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Schottland Ost und West im Sommer 2015 1, 2, 3


sonisonne am 07 Okt 2015 10:41:01

Im Juni und Juli 2015 war ich mit meinen 3 Hunden zum zweiten Mal in Schottland, für 2,5 Wochen. Wir waren mit dem Pkw unterwegs (warum, könnt ihr in meiner Vorstellung lesen). Ich schreibe für euch einen Reisebericht, weil wir wirklich wunderschöne Stellplätze benutzt und tolle Gegenden erkundet haben, und ich selbst von diversen Berichten hier profitiert habe.

Gestartet sind wir in Baden-Württemberg. So sieht der umgebaute Audi aus:

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Alles hat seinen Platz (wobei die Bordküche aus einer Kühlbox im Beifahrerraum und einem Ess-Set besteht). Das Beladen und Packen dauert etwa einen gemütlichen halben Tag - ich liebe es und könnte jetzt sofort wieder damit anfangen und dann abdüsen… Die Hunde wissen inszwischen genau, was dann los ist, und Fitzwilliam (der English Setter) verlässt das Auto nicht mehr.

Wir fahren abends los um volle Autobahnen zu vermeiden, und weil ich nachts nie lange fahren kann, schlafe ich nach vier Stunden auf irgendeinem Rastplatz für ein paar Stunden (an dieser Stelle muss angemerkt werden: die deutschen Rastplätze sind zwar viel häufiger vertreten, aber auch sehr ungepflegt. Überall liegt Müll und Widerliches rum, die Hunde kurz Pipi zu führen ist echt schwierig. In Frankreich sind meiner Erfahrung nach die Plätze ebenfalls sehr häufig, aber ordentlich, und in GB gibt es zwar nur alle halbe Stunde einen Autohof, aber die sind top!).

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Morgens erreichen wir dann Belgien. Aber vor einer Woche habe ich mir geschworen, nie mehr über Belgien zu fahren! Ich bekam nämlich den DRITTEN Brief von Seiner Königlichen Majestät, wegen zu schnellem Fahren: NOCHMAL 140 Euro (aber keine Punkte). Die Belgier sind sehr scharf und teuer in ihren Verkehrskontrollen, das war schon 2014 ein Problem. Und man kriegt davon nix mit. Daher ist der Brief danach umso bitterer. Von den nun gezahlten 420 Euro kann ich problemlos auch die franzözischen Maut-Autobahnen nehmen.

Wir sind bis nach Oostende gefahren, weil die Autobahn praktisch bis zum Strand führt, und die Sehnsucht nach dem Meer ist immer groß. In Oostende kann man außerdem gut frühstücken gehen, und das Gefährt kostenlos am Strand parken. Etliche große Parkplätze gibt es an der Straße nach Middelkerke --> Link
Ansonsten ist die Stadt eine typische Bettenburg-Touri-Hochhaus-Siedlung. Aber der Strand ist riesig und einsam! Wenn die Hunde zum ersten Mal wieder ins Meer springen ist das pures Glücksgefühl.

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Wir gehen gemütlich laufen, stecken die Füße und Pfoten in den nassen Sand und ich habe das Gefühl, dass der Urlaub begonnen hat: hurra!

Danach bei Nieuwpoort zurück auf die E40 nach Calais. Mein Tipp: auf der rechten Seite der Autobahn kommt irgendwo auf der Höhe von Calais ein Decathlon-Outlet (Quechua!). Dort gibt es sehr günstig alles, was das Urlauber-Herz begehrt: Wanderschuhe, Jacken, Zelte, Schlafmatten, Pullis, Funktionshosen… --> Link

Weil in Calais Hunde am Strand nur an der Leine erlaubt sind oder gar nicht, fahren wir nach Sangatte: dort liegt ein riesiger Auchan auf dem Weg, und man kann problemlos freistehen, direkt hinter den Sanddünen.

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Aber Überraschung: die beliebte Stellplatz wurde mit riesigen Steinen aufgeschüttet, nun passen höchstens noch vier Womos hin, wo vorher bestimmt 30 standen. Nun ja, ich quetsche mich an eine Seite, das ist ja mit dem Pkw kein Problem, und wir haben eine umso ruhigere Nacht. Ich habe die Fähre gegen 3 Uhr gebucht, das ist am günstigsten. Zu dieser Zeit ist es sehr ruhig am Fährhafen, kein langes Stehen in der Kontrollschlange.

Als Tierhalter ist man ja immer etwa unruhig bei der Einreise, weil das PETS-Einfuhrverfahren nach UK sehr streng ist. Wir sind erfahrene Hasen, und haben schon öfters Menschen gesehen, die völlig bleich im Gesicht wieder umkehren mussten, weil was im Heimtierausweis nicht stimmte. Und dieses Mal trifft es uns.

