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Rundreise in der halben Türkei im Frühling 2015 1, 2


liesje am 03 Jun 2015 21:13:46

Für 2 1/2 Monate verabschiedeten wir uns in die Türkei. Wir, das sind Peterle, unser kleiner Camper und Paul, meine "bessere Hälfte". Zuhause noch im Winter, hofften wir hier auf den Frühling oder gar den Sommer. Wir ließen uns Zeit mit der Hinfahrt über Land. Zweimal feierten wir unterwegs Ostern.
In Freiburg starteten wir am 3.4. und, wie wir es uns vorgenommen hatten, mit einer kurzen Etappe blieben wir für eine Nacht mit gutem Essen und langem "Schwätzle" bei Freunden kurz vor dem bayrischen Schlagbaum.
Mit einem genüsslichen Frühstück schafften wir es grad bis zum "Weih"-Fleisch-Essen bei den nächsten Freunden in der Steiermark. Das Fleisch wird gebraten, aufgeschnitten und in einem sehr schön und fromm verzierten Korb zur Kirche getragen und dort vom Pfarrer gesegnet. Danach ist die Fastenzeit hier vorbei und das große Futtern beginnt! Dazu gibt es Meerrettich und süßes Brot=Hefezopf. Abends Glühwein am Osterfeuer, halb geröstet, halb erfroren! Am Ostersonntag lag eine schöne Schicht Schnee um uns. Wir waren auf 800 m Höhe.
Kaum eine halbe Stunde Richtung Süden durch Kärnten wurde es grün, aber Regen und Kälte begleiteten uns noch drei Länder weiter.
Unsere Strecke führte über Judenburg, Reichenfels, Wolfsberg, St. Andrä, St. Paul im Lavanttal nach Slovenien.
Wir vermeiden ja gerne Autobahnen, hier in Slovenien war uns das mit den Mautkosten völlig unklar, also umso besser! eine wunderschöne Strecke führte uns an der Drau und später an der Sava entlang, über Slovenj Gradec, Celje, Brezice nach Kroatien auf eine kurzes Stück Autobahn bis vor Zagreb. Der Navi zeigte sich uns sehr gewogen. Nur kurz vor der kroatischen Grenze lotste er uns ohne Erbarmen auf die Autobahn. Zum Glück bemerkte niemand unser fehlendes Maut-Bäpperle!
Mit der "Tante" (Der Navi hat eine Frauenstimme) fanden wir beinahe gleich, mit ein wenig sinnlosem Umweg - aber wir sind nicht kleinlich! - den neuen Campingplatz "Zagreb-Rakitve". Diese Nacht war dann so kalt, dass wir die E-Heizung die ganze Nacht laufen ließen.
Bei dem schönen Platz am See vor Zagreb gab es eine wunderbare Pizzeria, guten Wein und nette Gespräche. Da kratzt dich auch der kalte Nieselregen nicht so sehr.
Der nächste Tag war nur Autobahntour immer mehr nach Osten als nach Süden bis Belgrad.
Und da "linkte" uns die Tante sehr, oder war überfordert, weil wir über ein Brücke fuhren, die sie nicht kannte. Wir hatten bisher nur (!) mich als Navi und die Tante war ein gutes, etwas veraltetes Gerät, ein Geschenk ohne Gebrauchanweisung! Es fehlte eindeutig ein Update!
Ihr Fehler ist: sie sagt nicht rechts oder links, wenn es ihrer Meinung nach keine andere Richtung gibt.
Die neue Brücke, autobahnmäßig ins Nichts gebaut, mit 4 Spuren und rot markiertem Radweg (in Serbien haben wir 3 Radfahrer gesehen - keinen davon in Belgrad!) ließ uns 10 km nicht abfahren. Nach 5 km am Ende einer Brücke hörte Fuß- und Radweg einfach hinter der Leitplanke auf. Das Ganze wahrscheinlich ein von der EU finanzierter Schildbürgerstreich.
Uns brachte das ganze 37km Umweg ein.
Aber dann standen wir auf dem Camping "Donau" in Belgrad, waren freundlich mit Handschlag empfangen worden. Dankbar nahmen wir zur Kenntnis, dass wir "oben" in einem der Fremdemzimmer das Bad mit warmem Wasser benützen durften.
Abends sind wir noch gut einen km gelaufen, damit wir anderntags frühstücken konnten. In einer angrenzenden Siedlung fanden wir eine völlig verqualmte "Räuberhöhle", in die ich mich alleine nicht reingetraut hätte und dahinter einen Laden, der alles hatte, besonders auch Brot.
Mit einem guten Frühstück gestärkt, waren wir schnell wieder auf der Autobahn, nun aber mehr Richtung Südost.
Der allen unbekannte Campingplatz "Enigma" in der Nähe von Vranje sollte es für die nächste Nacht sein.
Oh, Wunder! Schon 55km vorher wurde er angezeigt und dann alle 10km wieder. Nur zum Schluss, mitten in der Riesenbaustelle zur Vervollständigung des Puts, fand sich kein Hinweis. Die Tante hatte die Segel schon längst gestrichen und ich kramte in meiner Erinnerung, wie das bei Google-Maps so postiert war. Nix half!
Nach unnützen 10km unverhofft fertiger Teilstrecke gaben wir auf und versuchten uns in Vranje durchzufragen. Keiner kannte die Adresse, keiner den Campingplatz.
Ein Taxifahrer bot sich an für 5 €. Dankbar nahmen wir an. Mitten in Vranje ging es nach links über die Baustelle und den Fluss, ja und dann durch den Fluss, denn der war überall.
Erst am Platz vorbei, wenden auf der schmalen Straße mit rechts und links viel Fluss, dann hatten wir es geschafft.
Sehr herzlich wurden wir empfangen auf diesem zum Teil super angelegtem Platz, der aber wohl teilweise durch den Winter und teilweise auch durch Schließung etwas sehr heruntergekommen aussah.
Nun wird er von einer Familie betrieben, die alle fleißig arbeiten. Wir standen in einer wunderbaren Umgebung, wurden morgens durch frisch gebackenes Brot verwöhnt und das Bad konnten wir gemeinsam benützen, wir waren eh die Einzigen.
Ab da waren es nur noch 40 km nach Mazedonien.
Dort brausten wir nur zum Teil auf der Autobahn durch. Die Abfahrt zur Schlucht Demir Kadija haben wir leider verpasst, aber zum Dojran-See sind wir gefahren. Es ist sehr schön dort, sogar touristisches Leben gab es und eine immer wärmere Sonne. Wir spazierten am Ufer entlang und hatten plötzlich ein Urlaubsfeeling.
Es gab dann noch 60km lang Debatten mit der Tante, bis sie uns zustimmte, nicht über Thessaloniki zu fahren. So sahen wir etwas von dem Land in Nordost-Griechenland. Alles in den Tälern blühte und links und auch vor uns, später rechts neben uns hatten wir hohe Schneeberge.
An Serres vorbei ging es stracks zum Camping Batis multiplex. Der war gut besucht aber nicht verwaltet. Bis 10 Uhr kam keiner und so wurde es eine billige Nacht.
In Kavala besuchten wir eine befreundete Familie und feierten mit ihnen das orthodoxe Osterfest. Zwischendurch machten wir uns auf, Kavala zu besichtigen. Wir nahmen uns Zeit für eine intensivere Besichigung der Burg und der türkischen Altstadt (Die Griechen sagen Ägypthische). Es gibt noch einiges an alter oder renovierter osmanischer Bausubstanz.
Sehr interessant war auch das Haus von Mehmet Ali. Es war wie zu der osmanischen Zeit hergerichtet und eingerichtet. Später ging es nach Philippi, der Stadt des Apostels Paulus.
Aber da war geschlossen. So saßen wir gemütlich in der warmen Mittagssonne bei Kaffee und Marmorkuchen (von zu Hause) direkt vor den Ruinen.
Aber die Türkei war ja unser Ziel und so fuhren wir am 13.4. los über die Autobahn bis zur Grenze, dann 2km Rumpelpiste und dann zeigten die Türken es den Griechen. Fast die ganze 550 nach Süden ist eine wunderbare kostenfreie Autobahn.
Rechts und Links viel Grün und viel Wasser! Auch die Türken haben zu viel Regen abbekommen.
