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Reisebericht Südpolen von Görlitz bis Tarnow 1, 2


Julia10 am 15 Jul 2015 15:29:59

Bereits im letzten Sommer begeisterten mich die polnische Ostsee und die Masuren. Freundliche, hilfsbereite Menschen, unberührte Natur, Kulturschätze und Orte , von denen ich nicht einmal ansatzweise auch nur eine Ahnung hatte, machten den Urlaub zum Erlebnis.
Siehe --> Link

Es kann nur noch besser werden, dachte ich so und bereiste ich, nach längerer Vorbereitung im Sommer 2015 den südlichen Teil Polens, ausgehend von Görlitz, an der Grenze entlang gen Osten bis nach Tarnow. Insgesamt 3400 Kilometer und leider nur 250 Kilometer mit dem Fahrrad, es war zu heiß, die Höhenunterschiede und Steigungen mörderisch.

Hier in Kurzform meine Reiseroute:
Pirna, Görlitz/Zgorzelec, Jelenia Gora/ehemales Hirschberg, Karpacz, Klodzko/ehmals Glaz
Nysa/ ehem. Neiße, Glubczyce/ehem. Löbschütz, Wadowice (Salzbergwerk), Zakopane
Tarnow (von hier aus auf die Route der Holzkirchen), Krakow ehem. Karakau
Wroclaw ehem. Breslau, Javor Friedenskirche.










Es fällt mir noch immer schwer, die polnischen Ortsnamen zu schreiben. „Cuzyzc“ usw. gehen mir nicht so leicht von der Hand. Also, falls ich mal Ortsnamen nicht korrekt geschrieben habe, es ist keine Absicht.

Wenn es Euch interessiert, lade ich gerne zur „Nachlese“ ein. Mögt Ihr, „alte Gemäuer“, Kirchen, bunte, wunderschöne Marktplätze, bunte Märkte, hohe Berge, Holzkirchen, endlose Weiten, ohne Menschen zu treffen?

Es wird ein Reisebericht in mehreren Etappen, dauert also etwas, bis er komplett eingestellt sein wird.

Dann kann es jetzt losgehen?

Freie Fahrt :!:



Sommerferienbeginn in NRW: Am Samstagmorgen fahre ich los in der Gewissheit, dass ich, wegen der angesagten Reisewelle und den damit verbundenen Staus, nur kurze Strecken fahren werde und häufig Rast mache, bzw. unterwegs übernachte.
Aber, ich komme gut voran, kaum Betrieb auf den Autobahnen, bin teilweise auf weiter Flur alleine und fahre, mit kleinen Pausen, bis Pirna durch.

Auf einem Rastplatz treffe ich dieses Wohnwagengespann inclusive Familie an. Familienfoto auf dem WOWA und die komplette Familie mach gerade Pause. :)



Pirna ist sehenswert und als ich am späten Nachmittag ankomme, zieht sich der Himmel dunkel zu.





Mit der kleinen Fähre, die vom Stellplatz aus übersetzt, fahre ich über die Elbe, mit Blick auf die Stadt und das Schloss.





Ein kleiner Rundgang durch Pirna geht noch.



Was mag das für eine Anstalt sein :?:




Enge Gassen, hohe Häuser in der Altstadt.




Kleine, nette Geschäfte in den Seitenstraßen.



Die Stadtkirche mit einem Bleiverglasten Eingangsbereich.



Ein kurzer Blick in die Kirche wird uns noch gewährt, dann schließt sich die Tür für heute.



Ein dicker Platzregen beendet meinen Rundgang durch Pirna.



Zu Fuß geht es über die Elbbrücke zurück zum Stellplatz (der Fährmann hat Feierabend).







Stellplatz Pirna
--> Link

Am späten Abend noch ein Blick auf und über die Elbe. Es hat sich noch ein Ehepaar mit einem Kastenwagen eingefunden, so bin ich in dieser Nacht nicht alleine auf dem Stellplatz.







Am nächsten Morgen geht es in Richtung Görlitz :)

Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 15 Jul 2015 18:03:35

Nach einem kleinen Frühstück mit mallorkinischer Organgenmarmelade :) starte ich früh am Morgen.



Allein, allein auf der Autobahn :) Ich genieße die Fahrt auf eine teilweise neuen Autobahn :!:



Das Morgenlicht verzaubert die Landschaft.




Die Parkplatzssuche in Görlitz gestaltet sich recht schwierig. Ich lande auf dem Marktplatz, der sonntagsmorgens zu unchristlicher Zeit noch völlig leer ist. So parke ich in der guten Stube von Görlitz, kostenlos am Sonntag, versteht sich.



Bunte, in Pastelltönen angemalte Bürger und Kaufmannshäuser, stehen um den Marktplatz.




Ein Restaurant lockt Besucher, nach einem ausgiebigen Spaziergang, zur Einkehr.



Unter Steinbögen hindurch begeht man die engen Gassen.







Politische Entscheidungen nach dem Krieg machten Görlitz zu einer geteilten Stadt, recht und links der Neiße, Görlitz und Zgorzelec. Heute kann man diese geschichtsträchtige Brücke einfach überqueren. Macht mir immer noch ein eigenartiges Gefühl.

Ein Blick auf Görlitz von Polen aus gesehen.



Entlang der Neiße sind auf polnischer Seite einige Häuserreihen restauriert worden, an sonsten wirkt die Stadt sehr trostlos.



Ein Restaurant unterhalb der Brücke erinnert an die Zeiten, in denen nicht jeder diese nicht Jeder überschreiten durfte.



Trockenen Fußes ist es möglich, Teile der die Innenstadt anzuschauen.



Kellergewölbe dienen als Geschäftsräume, Gaststätten usw.







Historische Stadtführungen, mit ebensolchen, gekleideten Stadtführern, lassen die wechselvolle Geschichte der Stadt lebendig werden.



Die Kirche am Marktplatz.



Ich möchte hier nicht zu viel von Görlitz berichten, denn mein Ziel ist Polen.

Nach dem Grenzübertritt, den man nicht mehr spürt, oder direkt wahrnimmt, fahre ich an der tschechischen Grenze entlang nach Bogatynia früher Reichenau.



Fortsetzung folgt:

Julia

Anne42 am 15 Jul 2015 18:55:35

Julia, wie wunderbar, freu mich sehr auf die Fortsetzung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

nuvamic am 15 Jul 2015 18:57:33

Dafür, dass du über Zeitmangel klagst, geht es ganz schön schnell vorwärts. Tut uns Lesern natürlich gut (wir sind ja neugierig) - aber lass dich nicht stressen. Wir genießen das Mitreisen in jedem Tempo... :D

eijden am 15 Jul 2015 19:07:17

Hallo Julia,
was für schöne Bilder! Wieder einmal richtig interessant, Dein Reisebericht. Ich bin auch schon ganz gespannt auf die Fortsetzung....
Ich wünsche Dir noch weiter eine gute Fahrt und viele interessante Eindrücke :daumen2:

leoline am 15 Jul 2015 20:07:23

Wie schön, dass du dir doch die Zeit nimmst, einen Reisebericht über dieses interessante Land zu schreiben!
Ich werde dich natürlich virtuell von Anfang bis Ende begleiten!

sensei am 15 Jul 2015 21:07:21

Hallo Julia,

Danke fürs virtuelle mitnehmen, freue mich schon auf die weiteren Reiseberichte.