Als der freundliche Kontrolleur sagt: "C’est non valide“ kann ich es nicht glauben! Das Problem: wir waren schon so oft in GB, dass auf den Pässen kein Platz mehr für die Eintragung der Wurmbehandlung war. Alle Felder schon benutzt. Also haben der Tierarzt und ich entschieden, die Eintragung auf der Seite „Sonstige Behandlungen“ einzutragen, mit Vermerk, Unterschrift, Stempel, Datum, ALLEM. Aber nix. Es ist auf der „falschen“ Seite. Die nicht so freundliche Chefin des Kontrolleurs sendet uns zu einem Tierarzt in Calais, der ab 9 Uhr aufmacht. Wenigstens wird die Fähre kostenfrei umgebucht, und der günstige Nachttarif bleibt.

Also zurück nach Sangatte. Morgens machen wir dann dort einen wunderschönen Spaziergang am Strand und danach gehts zum TA nach Calais. Was dort abläuft, ist bizarr. Es handelt sich um eine Tierklinik, aber ich schwöre, an diesem Morgen habe ich dort kein einziges krankes Tier gesehen. Statt dessen war das Wartezimmer voll mit Sündern wie mir. Da ist zum Beispiel der Mann mit seinem Goldie-Welpen, dessen Chip nicht lesbar ist. Dann ein Pole, bei dem der Tierarzt das Impfdatum nicht leserlich eingetragen hat. Und so weiter. Ich bekomme keinen Tierarzt zu Gesicht. Aber drei eifrige Tierarzthelferinnen sind vollauf damit beschäftigt, Pässe umzuschreiben. So auch bei uns. Wir erhalten nagelneue - franzözische - Pässe, diese reine Schreibarbeit kostet pro Hund 42 Euro. Daheim kostet ein neuer Pass 5 Euro. Wenigstens müssen die Hunde keine neue Wurmtablette schlucken.

Mann, bin ich froh, als der Kontrolleur uns durchwinkt, und wir sind endlich auf der Fähre. Wir fahren immer P&O, das ist am günstigten mit drei Hunden.

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Warum wir den langen Landweg nach Schottland nehmen? Nun, natürlich sind die Hunde der Grund. Ich habe bis jetzt keine zuverlässige Aussage, dass sie bei der Hull- oder Newcastle-Fähre im Auto bleiben dürfen. Meine Hunde lieben ihr Auto (sonst würden wir eine solche Reise bestimmt nicht machen), und ich möchte sie auf keinen Fall in eine Box im sogenannten „Hundehotel“ sperren.

Also bleibt es bei Calais-Dover, das ist vollkommen okay, und wir haben auch Freunde in London zu besuchen.

Es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, die weißen Klippen von Dover aus dem Wasser ragen zu sehen. Wir landen und fahren direkt 1h nach Sissinghurst. Dieser Garten ist ein Genuss für alle Naturfreunde. Wer wie ich eine National Trust-Karte hat, darf dort kostenfrei parken und besichtigen. Karten gibts auch gratis dazu.
Der Parkplatz ist riesig, schön und ruhig angelegt, und beschattet. Man kann hier wunderbar picknicken und mit den Hunden laufen. Saubere Toiletten gibt es auch, dazu ein nettes Restaurant, alle sind sehr freundlich. Die Hunde kriegen was zu Kauen und ich setze mich mit einem Buch und der gemischten Käseplatte vom Auchan ins Gras. Wunderbar!

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Danach gehts nach London, und danach machen wir uns auf den Weg nach Norden.

sonisonne am 07 Okt 2015 11:21:45

Etwa drei Stunden sind es von London bis nach Chatsworth House, unserem nächsten Stop, nahe Bakewell, im Peak District. Für alle Jane Austen-Fans ein Muss! --> Link
Übrigens ist das Colin Firth-Pemberley alias Lyme Park --> Link ganz in der Nähe.

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Chatsworth ist in privater Hand, der Parkplatz ist kostenpflichtig. Hier gehen wir wunderbar spazieren, picknicken in Ruhe. Es ist Lambing Season, Lämmerzeit. Das Schloss besichtigen wir nicht. Wie überall in GB sind Hunde hier aber willkommen, sie dürfen im Park frei springen (aber keine Schafe jagen, das finden die Briten nicht lustig, und die Schafe auch nicht).

