Caravan
anhaengerkupplung

Connor Pass mit WOMO befahrbar ???


Faoinn am 01 Jul 2015 12:27:10

Hallo liebe WOMO-Gemeinde mit Irland-Erfahrung,
ich kenne mich ja nun wirklich gut auf der Insel aus, bereise das Land intensiv seit 1990 und wohne seit 5 Jahren ganz überwiegend hier. Ein WOMO (mit Linkslenkung) habe ich aber erst seit 1,5 Jahren.
Damit bin ich gerade unterwegs auf der Loop Head Halbinsel (direkt am schönen SP beim Leuchtturm). Morgen soll es auf die Dingle-Halbinsel gehen, wo ich seit über 20 Jahren nicht mehr war. Da gibt es ja den berüchtigten Connor Pass, vor dem viele WOMO-Fahrer gewarnt haben, besonders einen ganz engen Abschnitt mit überhängenden Felsen. Der Pass soll nur für WOMOs in VW-Bus-Größe geeignet (zugelassen?) sein.
Mein Eifelland/Knaus 610 hat die Maße: L 6,10m / B 2,30 m / H 3,20 m und ein zul.GG von 3,5 t. Ich würde den Pass - wenn überhaupt, da wird meine bessere Hälfte noch mitreden - in Süd-Nord-Richtung fahren, also von Unten nach Oben (wenn das was bringt, oder ist es wurscht?). Wer hat mit dem Pass Erfahrungen gemacht ? Kann man ihn "nehmen" oder lieber einen größeren Umweg machen ? Was ratet ihr mir???
Danke für jeden Hinweis und liebe von der "Emerald Isle".
Faoinn

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volki am 01 Jul 2015 13:41:16

Ich bin auch von unten noch oben gefahren (WoMo 6.5 m Alkoven)
Die Engstelle ist erst nach der Passhöhe und ich habe das "VERBOTSSCHILD" viel zu spät gesehen, da war ich schon vorbei.
Auf dem Schild steht etwas von 2.8T und Breite von 2 Meter, wenn ich mich noch recht erinnere, aber ich konnte nur schnell einen Blick auf die Tafel werfen. Unten, vor dem Pass, habe ich nirgends ein Schild oder Tafel gesehen

Du siehst auf dem Pass sehr weit auf der Strasse runter, wenn's keinen Bergauf-Verkehr hat, geht's schon, die Engstelle ist nur 200-300 Meter lang. Aber mir kamen dann aber genau PKW's entgegen und der Vorderste wollte nicht warten und zwängte sich durch. Es ging um Millimeter. Die Hintern hielten an , bis ich durch war.

Also so sensationell ist es auch nicht, ich würde das nicht mehr machen

moensters am 01 Jul 2015 19:19:22

Kann ich genau so unterschreiben. War bei uns ähnlich. Kann man machen, kostet aber einiges an Nerven. Und beliebt macht man sich damit sicher auch nicht...

Liebe , Michael

ottomar am 01 Jul 2015 19:34:12

In meiner Erinnerung ist die Engstelle doch etwas länger als 200-300 Meter.

Aber egal, die Aussicht ist schon beeindruckend.

Hier ein Blick auf die Straße:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=_WbxfzaXvlk[/youtube]

Roman am 01 Jul 2015 20:35:56

Faoinn hat geschrieben:...Mein Eifelland/Knaus 610 hat die Maße: L 6,10m / B 2,30 m / H 3,20 m ...


Hallo Faoinn,

ich glaube ich würde es an Deiner Stelle lassen. Wir sind die Strecke zwar vor über 25 Jahren mit dem Pkw gefahren, aber ich glaube mich an überhängende Felsen erinnern zu können, bei denen Du mit Deinen 2,30m Breite in einer Höhe von 3,20m Probleme bekommen könntest.

Aber wie gesagt, Womoerfahrung habe ich auf dem Pass nicht, da ich mich damals aus eben diesen Gründen nicht getraut habe, ihn mit unserem kleinen Alkoven zu fahren.


Roman

ottomar am 01 Jul 2015 20:55:57

Nun ja, wir sind über den Pass gefahren (TI mit 7m Länge und knapp 3 m Höhe).

Es geht schon. Ob es aber unbedingt sein muss?

Das Filmchen (s.o.) zeigt, was einen erwartet.

volki am 02 Jul 2015 00:13:15

dieses YouTube-Video zeigt die Engstelle:
--> Link

ottomar am 02 Jul 2015 08:40:10

Volki,

sag´ ich doch. Schau mal auf meinen vorletzten Beitrag.