Wolfgang

motorrad758 am 15 Jul 2015 22:53:56

Schöner Reisebericht
Danke :ja:

Helmchen am 15 Jul 2015 23:26:35

Hallo Julia,
ich liebe solche Art Reiseberichte. Das machst Du sehr schön. Tolle Bilder noch dazu.

inga am 16 Jul 2015 07:43:33

Hallo Julia,

vielen lieben Dank für diesen tollen Reisebericht und deine schönen Aufnahmen.Immer schön zu lesen und mit dir mitzureisen

Liebe Inga

ToMTuR.de am 16 Jul 2015 08:49:25

Guten Morgen Julia,

ich freue mich sehr über Deinen interessanten Bericht und die schönen Fotos, die Gegend steht bei uns auch noch auf der Liste. :)

VG Harriet

soletti1 am 16 Jul 2015 08:52:45

Hallo Julia

danke das du Dir wieder die Mühe machst einen Reisebericht über dieses doch eher unbekannte Land zu machen.

Bis jetzt sehr schön beschrieben mit schönen Bildern, freu mich schon auf die Fortsetzung des Berichtes :ja: .

Julia10 am 16 Jul 2015 10:20:16

Freue mich über Eure Rückmeldungen und mache dann mal weiter:

Ich bin wieder ganz allein auf weiter Flur, manchmal dauert es ca 15 Minuten, bis ein Auto in Sicht kommt.
Wie Ihr seht, sind die Straßen hier hervorragend. Kleinere oder Seitenstraßen dagegen sind oft mit Schlaglöchern übersät.



Diese Grenzregion wirkt sehr ärmlich. Weit auseinaderliegende Ortschaften, Häuser, die schon lange werder Farbe noch mit Errungenschaften unserer Zivilisation ausgerüstet sind. So richt es in der Mittagszeit (obwohl 34 Grad im Schatten) intensiv nach Braunkohle. Man scheint hier auch auf kohlebeheizten Herden zu kochen.














Am Wegesrand immer wieder riesige Blumenfelder.










das ehemalige Seidenberg

Ein hübscher kleiner Marktplatz.



Von der ehemals evangelischen Kirche steht noch der Kirchturm.

Übrigens, in vielen Bereichen findet man Informationen auch in deutscher Sprache. Es gibt aber auch Gegenden, in denen weder Informationen noch Führungen usw. in Deutsch angeboten werden.







Einige wenige zerstörte Grabmale von ehemalig deutschen Bewohnern liegen neben dem Kirchturm.






Vom Michaelisberg schweift der Blick über grüne Landschaften









Fortsetzung folgt :!: .

Julia

Julia10 am 16 Jul 2015 12:41:54

Löwnmäulchen in allen Farben sind in den kleinen Gärten hinter Maschendrahtzäunen zu bewundern.











Ein kleines Stück fahre ich durch Tschechien. Auch hier könnte man sich länger aufhalten, denn es gibt viel zu sehen.

Mein Navi jagdt mich durch sehr enge und steile Straßen, so das ich manchmal Sorge habe, stecken zu bleiben.
Die Aussichten auf Burgen und Schlösser ist jedoch grandios.







Um wenigstens hin und wieder eine Orientierung zu haben, wo ich mich gerade aufhalte (mit Hinweisschildern geht man hier recht sparsam um) fotografiere ich die wenigen, die oft versteckt stehen.





Am späten Nachmittag komme ich in Jelenia Gora, dem ehemaligen Hirschberg an und quartiere mich hier ein.

--> Link

An der Rezeption spricht man deutsch, alles weitere entnehmt bitte dem Link.




Die für diese Gegend typischen Holzbalkone sind teilweise liebevoll restauriert.



















Ein großer Teil dieser Gegend ist stark katholisch geprägt. Bereits am frühen Morgen, sobald die Kirchen und Kapellen geöffnet werden, kommen Gläubige zur stillen Andacht. Kniend auf dem Steinfußboden oder in den Kirchenbänken, beten und bittensie andächtig. Wer keine Zeit für einen Kirchenbesuch hat, bekreuzigt sich im Vorbeigehen.







Der Durchgang zur Fußgängerzone







In fast allen Straßen stehen Händler, die frisches Obst und Gemüse verkaufen. Hier nehme ich die ersten Kirschen mit. Dicke, schwarze Kirschen, das Kili zu 10 Zloty.

Kühle Laubengänge führen um den gesamten Marktplatz, bei inzwischen 35 Grad willkommene Schattenspender.




Das Touristikbüro ist in einer alten Straßenbahn stilvoll untergebracht.













Fortsetzung folgt :!:

Julia

Aretousa am 16 Jul 2015 13:02:54

Hallo Julia, ich bin jetzt auch eingestiegen und freue mich auf die Weiterfahrt. Danke schon mal.

Julia10 am 16 Jul 2015 16:17:24

So, nun gehts weiter :!:

Wer kennt ihn nicht den Rübezahl?

--> Link



Ein Beggeist, ein Gestlaltenwandler, der Wanderer in die Irre führt, aber auch hilft und unterstützt, wo immer es ihm möglich ist. Er ist sehr scheu und leider erkennt man ihn nicht, wenn er sich mal zeigt :(

Daher findet mal Bilder und Statuen in fast jedem Örtchen.

Julia

Julia10 am 16 Jul 2015 16:48:20

Der kleine Ort bietet gastronomisch einiges, vor allen Dinge kleine Restaurants mit pfiffigen Ideen, wie hier z.B. in dem Musikcafe,Schallplatten als Platzsetzs und Musikinstrumente als Deko zu verwenden.










Wir bleiben noch ein wenig in Hirschberg und schauen uns die Basilika (ein Muß) an, in der bis zu 4000 Menschen Platz finden.










Durch den Pilgerbereich gelangt man, für ein paar Zloty, in die Basilika. Über Lautsprecher, abwechselnd in deutscher und polnischer Sprache, erhält man ausführliche Informationen über die Geschichte der KIrche.








Die zentrale Kuppel und die Seitenschiffe sind mit aufwengen Malereien ausgestattet.









Bis hoch unters Kirchdach winden sich die Zuschauerränge, um den vielen Menschen damals Platz zu bieten.





Im weitläufigen Park sind, die alten Grabmale der Familien des Ortes aneinandergereiht und , soweit möglich, wieder hergerichtet. Wie eine Schutzmauer umgeben sie die Basilika.









Bänke laden unter schattenspendenen und duftenden Linden ein, eine kleine Pause einzulegen.

Fortsetzung folgt :!:

Julia

frankjasper8 am 16 Jul 2015 20:17:13

Haaalt, Julia! :)

Lass mich auch noch schnell einsteigen! Ich will auch mit! :)

Das fängt schon mal gut an, ich bin gespannt, wie die Reise weiter geht! :)

Julia10 am 17 Jul 2015 10:05:43

Die Reisegruppe wird größer :) deshalb geht es jetzt auch weiter :!:

Noch einmal zurück zum Marktplatz und einen Blick auf das Rathaus. An Hand der Fotos ist es nicht immer eindeutig zu erkennen. Die meisten Rathäuser in dieser Gegend stehen mitten auf dem Marktplatz und drumherum erheben sich die Bürgerhäuser. Die Rathäuser sind mit Türmen und oft aufwendigen technischen Turmuhren ausgestattet.



An diesem Tag stellten sich verschiedene Gruppen aus der Region, sowie Ranger aus den nahe gelegenen Naturschutzgebeiten vor.







Es lohnt sich, sich in dieser Region länger aufzuhalten. Neben Bergen und Natur befinden sich ettliche attraktive Kulturgüter in diesem Bereich.







Ich fahre weiter nach Karpacz, dem ehemaligen Krümmhübel. Es wird sehr gebirgig, die Landschaft verändert sich.


Unterwegs ein recht anstrengender Anstieg zum Zackenfall.


