermarkt in D 16 - 18 € !!! Ein Witz, nicht wahr, aber leider Realität.
Also daher - wenn ihr echt Geld sparen wollt - nehmt an Alk mit, was geht, sonst zahlt ihr enorm drauf und ärgert euch.
Lebensmittel sollte man auch ruhig mitnehmen, vor allem in Dosen. Das Angebot an Wurst ist hier sehr bescheiden, um es mal so auszudrücken ! Schinken in allen Varianten, Corned Beef auch, Salami geht so (teuer), sonst wird man enttäuscht sein wenn man denkt, das kriegen wir auch alles dort Wenn überhaupt, dann deutlich teurer.
Brot: Die Regale quellen über mit allen Sorten und Marken von Toastbrot/Weißbrot. Außerdem kriegt man in allen Supermärkten, Tankstellen etc. gute Baquettes, das ist schon hilfreich, aber irgendwann kann man die auch nicht mehr sehen. Der Rest ist Abgepacktes, kein Vergleich mit deutscher Vielfalt und Qualität. Sauerteigbrot ist weitgehend unbekannt (Lidl hat eine Frischbacktheke, da gibt es auch ein Sauerteigbrot ("Soerdough"), die Frage ist, wie lange, denn das kaufen nur wenige Leute. Mit Vollkornbrot und Ähnlichem ist es ganz mau, nur in Health Shops und sauteuer 2,50 bis 3 € für ein kleines Päckchen. Der Lidl hat 2 Sorten Knäckebrot, das ist ganz okay.
Also Brot nicht vergessen, jedenfalls abgepacktes und haltbares, dann hat man mehr Vielfalt auf dem Tisch und spart auch noch Geld.
Letztlich fällt mir noch Kaffe ein. Da ist das Angebot auch bei Weitem nicht mit dem deutschen vergleichbar ! Wer bestimmte Sorten/Marken bevorzugt, bringt die besser aus Deutschland mit. Auch Kaffeesahne/Kondensmilch sind weitgehend unbekannt/nicht verfügbar.
Ganz zum Schluss: Wenn ihr über Frankreich fahrt, wäre es wirklich eine Schande, wenn ihr euren Kühlschrank nicht mit leckerem, frischem Käse (!) und auch Pasteten, Wurst und ähnlichen Leckereien füllt !!! Da träumt ihr sonst davon, wenn ihr hier seid und ärgert euch, nicht noch ein bisschen mehr davon mitgenommen zu haben.

hd301165 am 22 Jun 2015 07:23:14

Hallo Faoinn,

vielen lieben dank für deine ausführliche Beschreibung und Erklärung. Ich werde es mir zu Herzen nehmen und so einige mitnehmen.
Worauf ich keine große Lust habe, sind die Pfandflaschen aus Deutschland, da werde ich mit keine Massen an ?packs aus Aldi Lidl reinpacken. 1,5 l für 19ct ist genial. Aber nach knapp drei Wochen türmen sich die Leergutflaschen im Stauraum.

Ich werde versuchen in Frankreich einzukaufen und dort einiges zu bunkern, soviel ich weis haben die ja kein Pfandsystem. So das auf er Insel die leeren Flaschen dann entsorgt werden können. Haltbare Lebensmittel und auch Konserven werde ich von Deutschland bzw. Frankreich mitbringen. Wein, ja, halbtrockener Rose oder gar lieblich. Ja ja, ich weis, aber ich mags halt gerne was lieblicher. Mit dem Bier muss ich nur schauen. Mhhhhh, ein zwei Kisten im großen hinteren Stauraum ? Oder doch Dosen aus Frankreich ? Mal schauen was mir da noch einfällt. Kleine Zapfanlage wäre nicht schlecht, aber die läuft nur auf 230 V.
Whiskey werde ich ein paar Flaschen hier in Großhandel kaufen und dann zuhause als "Präsente" für die Kinder mitbringen. Lach lach.

Aber wir werden auch immer wieder essen gehen und nicht nur kochen oder grillen. Denn letztendlich ist es auch unsere Silberhochzeitsreise und da möchte man sich ja auch mal bekochen lassen in einem Restaurant.

