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Das „grüne“ Ruhrgebiet ist eine Reise wert 1, 2


Julia10 am 31 Mai 2015 09:49:53

Das Ruhrgebiet hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Riesige Park- und Sportanlagen entstanden und entstehen auf Industriebrachen.
Ehemalige Halden, umgestaltet zu Erholungsparks. Natur entwickelt sich, teils angelegt, oder auch selbstständig in den verschiedensten Formen und Farben.
Industriekultur, Bergmannsiedlungen, Flüsse und Kanäle, dann denen man entlangradeln oder wandern kann, bieten abwechslungsreiche Aus- und Einblicke auf engstem Raum.
„Erklimmt“ man die Halden, belohnt ein umwerfend weiter Blick in die flache Landschaft den Besucher.

Es gibt verschieden Themenrouten durchs Ruhrgebiet, die man sich, je nach Interesse, gut zusammenstellen kann.

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Panoramen
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Ankerpunkte


Beginnen wir in Hamm :!:

Der Maxipark, die erste Landesgartenschau in NRW, wurde auf einem ehemaligen Zechengelände errichtet und ist auch heute noch sehenswert. Auf den großten Parkplätzen vor dem Gelände kann man auch gut über Nacht stehen.



Der gläsere Elefant ist weithin sichtbar. In den Herbstferien erstrahlt der Park in unterschiedlichsten Farben.



Riesige Staudenbeete durchziehen das große Gelände.



Das Schmetterlingshaus sollte man unbedingt anschauen.



Große, attraktive Kinderspielplätze, bieten sich zum Toben an.



Weiter geht zum Lippepark Hamm
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Von diesem Aussichtspunkt schweift der Blick weit über den Stadtteil.




Bild[/url

Kaum eine Sportart, die man hier nicht betreiben kann.




[url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild



Schaukeln bis in den Himmel :!:




Biotope als Ruhezonen auf der Haldenkuppel.






Der Emscherpark ist eine weitere Route, die sich im Bereich des Flusses Emscher durchs Ruhrgebiet zieht.










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Die Halde, "Großes Holz" ist erst vor Kurzem für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Sie stand viele Jahre unter Bergrecht.






Die Natur erobert sich neu geschaffene Räume.






Treppen führen auf die Halde.




Vorbei an blühenden Wiesen.



Abgrenzungen mit unterschiedlichsten Gesteinen am Wegesrand.






Nach dem Aufstieg eine Belohnung.




Ein Unterstand auf der Halde bietet sich zur Rast an.




Der Abstieg :!:




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Eine kleine, neu angelegte Marina mit Gatronomie. Idealer Ausgangspunkt für Radtouren.



Fortsetzung folgt :!: .

Julai

Anne42 am 31 Mai 2015 09:57:29

super Julia und sehr interessant, freue mich schon auf die Fortsetzung!!

leoline am 31 Mai 2015 10:33:08

Hallo Julia - so schön, diese Zeit der Reiseberichte! Deine lese ich auch immer sehr gerne!
Das Ruhrgebiet ist auch noch ein weißer Fleck auf unserer Landkarte der Womo-Reisen. Schön, immer mal wieder von neuen Zielen zu lesen!

womokater am 31 Mai 2015 11:04:38

Liebe Julia, du hast mal wieder einen wunderbaren Bericht geschrieben.
Da ich in Essen aufgewachsen und über 50 Jahre dort gelebt habe meint man, daß man das Ruhrgebiet kennt. Doch in den letzten Jahren hat sich sehr viel zum Vorteil
verändert. Es ist viel begrünt worden. Fazit, es ist eine Reise wert.
Ich erwarte mit Vorfreude die Fortsetzung deines Reiseberichtes.

Julia10 am 31 Mai 2015 11:20:20

Leider ist mir bei der Überschrift ein Fehler unterlaufen, es heißt natürlich Ruhrgebiet. Ich habe Christel gebeten, den Fehler zu korrigieren.

Weiter geht es nach Herten zur ehemaligen Zeche Ewald.

Am Eingang des Industrieparks liegt diese Baumwurzel, geformt als Gesicht.



