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Das Gogolobil unterwegs Winter in Marokko 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8


herbstfrau am 02 Feb 2016 22:27:09

Wieder ein wundervoller Bericht aus dem Gogolobil...

Tolle Bilder und der Ritt auf dem Dromedar war gewiss eine hochinteressante Erfahrung...

Freu mich schon auf die Fortsetzung...

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

chabo am 03 Feb 2016 18:34:28

Hallo,
nachdem wir uns immer knapp verpasst haben, hat es nun ja doch in Tamtatouchte geklappt. Vielen Dank für das nette Gespräch, es hat uns sehr gut gefallen.
Euch noch eine schõne Zeit...und man trifft sich bestimmt irgendwo mal wieder.

Lg
Chabos aus MS

Gogolo am 03 Feb 2016 20:17:24

Ja, wir haben uns auch sehr gefreut, dass ihr uns mit dem Roller besucht habt. Es war ein sehr angenehmes Treffen. Danke, dass ihr gekommen seid.

Wir sind auch schon weiter gezogen und nun vor Quarzazate.


Liebe Grüße und Habe die Ehre

Gogolo und Gogoline

Gogolo am 13 Feb 2016 18:45:27

Liebes Forum, ?????? ????? ? - as-sal?mu ?alaikum,


wie üblich am Anfang wieder der Weg, wie wir ihn in diesem Bericht gefahren sind:






Es hat sich einiges seit dem letzten Bericht angesammelt. Der Erg Chebbi verabschiedet uns mit einem wunderbaren Sonnenuntergang in den Palmen bei unserem CP.




Zunächst geht es zurück nach Er Rachidia, denn dort ist eine hervorragende Einkaufsmöglichkeit in einem großen Supermarkt (solche sind im Süden von Marokko relativ selten). Wir kaufen „kräftig“ ein, denn es muss für mindestens zwei Wochen reichen.

Dann fahren wir auf der N10 nach Westen über Goulmima bis Tinejdad zur Source Lalla Mimouna. Hier hat der Künstler Zaid Abdou ein beeindruckendes Freilichtmuseum über das Wasser der Wüste geschaffen. Es gibt hier 4 Quellen, diez.T. Von ihm selbst ausgegraben wurden und gepflegt werden. In verschiedenen Gebäuden werden von ihm liebevoll gesammtelte Artefakte ausgestellt. Zaid lässt es sich nicht nehmen, uns persönlich zu begleiten und uns die Stücke zu erklären. Er spricht hervorragend deutsch, denn er hatt viele Jahre in Heidelberg gelebt. Wir kaufen uns als Andenken eine Wasseruhr und eine prähistorische Pfeilspitze. Auf dem Parkplatz des Museums können wir ganz ruhig, sicher und kostenlos übernachten.







Wasseruhr





Über Tinerhir fahren wir zur bekannten Todra-Schlucht und dort ca. 30km hinein bis zum Ort Tamtattouchte. Diese Schlucht ist sehr beeindruckend, denn der engste Durchgang ist nur 10m breit und die umgebenden Felswände sind bis zu 300m hoch. Durch die Schlucht fließt der Todra. Unterwegs treffen wir Frauen, die auf dem Rücken oder mit dem Esel trockene Sträucher als Feuerholz nach Hause bringen. Auch blühende Bäume sind wieder zu sehen (Ende Januar auf 1900m Höhe!).














Wir stehen oberhalb des Ortes Tamtattouchte auf einem Hügel beim CP Addout. Wir haben hier eine grandiose Aussicht auf das Tal und den Ort. Ein Platz um länger dort zu verweilen. Hinzu kommt, dass der Chef des Platzes überaus freundlich und hilfsbereit ist. Zur Begrüßung gab es gleich heißen Tee aus Kräutern von den Bergen, denn Minze (für Minztee) wächst im Winter hier nicht.






Wir können hier unseren Anhänger mit dem Roller unter einer Überdachung stehen lassen,denn wir wollen einen Ausflug mit dem Gogolobil auf unbefestigten Wegen machen. Am nächsten Tag starten wir bei herrlichstem Wetter zunächst nach Norden bis zum Ende der Todra-Schlucht. Über Ait Hani und Toumliline wollen wir von der Todra-Schlucht in die Dades-Schlucht fahren und diese von Norden her auf einer Piste abfahren. Beim Abzweig in Agoudal geht es dann von der Teerstraße abseits über unbefestigte Wege in das Tal. 70Km lang ist dieser Weg bis Msemrir, wo dann wieder etwas Teer neben den Schlaglöchern auf der Straße liegt. Wir waren auf der Piste immer zwischen 2500m und 3000m Höhe unterwegs. Die Bachläufe und kleinere Wasserfälle waren auf dieser Höhe gefroren.

Die Landschaf, durch die wir fuhren entschädigte uns für alle Strapazen, denn derart tolle Felsformationen in unterschiedlichsten Farben und Formen sieht man nur ganz, ganz selten. Keinen einzigen Touristen haben wir auf diesem Weg gesehen, und auch sonst kamen uns nur zwei Fahrzeuge entgegen. Kamen wir durch eine der wenigen Ansiedlungen,rannten gleich die Kinder auf uns los. Wenn es zuviele sindkann man nichts geben, denn schon vier Kinder haben rund zwanzig Hände. Legt man ein Bonbon in eine Hand, dann geht diese blitzschnell in die Tasche und kommt leer und hochgestreckt wieder zum Vorschein. Das führt dann ins Uferlose. Die Leute sind aber durchwegs freundlich und winken uns zu. Neben der Piste sind nur einige Schafherden und deren Hirten zu sehen.











Abwärts ging es dann in z.T. spektakulären Geröllserpentinen,bis allmählich wieder bewohnte Gegend zu sehen war. Aber selbst hier waren keine Touristen zu sehen. Es war eine gute Entscheidung, den Anhänger nebst Roller in Tamtattouchte zu lassen. Als dann wieder fester Asphalt unter den Rädern war ging es relativ flott auch zur engsten Stelle der Dades-Schlucht und zu den berühmten Spitzkehren dieser Strecke, welche die Marokkaner in bemerkenswerten Art und Weise gebaut hatten. Wir übernachten auf dem CP gegenüber den bekannten Affenfußfelsen.


















Es geht jetzt wieder in tiefere Gefielde und wie auf Kommando fängt alles explosionsartig zu blühen an. Wir können uns kaum satt sehen – eine Wohltat für das Auge in dieser sonst kargen Landschaft. Gegen Mittag schloss sich dann der Kreis unserer Rundfahrt und wir waren wieder auf dem CP Addout in Tamtattouchte. Am Abend waren wir beim Betreiber des Platzes, Lahout, privat zum Couscous-Essen eingeladen. Es war in seinem Wohnzimmer und das Essen, das er selbst gekocht hat, schmeckte sehr gut. Auch sein Freund Hussain und ein französisches Ehepaar waren noch da. Wir unterhielten uns auf englisch und „mit Händen und Füssen“.