Zum Glück war es am Trocknen und der Camping beim Kum-Hotel (14.+15.4.) war in Ordnung. Wir legten eine Pause ein auf der Gänseblümchen-Wiese beim Hotel. W-lan und Waschmaschine umsonst, sogar das Waschpulver war da. Tagsüber in der Sonne war es schön warm, aber Abends wurde es empfindlich kalt.
Entdeckungen am Strand: und Quallen(Abdrücke)
Am Mittwoch (15.4.) sind wir dann nach Süden gestartet. Erst mit der Fähre über die Dardanellen nach Canakkale.
Dort an den Dardanellen verloren die Allierten 1915 die fürchterliche Schlacht um den Zugang zum Marmara-Meer und damit zu Istanbul. Die Halbinsel Gallipoli ist übersät mit Kriegsgräbern und wir gerieten in die Hundertjahrfeier des türkischen Sieges unter Kemal Pascha, dem späteren Atatürk.
Gegenüber Canakkale steht eine riesige Festung und da wurde der Sieg wohl nachgespielt.
In Canakkale gerieten wir in den Festakt mit Musik, Zapfenstreich und Nationalhymne. Alle Türken egal ob auf der Straße oder im Laden, standen stramm. Nur der Paul dappte weiter!
Die Landschaft wird immer interessanter. Machmal ging es nah am Meer entlang, manchmal durch Pinienwälder mit viel Aussicht.
In Ayvalik hat die Tante uns im Stich gelassen und wir standen etwas verloren rum. Die Küste ist so zerklüftet, dass wir einfach nicht wussten, wo es nun lang geht. Da sagte eine Stimmer neben uns: „Wo wollt ihr denn hin?“ Es war der nette Nachbar vom Camping in Kavala. So erfuhren wir die Richtung auf die Halbinsel Alibey und zum Ada-Camping.
Auch dort war es sehr ruhig, das Meer nur paar Schritte von uns weg. Irgendwo stand noch ein Zelt weit weg von uns, ansonsten hatten wir den erholsamen Platz für uns.
Nur eine Menge Hunde gibt es hier, einer hat uns adoptiert und liegt schon den ganzen Tag unter unserem Bussle.
Gegen Spätnachmittag sind wir nach Ayvalik einkaufen und dann weiter zum Fußabdruck des Teufels mit wahnsinniger Weitsicht über alle Inseln und Halbinseln. Hier haben wir den Sonnenuntergang erlebt.
Selcuk (Ephesos) war unser nächstes Ziel.
Pergammon und Ephesos hatten wir schon in einem früheren Urlaub ausgiebig besichtigt und ließen es jetzt aus. Wer aber noch nicht da war: Es ist ein Muss und ein Erlebnis!
Kurz davor hatten wir unser Mautabenteuer: Wir wollten nur auf der 550 bleiben, verpassten aber nach der Umfahrung von Izmir die Abfahrt und standen dann dumm auf einem kleinen Parkplatz vor der breiten Reihe von Wegelagerer-Häuschen. Mit uns noch einige Kunden. Das Maut-Bäpperl konnten wir aber nur diagonal auf der anderen Seite kaufen. Dazu war die Autobahn noch ein langes Stück durch einen Zaun geteilt. Mit viel Schiss und Zittern eroberten wir Spur um Spur (die Autos brauchen da nämlich nicht zu stoppen und rauschen mit 80 Sachen durch). Dann entlang des Zaunes, am Ende über die Leitplanke, Wieder am Zaun Zurück und zack, zack über die Spuren. Dann erreichten wir das Gebäude, kauften für 50 TL - ca. 17€ - das Vignettchen und machten uns auf den langen Weg zurück. Uff!
Kurz drauf verließen wir die Autobahn Richtung Selcuk-Pamucak in Richtung eines CP mit Waschmaschine. Aber die Maschine funktionierte zur Zeit nicht.
Aber weil wir mal waschen wollten, sind wir 15km weiter nach Kusadasi (CP Yat, der CP Önder existiert nicht mehr), weil dort der CP sogar einen Trockner hätte.
Denkste, deshalb haben wir einen Abend in Kusadasi verbummelt und sind dann zurück erst ans Meer in der Nähe von Selcuk (Waschmaschine kaputt!) und dann - ein Lob der Tante - zum Gardencamping direkt unterhalb der Burg in Selcuk.
Hier war der 2. Camper, den wir in der Türkei gesehen haben, grad am Abfahren. Die Waschmaschine funktionierte. Der Wind blies alles im Nu trocken und wir spazierten Richtung Burg und sahen dabei die Isabey-Moschee (sehr alt, ehemals Tempel, dann byzanthinische Kirche, dann Moschee. Daneben steht nun die aktuelle Moschee und den alten "Rest" kann man besichtigen.
Aber es kam noch besser: Immer noch auf dem Weg zur Burg kamen wir erst zur Johannesbasilika, heute eine riesige interessante Ruine mit gleichem Werdegang. Hier zeigte man uns das Grab des Apostels Johannes, der die Maria begleitet hat (deren Haus wir nicht besichtigten). Darüber thront bombastisch die Seldschukenburg.
Es schien von morgens bis abends die Sonne, aber trotzdem gab es einen Kälteeinbruch und die Höchsttemperatur betrug grad mal 18° im Schatten!
Also hockten wir in der Sonne und im Windschatten.
Einen Ausflug nach Sirince haben wir gemacht. Hier lebten bis zu ihrer Vertreibung (geschönt: Bevölkerungsaustausch) Griechen mit ihren Weingärten und besonders hübschen Häuschen.
Die modernen Türken haben nun daraus eine Touristen-Attraktiongemacht. Pauls Kommentar: "Wie in der Drosselgass!"
Sonntag, den 19.4. fuhren wir weiter, diesmal antike "Trümmer"(Pauls Lieblingswort!) zu besichtigen: Priene, Milet und Didime
Die ersten zwei haben wir geschafft. Paul hat sich in den Promi-Sessel im Theater von Priene gesetzt. In dem von Milet musste er hoch bis zu den billigen Plätzen.
Zwischendurch hatten wir uns verfahren und fanden die Höhle des Zeus - mit Schwimmverbot!
In der Nähe gab es nicht wirklich einen CP, aber wir fanden ein Motel am Bafa-See mit Campmöglichkeit. Eine reine Idylle, wenn nicht der Müll von den Picknickern wär! Paul verabschiedete sich gleich mal ins Restaurant für einen Rotwein und bekam Berge von Brot und Oliven dazu. Also kam er schnell mich holen. So saßen wir am See und beobachteten die Tiere des dazugehörenden Bauernhofes. Kaninchen, Gänse samt Nachwuchs, Hühner mit Hahn und ein vielbeschäftigter großer Hund. Der bewachte einen Berg von (altem) Brot und verscheuchte die Geflügelschar mit Knurren und mit seinen Pfoten. Listig schlichen sich die geflügelten Missetäter immer wieder an und während er vorne verscheuchte, klauten sie von hinten. Aber all zu viel bekamen sie nicht zu futtern und deshalb hörte das Spiel nach einiger Zeit auf, der Hund wurde eingesperrt und das Gepicke ging los.
Wir hatten eine stockdunkele Nacht und morgens frühstückten wir (gewaschen im See!) inmitten der wunderschönen Blumenwiese.
Wir sind dann ein Stück um den See herum gefahren bis Kapikiri (alle i-Punkte wegdenken) ein ganz ursprüngliches Dorf inmitten einer antiken Ruinenstadt und drumrum eine wilde Felslandschaft, einfach toll! Auch wandern kann man hier gut.
Bodrum war schon zur Vorsaison ziemlich voll, im Sommer wollte ich da nicht abgemalt sein. Wir bummelten kurz rum und dann machte ich den Fehler dieses Urlaubs! Mein Ischiasnerv nervt mich so sehr, dass ich ihn zu einem Arzt bringen wollte. Kein Problem , die Kliniken sind hier dicht gesät, ich wurde mit offenen Armen empfangen, auch gut untersucht, bekam statt einer Spritze wegen des Zuckers eine Infusion und dann beinahe einen Schlag beim Anblick der Rechnung: 480 €!!!!
Bin mal gespannt, ob ich die von meiner Kasse wiederkriege!
Der CP Zeta war auch zum Abgewöhnen und so fuhren wir am nächsten Tag kurz eine Strecke auf der Halbinsel bis zu einem kleinen Fischerdörfchen (ca. 12 Häuser - alles Fischrestaurants!)
