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Variante Ev-Power mit Sonderprogrammierung 1, 2, 3, 4


Gast am 21 Jun 2019 13:39:01

Hallo Mountainbiker,

danke für die Info. Die KSD9700 habe ich auch bei Ebay gefunden. Ich war mir nur nicht sicher, ob die Kontakte auch bei 12V funktionieren. Ausserdem wusste ich die Abschalttemperatur nicht. Du hast mir sehr geholfen, danke.

Viele Grüße.
blacky9999

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Gast am 21 Jun 2019 13:41:45

Was mir noch einfällt dazu. Wenn die Temperaturschalter öffnen, schliessen sie dann auch wieder automatisch, oder muß ich dann neue einbauen?

Grüße.
blacky9999

MountainBiker am 21 Jun 2019 13:47:24

Wenn die Temperaturschalter öffnen, schliessen sie dann auch wieder automatisch


Natürlich schließen diese auch wieder mit einer definierten Hysterese, d.h. sie schließen nicht bei der Auslösetemperatur sondern bei einer entsprechend tieferen Temperatur - diese ist dem Datenblatt zu entnehmen z.b (nur exemplarisch) öffnet bei 70 Grad C, schließt wieder bei 55 Grad C!

Ich hoffe Du bist aber mit dem "Bausatz" nicht überfordert!

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Gast am 21 Jun 2019 13:52:14

Danke für die Info. Ich war mir nur nicht sicher. Sonst hätte ich einfach ein paar Schalter mehr bestellt. Überfordert werde ich sicher nicht sein, denn ich versuche vorab so viel wie möglich in Erfahrung zu bringen über diese Technik. In meinem Berufsleben habe ich in Kernkraftwerken gearbeitet. Somit sind mir die Grundlagen der Elektrotechnik schon vertraut. Allerdings habe ich keine Lust, 1000€ oder mehr in den Sand zu setzen, nur weil ich irgendwo einen Denkfehler drin habe, weil ich vorab niemanden gefragt habe. Man verzeihe mir diese Vorgehensweise :D

Viele Grüße.
blacky9999

lisunenergy am 21 Jun 2019 23:29:50

Wenn Du Angst hast, lege ich gerne 3 Stück zu meinem Bausatz dazu.

Gast am 23 Jun 2019 11:16:15

Hallo lisunenergy,

nein Angst habe ich nicht, wovor auch. Ich bin eben nur vorsichtig. Deinen Bausatz habe ich mir schon angesehen. Genau diese Variante schwebt mir beim Bau vor, denn ich liebe einfache Konstruktionen.

Grüße.
blacky9999

BvandenEijkel am 02 Jul 2019 12:00:52

Moin zusammen,
ich habe diesen Akku auch selber zusammen gebaut nach dieser Anleitung und alles gefilmt. Falls es euch interessiert, hier der YouTube Link zu dem Film.
--> Link
Wir haben den Akku jetzt mehr als ein Jahr und es funktioniert perfekt!
Liebe Grüsse

farnham am 29 Sep 2019 16:53:05

lisunenergy hat geschrieben:url=https://www.wohnmobilforum.de][/url]

ät lisunenergy
Da ich ebenfalls beim Batteriebau bin und gerade diverse Schaltungsoptionen für LVP und OVP abwäge, bin ich irgendwie über deinen Schaltplan gestolpert. Hast Du ohne den optional gezeichenten Stützakku mal eine OVP bei voller Solarladung mit eingeschaltetem, lastlosen WR ausprobiert? Ich würde erwarten, dass dann der Lader direkt den WR versorgt. Diese hat aber selbst keine Last, damit dürfte die Spannung an der Sammelschiene ohne puffernden Akku schnell ins Unermessliche (oder genauer: auf PV-Leerlaufspannung > 20V) steigen. Kann mir kaum vorstellen, das der WR (wie auch andere 12V-Verbraucher) das gut finden? Oder sind moderne PV-Regeler so schlau, dass sie ein solches Lastabwurf-Szenario erkennen und überspannungsfrei abschalten?

Und falls mit Stützakku: gibt es Erfahrungen zu dessen Auslegung?