Am Ort war am nächsten Tag Wochenmarkt. Für den Ort ist das lebenswichtig, denn die nächste größere Stadt mit Läden ist über 30km entfernt. Hussain ging mit uns dort hin und zeigte und erklärte uns alles. Es gab lebendige undgeschlchtete Schafe, Gemüse, Haushaltswaren, Teppiche, Obst, Gewürze und alles sonst lebensnotwendige. Wir kauften Datteln, Brot und marokkanischen Tee. Am Nachmittag haben wir Besuch aus dem Wohnmobilforum erhalten, denn sie wussten aus unseren Reiseberichten, dass wir hier sind und haben uns besucht. Lahout brachte Tee und wir haben uns gut unterhalten.









Irgendwann ist Schluss und wir haben diesen netten und gastlichen Ort mit den freundlichen Betreibern verlassen. Auf der N10 ging es weiter nach Westen über Tenerhir und Boumalne-du-Dades. Die Straße nennt sich auch „Straße der Kasbahs“.Kasbahs sind in der ursprünglichen Bedeutung die arabische Bezeichnung für eine innerhalb oder außerhalb von Städten gelegene Festung. Darüber hinaus wird in Marokko die Bezeichnung Kasbah auch für Festungsanlagen außerhalb von Städten, vor allem im Atlasgebirge gebraucht. Diese wurden von den Herrschern zur Kontrolle der Küsten und des Hinterlandes mit den hier ansässigen und stets unruhigen Berberstämmen errichtet. Aber von den Kasbahs die wir auf dieser Straße gesehen haben, bin ich enttäuscht, denn die meisten sind schon sehr vom Verfall gekennzeichnet oder kommerziell als Hotel ausgeschlachtet. Übernachtet haben wir beim CP Ksar Kaissar in Kelaa M'Gouna.

Nur 99km sind es auf der nächsten Etappe nach Quarzazate. Unterwegs wurden wir an einer Kreuzung zum ersten mal richtig kontrolliert unter Vorlage von Einreisepapiere, Pässe, Fahrzeugschein, grüne Versicherungskarte und Führerschein. Alles ist korrekt abgelaufen. Je näher wir dann Quarzazate kamen, desto dichter wurde die Polizei, die so alle 200-300m rechts und links am Straßenrand standen. Es kamen uns viele Busse und Fahrzeuge mit marokkanischer Flagge entgegen. Bei der Einfahrt nach Quarzazate waren wir das einzige Fahrzeug auf der Straße und die Menschen standen dicht am Straßenrand, sangen, machten Musik und winkten. Erst dachte ich, dieser schöne Empfang gilt uns. Leider war dem nicht so – der Empfang galt dem König von Marokko. Dieser kam ein paar Minuten später mit dem Flugzeug an um eines der weltweit größten Solarkraftwerke zu eröffnen.

Nach einem Ruhetag bei bewölktem Himmel machten wir am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein (man muss es nur abwarten können), einen Tagesausflug zur Kasbah Telouet, Stammsitz des marokkanischen Glaoua-Stammes. Auf der Straße nach Marakesch (N9) zweigt kurz vor dem Tizi-n-Tichka Pass in 2260m Höhe eine schmale Straße rechts nach Telouet ab. Kurz vorher war noch eine schöner Aussichtspunkt, wo auch Händler mit Drusen standen. Ich ließ mich erweichen und tauschten ausrangierte T-Shirts gegen drei Drusen (allerdings gab ich auch noch ein paar Dirham dazu). Die Drusen sind recht schön.








In Telouet begleitete uns Rachid zur Kasbah und erklärte uns alles. Trotz starkem äußerlichen Zerfall sind nach schöne Stuckarbeiten und Mosaike sowie sehenswerte Türen aus Zedernholz erhalten. In der Kasbah lebte ein Pascha mit fünf offiziellen Frauen und 70 Konkubinen! Mit dem Tod El Glaouis im Jahr der Unabhängigkeit Marokkos (1956) endete auch die Macht der Berberfürsten und -stämme; die meisten ihrer imposanten Wohnburgen und glanzvollen Paläste verfielen.




















Auf einer anderen Strecke fuhren wir über Ksar Ait Ben Haddou. Wieder erlebten wir auf der Fahrt (schlechte einspurige Straße mit fast keinem Asphalt) eine geologische Farben- und Formenexplosion mit frühlingshafter Blütenpracht. Wir haben die richtige Strecke gewählt.










Als Ksar werden traditionelle, ländliche befestigte Siedlungen oder Speicherburgen der Berber im Maghreb bezeichnet. Eigentlich wollte ich diesen Ksar besichtigen, aber da alles (wirklich alles) recht touristisch – ein krasser Gegensatz zur Kasbah Telouet - war, verzichteten wir darauf. Wir waren an diesem Tag 160km unterwegs und es war wirklich toll.


Das Gogolobil, der Hänger und der Roller haben im Laufe der Zeit eine „Patina“ erhalten. Gottseidank hat fast jede Tankstelle eine Lavange, wo für wenig Geld das Fahrzeug gewaschen wird. Gogolobil incl. Anhänger und Roller kosteten 70DH (ca.7€). Und so eine Tankstelle mit Lavange war auch auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, Agdz, wo wir jetzt auf dem CP Kasbah Palmeraie – --> Link - inmitten eines herrlichen Palmenhains ganz ruhig stehen. Nur der Muezzin ruft ganz laut von der nahegelegenen Moschee, was mich normalerweise nicht stört. Nur um 5 Uhr, 6Uhr und 7:30Uhr früh ist doch schon sehr gewöhnungsbedürftig.





Der Campingplatz liegt wie gesagt in einer absolut ruhigen Gegend inmitten eines Kasbah-Geländes. Diese Kasbah ist sogar noch aktiv und bewohnt und wurde in den letzten Jahren in aufwendiger Arbeit wieder in den Urzustand versetzt. Die Besitzer des CP sind auch die Besitzer der Kasbah und die Chefin zeigte uns sowohl das Gelände als auch das Innere der Gebäude. Sie erklärte uns auch, wie sich das (Familien-)Leben in einer Kasbah gestaltet. Die Zimmer sind aufgrund eines ausgeklügelten Systems im Sommer kühl und im Winter warm. Einrichtungsgegenstände sind in der Regel nur Teppiche, Bett, Truhen und Diwane. Von der obersten Terrasse hat man einen grandiosen Ausblick.




















Mit dem Roller machen wir Ausflüge, u.a. auch nach Agdz hinein in den dortigen Souk, denn wir brauchen ein paar Lebensmittel und Obst. Am Schjluß kamen wir dann zwar mit diesen Lebensmitteln heim, hatten aber noch je einen Armreif für mich (aus Gazellenhorn mit Silber) und für Gogoline ein Armkettchen aus Silber mit Carneolsteinen. Die Stadt selbst ist nicht außergewöhnlich, hat aber eine landschaftlich schöne Lage.






Über den weiteren Aufenthalt in Agzd, unsere Ausflüge und die Weiterfahrt in Richtung Süden könnt ihr dann im nächsten Bericht lesen. Bis dahin


viele Grüße in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Alter Hans am 13 Feb 2016 19:09:39

Danke Gogolo,
für den schönen Bericht der einige gute Erinnerungen weckt.
Weiterhin gute Reise!

gnarz18 am 13 Feb 2016 19:20:14

Auch von mir ein großes Dankeschön für den tollen Bericht und die super Fotos von einer eindrucksvollen Landschaft.