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Eigentlich wollten wir ein bißchen im Peak District bleiben oder im Lake District, aber das Wetter ist trüb, und so geht es weiter nach Norden. Letzter Stop in England ist Heysham bei Lancaster. Das hat schon Tradition. Hier kann man schön am Meer wandern, an warmen Tagen baden, und entspannt freistehen. Es gibt einen kostenlosen Parkplatz, gegenüber vom „Half Moon Bay Cafe“ --> Link allerdings ist da eine Höhenschranke, für Kawas mit Aufsatz könnte es knapp werden. Man kann aber auch an der Straße parken, alles sehr ruhig dort. Von diesem Punkt aus spaziert es sich wunderbar auf Wiesenpfaden oberhalb des Meeres entlang bis zu einer Ruine und einem Friedhof, auf welchem die Toten wohl die schönste Aussicht aller Zeiten haben. Leider keine guten Fotos, es war sehr regnerisch, und ich bin dafür nicht gut genug im Fotografieren.

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Nächster Stop ist Gretna Green in Schottland! Juhu!

sonisonne am 07 Okt 2015 13:23:37

Gretna Green ist eine charmante Touristenfalle mit kostenlosen und großzügigen Parkplätzen --> Link
Es ist schnell erreicht von der M6, und hat eine interessante Geschichte.

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Wir machen dort immer Rast, weil Restaurant, Shop und Toiletten gut gemacht sind, und wir das erste Mal auf schottischem Boden spazieren gehen können. Für Kinder gibt es ein kleines Labyrinth, und ein Schotte spielt Dudelsack: schön!
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Dann fahren wir zum ersten Mal nach Glasgow. Die Stadt ist toll und einen Abstecher wert. Mittags war ich lang shoppen, die Hunde haben glücklich im Parkhaus geschlafen, und abends machten wir dann gemeinsam Sightseeing, wenn die großen Tourimengen weg waren. Glasgow ist ganz anders als das nahe Edinburgh, sehr modern und geschäftig.

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Gegen Mitternacht umrundeten wir noch eine Kirche, und da lief doch tatsächlich ein Fuchs ungeniert über den Weg, im Maul ein dickes Brötchen :lach:

Weiter nach Loch Lomond. Ab jetzt wird ausgiebig das Buch „Mit dem Wohnmobil nach Schottland“ von den Rohlands konsultiert --> Link
Diesen Tipp habe ich hier bei einem anderen Reisebericht gelesen, danke dafür! Tatsächlich macht das die Nachtplatz-Suche sehr viel entspannter. Der Reiseführer hat zwar mit 18,90 Euro einen stolzen Preis, und ich hätte mir Stellplätze außerhalb der Rohlandschen Routen und mehr Bilder gewünscht, aber ansonsten ist er ein mit wichtigen Infos gepacktes Kleinod, das ich sehr oft benutzt habe. Außerdem hatte ich noch zwei ADAC-Reiseführer dabei, für Schottland und Edinburgh, von früheren Touren.

Vorbei ist es mit den geschmeidigen Straßen, aber jetzt zuckeln wir auf der A82 am Loch Lomond entlang. Wunderschöne Ausblicke, viele Parkbuchten. Dank den Rohlands machen wir halt in Luss, dort gibt es einen sehr großen Parkplatz (No overnight), und ich buche eine Bootsrundtour.

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Luss selbst wurde durch eine britische Serie sehr beliebt, und bietet allerlei für die Touris. Der kleine Campingplatz ist auch ganz nett, und ich darf dort für wenig Geld duschen - sehr freundliche Wardens!

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Der denkwürdige Platz „Rest and be thankful“ im Argyll Forest Park ist das nächste Ziel, ein Picknickplatz mit grandioser Aussicht --> Link

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Im charmanten Inveraray Vorräte ergänzen und extrem leckeren Karottenkuchen essen, der im Womo-Buch empfohlene Parkplatz ist großzügig und leicht zu erreichen.

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Wir folgen der malerischen Straße A819, vorbei am Kilchurn Castle und wunderschönen Ausblicken...

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... und gelangen ins Glencoe, für viele wohl der Mittelpunkt der Highlands, trotz blutiger Geschichte. Hier ist wandern angesagt, und zahlreiche Parkbuchten machen das leicht. Allerdings sollte man sich vorher eine Karte raussuchen und die Wandertour planen, den viele Menschen trifft man hier nicht, und das Wetter kann schnell umschlagen. Wegkarten und Schilder und Markierungen sind in Schottland selten vorhanden. Es gibt aber ein vom National Trust geführtes Visitor Center mit freiem WLAN und hilfsreichen Mitarbeitern.
Ein tolles Online-Portal mit vielen Routen und Karten ist das englischsprachige Walk Highlands --> Link

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Müde vom Wandern fahren wir nach Fort William zum Einkaufen, dort gibt es einen riesigen Morrisons, und auch sonst alles, was man so braucht. Wir übernachten bei den Inchree Falls, wo wir auch am Morgen gleich schön wandern können --> Link

