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hallo
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Clever - Drive 600 1, 2


Jupptravolta am 26 Jul 2018 20:05:15

Hallo Karl Heinz,

Sorry aber was diese Berechnungen angeht habe ich keine Ahnung. Aber rein praktisch habe ich mit meiner 80 Ah Batterie schon mal 5 Tage am Stück jeden Morgen meine Locke in die richtige Lage gebracht (1000 Watt ca. 10 min) ohne das der Gleichrichter ausgestiegen ist. Also rein Gefühlsmäßig solltest Du mit 120 Ah auf der sicheren Seite sein.

Mit besten Grüßen
Jupp

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Charles2007 am 26 Jul 2018 23:16:01

Rs geht doch nix über die Erfahrung!

nuvamic am 29 Jul 2018 12:23:29

:thema:

Diese Stromproblematik wäre wohl in einem der Technikforen über Batterien besser aufgehoben.

Anzeige vom Forum


Gerhard50 am 15 Aug 2018 15:35:21

Hallo an Alle,
als neues Mitglied im Forum eine kurze Vorstellung: Ich heisse Gerhard, lebe in Baden-Württemberg, und bin durch euch zum Clever Celebration gekommen, den ich Ende August beim Händler abholen kann. Ich bin schwer beeindruckt, was einige Mitglieder hier so alles verbessern, erweitern anbauen, toll!
Auch bei mir müssen Extras dran, als erstes AHK und Fahrradträger. Bei den AHK´s gibts deutliche Preisunterschiede, worauf muss ich speziell achten? Als Fahrradträger steht der Atera DL 3 ganz oben, gibts es dazu Meinungen/Hinweise?
Ich würde mich sehr freuen, wenn es von euch Rückmeldungen gibt und
grüße alle ganz herzlich
Gerhard

nuvamic am 18 Aug 2018 20:57:00

Hallo Gerhard. Willkommen im Forum. Guck dich doch erstmal ein bisschen um.

Wenn du dich den anderen vorstellen möchtest (was ne gute Idee ist), passt das hier: --> Link

Und mit deiner Frage zur Anhängerkupplung wärste hier richtig: --> Link - und hier gibt es auch schon einige Diskussionen zum Thema Anhängerkupplung, guck doch mal rein...

Hier geht es eben speziell um dieses Fahrzeug und eine nachgerüstete AHK gibt es ja nicht nur bei diesem Modell.

Gerhard50 am 23 Okt 2018 11:07:55

Hallo Jupp, deine Verbessserungen am Clever sind super interessant. Ventilatoren für die Kühlschranklüftung würde ich auch gerne einbauen, dazu habe ich eine Frage: Laufen die Lüfter automatisch, wenn der Kühlschrank an ist, oder einfach im Dauerbetrieb? Mit einer Beschreibung würdest du mir sehr helfen, schönen Dank!

Hallo nuvamic, schönen Dank für deine Antwort und die Tipps: Habe mich etwas im Forum umgeschaut und mich auch in der richtigen Seite vorgestellt.

Grüße an alle Cleveristen
Gerhard

Jupptravolta am 24 Okt 2018 20:02:36

Hallo Gerhard,
ich habe zwei langsam laufende Lüfter mit 1000 U/Min eingebaut die völlig lautlos arbeiten.
Diese habe ich parallel an den Anschluss des bestehend Lüfters vom Kühlschrank angeschlossen was bei der geringen Stromaufnahme kein Problem ist. Somit laufen die Ventilatoren auch nur wenn es notwendig ist.
Für den "Kaltwetterbetrieb" habe ich noch einen Trennschalter dazwischengesetzt, damit ich nicht unnötig kalte Luft vom Unterboden in den Wohnraum blase.
Funktioniert seit über drei Jahren absolut problemlos.

Ich hoffe das hilft Dir weiter.