Weiterhin eine schöne Reise
Michael

bonjourelfie am 13 Feb 2016 19:25:00

Diese Farben, dieses Licht, diese Landschaft....phantastisch! Danke, dass wir mitreisen dürfen.

LGElfie

Mover am 13 Feb 2016 19:42:12

Umwerfend!

Aretousa am 13 Feb 2016 21:29:44

Hallo Gogolo, schön das ihr jetzt in Agdz seid.
Der Ort ist mir duch den Film "Desert Inspiration" mit Lulo Reinhard bekannt. --> Link
Darin geht es unter anderem um Musiker die dort leben. Einen dieser Musiker, Cherif El Hamri, lernten wir auch bei der Filmvorführung kennen.
Vielleicht werden ja auch euch diese Berbermusiker begegnen. Ich wünsche euch jedenfalls weiter nur schöne Erlebnisse und ein gute Reise.

frankjasper8 am 13 Feb 2016 21:40:52

Ich fühle mich heute wie Sindbad in "Tausend und einer Nacht". :)

Wunderschöne Landschaftsfotos, die Ihr uns da ins kühle, winterliche Deutschland schickt. Hier war Heute Morgen wieder Minustemperatur angesagt.
Ich freue mich auf weitere Abenteuer! :ja:

Ich wünsche weiterhin eine schöne Reise! :)

sidec am 13 Feb 2016 22:02:07

Wunderbare Bilder und ein schöner Reisebericht - danke!

Gogolo am 15 Feb 2016 14:25:07

Nach knapp sieben Jahren Fahrt mit dem Gogolobil ist es nun passiert: zum ersten mal wurde uns etwas gestohlen. Nichts weltbewegendes, "nur" zwei kleine Sachen: die Warntafel mit den schrägen roten Streifen am Heck ist nun weg (einschließlich der dicken Expanderbänder) und dier Kondenswasser-Abtropfnase der Heizung. Sie war angeschraubt - und auch sie ist nun weg.

Wo das passiert ist? Unbekannt! Das war sicher schon vor ein paar Tagen, nur jetzt erst ist es uns aufgefallen. Auf den Fotos bei der Einfahrt zur Todra-Schlucht war die Warntafel auf alle Fälle noch dran.

Wir lassen uns aber deswegen nicht diese schöne Reise vermiesen!



Habe die Ehre

Gogolo

sidec am 15 Feb 2016 14:28:57

Da frag ich mich.... was will der Dieb mit gerade diesen Sachen? Ich nehme mal nicht an, dass es ein anderer Womo-Fahrer war. Aber wahrscheinlich geht es nur um's "Auch haben will".

Ich wünsch Euch, dass es dabei bleibt und damit die Reise nicht mehr gestört werden wird!

Alter Hans am 15 Feb 2016 15:48:51

Du bist doch von der Todra- zur Dadesschlucht die nördliche Piste gefahren?
Da gibts mächtig Vibrationen und Schläge aufs Fahrzeug.
Könnte das dadurch vielleicht abgefallen sein?
Marokkaner können mit diesen Gegenständen kaum was anfangen.
Oder wollte da jemand einen Europäer ärgern?
Viele Grüße nach Marokko und weiterhin gute Fahrt.

Gogolo am 15 Feb 2016 23:02:51

Ich denke, da wollte jemand einen Europäer ärgern oder von ihm ein Souvenier haben. Ein selbständiges abfallen durch Vibrationen ist nicht möglich, dazu war das Teil viel zu gut befestigt. Andererseits ist es auch möglich, dass solche Teile auf dem wöchentlichen marokkanischen Trödelmarkt verhökert werden. Wenn man schaut, was da alles so angeboten wird:





Vielleicht finde ich dort auch meine Warntafel...



Habe die Ehre

Gogolo

Mover am 15 Feb 2016 23:37:14

Wo hin mit dem Geklauten?

In der Schlange zur Fährauffahrt 1980 in PL/Danzig haben Kinder dem Hintermann die Rückleuchten seines Caravans abgeschraubt.

Als ich das im Rückspiegel bemerkte, habe ich meine Lampen unter Verteidung meiner körperlichen Unversehrtheit bewacht.

Gogolo am 27 Feb 2016 15:07:57

Wie gewohnt zunächst am Anfang wieder der Weg, wie wir ihn in diesem Bericht gefahren sind:





Etwas erfreuliches: wir haben die Nachricht erhalten, dass die Fähre zur Rückfahrt von der Gesellschaft erfolgreich umgebucht werden konnte. Jetzt geht es am 21.03.2016 um 23:00 Uhr von TangerMed nach Genua. Dortige Ankunft am 23.03.2015 um 23:30 Uhr. Damit bleiben uns noch ein paar Tage für die Cinque Terre (oder Toskana) um uns langsam wieder an europäische Verhältnisse zu gewöhnen und nicht zu früh zuhause in Rosenheim zu sein. Die Chefin vom CP hat mir das neue Ticket, das uns über eMail erreichte, gleich ausgedruckt. Noch ein Wort zu den CP-Preisen: für 7 Tage hier im wunderschönen Kasbah-CP zahlten wir incl. Duschen und Strom und Kasbah-Führung weniger als insgesamt 55€! Da macht das Überwintern wirklich Spaß.


In Agdz kündigt der Wetterbericht einen Sandsturm an. Wir brechen unsere „Zelte“ ab und flüchten. Wir haben von anderen Reisenden erfahren, dass zwei Tage nachdem wir von Merzouga aufgebrochen sind, dort ein heftiger Sandsturm wütete. Das müssen wir uns nicht antun und anschließend das gesamte Fahrzeug mit dem Staubsauger wieder reinigen. Wir fahren weiter nach Taliouine, das ist das Zentrum des marokkanischen Safran-Anbaus. Die Strecke ist 170km lang und geht nach Westen in Richtung Agadir und Küste.

Am Montag ist Markt in Taliouine, und diesen Safran-Markt müssen wir uns ansehen. Und natürlich einkaufen. Händler sitzen auf dem Markt und wiegenden Safran vor den Augen des Käufers ab. Aber zuerst schaut man sich die Qualität des Safrans genau an – je dunkelroter und je weniger gelbe Fäden unter den Safranfäden sind, desto höher die Qualität.


Safran-Risotto schmeckt uns einfach hervorragend. Und auch Tee mit Safran, wie ihn die Marokkaner lieben, ist geschmacklich einmalig. Und zwischenzeitlich mögen auch wir diesen Safran-Tee. Der Preis für Safran (1. Qualität) ist hier erschwinglich: ein Gramm kostet nur 25DH (rd. 2,50€) - nur ein Bruchteil dessen, was Safran bei uns kostet. Im Einzelhandel in Deutschland zahlt man zwischen 7 und 25 Euro pro Gramm. Gut, dass das Gogolobil bei 5,5to zul.Gesamtgewicht noch eine hohe Zuladung frei hat...kann mich aber angesichts des Preises doch beherrschen um kein Übergewicht auf der Weiterfahrt zu haben.