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Die Verwaltungsgebäude der Zechen zeigten den Reichtum und die Macht der Herrschenden über das Proletariat.







Die noch aufstehenden Gebäude sind unterschiedlichster Nutzung zugeführt worden.





Einige Gebäude warten noch auf Nachnutzung.












Auch hier gibt es natürlich eine Halde, die teilweise fertiggestellt ist, in einigen Bereichen jedoch noch geformt und begrünt wird.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, welche Masse an Gestein aus der Erde geholt wurde um es hier aufzutürmen.

Das gesamte Ruhrgebiet ist unterirdisch durchlöchert wie ein schweizer Käse.

Stellt man die Wasserpumpen ab, die auf ewig laufen, würden aus großen Teilen des Ruhgebiets Seen.


Es gibt auch einen kleinen Biergarten, in dem es unter Anderem auch den berühmten Mata-Teller gibt.



Die Fördertürme sind weithin sichtbar.



Der Landschaftspark Hoheward ist eine der großen ehemaligen Zechenhalden.




Und nun der Aufstieg, sieht anstrengend aus, ist es auch, wobei dies nur der erste Teil ist. Wer es bequemer mag, kann auch den Wanderweg nehmen. Mit dem PKW ist die Strecke nicht zu befahren.










Eine durchlässige Aussichtplattform :!:




Die erste Etappe ist geschafft und verschafft einen Überblick über die ehemalige Zechenanlage.



Im Hintergrund erkennt man, wie aufwendig die Arbeiten sind, um eine Halde "in Form" zu bringen.



Es geht weiter aufwärts :!: Geht kräftig in die Waden :?



Freizeitsportler aller Art nutzen die Halde. Wanderer Jogger, Radler, jeder nach seinen MÖglichkeiten.



Aber noch nicht angekommen :!: Den Blick aus dieser Höhe kann ich schon mal genießen und ein wenig Ruhgebiet, z.b. Kühltürme sind zu erkennen.







Fortsetzung folgt.

Julia

frankjasper8 am 31 Mai 2015 11:44:15

Julia, Dein Reisebericht zeigt einmal das Ruhrgebiet aus einer anderen Perspektive. Ich kenne diese Region bisher nur vom Durchfahren auf dem Ruhrschnellweg von Unna bis Düsseldorf und einen kleinen Teil im Norden bei Dorsten. Man sieht aber bei Deinen Bildern, daß es dort noch viiiel mehr zu entdecken gibt. auch eine Gegend mit ehemals viel Industriebetrieben kann ein schönes Urlaubsziel sein. Aus Schwarz kann auch Grün werden! :lach:

Danke für Deinen schönen Bericht!

Julia10 am 31 Mai 2015 12:46:01

Auf der Kuppe der Halde steht eine ueberdimesionale Sonnenuhr und ein Obelisk.



Radler, Spaziergaenger, Jogger und Walker nutzen diesen Freizeitbereich.



Und nun der Panoramablick :)







Fortsetzung folgt> Mein Rechner spinnt ein wenig :?

Julia

Julia10 am 31 Mai 2015 13:04:06

Meine Tastatur spinnt ein wenig schreibt kein ue mit Puenktchen mehr und andere Buchstaben sind verdreht.

Und nun geht weiter ueber Kanalbruecken und auf Landstrassen nach Oberhausen.



Und wohin faehrt Frau, wenn sie einen Panoramblick erhaschen will nach Oberhausen auf den



Gasometer

Und weil es hier oben so schoen ist koennt Ihr Euch oder Hyme auf Oberhausen von den Missfits anh;ren.

--> Link


Und nun die Aussicht von ganz oben. Ein Tip fuer alle Fusskranken, es gibt einen Aufzug :ja:



Ist das nicht schoen :?:



Es erschliesst sich mir nicht, weshalb man Schiffe mit Wasser belaed :?: :idea:



Fortsetzung folgt mit hoffentlich richtiger Buchstabenkombination.

Julia10 am 31 Mai 2015 13:32:46




Noch ein letzter Blick von unten.





Vom Gasometer aus in Richtung Centro kommt man nach ein paar Gehminuten an einer Pagode vorbei. Wer mag, kann hier hervorragend chinesisch Essen gehen. Das Büffet ist sehr zu empfehlen.