Tinduck am 07 Nov 2020 12:50:57

Hab mir jetzt auch das 200-Ah-Set von Nothnagel bestellt. Bin mal gespannt, wie es läuft :) Danke für die perfekte Anleitung.

bis denn,

Uwe

Majestix am 08 Nov 2020 13:20:05

Hallo,

ich verfolge mit Interesse diesen Beitrag und wundere mich darüber, warum hier nicht darüber nachgedacht wird, die Ladegeräte zu deaktivieren, wenn eine OVP-Situation aufgetreten ist. Ich habe in meiner Lösung --> Link eine kleine Steuerung zur aktiven Ladesteuerung eingesetzt. Eine solche Steuerung ist aber nicht zwingend notwendig, denn beim Solar-Laderegler könnte man mit einem Relais das Solarpanel trennen, oder Victron MPPT-Regler können bspw. über die VE-Direct-Schnittstelle deaktiviert werden. Bei B2B-Reglern könnte man das D+-Signal schalten und Netzgeräte haben hoffentlich einen Steuerungseingang, oder man könnte die 230V-Eingangsspannung schalten.

Ein weiterer Vorteil einer Ladesteuerung wäre bei einer OVP-Situation der Stromverbrauch der angeschlossenen Verbraucher, der zu einer Reduzierung der Batteriespannung führt. Die Lösung mit dem Stützakku mag zwar funktionieren, aber es ist doch letztlich eine Notlösung, um eine strikte Trennung der Lade- und Entladeströme nicht realisieren zu müssen und ein mangelbehaftetes Konzept zu kompensieren.

Bei einer UVP-Situation kann bei strikter Trennung von Lade- und Entladeströmen die Batterie weiter geladen werden, wenn nur die Verbraucher abgeschaltet werden. Somit kann die Zeitdauer der UVP-Situation ggfs. verkürzt werden, was sich postiv auf die Lebensdauer der Zellen auswirken kann.

Ich kann nach meinen Erfahrungen nur empfehlen, die Lade- und Entladeströme zu trennen. Natürlich geht es auch ohne diese Trennung. Der Wechsel von der Bleibatterie zu einer LiFePO4-Batterie, inkl. der Überwachung der einzelnen Zellen, hat eben auch die Konsequenz, sich Gedanken über die Trennung der Lade- und Entladeströme zu machen. Bei der Bleibatterie konnte man die einzelnen Zellen nicht überwachen und somit war die Trennung der Lade- und Entladeströme weder notwendig, noch geboten.

Majestix am 08 Nov 2020 16:30:02

Ein weiterer Nachteil der Stützbatterie ist die vermutlich geringe Kapazität im Vergleich zur LiFePO4-Batterie. Wenn alle Verbraucher jedoch nur noch von der Stützbatterie versorgt werden, da die UVP oder OVP aktiviert worden sind, ist die Stützbatterie nach kurzer Zeit "leergebraucht", wie Guido von GNS-TV es einmal in einem Video zu Super-B-Batterien formuliert hat. Letztlich erkauft man sich mit der Stützbatterie nur etwas Zeit, bis der Zustand ohne Stützbatterie eintritt. Somit wäre dies ein weiterer Grund für die Trennung der Lade- und Entladeströme.

Stocki333 am 08 Nov 2020 19:06:59

Majestix hat geschrieben:Bei einer UVP-Situation kann bei strikter Trennung von Lade- und Entladeströmen die Batterie weiter geladen werden, wenn nur die Verbraucher abgeschaltet werden. Somit kann die Zeitdauer der UVP-Situation ggfs. verkürzt werden, was sich postiv auf die Lebensdauer der Zellen auswirken kann.

Ob sich dein Szenario positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Das lasse ich mal so im Raum stehen. Der Schuß könnte auch nach hinten losgehen.
Ich kann nach meinen Erfahrungen nur empfehlen, die Lade- und Entladeströme zu trennen.

Dann hast du wieder komplizierte Schaltungen, wo sich die meisten nicht mehr darüber trauen. Und ob das notwendig ist,?
Es gibt so viele Anlagen nach die laufen einfach nach dem Muster: Ein Relais für alles.
Und wenn der Fall eintreten sollte, das die Sicherheitseinrichtung den Accu abschaltet. Dann bin ich aus Überzeugung dagegen, das das System wieder hochfährt. Ich will wissen warum. Und ich entscheide, was passiert. Nicht die Software. Der Entwickler könnte ja etwas nicht bedacht haben. :cry: :cry:
Durchaus ernst gemeint, diese Bemerkung.
Die Lösung mit dem Stützakku mag zwar funktionieren, aber es ist doch letztlich eine Notlösung, um eine strikte Trennung der Lade- und Entladeströme nicht realisieren zu müssen und ein mangelbehaftetes Konzept zu kompensieren.