Ein Abenteuer hatte wir noch zu bestehen: Abends haben wir vom CP Zetas weg einen Strandspaziergang gemacht. Fast sämtliche Bars u.ä. waren noch in tiefstem Winterschlaf. Am anderen Buchtende beinahe war eine Bar offen und wir setzten uns für ein Gläschen. Als Paul zahlen wollte, hatte er sein Portmonnaie nicht dabei. Mist! Ohne lange zu überlegen lief er zurück und kam vezweifelt nach längerer Zeit wieder an. Er hatte das Portmonnaie nicht gefunden. Inzwischen wusste ich aber, wo es war und konnte ihn beruhigen.
Er hatte noch Geld im Anorak, € und andere Scheine und gab die gefundenen 2 Zehnerscheine dem Kellner. Der guckte etwas komisch, ging aber damit hinter den Thresen. Nach einer Weile kam er sehr freundlich und sagte, das wären keine TL. Tatsächlich es waren serbische Scheine.
"Macht nichts," sagte Paul," ich habe noch einen Hunderter"! Aber das war auch ein Serbe!
Zuguterletzt haben wir die 12 Türk.Lira (ca. 4 €) mit der Visacard bezahlt. Unbd rätseln immer noch rum, wer uns wann das serbische Geld untergejubelt hat.
Weiter ging es Richtung Marmaris, Pause in Mugla, hauptsächlich in der Altstadt, und spartanische Übernachtung (40TL ohne Toilette oder Dusche!) in einem wunderschönen Pinienwald an der Gökova-Bucht. Ehemals war da wohl ein CP.
Die Altstadt unterhalb der Burg von Marmaris ist sehr hübsch und die Landschaft auf der Halbinsel Datca gefällt uns auch. Der Foto läuft heiß!
Hier auf dem Aktur-CP hockten wir wieder im Pinienwald. Es gibt einen etwas vernachlässigten Strand und einen gepflegteren. Am nächsten Tag startete eine Wasch-Orgie. In einem Raum standen 42 neue Waschmaschinen neben und übereinander, da hofften wir, dass eine mal gehen würde.
Große Wäsche - und Nr. 40 lief wunderbar.
Ein Riesenplatz und mit uns nur noch zwei Paare zu sehen, türk. Wohnwagen und Zelt.
Dazwischen sind wir gewandert, auch auf der langen Promenade bis zum Dorf, welches auch Aktur heißt und ganz und gar unecht ist. Aber es hat einen gut sortierten Migros.
Der Platz und besonders die Landschaft drumherum ist wunderschön, wenn die nur mal etwas putzen würden.
Bei der Abfahrt habe ich es dann gewagt und den Typen (Frauen sieht man eher selten) das auch gesagt. Es sei ja noch gar nicht auf, war die Antwort auf diesem ganzjährigen Platz.
Die Häuschen, meist direkt am Meer, sehen besser aus, jedenfalls schienen sie rundherum gepflegt.
Freitag, den 24.4. fuhren wir dann weiter, erst mal in den Ort Datca und dann die ganze Insellänge zurück über Marmaris nach Südosten bis Fethiye. Der CP lag gegenüber der Stadt auf einer Halbinsel und war eindeutig zu. Dazu überall Gerümpel und Müll. Das einzige Restaurant in der Nähe hatte auch zu.
Wir hatten uns in den letzten drei Wochen die Übernachtung mit eigenem Bad in einer Pension mehr als verdient. Endlich mal Toiletten und Dusche ohne Ekel, das Zimmer blitzsauber und dazu eine Wahnsinnsaussicht über die Bucht.
Etwas mehr als 10 Minuten Weg und wir waren im Zentrum und fanden auf "Müllers" ("Türkei" und "Lykische Küste" vom Müller-Verlag - sehr empfehlenswert!) Tipp hin das Lokal "Mosaik" mit sehr gutem Essen und sehr eifriger und liebevoller Bedienung.
Der Morgen fand uns beim Frühstück auf der Dachterrasse mit noch mehr Aussicht.
Wir fuhren noch zu den lykischen Felsengräbern - beeindruckend! Allerdings die Stufen hinauf haben absolut keine Normhöhe. Es war nicht so leicht, da rauf und runter zu kommen.
Weiter ging es zu meinem Wunschziel, zur blauen Lagune bei Ölüdeniz. Dort hatte ich vor der Reise versucht online für dieses Wochenende Bungalos und Platz für uns zu buchen, denn es sollte ein Familientreffen werden. Was ich auch eingab, es kam immer:"Tut uns leid, wir sind bis Mai aufgebucht!" Die Realität: Der Platz war noch nicht fertig und nur 1 Häuschen belegt.
Wir gingen zum Meer, bzw. zur Lagune, das Wetter zeigte sich aber kühl und bewölkt und so kam Schwimmen nicht in Frage.
Dafür wanderten wir seitlich hoch und schauten uns die interessante Lagune von oben an.
Die nächste größere Besichtigung war dann die Ruinenstadt Patara und der dahinterliegende wunderschöne Sandstrand.
Im Sommer laufen dort gerade geschlüpfte Wasserschildkröten, allerdings Nachts.
Hier fand uns auch die Sonne.
Und wir fanden einige Zeit später den Camping Kas, der erste Platz der sauber und gepflegt war.
Und endlich konnte ich das morgentliche Schwimmen im azurblauen bis türkisgrünen Meer wieder geniessen.
Heute haben wir noch beim russischen Rummel um den Heiligen Nikolaus vorbei geschaut. Wie fleißig dort die Moslems in China gefertigte christliche russisch-orthodxe Ikonen an den "Mann" bringen!
Sehr beeindruckend waren das Theater und die wunderbaren Felsengäber in der Ruinenstadt Myra.
Hier verbringen wir nun eine Nacht auf dem kleinen Campingplatz einer Familie in Cirali.
Paul hat einen Riesentopf Gemüsesuppe gekocht für unsere evtl. hungrigen Kinder morgen.
Das war anderntags ein Gedränge in unserem Peterle, als wir die "Kinder" oben an der Straße abholten. Dann geht es 20 Minuten steil nach unten.
Die Pension, die Tochter und Schwiegersohn von Ankara aus gebucht hatten, ist abenteuerlich! Alles stammt aus Hippy-Zeiten, besonders die Wirtin.
Sie hat ungefähr mein Alter, trägt Hotpants mit einer knallengen Weste. jeden Tag in einer anderen Farbe. Darunter in der Regel schwarze Strümpfe und Shirt und Plateau-Schuhe (heißen heute vielleicht anders!) Dazu entweder Blumen im Haar oder einen geschmückten Hut. Komplettiert von Schmuck, Nieten-Halsband, 10 Ringe an den Fingern.... Aber sie ist sehr, sehr nett, lacht und schwätzt gerne mit, umarmt uns immer wieder und der Abschied war fast "herzzerreißend". Sie ist Türkin und hat sich besonders über das Türkischsprechen mit den beiden "Kindern" aus Ankara gefreut.
Ihre Pansyion "Sima Peace" besteht aus einem Garten mit einigen Bäumen, Sträuchern und Blumen. Überall sind nette Möglichkeiten zum Entspannen (Hollywoodschaukel, türkische Sitzecken mit vielen weichen Kissen, Hängematten...)
Die Hütten - 8 Zimmer mit Bädern - sind doppelstöckig und sind aus Brettern zusammengenagelt. Besonders die Aufgänge/Treppen sind abenteuerlich. Aber innen hat es alles was man so braucht.
Das reichhaltige Frühstück und das letzte Abendessen nahmen wir immer im Garten ein; um uns rum Katzen und Hühner.
Wer sich nun fragt, was hat das mit uns Campern zu tun - nun für den sei dazugefügt, dass man gut frei stehen kann an einem netten Strand oder beim kleinen Campingplatz oder bei verschiedenen Pensionen, die Camping anbieten.
Gut gegessen und so gestärkt sind wir zu den Chimären.
Das ging ordentlich den Berg hinauf, erst noch in der Dämmerung, dann in der monderhellten Dunkelheit. so konnten wir die ewigen Flammen sehr gut sehen. Seit mindestens der Antike flackern sie aus dem Fels an vielen verschiedenen Stellen. Wir hätten Würsten grillen sollen!