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Allerdings herrscht hier Midges-Alarm, ich wurde praktisch zerfressen! Kein Spray hat vor diesen Biestern zuverlässig geholfen, auch nicht das teure „Smidge“ aus Fort William, und ich kratze mich drei Tage lang, bis ich die brilliante Idee habe, im Tesco eine Anti-Sting-Creme zu kaufen - dann hat das Leben wieder einen Sinn :-o

Eine Wanderung in dieser Gegend möchte ich euch besonders ans Herz legen: die Steall Falls am Fuß des Ben Nevis. Eine halbe aber harte Stunde braucht man bis nach oben in dieses unwirkliche Tal in den Bergen, wo ein Wasserfall malerisch herabfällt und ein kleiner Fluss üppige Wiesen spaltet. Unfassbar schön!
Tipp: Den Weg ganz bis zum Ende fahren; man kann zwar schon vorher zweimal parken, muss dann aber teilweise an der Straße entlang laufen --> Link

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sonisonne am 12 Okt 2015 22:59:00

Wir übernachten am Stellplatz Glen Coe An Torr, wo acht ruhige Parkbuchten viel Rückzugsmöglichkeiten bieten. Morgens stehen wir auf, ich bade im Fluss, und dann wandern wir direkt los über die Brücke auf ungewöhnlich toll ausgeschilderten Wegen. Es geht auf und ab durch den Wald, und in anderthalb Stunden treffen wir keine Menschenseele. Die perfekte Morgenrunde!

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Schottland ist einfach unfassbar schön!

sonisonne am 13 Okt 2015 00:19:32

Mit einer kleinen Fähre setzen wir über nach Corran, um am Loch Sunart entlang zur Sanna Bay zu fahren.

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Laut Navi eine zweistündige Fahrt - haha, daraus werden eher mal vier, denn wir schlängeln und kriechen auf den Single Track Roads. Eilig darf man es hier nicht haben. Aber im Urlaub hat man Zeit... Die Straße ist keine beliebte Touri-Route, und ich gewinne einen kleinen Eindruck, wie das wahre alltägliche Leben in den Highlands so sein kann, fernab von der "Zivilisation". Es ist still und wild, und ganz schon beeindruckend.

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Die Gurkerei nach Sanna ist die Mühe immer wert, denn ich behaupte mal, dass Sanna den schönsten Strand Schottlands hat, sogar vor den "nahe gelegenen" Silver Sands. Am besten aber: hier ist gar nix los. Absolut nix.

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Wie ihr an den Fotos sehen könnt, war das Wetter nicht so toll. Ich war schon ein bißchen enttäuscht, hätte gerne gebadet, aber tja.. Zwei Jahre zuvor war in Schottland der Jahrhundert-Sommer, also ein undankbarer Vergleich. Abends sind wir zitternd im Zelt gelegen, und ich habe mir ernsthaft überlegt, abzubrechen und nach Südengland zu fahren, weil alle Schotten meinten, dass es in der kommenden Woche nicht besser wird. Im Gepäck hatte ich - euphorisch - viele kurze Klamotten, und da saß ich nun, mit zwei Jacken, Wollstrümpfen und trotzdem bibbernd. Sogar die Hunde hatten ihren Fleecemantel an.

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Aber am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder ganz anders aus :flower:

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Ich sammele eine ganze Tüte voll Muscheln, und dann zuckeln wir Richtung Skye...

sonisonne am 13 Okt 2015 01:22:19

Zwei Highlights möchte ich erwähnen, die ich vor zwei Jahren in der Gegend von Kinlochmoidart besucht habe, und die mich umgehauen haben (Fotos von 2013):

1. das Castle Tioram am Loch Moidart - unfassbar schöne Burgruine, nicht viele Touris, toll zu erkunden, großartige aber anspruchsvolle Wanderung "Silver Walk"

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2. die Silver Sands im Sound of Arisaig - feiner, silberner Sand, türkisfarbenes Meer, grüne Wiese. Jede Menge Campingplätze und ein Golfplatz dazu. Letztes Mal habe ich hier eine fantastische Kajaktour gemacht, sehr zu empfehlen.

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Dieses Mal ist das Wetter ziemlich feucht, ein Stopp ist hier immer drin, aber Sonnenbaden ist nicht.

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Im pittoresken Mallaig fahren wir auf die Skye-Fähre - die Aussicht ist selbst grau-in-grau toll!

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Wir übernachten auf einem von den Rohlands empfohlenen Platz: Kinloch Forrest. Genau wie beschrieben, und wir wandern tapfer die ausgewiesene Strecke, zwei Stunden im Regen.

