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Normandie und Pas de Calais Sept. 2014


birgit60 am 30 Dez 2015 02:29:49

Wir planen unseren ersten Wohnmobilurlaub.
Kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, meinen Urlaub als Nomade auf Campingplätzen mit Gemeinschaftsduschen- und Toiletten zu verbringen?
Als ich unser Vorhaben kund tue, meint unser Freund C. aus S.A.:
„Wie, du, Urlaub im Wohnmobil? Wo dir das größte Mobilhome in Frankreich noch zu klein war?“ Ich ziehe nochmals Bilanz:

? Ich fliege nicht gerne und mag keine All-Inclusive-Urlaube
? Ich habe einen Hund
? Ich brauche auch im Urlaub stets eine Aufgabe
? Ich möchte unabhängig sein
? Traue ich mich selbst zu fahren?
Ok, frisch gewagt, ist halb gewonnen. Schauen wir mal, was auf uns zukommt.

Wir machen uns auf die Suche nach einem geeigneten Modell. Der kuschelige Alkoven ist wegen der Höhe und der damit verbundenen hohen Autobahnmaut in Frankreich schon Mal aus dem Rennen. Deshalb, und nicht aus klaustrophobischen Gründen, entscheiden wir uns die bequemen, in Fahrtrichtung weisenden Einzelbetten im Heck und wählen das teilintegrierte Euramobil (7m lang, 2,30 m breit). Stolze Maße für den Anfang.




Freitag, 26. September 2014
Mittags holt G. das WOMO ab und wird gründlich von der netten C. der Reisemobilvermietung in Frankfurt eingewiesen. Wo was reinkommt und was rauskommt: Ein Tankdeckel für Diesel, einer für Frischwasser, ein Ablasshahn für Frischwasser, einer für Abwasser und ein Extrabehälter auf Rädern für das Klo. Außerdem eine Bedieneinheit, wo man Wasserpumpe, Innenbeleuchtung ein- und ausschalten und Wasserstand von Frisch- und Abwasser ablesen kann und gewarnt wird, wenn der Fäkalientank voll ist. Na hoffentlich können wir uns das alles merken.
Um 17 Uhr geht es auf große Fahrt in die Normandie.
Unterwegs auf der Autobahn werden wir von einem PKW ausgebremst und auf den Standstreifen gelotst. Der freundliche Herr weist uns darauf hin, dass unser „Heki“ (bitte was?), unser Dachfenster offen sei und klappern würde. Als Wohnmobilist fühle er sich verpflichtet uns darauf hinzuweisen. Wir wiegen uns in Sicherheit: Wohnmobilisten untereinander passen aufeinander auf.
Die erste Übernachtung ist aus Sicherheitsgründen auf dem letzten Rastplatz in Deutschland geplant.



G. steuert einen freien Platz an. Wir vertreten uns, soweit es der begrenzte Radius einer Autobahnraststätte zulässt, ein wenig die Füße und Pfoten, nehmen eine leichte Mahlzeit zu uns und legen uns anschließend vor den kleinen mitgebrachten von Oma geliehenen Fernseher. Uns erwartet eine unruhige Nacht, denn vor, hinter und neben uns sind LKWs am rangieren. Ein lustiges Volk, die Brummifahrer, wie sie da in Trainingshose und Adiletten qualmend zwischen ihren Brummis stehen und fachsimpeln. Der Rastplatz wirkt unheimlich, verlassen und völlig vernachlässigt. Aber wir sind ja nicht alleine.

Samstag, 27. September 2014
Nachdem es Tag wird, sehen wir, wo wir eigentlich gelandet sind. Kein Rastplatz im eigentlichen Sinn, nein, vielmehr war das der ehemalige Grenzübergang zu Frankreich.



Wir frühstücken und setzen den Euramobilrollator in Bewegung. Der Tomtom führt uns Richtung Paris. Nachdem ich mehrfach mit mir gerungen habe, ob ich mich ans Steuer setzen soll oder nicht, komme ich zu dem Entschluss, dass uns im Prinzip nichts passieren kann, denn wir haben uns ja bei der Allianz für alle Eventualitäten abgesichert. Los geht’s. Es schaukelt doch ordentlich, wenn man aus dem Windschatten eines LKW herausfährt. Paris rückte näher und so fahre ich den nächsten Rastplatz an und überlasse G. das Steuer.



TomTom führt uns sicher durch Paris. Der Verkehr wird zwar immer dichter aber meistens rollen wir.