Früher waren sie stärker und leuchteten als Seezeichen.
Am nächsten Tag sind wir über den Strand nach Olympos gewandert. Dabei mussten wir einen Fluss überqueren, weiter über den Strand und beim nächsten Fluss ins Land hinein zu den Ruinen von Olympos. Eine schweißtreibende Angelegenheit!
Ein Teil unserer Familie war schnell wieder an Strand. Paul auch, aber eher in der Strandkneipe und der Rest erkundete die Ruinen auch abseits des Hauptweges genauer. Sehr romantische Ecken.
Der heiße Rückweg forderte eine Abkühlung. Da ich keinen Badeanzug dabei hatte, ging ich mit den Klamotten rein.
Leicht tröpfelnd saß ich dann mit Paul in der "Konditorei" - auf einem Plastikstuhl draußen!
Anschließend an das Familientreffen sind wir beide gemütlich Richtung Antalya, haben 30 km davor einen CP gefunden, "Orkinos", der eigentlich nicht auf ist. Er hat alles, aber in was für einem Zustand!
Campen ist in der Türkei weniger verbreitet. Immer wieder machen Plätze zu und es entsteht ein Hotelklotz an der Stelle.
Aber für uns war es gut. Das Meer war direkt vor unserem Bus. Sogar Paul ist mal mit schwimmen gegangen.
Am 2.5. sind wir dann weiter zur Ruinenstadt Termessos auf 1000m Höhe. Aber viel Gekraxel und dann eine wunderbare Aussicht!
Inzwischen ist es hochsommerlich warm und wir suchen den Schatten. Abends wird es kühler und wir schlafen deshalb besser.
Der kleine "Osay"-CP liegt sehr hübsch am Meer mit Sandstrand, wir standen auf der Wiese unter Palmen. Aber die Riesenhotels hier - ein irres Stilmischmasch - rücken immer näher. Das hier ist der einzige CP bis 15 km nach Alanya! Vielleicht deshalb hatten wir Nachbarn, gleich drei Camper. Den Holländer kannten wir schon von Cirali. Gegeüber ein deuschtes Paar und rechts neben uns eine türkische Familie.
Die Leute im Hotel neben und "über" uns (weil es so hoch ist!) hatten immer was zum gucken, was wir so klein da unten trieben.
Sonntag war dann Markt hier und der Lebensmittelmarkt war echt für die Bevölkerung hier.
Der andere Teil nur sehr wenig normale Sachen, meistens auf die vielen Touris zugeschnitten. Und genau da hat sich Paul ein Paar neue Sandalen gekauft. Ohne zu handeln!!!
Bei einer provisorischen Tee- und Imbissbude auf dem Obst- und Gemüsemarkt haben wir uns richtig wohlgefühlt, Gözleme mit Käse und Kräutern verdrückt (eine Art Pfannkuchen oder dünne Pizza) und, wie oft in diesem Land, frisch gepressten Orangensaft getrunken. Danach noch ein Cay (Tee) und den Trubel in aller Ruhe beguckt.
Den nächsten Tag reisten wir mit dem Dolmus nach Side. In Manavgat, einer Stadt kurz davor, mussten wir umsteigen und entdeckten, dass hier einer der größten Wochenmärkte der Küste stattfindet. Wie gut, alle Touris aus Side sind da hin und wir genossen Side ohne Gedränge!
Hier gibt es spektakuläre Ruinen der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit, der größte Teil davon im alten Side verteilt. Aus der osmanischen Zeit sollten die Häuser der Altstadt sein und wurden fleißig neu errichtet. Alles Geschäfte mit dem üblichen Kram.
Beim Umsteigen in Manavgat sind dann wir auf den Markt, die Touris mussten ja schnell zurück in ihre Hotels zum Futtern!
Später am 5.5. sind wir dann weiter, bei einer Karawanserei vorbei, die aber leider geschlossen war. 200 Kamele haben der früher reingepasst - heute standen nur drei vor der Tür: ein echtes und wir zwei!
Den ganzen Weg hatten wir Ausschau gehalten nach einem CP, aber es gibt keinen mehr bis Alanya.
Wir ließen uns auf dem "Perle"-Camping nieder, eigentlich nur ein Parkplatz bei einem Fischrestaurant am Meer, schön mit Schatten und mit vielen Pfauen, die - Gottseidank - nachts die Klappe hielten. Einer zielte beim Landen nicht so genau und so hatte ich seine dreckigen Schwanzfedern im Gesicht!
Der Strand ist toll, Liegen und Schirme dürfen wir so benutzen und so legte ich mich in die Sonne, bequem und mit Schatten, wenn ich ihn wollte.
Heute waren wir dann, wieder mit Dolmus, in Alanya, d.h. in der Altstadt und auf dem Burgberg mit der alten Seldschuken-Burg.
Der Blick rundherum und hinunter zum Hafen ist fantastisch. Die Stadt - abgesehen von den Betonkästen außerhalb der Innenstadt - gefällt uns sehr gut. Beim Runter-und Rumlaufen habe ich mir eine Blase gelaufen, das Pflaster und die Treppenstufen haben es in sich.
Zum Glück ließ uns der Dolmus-Fahrer genau vor dem CP raus.
Wir verließen den Perle-Camping und folgten einer Empfehlung, die Dim-Höhle zu besichtigen.
Auf dem Weg kamen wir an einer Peugeot-Werkstatt vorbei. Ein Scheinwerfer am Peterle brannte nicht. Bei dem Auto ist das Wechseln einer Birne ein Staatsakt. Kostenpunkt in Deutschland 35,-€, hier waren es 20TL, das sind grad mal 7€.
Anschließend bot uns der Mechaniker an, einen Ölwechsel mit allem drum und dran zu machen. Naja! Der hatte nix zu tun in seiner neuen blitzsauberen Werkstatt! Ich musste mit englisch Brocken und Händ alles erklären und verstehen.
Wir lehnten ab und fuhren weiter die autobahnähnliche Straße. Dann überlegte sich Paul das und wollte doch den Ölwechsel. Bis wir mit 2-mal wenden wieder bei der Werkstatt ankamen, dauerte es.
Aber dann kam strahlend die Frau des Meisters an und hatte meinen Rucksack in der Hand. Oh Schande, den hatte ich noch nicht mal vermisst! Ich freute mich und dankte sehr und dann gaben wir - weil die beiden doch so nett waren und wir "so großzügig" - ihnen den Auftrag zum Ölwechsel.
Wartezeit 2 Stunden, die wir lesend am Strand zubrachten.
Aber dann ging es endlich zur Dimhöhle, die ein Erlebnis war.
Weiter fuhren wir immer die 400 lang nach Osten, nach Anamur.
Die Fahrt war traumhaft. Oft hoch über dem Meer mit vielen Kurven und sagenhaften Ausblicken.
Bei einem der Wahnsinnsaussichten gab es ein Café und wir futterten Sigara böregi, unsere neue Lieblingsvorspeise (dünne knusprige Teigfladen, darin eingerollt weißer Käse mit Petersilie)
4 km hinter Anamur, genau bei der riesigen Kreuzritterburg war dann unser CP für die nächsten 5 Tage.
Ein wunderschöner Platz! Der Name "Paradies" passt. Mehr oder weniger schlecht geführt von einem deutschsprechenden Paar. Wir standen direkt am Strand mit gutem Schatten unter Eukalyptusbäumen. Ansonsten war der Platz beinahe wie ein botanischer Garten: Palmen, Rosen, verschiedenen Obstbäume, blühende Sträucher....
Die Maulbeerbäume durften wir abernten und und die brombeerähnlichen Früchte futtern. Mensch, sahen wir blau aus! Aber die Früchte schmecken gut!
Ansonsten erklommen wir die Burg - sie war nämlich geschlossen - vom Platz aus ein wenig halsbrecherisch! Beim Café gegenüber holten wir uns Erdbeeren und verputzten an einem Tag gleich 2 kg. Dazu gab es "arme Ritter" Passte doch!
Einen Tag sind wir dann mit den Dolmus nach Anamur zum Markt gefahren, fest in den Händen einer sehr hilfsbereiten Türkin.
Die schleppte uns durch halb Anamur und es war gar nicht so einfach, höflich aus der Situation wieder rauszukommen, denn eine gemeinsame Sprache hatten wir nicht.

