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Erfahrungsberichte mit den neuen Lifepo4 1, 2, 3, 4, 5, 6


berny2 am 01 Jan 2017 13:49:14

franzose01 hat geschrieben:Lars, was verstehst du unter kleinen Strömem?

Kleine/geringe Strömen kann ich mir schon vorstellen...
Happy New Year, aussi. :D

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franzose01 am 02 Jan 2017 13:59:06

Salut,

es waren noch 21 Ah Restkappa (entspricht 7%) bei Abfahrt in den Gelben.

Nach einer Fahrzeit von knapp 5 Stunden habe ich dann zuhause 161 Ah abgelesen. Das entspricht ca. 54% der Kapazität.

Geladen wurde mit ca. 30 A über einen Sterling Ladebooster.

Nochmals meine Frage an Lars: was verstehst du unter geringen Strömen?

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Axel1960 am 02 Jan 2017 18:22:17

Und eine Frage von mir, ab welcher Leerlaufspannung sollten man mit geringen Strömen laden ?

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lisunenergy am 03 Jan 2017 07:12:08

Geringe Ströme sind 5-10 A . Hat man den Akku bis auf unter 3 Volt Ruhespannung oder die gesamte Kapazität entnommen ,so ist dies sehr wichtig. Es kann sonst zu starkem Innendruck der Zellen führen. Mein Vorschlag ist daher nicht unter 10 % Rest Soc zu gehen. Das selbe gilt auch für sehr kalte Akkus. Der Votronic Ladewandler berücksichtigt das mit .

franzose01 am 03 Jan 2017 13:16:03

Vielen Dank für diese wichtige Info.

Ich denke, da brauche ich bei meinen verbliebenen 7% lt. Anzeige keine Angst zu haben, da die Spannung bei Belastung mit 10 A immer noch bei 12,75 Volt stabil war.

Das deutet auf eine tatsächliche Restkappa von ca. 20% hin.

Vorausgesetzt die Angaben

25% Restkappa entspricht 12,8 V
10% Restkappa entspricht 12,4 V

bei geringen Belastungen, stimmen.

So hatte ich es irgendwo in den letzten Wochen hier gelesen.

Axel1960 am 03 Jan 2017 19:24:49

Hallo,

bei meinem System liegt die Ruhespannung (also ohne das Verbraucher Strom entnehmen) bei minus 400 Ah immer noch über 12,7 Volt.

Als ich das System in Betrieb genommen habe, wollte ich es wissen und habe einen Kapazitätstest durchgeführt.

Nachdem ich 500 Ah entnommen hatte, lag die Ruhespannung knapp über 12 Volt, ich denke wenn man nicht über die angegeben Kapazität hinaus geht, kann man nichts falsch machen egal wie geladen wird.

Die einzige Ausnahme sind die Tall Zellen, denn die haben keine Überkapazität, da wird es schon früher kritisch.

Simondhartha am 10 Jan 2017 09:53:59

Hallo zusammen,
ich lese schon länger mit und habe auch seit kurzem 200 Ah Ev-Power mit Sonderprogrammierung von Lisunenergy und Multiplus, etc.
Eine Zellüberwachung fehlt mir noch. Das Cell Log 8S war bei mir schon geliefert defekt und hat mich von der Optik, Haptik und Qualitätsanmutung nicht begeistert.
Was verwendet ihr? Gibt es ein hochwertiges und ansehnliches Gerät?
Ich freue mich über Produktempfehlungen für die Zellüberwachung.

Dann würde mich auch noch interessieren, ob ihr die folgenden Einstellwerte des Multiplus für korrekt haltet:
Abschaltung bei 11,5 V ab.
Zuschaltung nach Abschaltung bei 13,10 V.
Der Alarm lowbatt. (blinkend) kommt ab 12,25 V

Ich bin kein Experte, aber ich hatte schon kältebedingt Abschaltungen bei hohen Anlaufströmen, trotz voller Batterie. Da hätte ich mir z.B. eine schnellere Zuschaltung gewünscht. Könnte man z.B. den Wert von 13.1 V noch senken? Bei hohen Entladeströmen blinkt ausserdem bei der bestehenden Einstellung oft "lowbatt" ohwohl die Batterie voll ist. Wie habt ihr das eingestellt?