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Eigentlich wollte ich dieses Mal auf die Äußeren Hebriden Lewis and Harris, aber das macht bei Dauerregen keinen Sinn. Nun ja, dann müssen wir halt nächstes Jahr wiederkommen :bindafür:

Jetzt muss es besser werden, denke ich, und tatsächlich ...

sonisonne am 13 Okt 2015 15:30:28

Die Fahrt über die Skye-Bridge bei Kyleakin ist ein wahres Erlebnis. Ich fahre immer drüber, kehre um, und fahr dann gleich noch zweimal! Es macht riesigen Spaß!

Weiter geht's zur Touri-Hochburg Eilean Donan Castle, nur 15 min entfernt. Hier gibt es freies WiFi im Bereich des Visitor Centers, und sehr großzügige Parkplätze. Wir lüften mal gründlich...

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... und machen danach eine Besichtigung. Tatsächlich ist es den Eintritt wert: tolles Möbiliar, echte Familienfotos, aber alles überschaubar, kein stundenlanges Herumgeirre.

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Und dann - katsching! Der Himmel klärt auf! Hurra! Das schönste Foto aus der Seitenperspektive lässt sich wohl von dem gegenüberliegenden Parkplatz machen, zurück über die kleine Brücke Richtung Ardelve.

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Danach fahren wir nocheinmal :D über die Skye-Bridge, und ich geh beim Inder am Roundabout sehr lecker Abendessen. Nun ist mir von der Völlerei ziemlich schlecht, und ich hadere mit mir: heute noch Applecross - ja oder nein? Der Pass hat es in sich...

sonisonne am 27 Okt 2015 11:43:44

Ich habe so viele wilde Geschichten über den Pass Bealach na Bà, der ins weit gerühmte Applecross führt --> Link, gelesen, dass ich ganz schön nervös bin. Aber bloß nicht schwächeln...

Von der Skye Bridge sind es nur 1,5 bis 2 Stunden. Fast wäre ich bei diesem Schild umgekehrt:

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Wir fahren die schmale Single Track Road entlang, links immer der Abgrund, vor uns endlose Serpentinen, die sich den Berg hochschlängeln. Zum Glück kommt uns kein einziges Fahrzeug entgegen.

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Auf dem Gipfel angekommen ist der Nebel so dicht, dass man überhaupt nix sieht. Es ist schon spät, und ich überlege mir, hier oben zu nächtigen - der Sonnenaufgang müsste der Wahnsinn sein. Aber es ist furchtbar kalt und windig, und die Hunde müssen nochmal laufen und gefüttert werden. Nur ein weiteres Fahrzeug steht hier, ein uraltes Womo aus Frankreich, sehr mutig!
Also geht es weiter nach Applecross, und kurz bevor wir im Tal ankommen, ist sie plötzlich neben uns, direkt an der Straße: eine Gruppe Rehe, Hirsche und Kitze. Sie grasen ganz ruhig, erst als ich stehen bleibe, mein Fenster öffne und die Kamera raushalte, gehen sie auf Abstand. Was für ein unwirkliches Erlebnis.

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Dann erreichen wir Applecross. Die Nachtplatzssuche gestaltet sich schwierig; alles sehr eng hier. Der - sehr gute - Campingplatz erlaubt max. 2 Hunde (am nächsten Tag erfahre ich, dass das trotzdem kein Problem gewesen wäre), und nach einer Weile finden wir diesen ruhigen Platz im Grünen, mit Meerblick. Der Sonnenuntergang ist wohl der schönste des ganzen Urlaubs - was für Farben!

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Ein Grund, warum so viele Touris auf die Halbinsel kommen, ist sicherlich die wunderbare Landschaft. Gerade mal 600 Menschen leben hier.

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Der andere Grund ist wohl das Applecross Inn. Urig, gemütlich und sehr leckeres Essen!

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Am nächsten Tag frage ich beim Campingplatz an, ob ich Duschen darf, und da es dort Waschmaschine und Trockner gibt, wird es ein Wasch-Morgen. In der Rezeption kann man gemütlich sitzen und das kostenlose Wifi nutzen.

Nachmittags machen wir uns auf den Rückweg über den Pass, dieses Mal bei besserem Wetter:

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Nebelfreier Gipfel - juhu!

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Auch die Fahrt nach Lochcarron macht so viel mehr Spaß...

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Nächstes Ziel ist der Inverewe Garden und Estate in Poolewe, und die Fahrt dorthin bietet fantastische Ausblicke...

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sonisonne am 27 Okt 2015 13:10:26

Auf geht's in die Region Wester Ross, vorbei am hübschen Loch Maree, nach Gairloch. Dort soll ein besonders schöner Strand sein, und hoffentlich auch ein größerer Supermarkt. Morgen ist nämlich Sonntag, und mir gehen die Vorräte aus.