Aber gestern, den 12.5. sind wir dann weiter, fast immer am Meer entlang, grad mal 140km weiter nach Osten.
Hier ist es auch sehr schön. Ein Campingplatz, bei Tasucu, Akcakil Kamping in einer weiten Kiesbucht, nicht sehr groß, aber mit allem, was man so braucht.
Das blau-smaragdgrüne Meer ist 3 m vor unserer "Haustüre". Es ist ganz schön heiß und das Schwimmen ein Genuss, sogar für Paul.
Die Einkaufsituation ist ein wenig schwierig. Eigentlich haben wir ja alles unterwegs eingekauft - aber Pauls Weinvorräte sind alle. Deshalb musste ich eben im dazugehörenden Fischrestaurant eine Flasche Sharap erstehen (Rotwein). 70 TL!!! Da könnten wir zweimal von übernachten!
Nach einem letzten langen Schwimmen im türkisblauen Meer sind wir noch ca. 100km weiter nach Osten und dann bei Tharsus nach Norden abgebogen.
Die "Tante" hat uns "verlassen". Schon seit Alanya kommt sie mit den neuen Straßen nicht mehr mit.
Aber nun die Nebenstrecken im Taurus-Gebirge! Sie war nur am wenden und schimpfen und nun ist sie einggepackt - das hat sie davon!
Die Fahrt war fantastisch, aber zu "langsam" und wir fanden keinen CP. also standen wir mal "frei" hinter einer Raststätte auf der schnurgeraden Raserstrecke Richtung Aksaray.
Daher waren wir schon früh unterwegs, besuchten die Karawanserei in Sultanhani und dann ging es östlich über Aksaray weiter bis zur Ihlara-Schlucht.
Die haben wir nun durchwandert. Sehr beeindruckend! Rechts und links vom in der Schluchttiefe verlaufenden Fluss Melendiz kann man etliche Höhlenkirchen besichtigen, auch schön ausgemalte, allerdings nicht ganz so spektakulär wie in Göreme.
Aber auch ohne die Kirchen ist die Wanderung ein Traum!
Tags zuvor hatten wir uns beim Hotel Yesil Vadi auf eine idylllische Wiese mit toller Aussicht auf den 3268m hohen Hasan Dagi gestellt.
Rund um das Hotel eine Arche Noah: Katzen, Hunde, Schafe, Kühe, alle möglichen Vögel und Hühner, dazu einige exotische aus Gips (?). Aber wir stehen sehr ruhig, jedoch werden wir sehr nett "heimgesucht" vom Chef mit Tee, Gebäck, Gesprächen(!), obwohl er nur türkisch spricht. Er fotographiert uns, will uns in Freiburg besuchen, reist sich ständig für uns ein Bein aus.....
Musiker sei er auch und morgen gabe es eine Disco! Wir sind eingeladen.
Also verfeinern wir uns etwas und marschieren in den Salon.
Tja, da saßen zwei Handvoll Männer verteilt und an einem Tisch 12 "Damen". Brave türkische Töchter waren das nicht! Die Klamotten hätte ich mit 25 noch nicht einmal in einer heißen Kölner Karnevalsnacht angezogen. Und die Schuhe waren waffenscheinpflichtig!
Wir wurden wieder vom Chef hofiert, alle Damen kamen und gaben uns die Hand (machten sie bei allen). Wir bekamen Tee, Obst, Kuchen, Melone und versuchten, das alles etwas zu stoppen.
Um halb 9 begann die "Live"-Musik und bald drauf ein Tanz. Wir machten mit, auch wenn ich mir als einzige "normale" Frau ertwas fehl am Platze fühlte.
Aber wir hatten viel zu staunen und zu lachen!
Danach waren schon einige Pärchen gebildet und kurz drauf verschwunden.
Wir taten das Gleiche und zogen uns unter Protest des Chefs in unseren Bus zurück.
Junge, Junge einen Abend im türkischen Puff hatten wir auch noch nicht!
Aber erst noch weitere Erlebnisse mit dem "Chef" und seinem Platz.
Wir waren am Abreisen, da lag er noch im Bett. Die Feier war wohl bis 5 in der Frühe gegangen. Alle Zimmer - auch "unser" Badezimmer - waren belegt. Im "Badezimmer" waren nur Klamotten, das Bett war leer. Also konnte ich ins Bad, jedoch gab es mal wieder kein warmes Wasser.
Als wir fertig waren zum Abfahren, tauchte der "Chef" auf. Paul gab ihm 100 TL, weil er kein KLeingald hatte. Die strich der Typ ein und gab nichts raus. Es hätte allerhöchstens 35 TL gekostet, incl. Trinkgeld!
Ich habe es nicht mitgekriegt, ich wär ihm an den Kragen gegangen! 5 TL sollte die Nacht kosten!
Wir sind dann schön über Land gefahren nach Derekuyu zur größten unterirdischen Stadt. Indiesem dafür bekanntesten Ort stand eine elend lange Schlange vor der Kasse an. Da die unterirdischen Städte alle ziemlich gleich angelegt sind, steuerten wir eine andere der 30 unterirdischen Städte an.
Da sind die Menschen schon vor 4000 Jahren zu Maulwürfen geworden und haben sich immer tiefer in den Fels und in die Tiefe gegraben, 8 Stockwerke tief!
Im nächsten Ort mit einer unterirdischen Stadt sind wir dann gleich rein, im Gänsemarsch gebückt durch die engen Gänge.
Paul hatte erhebliche Probleme und trotz Hut einen blutenden Kopf. Sehr spaßig ist das mit so viel Leuten nicht. Und wie das die Hethiter und alle nachfolgenden Völker da unten oft monatelang ausgehalten haben, das haben wir uns bei jedem Schritt gefragt.
Da durch zu gehen, manchmal krabbeln, meistens tief gebückt im Gänsemarsch mit den anderen Touristen, ist eine sehr anstrengende Tour für uns zwei "Alte" und nach zwei bis drei Stockwerken strebten wir wieder schnell dem Ausgang zu.
Aber oben ging es in der Sonne und bald zwischen Felstürmen weiter nach Mustafa Pascha, einem kleinen Städtchen, in dem bis 1923 der überwiegende Teil der Bevölkerung Griechen waren und dann vertrieben wurden (1,5 Millionen Griechen mussten das Land mit Nichts verlassen!) Die meisten Häuser wurden dann von Türken übernommen, zum Teil von solchen, die aus Griechenland vertrieben wurden.