So, das war ein kleiner Wochenendtrip ins Ruhrgebiet. Knappe 220 km gefahren, zwei Übernachtungen, viele Treppen hinauf und hinab gestiegen und keinen Muskelkater in den Waden :ja:


Ich will Euch nicht verhehlen, das auch Ahlen ein Zechenstandort war und natürlich eine Halde mit Ausblick hat :) , wie Ihr hier sehen könnt.












Das Münsterland ist so flach, das man morgens schon sieht, wer abends zu Besuch kommt.





Ich hoffe, es hat Euch gefallen und Ihr habt Appetit auf`s Ruhgebiet bekommen, in dem es noch sehr viel mehr zu entdecken gibt, als ich Euch zeigen konnte.

Julia

Petri40 am 31 Mai 2015 14:00:39

"Warum in die Ferne schreiten ...."
Julia, Botschafterin des des Ruhrgebietes, danke für die netten Anregungen.
Das Gasometer hatte ich 2014 auf dem Plan. Zu dem Zeitpunkt soll es dort eine Lichterschau gegeben haben. Wir haben uns dann zu lange bei den Dülmener Wildpferden aufgehalten und hatten danach leider keine Zeit mehr.
Kennst Du diese Event und kannst Du etwas dazu sagen?

VG Petri

Julia10 am 31 Mai 2015 14:13:32

Kann Dir darüber leider nicht sagen, aber google doch mal --> Link, da gibt es einige interessante Infos. Ich denke, das ich mir die Show noch ansehen werde. Ich wohne allerdings fast 100 km von OB entfernt.

Julia

nuvamic am 31 Mai 2015 14:16:43

Drück dch mal <Alt> und <Umschalt> gleichzeitig...

Julia10 am 31 Mai 2015 14:19:14

Hab den Rechner runtergefahren, dann ging es wieder. Aber danke für den Tip fürs nächste Mal:) l.

Julia

nuvamic am 31 Mai 2015 14:22:24

Kannste auch jetzt noch machen - das schaltet um zwischen englischer und deutscher Tastatur...

Ulli K am 31 Mai 2015 14:23:43

Liebe Julia,
danke für deinen anregenden Reisebericht.
Der macht echt Lust aufs Ruhrgebiet.
Herzliche
Ulli

Lancelot am 31 Mai 2015 14:25:47

Sehr schöner Bericht mit vielen Anregungen zum nachfahren ... :klatschen:
Der (alte) Pott steht bei uns auch noch auf der Liste - demnächst mal :ja:

Herzlichen Dank fürs mitnehmen .. :dankeschoen:

Julia10 am 01 Jun 2015 10:02:45

Hier noch ein interessantes Ziel, der Tetraeder in Bochum

--> Link

Julia

katzenkopf am 01 Jun 2015 13:34:33

es gibt unendliche viele highlights im "Pott": Zeche Zollverein-Landschaftspark Duisburg-Bergbaumuseum Bochum-Eisenbahnmuseum Bochum-Henrichshütte Hattingen-Schiffshebewerk Henrichenburg- und und und. Und jetzt Mitte Juni ist wieder "Extra-Schicht" im Pott
Da kann man am Wochenende für einmal zahlen in sämtliche Museen und Industriedenkmäler gehen, teilweise auch Industrieparks besichtigen, wo man sonst nie reinkommt. Im Ticketpreis enthalten sind auch sämtliche Busse (shuttleBusse) Es ist grandios.
Die Besichtigungsobjekte haben während der Extraschicht bis nach Mitternacht offen

vosu99 am 01 Jun 2015 15:33:15

Julia,Deine Reiseberichte sind immer ein absolutes highlight. Und auch die Bilder sind klasse!!!
Vielen,lieben Dank. Ich wußte gar nicht,dass ich in einer so schönen Region wohne. :ja:

Julia10 am 04 Okt 2015 14:41:53

Man mag es nicht glauben, aber der größte Hindutempel Europa steht im Ruhrgebiet.

Wer einen kurzen Abstecher von der A2, Abfahrt Hamm-Uentrop wagt, trifft in wenigen Minuten auf den Tempel.