Um 18.00 Uhr erreichen wir Honfleur. Das Treiben dort erinnert an das Gewusel auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Menschenmassen schieben sich durch die engen Gassen. Wir checken auf dem Camping Municipal de Honfleur ein, laden unsere Gartenmöbel und die Fahrräder aus und erkunden am ersten Abend das malerische Städtchen mit den Rädern.



Gut, dass wir den Campingplatz und nicht den WOMO-Stellplatz gewählt haben. Dort stehen die rollenden Blechkisten so dicht, dass sich kaum mehr die Türen öffnen lassen. Wir kaufen noch frisches Baguette und fahren kurz vor Einbruch der Dunkelheit zurück zum CP. Die Sanitäranlagen des CPs sind schmuddelig und so begnüge ich mich mit der „Box“ im WoMo. Wir sind schließlich Camper, die müssen nicht jeden Tag duschen.

Sonntag, 28.September 2014
Ich bin früh wach und beschließe, alleine mit dem Rad ins Städtchen zu fahren um ein paar Fotos zu machen, während G. das Frühstück zubereitet.





Tolle Vorlage für ein Puzzle, oder?





Bis auf ein paar Fotografen scheine ich alleine unterwegs zu sein. Nach dem Frühstück laufen wir mit Brad nochmal ins Städtchen, schlendern gemütlich zurück und packen unsere Siebensachen zusammen. Nach dem Auschecken begeben wir uns an die Ver- und Entsorgungsstation. Nun kann G. in die Tat umsetzen, was C. ihm mit auf den Weg gegeben hat: Abwasser ablassen, Frischwasser einfüllen und Chemieklo entleeren.
Wir schlängeln uns durch die engen Gassen Honfleurs und steuern die Pont de Normandie an.



Die Pont de Normandie ist eine Schrägseilbrücke über die Seinemündung, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt und Honfleur mit Le Havre verbindet. Dafür zahlen wir gern 7 € Maut.
Uns fällt schon seit einer Weile auf, dass uns dauernd andere Womo-Fahrer grüßen Scheinbar macht man das unter Womo-Fahrern so. Also heben wir nun auch die Hand zum Gruß, wenn uns einer entgegenkommt





G. beschäftigt derweil etwas ganz anderes: Unser Reiseführer Normandie warnt ausdrücklich davor an unserem nächsten Ziel Etretat, den Ortskern anzusteuern. Dies sei bei Strafe verboten. Werden wir verhaftet, wenn TomTom uns durch den Ort statt drum herum zum Camping Municipal lotst?
Auf Tommy ist Verlass. Er dirigiert uns durch den dichten Verkehr direkt zum kommunalen Campingplatz. Dort ist sogar, entgegen aller Prophezeiungen, noch jede Menge Platz. Wir dürfen unter den freien Plätzen einen aussuchen. Glücklich ist, wer gut plant .
Zwischen ausgehöhlten Felsennadeln und von der Brandung ausgewaschenen Felsentoren eingebettet, soll Etretat seit Jahrhunderten die Menschen magisch anziehen.
Nach einem Kaffeepäuschen satteln wir die Räder und fahren ca. 1 km in den Ort mit den berühmten Felsen. Am Strand schließen wir die Räder an und machen uns auf den Weg, den Küstenwanderweg in westlicher Richtung, zum Falaises d’Aval, dem „Elefantenrüssel“. Wir erklimmen die Steilküste und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Das Wetter ist prächtig, die Sonne scheint, es ist windstill und das Wasser (es ist gerade Flut) schimmert in den tollsten Blautönen. Wir halten das Postkartenmotiv aus allen Blickwinkeln fest und würden gerne bis zum Sonnenuntergang hier verweilen.









Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Wir steigen wieder bergab, holen unsere Räder, erkunden noch ein wenig den Ort, kaufen im Supermarché ein und radeln zurück zum Campingplatz. Auf halber Strecke entdecken wir in einem Park das Arsène Lupin Museum. die Villa des Schriftstellers Maurice Leblanc. Leider hat es geschlossen.

Montag, 29. September 2014
Um 8.30 Uhr kommt der Bäcker auf den CP und versorgt uns mit leckeren Croissants und frischem Baguette. Wir frühstücken reichlich und starten erneut mit den Rädern zum Strand von Etretat. Bei Ebbe soll man durch das Felsentor hindurch laufen können, auch öffnen sich dort Blicke in zahlreiche Höhlen. Das Meer hat sich dummerweise heute nicht weit genug zurückgezogen und so bleiben uns diese Momente verborgen.