Besten Dank für eure Rückmeldung!

lisunenergy am 10 Jan 2017 10:08:46

Wenn der Akku sehr stark belastet wird ,und dieser sehr kalt ist, bricht die Spannung sehr stark ein. Wenn das Relais schaltet bedeutet es ,das die Last so groß ist und eine Zelle durch Kälte 2,6 volt erreicht. Dies ist ein wichtiger Schutz. Stellt man den Multiplus zu tief ein, ist bei kleinen Strömen der Akku leer.
Die Wiedereinschaltspannung kann von der Victron Firma tiefer gesetzt werden. Die Abschaltspannung würde ich nicht tiefer setzen. Auch macht es keinen Sinn einen kalten Akku so stark zu belasten !!

Simondhartha am 10 Jan 2017 10:51:39

lisunenergy hat geschrieben:Wenn der Akku sehr stark belastet wird ,und dieser sehr kalt ist, bricht die Spannung sehr stark ein. Wenn das Relais schaltet bedeutet es ,das die Last so groß ist und eine Zelle durch Kälte 2,6 volt erreicht. Dies ist ein wichtiger Schutz. Stellt man den Multiplus zu tief ein, ist bei kleinen Strömen der Akku leer.


Moin Lars,
danke für die Rückmeldung. Ja, langsam lerne ich den Akku besser kennen und verstehe alles besser. Wenn ich mal bei einem Victron Händler bin lasse ich evtl. die Wiedereinschaltspannung niedriger setzen. Den kalten Akku belaste ich jetzt nicht mehr. Ich baue auch noch einen Lüfter in meine Sitzbank ein, sodass im kältesten Winter sowohl die Wärme des Innenraums zur Elektronik geleitet, als auch im Sommer wieder abgeführt wird.

lisunenergy am 10 Jan 2017 12:40:08


Axel1960 am 10 Jan 2017 15:13:30

11,5 Volt ist für eine 200 Ah vielleicht etwas zu hoch, mein Multiplus schaltet bei hohen Strömwn bis zu 0,4 Volt früher als eingestellt ab.

Zuschaltung würde ich bei 12,5 Volt einstellen und den Alarm bei 11,7 Volt.

lisunenergy am 10 Jan 2017 16:48:12

Wenn 11,5 volt zu hoch ist ,dann würde die Superlast nicht anspringen. Der Spannungseinbruch bei -8 Grad ist wahrscheinlich schneller ,so das schon der Balancer geschaltet hat. Da nützt es nichts noch tiefer zu gehen. Der Alarm sollte nicht zu tief sein , da dieser nur die Spannung dedektiert. Dort es es eher wichtig, das es anspricht wenn eine Ruhespannung vorliegt. Der wichtigere Alarm ist über den BMV über Soc ( Kappazität in % ) .

Axel1960 am 10 Jan 2017 20:10:24

Hallo Lars,

Ich habe das so verstanden, das der Multiplus zu früh abschaltet.

lisunenergy am 10 Jan 2017 21:03:31

So wie ich es weiß , hat auch das Relais geschaltet bei einer Last von 2,5 kW und vermutlich noch höherem Anlaufstrom. Der Akku hat laut Aussage -8 Grad gehabt. Klar könnte man den Multi noch tiefer setzen. Besser ist es aber einen kalten Akku erst einmal zu wärmen oder mit kleineren Lasten auf Temperatur zu bringen.

franzose01 am 10 Jan 2017 22:22:25

lisunenergy hat geschrieben:Besser ist es aber einen kalten Akku erst einmal zu wärmen oder mit kleineren Lasten auf Temperatur zu bringen.