Anstrendend deshalb, weil der Weg, wie ihr hier sehen könnt, teilweise naturbelassen ist. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Sich mit Getränken einzudecken wäre nicht unklug.

Dies ist der gute Teil des Weges, es wird noch viel schlimmer. Eine Stunde muss man für den Weg einplanen.

Überigens, es ist oft schwierig, wenn nicht unmöglich größere Geldscheine gewechselt zu bekommen. Mit einem 50 oder gar 100 Zloty Schein sind viele überfordert. Also, nach Möglichkeit immer Kleingeld parat haben.

Ermäßigten Eintritt erhalten Personen ab 65 unter Vorlage des Ausweises in fast allen Museen usw.







Bewaffnet mit Sturzhelmen gelangt man über sehr enge Treppen, teils in Stein gehauen, zum Wasserfall. Wer den Wasserfall anschauen möchte, sollte dies am frühen Morgen tun, denn die Touristenströme, Kindergruppen usw. sind nicht zu unterschätzen.

















Ein Tip für "Fußkranke". Es gibt einen Parkplatz oben am Wasserfall, damit ist der anstrengede Fußweg hinfällig :D


Unterwegs nach Karpacz die stehen am Wegesrand die ersten Holzkirchen. Es sollen in dieser Region etwa 144 Kirchen sein.

Infos darüber gibt es hier --> Link Einige Kirchen tragen die Auszeichnung "Weltkulturerbe"









Viele Kirchen, besonders wenn sie etwas Außerhalb von Ortschaften liegen, sind nur vormittags geöffnet.


Am Wegesrand stehen gut restaurierte Schlösser, Gutshöfe usw. in denen sich meistens Hotels befinden.





Eine interessante Neubausiedlung, mit auf dem Kopf gestellten Häusern.




Selbst das Fahrrad ist über Kopf befestigt.






Es ist diesig und Lanschaftsfotos sind immer unscharf. Wir haben derzeit 36 Grad. :(




Rübezahl ist allgegenwärtig :!: .






Ich finde einen Parkplatz in Karpacz, oben an der Seilbahn. Man darf hier, gegen eine Tagesgebühr, 24 Stunden stehen.

Immer noch 36 Grad und ich entscheide mich für eine Fahrt mit dem Sessellift, in der Hoffnung, das es obern auf dem Berg etwas ?ger ist.



Das einzige lauf Lüftchen bewegte sich während der Seilbahnfahrt :(



Außer ein wenig Aussicht, war auf dem Beg nicht viel zu sehen, Abfahrtspisten halt. Zum Wandern war es zu warm, also fahre ich wieder runter und gehe in den Ort, der unterhalb der Hauptstraße liegt.



Der kleine Ort mit knapp 6000 Einwohnern ist auch im Sommer ein Tourismusmanget. Die Hauptstraße ist gesäumt von Hotels, Restaurants und Andenkengeschäften.







Alte Holzhäuser, die auf bessere Zeiten warten, stehen in den Seitenstraßen.



Ein kleiner Bach plätschert ins Tal.







Einrächtig nebeneinander sitzend beobachten diese Beiden das Geschehen auf der Straße.




Fortsetzung folgt :!:

Julia

leoline am 17 Jul 2015 10:56:32

Wunderschöne Eindrücke, die du uns da zeigst! Vielen Dank - und die Reise macht richtig Freude!

iwoi am 17 Jul 2015 11:04:56

Ich geselle mich auch zu der Reisegruppe. Interessanter, kurzweiliger und mit schönen Bildern versehener Reisebericht!

Julia10 am 17 Jul 2015 11:45:02

Bitte folgen, es geht weiter :)

Oberhalb von Karpacz steht eine besonders schöne norwegische Stabkirche, welche dort ab- und hier wieder aufgebaut wurde.
Sie ist wunderschön und daher ein paar mehr Fotos, als von sonstigen Kirchen.


Auf dem Weg dorthin eine riesige Ferienanlage.



Schöne, alte Hotels können das nicht mehr mithalten und sind dem Verfall preisgegeben.








Wang








































Es ist schon spät und die Kirche ist leider geschlossen. Daher hier nur ein abglichtetes, leider schlechtes Foto vom Inneren.





Rübezahl ist auch hier present.



Riesige Wolken plustern sich auf und lassen auf Regen hoffen, leider vergebens :!: .





In dieser Nacht stehe ich zum ersten Mal frei auf einem großen Parkplatz. Eine ruhige, erholsame Nacht.


Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 17 Jul 2015 13:20:20

Durch inzwischen sanfter werdende Hügellandschaften auf engen



oder breiteren, gut ausgebauten Straßen fahre ich ins "Eulengebirge".



Mal wieder ganz allein, soweit das Auge reicht.







--> Link --> Link


Diese Bunkeranlage bauten Gefangene die im nahegelegenen Lager untergebracht waren, aus.

Als es immer wahrscheinlicher wurde, das der zweite Weltkrieg verloren geht, vermutet man, dass dieses riesige Stollensystem dazu gedacht war, hunderte von Nazis aufzunehmen die hier längere Zeit leben konnten. Einige Höhlen konnten Panzer und anderes militärisches Gerät aufnehmen.



Diese Bunkeranlage kann man in einigen Bereichen mit einem Führer besichtigen. Die Führungen finden ausschließlich in polnischer Sprache statt, man kann sich ein Audiogerät mieten, welches einige Bereich in deutscher Sprache erklärt.

Die Anlage ist interessant, man sollte jedoch einiges berücksichtigen.
1.Entsprechende Kleidung und Schuhe, es ist kalt und feucht dort unten.
2.Um die Strecke zu bewältigen braucht schon eine gewisse Kondition. Teilweise sind die Stollen mit Wasser gefüllt und man wird über schmale Bretter, in völliger Dunkelheit, nur mit Taschenlampen bewaffnet, geführt. Einzige Hilfe sind wackelige Halteketten an den Decken. In einem kleinen, ebenfalls wackeligen Kahn wird man in diesen Bereich gebracht.
3. Falls man einen leichteren Weg nutzen möchte, muss es vorher ankündigen.












Die alten Stützen der Deckenkonstruktion sind noch erhalten.




Wir waren eine sehr kleine Gruppe, ich die einzige Deutsche.




Endlich wieder draußen schlägt uns heiße Luft entgegen, heute schlappe 39 Grad.





Wiesen auf sanften Hügeln begleiten mich die nächste Zeit. Bin ich froh, das mein Womo eine Klimaanglage hat.



Es geht nach Klotzko, ehmals Glatz. Der Ort liegt in einem Tal und wird von der Bastion, die als Grenzburg im Heuscheuergebirge errichtet wurde, bewacht.













Glatz ist häufig von Hochwassern heimgesucht worden und so stand die Kirche mehrfach bis zu 3 m unter Wasser.








An der Decke sind wunderschöne Malereien zu erkennen, die durch das Licht der Oberfenster immer wieder in andernen Farben erscheinen.





Der Weg in die Stadt führt über die "Kleine Karlsbrücke", nach der Prager Karlsbrücke wegen seiner Statuen benannt.





Bunte Farbtupfer in einer sonst tristen Umgebung.




Ein kleiner, hübscher Marktplatz mit bunt bemalten Häusern erwartet den Besucher





und schattigen Terassen laden zur Einkehr ein.





Ich hangele mich die Treppen zur Bastion hoch (38 Grad im Schatten)







Es ist möglich, eine Führung durch die weiten unterirdischen Gewölbe sowie die Tunnel zu buchen, oder die Festung anzuschauen.

Ich entscheide mich für die Fenstung und da die gerade beginnende Führung in polnischer Sprache stattfindet, darf ich mich alleine umschauen.