Anschließend erklimmen wir die östliche Steilküste, die Falaise d'Amont. 80 Meter über dem Meer steht eine kleine Kapelle mit eindrucksvollem Panorama. Daneben erinnert ein am Boden modelliertes Relief eines Flugzeuges und ein schwungvoll in den Himmel strebendes Monument an zwei französische Piloten, Charles Nungesser und François Colli. Zwei Wochen vor der ersten Atlantiküberquerung durch Lindbergh sind die beiden von hier aus zum letzten Mal gesehen worden, als sie in der Gegenrichtung von Paris nach New York versucht haben, den Atlantik zu überqueren.

Zurück auf dem CP gehen wir duschen und machen es uns anschließend beim Abendessen gemütlich. Komisch, dass es hier später dunkel wird, als bei uns zuhause. Des Rätsels Lösung finde ich im Internet: die Mitteleuropäische Zeit und der Nullmeridian. Der Nullmeridian verläuft mitten durch die Normandie, aber die Franzosen folgen der Greenwichen Zeit nicht. Sie ignorieren die Stunde Zeitverschiebung zur MEZ und die Sommerzeit tut ihr übriges. Deshalb bleibt es hier abends so lange hell.


Dienstag, 30. September 2014
Auf den Bäcker ist Verlass. Pünktlich beliefert er auch heute die CP Gäste mit frischem Brot. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem Zipp und Zapp checken wir aus auf dem CP, G. entleert das Campingklo und wir parken das Womo um auf den WoMostellplatz nebenan um Wasser abzulassen und Frischwasser aufzufüllen. Etwas ratlos stehen wir vor dem Frischwasseranschluss. Uns fehlt der passende Anschluss für den Wasserhahn. Ein netter Belgier kommt uns mit dem passenden Adapter, den er eigens dafür bei Leclerque besorgt hat, zu Hilfe. Wir kommen ins Gespräch und dürfen kurz darauf sein rollendes 5 Sternehotel bewundern. Dagegen ist unseres nur eine mittelklassige Jugendherberge. Alleine die separate Dusche des Belgiermobils ist größer als unser gesamtes Bad und die rechtwinklige Küche eine Augenweide.
Kurz darauf brechen wir auf nach Veules-Les-Roses.



Mitunter stockt mir bei den schmalen Straßen der Atem aber G. manövriert das Mittelklassemobil äußerst souverän durch alle Engpässe. Den Campingplatz „Les Mouettes“ finden wir sofort. Die Mittagspause überbrücken wir mit einer Kurzbesichtigung des Ortes.









Der Belgier aus Etretat hatte uns schon vorgewarnt: Nichts für Fahrräder. Also lassen wir die Räder in der Garage und begeben uns zu Fuß zahlreiche Stufen und steile Wege hinunter in den malerischen Ort. Etretat war schon schön aber Veules ist noch schöner. Schade, dass bereits die Hälfte unseres Urlaubs vorbei ist. Um 14 Uhr melden wir uns bei der Rezeption an, suchen uns einen schönen Stellplatz und erkunden kurz den Platz.
Im Gegensatz zu der sanitären Schmalspurausstattung von gestern und der nicht weiter erwähnenswerten vom Samstag, gibt es hier ordentliche Toiletten, Duschen, Einzelwaschkabinen und sogar ein überdachtes Schwimmbad mit angrenzendem Fitnessbereich. Alles picobello. Vive la Veules, hier fühle ich mich wohl, hier kann ich beim duschen auch atmen.
Nach einem Kaffeekränzchen mit leckeren Apfeltaschen und dem obligatorischen Fotografieren des von Gs Kollegin geliehenen Klapptisches machen wir uns auf den Weg in eines der schönsten Orte Frankreichs.









Hier fließt der kürzeste Fluss (eher ein Bach) Frankreichs, der von der Quelle zur Mündung nur 1.100 m lang ist.









Das Städtchen hat seinen Namen von dem Flüsschen Veules und den Rosen, die fast vor jedem Haus wachsen.



Wir folgen dem Lauf der Veules und entdecken wunderschöne Häuser und idyllische Winkel.