Mit besten Grüßen
Jupp

Gerhard50 am 25 Okt 2018 18:58:53

Hallo Jupp,
schönen Dank für deine Antwort! Ich habe heute in das Kompressorfach geschaut und keinen Lüfter entdeckt, nur 2 Öffnungen im Fahrzeugboden und das Alugitter zum Wohnraum hin. Vielleicht hat man sich beim Celebration den Lüfter gespart?
Ich versuche mal die Belegung der Stecker am Kompressor herauszufinden.
Viele Grüße
Gerhard

Jupptravolta am 24 Feb 2019 22:05:24

Hallo liebe Clever Gemeinde,

nach 4 Jahren mit dem Clever Drive 600 und gut 58825 Kilometern möchten wir wieder über unsere Langzeiterfahrungen berichten. Der Clever ist im Februar ohne jede Beanstandung durch die Haupt- und Gasprüfung gekommen. Der Spritverbrauch für 58825km beträgt 5548 Liter Diesel. Das macht einen Durchschnitt von 9,43 L/100 was fast genau mit dem Vorjahresverbrauch von 9,37 übereinstimmt. Die Kosten für Wartung und Unterhalt sind gering bei doch verlässlicher Technik.
Bis jetzt hat der Clever noch keine Werkstatt von Innen gesehen und noch keine „echte“ Panne, aber über zwei Vorfälle können wir berichten:

Platter Reifen hinten links auf der Autobahn in Frankreich:
Der Reifen-Sensor hat den Druckverlust frühzeitig angezeigt, so dass wir noch schnell genug von der Autobahn auf eine Tankstelle fahren konnten. Zum Glück haben wir noch einen vollwertigen Ersatzreifen unter dem Wagen und konnte den Reifen selber wechseln. Mit einem Reifenreparaturset hätten wir die restlichen 1000 km nach Hause nicht geschafft. Der Reifen hatte ein Loch in der Lauffläche und wurde dann zuhause für 20€ geflickt.

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Öldruck Warnung auf der Autobahn:
Sehr Ärgerlich war dann aber, dass auf der Autobahn plötzlich die Öldruckwarnanzeige anfing zu leuchten. Für mich heißt das sofort anhalten und Motor abschalten um größeren Schaden zu vermeiden. Das war dann auch das erste Mal das ich auf der Autobahn am Standstreifen angehalten habe. Und das ist kein schönes Gefühl.
Ein Schaden war nicht zu finden. Öl war ausreichend vorhanden.
Das Problem war dann auch kein wirkliches Problem, sondern die unfreundliche Aufforderung vom Bordcomputer einen Ölwechsel zu machen.
Da ich einmal im Jahr selber die Wartung mache, wurde der Service Intervall nicht zurückgesetzt, was dann zum Leuchten der Ölkontrollleuchte führte.
Zum Glück hatte ich mir mal die entsprechende Anleitung aus dem Internet gezogen, wie man über den Bordcomputer, den Serviceintervall zurücksetzen kann.
Danach war sofort wieder alles in Ordnung, nächster Ölwechsel nach 50000 km.

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Hier die Anleitung zum zurücksetzen:

Service Menü öffnen
- Service
-Oil
-Zündung aus
- Gaspedal voll durchtreten
- Bremse voll durchtreten
- Zündung an bis die Meldung kommt „Changing engin oil“
- Fuß von der Bremse
- Fuß vom Gaspedal
- Zündung aus
- Zündung an und die Ölwarnung erlischt
- fertig !!

Schönheitsreperaturen:
An einer Felge hat sich beim Waschen mit dem Hochdruckreiniger die silberne Lackierung gelöst, so dass man die schwarze Grundierung sehen konnte.

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Da alle Felgen mittlerweile nicht mehr ganz so toll waren und wir keine passenden Radkappen in 15 Zoll gefunden haben die mit den Radbolzen befestigt werden konnten, haben wir dann alle Felgen mit der Spraydose für kleines Geld neu lackiert. Auch bei solchen Aktionen hilft dann der vollwertige Ersatzreifen als Platzhalter gut weiter.

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Cleverbranding entfernt:
Die Klebefolien an der Front haben jetzt doch deutlich gelitten, sind im Randbereich stark verwittert und lösen sich schon etwas.

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Das sieht nicht schön aus und da wir auch gut ohne die Aufkleber klarkommen habe ich alle komplett entfernt, solange das noch stressfrei möglich ist. Den Kleber bekommt man sehr gut mit Spiritus vom Lack.