Es ist soooo schön kühl hinter den dicken Mauern.







Zwischen den Mauersteinen siedeln sich gerne Pflanzen an.











Kleine Wachtürmchen boten den Soldaten Schutz vor Wind und Wetter.






Weite Einblicke in das Tal bieten zahlreiche Fenster.





Pferdeställe, Lagermöglichkeiten für Lebensmittel und Kriegsmaterialen bot dei Festung in großem Ausmaß.




Von der Bastion aus hat man einen guten Blick auf die Stadt und ins Gebirge.











Ein Blick auf die Karlsbrücke von ganz weit oben.



Ein kostenloser Parkplatz befindet sich hinter dem Bahnhof, direkt unterhalb der Stadt. Unter der Schnellstraße her fürt eine Fußgängertunnel und man ist in knapp 5 Minuten in der Altstadt.



Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 18 Jul 2015 09:47:58

Die Hitze wird langsam unterträglich und ich suche mir ein Quartier an einem großen Stausee.



Eine große, lebendige Ferienanlage, mit Häusern und der Möglichkeit, unter Bäumen zu campen.




Über eine Treppe gelangt man an den Sandstrand.










Bootstouren über den See sind möglich.






Von hier aus ist man ist 15 Minuten in der geschichtsträchtigen Stadt Nysa, früher Neiße die, wie leicht zu erkennen ist, an der Neiße liegt. Die Stadt ist häufig von verheerenden Hochwassern heimgesucht worden.

Krieghandungen setzten dem Ort schwer zu, es kam zu großen Zerstörungen.


Einige historische Gebäude stehen noch und sind bereits teilweise sehr gut restauriert.

Hier in der Gegend bietet man große Naturbadefreibäder an.




In Polen ist die Erinnerung an den ersten und zweiten Weltkrieg sehr lebendig. In vielen Orten findet man Bilderausstellung und große Denkmäler.






Das ehemalige Rathaus, einst umgeben von hohen Bürgerhäusern aus dem 16. Jahrhundert, wird heute von Plattenbauten eingerahmt.




Hier ein Blick auf das Rathaus vom Haupteingang her. Auch hier lag das Rathaus mitten auf dem Marktplatz.





Die große, spätgotische Hallenkirche ist teilweise restauriert und beeindruckt durch ihre Höhe.


Eine kleine Büste von Eichendorf findet sich an einer Kirchenwand.







Die Taufkapelle liegt hinter dem Altar und ist nur mit Genehmigung begehbar.




Eine ältere Dame, die die Kirche reinigte, sprach mich auf polnisch an und freute sich riesig, als ich mich als Deutsche zu erkennen gab. Sie hieß Monika und verdiente sich zu ihrer kargen Rente ein paar Zloty durch das Putzen der Kirche hinzu.

Monika ist in Nysa als Deutsche geboren und ihre Eltern anektierten, so das sie in Polen bleiben konnten. Sie zeigte mir einige, nicht öffentliche Bereiche der Kirche.



Diese Holzvertäfelung mit christlichen Motiven glänzt in alter Schönheit.
Deutsche Inschriften konnten mühsam und teilweise wiederhergestellt werden.
Zu Zeiten den kalten Krieges versuchten die Kommunisten, Deutschtum mit allen seine Fassetten auszulöschen und entfernten deutschsprachige Inschriften..



Eine westdeutsche Gemeinde stiftete dieses wunderschöne Kirchenfenster.



Alt und neu, nahe beieinander.







Nysa ist Mittelcentrum und Universiätsstandort. Stolz presentieren sie verschiedenste verdiente Persönlichkeiten.





Ein Rundgang durch den Ort läßt den Reichtum und die Macht die von diesem Ort ausgingen, nur erahnen.








Gutes Schuhwerk ist bei diesm Straßenbelag immer erforderlich. Nennt man diese Kieselsteine eigentlich "Katzenköpfe"?
Es ist sehr anstrengend, längere Zeit darüber zu gehen.




Hier sind alte Hochwassermarken angezeichnet.




Die Neiße wirkt heute sehr harmlos und fließt gemächlich in ihrem Bett.




An nächsten frühen Morgen, ich bin ganz alleine am Strand, noch ein kurzes Bad im See und weiter gehts in Richtung Zakopane.




Und wieder bin ich auf weiten Strecken ganz alleine auf der Straße.




Fortsetzung folgt :!:

Julia

haroba am 18 Jul 2015 10:00:36

Moin Julia!

Vielen Dank für Deinen Reisebericht, den Du so aktuell schreibst.
Erinnerungen werden wach.
2005 waren wir mal zu einer Kur in Altheide und haben einige der Orte rundrum besucht.

Dir weiterhin eine gute Reisezeit und vielen Dank für die schon angekündigte Fortsetzung.

Munterholln!

Hartmut

Julia10 am 18 Jul 2015 12:29:28

BIn leider schon wieder zu Hause und es macht Spaß, die Reise noch einmal nachzuvollziehen. Manchmal muss ich schon überlege, wo ich wann war. Deshalb schreibe ich im Moment recht zügig, dso sind meine Erinnerungen noch frisch. :oops:

Schon wieder oder immer noch allein auf Seitenstraßene mit großen Rissen. Mein Navi meint, es müsse micht die kürzesten Wege führen, sind aber nicht immer die besten Straßen, aber die schöneren Strecken.



Es wird flacher und die landwirtschaftliche Nutzung der Ackerflächen intensiver.

Riesige Kartoffelfelder stehen in voller Blüte.



Wir kommen nach

dem ehemaligen Löbschütz im Hultischern Ländchen glegen. Dieser Bereich war immer ein Zankapfel und weckte Begehrlichkeiten verschiedenster Länder.

Die Stadt wurde im Krieg stark zerstört und es gibt einige nette Bereiche, die es sich anzuschauen lohnt.

Vor dem Rathaus tront ein großes Denkmal.



Viele Rathäuser wurden im Block gebaut und von Kaufmanshäuser mit Laubengängen umgeben. Hier verkaufte man sehr zentral Ware.












Kirchen gibt es hier natürlich auch, mit denen ich Euch nicht unnötig langweilen möchte. Hier ein kleines Augenmerk auf die alte Nummerierung von Kirchenbänken.



Die Außentemperatur mal wieder viel zu hoch, mein Womo-Thermometer zeigt 37 Grad an.

Mensch und Tier genießen schattige Plätze.








Ein kleiner Markt im Zentrum bietet allerlei Waren an. Entweder sind Marktstände aufgebaut, oder die Händler bieten ihre Ware in den Markthallen, die es hier fast überall gibt, an.






Frisches, für unsere Verhältnisse preiswertes, gut aussehendes Obst und Gemüse aus der Region.
Ich habe noch in kleinem Urlaub so viel Kirschen gegessen. Schwarze dicke Kirschen, Herzkirschen usw war für kleines Geld zwischen 1,5-3,00 Euro zu bekommen.




Von der Unterwäsche über Schuhe



bis hin zu Waffen mit Munition ist hier alles zu erwerben.







Eine etwas versteckt liegende Klosteranlage weckt mein Interesse. Somit kommt Ihr um eine weitere Kirche nicht drumherum :)















So hat man bei uns früher auf Felder bestellt. Schmale Streifen mit Korn, Kartoffeln, Gemüse Mais usw.




Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 18 Jul 2015 15:11:48

Ratibor, ein netter Parkwächter weißt mich rückwärts, etwas skeptisch schauend, in eine Parklücke ein. Mit einem anerkennenden Blick für meine "Leistung" kassiert auch gleich ab.