Salut,

gibt es dazu Erfahrungswerte, an die man sich halten kann?

Noch ne Frage: wenn Li-Batterien nur noch 10%SOC haben, dann laden wir diese mit geringen Strömen bis ca. 25%. Wie hoch muss die Li-Batterie geladen werden?

lisunenergy am 11 Jan 2017 06:53:34

Man muß erst einmal sagen , das normale Lasten kein Problem sind ! Schwierig wird es nur , wenn der Akku sehr kalt ist und dieser mit sehr hohem Strom belastet wird. Passieren kann nichts . Es schaltet eben nur der Wechselrichter oder der Balancer weg. Ohne Last steigt die Spannung wieder auf das alte Niveau zurück.
Bei meinen extremen Test des 160 Ah Akkus kann man es erkennen.
Um deine Frage zu beantworten : Es muss der Akku nicht voll geladen werden. Da aber sich der Battmonitor erst bei Vollladung synchronisiert macht es Sinn einfach voll laden, wenn die Möglichkeit besteht. Das Ladegerät schaltet danach eh auf 13,6 -13,8 volt zurück.

Axel1960 am 11 Jan 2017 09:21:13

Guten Morgen,

das beschriebene Problem betrifft doch eher Lasten von 1 C und mehr, oder ?

Simondhartha am 11 Jan 2017 09:44:44

Danke an alle schon mal für die zahlreichen und sehr guten Antworten!
Ich werde das noch weiter beobachten und ein wenig vorsichtig ausprobieren.
Gibt es auch noch Empfehlungen zur Zellüberwachung?

Simondhartha am 11 Jan 2017 09:47:46

Axel1960 hat geschrieben:11,5 Volt ist für eine 200 Ah vielleicht etwas zu hoch, mein Multiplus schaltet bei hohen Strömwn bis zu 0,4 Volt früher als eingestellt ab.

Zuschaltung würde ich bei 12,5 Volt einstellen und den Alarm bei 11,7 Volt.

Hoi Axel,
hast du die Möglichkeit das selbst einzustellen?

andwein am 11 Jan 2017 11:20:24

Axel1960 hat geschrieben:Guten Morgen, das beschriebene Problem betrifft doch eher Lasten von 1 C und mehr, oder ?

Vielleicht helfen Fachartikel über das Strom/Kälteverhalten von LiFePo4 bzw. LiFeYPo4 Akkus bei Temperaturen unter 0°C zum besseren Verständnis. Genau dieses Verhalten ist eine Schwachstelle für die Verwendung z.B. als Startbatterie!
Wenn die Aufbaubatterie diesen Verhältnissen während des Ladens/Entladens nicht ausgesetzt ist, ist alles OK.
Wird die LiFePo4/LiFeYPo4 Batterie diesen Bedingungen ausgesetzt leidet die Lebensdauer. Und wenn ich das richtig verstanden habe gilt das erstmal generell für Laden/Entladen bei Minustemperaturen. Für viel Strom (C3) mehr, für kleine Ströme (C20) weniger. Ich bin aber kein Lithium-Entwickler, nur ein Leser relevanter Fachartikel und Untersuchungen.
Gruß Andreas

Simondhartha am 11 Jan 2017 11:47:10

andwein hat geschrieben:Ich bin aber kein Lithium-Entwickler, nur ein Leser relevanter Fachartikel und Untersuchungen.
Gruß Andreas

Hi Andreas,
magst du mal so einen Fachartikel verlinken? Danke!

andwein am 11 Jan 2017 12:33:27

Sehr ungern. Jeder sollte sich anhand der spärlichen Informationen selber ein Bild machen . Leider wird das Kälteverhalten wenig mit Kurven unterlegt. Die Aussagen widersprechen sich teilweise
--> Link
--> Link
--> Link (siehe techn Daten)
--> Link