Der Safran ist eine Krokus-Art, die im Herbst violett blüht. Aus den Stempeln ihrer Blüten wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, benötigt man etwa 150.000 bis 200.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 10.000 Quadratmetern. Die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für einige Wochen) blüht. Deshalb zählt Safran zu den teuersten Gewürzen. Leider sind wir außerhalb der Blütezeit hier, denn das muss eine wirkliche Pracht sein, wenn die Felder in dunkelblauer Blüte stehen.







Am Abend teste ich gleich die Qualität des Safrans und mache eine Safran-Gemüsesuppe. Obwohl ich mit dem Gewürz sparsam war bekam die Suppe eine schöne dunkelgelbe Farbe und den typischen Geschmack. Dazu marokkanisches Fladenbrot - sehr gut, und so hat es auch geschmeckt.


Aber nicht nur der Safranmarkt ist interessant, auch die vielen anderen Verkaufsstände. Hier gibt es wirklich ALLES – mann/frau muss nur lange genug danach suchen. Und die Eingeborenen sind ausnehmend freundlich, fast alle lassen sich bereitwillig fotografieren. Ich brauchte noch ein paar Gelberüben (Karotten) – und da ich nur 4 Stück nahm, schenkte sie mir der Verkäufer. Bei einem Stand gab es im Teig ausgebackene, frittierte Makrelen. Der Verkäufer lies uns bereitwillig probieren – schmeckte wirklich sehr gut. Ein riesengroßen Angebot von Fleisch in vielen Verkaufsständen wurde appetitlich angeboten. Und jedes Fleischstück hatte auch einen Stempel der Fleischbeschau! Hätte ich etwas benötigt, ich hätte keine Sekunde gezögert, dort einzukaufen.

Wir lieben fremde Märkte! Interessant ist auch der Einkauf von Gemüse und Obst. Dafür liegen bei den Ständen Plastik-Schüsseln bereit in die man alles reingibt, was mann/frau so braucht.Ob nun Zwiebeln, Bananen, Mandarinen, Gelberüben, Kartoffeln,... Dann kommt das ganze Obst/Gemüsegemisch auf die Waage und es wird ein Preis ermittelt. Da dieser Preis von Lebensmittel zu Lebensmittel gleich ist, ist die Rechnerei einfach: 1Kilo = 5DH = 0,50€. Das Obst und Gemüse liegt allerdings meistens auf dem Boden – orientalisch...














Der CP liegt – von Taliouine aus gesehen – ein paar Kilometer vor dem Ort und man steht auf einer Terrasse mit toller Aussicht auf das Qued und den Jebel Siroua. Es ist spürbar kälter geworden. Hatten wir in Agdz noch 25-28°C Wärme, sind es hier nur noch rund 15°C und der Wind pfeift durch das Tal. Wolken ziehen am Atlas-Gebirge auf, wahrscheinlich kommt ein Wetterumschwung. Aber wir haben ja eine Heizung im Gogolobil.

Allmählich muss ich auch meine Maroc-Telecom SIM-Karte wieder aufladen und zwar sowohl fürs Internet als auch für internationale Telefonie. 12GB kosten 10€ und 2 Stunden internationale Telefonie ebenfalls 10€. Das aufladen ist bei einem der zahlreichen Maroc-Telecom-Läden vorzunehmen. Nur mit der Verständigung ist es manchmal schwierig, aber ich habe es immer geschafft.

Wir fahren weiter, immer Richtung Süden und Westen. Die Landschaft ändert sich ständig und es wäre müßig, jedes gemachte Landschaftsbild hier in den Bericht herein zusetzen. Es würde dann ein Bilderbuch und kein Reisebericht werden. Dass Marokko so vielfältig ist, hätte ich nicht gedacht! Man fährt um eine Kurve und schon ist eine andere Landschaft da. Noch dazu im Frühjahr, wenn alles zu blühen beginnt. Und da wir von den Höhen des Atlas nun in die Niederungen der Küste hinunter fuhren wurde es immer wärmer und die Landschaft grüner. Es gab zahlreiche Orangenhaine und Treibhäuser mit Bananen – fast so wie in Südspanien wird mit den Treibhäusern die Landschaft verschandelt. Der Fotoapparat weigert sich, dies aufzunehmen.


Allmählich nähern wir uns der marokkanischen Atlantikküste. Aber vorher ist es noch dringend notwendig, im Supermarkt Marjane in Agadir einen Großeinkauf zu machen. Der Ort Agadir ist m.E. nicht besonders erwähnenswert: eine Großstadt... und auch nicht fotogen. Südlich von Agadir auf dem CP Bakanou bei Tifnit übernachten wir in landschaftlich nicht reizvoller Gegend. Aber absolut ruhig war es.

Auf einer Nebenstrecke mit wenig Teer – ganz dicht am Atlantik – fahren wir rd. 130km in Richtung Süden. Man merkt, dass wir in den marokkanischen Saharaprovinzen sind. Der Sand wird immer mehr und weht auch manchmal auf die Straße. Die Vegetation wird immer spärlicher und der Hauptbewuchs besteht aus Kakteen. Zwischen Mirleft und Sidi Ifni entdecke ich abseits der Straße eine ebene Felskanzel unmittelbar am Abbruch zum Atlantik mit toller Aussicht. Paraglider segeln entlang der Abbruchkante im Wind. Unten am Strand ist auch eine Gaststätte. Der Besitzer der Gaststätte hat die Parkfläche auf der wir stehen, hergerichtet. Ich habe ihn gefragt, ob wir hier übernacht sehen können und er meinte, dass das überhaupt kein Problem sei und der Platz sicher ist. Wir stehen zwischen vielen Kakteen. Und wieder einmal erfreut unser Herz ein grandioser Sonnenuntergang, den wir aus dem Fenster des Gogolobils beobachten können. Die afrikanischen Sonnenuntergänge sind halt etwas ganz besonderes!


















Noch ist der südlichste Punkt unserer Überwinterungsreise nicht erreicht. Wir fahren weiter über die N1 nach Guelmim nach El Ouatia. Auf der Rückfahrt werden wir dann langsam die sog. Plage Blanche entlang bummeln.






Dann geht es weiter nach Süden in Richtung der Westsahara. Dort fahren wir aber nicht hinein, denn zum einen ist das Gebiet politisch umstritten und zum anderen hat auch das Auswärtige Amt für diese Region eine Reisewarnung herausgegeben. Aber wir wollen ziemlich weit hinfahren wenngleich die Polizeikontrollen immer stärker werden. Zum ersten mal mussten wir sog. „Fiche“ dort hergeben, das sind vorbereitete Papiere, auf denen unsere ganzen Angaben aus den Pässen und vom Fahrzeug stehen. Diese Fiche werden von der Polizei einbehalten und dann darf man die Kontrollstelle passieren.