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Ausbau:
Beim Ausbau gab es keine Defekte, alles funktionierte einwandfrei.

Verbesserungen im letzten Jahr:

Schwerlastvollauszüge im Heck
nach drei Jahren auf Achse mit unserem Kastenwagen störte nur noch die Ordnung im Heck. Alles was man so braucht, hat jetzt einen fest Platz in einem Schwerlastauszug, der sich komplett aus der Heckgarage ziehen lässt.

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Hier der link zum Bericht:

--> Link

Moskitonetz
Nach unserem Jahresurlaub 2017 in Spanien, der durch fiese Blutsauger fast zum Fiasko wurde, haben wir im letzten Jahr ein Moskitonetz für die Markise gebastelt und in Italien ausgiebig getestet.

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Hier der link zum Bericht: --> Link

Fazit:
Nach 4 Jahren hat der Clever Drive 600 noch keine Werkstatt von innen gesehen und das ist auch gut so. Die Kosten für Wartung und Unterhalt sind gering bei verlässlicher Technik. Wir sind rundum zufrieden und haben die Anschaffung noch keine Sekunde bereut. Wir hoffen dass unser 5 Jahresbericht genauso positiv ausfallen wird.

Mit besten Grüßen Jupp & Tina

Jupptravolta am 08 Mär 2020 19:58:54

Hallo liebe Clever Gemeinde,

nach 5 Jahren mit dem Clever Drive 600 auf Basis des Citroen Jumper und 74400 Kilometern muss ich jetzt doch meine Vorurteile gegenüber Französischen Fahrzeugen revidieren. Die PSA Motoren sind scheinbar besser als ihr Ruf, da wir auch im fünften Jahr absolut Stressfrei unterwegs waren.

Beim Ausbau gab es keine defekte, alles funktioniert noch einwandfrei.

Das einzig was richtig genervt hat, war der Radioempfang.
2015 hatte ich das vom Händler montierte Blaupunktradio gegen ein JVC KDDB95BTE DAB+ Radio ausgetauscht. Bei der Antenne war ich dann aber knauserig und habe die Werksseitig verbaute Antenne gegen eine No-Name DAB+/UKW Antenne für 30 € getauscht.

Zuerst war ich ganz zufrieden damit, aber irgendwie hat sich der Empfang immer weiter verschlechtert. Zuletzt war dann kaum noch ein UKW Sender sauber zu empfangen. DAB ging so, war aber auch nicht mehr berauschend.
Ich habe mich dann durch die Foren gekämpft und bin am Ende zu dem Schluss gekommen, dass die Position der Antenne und die Qualität derselben entscheidend sind.

Die Werkseitige Position zwischen Frontscheibe und Dach ist schon mal alles andere als optimal, je nachdem wo der Sender steht und in welche Richtung man fährt, schirmt der Blechkasten den Sender mehr oder weniger ab. Also gehört die Antenne auf das Dach, damit sie rundherum guten Empfang hat.

Bei den Antennen werden in allen Foren, die von Bad Blankenburg empfohlen. Also habe ich mich für die aktive Kombiflex- Dachantenne 2118.04 (80€) entschieden und den kurzen Erreger durch einen mit 44 cm ersetzt.
Die Antenne habe ich direkt vor der Dachluke verbaut, da man in diesem Bereich noch direkt an das Blech kommt. Die Demontage der alten Antenne muss aber noch warten bis das Wetter wieder besser wird.

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Aber das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. DAB+ und UKW Empfang sind jetzt hervorragend und stabil. Was jetzt größeren Einfluss auf die Empfangsqualität hat, kann ich natürlich nicht sagen, bin mir aber sicher dass die Investition in die Antenne von Bad Blankenburg die richtige war. (wer billig kauft… ihr wisst Bescheid)

Fazit:
Auch nach 5 Jahren hat der Clever Drive 600 noch keine Werkstatt von innen gesehen und das macht natürlich Freude. Als Selbst-Schrauber habe ich im Sommer zum ersten mal den Dieselfilter gewechselt und dazu eine Erfahrungsbericht gemacht.