LG
Hans

Faoinn am 23 Jun 2015 01:22:32

hd301165 hat geschrieben:Hallo Faoinn,vielen lieben dank für deine ausführliche Beschreibung und Erklärung. Worauf ich keine große Lust habe, sind die Pfandflaschen aus Deutschland...
Ich werde versuchen in Frankreich einzukaufen...Whiskey werde ich ein paar Flaschen hier in Großhandel kaufen..Aber wir werden auch immer wieder essen gehen...Hans

Hallo Hans,
ich bin sicher, ihr werdet das schon richtig machen ! Pfandflaschen aus Deutschland mitnehmen ist grundsätzlich kein Problem, zumal dann, wenn es eure Lieblingsgetränke sind, auf die ihr ungern verzichten wollt. Billiger werden sie allemal sein als hier. Nur gibt es in IRL kein Pfandflaschensystem, alle Flaschen wandern in die Glascontainer, die es an jedem Supermarkt oder öffentlichen Plätzen gibt. Die Leergutflaschen wieder mit nach Deutschland zu nehmen wäre in der Tat ein bisschen viel Aufwand, also ab in die Tonne damit (oder Plastikflaschen vom Discounter).
In Frankreich bekommt ihr wirklich in jedem Supermarkt („Supermarché“ o.ä.) die leckersten Sachen (Pasteten, Wurst, Schinken, Käse und, und und), und zwar frisch, also keine Dosenkonserven, oft eingeschweißt (wenn nicht, lasst sie euch einschweißen!). Die halten dann meistens 1 – 2 Wochen und ihr werdet eure Freude daran haben.
Ja, und das mit dem Whiskey ist wirklich ein Joke, aber real. Wie oft wurden wir schon von Freunden aus Deutschland gebeten, ihnen doch mal „original irischen Whiskey aus Irland“ mitzubringen. Wir haben bisher dem ersten Impuls widerstanden, bei Ankunft in Deutschland in einen Getränkemarkt zu gehen und dort den Jameson (oder was auch immer) fast zum halben Preis zu kaufen und unseren dankbaren Freunden zu überreichen, sondern haben gleich gesagt, wie es ist.
Letzter Hinweis noch: Das mit Essen gehen etc. ist schon völlig okay, man sollte ja auch die lokale Küche ausprobieren und die Leute dort unterstützen, aber stellt euch mal vorsorglich auf ein erheblich höheres Preisniveau ein, das mit dem deutschen absolut nicht vergleichbar ist! Ich warne besonders davor, Wein zum Essen zu bestellen (in aller Regel unangemessen teuer !!!). Bestellt lieber Mineralwasser oder ein gezapftes („draught“) Beer - soweit erhältlich - und trinkt den guten (mitgebrachten) oder beim irischen ALDI oder LIDL gekauften Wein anschließend in eurem WOMO !
Liebe , viel Spaß und eine gute Zeit in Ireland !!

womi11 am 06 Jul 2015 10:18:52

wir haben noch 4 Wochen, dann gehts für 4 Wochen los, danke für die Infos!....
Super, ich werde dann mal etwas 'Hartgas' zusammentragen....;-)

volki am 06 Jul 2015 14:47:36

Was ich so in der Schnelle nicht gelesen habe, sind die "komischen" Öffnungszeiten der "Alkohol-Abteilung" in den Supermärkten.
Einige Male war die richtig gehend "Geschlossen", wenn wir in einem SM einkaufen wollten.
Vielleicht kann ein "Einheimischer" die gesetzlichen Öffnungszeiten der "Alkoholabteilung" hier posten.

Am Sonntag sind auch viele Tankstellen geschlossen, dh nur noch Automat in Betrieb, sofern vorhanden, und an der Tankstelle wo ich tanken musste, nach unsere Ankunft in Rosslare, ging nur "Maesto" und nur ein fixer Betrag, also nicht einfach volltanken.

Stockalper am 29 Jul 2015 16:05:49

hd301165 hat geschrieben:Ich werde versuchen in Frankreich einzukaufen und dort einiges zu bunkern, soviel ich weis haben die ja kein Pfandsystem.


Servus Hans,
nein, die Franzosen haben derzeit (noch) kein Pfandsystem. Ob Ihr Pfandkisten aus D mitnehmt, müsst Ihr selbst entscheiden... Ich persönlich würde in F pfandfrei einkaufen.

Vielleicht könnt Ihr ja noch erfragen, wie Angebot und Preise auf Eurem Schiff sind, ich tippe mal auf Brittany Ferries, Schiff "Pont Aven", Roscoff - Cork? Wir fahren relativ oft ins UK und kaufen dort immer in Dosen mein Lieblings-Ale "Old Speckled Hen". Kostet dort umgerechnet derzeit ca. € 1,- pro Dose (0,5 l), das ist im Vergleich zu Irland noch günstig und mir schmeckt das Zeug wirklich.

Wegen Brot: wir haben im UK immer einen Toaster mit an Bord, das macht vieles erträglicher. Anonsten finde ich das irische "Soda-Bread" noch ganz erträglich, aber das ist wie immer Geschmackssache. Baguette & Co. gibt es mittlerweile oft und in ordentlicher Qualität, aber will man immer in der Früh seinen schönen Stellplatz verlassen und einen Supermarkt oder Tanke suchen???

Liebe und gute Fahrt!

Christoph

ottomar am 29 Jul 2015 20:03:18

Zum Thema Brot und Brötchen:

--> Link

--> Link

Das ist nur das Beispiel einer Supermarktkette. Es geht also schon, wenngleich wir auch immer einen Toaster an Bord haben.