Wir fahren immer ganz knapp an der Atlantikküste entlang. Jetzt kommt die Gegend, wo alles flach ist und nur an der Küste hohe Abbruchkanten vorhanden sind. Übernachten kann man hier überall, wo man auch hinfahren kann. Allerdings hat es offensichtlich ein paar Tage vorher geregnet, so dass die Zufahrten zur Abbruchkante etwas „weich“ sind. Momentan für Weissware-Wohnmobile ohne Allrad nicht sehr zu empfehlen. Ferner bläst der Wind ziemlich stark und weil am Land keine Hindernisse sich dem Wind entgegenstellen sind die Böen doch manchmal heftig. Gerade wenn man an der Abbruchkante mit dem Fahrzeug steht, dann kommt dieses doch ziemlich ins schwanken. Aber: die Aussicht! Sie entschädigt für alles. Diese genial-bizarren Abbruchfelsen! Herrlich!
















Einigermaßen windgeschützte Übernachtungsplätze gibt es eigentlich nur bei den Queds, den Stellen, wo aus dem Landesinneren beizeiten Flüsse oder Bäche ins Meer münden. Dort kann man am Rande ganz gut stehen. Auch wenn es hier keine Infrastruktur gibt und auch kein Telefon und kein Internet funktionieren: hier bleiben wir einige Tage stehen. Dieser Ort stellt den südlichsten Punkt unserer Marokkoreise dar und das wollen wir geniessen.





Ab jetzt geht es dann wieder nordwärts. Und sobald ich einen Internetzugang habe, wird dieser Bericht ins Forum gestellt.

Über die weitere Reise in Marokko erzähle ich dann im nächsten Bericht. Bis dahin viele Grüße in die Heimat.


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 27 Feb 2016 15:47:35

Tolle Fotos ... :gut:

Alter Hans am 27 Feb 2016 16:57:30

Hallo Gogolo,
hab mich wieder sehr gefreut über Deinen Reisebericht mit den vielen schönen Fotos. Ich hab alles ganz genau gelesen.
Hab Dank dafür. Freu mich schon auf Deine Berichte von der Rückfahrt.
Weiterhin gute Reise
Viele Grüße
Hans

rheinberger am 27 Feb 2016 19:04:52

Moin Gogolo

Vielen Dank für den Reisebericht und die wunderbaren Fotos.

Weiterhin gute Reise.

LG Rheinberger

Dembinski am 27 Feb 2016 20:18:49

Sensationell, vielen Dank für die Mitnahme! Da muss ich auch mal hin!

ToniPETER am 27 Feb 2016 21:08:57

Servus!

Wie immer, wieder ein toller Bericht mit wunderschönen Fotos.
Viel Spaß weiterhin, auf Eurer Reise.

Anne42 am 28 Feb 2016 01:11:52

Danke, für diese interessante Reise!

pipo am 28 Feb 2016 11:02:20

Ganz großes Kino!!!! :tach:

Gogolo am 05 Mär 2016 22:06:52

Wie üblich zunächst am Anfang wieder der Weg, wie wir ihn in diesem Bericht gefahren sind:






Wir fahren wieder zurück über El Ouatia nach Guelmim und machen wie schon bei der Hinfahrt dort einen Stopp, damit die Strecke nicht gar so lange wird. Wir wollen ja nicht rasen sondern gemütlich reisen und das Land genießen. Überall an der Küste stehen französische Wohnmobile, die dort wo es warm ist sich zum überwintern niederlassen. Es sind fast keine anderen Leute da – zu 98% sind die Wohnmobile aus Frankreich. Die restlichen 2% der Wohnmobilisten sind Holländer, Schweizer, Deutsche und Österreicher. Dieses Bild bzw. Verhältnis ist auch auf den Campingplätzen zu finden. Man könnte fast meinen in Frankreich gibt es keine Wohnmobile mehr...

Obwohl Sonntag ist, ist das Marjane-Einkaufszentrum geöffnet. Eingeborene findet man im Einkaufszentrum fast nicht, denn die Preise sind höher als auf den Märkten und in den kleinen Läden. Dagegen sind Touristen hier gut vertreten. Es gibt auch wirklich alles, auch Dinge, die man in Marokko bislang vermisst. Wie z.B. Parmaschinken, Salami, Pasteten, Kuchen und Kekse und sonstige Spezialitäten. Wir kaufen nochmals ein.

Dann geht die Fahrt an die Plage Blanche, die Gegend, die wir auf der Hinreise ausgeklammert hatten. Wir haben schon viel davon gehört und möchten diese weißen Strände gerne selbst erleben und dort mindestens eine Nacht verbringen. Die Batterien sind eigentlich immer voll, bei Sonnenschein laden die Solarzellen mit über 10A, auch während der Kompressorkühlschrank läuft. Für Schlechtwetterperioden hätten wir noch ein Honda-Notstromaggregat 1,0 dabei. Nach dem Einkauf bei Marjane fahren wir Richtung Küste und dort auf den Strand.


Marokkos angeblich längster Strand, die Plage Blanche (Weißer Strand) am Rande der Sahara, beginnt etwa 50 Kilometer südlich von Sidi Ifni und erstreckt sich über 150 Kilometer in Richtung Süden (etwa auf der Hälfte des Weges von Agadir nach Tarfaya. Die Dünen der Wüste verlaufen bis zum Strand und laden zum Spazieren in atemberaubender Natur ein. Die Plage Blanche entlang zu fahren bedeutet „Piste fahren“. Zum reduzieren des Reifendrucks – und dem anschließenden aufpumpen – bin ich schlichtweg zu faul und verlasse mich auf die Technik des Gogolobils mit permanenten Allrad, Untersetzung und drei Differentialsperren.

Wir fahren im Süden dieses Abschnitts zum Foum-el-Oued-Draa und geniessen dort die Gegend.










Wir bleiben nur eine Nacht, denn wir müssen noch einige andere schöne Stellen in Marokko ansehen. Denn jetzt geht es in den sog. Antiatlas.

Aus Wikipedia: Der Antiatlas ist die südlichste der drei – größtenteils in Marokko liegenden – Gebirgsketten des Atlasgebirges im Nordwesten Afrikas. Der Antiatlas erstreckt sich vom Atlantik im Südwesten Richtung Nordost bis auf die Höhe von Ouarzazate und weiter östlich bis an das Tafilalet (insgesamt rund 500 km). Im Süden wird er von den nördlichen Ausläufern der Sahara begrenzt. Der Antiatlas unterscheidet sich stark von den beiden anderen Atlasketten Marokkos, dem Mittleren und Hohen Atlas. Während der zum Atlantik abfallende äußerste Westen des Antiatlas aufgrund höherer winterlicher Niederschläge durchaus als vergleichsweise fruchtbar zu bezeichnen ist, wird das Gebirge in Richtung Osten immer arider und damit unfruchtbarer – der Übergang zur Steinwüste ist fließend. Überall blühen Bäume und die Büsche des Arganbaumes (daraus wird das teuere Öl gewonnen) tragen Früchte.







Besonders beeindruckend sind inmitten des Antiatlas die rosa Granitberge und -felsen. Gleich in der Nähe des zentralen Ortes im Antiatlas, Tafraoute, sind von einem Künstler vor einigen Jahren bemalte Felsen. Aber dazu etwas später. Zunächst quartieren wir uns in Tafraoute ein. Schon vor der Stadt sind einige Freistehflächen, auf denen hunderte von Wohnmobilen dicht an dicht stehen. Wir schauen uns das an – aber das gefällt uns gar nicht, denn die Abwässer werden von den Leuten einfach in die Gegend gekippt. Und wenn es dann warm wird....





