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Ladestrom von Lima mit und ohne Booster für lifepo4


lisunenergy am 27 Dez 2015 10:38:35

Mir fällt gerade ein neues Thema ein . Würde mich freuen, wenn hier jeder mal seinen Ladestrom ,bei 30 % Entladung oder allgemein hier postet. Wichtig dabei eine kleine Beschreibung von Entfernung zwischen den Akkus und welche Technologie verwendet wird.
Bin gespannt was da so zum Vorschein kommt. Vielleicht hilft es ,dem ein oder anderen ,Lösungen zur Optimierung zu finden.

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eposoft am 27 Dez 2015 11:18:36

Gute Idee, nur wie mache ich das?

Eigentlich wäre doch mal die Vorstellung einer optimalen (theoretischen) Installation mit entsprechenden Kosten eine tolle Sache. Also eine Fahrzeug unabhängige Laborinstallation.

Gruss Ernst

lisunenergy am 27 Dez 2015 12:28:20

Wie ich schon schrieb gibt es zu viele Varianten und Baujahre . Daher ist doch die besste Aussage eine Ampere Zahl vom Battmonitor + eine kleine Anlagenbeschreibung.

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Heimdall am 27 Dez 2015 14:13:23

Auftrag ausgeführt. ;-)

Bei mir sieht es so aus:
Hymer B614 mit Fiat Duc Multijet 130, 2x95 Ah Banner AGM und Sterling B2B Booster.
Entfernung Motor/Bordbatt. ca 2m

Batt. ca 10% entladen = 170Ah
Ohne Sterling B2B wird nur Starterb. geladen.........14,4V, Ampere werden am BC nicht angezeigt.
mit Sterling B2B werden die Bordb. mit 14,7 V und 6,4 A geladen.

Was sagt dir das?

lisunenergy am 27 Dez 2015 14:20:52

Das sagt mir ,das bei Blei nicht mehr in den Akku kommt . Das übliche Problem bei einem fast vollem Bleiakku ! Die Erfahrungsberichte sollen von lifepo4 Anlagen sein. Hilft aber auch mal den Unterschied aufzuzeigen.

Heimdall am 27 Dez 2015 16:01:24

Sorry, da hab wohl zu kompliziert gedacht. Ich dachte du würdest von solchen Angaben irgendwie auf die Umrüstung auf Lifepo schließen. :oops:

isuzu09 am 27 Dez 2015 22:27:15

Bei mir leistet die Lima 24 V 80 A auf die 24 V 60 Ah Lithiumbatterie .Von dort mit Votronic Ladewandler VCC 2412-45 LI bis zur Wohnraumbatterie
400 Ah Lithium .Entfernung ca. 5.00m . Der Ladewandler leistet bei ca. 800 Motor-Umdrehungen 30 A. Werde nach dem Neujahr das ganze
Testen.

24 Volt 60 Ah Motorbatterie





Ladewandler


Gruss Kari

Tuppes am 06 Jan 2016 11:26:08

Bei mir arbeitet folgende Konstellation:
Fahrzeug-Basis: Mercedes-Sprinter 416CDI - 2 x 35mm² (incl. Sicherungsautomat in der + Leitung) von der Starterbatterie zum Waeco DC40 - Ladewandler. Kabellängen ca. 2x8m. Vom Ladewandler nahe der LiFePO4 (200Ah) in den Akku. Ladewandler gesteuert über D+, läuft der Motor, fließen (selbst im Stand) ca. 38,5A (gemessen mit Victron BM700). Ist der Akku voll, regelt der Ladewandler ab. Ist der Motor ausgeschaltet, ist die Aufbaubatterie von der Fahrzeugbatterie galvanisch getrennt.
Erhard (Tuppes)

lisunenergy am 16 Apr 2017 19:11:44

Vorsicht bei leerem Lifepo4 Akku und Motorstart. Durch den geringen Innenwiderstand brennt sonst bei vielen EBL die Sicherung durch. Auch eine überhitzte Lima wurde bei der Schulung mit angesprochen. Ein weiterer Nachteil ist bei halb vollem Akku. Dort kommt wiederum sehr wenig in den Akku !
Habt Ihr schon solche Vorfälle persönlich erlebt ?

Axel1960 am 17 Apr 2017 17:43:25

Meine Lichtmaschine soll 220 Ampere leisten, ohne Lade Booster findet auf Grund der Euro 6 Technik leider keine Ladung statt.