Das Besondere an diesem Ort ist, dass die Griechen ihre Häuser mit reichhaltigen Steinmetzarbeiten verziert hatten. Die haben wir dann bestaunt. Paul war noch ganz fertig von der unterirdischen Stadt und er erholte sich erst in einer Weinhandlung bei einer Weinprobe.
An unserem nächsten Ziel bei Göreme scheint die Sonne fast ununterbrochen und wenn mal eine Wolke kommt, dann wird sie freudig begrüßt, weil dann etwas Schatten ist.
Unser Platz, der Kaya-Camping oberhalb von Göreme Richtung Ortashir war fantastisch, der CP sowieso, Yassar, der Campingmensch ist ein lustiger Vogel und unsere Aussicht auf das Felsenmeer super. Morgens früh war es am interessantesten. Da schwebten ca. 100 bunte Heißluftballons über uns und über die Felsen. Alle fuhren auch tief durch die Felsentäler, dann sieht man nur einen Teil des Ballons. Da es zwischen 180 und 130 € kostet für etwa eine halbe Stunde, schauten wir uns das Spektakel nur von unten an. Dazu stand ich dann im Nachthemd vor dem Bus, weil mich der Paul um 6 Uhr aus dem Tiefschlaf geholt hat.
Dazu sind wir hier gleich von Yassar mit Wein empfangen worden, das Schwimmbad hatte Wasser(!) und alles war geleckt sauber und funktionierte!
Yassar informierte uns umfassend und gab uns einen Wanderplan.
Mit dem wanderten wir am nächsten Tag los, aber es waren viele Irrwege möglich und so fanden wir zwar den Weg, jedoch die verschärfte Variante über Eisenleitern und durch dunkle Felstunnels. Grenzswertig für unsportliche Emeklis (türk.Rentner)
Aber wir sind heil zurückgekommen.
Die nächste Wanderung ging erst mit einer Busfahrt nach Uchisar los und dann zu Fuß durchs Taubental zurück nach Göreme.
Mitten im Tal - Wegmarkierungen gibt es nicht - sind wir falsch gelaufen und kamen nicht mehr weiter. Ein netter Türke, der grad nach seinen 5 Weinstöcken guckte, half uns dann. Der hüpfte da über Wege, die wir nie gegangen wären. Dabei erklärte er uns überall die Pflanzen und was man davon machen kann. Erst nach einem Tee und auf einem sicheren Weg ließ er uns ziehen.
Das schönste für mich ist das Schwimmen danach, die müden Knochen im kalten Wasser. Super!
Langsam wird es Zeit für Ankara! Wir machten uns auf den Weg.
3 Tage hockten wir auf dem Weg zum schwarzen Meer und an selbigem entlang im Regen! Noch ist es gemütlich. Und Regenpausen gab es dann am 29.5. schon wieder reichlich.
Mit Wolken hatten wir Ankara verlassen und kaum später fing es an zu nieseln. Richtig schottisches Wetter!
Aber am Sonntag bei den Kindern in Ankara war es noch wunderbar.
Wir sind allerdings auf dem Caravanplatz am Ulasan-Hotel geblieben: 1. War das wunderbar große Schwimmbecken offen und 2. ging es fast nur geradeaus zur Tochter.
Sonntagmorgen sind wir gleich gestartet zum Frühstück bei den beiden. Paul hatte auch sogar einen Parkplatz gefunden (dem er nicht traute und den er von der Frühstücks-Terrasse immer im Blick behielt!) und wir schleppten einen Berg Dreckwäsche rauf in den 5. Stock. Die Waschmaschine ist zwar langsam und gründlich, aber die Sonne und der Wind waren sehr schnell und schon um 13.30. war alle Wäsche trocken. Wir frühstückten währenddessen ausführlich, schwätzen, lachten und ließen es uns gutgehen auf der Hollywoodschaukel u.s.w.
Nachmittags hatten die beiden einen Termin und wir besuchten endlich das Museum für anatolische Zivilisation. Es war sehr beeindruckend. Unglaublich, wieviel Hochkulturen nebeneinander und hintereinander in diesem Gebiet existierten, während die Germanen (wir!!!) noch auf den Bäumen hausten.
Mehr über Ankara kann ich von dieser Reise nicht erzählen, wir waren nicht das erste Mal und nicht das letzte Mal dort. Allzuviel Interessantes gibt es nicht in dem "großen Dorf": Die Burg, die wiederaufgebaute Altstadt und Anit Kabir, das Atatürk-Mausoleum .
Tags drauf kamen die Kinder zu uns an den Pool und Paul machte "Arme Ritter". Lecker!
Am Dienstag war Shoppingtag. Um 12 sollten wir meine Tochter vor dem Shoppingcenter treffen. Wir fuhren um 9 Uhr los, wollten beim Center parken und dann in die Stadtmitte mit der U-Bahn, um Wolle zu kaufen. Fiel alles flach, die "Tante" jagte uns von einer Ecke Ankaras in die andere. Völlig geschafft haben wir um 11.15 Uhr glücklich das Shoppingcenter erreicht und konnten mal ein bisschen frühstücken und dann war unsere Tochter schon da.
Nach knapp 4 Stunden hatte ich zwei Nagellacke und zwei Blusen.
Danach aber mit Paul in der zentralen U-Bahnstation (Kizilay) hatte ich innerhalb von Minuten ein Paar Sandalen. (Habe ich das schon geschrieben? Ich habe es geschafft von zwei Paar blauer, ziemlich gleichaussehender Sandalen je einen mitzunehmen - gottseidank einen Rechten und einen Linken)
Um diese Station herum gibt es wunderbare Handarbeitsläden. Dort habe ich mich als Strickoma in Lauerstellung gleich mal eingedeckt.
Ein Essen rundete den Tag gut ab.