Aber es sind auch Campingplätze mit ordentlicher Ent- und Versorgung vorhanden. Und weil wir schon die letzten Tage frei gestanden sind ist es für uns notwendig, zur Ent- und Versorgung einen CP anzufahren. Nicht weit von der Stadt in fußläufiger Entfernung ist bei den rosafarbenen Granitfelsen der Campingplatz Granite Rose wo auch die Fahrzeuge zwar dicht an dicht stehen, der Besitzer Omar aber bekannt ist für seine hervorragende Tajine.











Der Roller kommt runter von dem Anhänger und wir machen einige Ausflüge. So insbesondere zu den bemalten Felsen. Für die einen ist das Kunst – für die anderen: naja.

Die Steine wurden im Jahre 1984 vom belgischen Künstler Jean Verame mit über 18to Farbe (rot, blau, schwarz und violett) bemalt. Dort bei den bunten Steinen kann man mit dem Womo auch frei stehen, wenn man mit dem Womo sich traut auf unbefestigten Straßen dorthin zu fahren. Es gibt dort auch Wasser, zumindest zum Duschen, mit Sicherheit ist dies kein Trinkwasser. Und viel freier Platz ist vorhanden, wo man Kuschelcamper aus dem Weg gehen und auch das Aggregat ohne Belästigung Dritter laufen lassen kann.














Wie dem auch sei, bei unserem nächsten Marokkobesuch werden wir dort sicher für einige Tage frei und ungebunden stehen. Auf alle Fälle ist dieser Platz wesentlich besser als der Freistehplatz vor der Stadt Tafraoute.

Die Stadt selbst, in der man im dortigen Souk gut einkaufen kann ist recht nett und ordentlich. Tankstelle, gutes Gemüse, guter Metzger, gutes Brot – was braucht man mehr.


Noch ein paar Worte zum Wetter: es ist einfach grandios! Während es für die Marokkaner viel zu trocken ist, sind wir Überwinterer vom strahlend blauen Himmel und von den tagsüber immer über 20°C geradezu begeistert. Die Baumblüte ist einen Monat zu früh dran, wie uns Einheimische sagten. Heute hatten wir über 25°C – Wetter für T-Shirt und kurze Hosen! Heizung im Gogolobil ist nicht erforderlich und wir haben bisher (seit Mitte November) nur eine Flasche Gas verbraucht. Und auch diese Flasche haben wir zwischenzeitlich wieder mit Propan auffüllen können.


Wir fahren aus Tafraoute quer durch den Antiatlas nach Norden um über Agadir in die Gegend von Marrakesch zu kommen. Darüber Näheres dann im nächsten Bericht. Bis dahin viele Grüße in die Heimat.


Habe die Ehre

Gogolo

Alter Hans am 05 Mär 2016 22:34:23

Hallo Gogolo,
wenn ihr in Tafraoute noch Zeit habt würde sich ein Besuch im Heimat-/Berbermuseum Oumesnat etwas ausserhalb der Stadt empfehlen.
Ansonsten hab ich mich über Deinen Bericht wieder sehr gefreut. Vielen Dank dafür.

Gogolo am 05 Mär 2016 22:38:17

Servus Hans,

danke für deinen Tipp, aber wir sind heute schon weiter gefahren und jetzt bei Agadir. Im übrigen sind wir nur in Ausnahmefällen "Museumsbesucher". Normalerweise machen wir einen großen Bogen um ein Museum....


Habe die Ehre

Gogolo

Alter Hans am 05 Mär 2016 22:43:36

Schade, das Museum ist ein originales Berberwohnhaus an der Strasse der Ammeln und wurde uns bei Tee und Gebäck vom Besitzer erklärt. Damals wars der blinde Vater. Heute vielleicht einer der Söhne.
Es war uns ähnlich eindrucksvoll wie das Brunnenmuseum bei Tinjdad.
Weierhin eine gute Reise!

Aretousa am 06 Mär 2016 00:44:28

Hallo Gogolo, vielen Dank für den neuen Bericht. Wie jedes Mal bin ich beeindruckt von den Bildern und Farben.
Übrigens lustig, dass du schreibst, überall seien Franzosen. Die Überwinterer aus Spanien und Portugal behaupten, alle Franzosen seien in diesem Jahr nicht nach Marokko sondern eben nach SP und P gefahren.
Und auch das "Entsorgen" irgendwo in die Ladschaft scheint auch in Portugal und Spanien so üblich zu sein. Da berichtet ein Paar von ihrem Hund, der sich in einem Gebüsch bei einem dieser "Freistehplätze" an Clochemie vergiftet hat. Er bekam heftiges Nasenbluten und musste in einer Klinik behandelt werden. Die Freiheit im Wohnmobil stelle ich mir anders vor.
Euch weiterhin alles Gute.

pipo am 06 Mär 2016 11:23:01

Ich denke Marokko hat euch einiges zu verdanken. Bislang war ich davon ausgegangen, dass Marokko aus Sand, Steppe, Lehmhäusern und etwas Strand besteht.
Dank eurer tollen Bilder und Berichte wächst das Begehren, dass Land und Menschen näher kennen zu lernen :ja: :!:

kawo am 06 Mär 2016 12:46:57

... beeindruckend und einfühlsam wie ihr das Land, die Menschen und die Gegebenheiten erlebt und beschreibt.

Schön, dass ihr das Bedürfnis habt, das Erlebte mitzuteilen!

Beduin am 06 Mär 2016 15:08:47

Heute habe ich mir deinen Bericht auch in aller Gemütsruhe angetan. Einfach toll! und voll schön das du auch die Schönheit der Natur so gut auf die Speicherkarte deines Foto´s bannen kannst :)

Gogolo am 06 Mär 2016 18:46:42

pipo hat geschrieben: Bislang war ich davon ausgegangen, dass Marokko aus Sand, Steppe, Lehmhäusern und etwas Strand besteht.



ICH AUCH (vor dieser Reise)! Jetzt sind Gogoline und ich total davon begeistert. Und diese Überwinterung war sicher nicht unsere letzte in Marokko. Es gibt noch soooooo viel zu sehen...

Und die Marokkanerhaben noch etwas, von dem wir Urbayern nur träumen können: einen eigenen König! :D :D :D


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 06 Mär 2016 19:52:21

Wie ist eigentlich die Versorgungslage (zBsp. Lebensmittel) und das Preisgefüge in Marokko?
Bekommt man auch ein Bierchen an der Straßenecke?

ENTDECKER am 06 Mär 2016 20:00:57

Hallo Günter,

danke für den Bericht. Ich freue mich schon riesig. Noch ein paar Wochen und auf geht's :D
Bin noch am Überlegen ob ich die MTB's oder die Wave mitnehme. :?: :?: :?:

Gruß,
Christian

Alter Hans am 06 Mär 2016 21:15:37

Hallo Peter,

Lebensmittel kriegt man gut und preiswert in jedem Souk (Markt). Da wird nicht um den Preis gehandelt.
Marjane als Kaufhauskette hat viele europäische Lebensmittel zu hohen Preisen im Angebot.

mit Bierchen an der Strassenecke siehts in Marokko schlecht aus.
Alkoholische Getränke werden nur in Alkoholläden oder -abteilungen großer Kaufhäuser verkauft. (Der marokkanische Wein schmeckt gut.)
Diese Verkaufsstellen gibts nur in größeren Städten.
Wenige Restaurants haben eine Ausschankgenehmigung für alkoholische Getränke. Und die sind nicht offensichtlich zu finden.