Um das unterschiedliche Höhenniveau auszugleichen, ist hier im oberen Bereich der Häuserfront mit vielen Treppen zu rechnen. Dazwischen bunt bepflanzte Blumeninseln.






Meine Sonnenallergie blüht bei diesen Themperaturen (heute um die 39 Grad) auf und ich überlege schon, wie ich der Apothekerin klar mache, welche Medikamente ich brauche. Eine nette junge Frau begrüßt mich lächelnd und in hervorragendem Deutsch. Hätte ich hier in dieser Ecke nicht so vermutet, aber, es wird auch in den Geschäften und auf den Informationstafeln neben polnisch fast immer die Deutsche Übersetzung eingefügt. So decke ich mich mit Crems und Calzium ein.

Ein interessantes Ruhekissen :!:




Ein großer Marktplatz mit interessanten Häusern und vielen Restaurants erwarten den Besucher.










Eine Sonnenuhr hinterlegt mit farbigen Mosaiksteinschen zeigt die korrekte Zeit an.



Neben Lidl, Aldi und Kaufland gibt es auch

in vielen Orten.


Wie schon geschrieben, es ist furchtbar heiß und die Feuerwehr macht den Kinder eine Freude und legt einen Schlauch als "Springbrunnen" aus.



Auch hier eine Markthalle, in der man von Fleisch über Gemüse und Küchengeräte alles kaufen kann.




BH`s in allen Größen und Formen,





dazu entsprechende "Schlüpper"



In vielen Bereichen gibt es wenig Bekleidungsgeschäfte in den Ortschaften. Man deckt sich hier in den Markthallen oder auch Tuchhallen mit allem Nötigen ein.

Der Fahrradverleih stellt besondere, aus Holz gefertigte Fahrräder zur Verfügung. Hab ich schon mal im Fernsehen gesehen, aber nicht im Original.



Der "Einkaufskorb" aus Holz, die Felgen auch.



Hier ist es umgekehrt, der Rahmen aus Holz




die Felgen aus Metall.



Es geht weiter zum



Fortsetzung folgt :!:

Juliaa

Jonah am 19 Jul 2015 02:49:36

Ein toller Reisebericht, bin ganz begeistert. Sag mal Julia, was zahlt man denn so im Schnitt in Polen für eine CP-Übernachtung?

Julia10 am 19 Jul 2015 09:25:23

Für Übernachtungen auf Campingplätzen haben ich zwischen 6-13 Euro für eine Person mit Strom gezahlt. Für Lebensmittel einkaufen oder gehen, Eintrittsgelder (ohne Sprit), Gebühren für Campingplätze usw. habe ich in 2,5 Wochen knapp 300 Euro ausgegeben.

Es ist schon sehr günstig in dieser Gegend.

Ich mache dann mal weiter :)

Militärische Anlagen, teils zur Besichtigung freigegeben finden sich in engem Radius.



Ich überquere breite Flüsse, dessen Namen ich noch nie gehört habe.



Ich muss immer wieder die gut ausgebauten Straßen zeigen, auf denen ich lange Zeit völlig alleine unterwegs bin. Selbst auf Autobahnen war es oft sehr verkehrsarm.



Die hohe Tartra in Sichtweite.






Bunte Häuser am Wegesrand.



Es geht ins angenehm kühle Salzbergwerk hinunter. Ca 20 Grad und eine Erholung nach der Hitze oben.


Ich bin noch immer sehr begeistert von dem, was dort zu Sehen ist. Riesige Höhlen, in den Kirchen, Seen, Informationen über den Salzabbau und in Stein gehauene Kunstwerke zu sehen sind.


--> Link


Führungen werden in vielen Sprachen angeboten, man muss sie nur beim Ticketverkauf anmelden. Stellt Euch nicht am Ticketschalter für polnische Bürger an, dort dauert es sehr lange, bis man seine Eintrittskarte erhält.
Die Führung geht über ca. 3,5 km, die Wege sind hervorragend ausgebaut, teilweise mit Holzboden oder Platten.




Wir steigen ab:

Endlose Treppen führen tief in den Bauch des Berges.








Salzkristalle an den Wänden :!:




Steinfiguren mit unterschiedlichen Motiven findet man in vielen Nischen. Die Fotoqualität ist leider nicht berauschend :(





Über Leitern kamen die Arbeiter zu den Salzvorkommen, die sie mühsam ausbeuteten. Es kam, wie in vielen Bergwerken, häufig zu bösen Unfällen.



Die größte Halle wird als Kirche, auch für Gottesdienste am Sonntag genutzt.






In Stein gehauenene Geschichten aus dem alten Testament schmücken die Kirchenwände.








Unterirdische Seen, mit hohen Decken, in denen, wegen der guten Akustik Konzerte stattfinden.




Riesige Holzkonstruktionen stützen die Abbaubereiche.



Eine Konzerthalle, die ausgestattet ist wie ein Haus mit Holzfußböden usw. befindet sich hier unten, 140 m. unter der Erde.




Kleine Kapellen, ein Museum, eine Rehaklinik mit Turnhalle usw. befinden sich in diesem Bergwerk. Es ist schon seit vielen Jahren ales Weltkulturerbe anerkannt.




Wer Gelegeheit hat, in diese Gegend zu kommen, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Übrigens, ans Tageslicht bringt uns ein ganz moderner Lift. :D

Draußen schlägt mit heiße Luft entgegen, die einem fast den Atem nimmt.

Ich entscheide mich, Richtung Zakopane zu fahren in der Hoffnung, dass es dort oben kühler ist.


Fortsetzung folgt :!:

Julia

frankjasper8 am 19 Jul 2015 09:46:53

Julia, ich bin auch noch an Bord! :)

Ist schon Wahnsinn, was da so alles unter der Erdoberfläche zu finden ist. da werden ganze Städte unter uns gebaut... und keiner bekommt etwas davon mit. :oops:

Danke, daß Du dort in die Unterwelt abgstiegen bist und uns diese Welt näher gebracht hast.

Ich bin gespannt, wo Du mit uns jetzt hinfährst! Ich bin bereit für die Fortsetzung! ;D

Julia10 am 19 Jul 2015 10:41:35







Es geht weiter in die hohe Tatra nach Zakopane Frank. Wunderschön dort oben :!:







--> Link




Eine vier, bzw. zweispurige, sehr gut ausgebaute Straße bringt mich nach Zakopane auf 839 m. Auch hier ist es seeeehr warm, allerings nur 32 Grad.

Ich komme am frühen Abend dort an und mein Navi findet keinen Campingplatz. Bin etwas genervt und parke unterhalb eines langen Sessellifts, hinter einem polnischen Wohnmobil. Übrigens, Wohnmobile habe ich in den letzten Tagen kaum angetroffen.

Es ist ruhig in der Nacht und am nächsten morgen bin ich früh auf den Beinen. Der Parkplatz, eher ein Parkstreifen liegt zentrumsnah, so das ich zu Fuß in die Stadt gehe.

Die ersten Holzhäuser stehen am Straßenrand.



Eine wunderschöne kleine Holzkirche am Wegesrand mit einem interessanten Friedhof.

Ich warne Euch schon mal vor, an der Holzkirchenroute kommt ihr nicht vorbei :D








Der Friedhof mit ganz unterschiedlichen Grabmalen.








Teilweise grob auch Holz geschnitzt,



oder mit filigranen Glasarbeiten geschmückt.





Keine 100 m. weiter die nächste, aus Stein gebaute Kirche.







Zakopane hat sich, im Sommer wie im Winter, dem Tourismus verschrieben. Die Stadt ist überfüllt mit Menschen (an diesem frühen Morgen ist es noch recht ruhig).