Auch ich verwende einen Stützaccu. Wenn auch aus anderen Gründen, als du beschrieben hast. Und der Hintergrund ist ein ganz anderer als du ihn beschreibst. Und kann natürlich in deinem geschilderten Szenario verwendet werden.
Und in deiner Programmierung gar nicht vorgesehen.
Wetten. :mrgreen: :mrgreen:
Gruß Franz

Stocki333 am 08 Nov 2020 19:14:09

Tinduck hat geschrieben:Hab mir jetzt auch das 200-Ah-Set von Nothnagel bestellt. Bin mal gespannt, wie es läuft :) Danke für die perfekte Anleitung.

Hallo Uwe
Ist es jetzt so weit. ;D ;D
Viel Spaß mit dem gelben Biest.
Gruß Franz

Majestix am 08 Nov 2020 21:02:45

Hallo Franz,

in der Tat kann man auch ohne die Trennung der Lade- und Entladeströme seine Batterie betreiben. Alle käuflichen LiFePO4-Batterien arbeiten nach diesem Prinzip. Bleibatterie raus und dann LiFePO4-Batterie rein. Da UVP und OVP nur ganz selten auftreten, wird meine "Optimierung" nur selten ihre Vorteile ausspielen können. Meine Lösung sehe ich deshalb auch eher als eine Machbarkeitsstudie an, als eine Lösung für die Mehrzahl der Anwender. Ich möchte auch nicht damit angeben, was für eine tolle Lösung ich gebaut habe. Ich habe getrennte OVP- und UVP-Relais schon in mehreren Selbstbauprojekten gesehen. Es sind auch BMS erhältlich die getrennte Anschlüsse für Ladung und Entladung haben.

Ich habe mich bei dem Stützakku vielmehr daran gestört, dass damit dem Solarregler eine immer noch vorhandene Batterie vorgegaukelt werden soll. Möglicherweise gibt es noch weitere Gründe für einen Stützakku, die ich mir noch nicht vorstellen konnte. Ich habe jedenfalls keinen Stützakku, sondern bei mir ist die Batterie der Stützakku. Es ist sicherlich nicht schön, wenn der Solarregler ohne Batterie versucht, das System mit Strom zu versorgen, aber vermutlich schadet es ihm auch nicht sehr.

Inzwischen steht mein Wohnmobil in einer Halle mit WLAN und Stromanschluss. Die Siemens Logo-Steuerung habe ich mit dem WLAN verbunden und auf einem Tablet läuft die Victron Connect App und ein Browser. Mit Teamviewer auf dem Tablet kann ich jetzt meine Batterieladung aus der Ferne überwachen und steuern. Notwendig ist auch das nicht, aber es macht mir Spaß, solche Möglichkeiten zu realisieren.

Viele Grüße,
Gerhard

Tinduck am 08 Nov 2020 23:13:49

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Uwe
Ist es jetzt so weit. ;D ;D
Viel Spaß mit dem gelben Biest.
Gruß Franz


Was bleibt mir übrig, wenn mein Bleiklumpen mich so schmählich im Stich lässt :D das neue Teil ist auf jeden Fall gut für den Spieltrieb...

ätt Gerhard: Ein Stützakku ist vor allem dann nützlich, wenn man so nen blöden EBL hat, der ohne angeschlossene Batterie auch sein 12-V-Netzteil für die Womo-Elektrik lahmlegt. Dann bekommt man den ollen Ionenblock nämlich nur noch per externem Ladegerät aus dem UVP-Dornröschenschlaf, insbesondere wenn der Solarcontroller womöglich auch noch über den EBL angeschlossen ist.
Ich werd wohl auch keinen Stützakku verwenden (mein oller EBL macht solche Sperenzchen nicht), aber Sinn machen kann das schon.

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 09 Nov 2020 00:09:30

Es ist sicherlich nicht schön, wenn der Solarregler ohne Batterie versucht, das System mit Strom zu versorgen, aber vermutlich schadet es ihm auch nicht sehr.