Hier geht es zum Bericht: --> Link

Mit besten Grüßen Jupp & Tina

Jupptravolta am 16 Jan 2022 23:09:50

Hallo,

es wird wieder Zeit für ein Update zur Langzeiterfahrung mit unserem Clever Drive 600.
Wir sind jetzt 7 Jahre mit dem Citroen Jumper unterwegs und haben 91000 Km auf dem Tacho.
Am Basisfahrzeug hatten wir bis heute noch keinerlei Defekte. Ein Jährlicher Öl, Filterwechsel und die Kontrolle der Bremsbeläge ist bis jetzt das Einzige was an Wartung angefallen ist. Die Bremsen fingen hinten leicht an zu quietschen, was auf einen festsitzenden oder schwergängigen Bremssattel hindeutet. Bei der Überprüfung war dann schnell klar, dass jeweils ein Führungsbolzen festsaß (Dreck, Korrosion). Nach der Reinigung und dem Polieren der Führungsbolzen war das Problem gelöst. Ich habe auch die Bremsbeläge gewechselt, was aber noch lange nicht nötig gewesen wäre, da der Belag noch bei ca. 11mm beidseitig war.
Der Spritverbrauch liegt weiterhin im Durchschnitt bei 9,5 L/100.

Der Innenausbau hat 5 Jahre gut durchgehalten, zeigt jetzt aber die ersten Schwächen.

Defekte Ausbau:

1. Schiebetürfenster undicht
Im Sommer 2020 bemerkten wir bei starkem Regen, das Wasser über die Innverkleidung am unteren Rand des Fensterrahmens in das Fahrzeug lief. Nach der provisorischen Abdichtung des Fensters mit Packet Klebeband von außen, wurde das Fenster dann am Wochenende demontiert. Das geht bei den Seitzfenster recht einfach, indem man alle Schrauben aus dem Rahmen herausdreht. Das sollte man aber auf jeden Fall zu zweit machen da die Gefahr besteht, dass der Außenrahmen samt Fenster herausfällt.
Nach der Demontage war schnell klar was zur Undichtigkeit geführt hat.

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Als Versteifung und Abstandshalter für den Rahmen, hatten die Monteure Holzlatten zwischen Blech und Innverkleidung gesetzt und diese mit Kreppband oben und unten fixiert. Beim Einsetzen des Fensters wurde das Kreppband aber nicht entfernt, sondern mit eingedichtet. Das kann nicht lange halten, da das Kreppband irgendwann Feuchtigkeit zieht und verrottet. Ich wundere mich das es überhaupt über 5 Jahre dichtgehalten hat, insbesondere wenn man bedenkt das die eigentliche Dichtfläche am oberen Rahmen nur wenige mm Fläche hatte. Ich hoffe das dieses Vorgehen beim Zusammenbau nur ein „Ausrutscher“, und nicht der Standard beim Einsetzen der Fenster ist. Ansonsten droht noch eine Menge Arbeit.
Um das Fenster dauerhaft einzudichten habe ich schwarzes Dekasil 8936 benutzt. Dekasil 8936 hat den Vorteil das es nicht so stark klebt und mit sich selber abtupfbar ist.

Das Vorgehen ist dabei recht einfach:
Rahmen und Fahrzeughaut gut reinigen und entfetten (Spiritus).
Eine dicke Wurst Dekasil 8936 rundum auf die erste Nut im Innenrahmen setzen.

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Fenster zu zweit einsetzen und von Innen mit dem Rahmen verschrauben. Das Einsetzen ist am heikelsten und muss sofort ziemlich genau passen.
Das Verschrauben muss langsam und gleichmäßig über Kreuz erfolgen, dabei ist darauf zu achten das rundum Dekasil austritt. Das überstehende Dekasil wird dann mit sich selber abgetupft, indem man aus Dekasil eine Kugel rollt, mit der man dann die Rahmenkante abtupft.

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So ärgerlich die Aktion auch war, umso mehr freue ich mich über die die gut ausgeführten Blecharbeiten am Fensterausschnitt. Die Schnittkanten waren sauber entgratet, geschliffen und lackiert, so dass nicht der geringste Rost zu finden war. Wenn hierbei gepfuscht wird, kann das zu großen Schäden durch Rost führen, die man erst sieht, wenn es zu spät ist.