In jahrelanger Kleinarbeit haben Steinmetze und Holzschnitzer dieses Bauwerk errichtet.




























url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild[/url]









Ein Besuch lohnt der Tempel immer, interessant sind die Gottesdienste, zu denen Gäste gern gesehen sind.

Achtung, man darf keine Leder und keine Schuhe mit in den Tempel nehmen. m Vorraum kann man die Schue ausziehen.













In verschiedenen Schreinen verehren Hindus ihre Gottheiten.













Julia

Julia10 am 04 Okt 2015 14:59:09



Im Juni findet das alljährliche Tempelfest statt, an dem bis zu 20000 Menschen aus ganz Europa teilnehmen.

--> Link

--> Link

--> Link

Noch eine Besonderheit nahe der Autobahnabfahrt Hamm Uentrop (ca. 5 km), eine kleine Wellnessoase auf Gut Sterngut



Ein ehemaliger Gutshof läd zum Saunieren ein. Eine sehr schönen Außenanlage und mediteranen Enterior (hoffentlich richtig geschrieben), sowie eine Restaurant laden zum Entspannen ein. Eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen ist vorhanden und wenn man nett fragt, ist eine Übernachtung mit dem WOMO hier auch möglich.

.

Julia

Stiene am 04 Okt 2015 15:28:02

Danke für die tollen Bilder,
auf der Rückfahrt von der Mosel werden wir uns diesen Tempel mal anschauen.

LG Stiene

Julia10 am 04 Okt 2015 22:23:15

Wird Euch bestimm gefallen Stine :)

Julia

Jonah am 05 Okt 2015 00:53:57

Den Tempel habe ich mal vor einigen Jahren besucht, ich könnte schwören, dass der da komplett weiß war, sieht bunt toll aus, danke für die schönen Fotos.

Julia10 am 05 Okt 2015 07:15:33

Michaela, Du hast recht, der Tempel war steinfarben.

Ich war schon lange nicht mehr dort und genauso überrascht wie Du :!:

Aber, ist er nicht schön :?:

Julia

Julia10 am 11 Okt 2015 18:46:08

Bewußt erlebe ich das Ruhrgebiet nicht, obwohl ich dort häufiger beruflich unterwegs bin. Daher nehme ich Euch, wenn Ihr mögt, auf einen kleine Abstecher mit.

Ein wunderschönes Herbstwochende kündigt sich an! Schon früh am Morgen scheint die Sonne durchs Fenster,



Zeit für einen Ausflug!




Über die Autobahn, vorbei an bekannten Landmarken, gehts in Richtung Lünen.





--> Link


Die alten Bergwerksstandorte haben sich zu großen Freizeitzentren entwickelt, die von der Bevölkerung gut angenommen werden. Große Sportflächen, Seen und Halden, die bestiegen werden können laden zu allerei Aktivitäten ein.









Die Werkswohnungen die für Bergleute oder andere große Firmen gebaut wurden, waen von Stil her sehr unterschiedlich

Hier eine kleine, gut erhaltene Siedlung deren Häuser aus Backsteinen gebaut wurden.










Hier noch einige weitere Informationen. Man kann eine Route ses Siedlungsbaus im Ruhgebiet nachfahren, auf der die verschiedensten Baustile zu finden sind. Die meisten Siedlungen stehn inzwischen unter Denkmalschutz.


--> Link


DIe Häuser bzw. Wohnungen werden vermietet und haben alle recht große Gärten.





In den Gärten bauten die Bergleute zusätzlich Gemüse und Obst an. Die Versorgungslage war schlecht, das Gehalt klein und so war man auf eine gute Ernte angewiesen. Zusätzlich gehörte zu den Häusern kleine Lagerräume bzw. Ställe dazu, um den Sommer über ein Schwein zu mästen, Hühner oder Karnikel zu halten. Der Deputat-Koks musste auch dort gelagert werden.










Kleine Fenster in den Obergeschossen, vielleicht ehemals die Toiletten?