Der Victron SR geht auf die eingestellte Floatspannung. Andere auch. Aber beim Victron weiß ich es definitiv.
Ausserdem sind noch immer SR im Einsatz, die eine Eigenheit haben. Verlieren sie die Batterie, gehen die auf 24 Volt.
Bei mir gibt es keine Starterbatterie mehr. Aus Sicherheitsgründen wird eine AGM 33 Ah bei Motorlauf parallel geschaltet.
Damit die LM die Reverenzspg nicht verliert.
Du siehst es gibt genug Gründe. für einen kleine Bleibatterie. Gibt noch einige Basic dafür. Aber das sind die Wichtigsten.
Aber eine Frage an dich.
Was passiert bei deiner Anlage, wenn UVP ausgelöst wird. Du hast das ja schon angeschnitten. Aber es mal kurz und genau beschreiben wäre intressant. Du hast ja eine Menge Gehirnschmalz in das Projekt gesteckt.
Gruß Franz

Majestix am 09 Nov 2020 06:55:28

Hallo Franz,

vielen Dank für die Erläuterungen, warum eine Stützbatterie scheinbar notwendig sein kann. Einen Solarregler, der auf 24V schaltet, wenn er ohne Batterie betrieben wird, würde ich aus meinem Wohnmobil entfernen. Bei 24V-Systemen ist das akzeptabel, aber nicht bei 12V-Systemen. Wer dann eine Stützbatterie einbaut, der kompensiert mit eigenem Geld eine Unzulänglichkeit des Solarreglers. Ich würde dann lieber einen anderen Solarregler einsetzen. Man sollte auch den Fall einbeziehen, wenn die Stützbatterie defekt ist. Was ist dann?

In meiner Schaltung kann dieser Zustand auch auftreten, wenn ich die Batterie mit dem Hauptschalter abschalte. Der Solarregler erzeugt dann periodisch 12V, was unschön anzusehen ist. Um diesen Zustand zu vermeiden, kann ich mit einem Schalter das Solarpanel vom Solarregler trennen (32A-Schalter links von der Logo-Steuerung). Bei mir ist die Ausschaltreihenfolge für die Batterie deshalb: 1. Solarpanel abschalten, 2. Hauptschalter auf OFF schalten. Da der Hauptschalter (zweipolig) auch die 12V der Starterbatterie für den B2B-Lader trennt, kann ich meine Schaltung so vollständig stromlos schalten.

Nun zu Deiner Frage:

Auf einem Bild siehst Du vier Sicherungen. Die obere Sicherung ist nur für die Verbaucher. Über den Sicherungen siehst Du ein bistabiles Relais mit einer Schaltleistung von 100A. Bei UVP wird es von der Logo-Steuerung angesteuert und trennt alle Verbaucher, inkl. der Logo-Steuerung, von der Batterie. Der Solarregler wird dann aktiviert und beide Ladegeräte werden deaktiviert. Ich habe selbst diese Schaltung --> Link für den Solarregler entwickelt. Ohne 12V am Steuereingang ist der Solarregler aktiviert, sonst wird er deaktiviert. Bei UVP wird die Batterie nur noch mit den Ruheströmen der Ladegeräte belastet. Ich habe hier insgesamt ca. 40 mA für die drei Geräte gemessen. Da ich bereits bei einer Zellenspannung von <2,8V abschalte, sollte die Batterie noch genügend Restkapazität haben, bis die Sonne wieder scheint. Da ich die 2,8V selbst programmiert habe, kann ich den unteren Ladezustand bei UVP so grob über die Zellenspannung festlegen.

Mit den drei unteren Sicherungen ist jeweils ein Ladegerät (B2B, Netzladegerät und Solarregler) abgesichert. Somit werden die Ladegeräte nie von der Batterie getrennt. Die 80A-MEGA-Sicherung zur Batterie könnte ich auch einsparen, da ich vor dem Hauptschalter eine 100A-MEGA-Sicherung eingebaut habe, die die Leitung (25² mm) zu meiner Schaltung absichert.

Wenn ich die UVP-Situation zurücksetzen möchte, dann muss ich am Relais manuell die Verbraucher und die Logo-Steuerung wieder einschalten. Am Relais (K100 von KG-Technologies, dual coils) ist eine manuelle Betätigung vorhanden, die dies ermöglicht. So spare ich auch einen Ausgang an der Logo-Steuerung. Die Steuerung startet dann mit dem Zustand "Ladung AUS" und schaltet alle Ladegeräte aus. Ich muss dann die gewünschte Ladeart wieder einstellen.