Kutscher warten schon auf Kundschaft.





Noch schlafen die meisten Touristen ;D





Schicke Kleidung ist hier zu erwarten.




Die urigen Fleischbratereien bereiten sich auf den Verkauf vor.





Zakopane bleibt seinem Baustil treu und so sind auch neue, kleine Geschäftszentren aus Holz gebaut.





Meine heutige erste Bergour unternehme ich mit der Schienenbahn auf den Berg





Modernste Schienefahrzeuge bringen die Touristen nach oben.









Einspurig gehts bergauf :!:





Oben angekommen erwartet mich eine Strecke mit einem Kletterpark, Buden, Freizeitangeboten, Verflegungs- und Andenkeständen.





Aber natürlich auch eine beeindruckende Aussicht.









Es geht abwärts :!:






An der Talstation erwartet den Besucher ein großer Markt, auf dem nicht nur heimische Produkte zum Verkauf stehen und liegen.




















Etwas später am Tag ist der Markt und die Innenstandt vollgestopft mit Menschen. Wer es ruhiger mag, sollte sie früh am Morgen auf den Weg machen :)


Wir bleiben noch etwas in Zakopane :!:

Fortsetzung folgt

Julia

HeikeD am 19 Jul 2015 11:08:54

Vielen Dank für den interessanten Bericht und die tollen Fotos!

Ich hänge mich mal hier ran und habe eine Frage, könnte man die Fahrt auch mit "Hund" unternehmen? Oder sind die dort nicht so gern gesehen?

Julia10 am 19 Jul 2015 12:06:20

Kann ich nicht so sagen, aber es gab etliche Touristen die Hunde mitführten. Auf den Campingplätzen eher weniger, weil viele mit dem Zelt unterwegs waren.

Man müßte den Hund jedoch, bei der Hitze, immer [berall hin mitnehmen.

Noch einen kurzen Blick in die Markthalle,




in der es auch allererlei Leckereien zu kaufen gibt.




Auf dem Fußweg zur Seilbahn (würde ich niemandem empfehlen) komme ich an einer der vielen in Polen neugebauten Kirchen vorbei. Die Neubauten sind architektonisch sehr modern gestaltet und wunderschön.



Es muss hier er Freude machen, als Architekt zu arbeiten, denn der Kreativität, Kirchen oder Gebäude zu erschaffen, sind kaum Grenzen gesetzt.






Helle, lichtdurchflutete, hohe hohe Dachkonstruktionen, bunte und moderne Glasfenster lassen die Krichen in ganz anderem Licht erstrahlen. Sie wirken freundlicher und nicht so bedr[ckend wie die alten, dunklen Kirchen.




Denkmal für einen, in Polen sehr bekannten Musiker.




So, wir bleiben im Ort, weil ich unbedingt auf den Berg Kasprowy Wierch mit der Seilbahn fahren möchte.

--> Link


Vielleicht noch einige Tips dazu :!: . In der Fußgängerzone wird dafür geworben, die Karten für die Seilbahn vorher zu kaufen (geht auch einen Tag vorher). Es stehen mehrere Automaten bereit.

Es macht Sinn, weil man oben an der Seilbahn bis zu 20 m. lange Schlangen in 5-6 Reihen nebeneinander stehen sieht, die nach Tickets anstehen. Wer ein gültiges Ticket besitzt, kann die seitliche Treppe nehmen, wird dort eingelassen ist somit wesentlich schneller in der Seilbahn.

Festes Schuhwerk und entsprechende Kleidung (es kann dort ober auf fast 2000 m. recht frisch werden), sind unbedingt erforderlich, wenn man etwas wandern möchte.

Noch ein Hinweis. Der Weg zur Seibahn führ an der Hauptstraße entlang und ist von der Stadt aus nur in einem langen Fußmarsch zu erreichen. Linenbusse (kleine Kastenwagen) fahren alle paar Minuten für 3 Zloty hoch zur Seilbahn. Gönnt Euch diese "Luxus".

Frei, an dicken Stahlseilen schwebend, nähern wir uns der Mittelstation. Dort steigen wir zur Bergstation in die nächste Bahn um.



Kleine Bäche fließen den Berg hinunter.



Einsam liegende Hotels an den Skipisten sind bei Wanderern und Skiläufern sehr beliebt.









Noch ein kleines Stück dann kommen wir an der Bergstation an.



Die Baumgrenze deutet sich an.




Schroffe Felsen erheben sich :!: .



Sessellifte bringt im Winter die Skiläufer auf die Pisten.




Zum Aufstieg auf den Gipfel bereit?





Auf der Nordseite der Hänge liegen noch große Schneebretter.







Es geht weiter, steil nach oben.




Zwei Restaurants laden mit großen Aussichtsplattformern zum Verweilen ein.




Auf dem Gipfel angekommen gehört ein Selfi oder Gruppenbild unbedingt dazu.



Ich schaffe es nicht ganz nach oben. Der Weg wird schlechter und schmaler, es gibt kein Geländer und ich habe langsam Panik, die immer höher werdenden, bröckeligen Stufen spaeter wieder heil herunterzuklettern.



Auf den Bergwiesen blühen die unterschiedlichsten Pflanzen.



Unser ehemaliger Papst war auch schon hier oben.



Noch ein schöner Blick auf die Berge wärend der Abfahrt.








Auf dem Weg zur Seilbahn ist mir dieser Campingplatz aufgefallen.

Ich fahre diesmal, schlauer geworden, mit dem Bus in die Stadt zurück und hole mein WOMO. Es ist auch hier ober heiß und die 33 Grad Marke ist erreicht.

--> Link



Fortsetzng folgt :!:

Julia

Julia10 am 19 Jul 2015 17:08:30

Der Campingplatz liegt unterhalb des Sportzentrums und der Sprungschanzen.






Direkt neben dem Platz wird ein weiteres, neues Sportzentrum mit Hotel gebaut.



Auf dem Campingplatz stand ein verunfalltes, deutsches Reisemobil, welches auf seine Überfühung nach Deutschland wartete.



Völlig verzogen und verschrammt.






Auf meiner nächsten Route schauen wir und Kirchen an, Holzkirchen :) Davon soll es in Polen, insbesondere im südlichen Teil 144 geben. Keine Angst, wir schauen sie uns nicht alle an, aber ein paar schöne Exemplare wären doch ganz schön, oder :?:






Die Glockentürme stehen bei diesen Kirchen meistens außerhalb.



Diese Kirche ist leider geschlossen :(



Ich fahre die, teilweise gut ausgeschilderte Route weiter, denn es gibt hier in der Nähe weitere Exemplare-








Diese Kirchen sind meistens komplett ausgemalt und mit mehr oder weniger wertvollen Bildern usw. geschmückt. Oft sin die Malereien mehrere hundert Jahre alt.













Dieses kleine Kirchlein liegt versteckt und idyllisch unterhalb des Ortes, umgeben von einem alten Friedhof.











Über einen hohen Steintritt geht man gebäugt, wegen der niedrigen Tür, in den Kirchraum hinunter.

Die Wände sind komplett , teilweise mir einfachen, aber auch aufwendigeren Ornamenten und Bildern ausgemalt.







Die Gegend hier ist sehr dünn besiedelt, hügelig und ruhig. Es gibt wenige PKW, die hier unterwegs sind, noch viel weniger, als in den anderen Regionen.


Und noch eine....







Prächtiger und kostbarer ausgemalt und ausgestattet.

Warme, fröhliche Farben und sehr gepflegt zeigt sich die Kirche in ihrem schönsten Licht.