Heute werden die Gärten und Lauben eher zur Freizeitgestaltung genutzt. BVB Fan ist Mann hier von Geburt an :)
















Der Kiosk "anne Ecke" darf natürlich auch nicht fehlen, genauso wie die berühmte kleine Kneipe. Kioske und Kneipen werden jedoch weniger, aber es gibt sie noch.




So, der erste Teil ist geschafft, Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 11 Okt 2015 19:12:41

Interessiert Euch, etwas über die Ruhrgebietssprache zu hören oder zu lesen?

Hier zwei Links dazu!

--> Link

--> Link

Julia

leoline am 11 Okt 2015 20:36:08

Klar Julia, ist doch interessant!
Durchs Ruhrgebiet bin ich höchstens mal durchgefahren, viel gesehen habe ich da natürlich nicht.
Dann die erste Zeit mit dem alten Womo - keine Plakette, also haben wir da einen Bogen drum gemacht.
Ber im Zuge unserer Deutschlandreisen werden wir sicher auch den Ruhrpott mal bereisen und da sind deine Tipps natürlich gern gesehen!
Vielen Dank, dass du uns auf deinen Exkursionen dabeisein läßt!

Julia10 am 12 Okt 2015 17:45:13

Wir bleiben noch ein wenig in Lünen :!:


Die Emscher in ihrem engen Bett, inzwischen einigermaßen umweltfreundlich, fließt auch durch Lünen.


Es läßt sich über viele km gemütlich an diesem Flüsschen entlangradeln.





Wer mehr über den Emscherradweg lesen möchte, kann diesem Link anklicken --> Link


Nicht ratsam ist es jedoch, hier zu baden :)






Es ist, wie man unschwer erkennen kann Herbst.


Angrenzend an die Emscher findet man in Lünen ein Schloss in einer wunderschönen Parkanlage.


An diesem Pavillion vorbei






gelangt man in den Park







von Schloss --> Link

















Das Schloss ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden.


Aber der Schlosspark ist einen Spaziergang wert.





Ein kleines Museum informiert über die Geschichte des Schosses und dessen Umgebung.

























Vorbei an einer kleinen Brücke welche über eine Gräfte führt,








Richtung Schlosstor






mache ich mich auf den Weg nach Hause.

Ein schöner Spaziergang war es, wenn auch richtig kalt :!:

Julia

mercurius46 am 12 Okt 2015 17:54:41

Hallo Julia,

Glückwunsch - Du hast einen feinen Blick für's Fotografieren. Das sieht man nicht so oft. Mach' weiter so...

Julia10 am 25 Okt 2015 14:42:52

Zur Ruhrregion gehören auch einige Landstriche, die direkt ans Ruhrgebiet anschließen oder vielleicht auch noch dazugehören, habe ich noch nicht ganz herausgefunden :(

--> Link

--> Link


Hügelig und mit kleinen Orten bestückt zeigt sich also der Rand des Ruhrgebgiets recht beschaulich und durchaus besuchenswert.







Auf einem Hügel gelegen, von dichten Bäumen und Sträucher verdeckt liegt Schloss Cappenberg.





Durch eine imposantes Tor gelant man in den sehr alten Schlossgarten und zum gut restaurierten Schloss.





Blätter, gefangen in einem Gewirr von Spinnenweben.

























Die Schlossherren bauten sich zur Erheiterung und sportlichen Ertüchtigung eine Kegelbahn, die heute als Restaurant dient.












Ein Aussichtsturm ist zu erklimmen, wenn man Lust hat :!: Hatte ich nicht ;D :!:




Julia

bluecamper am 25 Okt 2015 18:00:35

Hallo Julia,

schöner Bericht. Da sieht man wieder, wie nah das "Schöne" ist!
Wir wohnen ja sozusagen direkt am Rand des Ruhrgebiets.
Warst Du eigentlich schon im "Landschaftspark Nord" - Duisburg.
Das ist sehr zu empfehlen. Nimm Dir Zeit eine kleine Führung mitzumachen.
(Ist sogar für Kinder etwas). Wir waren vor ein paar Wochen für ein Wochenende da.
Als nächstes steht für uns noch das Schiffshebewerk Henrichenburg auf den Zettel.
(Es muss halt auch etwas für unseren 9jährigen dabei sein.