Der Weg nach Gairloch ist wie so viele Straßen in Schottland kein High Speed aber wunderschön. Man ist am Gucken und Gucken, und natürlich stoppen wir mehrmals und laufen eine Runde.

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Der Strand in Gairloch ist ein bißchen versteckt, aber die freundlichem Briten kann man ja immer fragen. Es ist ein großartiger Strand! --> Link
Super Parkplatz gegenüber der Kirche, neben dem Golfplatz, kostenlose & saubere Toilette, Mülleimer, was will man mehr :D
Das es keinen größeren Supermarkt weit und breit gibt, kriegen die Hunde ihr Dosenfleisch, ich esse Brot mit scharfem Hummus, und wir übernachten direkt hier, dann können wir die Morgenrunde auch am Strand machen.

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Nur 20min entfernt ist Inverewe, ein tatsächlich tropischer Garten hier im hohen Norden. Er gehört dem National Trust.
Ein Grund, warum ich Great Britain so liebe, ist die Tatsache, dass man hier immer auch an die Tiere denkt. Da Hunde verständlicherweise nicht in den Garten dürfen, gibt es extra Schattenplätze für "Hunde-Fahrzeuge". Großartig, oder?

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Der Garten selbst ist für alle Pflanzenfreunde ein Wunderwerk:

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Nicht zu empfehlen ist leider das dazugehörige Restaurant: dreckig, unfreundlich, teuer. Es war nicht möglich, ein einziges sauberes Glas zu finden, und auf Nachfrage brachte die Servicekraft noch dreckigere Gläser, die sie pampig abstellte. Die Tische waren nicht gewischt, es war widerlich.

Am Restaurant vorbei führt eine kleine Wanderung, sehr schön zu laufen und gut beschildert, Karte kann man dazu kaufen.

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Eigentlich wollte ich nach Ullapool, als nördlichsten Punkt unserer Reise. Aber wir brauchen jetzt mal wieder Zivilisation und einen Tesco Superstore, möglichst groß bitte. Auf geht's nach Inverness...

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sonisonne am 02 Nov 2015 15:49:33

Im Rohlandschen Womo-Führer wird Inverness als Womo-unfreundlich beschrieben. Dem kann ich nicht zustimmen, und verrate euch meinen "geheimen" und problemfreien Stellplatz in Zentrumsnähe: an der Bught Rd direkt am River Ness. Einfach diese Straße entlang fahren, und man kommt an einen kostenfreien Parkplatz für etwa vier Fahrzeuge. Man kann hier schön am Fluss entlang laufen oder über die Brücken auf die wunderschönen Ness-Inseln wandern: das sind mit Brücken verbundene Inseln, liebevoll gestaltet, sich schlängelnde Wege, bunte Lichterketten, viele Sitzgelegenheiten. Bis zum Zentrum sind es etwa zehn Laufminuten.

Ich war vorher in einem riesigen Tesco üppig einkaufen, und jetzt machen wir uns es gemütlich mit allerlei ungesundem Junkfood. Am nächsten Tag laufe ich mit den Hunden hoch zur Burg: dort hüpfen tatsächlich viele kleine Häschen am Hang entlang, sehr zur Freude meiner Schätzchen.

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Tipp: Das Laura Ashley-Geschäft am Eastgate Shopping Centre besuchen - zauberhaftes Möbiliar, von Tapeten über Lampen bis zur Bettwäsche, unfassbar teuer. Sich in einen der kostbaren Sessel setzen, seufzen, träumen und wieder gehen.

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Wirklich viel zu besichtigen gibt es in Inverness nicht, und großartigen Charme hat es auch nicht, aber nach der ganzen Einsamkeit ist mal wieder schön, in der Zivilisation zu sein.

Nur eine Stunde ist es bis nach Elgin, dort gibt es eine tolle Kathedralen-Ruine. Wir kommen spät an, alles ist schon zu, und so laufen wir entspannt um das Gelände, das meiste kann man auch von außen sehen. Gegenüber gibt es einen kleinen entzückenden botanischen Garten.

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Und dann kommt es zu unserem allerschönsten Urlaubserlebnis: Als wir von unserer Tour zurückkehren, hängt an meiner Anhängerkupplung eine Tüte. Eine Zettel klebt darüber: "For your dogs." Die Tüte ist voll mit ungesunden Hunde-Leckerchen, welche natürlich sofort verteilt werden. Die Hunde sind begeistert.
Wenige Minuten später kommt dann ein älterer Mann aus einem der Häuser, und bringt noch einen vollen Wassernapf. Er liebt Hunde, sagt er, und erzählt mir von seinem betagten Spaniel. Wir unterhalten uns ein wenig, ich bedanke mich 1846x, und die Hunde sind am Dauerfressen. Was für ein schöner Abend!