Bei OVP schalte ich alle Ladegeräte aus und setze den Lademodus auf "AUS". Das Display blinkt dann rot und ich muss diesen Zustand manuell quittieren (F4 drücken). Mit der Taste F3 kann ich mir jetzt die MIN- und MAX-Werte der einzelnen Zellenspannungen ansehen.

In der Logo-Steuerung steckt auch eine SD-Karte. Das Programm speichert jede Minute die einzelnen Spannungen der vier Zellen und Uhrzeit/Datum auf dieser SD-Karte ab. Diese Log-Datei kann ich in Excel importieren und auswerten. Im Programm werden zusätzlich MIN- und MAX-Werte der Zellenspannungen gespeichert und können angezeigt werden. So kann ich ungewöhnliche Zustände der einzelnen Zellen frühzeitig erkennen. Bei fertigen BMS-Systemen habe ich diese Funktionalität noch nicht gesehen.

Majestix am 09 Nov 2020 07:09:39

Ich habe bewusst auf ein automatisches Wiedereinschalten der Verbraucher bzw. der Ladung bei UVP und OVP verzichtet. Ein solcher Zustand sollte ein manuelles Eingreifen erforderlich machen. Es muss einen Grund für diese Fehlerzustände geben, der zunächst ermittelt werden sollte.

Viele Grüße
Gerhard

Stocki333 am 09 Nov 2020 08:50:33

Majestix hat geschrieben:Ich habe bewusst auf ein automatisches Wiedereinschalten der Verbraucher bzw. der Ladung bei UVP und OVP verzichtet. Ein solcher Zustand sollte ein manuelles Eingreifen erforderlich machen. Es muss einen Grund für diese Fehlerzustände geben, der zunächst ermittelt werden sollte.

Sehe ich genau so wie du. Und wenn eine kleine Bleibatterie die Heizung und Licht für eine gewisse Zeitspanne übernimmt. Das kann man überdenken. Kann sein, aber muß nicht sein.
In einen Punkt gebe ich dir Recht. Wenn die Lithium einmal ausbalanziert ist, dann passieren Fehler äussert selten. meine Anlage läuft seit 5 J. und 90 t Km. Nie eine Abschaltung gehabt. Und meine Lademöglichkeiten ist nur Solar und LM.
Du hast dich ausführlich mit der Problematik der Lithium beschäftigt. Deine Beschreibung deutet auf eine hohe Sachkentniss hin. Respekt. Nicht nur die Ausführung ist ein Genuss. Auch die Steuerung. Die hat was.
Wichtig ist bei UVp immer, das anfangs nicht mit hohen Ladestrom geladen wird. Führt zu aufblähen der Zellen. So bis 20% Ladung. dann bist du aus dem kritischen Bereich draussen. Eine Reduzierung des ladestrom bei so einem Szenario. Daran kranken viele Ladegeräte und SR. Trotz vieler Einstellmöglichkeiten.
Einen Solarregler, der auf 24V schaltet, wenn er ohne Batterie betrieben wird, würde ich aus meinem Wohnmobil entfernen.

So denken du und ich, aber auch viele andere. Gibt aber auch die andere Seite. Familie, Kinder, Hausbau oder Rente nicht hoch. Geld ist knapp. Oft bleibt es ja nicht nur bei dem Preis der LI. Oft kommen noch diverse Umbauten dazu.
Man sollte auch den Fall einbeziehen, wenn die Stützbatterie defekt ist. Was ist dann?

Richtig. Es wird immer irgend einen Fall geben, wo man abwägen muß, hat das noch Sinn sich dagegen abzusichern. Gibts auch bei Blei. Hat einer 2 Blei Batterien, und eine geht hops. Ist immer noch eine 2. da für eingeschrängten Betrieb. Anders schaut die Sache aus, wenn nur eine Schwere Batterie vorhanden ist. Und eine Batterie mit über 200 Ah bekommst du auch nicht an der nachsten Tanke.
Aber ich wünsche dir schöne Reisen mit deinem Mobil. Und Sorgenfreie.
Bleib gesund Franz

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