Auch hier erklimmen wir die Klippen der Alabasterküste



und entdecken eine Grotte, aus der Victor Hugo zum letzten Mal aufs Meer hinausgeschaut hat.
Zurück auf dem CP gibt’s nach einer Fotosession mit Brad Kartoffelsalat und Würstchen.







Anschließend begeben wir uns nochmals zu dem geschichtsträchtigen Ort auf der Steilküste





und genießen den Sonnenuntergang.



Mittwoch, 1. Oktober 2014
In Veules-Les-Roses besuchen wir nach dem Frühstück den Wochenmarkt und decken uns mit Marmeladen aus Apfel-Calvados, französischem Honig und anderen landesspezifischen Spezialitäten ein, nehmen beim Bäcker ein leckeres Körnerbrot und Apfelstückchen mit und machen uns auf den beschwerlichen Rückweg zum Campingplatz.
Gegen Mittag starten wir Richtung Le Tréport.



In Le Tréport verweilen wir nicht allzu lange. Die Fahrt in die Stadt gestaltete sich als schwieriges Unternehmen. Wir ergattern einen Parkplatz am Hafen und schlendern am Hafen entlang bis zur Zahnradbahn, die Besucher vom Hafen zu den 110 Meter hohen Klippen befördert.













Da wir den CP in Le Tréport nicht finden, fahren wir nach kurzer Überlegung weiter gen Norden zu unserem auf die Schnelle umdisponierten nächsten Übernachtungsplatz in Brighton.



TomTom verkündet uns, dass wir bald da seien Wir biegen in eine staubige und unbefestigte Schotterstraße ein, die kaum breiter ist als unser WoMo und haben nicht die leiseste Ahnung, wo wir uns befinden. Irgendwo im nirgendwo und weit und breit keine Vorboten eines Campingplatzes. Nichts, nur ein verstaubtes Kieswerk. Fehlt nur noch, dass im Radio gleich „Lost in France“ läuft. Wir fragen uns durch und rollen gegen 18 Uhr endlich auf den angepeilten Campingplatz. Hier zeigt sich die Normandie von einer ganz anderen Seite. Typisch Nordsee: Hohe Sanddünen, breiter Strand. Wir machen uns auf zum Strand, kämpfen uns durch den knöcheltiefen Sand und machen ein paar Fotos.



Nichts Spektakuläres, völlige Abgeschiedenheit mitten in der Pampa. Dafür genehmigen wir uns für ein paar Euro W-Lan und verbringen den Abend im Internet, sehen, wo wir besser hätten übernachten können und bereiten uns auf unser morgiges Ziel vor: Equihen Plage.

Mittwoch, 2. Oktober 2014
Morgens vor dem Frühstück gehen wir duschen. Dann wird das Womo reisefertig gemacht, alles wieder ordentlich verstaut, die Toilette geleert, Wasser abgelassen und frisches eingefüllt und ab geht die Post Richtung Equihen Plage.



Der Campingplatz dort verspricht viel. Wir sind gespannt und voller Vorfreude.
Doch abermals lässt TomTom uns im Stich. Er kennt sich einfach nicht aus und führt uns in Equihen Plage offensichtlich genau an die entgegengesetzte Seite des Ortes. Wir erkundigen uns bei einigen Bauarbeitern nach dem CP und sie weisen uns den Weg. Allerdings nicht zu dem gesuchten Campingplatz sondern zu einem Wohnmobilstellplatz der ganz besonderen Art. Hier stehen einige Wohnmobile auf einer Wiese direkt oberhalb der Steilküste mit einem atemberaubenden Blick übers Meer.



Wir werden freundlich begrüßt und fachmännisch eingewiesen (ein Stückchen nach vorne, dann steht ihr gerade und braucht keine Keile, dann läuft auch das Wasser besser ab). Wir holen unsere Siebensachen aus der Garage, trinken Kaffee, klönen mit den Nachbarn (viele Deutsche), die hier Stammgäste sind und genießen die Sonne.
Zum Strand hinunter kommt man über einen kleinen weiteren Parkplatz, der von den Einheimischen zum Bocciafeld umfunktioniert wird, und über mehrere kleine, steile Treppen. 140 Stufen hat der Elsässer gezählt.



Der Aachener kann das bestätigen, schließlich steht er seit Sonntag hier und besucht dieses lauschige Plätzchen öfter im Jahr. Wir spazieren am Strand entlang, das Wasser ist so warm, man könnte noch baden.