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sonisonne am 11 Nov 2015 11:08:13

Leider ist Elgin nicht Teil der Rohlandschen Touren, und ich finde nichts, was nach einem gemütlichen Stellplatz aussieht. Es ist schon 21 Uhr, aber bis zu unserem nächsten Ziel, dem Rothiemurchus Estate im Cairngorms National Park sind es nur knapp zwei Fahrtstunden. Wir sind weit im Norden, es ist lange hell, los geht's.

Rückblickend kann ich sagen: das Rothiemurchus Estate --> Link ist einer der schönsten Ort Schottlands. Der CP sieht sehr gepflegt und gut besucht aus, es gibt auch ein schickes Hotel, aber wir stehen natürlich frei.

Am nächsten Morgen wandern wir 3 Stunden um das Loch an Eilein, und treffen dort maximal zehn Menschen. Es ist eine wunderbare Strecke, gut beschildert, mit großartigen Aussichten. Mitten im See ragt eine Burgruine aus dem Wasser, eingerahmt in wildem Grün.

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Das Wetter ist sonnig und warm, T-Shirts und kurze Hosen schon morgens, hurra!

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Es gibt einen gebührenpflichtigen Parkplatz direkt am großzügigen Picknickplatz, und von dort aus gehen verschiedene Wanderstrecken los. Uralte Pinienbäume säumen die Wege.

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OMG, ist das schön. Hier kommen wir auf jeden Fall wieder her!

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Nach diesem fantastischen Morgen fahren wir weiter nach Killiecrankie im Perthshire, dort gibt es eine Bungee-Base, wo man sich in eine Schlucht hinab fallen lassen kann --> Link
Leider hat die Base aber an diesem Tag geschlossen :( und darum fahren wir 15 min weiter nach Pitlochry, wo Nae Limits die verrücktesten Sportarten anbietet: --> Link

Wir verbringen eine wunderbare Nacht in Flussnähe, zwischen üppigen Wiesen, und am nächsten Morgen mache ich mich auf zum Gorge Walking: in einer kleinen Gruppe mit zwei sehr fitten jungen Schotten laufen, klettern und schwimmen wir eine Schlucht entlang. Es ist ein riesen Spaß! Nicht günstig, aber wir haben ja soviel an Übernachtungskosten gespart, da tut es nicht weh. Leider keine Fotos, meine Kamera ist nicht wasserdicht...
Nachmittags bin ich total kaputt, das war ganz schön anstrengend. Im Nae Limits - übrigens untergebracht in den Gewächshäusern einer still gelegten Gärtnerei, woher kenne ich das bloß - gibt es ein Café mit freiem Wlan, und ich esse gute Kürbissuppe und schreibe auf Facebook einen kleinen Reisebericht.

Langsam neigt sich der Urlaub dem Ende zu, zwei Wochen sind schon rum, prall gefüllt und doch verflogen.

Am Nachmittag machen wir uns auf nach Stonehaven, zum Dunnottar Castle. Die Fotos eines anderen Reiseberichts hier im womo-Forum haben mich dorthin gelockt, und ich werde nicht enttäuscht.

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Als wir früh abends ankommen (ihr wisst ja, wir mögen keinen Trubel), können wir direkt auf dem kleinen Parkplatz parken und die Hunde dürfen sogar mit in die Ruine. 2,4 Millionen Möwen haben es sich dort heimisch gemacht, und der Fitz möchte sie gerne alle jagen.

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Danach legen wir uns in weiche Gras und genießen den Wind in den Haaren - ein wunderbarer Abend.

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Unser Nachtlager schlagen wir in Dundee in den Templeton Woods auf, ein Tipp aus dem Womo-Buch. Das unbemannte Visitor Center mit WC, umgeben von Wanderwegen, hat mich interessiert. Allerdings läuft es nicht ganz so wie geplant: nachts tauchen einige Jugendliche auf, die in ihren getunten Kleinwägen kommen und gehen, sie steigen ständig ein und aus, alles sehr suspekt.
Und um 7:00 morgens dann fährt ein Dundee Stadtverwaltungsauto nach dem anderen her, ich denke schon: wo bin ich hier gelandet?

Leute in Uniformen versammeln sich und dann kommen auch noch Reiter... ?? Ich versuche, mit meinen Hunden eine gemütliche Morgenrunde zu drehen, aber da stürzt sich einer der Stadtleute auf uns. Wir sollen doch bitte mitmachen, heute sei irgendwas-Day, wo sich Hundehalter, Reiter, Fahrradfahrer und Jogger für mehr Rücksichtnahme aufeinander hier treffen. Okaaaay, dann machen wir mit, und laufen an mit den Reiter mit, lassen die Hunde schnuppern, die Pferde wiehern und halten mit den Joggern in ihren grauenhaften hautengen Anzügen ein Schwätzchen.