Ein Anbieter (Super B) schreibt: Die automatische interne Ladestrombegrenzung ermöglicht es, die Batterie auch unter schwersten Bedingungen, wie z.B. extrem niedrigen Temperaturen, störungsfrei zu betreiben.
Leider sagt er nicht auf welchen Strom er bei welcher Temperatur begrenzt

Ein weitere Anbieter (Lipo world) sagt: Damit Sie auch lange Zeit Freude an Ihren Akkus haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise.
Lithium-Polymer-Akkus (LiPo) bzw. Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePo) bedürfen......
Eine allmähliche Verringerung der Kapazität durch den Gebrauch ist normal und harmlos uns stellt keinen Qualitätsmangel dar. Dies gilt ebenfalls bei längerer Lagerung unter zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen.
Er führt das sogar für die Lagerung an, den Betrieb erwähnt er leider nicht.

Ein User schreibt: ..im XT-Forum ein LiFePo4 (Lithium-Eisenphosphat) Akku von Shido erworben. Die beiliegenden Dokumente gehen technisch nicht sehr in die Tiefe… Angegeben wird u.a.:
- Zum Temperaturverhalten: „Die Anlassleistung wird beeinträchtigt, wenn die Umgebungstemperatur weniger als
-5°C beträgt.

Wie gesagt, alles sehr spärlich, ich habe zwar vor ein paar Monaten mehr gefunden (Quelle Technologie Review) habe diese aber nicht mehr.
Gruß Andreas

biauwe am 11 Jan 2017 12:52:17

Akkus von A123 (LiFePO4):

Arbeitstemperatur (Laden) 0°C bis +85°C
Arbeitstemperatur (Entladen) -30°C bis +85°C
Lagertemperatur -30°C bis +85°C

Zum Vergleich: Winston

Max. ständige Arbeitstemperatur Minus 35°C - Plus 85°C
Die Batterie darf diese Temperatur beim Lade/Entladevorgang nicht unter- bzw. überschreiten

Aber wer hat schon Minusgrade im Womo?

Simondhartha am 11 Jan 2017 14:45:44

andwein hat geschrieben:Sehr ungern. Jeder sollte sich anhand der spärlichen Informationen selber ein Bild machen . Leider wird das Kälteverhalten wenig mit Kurven unterlegt. Die Aussagen widersprechen sich teilweise

Besten Dank Andreas!

berny2 am 11 Jan 2017 16:35:46

Ach, hätten sich doch Boeing und Tesla --> Link vorher bei uns informiert... :razz:

ducato666 am 11 Jan 2017 17:50:32

lisunenergy hat geschrieben:Der wichtigere Alarm ist über den BMV über Soc ( Kappazität in % ) .


Frage:
in den Schaltbildern, die ich hier so entdeckt habe, war der BMV nur als Anzeigeinstrument eingebaut mit akustischen Alarm bei Unterschreitung eines bestimmten SOC.

Macht es nicht Sinn, UVP zusätzlich vom Relaisausgang des BMV (abhängig vom SOC) schalten zu lassen?

Wäre mit dem Sonnentau-System doch recht einfach möglich.

Axel1960 am 11 Jan 2017 18:56:20

Simondhartha hat geschrieben:Hoi Axel,
hast du die Möglichkeit das selbst einzustellen?


Ja die Möglichkeit habe ich. Falls du aus Nähe bist komm vorbei.

lisunenergy am 11 Jan 2017 23:18:17

Man könnte es so machen. Nur muss man es am BMV zurücksetzen. Ein zusätzliches Ladegerät vor dem Relais geht nicht , da ovp nicht berücksichtigt wird. Hat man sehr kleine Ströme über Solar und Verbraucher wird der Soc Wert sehr ungenau . Gut das ist nebensächlich , da ja der Balancer das letzte Wort hat.

andwein am 12 Jan 2017 11:03:57

berny2 hat geschrieben:Ach, hätten sich doch Boeing und Tesla --> Link vorher bei uns informiert... :razz:

Das hätte ihnen nichts genutzt, die verwenden keine LiFePo4 Akkus sondern LiCoO2
Zitat wikipedia The focus of the review was on the safety of the lithium-ion batteries[1] that use lithium cobalt oxide(LiCoO2) as the positive electrode. These electrodes are known for their thermal runaway hazard and provide oxygen for a fire.
Immer mal nachrecherchieren, das hilft
freundliche Grüße, Andreas

berny2 am 12 Jan 2017 14:52:25

andwein hat geschrieben:Zitat wikipedia The focus of the review was on the safety of the lithium-ion batteries[1] that use lithium cobalt oxide(LiCoO2) as the positive electrode. These electrodes are known for their thermal runaway hazard and provide oxygen for a fire.
Immer mal nachrecherchieren, das hilft

Danke Dir, soweit hatte ich noch nicht recherchiert... :-o

thomker am 28 Jan 2017 14:37:34

Hallo zusammen,
nachdem ich hier und anderswo ungefähr 2 Jahre eher passiv alles gelesen habe was verfügbar ist, habe ich gestern meine 4x105 Ah Bleinassbatterien in den Ruhestand versetzt (nach 6 Jahren mit zuletzt nachlassender Kapazität) und dafür die Winsten 400 Ah verbaut. Bestellt natürlich bei Sonnentau3. Danke nochmal für die schnelle Lieferung und den super Telefonsupport.

Aufbau erfolgte in mehreren kleinen Schritten und reichlich Denkpausen. Ich bin zwar technisch kein DAU, komme aber eigentlich aus dem Gesundheitswesen.
Trotzdem, oder gerade deswegen habe ich mir viel Zeit genommen, nicht nur zum lesen, auch zum zusammenbauen. Mit Hilfe der Anleitung hier hatte ich erwartungsgemäß keinerlei Probleme und das System funktionierte auf Anhieb.

Ich habe bis jetzt an der ganzen vorhandenen Elektrik absolut nichts verändert, außer der Installation von großzügigen plus und minus Verteilerschienen, an denen ich alle schon vorhandenen Kabel wieder angeschlossen habe. Von Dort mit dicken (mitgelieferten) Kabeln an den Minuswinkel und an die Superlast.

Ich werde das Ganze ausgiebig beobachten, testen und dann bei Bedarf evtl. noch notwendige Erweiterungen (BMV, Ladebooster o.ä.) nachrüsten.
Auf einen Erfahrungsbericht nach einem Tag ohne großartige Nutzung könnt ihr sicher gut verzichten. Der kommt dann später, wenn es wirklich Substanzielles gibt. Ich hoffe, ich schreibe dann keinen Unsinn.

Ich möchte mich bei allen, und insbesondere bei Sonnentau für die unendlich vielen Beiträge und Tips hier im Forum bedanken. Ohne die ganzen Erfahrungen und Berichte von euch allen hätte ich mich sicher nicht getraut, mir so ein System einzubauen. Ich kann nur jedem empfehlen, die ganzen Freds zu lesen. Ist zwar manchmal mühsam, lohnt sich aber am Ende ganz sicher.

Also bis denne...

Gruß
Thomas

thomker am 25 Feb 2017 15:44:50

Hallo zusammen,

also hier meine ersten Erfahrungen mit dem "AKW": habe 2 Wochen lang das System genutzt und war nicht einmal an irgentwelchen externen Stromquellen. Solarleistung auch gleich null. In der Zeit bin ich genau 160 Km gefahren. Am Ende der 2 Wochen war die Gesamtspannung der Akkus auf 12,9 V gesunken, die Zellen hatten alle 3,22 V. Ich bin davon ausgegangen, das nun bald Schluß war und habe extern geladen. Ab da nur noch Ladung über LIMA.