An manchen Orten wird auch illegal ausgeschenkt.
Wir nehmen immer einigen Vorrat von Wein aus Frankreich, Spanien oder Portugal mit. Auf Bier verzichten wir ganz.

Peter, Du hast eine PN.

Gogolo am 06 Mär 2016 21:44:25

pipo hat geschrieben:Wie ist eigentlich die Versorgungslage (zBsp. Lebensmittel) und das Preisgefüge in Marokko?
Bekommt man auch ein Bierchen an der Straßenecke?



Hans hat ja schon fast alles dazu gesagt. An der Straßenecke gibt es aber lecker Minzetee, Kaffee oder frischgepressten Orangensaft.

Die Preise für Lebensmittel außerhalb der Supermärkte sind geringfügig günstiger als bei uns.

Die Versorgungslage für Schweinefleisch, frische Brezen und gutes Schwarzbrot ist verdammt schlecht....eigentlich nicht vorhanden!


Habe die Ehre

Gogolo

ENTDECKER am 06 Mär 2016 21:49:56

Gogolo hat geschrieben:Die Versorgungslage für Schweinefleisch, frische Brezen und gutes Schwarzbrot ist verdammt schlecht....eigentlich nicht vorhanden!

Der war gut :D :D :D

Gruß,
Christian

reisemobil.online.cx am 07 Mär 2016 00:48:03

Vielen Dank für den interessanten Reisebericht mit den tollen Fotos! Wir waren letzten Monat für einen Tag mal in Tanger, der weißen Stadt am Wasser an der Nordküste Marokkos, um mal einen ganz kleinen Eindruck von diesem Land zu bekommen. Kein Vergleich zu Euren Erfahrungen.

Bild

Gruß Michael

Gogolo am 18 Mär 2016 00:15:47

Wie gewohnt zunächst am Anfang wieder der Weg, wie wir ihn in diesem Bericht gefahren sind. Dieses mal sind es zwei Karten, eine für die Anfahrt vom Antiatlas nach Marrakech, die andere für den Ausflug in den Hohen Atlas:







Nachdem wir uns am Vortag noch an der Tajine von Omar, dem CP-Besitzer satt gegessen hatten, fuhren wir am morgen von Tafraoute aus zunächst auf der Westseite des Antiatlas bis zu dessen Mitte und dann querten wir das Gebirge auf schmalen Straßen mit unendlich vielen Serpentinen bergauf und bergab bis wir auf der Ostseite des Antiatlas waren. Unterwegs hatten wir viele neue Eindrücke gewonnen und sind begeistert über dieses Gebirge. Kaum fährt man um eine Kurve, so ist ein anderes Landschaftsbild da. Eine kleine Auswahl meiner Fotos mag das verdeutlichen:












Kaum waren wir den höheren Regionen entflohen kam wieder eine eindrucksvoller Punkt, und zwar der Ort Tizourgane. Tizourgane ist ein von einer Mauer umgebenes Bergdorf, bestehend nur aus etwa 50 Häusern und liegt etwa 100 km südöstlich der Stadt Agadir auf einer Bergkuppe des Anti-Atlas in knapp 1150 Metern Höhe etwa auf halber Strecke zwischen Aït Baha und Tafraoute. Kaum eine alte Ortschaft im südlichen Marokko ? ausgenommen Ait Benhaddou mit seinen Lehmburgen ? ist so spektakulär gelegen und noch als Ganzes weitgehend erhalten wie Tizourgane. Darüber hinaus gewähren der Ort und seine Umgebung Einblicke in die Lebens- und Denkweisen der Berberbevölkerung und in die ? nicht aufgeschriebene ? Geschichte einer ganzen Region.






Auf eine Nebenstrecke, die im Bau befindlich war (dementsprechend langsam war die Fahrt...), ging es dann weiter bis in die Nähe von Agadir zu einem 4x4-Camp als Zwischenstation vor Marrakech.


Zwischendurch mal ein paar Zeilen zu Straßenhändlern und Bettlern. Letztere sind in Marokko nicht mehr gar so häufig wie früher, aber durchaus noch vorhanden. Kinder betteln schon noch, aber sie sind viel freundlicher und netter geworden. Gerade in Bergdörfern erlebt man, dass Kinder schon von weitem den Fremden freundlich zuwinken, aber nichts fordern. Weder Kugelschreiber noch Bonbons. Wenn nicht zuviele Kinder auf einem Haufen stehen, dann geben wir manchmal etwas.

Straßenhändler dagegen sind schon ziemlich aufdringlich, besonders in Gegenden, in denen sich viele Touristen aufhalten. Manchmal werden sie direkt lästig und weichen einem nicht mehr von der Seite. Oftmals hilft dagegen ein laut und deutlich gesprochenes „La“, was auf berberisch „nein“ bedeutet. Dann haben sie es normalerweise kapiert, dass man nichts kaufen möchtet. Fruchtet auch dieses „La“ nicht, dann kommt die zweite Stufe zum Einsatz, das Wort „Safi“, gleichbedeutend mit „jetzt reichts!“ oder „es ist jetzt genug!“. Und dann gäbe es als letzten Ausweg noch einen Ausdruck „Barra“ = „hau ab“. Das habe ich allerdings noch nicht verwendet, das ist mir doch als Gast im Land zu heftig.

Was in diesem wunderbaren Marokko leider auch nicht so schön ist, ist das Müllproblem. Überall liegen und fliegen bunte Plastiktüten herum und der Inhalt liegt verstreut am Straßenrand und wird von Hunden und Katzen sowie Vögeln nach fressbaren Sachen durchwühlt. Jeder wirft alles weg, Obstschalen, Flaschen, Dosen usw. - sehr schade!