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2. Fahrerhausverdunkelung RemiFront Gelenk gebrochen
Im letzten Jahr verabschiedete sich unsere REMIFront Fahrerhausverdunkelung an der Fahrerseite und zerfiel in zwei Teile.
Das Kunststoffgelenk zwischen der oberen Teleskopführung und der Verriegelungsschiene war gebrochen.

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Ersatzteile kosten über 30 €. Nach kurzem googeln habe ich die Homepage von Felice on Tour gefunden, wo man sich das Ersatzteil als 3D Druckdatei herunterladen kann… Vielen Dank dafür!!

--> Link

Dadurch war die Reparatur schnell erledigt. In der Zeit, wo das Ersatzteil gedruckt wurde, habe ich das die Verdunkelung ausgebaut, dann das neue Gelenk eingebaut und alles wieder montiert.

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Nach einer Stunde Arbeit war die Verdunkelung wieder einsatzbereit.

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3. Risse in der Duschtasse
Ende letzten Jahres bemerkte ich beim Reinigen des Badezimmers, das die Duschtasse mitten im Raum wo man am meisten steht, erste Haarrisse aufweist.

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Die Risse kommen wohl von der Materialbewegung, wenn man auf die Duschtasse tritt, die leicht strukturiert ist. Dadurch ergeben sich Bereiche, die einige Millimeter erhöht und damit hohl sind. Das Ständige auf und ab führt auf die Dauer unweigerlich zu Rissen bis hin zum Bruch.
Das hätte bei der Montage schon durch flächiges Einkleben mit einem Hohlraumfüllenden Kleber vermieden werden können.
Ich habe erstmal einen Streifen durchsichtiges Paketklebeband auf die betroffene Stelle aufgebracht, damit kein Wasser in den Unterboden eindringen kann und werde das weiter beobachten. Der Austausch der Duschtasse ist nicht mal eben gemacht, selbst wenn es genau diese überhaupt noch zu kaufen gibt. Ich bin da dankbar für jeden Hinweis.

4. Felgen lackieren
Nach dem Reifenwechsel sahen die Stahlfelgen wieder sehr mitgenommen aus. Auch der Lack war an den Vorderreifen rissig geworden (wahrscheinlich mal richtig heiß geworden?).

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Da es für meine Felgengröße von 15 Zoll, keine vernünftigen Zierblenden zu bekommen sind, die mit den Radbolzen verschraubt werden, habe ich diese im Herbst letzten Jahres beim Achsenweisen Radwechsel wieder neu lackiert.

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Aber das auch zum letzten Mal. Wenn der nächste Reifenwechsel ansteht bestelle ich mir diese sofort auf Alufelgen und dann ist Ruhe.

5. Vergraute Kunststoffteile aufarbeiten
Im Fühjahr2020 bemerkten wir, das sämtliche Kunststoffteile im Außenbereich deutliche Anzeichen von Verwitterung aufwiesen. Das grau war nicht mehr wirklich grau und man konnte regelrecht die Fließrichtung des Kunststoffes beim Herstellungsprozess erkennen. Das sieht dann richtig gammelig aus.

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Der erste Gedanke war dann alle Teile im Außenbereich lackieren zulassen, was aber bei Kunststoff auch nicht so einfach und nicht ganz billig ist. Zusätzlicher Nachteil ist dann natürlich auch, dass die Oberflächen danach deutlich empfindlicher sind, wie ohne Lackierung.
Die zweite Möglichkeit war dann ein Pflegemittel zu finden, was diesen Verwitterungsprozess stoppt und weitgehend repariert.
Nach langem Googlen bin ich dann bei Plast Star (Silicon frei) von Koch Chemie gelandet, das den besten Effekt haben soll. Und ich bin nicht enttäuscht worden… das Zeug ist ein echtes Wundermittel. Die klare Flüssigkeit wird mit einem Mikrofaserschwamm auf die gereinigten Kunststoffteile aufgebracht und einmassiert. Danach mit einem Mikrofasertuch überpolieren und fertig. Der Wow Effekt ist unglaublich. Die Kunststoffteile sehen wieder aus wie neu, die Schlieren sind verschwunden und Wasser perlt wunderbar ab.