Leider kann ich nicht sagen, wieviel Ah ich verbraucht habe, da (wie erwartet) mein Büttner Batteriecomputer zwar alles mögliche anzeigt, jedoch sicher weder die korrekte Restladung noch die korrekte Vollladung. Der ist also schon mal ungeeignet. Mir scheint, der bezieht die Restspannung mit in den Berechnungen ein. Da diese jedoch bis fast zum Schluss konstant bei 13,2-13,3 V liegt, zeigt er auch nur Unsinn an. Ich frage mich trotzdem zur Zeit, ob ich überhaupt noch sowas brauche. Strom gibt's eh im Überfluss, sogar im Winter ohne Solarleistung. Nächste Frage daher: Brauche ich in Zukunft überhaupt noch Solarzellen? Soll ich damit den Kühlschrank betreiben? Gibt's demnächst einen Kompressorkühli? Vielleicht eine Dieselheizung?

Ich fahre nächste Woche 10 Tage Skilaufen. Kann mir nicht vorstellen, dass ich da einen Stromanschluß brauche :D .

Werde weiter berichten...

Bis denne
Thomas

franzose01 am 26 Feb 2017 15:36:04

Salut Thomas,

was hast du für Verbraucher? Was für einen durchschnittlichen Tagesverbrauch?

lisunenergy am 26 Feb 2017 21:24:28

Ein Batteriemonitor ist echt Pflicht. Man sieht ganz genau das man nur raten kann. Wäre mir zu unsicher ! Gerade wenn man im Winter genau planen muss .

Lg Sonnentau

biauwe am 27 Feb 2017 09:10:30

lisunenergy hat geschrieben:Ein Batteriemonitor ist echt Pflicht.


Ich habe keinen und komme den 3, Winter sehr gut klar mit den LiFe(Y)PO4-Akkus.
Dafür kenne ich aber den Etrag der Solaranlagen.

mv4 am 27 Feb 2017 09:20:16

es gibt sicher bessere wie den Büttner...aber auch diesen kann man auf LiFe einstellen ...und nach einiger Zeit rechnet er auch genau. Man kann aber auch über ein gutes Voltmeter seinen Batteriezustand gut einschätzen. Die Überwachung der Spannung finde ich sowieso wichtiger wie die Kapazität. Anhand der Spannung sehe ich sofort einen Fehler im System von Ladung und Endladung.

xbmcg am 27 Feb 2017 10:02:05

Ein guter Batteriecomputer ist sein Geld wert, egal welche Batterietechnik verbaut ist,
wenn man keine bösen Überraschungen erleben will.

Die Batterie ist nach Murphy genau dann leer, wenn man sie am dringensten braucht und
kein Landstrom in der Nähe ist. Also entweder Batteriemonitor verbauen, oder immer neben der
Steckdose parken ;-)

berny2 am 27 Feb 2017 15:52:25

xbmcg hat geschrieben:Ein guter Batteriecomputer ist sein Geld wert, egal welche Batterietechnik verbaut ist,
wenn man keine bösen Überraschungen erleben will.
Die Batterie ist nach Murphy genau dann leer, wenn man sie am dringensten braucht und
kein Landstrom in der Nähe ist. Also entweder Batteriemonitor verbauen, oder immer neben der
Steckdose parken ;-)

Hmm, da haben wir wohl irgendwas verpasst... :roll:
Seit 25 Jahren haben wir KEINE Batteriecomputer, B2B, und wie sie alle, diese (un)nützlichen Helferlein heissen mögen, und konnten bisher lediglich einmal morgens nicht weiterfahren, weil die Starterbatterie Ende September am Inari-See bei Minustemperaturen über Nacht hochohmig geworden war. Also: die beiden (gleichen) Batterien getauscht und dann weiter zum Nordkapp - und die Tour letztendlich problemlos beendet. :razz:

lisunenergy am 27 Feb 2017 22:04:15

Also wer mir sagen kann,das man an Hand der Spannung die Kapazität eines Lifepo4 Akkus ermitteln kann , dann setze ich ab morgen keinen mehr ein. Nicht umsonst heißt es 2 Phasenplateau.