Zu Anfang habe ich 50 Quadrat Kabel auf 2 Meter verlegt um die 400 Ah Lifeypo4 mit einem Sterling Booster zu laden, später habe ich nach einem Umbau des Victron Multi Plus auf 25 Quadrat reduziert, der Ladestrom von 95 Ampere bliebt dennoch erhalten.

derwasserburger am 17 Apr 2017 18:26:15

Hallo zusammen,

ich habe ein System mit 400Ah, ähnlich wie es im "Ur-Thread" beschrieben ist. Es ist mittlerweile mitten im dritten Jahr aktiv im WoMo und macht keinerlei Probleme. Das Bild zeigt den Zustand während des letzten Umbaus letztes Jahr im Sommer kurz vor dem Einbau, bei dem ich das BMS an die Akku-Kiste montiert habe, um besser dran zu kommen.

Mein Concorde Charisma auf einem 24V Chassis besitzt glücklicherweise eine zweite 12V/80A LIMA für das Laden des Aufbaus. Gerade zufällig vorhin vor der Rückreise der Osterausfahrt auf das Panel geschaut...:

  • Netto-Verbrauch nach dem WE ziemlich genau 140Ah (SoC also etwa 60%, habe es nicht abgelesen)
  • Netto-Ladestrom 54A am BM abgelesen bei Standgas, morgens um 07:00 bei verhangenem Himmel (also so gut wie kein Ladestrom von Solar)
  • Aktive Verbraucher waren 12V Kühlschrank, Fahrrad Akku Ladegräte (5A) und noch ein paar kleinere
  • Vermute daher einen Brutto Ladestrom von ca. 65A.

Die Lima hängt am Motor, vermutete Kabellänge bis zum Akku etwa 8-9m, Kabelquerschnitt unbekannt aber Concorde ist nicht dafür berühmt, Monsterstrippen zu verbauen. Es gibt keinen Booster. Ich kann leider nicht berichten, wann der Akku dann tatsächlich wieder voll war. Bei einer (zweiten :D ) Pause nach etwas mehr als 4 Stunden zeigte der BM wieder SoC=100% an.

Hoffe, das gibt eine Idee, was da passiert.

Beste Grüsse
Frank


Variophoenix am 18 Apr 2017 13:11:16

Anlage ist 400Ah Lifepo4, seit Dez. 2015 in Betrieb. Bei mir ist ebenfalls eine extra Lima 12V 80A verbaut nur für den Aufbau. Bei Originalverdrahtung nur ca. 35A Ladestrom. Bei 35qmm habe ich bis 100A. Das ist mir zuviel. Meisst habe ich die Lima abgehängt, da ich die Batterien mit Solar so gut wie immer Voll kriege.
Doch nun ist geplannt die Lima zuschaltbar zu machen um sie nur bei Bedarf einzuschalten. Dazu wird ein Schalter vorn am Copit und ein 200A Relais installiert. Um den Strom zu begrenzen werde ich das vorhandene 35qmm Kabel mit 120A Sicherung dann Relais und von da geht es weiter mit Originale installiertem Kabel welches, glaube ich 10qmm hat. Dann hoffe ich das ich unter 80A komme.

berny2 am 18 Apr 2017 16:30:45

[/quote]
Hallo Frank,
sieht ja goil aus, der Kasten: :razz:
Bekommt man damit auch RTL2 :?:

Variophoenix am 18 Apr 2017 17:05:56

berny2 hat geschrieben:sieht ja goil aus, der Kasten: :razz:
Bekommt man damit auch RTL2 :?:


Nein nur ein haufen Elektronen.

Axel1960 am 18 Apr 2017 18:49:39

Hallo Rene,

ein 200 Ampere starkes Votronic Relais hab ich noch über.

WoMoElektro am 18 Apr 2017 22:13:12

Hallo zusammen,
ich versuche mal, das Thema mit etwas Theorie zu untermauern.
Das folgende gilt für Fahrzeuge mit "klassisch" konstanter Limaspannung 14,4V (also VOR Euro 6).