Aber nun zurück zu unserer Reise. In Marrakech suchen wir zunächst den CP „Le Relais des Marrakech“ im Norden der Stadt auf (Hausarbeit ist im Gogolobil notwendig), bevor wir uns etwas näher mit einem wirklich hervorragenden Tipp beschäftigen, den wir unterwegs von Reisenden erhalten haben: da gibt es – im Nordwesten von Marrakech (ca. 10km von der Stadt entfernt) – einen Stellplatz bei einem marokkanischen Märchenschloss, das einem deutsch-marokkanischen Ehepaar (Reinhard und Aicha Schatz) gehört. In diesem Schloss – gebaut wie eine Kasbah - haben sie eine Art Hotel errichtet in dem Gäste individuell betreut werden. Und sie haben auch einen Wohnmobilstellplatz auf dem 14000qm großen Park. Näheres unter --> Link. Tagespreis incl. Strom, Ent- und Versorgung, warme Duschen und - ganz ungewöhnlich - morgendlichem frischen Brot (das wird um 8Uhr ans Wohnmobil gebracht): 10€. Da kann man absolut nicht meckern. Zu diesem Stellplatz fahren wir hin (wir hatten uns schon vor einiger Zeit telefonisch dort angemeldet) und bitten darum, unseren Anhänger samt Roller schon vorher für 2-3 Tage dort stehen lassen zu dürfen weil wir jetzt auf engen, kleinen Nebenwegen in die Hochlagen des Hohen Atlas bis zur Schneegrenze fahren möchten und erst anschließend einige Zeit auf dem Stellplatz verbringen werden. Ein Anhänger wäre für diesen Ausflug etwas hinderlich. Dieser Bitte wird gerne entsprochen (die Fam. Schatz ist ausgesprochen freundlich!). Wir kuppeln ab und fahren wieder weg – quer durch Marrakech in den Hohen Atlas, der schon von weitem aus der Marrakech-Ebene sichtbar ist. Der Womo-Stellplatz der Fam. Schatz ist übrigens ein echter Geheimtipp und in keinem Marokko-Führer gelistet. Gottseidank ist er auch nicht im Womo-Buch der E. Kohlbach erwähnt. Hier die GPS-Daten: N31°41'33,6“ W8°07'52,6“








Zunächst ist der Himmel noch bewölkt – aber da unser Wetterglück seit drei Monaten anhält wurden auch diese Wolken immer lichtet und weniger und schließlich ist wieder strahlend blauer Himmel über uns. Und so fahren wir über das Ourika-Tal in das Gebiet des Hohen Atlas zunächst nach Seti Fatma. Und hier zeigt sich schon, woher der Hohe Atlas seinen Namen hat: die ersten schneebedeckten Berggipfeln zeigen sich.












Aber das Ourika-Tal ist nicht unser eigentliches Tagesziel, wir wollen auf den höchsten Punkt – nach Ouaikmeden. Der Ort ist das am höchsten gelegene Skigebiet Afrikas und liegt auf 2.600m Höhe. Die Kohlbach schreibt in ihrem Reiseführer, dass dies auch die höchste Asphaltstraße Marokkos sei – aber da hat sie (wie so oft) unrecht. Die höchste Asphaltstraße sind wir vor einigen Wochen gefahren – und zwar die Verbindungesstraße zwischen dem Todra- und dem Dates-tal (2.800m). Wie dem auch sei: bei Ouaikmeden liegt Schnee neben der Straße. Und auch der Sessellift am Ortsende ist in Betrieb und bringt Skifahrer und andere Touristen in die Höhe. Es sind viele Marokkaner beim Skifahren – mit höchst unterschiedlichem Können. Schuhe und Ski kann man sich ausleihen. Der Sessellift ist übrigens vom österreichischen Hersteller Doppelmayer.

Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen und fahre mit dem Sessellift für 25DH (2,50€) auf den 3260m hohel Tizerag mit dem grandiosen Aussichtspunkt, wo man auch auf den höchsten Berg Marokkos schauen kann, den 4167m hohen Djebel Toubkal. Die Bilder zeigen, dass ich nicht zuviel versprochen haben:













Der höchste Berg Marokkos und Nordafrikas:





Im Ort Ouaikmeden ist auch in der Nähe eines Restaurants eine schöne ebene Fläche, wo wir in der Nacht absolut ruhig und unbehelligt stehen. Allerdings wird es nachts mit -5° recht frostig und die Heizung im Gogolobil läuft. Eigentlich wollten wir doch gerade vor den Kälte in den Süden entfliehen und in der Wärme überwintern – und jetzt so etwas...


Stellplatz:





Am nächsten Tag nehmen wir eine kleine, schmale Piste mit wenig Teer (ganz nach meinem Geschmack) und vielen Frostaufbrüchen vom letzten Winter hinab nach Asni. Und wieder bringt uns das Land ob seiner Schönheit ins Stauen und schwärmen. Meine Worte können es nicht ausdrücken, also lasse ich ein paar Bilder sprechen:










Wir fuhren weiter über Tahanaoute und Asni bis Marigha-Ouirgane. Dort sehen wir abseits der Hauptstraße beim Hotel La Bergerie – --> Link – mit einer tollen Aussicht auf die schneebedeckten Gipfeln des Hohen Atlas.





Am Abend essen wir im dortigen Restaurant. Aber keine Tajine oder Coucous, denn diese beiden Speisen hängen uns zwischenzeitlich zum Hals heraus. Es gibt Hühnchen mit Bohnen und Pommes sowie Salat und eine Caramelcreme als Nachspeise. Nach dem Womo-Buch von Kohlbach soll eigentlich die Übernachtung kostenlos sein, wenn man im Restaurant etwas verzehrt. Aber auch diese Angabe ist – wie so vieles im Buch – unrichtig oder veraltet; wir haben 100DH zahlen müssen! Wenigstens hat das Essen sehr gut geschmeckt.





Wir fahren zurück nach Marrakech zum Stellplatz der Fam. Schatz (siehe oben). Der Platz ist für uns schon reserviert und unser Anhänger samt Roller sind unversehrt in der Ecke, in der wir die Sachen vor zwei Tagen abgestellt hatten. Den letzten „Großeinkauf“ im Marokko haben wir auf der Fahrt hierher bei einem Carrefour in der Stadt Marrakech erledigt. Das muss jetzt reichen bis wir in 10 Tagen auf die Fähre nach Genua fahren.



Aber vorher schauen wir uns noch Marrakech an – das aber dann im nächsten Bericht.



Bis dahin viele Grüße in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Solofahrer am 18 Mär 2016 01:03:31

:kette: :kette:
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merci für einen weiteren, tollen, wunderbaren Reisebericht!

ToniPETER am 18 Mär 2016 07:57:44

Servus!

Es waren wieder wunderschöne besondere Eindrücke, die Du uns wieder mitgeteilt hast.
Wünsche Euch noch 10 sehr schöne Tage in der Osterwoche.

rudi-m am 18 Mär 2016 12:59:36

Hallo Gogolo,
danke für's mitnehmen. In 2010 waren wir auch im Antiatlas (ohne Mobil), auch in Tizourgane.
Habe beinah das selbe Bild gemacht:



Weiterhin gute Fahrt und viele Grüsse aus dem Rheinland

piloteur am 18 Mär 2016 16:26:56

Gogolo hat geschrieben:Aber vorher schauen wir uns noch Marrakech an – das aber dann im nächsten Bericht.

Hallo Gogolo für Marrakesch habe ich noch einen Hinweis.

Jardin Majorelle
Rue Yves Saint Laurent
Marrakech, Maroc




Viel Spaß noch und eine gute Heimreise.

Gogolo am 18 Mär 2016 17:30:23

piloteur hat geschrieben:Hallo Gogolo für Marrakesch habe ich noch einen Hinweis.

Jardin Majorelle
Rue Yves Saint Laurent
Marrakech, Maroc


Vielen Dank für den Tipp - aber leider zu spät. Wir sind heute von Marrakech abgefahren und befinden uns jetzt bei Casablanca. Aber für die nächste Marokko-Reise habe ich mir deinen Tipp schon fest notiert. Denn dass eine solche kommt, das steht für uns jetzt schon fest.


Habe die Ehre

Gogolo

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