Zurück vom Spaziergang bereitet G. äußerst lecker unsere zuvor im Supermarkt erstandenen Bratwürste, die wider Erwarten sehr gut schmecken. Dann positionieren wir den geborgten Tisch an der Abrisskante der Wiese hoch über dem Meer und knipsen abermals das von der Vermieterin erbetene Standbild.



Die Deko, eine Flasche Rotwein, 2 Gläser und eine Schachtel Gauloises steuern unsere Gelsenkirchener Nachbarn dazu bei.
Später erspähen wir noch Seehunde - phoque auf französisch,





sehen Schiffe im Ärmelkanal vorbeiziehen,





halten den Sonnenuntergang fest,



lassen die Füße von den Klippen baumeln und träumen hinaus in die hereinbrechende Nacht. Hier lässt es sich aushalten.
Zur guten Nacht und weil wir ja hier oben im Norden Frankreichs –Pas de Calais- stehen, schauen wir uns auf dem Laptop noch den Film „Willkommen bei den Sch’tis“ an.

Donnerstag, 3. Oktober 2014
Sonnenaufgang in Equihen Plage.



Beim Bäcker decken wir uns mit Brot, Croissants und Stückchen zum Frühstück und für die Heimreise ein.
Nach dem Frühstück kommt der Stellplatzkassierer. Gegen 5 € Gebühr ist absolut nichts einzuwenden.



Auf unserer letzten Klettertour treffen wir auf drei Jäger und stellen fest: Die Sch’tis hier reden wirklich so.





Nun heißt es Abschied nehmen. Doch heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.




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Gast am 30 Dez 2015 08:45:47

Hallo Birgit,

ich habe eben deinen Reisebericht gelesen.

Vielen Dank dafür, dass ich an Bord sein durfte. Ich schmökere gern in den Reiseberichten von WoMo-Kollegen.
Deine/Eure Tour hat mir gefallen, da wir Teile davon auch schon gefahren sind bzw. die Orte besucht haben.

Die Normandie ist auch für einen weiteren Besuch vorgesehen.

Du hast für den Bericht schöne Bilder ausgesucht und einen Schreibstil, der mir gefällt.

Nun bin ich mal gespannt, wie du/ihr euch für die Zukunft entscheidet: Mit oder ohne WoMo.

Sonnige Zeiten
gerwulf

haralddoerr am 30 Dez 2015 09:21:30

Danke für den schönen Bericht und die tollen Fotos.
Gibt es eine Fortsetzung mit dem Womo?

alzu am 30 Dez 2015 09:51:45

Danke für die nächtliche Arbeit und damit für den wirklich schönen Reisebericht.
Ps: Schöne Fotos, die allerdings nach ein wenig Nachbearbeitung rufen würden :wink: :klatschen:

Ganzalleinunterhalter am 30 Dez 2015 10:57:35

Danke für den "erfrischend " geschriebenen Reisebrericht und die Fernwehverursachenden Bilder. ( die Ecke Frankreichs, wo es mich seit über 44 Jahren immer wieder hin zieht)
Die Eindrücke über Veules les Roses kann ich nach 3maligem Aufenthalt voll und ganz bestätigen - einer der schönsten Orte der dortigen Küste.



PS - einen goldichen Hund habt ihr !

birgit60 am 30 Dez 2015 12:37:45

Vielen Dank für eure netten Kommentare. Ja, unser Hund "Brad" war ein wahrer Glücksgriff. Wir bekamen ihn 2010 im Alter von 6 Jahren über den JRT Club. Er wurde aus einem Animalhording gerettet. Leider ist er inzwischen erblindet aber er genießt unsere Urlaube dennoch.

Und zur Frage nach weiteren Reisen: Unsere Urlaube im WOMO sind für die nächsten Jahre gesichert.
Im Oktober haben wir unseren Favoriten als guten Gebrauchten von privat gekauft.