Wirklich verstehen kann ich es im Grunde nicht, warum manche (ich meine nicht den TO) so ein Trara um den popeligen Pass machen. Da gibt es ganz andere Pässe, wo man ins Schwitzen kommen kann.
Der Connor-Pass ist weder besonders lang, noch sonders kurvig. Wenn man ihn hoch zu fährt, hat man traditionell Vorfahrt. Und somit ist die Engstelle auch kein wirkliches Problem, zumal man mit dem breiten Womo in der Regel die von oben Kommenden "nötigt", hübsch zu warten, bis man passiert hat.
So what?

volki am 02 Jul 2015 15:57:29

ottomar hat geschrieben: Der Connor-Pass ist weder besonders lang, noch sonders kurvig. Wenn man ihn hoch zu fährt, hat man traditionell Vorfahrt. Und somit ist die Engstelle auch kein wirkliches Problem, zumal man mit dem breiten Womo in der Regel die von oben Kommenden "nötigt", hübsch zu warten, bis man passiert hat. So what?


1. Sorry, ich habe im Bild das weisse Dreieck ganz übersehen
2. Ich kam aber von oben :cry: und ob die Alpenregel "Bergauf hat Vortritt" auch in Irland, ohne echte Pässe, gilt, weiss ich nicht.
Wie auf dem Video zu sehen ist, auch wenn ich als Bergab-Fahrender angehalten habe, musste sich der PKW dann millimeterweise an mir vorbei quetschen. Zwischen meinem linken Kotflügel und dem Felsen waren auch nur noch Millimeter, dabei hätte es nur ein paar Meter weiter unten, auf seiner Seite, ein kleine Bucht gehabt. Aber da hätte er warten müssen :mrgreen:
3. Da wir an die hintere Brandon-Bay wollten, ist die Strasse Dingle-Brandon-Bay die logische Verbindung und in Dingle stand nirgends ein Hinweis zu der Fahrzeug-Beschränkung

Faoinn am 09 Jul 2015 15:03:57

Vielen herzlichen Dank an alle, die mir geantwortet und ihre Einschätzung oder ihren Rat gegeben haben. Ich wollte keineswegs aus dem Thema eine große Sache oder "ein Fass (auf)machen", es ging mir nur um die Erfahrungswerte dazu von TN, die den Pass gefahren sind.
Letztlich habe ich mich entscheiden, auf die TN zu hören, die mir eher abgeraten haben und es NICHT getan.Klar ist es ein Umweg, wenn man im Norden von Dingle ist (Tralee Bay oder Brandon Bay) und zur Südküste will. Über den Connor Pass sind es bis Dingle Town weniger als 20 km, fährt man dagegen von Camp über Anascaul auf der N86 nach Dingle Town, sind es doppelt so viele Kilometer. Diese Strecke ist allerdings landschaftlich sehr schön, man sieht links und rechts auf Berge, viel Grün und weites Land, außerdem ist die N86 in sehr gutem Zustand und breit genug, um auch bei LKW-Gegenverkehr überhaupt keine Probleme mit dem WOMO zu haben.
Auch auf der Rückfahrt haben wir die Fahrt auf der N86 genossen und würden wieder diese Strecke nehmen.
Wir haben übrigens am hervorragend als Stellplatz geeigneten (und nicht verbalkten) Castlegregory Strand auf der Nordseite von Dingle mehrere WOMO-KollegInnen getroffen, die den Pass gefahren sind und die meinten, es könne schon verdammt eng oder nervig werden und so "toll sei die Strrecke wirklich nicht, um es zu wiederholen".
Dafür kann ich einen Besuch der Dingle Halbinsel nur wärmstens empfehlen (so wie auch Uwe und Annegret Rohland in ihrem Buch); es lohnt sich wirklich !!!

Faoinn am 09 Jul 2015 15:22:19

Nachtrag zum Stellplatz "Castlegregory Strand" (wird auch im Buch der Rohlands empfohlen):
Die GPS-Daten sind N 52 / 15 / 37.3 W 10 / 00 / 49.7 (Grad, Minuten, Sekunden).

Aretousa am 09 Jul 2015 15:28:40

Ja, den Strand von Castelgregory kenne ich, ist schön da. Wir haben allerdings direkt im Ort auf nem Lebensmittelmarkt-Parkplatz übernachtet, weil wir zu ner Veranstaltung im Pub wollten und keine Lust hatten, nachts noch zum Strand zu , naja sagen wir mal, gehen. :wink: Entsorgt haben wir dann am Strand in der öffentlichen Toilette.
Den Connor Pass haben wir uns geschenkt, nachdem uns glaubwürdige Wohnmobilfahrer davon abgeraten hatten.

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