Zum Thema Bier:

--> Link

Das von Christoph geschätzte "Old Speckled Hen" kostet bei Tesco schlicht doppelt so viel wie auf der Fähre!

frauke am 29 Jul 2015 20:14:20

Ich möchte noch nebenbei bemerken, dass Bierdosen in Frankreich zwar pfandfrei, dafür aber deutlich teurer als in D sind.
Da "lohnt" es sich (leider) schon fast wieder, aus D sein Lieblingsbier mitzunehmen und (wenn man es partout nicht wieder zurücktransportierten möchte) dort zu entsorgen.

hd301165 am 30 Jul 2015 09:42:12

Vielleicht könnt Ihr ja noch erfragen, wie Angebot und Preise auf Eurem Schiff sind, ich tippe mal auf Brittany Ferries, Schiff "Pont Aven", Roscoff - Cork? Wir fahren relativ oft ins UK und kaufen dort immer in Dosen mein Lieblings-Ale "Old Speckled Hen". Kostet dort umgerechnet derzeit ca. € 1,- pro Dose (0,5 l), das ist im Vergleich zu Irland noch günstig und mir schmeckt das Zeug wirklich
]

Hallo,
nein wir fahren Roscoff-Rosslare mit der Irish ferries, Oscar Wild. zurück Rosslare - Cherbourg auch mit der Oscar Wild.

Getränke möchte ich wirklich in Frankreich kaufen. Aber auch Wein von hier mitnehmen. Wird schon alles klappen. habe ja zwei Tage Anfahrt nach Roscoff eingeplant. Da habe ich ja auch zeit nach dieses Getränkemärkten zwischen Le Havre und Roscoff ausschau zu halten.

Meine Frau hat mittlerweile doch bedenken wegen der langen Überfahrt. Denn Sept und dann der Lange Ritt auf dem Meer, Wind, hohe wellen.
Irish Ferries hat uns vor ein paar tagen die kabinennummern von den Zweibett Kabinen mit Fenster schon geschickt. Deck 8 im vorderen Bereich. da schaukelt es schon mächtig. hätte lieber die Kabinen mittig gehabt. Zum glück bin ich Seefest.

Wenn ende Sept. dann die see zu stürmig ist, werde ich umbuchen und versuchen über England zurück zu kommen. Da ich den Flextarif gebucht habe, dürfte das ohne große Probleme möglich sein. muss ich da aber nochmals vor der abfahrt schlau machen.

In sechs Wochen geht's los. freu freu freu freu.


Hans

Stockalper am 30 Jul 2015 13:56:02

Servus Hans,

mach Dir keine allzu großen Sorgen wegen Seegang. Ich bin gelegentlich auch im Winter auf Nordsee und Ärmelkanal unterwegs, alles kein Problem, denn man kann auch im Herbst Glück haben (spiegelglatte See) oder eben nicht.

Meine Frau ist extrem anfällig auf Seegang (ihr wird schon im Ruderboot auf dem Stadtteich schlecht) und schwört auf ein britisches Medikament namens "Stugeron". Der Wirkstoff ist in D glaube ich verschreibungspflichtig, aber an Eurer Stelle würde ich mal den Hausarzt fragen, ob er nicht etwas "Kräftiges" gegen Seekrankheit hat. Also nicht nur Kaugummis, Armbänder und Co., sondern ein richtiges Medikament. Er weiß dann auch, ob das evtl. bei Deiner Frau Wechselwirkungen hat mit anderen Präparaten. Alles, was sich um die Problembereiche "Schwindel" oder "Blutdruck" dreht, darf dann evtl. mit den Präparaten gegen Reisekrankheit nicht kombiniert werden.

Ansonsten: möglichst vor Abfahrt des Schiffes gut essen (Hunger fördert die Seekrankheit) und dann bald ins Bett. Flach liegend erträgt sich das alles leichter!

Gute Fahrt und viel Spaß in Irland!

Christoph

ottomar am 30 Jul 2015 14:21:14

Bei vielen Menschen (nicht allen) hilft gegen Seekrankheit der Verzicht auf histaminreiche Nahrungsmittel (Fisch, Meeresfrüchte, Tomaten, Käse etc.) und Alkohol (besonders Rotwein).

Bei vielen Menschen (nicht allen) hilft das Essen von Vitamin-C-reichem Obst bzw. das Trinken von Obstsäften.

Stugeron ist sehr effektiv, hier insbesondere die verschreibungspflichtigen Tropfen.

Stockalper am 30 Jul 2015 17:28:36

ottomar hat geschrieben:Bei vielen Menschen (nicht allen) hilft gegen Seekrankheit der Verzicht auf histaminreiche Nahrungsmittel (Fisch, Meeresfrüchte, Tomaten, Käse etc.)