Auf unserem Campingplatz waren inzwischen "Bekannte" eingetroffen, mit denen wir schon in Göreme gebechert hatten, Holländer und Österreicher. Jedoch lang zusammensein ging nicht, ein Gewitter trieb uns in die Camper.
Wir reisten dann am nächsten Tag (Mittwoch, 27.5.) weiter nach Norden Richtung Safranbolu.
Die Landschaft war erst - und zwischendurch mal wieder - felsig, ansonsten sanfte grüne Hügel mit dazwischengestreuten kleinen Dörfchen bis zur nächsten mehr oder weniger uninteressanten Stadt.
Auf Safranbolu trifft das nicht zu. Die gesamte Altstadt ist Weltkulturerbe. Sie besteht hauptsächlich aus osmanischen villenartigen Häusern. Dazu ein Han (eine Karavanserei) für die Reisenden der Seidenstraße. Zwei alte Moscheen und ein Bad (Hamam) bilden mit der Karavenserei das Zentrum. Alte Handwerke in verschiedenen Werkstätten und ein netter Bazar gab es zu bestaunen.
Zum Glück machte der Regen während unserem Gang durch die Stadt eine Pause. Gegessen hatten wir schon unterwegs: Sac Kuwurma, ein leckeres Fleischgericht in einer Pfanne gebraten und serviert. Lecker!!!
Auch das Hotel, zu dem unser "Campingplatz" gehörte, war ein altes osmanisches Haus. Wir hatten Gelegenheit, es zu betrachten, weil wir Dusche und Toilette ganz oben im Hotel nutzen konnten.
Abends fing es dann an zu regnen und das blieb so für 2 Tage fast.
Das nächste Städtchen, was uns gefiel, lag schon am Schwarzen Meer: Amasra.
Die Küste ist hier sehr geliedert, die Stadt auf zwei Halbinseln verteilt, teilweise in einer Zitadelle errichtet. Es war schön, dort in einer Regenpause zu bummeln.
Eigentlich hatten wir ursprünglich vor, bis Samsun und Sinoop zu fahren. Aber die 500km hin (!) schreckten uns doch.
Wir "schnupperten" noch so 15km rein in die östliche Schwarzmeerküste und übernachteten bei einem winzig kleinen CP hoch über der Steilküste, leider fast nur im strömenden Regen.
Das schwarze Meer machte seinem Namen alle Ehre. Mit den schwarzen Wolken oben und dem schwarzen Sand einiger Strände ist das kein Wunder.
Heute haben wir dann gekehrt und fahren nun Richtung Istanbul, aber langsam. Gerade sitzen wir auf einem "CP" beim Tezel-Restaurant in Akcakoca. Wieder eine Steilküste und gar nicht zum Schwimmen geeignet. Aber bei der Brandung gehe ich eh nicht ins Wasser!
Und nass werden wir auch so an Land!
Wir sind noch eine Weile an der Schwarzmeerküste geblieben, haben einige traumhafte Strände gefunden, auch einen superschönen, aber teilweise ungepflegten CP (Akkya) und die Preise wurden immer höher, je mehr wir uns Istanbul näherten.
CP Kilyos z.B. ein schmutziges Loch, aber 21 €!
naja
Wir sind über den Bosporus und dann weiter nach Edirne und stracks nach Bulgarien.
Dort war es ein Aha-Erlebnis: Ein wunderbar gepflegter hübscher kleiner CP , "Sakar Hills", von einem Schotten geführt. Aber in Bulgarien gab es noch mehr von solch netten Plätzen.
Wir fuhren eine wunderschöne Strecke zum Rila-Kloster, rundherum bemalt in "Volkskunst" aus dem 19. Jahrhundert. Das Kloster ist eigentlich 1000 Jahre alt, ist aber mehrmald zerstört, verlassen und wiederhergestellt worden. Ein riesiger Komplex - und voll Japaner!
Wir hatten 2km oberhalb einen kostenlosen (wird mit dem Verzehr im Restaurant verrechnet!) wunderschönen CP mit allen Schikanen.
Ab da waren wir dann auf Autobahnen unterwegs, durch Serbien, durch Kroatien, Slovenien und Österrreich.
Noch in Serbien übernachteten wir auf dem sehr gepflegten Camping Zasavica in Sremska Mitrovica, von der Autobahn sehr gut zu erreichen.
In Slovenien haben wir uns eine Terme (Catez) geleistet und in Österrreich waren wir wieder am Ossiacher See, im Camping Berghof.
Wir ließen es uns nicht nehmen, über die Tauern zu fahren und besuchten den Friedhof der Namenlosen
Hier, wieder in Deutschland sind wir am Pilsensee gelandet - witzigerweise schon als Stammkunden im Computer registriert. Wir müssen vor Jahren schon mal hier gewesen sein.
Abends haben wir vornehm im Schloss Seefeld gespeist. Dort wollte ich mich als Schlossgespenst andienen, seit einem "Sturzflug" sehe ich in etwa wie Frankensteins Tochter aus. Aber es wächst sich aus.
Die Rückfahrt ging schneller vonstatten als wir es vorhatten, weil mein Kopf noch so "brummte".
Aber es war genug und wir freuten uns auch auf mehr Platz in unserer Umgebung, fast 2 1/2 Monate auf knapp 9,5 qm mit 38 verschiedenen Übernachtungsplätzen sind genug!
Zur Information - wenn es nicht schon im Text stand - hatten wir "Türkei" vom Müller-Verlag, "Lykische Küste" ebenfalls davon, Womoführer "Türkei -Mitte", viele Internetseiten, viele Berichte über Reisen in der Türkei, für die Hin-und Rückreisen pro Land einen ausführlichen Reiseführer und Material von Camping-Messen und im Land Infos von Touri-Offices, besonders hilfreich von Serbien und in Selcuk für die Türkei.
Das Beste waren aber die vielen Gespräche vor der Reise am Telefon und unterwegs mit whatsapp mit meiner Freundin, die mit ihrem Mann eine ähnliche Türkeireise machte, nur ca. 2 Wochen später.