Die Besucherzahlen in den Kirchen an Sonn- und Feiertagen, sowie zu Hochzeiten und Taufen ist enorm. In vielen Kirchen haben nicht alle Gläubigen Platz und so stehen Sie, insbesondere an Sonntagen, außen um die Kirche herum. Der Gottesdienst wid über Lautsprecher übertragen. Hier können die Kirchenbesucher, vor Regen, Wind und Kälte geschützt, unter dem Kirchdach die Messe verflogen.






Der Glockenturm steht auch hier neben der Kirche.




Auf enger werdenden Straßen schlängele ich mich berauf und Bergab. Mein Womo hält sich, trotz der extremen Hitze. tapfer. Ich auch :ja: :!: :!:

Das erste Mal auf dieser Reise sehe ich weitläufige Obstplantagen . Die Landschaft erinnert mich ein wenig an die Toskana.






Neu angelegte Stauseen sollen die Wasserfluten in der Regenzeit bändigen.



Baden darf man hier nicht obwohl wir gerade Grad haben.

Ich möchte noch unbedingt nach Krakau.

Vielleicht wird es morgen etwas kühler und deshalb suche ich mir einen Campingplatz in der Nähe.

Fortsetzung folgt :!:

Julia

leoline am 19 Jul 2015 17:30:51

Die Kirchen sind ja wirklich beeindruckend!
Wir werden auch mit Hund fahren und deshalb sicher nicht alles sehen können, was du gesehen hast, aber so haben wir schon mal einen Eindruck.
Ein wirklich toller Bericht mit wunderschönen Fotos - danke nochmal für deine Mühe!

haroba am 19 Jul 2015 17:42:48

Moin Julia!

Es ist überwältigend, was Du so alles anschaust, ausprobierst und unternimmst auf Deinen Reisen.
Und dann nimmst Du uns auch noch alle mit!
Grandios!
Danke!

Mich hast Du annimiert, einen Reisebericht unserer Reise 2005 nach Südpolen nach 10 Jahren (!) zu schreiben. das habe ich aber sehr gerne gemacht. War echt interessant, was so alles noch im Kopf rumschwirrt, wenn man 10 Jahre alte Bilder aussucht.
Polanica-Zdrój/Bad Altheide war unsere Ausgangsstation und wir haben dort die nähere und weitere Umgebung erkundet:
Wambierzyce/Albendorf; Duszniki-Zdrój/Bad Reinerz; K?odzko/Glatz; Nowa Bystrzyca/Neuweistritz und die B??dne ska?y - "Wilden Löcher".
Zu finden auf unserer Homepage (Zeitlich geordnet unten rechts (Grins!)).
--> Link

Munterholln!

Hartmut

Anne42 am 19 Jul 2015 21:41:18

Julia, dein Reisebericht ist wirklich grandios und ich bewundere dich sehr, dass du alleine solche tollen Reisen machst!!!!!!!!!!!!

Julia10 am 20 Jul 2015 17:29:03

Einen weiteren Campingplatz habe ich vergessen einzugeben.
--> Link






Ein sehr gepflegter und Inhabergeführter Platz mit freundlichen Mitarbeitern.

Günstig gelegen, der Bus fährt, gegenüber der Hauptstraße, direkt nach Krakau (etwa 25 Minuten)

Ich wäre gerne nach Krakau gefahren, aber angesichts dieser Themperaturen bleibe ich auf dem Land und fahre nach Tarnow.


In Tarnow angekommen miete ich mich auf dem Campingplatz 202 ein. Ein neu angelegter Platz mit Restaurant und Hotelbetrieb. Wlan ist im Preis inbegriffen. --> Link






10 Minuten Fußweg in die Altstadt :!: .

Ein kleiner Abstecher in den nahe gelegenen Park und man kommt an einem



vorbei.





Ich sagte ja schon, Polen lieben und verehren ihre Helden.



Tauben finden einen Platz im Herzen vieler Polen. Sie werden gefüttert und gehätschelt und sind oft sehr zahm.
Geduldig stellt sich diese Taube als Modell zur Verfügung.








Eine hübsche und teilweise gut restaurierte, kleine Altstadt.











Auch hier schattige Laubengänge :!: .




Die Reste der ehemaligen Synagoge.



Die Hälfte der Einwohner waren Juden, von denen viele bestialisch auf dem Marktplatz abgeschlachtet wurden. Wer mehr dazu lesen mag findet hier weitere Informationen.

Ein Judenfriedhof und ein Museum erinnern an die Vergangenheit.

--> Link

Das ehemalige "Judenviertel". Nah beieinanderstehende, enge und dunkle Häuser.



TArnow ist ein Mittelzentrum und besitzt daher größere Markthallen, die so genanten Tuchhallen. Hier verkaufen Händler ihre Stoffe, aber Waren für den täglichen Gebrauch. Bauern bieten hier die Waren vom Feld feil.





Ein großer, bunter und farbenfroher Markt.



Selbst Anzüge und Abendkleider sind hier zu erschwinglichen Preisen zu haben. Wer das nötige Kleingeld enlegen möchte, laßt sich ein Kleid oder Anzug maßschneidern.






Grableuchten in allen Farben, Formen und größen sind sehr beliebt.




Ein sehr alter Friedhof liegt direkt an der Altstadt und ist sehenswert.



Natrürlich stehen in Tarnow mehrere Kirchen. An diesem kleinen Holzkirchlein konnte ich nicht vorbeigehen, ohne einmal hineinzuschauen.












Ein letzter Blick auf die Holzkirche ich gehe zurück zum Campingplatz. Es beginnt sich zuzuziehen, die Luft wird schwüler, es windet stark, aber passiert nichts weiter.

Die schwüle Luft läßt auch die Vogelfamilien, die auf dem Campingplatz leben, unruhig werden. Sie streiten und keifen sich unuterbrochen an.

Ich dachte erst, dies sei ein Spatz, er ist jedoch so groß wie eine Amsel. Kenn jemand diese Vogelart?



Am späten Abend beginn es endlich zu regnen, sparsam zunächst. Es scheint, als verdunsten die Regentropfen, bevor sie am Boden ankommen können.

Nachts stürmt es heftig und es wird ein wenig kühler. Um 8 Uhr morgens sind es nur noch 24 Grad.

Morgen fahre ich weiter nach Krakau, es folgt also noch eine Fortsetzung :!:

Julia

leoline am 20 Jul 2015 18:07:12

Der Vogel ist eine Wacholderdrossel. Die leben sehr weit im Osten, teilweise bis Sibirien. Bei uns sieht man sie nur im Winter, in strengen Wintern, dann laben sie sich an dem ausgelegten Vogelfutter, besonders gern an Äpfeln. Als wir so einen strengen Winter hatten, hatte ich hier 2 dieser Vögel und sie haben jeden Tag einen Apfel verputzt.

Wieder ein schöner Bericht! Macht mir viel Spaß, dich da zu begleiten!

Julia10 am 20 Jul 2015 20:26:05

Wieder etwas dazugelernt, danke Maja, Es war interessant, ihnen zuzuschauen. Es gab häufiger Familienstreitigkeiten, filmreife Flugmanöver, in denen sie sich gegenseitig attakierten usw.

2-3 Stationen habe ich noch zu bieten: Krakau, Breslau, Javor und dann geht es langsam wieder nach Hause.

Julia

Julia10 am 21 Jul 2015 18:09:46

Nun gehts über Land nach Krakau. Es hat in der Nacht sehr heftig gestürmt und geregenet und es ist am Morgen richtig kalt.
Ich friere, bei 22 Grad. Nicht zu fassen :!:



Über breite Flüsse und flacher werdende Landschaften fahre ich direkt in die Stadt. Ich finde einen Busparkplatz direkt an der Weichsel unterhalb der Wawels Burg, für den ich am Tagesende über 20 Euro Parkgebühr zahle. Der Vorteil, 24 Stunden Parken ist hier erlaubt. So kann man abends noch gemütlich in die Stadt gehen. Der Platz ist Nachts nicht bewacht.