Ohne Ladebooster hängt der Ladestrom von drei Faktoren ab:
    - der Spannung an der Lima ( bzw. Spannung an der Starterbatterie),
    - der Spannung der leeren(?) Aufbaubatterie während der Ladung(!)
    - dem Innenwiderstand der Verkabelung zwischen den beiden Batterien (Kabellänge, Kabelquerschnitt, EBL oder Relais)
Folgend Daten zum Originalzustand (m)eines Hymer B504:
    - Lima: 14,4V; 150A,
    - Fiat-Eigenverbrauch: vernachlässigt,
    - Starterbatterie: voll geladen (Ladestrom~0A),
    - Verkabelung zwischen Lima und Fiat-Starterbatterie: 2,5m 25mm² Kabel plus eine Caliper-Sicherung plus "Masse", zusammen geschätzt ca. 5mOhm
    - Leere Aufbaubatterie Pb: ca. 12V (bei fließendem Ladestrom)
    - Leere Aufbaubatterie Li: ca. 11V (bei fließendem Ladestrom)
    - Verkabelung zwischen den Batterien "original": Plus: l=8m, Minus: l=8m, beide mit 10mm², also (16 + 16)mOhm
    - Innenwiderstand EBL: 6mOhm (geschätzt)
    - Innenwiderstand der zwei 50A Sicherungen im Pluskabel incl. ihrer Halter: 2 x 2mOhm
Daraus resultiert (vereinfacht):
Gesamtwiderstand zwischen Generator und Aufbaubatterie: 5mR+2mR+2mR+6mR+16mR+16mR = 47mR ("R" steht als Abkürzung für Ohm)
Spannungsdifferenz zwischen Generator und Aufbaubatterie: Blei (leer): 14,4V-12V = 2,4V Lithium (leer): 14,4V-11V = 3,4V.
Wird der Eigenverbrauch des Fahrzeugs vernachlässigt, folgt mit dem Ohmsches Gesetz: I = U/R:
leere Bleibatterie: I = 2,4V / 47mOhm = 51A. Dieser Strom fließt direkt nach Motorstart und fällt nach wenigen Minuten, weil die Spannung der leeren Bleibatterie schnell steigt.
leere Lithiumbatterie: I = 3,4V / 47mR = 72A. Dieser Strom fließt einige Zeit, da die Spannung der leeren Li-Batterie länger niedrig bleibt.
In Realität sind die Ströme etwas niedriger,
erstens, weil der Fahrzeug-Eigenverbrauch noch einen Spannungsfall auf der Leitung Generator-Starterbatterie verursacht und
zweitens fällt die Generatorspannung unter Last meist etwas.

Resultat bei unveränderter Verkabelung (also im direktern Vergleich Pb-Li):
Eine leere Lithiumbatterie wird mit höherem Strom (und deshalb schneller) geladen als eine Bleibatterie.
Wenn man die Ladekennlinien beider Batterietypen vergleicht, wir man feststellen, dass das für halb geladene Batterien ebenfalls zutrifft und erst recht für fast voll geladene Batterien (Stichwort "Absorptionsladephase" von Bleibatterien: zwischen 80% und 100% Ladezustand geht das Laden bei Blei nur noch ganz langsam).
Lithiumbatterien werden aus allen Ladezusänden heraus schneller geladen als vergleichbare Bleibatterien. Das ist rechnerisch und messtechnisch fakt.

Folgerung:
Eine der originalen 50A Sicherungen (an beiden Enden der Leitung zwischen Starter- und Aufbaubatterie) wird wahrscheinlich auslösen, wenn man "einfach" Blei durch Lithium ersetzt und die Batterie leer ist.
Eine Lösung ist, die Kabellänge und/oder den Kabelquerschnitt und/oder die Sicherungswerte anzupassen (Achtung: EBL dabei nicht überlasten).
Meine Lösung ist hier beschrieben: --> Link

Gruß, Tino

Richard57 am 18 Apr 2017 22:50:31

WoMoElektro hat geschrieben:Eine der originalen 50A Sicherungen (an beiden Enden der Leitung zwischen Starter- und Aufbaubatterie) wird wahrscheinlich auslösen, wenn man "einfach" Blei durch Lithium ersetzt und die Batterie leer ist.
Gruß, Tino


Hallo,

genau aus diesen Gründen,habe ich bei meinem Umbau neue Kabel zwischen Starter und Lithium Akku, mit dazwischen geschaltetem Votronik Booster gezogen!

Achtung:dabei nicht vergessen,die 50 A Sicherung an der Starterbatterie zu ziehen!

Gruß Richard

WoMoElektro am 19 Apr 2017 17:51:38

Hallo Richard,
Kabel zwischen Starter und Lithium Akku, mit dazwischen geschaltetem Votronik Booster
Das ist natürlich eine Lösung, wenn auch nicht die preiswerteste.