Aretousa am 24 Jun 2015 15:56:28

Hat das hier noch keiner ganz gelesen?

Ich bin begeistert von deinem tollen Bericht, Liesje.
Du hast mich mitgenommen in ein Land, welches wir erstmals per Flugzeug 75, dann 88 mit dem Wohnmobil und im letzten November noch einmal per Flugzeug bereist haben.
Wir schwanken immer wieder, ob wir noch einmal mit dem Wohnmobil hinfahren.
Dein Bericht hat mich jedenfalls wieder zu der Überzeugung gebracht, "ja da will ich unbedingt noch mal mit dem Womo hin".
Vielen Dank für den sehr informativen Bericht und die schönen Fotos.

wolfherm am 24 Jun 2015 16:22:41

Toller Bericht. Einen Teil der besuchten Orte kenne ich aus unserer Vor-Womo-Zeit.

wwolter am 24 Jun 2015 17:25:49

Hallo liebe Lena (ich nehme mir mal die Freiheit, Sie so anzusprechen),
ich habe den Reisebericht in einem durchgelesen, bin nicht mehr "losgekommen". Tolle Türkeiwerbung. Abgesehen von den schönen Bildern fand ich besonders interessant, wie der Bericht mit den vielen kleinen Erlebnissen gespickt wurde (beispielsweise der Ölwechsel). Danke für das "mitnehmen" auf diese Reise.
Bitte machen Sie weiter so!
Beste von Wilhelm

xs650 am 24 Jun 2015 17:30:11

Klasse Bericht, tolle Fotos. Zwischendurch haben ein paar einen fetten Rotstich aber nicht schlimm. Viele Orte kennen wir von unseren Flugreisen vor der mobilen Zeit. Noch ist das zu weit für uns, die noch arbeiten dürfen

Matthias

monana am 24 Jun 2015 19:34:36

Hallo Liesje, mit großem Interesse und Begeisterung habe ich gerade deinen wunderbaren Bericht gelesen. In wenigen Wochen starten auch wir zu einer größeren Türkeirundreise. Nach deinen Bildern freue ich mich nun umso mehr auf diese Reise. Kostet die Ballonfahrt 130-180€ pro Person oder ist das ein Preis für 2? Vielen herzlichen Dank für diesen tollen Reisebericht!

Liebe
Monana

Gast am 24 Jun 2015 20:48:39

Hallo Liesje,
ein wunderschöner Reisebericht von der Türkei so wie wir diese auch kennen, authentisch Beschrieben und toll Fotografiert, noch bewundernswerter finde ich das ihr die Tour mit einem Kastenwagen gemacht habt wo wir doch alle immer meinen das dieses nur mit einem Expeditionsmobil oder fahrenden Einfamilienhaus möglich ist, meine absolute Hochachtung davor, auch in Anbetracht das ihr keine Zwanzig mehr seit. :top:

hast29 am 24 Jun 2015 21:05:18

Hallo Lesjie,

Danke für den tollen Bericht. Die tollen Fotos.

Wir werden im nächsten Jahr die Türkei ansteuern...da werde ich Deinen Bericht das ein und andere mal für unsere Planungen zur Hilfe holen.

Anne42 am 24 Jun 2015 21:41:14

So ein wunderbarer Bericht, wir sind viele Jahre immer in die Türkei gefahren, in unserer Vor- Womo Zeit, ich habe diesen Bericht wirklich genossen, ganz herzlichen Dank!!!!!!!!!!!!!!!

Gast am 24 Jun 2015 22:12:01

Hallo Liesje,
ich möchte mich hiermit bei den Danksagenden einreihen. Wir waren 2008 mit dem Womo in der Türkei, hatten eine begeisternde Reise und seitdem freue ich mich immer wieder über Reiseberichte aus der Türkei. Besonders gut kann ich mich noch an Yassar in Göreme erinnern, der mit uns gewandert ist und uns bei einer Autopanne sehr geholfen hat.
Leider sind die vielen km doch ein großes Hemmnis für weitere Türkei-Reisen.
Schöne , klasi46

liesje am 25 Jun 2015 12:59:23

Danke für alle die netten Zusprüche! Das entschädigt für die Zeit, die man mit so einem Bericht verbringt.
Für Monana:
Den genauen Preis - er gilt für eine Person - kenne ich nur ungefähr. Jedenfalls sind die "anständigen" Ballonfirmen im "Müller" erwähnt. Yassar auf dem Kaya-Camping gehört dazu. Er macht einen Spezialpreis für seine Gäste. Soweit ich mich erinnere waren das ca. 130€.
Zum "Rotstich" einiger Bilder: Mein Fotoapparat hatte leider einige Macken, zum ersten öffnete sich das Objektiv nicht von selbst, zum zweiten verschob sich beim hastigen Hantieren die Automatik-Einstellung - und alles wurde rosa! :eek:

Webusta am 07 Jul 2015 11:46:15

Vielen Herzlichen Dank für diesen Bericht und das du mich ( zumindest Virtuell) mit in meine alte Heimat genommen hast, viele Stätten kannste ich schon von Rundreisen innerhalb der Türkei, aber mein grosser Traum ist es die gleiche Reise auch nochmal mit dem WoMo zu machen, ich hoffe das ich spätestens nächstes Jahr dazu komme.





Levent

ottomar am 07 Jul 2015 14:19:46

Hallo Liesje,

vielen Dank für Deinen schönen Bericht in eines unserer Lieblingsreiseländer.

Schade, dass Ihr die Schwarzmeerküste bei eher ungünstigen Verhältnissen erlebt habt.

Beim nächsten Mal wird es besser ...

brawo1 am 07 Jul 2015 14:51:36

Hallo Liesje,

toller Bericht und super Bilder, einige Bilder riefen mir unsere Türkei-Tour von 2013 wieder in Erinnerung.
ottomar hat geschrieben:Schade, dass Ihr die Schwarzmeerküste bei eher ungünstigen Verhältnissen erlebt habt.

Beim nächsten Mal wird es besser ...

Wir sind ja auch die ganze Schwarzmeerküste abgefahren, einige Strecken wunderschön, aber ich würde diese Küste als nicht unbedingt notwendig empfehlen, wir waren eigentlich enttäuscht. Aber ansonsten ist die Türkei ein wunderbares Womo-Reiseland, vor allem der Osten.

nuvamic am 07 Jul 2015 15:03:02

Hab diesen Bericht tatsächlich heute erst gesehen - Anfang Juni war ich schwerst beschäftigt, wahrscheinlich hab ich ihn deshalb übersehen. Danke den anderen Foristen für's Wiederentdecken.

Liesje - herzlichsten Dank für den informativen und unterhaltsamen Bericht. Selber kenn ich bisher nur die Westtürkei, neben ein paar bekannten Ecken hab ich also einiges Neue gesehen - eine wunderschöne Reise. Und die rosa Bilder fand ich kitschig, aber schööööön - ich hab wirklich von rosa Mandelbaumwiesen geträumt.... ;)

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