Am Ende des Krieges erfolge eine kampflose Übergabe der Stadt. Daher sind viele Kunstschätze und Gebäude erhalten.

Die Wawelsburg sieht man schon vom Parkplatz aus.




Tadeusz Ko?ciuszko begrüßt jeden Besucher persönlich.



Der Ko?ciuszko-Hügel (polnisch Kopiec Ko?ciuszki) in Krakau wurde 1820–1823 zu Ehren des polnischen Nationalhelden Tadeusz Ko?ciuszko aufgeschüttet. Ko?ciuszko war General und Anführer des nach ihm benannten Aufstandes gegen die Teilungsmächte Russland und Preußen im Jahr 1794. Der Hügel ist einer von vier künstlichen Hügeln in Krakau.

Krakau ist eine Touristenhochburg. In Museen usw. muss man überall mit langen Wartezeiten rechnen, um ein Ticket zu erstehen bzw. eine Führung zu ergattern.

--> Link





Ruhige, beschauliche Ecken sind selten zu finden.



Die Kathedrale, aus unterschiedlichsten Baustilen zusammengewürfelt.


--> Link



--> Link



Der Wawel ist die ehemalige Residenz und letzte Ruhestätte der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel (228 m über dem Meeresspiegel) über der Weichsel. Der Erstbebauung des Hügels im Frühmittelalter folgten im Laufe der Jahrhunderte immer mehr Gebäude. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist das Bauensemble Weltkulturerbe der UNESCO.


Die Grundmauern der alten Kathedrale sind gut zu erkennen.



Der Innenhof der Wawelburg :!: Historische Räume, Waffenkammern und einige andere kleine Museen befinden sich in diesem Bereich.



In der Burg quartierte sich im zweiten Weltkrieg das deutsche Militär ein. Entsprechend verwohnt, zerstört und geplündert mußte sie nach dem Krieg mühsam wederhergestellt werden.



Krakau besitzt 144 Kirchen. Die Kathedrale war Nr. 1. Übrigens, fotografieren war verboten, Museumsmitarbeiter setzten das Verbot auch durch.



Kirche Nr. 2

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was ihr auf den nächsten Seiten zu sehen bekommt :) :wink:

Die Fußgängerzone ist nicht weit entfernt und so mache ich mich auf den Weg zu Kirche Nr. 3 :)









Krakau eine Universitätsstadt :!: Musiker aus den verschiedensten Musikrichtungen verzaubern die Passanten.




Kleine, nette Cafes udd Restaurants verstecken sich in den Seitenstraßen.




Der Marktplatz :!:




Ein rund vier Kilometer langer Grüngürtel, der Planty, schirmt die weltberühmte Altstadt von Kraków vom Autoverkehr ab. Die Altstadt steht seit 1978 als einzigartiges Architekturensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihr Zentrum ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Glówny, einer der schönsten Marktplätze Europas. Den Platz teilen die mächtigen Tuchhallen, im 13. Jahrhundert errichtet und später im Stil der Renaissance umgebaut. Kramläden und Cafés finden sich hier; im 1. Stock gibt es eine Abteilung des Nationalmuseums mit Gemälden und Skulpturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Rund um den belebten Marktplatz reihen sich mehr als 40 mittelalterliche Bürgerhäuser und Adelspaläste aneinander. In der gotischen Marienkirche an der Ostseite lohnt der meisterhafte Altar des Nürnberger Bildhauers Veit Stoss einen Besuch.




Kirche Nr. 4 (es sind nur noch 140 Kirchen :) )



Unter den Laubengängen bieten Restaurants und Cafes Erfrischungen und Speisen an.


In den Tuchhallen, im Gewölbe des Ratauses, finden Touristen heute mehr Schmuck und Reiseandenken, als Tuchwaren.







Weiße Kutschen laden zu einer Fahrt durch die Altstadt ein.






Fortsetzung folgt :!:

Julia

klanger am 22 Jul 2015 15:19:38

Wie auch dein Reisebericht aus dem letzten Jahr ist auch dieser wieder Extraklasse. Vielen Dank für den tollen Bericht.
Klaus

Julia10 am 22 Jul 2015 18:15:05

Wir müssen noch ein wenig in Krakau bleiben, den wir waren erst bei Kirche 4 (zur Erinnerung es gibt 144 Kirchen in der Stadt) angekommen sind.


Kutscher beim Plausch auf Touristen wartend.



Kirche Nr. 5



Es ist gut vorstellbar, das es 144 Kirchen geben kann, denn von fast jeder Kreuzung aus ist mindestens 1 Kirchturm zu erkennen.

Eine Stadtmauer umschließt die Altstadt. In einigen Bereichen kann man selbstgemalte Bilder erstehen.




In den Seitenstraßen urige und interssante Kneipen, in den sich Studenten und Einheimische treffen.




Kurze Wege von einem Haus zum Anderen.



Kleine Geschäfte bieten verschiedenste Gegenstände verschiedenster Kunstrichtungen an.



Prächtige Bauten ausßerhalb der Stadtmauer.







Kirchtum Nr. 6 ? oder war es schon 7 :?: :?: :?:



Junge, witzige Disigner sehen Krakau und die Krakauer aus einer anderen Perspektive.










Unberechtigtes Parken wird in Krakau mit einer Kralle geahndet.





Wie der Besitzer seine WOMO wieder fahrtüchtig bekommt, kann er warscheinlich auf dem Großen DIN a 4 Zettel, der hinter seinem Scheibenwischer klemmt, erfahren.





In der Nacht ist ein starkes Unwetter niedergegangen. Die Aufräumaktion lief gerade an.



Ein Blick noch auf die Wawelsburg und ich gehe langsam zum Parkplatz zurück.






Der Parkplatz direkt an der Weichsel mit Liegewiesen, Restaurants usw.






Neben mir parkt dieses Expeditionsmobil.






Ich hoffe, Ihr seit nicht allzu enttäuscht, das wir und die 98 restlichen Kirchen nicht anschauen. Die hebe ich mir für einen der nächsten Besuche auf :)

Ich mache mich auf den Weg nach Breslau. Ein schweres Unwetter zieht auf :!: .



Fortsetzung folgt :!:

Julia

nuvamic am 22 Jul 2015 18:37:52

Julia10 hat geschrieben:Wir müssen noch ein wenig in Krakau bleiben, den wir waren erst bei Kirche 4 (zur Erinnerung es gibt 144 Kirchen in der Stadt) angekommen sind.

Mist. Hatte gehofft, wenn es keiner erwähnt, zeigst du uns mehr von der Stadt und "vergisst" die restlichen 140 :lol:

Nicht missverstehen - eigentlich freut mich alles, was du uns zeigst. Aber deine Konsequenz beim Kirchen begucken, kann manchmal schon beängstigende Züge annehmen ;)

Julia10 am 22 Jul 2015 19:49:00

Der Urlaub neigt sich dem Ende zu und die Kirchenbesichtigungen auch :(

Irgenwie kommt man in Polen an Kirchen nicht vorbei -:lach: Aber es gab ja ach viele anderen Dinge zu sehen, oder :?: :?: :?: :)

Übrigens, eine besonders schöne Kirche, die Friedenskirche in Javor kommt nich ;D ;D ;D ;D

Morgen ist aber erst mal Breslau an der Reihe.

Julia

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