Alternativ kann man einfach das bestehende 10mm² Kabel verlängern, so dass sich dessen Widerstand passend erhöht.
Oder bewusst dickere Kabel (bzw. mehrere gleich lange Stränge parallel geschaltet) einsetzen, so dass der "Mehrstrom" von der Anlage verkraftet wird.
Oder noch einfacher: man entlädt die LiFeYPO4 nicht hinunter bis 11V, sondern aktiviert die Unterspannungsabschaltung schon bei 12V. Damit wird zwar etwas Kapazität verschenkt, aber der Li-Akku geschont (12V => keine Tiefentladung). Gewinn: die Verkabelung kann unverändert übernommen werden.
Das wäre mein Tipp, wenn es ohne Strippenziehen gehen soll.

Gruß, Tino

AlexF am 20 Apr 2017 01:15:56

ät Tino:
vielen Dank für die super übersichtliche Erklärung und Aufstellung von Lösungsoptionen! Vor alllem LVP hochzusetzen finde ich eine gute Lösung!

Bin zwar noch in der Planungsphase, aber meine 200Ah LiFeYPo4 will ich folgendermaßen laden (Bin Elektronoob, ihr könnt mich also gerne korrigieren):

Ladung hauptsächlich über Solar, weil ich so gut wie nie Cp's aufsuche.

Mein Generator liefert nur 90A. Die Spannung wollte ich heute im Leerlauf und unter Last messen, aber leider war mein Messgerät leer. :? Morgen kann ich dann genauer rechnen.
Einen Ladebooster werde ich mir, aufgrund der sowieso niedrigen Generatorleistung, sparen. Mein Postkoffer (Bj 03, nix Eur 6) ist mit 3,5t und etwas über 80Ps nicht gerade agil. Läuft der Generator auf Vollast, werden davon nochmal über 1KW (90A*14,4V) abgezogen.
Deswegen habe ich vor, Starter- und Aufbauakku erst bei warmem Motor zu verbinden.
Also ein Zeitschaltrelais mit ca. 15min über D+ oder Zündungsplus o.ä. schalten, das wiederum ein 50A Kfz Relais zuschaltet. Die Verbindungsleitung zwischen den Akkus werde ich recht dick (50mm²) ausführen müssen, weil die beiden Akkus 5m voneinander entfernt liegen. Beide Seiten abgesichert kann ich dann per Sicherungsautomat das ganze auch komplett vom Bordnetz trennen, wenn die Sonne ausreichend scheint.

berny2 am 20 Apr 2017 02:09:23

AlexF hat geschrieben:Deswegen habe ich vor, Starter- und Aufbauakku erst bei warmem Motor zu verbinden.

Weshalb? Sobald der Motor bspw. ca. 5 Sekunden nach dem Starten rund läuft, müsste das doch problemlos gehen oder?

lisunenergy am 20 Apr 2017 06:33:40

Lvp hochsetzen bringt aber andere Probleme mit sich ! Durch Wechserichterbetrieb bricht die Spannung des Lifepo4 besonders ab 10 Grad bis auf 2,7 volt ein. Hier kommt es dann wiederum zum
aufschaugeln durch An und Abschaltung. Ein weiterer Punkt ist das originale EBL . Dort sollte ja 50 A nicht überschritten werden . Ein weitere Punkt ist Ladung unter 0 Grad. Obwohl der Winston Akku die Zulassung dafür hat, macht es Sinn diesen bei Kälte nicht mit vollem Ladestrom zu stressen. Hier überwacht ein Li Booster auch diesen Fall. Da es ja auch Booster mit 90 -120 A gibt kann man in dieser Hinsicht auch den Ladestrom auf die jeweilige Akku größe anpassen.

Sebastian95 am 20 Apr 2017 07:06:58

100ah Akkupack aus 100a Typ a Winston Zellen.
Carado t448 Orginal Kabel zum Starterakku über EBL 40A bis Akku 80% ab da dann 19a da Fahrzeugbatterie voll ist und Ladespannung auf 13,8V reduziert wird. 90a Lichtmaschine Ducato x250 BJ2013

AlexF am 20 Apr 2017 13:51:45

Hallo Sonnentau und Bery, vielen Dank für die Stellungnahme!

berny2 hat geschrieben:Weshalb? Sobald der Motor bspw. ca. 5 Sekunden nach dem Starten rund läuft, müsste das doch problemlos gehen oder?