Unser Fritzbus :)


bernie8 am 30 Dez 2015 13:16:23

Hallo Birgit,

Danke für den sehr schönen Bericht!
Ihr habt für eure erste Tour wirklich klasse Ziele ausgesucht!
Das ist auch eine unserer Lieblingsgegenden, waren erst im Oktober dort.

heino78 am 30 Dez 2015 13:56:54

Toller Bericht! Vielen Dank! hab ich gleich mal gespeichert als Routenvorschlag... :klatschen:

wolf2 am 30 Dez 2015 13:58:52

Hallo Birgit,
wir waren im Oktober auch in der gleichen Gegend.
Zu Le Tréport möchte ich noch ergänzend sagen, dass es auf dem Plateu über den Kreidefelsen einen in unseren Augen (wir sind im Sommer völlig autark, da es Frischwasser und Abwasserentsorgung gibt) wunderschönen Stellplatz gibt.
Der Stellplatz ist über die "Funiculaire du Tréport" (Schrägaufzug) mit der Stadt verbunden, so dass man in wenigen Minuten vom Stellplatz in der Innenstadt ist.
Versucht es mal falls Ihr noch mals in die Gegend fahrt.

bernie8 am 30 Dez 2015 15:34:39

Hallo,

ach übrigens,
der Stellplatz in Equihen Plage ist komplett saniert worden. (Die Bilder oben sind noch vor dem Umbau.)
Mit neuer VE, Schranke und Bezahlautomat.
Der Automat ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich hatte (eingebildete) Probleme mit meiner EC- Karte.
Ist natürlich doof wenn man drauffährt und glaubt das man jetzt nicht mehr weg kommt :D
Da ich eh in den Ort wollte hab ich im Rathaus gefragt ob man auch anders bezahlen könnte.
Der nette Mensch hat nur was von Problemen mit dem Automaten verstanden und bevor ich abwinken konnte
jemanden hoch zum Stellplatz geschickt. Der war kurz vor mir da. Und wie er so neben mir steht funktioniert alles :D
Ich hab mich bedankt und alles war gut. Ich war aber nicht der einzige der etwas Anlaufschwierigkeiten mit der Bedienung hatte.
Unbedingt darauf achten, dass man das Ticket nicht verschludert!

Nachtrag: Was mich etwas irritiert hatte war, das auf der Tafel vor dem Platz (hab ich natürlich erst gesehen als wir schon drauf waren :oops: ) keine Mastercards aufgeführt waren.

schorsche51 am 30 Dez 2015 16:51:03

Schöner Bericht und Bilder :klatschen: Wenn ihr mal wieder an Frankreichs Küste seit schmeiß dein Navi in die Ecke und fahr nur dem Meer entlang , dann wird,s noch Schöner.

Man sieht sich...Vielleicht in Fronkreich. ;D

al am 01 Jan 2016 22:01:56

war grad noch mal da. So zwischen den Feiertagen.


Erst mal, ein schöner Bericht.
Guter Hund, und jetzt auch guter Kastenwagen!

Ihr werdet wiederkommen, geht allen so!

veggileo am 10 Mär 2016 16:16:56

Hallo Birgit,
hab mich jetzt auch mal hier angemeldet.
Einen schönen Kastenwagen habt ihr da. :-))
LG, Silvia

Helmchen am 26 Mär 2019 10:08:10

Hallo Birgit,

auch wenn Eure Reise schon ein paar Jahre her ist, immer noch ein toller Bericht, vielen Dank dafür.
Wir werden in ca. 3 Wochen auch zur Cote d' Opal aufbrechen und freuen uns schon sehr.
Frankreich ist seit ein paar Jahren zu einem unserer Lieblingsreisezielen geworden. Wir lieben es, uns in kurzen Etappen von Stellplatz zu Stellplatz weiter zu bewegen und das bietet sich Frankreich in vielen Gegenden an.

Wir werden über die belgische Grenze von Calais aus starten und dann gen Süden reisen.

SPs und CPs zu finden ist wohl kein Problem, aber hat jemand einen Tipp für einen guten Reiseführer für die Gegend?

schuga am 26 Mär 2019 21:04:08

Hallo Ralf,
Baedeker Frankreich Norden als reiner Reiseführer zu empfehlen und wenn es um Infos über Womotouren Tipps geht sind wir mit dem Buch vom Womo Verlag Nordfrankreich sehr gut gefahren.

Viel Spass bei Deiner Reise, diese Gegend ist einfach charmant und wundervoll.

Gabi

Helmchen am 27 Mär 2019 12:15:00

Danke Gabi, den Baedekter werde ich mir anschauen.
Wenn ich das richtig sehe, dann erhält die Cote d' Opale Region in den gängigen Reiseführern nicht sooo viel Aufmerksamkeit. Aus dem Freundes- und Bekanntenkreis weiß ich, dass die Reise meistens erst ab Höhe Le Havre beginnt und Richtung Süden bzw. Bretagne führt. Wie wir das bisher auch gemacht haben.
Ich schaue mal weiter.

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