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Die Anwendung ist wirklich einfach und funktioniert auf allen Kunststoffteilen. Nach mehreren Anwendungen stellt sich auch ein Langzeiteffekt ein, so dass die Abstände immer größer werden.
Das Mittel sorgt durch UV-Schutz und Hydrophobierung dafür das neue Kunststoffe auch neu bleiben und es erst gar nicht so weit kommt. Wenn wir das mal vorher gewusst hätten…..

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Verschleiß:

Wechsel auf Ganzjahresreifen
Nach 5 Jahren und einer Laufleistung von780000 Km waren die Reifen fällig. Die von Werk montierten Sommerreifen Michelin Agilis hatten noch genug Profil, waren aber schon sehr verhärtet, was durch ständiges Durchdrehen der Vorderräder beim Anfahren auf Nasser Straße auffiel.

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Dementsprechend kann da nicht mehr viel Gripp sein, was letztendlich auf die Sicherheit geht. Auffällig war auch eine starke Sägezahnbildung auf dem Profil der Hinterachse. Mein Schrauber der die Reifen besorgt hat, meinte das sich dieses durch jährliches Wechseln Achsenweise vermeiden lässt.
Wir haben uns für die CONTINENTAL VANCONTACT 4SEASON C entschieden. Diese haben eine sehr weiche Mischung, was sich in einem entsprechenden Verschleiß bemerkbar macht. (ca. 1,5mm nach 10000 km). Aber das ist auch egal, da empfohlen wird alle 4 Jahre die Reifen zu wechseln.
Hier zu sparen macht wirklich keinen Sinn.
Mittlerweile bin ich die Reifen auch bei überfrierender Nässe gefahren, was ich erst bemerkt habe als ich ausgestiegen bin. Das ist schon ganz was anderes wie die Sommerreifen und reicht für unsere Winterverhältnisse hier im Münsterland aus. Das WoMo wird im Normalfall bei Schnee und Eis nicht gefahren.

Optimierungen:

Vorrangschaltung für Externe Stromversorgung
Um mit allen Steckdosen im Fahrzeug den Wechselrichter nutzen zu können, ohne irgendwelche Stecker umzustecken haben wir die Umschaltstation MPC 1000 von H-TRONIC hinter der Sitzbank verbaut. Das ist so geschaltet, das beim Anliegen von externer Netzspannung diese immer Vorrang hat vor dem Wechselrichter. Das wird zeitverzögert über Relais gesteuert damit sicher gewährleistet wird, das der Wechselrichter immer sauber getrennt wird um Schäden zu vermeiden.

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Auszug unter der Sitzbank
Der Platz unter der Rückbank lässt sich durch die Seitliche Klappe nicht optimal nutzen, da die Scharniere unten angebracht sind. Die geöffnete Klappe liegt dann auf dem Boden und man kommt schlecht an alles was weiter hinten liegt heran. Ebenso kommt man schnell mal an den Druckknopf und im schlechtesten Fall fällt einem dabei die Klappe auf die Füße.
Unsere Lösung sieht jetzt so aus, dass wir die Scharniere der Klappe seitlich befestigt haben und einen Auszug, der auf Rollen läuft, genau auf das Innenmaß gefertigt haben. Zusätzlich wurde ein Magnetschnapper eingebaut, der die Tür immer festhält, auch wenn diese mal nicht verriegelt sein sollte.

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Fazit:
Das irgendwann die ersten Reparaturen am WoMo-Ausbau kommen, war klar und wir hatten 5 Jahre Ruhe. Nicht so schön ist, dass die meisten Reparaturen durch eine bessere und überlegtere Montage zu vermeiden gewesen wären. Uns fehlen da die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Herstellern, so dass wir nicht sagen können, ob das jetzt gut, schlecht oder der gesunde Durchschnitt ist. Da ich gern schraube, war bis jetzt noch alles gut zu händeln, aber da muss sich jeder sein Eigenes Bild machen.
Der Citroen Jumper als Fahrzeug und der verbaute PSA Diesel hat uns auf jeden Fall positiv überrascht.

Schauen wir mal, wie es weitergeht. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Mit besten Grüßen Jupp & Tina

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