... und was soll ich dann noch essen auf dem Schiff???

Aber Du hast natürlich recht! Ich glaub sogar irgendwo mal gelesen zu haben, dass der Wirkstoff aus Stugeron ursprünglich aus dem Bereich der Anti-Histamine stammt - würde also passen. Und den Großteil der obigen Lebensmittel (+ den genannten Rotwein) verträgt meine Frau schon an Land nicht, geschweige denn auf See. Würde also ebenfalls passen!

Christoph

hd301165 am 31 Jul 2015 08:00:21

morgen,

da meine Frau Arzthelferin ist, wird ihre Chefin ihr schon das passende Medikament verpassen. Andere Medikamente nimmt sie nicht.
Letztes Jahr in Ägypten, Ausfahrt zum tauchen, da waren schon 50 cm wellen bei einem 35 Meter langen Schiff zu viel. Sie machte nur Reling Besuche.

Wenn ich mal darüber nachdenke, Nordsee und Kanal. Da kann der Seeweg nach Irland doch schon was stürmischer und wellenreicher ausfallen. Zwischen Amerika und Irland ist nicht viel was die Wellen mal bremsen könnte, bei dem üblichen Süd-West Wind.
Ich freue mich auf jedenfalls riesig auf Überfahrt da ich auch immer mal wieder für ein oder zwei Wochen eine große Motorjacht miete und damit die Niederland unsicher mache.
aber, danke für eure Tips. Alles wird gut. Wenn wir dann wieder zuhause sind, denkt keiner mehr an eine ggf. stürmische und wellenreiche Überfahrt. Eher an die tollen Eindrücke von Irland.

Und wie schon gesagt, im Notfall wird für die Rückfahrt umgebucht und es geht über Old England.


Hans

Faoinn am 15 Aug 2015 15:39:31

volki hat geschrieben:Was ich so in der Schnelle nicht gelesen habe, sind die "komischen" Öffnungszeiten der "Alkohol-Abteilung" in den Supermärkten. Vielleicht kann ein "Einheimischer" die gesetzlichen Öffnungszeiten der "Alkoholabteilung" hier posten.

Hallo Volki,
deine o.g. Anregung ist bei mir irgendwie "durch den Rost" gefallen, sorry ! Das will ich jetzt aber schnell reparieren. Also:
Irland ist ein katholisches Land mit manchen diesbezüglichen Absonderlichkeiten und Widersprüchen (ist nicht abwertend gemeint!). Zwar haben hier die meisten Geschäfte, insbersondere Supermärkte und große Ladenketten wie Tesco, Dunnes und andere (natürlich auch Aldi und Lidl) samstags und - man beachte! - sonntags genau so lange auf wie an jedem anderen Werktag, die "Großen" sogar teilweise bis 22 oder 24 Uhr (Tesco sogar mancherorts 24 Stunden), aber wer glaubt, man könne auch zu jeder Uhrzeit alkoholische Getränke kaufen, der irrt: Von Montag bis Samstag geht das nur morgens ab 10:30 Uhr und am Sonntag sogar erst ab 12:30 Uhr. Die Leute sollen schließlich am frühen Sonntag gefälligst in die Kirche gehen oder wenigsten in sich kehren und nicht an der Flasche hängen. An den anderen Tagen soll damit zumindest dem all zu frühen Alkoholkonsum ein Riegel vorgeschoben werden, d.h. man muss sich bis halt bis 10:30 gedulden.
Wer spät abends noch Durst auf Wein, Bier oder Härteres bekommt und nichts da hat, sollte vor 22:00 Uhr bei den genannten Läden erscheinen, andernfalls gehen nur noch Wasser, Limo, Cola und Co.über die Ladenteke, und da gibt es keinen Pardon.
Das nimmt zum Teill schon recht groteske Züge an. In einigen Geschäften wird dann die Abteilung mit alkoholischen Getränken regelrecht vergittert, mit ausziehbaren, massiven Metallgittern abgesperrt, oder es wird zumindest mit auffälligen Absperrbändern signalisiert: Bis hierher und nicht weiter !!! Wehe dem, der es wagt, sich da durchzuquetschen und so zu tun, als wisse man von nichts ! Betteln, Flehen, Unkenntnis vortäuschen oder der Kassiererin schöne Augen machen sind zwecklos. Das Mindeste, was man erntet, sind mitleidsvolle oder empörte Blicke des Personals und der umstehenden Kunden nach dem Motto: Immer diese hemmungslosen Säufer ! Die Verkäufer riskieren auch empfindliche Strafen bei Missachtung dieser Regel, deshalb halten die sich strikt daran. Da hilft dann nur noch der Gang ins nächste Pub,wo die alte "Last-order"-Regel und auch Sperrstunden längst keine Gültigkeit mehr haben.

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