Ich folge Dir mal weiter.

bluecamper am 25 Okt 2015 18:19:33

Anbei ein paar Bilder vom Landschaftspark Nord (Duisburg)





Julia10 am 25 Okt 2015 19:54:08

Ist ein Ziel, das ich nicht angesteuert habe, steht aber noch auf meiner Liste :)

Julia

WomoRadler am 25 Okt 2015 22:30:48

Ohne Pumpen würde das Ruhrgebiet zur Seenplatte. --> Link
Sollte man nicht unerwähnt lassen.

Gast am 25 Okt 2015 23:07:56

Auf dem Landschaftsstellplatz in Duisburg-Meiderich habe ich auch schon gestanden.Wir hatten eine Einladung von Thyssen Steel zu einer ganztägigen Werksbesichtigung,war hochinteressant.


Arno

bluecamper am 26 Okt 2015 20:13:10

WomoRadler hat geschrieben:Ohne Pumpen würde das Ruhrgebiet zur Seenplatte. --> Link
Sollte man nicht unerwähnt lassen.


Das gilt auch für Holland ;-)

WomoRadler am 26 Okt 2015 21:14:10

Wobei sich das nicht 1:1 übertragen lässt.
Bei den Oranjes steht Landgewinn im Vordergrund. Mit all seinen im vorhinein bekannten Konsequenzen.
Das Ruhrgebiet hingegen übt sich in Schadensbegrenzung.

wolfherm am 26 Okt 2015 21:15:19

WomoRadler hat geschrieben:Wobei sich das nicht 1:1 übertragen lässt.
Bei den Oranjes steht Landgewinn im Vordergrund. Mit all seinen im vorhinein bekannten Konsequenzen.
Das Ruhrgebiet hingegen übt sich in Schadensbegrenzung.


Und das schon erfolgreich seit vielen, vielen Jahrzehnten...... :D

WomoRadler am 26 Okt 2015 21:25:22

Naja, da tut sich schon mal das ein oder andere Loch auf. Oder Häusermauern bekommen Risse und werden baufällig. Dann beginnt für die Bewohner meist ein Kleinkrieg wg. Schadensersatz.

wolfherm am 26 Okt 2015 21:26:24

Bist du aus dem Pott?

highviper am 28 Okt 2015 13:35:09

Sehr schöner Bericht meiner alten Heimat.
Im Ruhrpott hat sich viel verändert.
Auch der Niederrhein ist immer eine Reise wert.

Julia10 am 28 Okt 2015 13:58:07

WomoRadler hat geschrieben:Naja, da tut sich schon mal das ein oder andere Loch auf. Oder Häusermauern bekommen Risse und werden baufällig. Dann beginnt für die Bewohner meist ein Kleinkrieg wg. Schadensersatz.


Das ist richtig :!: Seid Jahrzehnten haben Häuslebesitzer mit Bergschäden zu kämpfen, die durch das Absacken des Untergrundes entstanden sind. Dies nachzuweisen, ist nicht so ganz einfach.

Julia

Asterixwelt am 28 Okt 2015 14:35:04

Hallo Julia,

Danke für die Fotos + Berichte zum "Ruhrpot". Wir waren leider besher nicht in der Region, aber D hat viele "schöne Ecken".
Wir haben so hoffe ich noch ein paar Jahre Zeit die" Ecken" an zu sehen.

gruß (grüß Gott)

aus Bayern

Michael

Beduin am 28 Okt 2015 17:41:15

Julia10 hat geschrieben:
Nicht ratsam ist es jedoch, hier zu baden :)






Habe ja auch viele Jahre im Pott gewohnt und als ich das Bild von der Emscher sah wollte ich euch nicht vorenthalten das vermutlich alle Wasserführenden Gebilde, die genau so aussehen früher wohl Köttelbecken waren :?
Da will bestimmt auch niemand freiwillig baden. --> Link
Ist schon schön und interessant da. Vor allem auch die alten Wohngegenden wie Julia schon gezeigt hat. Die Steiger Häuser, die hatten früher richtige Parks in fast Fussballfeld grösse hinten dran. Da habe ich beim mähen manchen Meter gemacht ;D

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