Ja das geht rein technisch schon problemlos.
Es geht mir aber darum das Basisfahrzeug zu schonen.
Die angegebene Motorleistung hat man erst bei warmem Motor. Außerdem sollte man einen kalten Motor nicht im hohen Drehzahlbereich belasten. Wenn ich z.B. morgens mit kaltem 80Ps Motor und 3,5t steil bergauf fahre, dann nur sehr langsam (wenig Leistung, geringe Drehzahl). Da muss ich nicht unbedingt den Generator unnötig auf Vollast bringen, wenn man sich für 10€ ne kleine Schaltung bauen kann die das verringert.

an Sonnentau:

bzgl. LVP Abschaltung und starke Entladeströme

Guter Einwand! Habe aber alle Verbraucher auf 12V und eher niedrige Entladeströme (die größten Verbraucher benötigen 5/6A, alles zusammen maximal 30A). Einen Wechselrichter brauche ich nicht.

bzgl. Ladestrom über Generator

Da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Die 90A sind nicht der Strom, der am LiFeYPo4 Akku ankommt, sondern der Strom, den der Generator liefert. Davon wird ja die ganze Fahrzeugversorgung abgezogen, das ist bei nur 90A nicht vernachlässigbar. Nach dem Spannungsverlust der 5m Zuleitung denke ich wird kaum mehr als 30/40A am LiFeYPo4 Akku ankommen. Ich rechne das mal durch sobald ich die Werte hab, dann kann man etwas genauer rechnen.

Verträglichkeit mit BMS:
Für das SBMS 100 ( manual --> Link S.4: „max current 120A"), sollte das aber kein Problem darstellen.

Verträglichkeit für die Zellen:
Winston gibt ja als Ladeoptimum 0,5C (200Ah-→ 100A) an. Mit 40A wäre ich bei 0,2C. Bedenklich bei kalten Temperaturen?
Tino hat diesbezüglich ja gar keine Bedenken und hat 100Ah LiFeYPo4, einen Generator, der 150A liefern kann und theoretisch bis zu 72A Ladestrom über den Generator. Also um die 0,7C (ohne PV).

berny2 am 20 Apr 2017 15:22:50

AlexF hat geschrieben:Die 90A sind nicht der Strom, der am LiFeYPo4 Akku ankommt, sondern der Strom, den der Generator liefert.

Ähem..., den er maximal (bei Betriebstemperatur, guter Kühlung (und evtl. auch nur kurzfristig?)) liefern kann (meine ich) :razz: .

AlexF am 21 Apr 2017 14:06:09

berny2 hat geschrieben:Ähem..., den er maximal (bei Betriebstemperatur, guter Kühlung (und evtl. auch nur kurzfristig?)) liefern kann (meine ich) :razz: .


Was der Generator maximal an A liefern kann, genau.

Allerdings kann er das (jedenfalls mein Drehstromgenerator Bj 03) unabhängig von der Betriebstemperatur des Fahrzeugs und auch dauerhaft.
Die Generatorleistung ist abhängig von der Drehzahl des Motors und der Bauform (anzahl Wicklungen etc., dazu gibt's tolle Formeln im Netz). Damit es nicht zu extremen Spannungsschwankungen bei hohen Drehzahlen kommt, steuert der Generatorregler die Spannung auf Ladeschlussspannung der Starterbatterie (14,4V), indem er die Feldstärke des Rotors verringert.

Warum und wieviel Strom letzten Endes in einen Verbraucher fließt, hat ja Tino super zusammengefasst.

Beste Grüße
Alex

Variophoenix am 27 Apr 2017 18:36:09

Ich habe nun 60A Ladestrom von meiner 80A Lima.(Nur für Aufbau) Mit dem 10mm2 Kabel hatte ich nur 35A und mit dem 25mm2 hatte ich über 95A. Nun habe ich einfach nach dem 200A Relais das bestehende 10mm2 Kabel, dass über einen Shunt führt angeschlossen. Nun ist es Perfekt mit 5
60A. Und da ich selten die Lima brauche, da ich genügend Solar habe, ist das ganze über einen Schalter im Cockpit auschatbar. Ebenfalls wird dabei der Erregerstrom unterbrochen, wie auch de Hauptleitung.
"
Hier dazu der Blogbeitrag mit weiteren Bildern:
--> Link

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