Zum guten Schluss wirft sich der Fitz noch in ein Schlammloch, und das WC im Visitor Center wird zur Hundedusche umfunktioniert. Danach herrscht hinten in meinem Auto friedliche Stille, und wir machen uns auf den Weg nach Edinburgh.

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sonisonne am 12 Nov 2015 00:53:00

Edinburgh ist sicherlich eine der schönsten Städte der Welt. Zuerst fährt man über eine der riesigen Forth-Brücken in Richtung Queensferry, an sich schon ein Erlebnis. Und dann ist da diese uralte Stadt, so gut erhalten und quick lebendig.

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Wie immer nach einer längeren Fahrt dürfen die Hunde erst mal ein bißchen laufen und sich lösen. Dazu fahre ich an die größte Grünfläche in der Nähe, und das ist die kleine Hügelkette am Holyrood Palace. Und klar, die Queen ist auch da.
Ich wundere mich schon vorher über die große Polizeipräsenz und die viele Absperrungen, und tue es anderen Zuschauern nach, klettere auf einen der Hügel. Da ist sie, die Königin, und eröffnet eine besondere Gartenshow.

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Mein Lieblingsort in Edinburgh ist der Calton Hill. Hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt, gemütliche Plätze zum Verweilen und ich kann sogar die Hunde frei lassen. Am schönsten ist es bei Sonnenuntergang.

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Weiter geht es nach Gullane, einem Nobelvorort von Edinburgh, nur eine halbe Stunde entfernt. Hier hat der schwäbische Konditormeister Falco eine kleine sehr feine Konditorei eröffnet. Der Laden ist gerappelt voll, trotz oder wegen deutscher Beschriftungen und horrender Preise. Aber ich muss sagen: das Mini-Stückchen Weißer Schokoladen-Torte schmeckte echt super!

Eigentliche Attraktion von Gullane ist jedoch der traumhafte Strand. Früh morgens sind hier nur die gelangweilten Frauen der reichen Geschäftsmänner unterwegs, fahren mit riesigen schwarzen SUV an, zupfen das schwarze Sportoutfit zurecht und machen gemeinsam Aerobic, während die Kinder im Sand spielen.

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Endlich, endlich kommt meine Strandliege zum Einsatz und ich hole mir einen waschechten schottischen Sonnenbrand, auf den ich sehr stolz bin.

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Ein großartiger letzter Tag in Schottland...

In den nächsten Tagen fahren wir nach unten, noch ein kleiner Abstecher in den Lake District, und besuchen schließlich Freunde im Exmoor. Von dort aus düsen wir nach Dover, aber nein, in Newbury reißt mein Keilriemen, zerfetzt diverse andere Motorteile und so stranden wir unfassbare vier Tage in London. Eine ganz eigene interessante Erfahrung, bitte ohne Wiederholung.

Wiederholen möchte ich Schottland aber auf jeden Fall, und ich hoffe, ihr habt diesen Bericht mit so viel Freude gelesen, wie ich ihn geschrieben habe. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, dass es wieder losgeht. Cheers!

tammy99 am 12 Nov 2015 21:08:15

Danke für Deinen tollen Bericht!
Allerdings habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wo Du geschlafen hast, wo geduscht, welche Toilette Du benutzt hast usw?

LG
Fred

sonisonne am 13 Nov 2015 20:33:39

Danke für Deinen tollen Bericht!
Allerdings habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wo Du geschlafen hast, wo geduscht, welche Toilette Du benutzt hast usw?

LG
Fred


Hi Fred,

geschlafen: im Auto, im Zelt und bei Freunden
geduscht: auf Campingplätzen, bei Freunden, im Meer gebadet oder Katzenwäsche (ich habe immer 2 große Kanister Frischwasser dabei)
Toilette: öffentliche Einrichtungen (fast jedes Visitor Center hat eines), in Supermärkten (dort ist man als Selbstversorger ja sowieso oft) und mobile Toilette

Kein Luxus, aber geht!

LG - Sonja

Jonah am 14 Nov 2015 02:31:15

Hallo Sonja, ich habe deinen Bericht auch mit Spannung verfolgt. Tolle Fotos. Und viele Tipps, die ich bestimmt bei meinem hoffentlich mal wiederholten Besuch dort ansteuern werde. Mit den Sanitäreinrichtungen war mir eigentlich schon klar, denn du hast ja mehrmals öffentliche Toiletten erwähnt und auch wir haben immer danach Ausschau gehalten und sie benutzt, denn auch im Womo hat man ja nicht unbegrenzte Sammelmöglichkeiten.

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