biauwe am 27 Feb 2017 22:36:56

Mir reicht auch der Spannungsverlauf: --> Link

Simondhartha am 27 Feb 2017 22:51:28

biauwe hat geschrieben:Mir reicht auch der Spannungsverlauf: --> Link

Das sieht aber spannend aus! Sehr cool. Gerade hab ich noch mit Lisunenergy über Zellüberwachung gehabt und dass es nix gescheites gibt. Aber vielleicht ja jetzt doch!

mv4 am 28 Feb 2017 08:11:49

nun anhand der Spannung im unbelasteten (oder gering belasteten Accu) kann man zwar nicht die genaue Kapazität feststellen...aber ich weiß das ich mich ab unter 13 V langsam um´s nachladen kümmern sollte.

Mein Ziel war und ist es ein System zu haben, wo ich mich um nix kümmern muss, und das habe ich.

mv4 am 28 Feb 2017 08:22:35

und natürlich ersetzt ein Voltmeter keinen Batteriecomputer (den habe ich ja auch - aber das war ja auch nicht die Aussage.)...besonders wenn man genau wissen will wie viel man verbraucht und wie viel nachgeladen wird von welcher Stromquelle.

xbmcg am 28 Feb 2017 11:35:56

Jeder, wie er mag. Viele sind ja schon mit den 3 LED der Batterieanzeige im Carado-Panel überfordert
und die meisten nicht-Elektriker können die Spannungs- und Strom-Messwerte nicht richtig deuten oder
wissen gar nicht, was sie da gerade messen.

Ein BC (der richtig eingestellt ist), ist für viele schon eine große Hilfe. Ich musste schon mal eine Nacht
frieren, weil der Tiefentladeschutz zugeschlagen hat, keine Steckdose in der Nähe war und ich den
Motor nachts nicht zum Laden laufen lassen wollte. Die 3 LED's der Bordanzeige waren keine Hilfe,
sobald die Rote an ging, sprang auch der Tiefentladeschutz an, der Übergang von Grün zu gelb zu Rot
dauerte etwa nur 30 Minuten...

Seit dem weiss ich sehr genau, was meine Batterien treiben, ich habe einen Batterie-Manager.

thomker am 12 Mär 2017 18:20:41

franzose01 hat geschrieben:was hast du für Verbraucher? Was für einen durchschnittlichen Tagesverbrauch?


Hallo Franzose und alle anderen,

passt ja gut, bin gerade aus Val Thorens zurück. :mrgreen:

Wetter war überwiegend "Schneesicher". Solarladung (2x100Wp) vernachlässigbar.
Habe nur die üblichen Stromverbraucher wie Heizung, Licht (LED), Glotze (15-20W), Wasserpumpe, 5min Föhn/d über WR (leider nicht für mich). Handy und Tablet laden kann man vernachlässigen. Kaffee kocht der Kessel auf dem Gasherd.
Tagesbedarf zw. 30 u. 50 Ah.

Nun zum Battcomp.: hab noch einen alten Büttner mit 100 Ampere Shunt, der mir am Ende der Standzeit noch eine Restkapazität von 265 Ah (von 400) anzeigte. Kann nach 9 Tagen ohne Nachladen nicht sein, so sparsam bin ich nicht. Die Systemspannung war auf genau 13V runter, alle Zellen auf 3,25V.
Wenn mir jemand einen neuen Battcomp. nennen kann, der wirklich genau misst und zählt, kauf ich den. Der BMV mit 500 A Shunt soll ja auch nicht so genau messen, vor allem bei niedrigen Entnahmeströmen so bis 5 Ampere, was ja der überwiegende Normalzustand ist.

Der IPS von Hella kann auch nur Blei bis 265 Ah, ist also auch nix.

An mv4: Wie kann man den Büttner auf LIFEPO4 einstellen??? Bitte um Input.

Bis denne
Thomas

p.S.: Stromanschluß habe ich wie erwartet nicht gebraucht.


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