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Ducato Bj. 1990, LMC Alkoven 6,60m- Kompletter Neuaufbau :-) 1, 2, 3, 4, 5 ... 20


donaldmobil am 09 Jan 2016 02:07:09

Liebes Womo-Forum,
jetzt bin ich endlich bei Euch gelandet; hier gefällt es mir, weil hier echt Leute mit Ahnung sind (nicht nach dem Motto: "ich weiß die Antwort zwar auch nicht, aber ich poste das mal" oder so...).
Habe mir diese Woche ein wirklich tolles Auto gekauft: LMC- Wohnmobil auf Ducato-280- Basis von 1990, 2,4l/ 77kW, 6 Plätze, Boiler, Heizung, Trumavent, jede Menge Wassertanks, Drehsitze, Sat- Antenne usw. usw. mit echten 88.000 km und neuem Zahnriemen, Getriebe ohne Krachen...
Das einzige Problemchen: der Aufbau muss komplett neu :-) nicht nur, dass er einen Wasserschaden hat - es hatte auch schon mal jemand sehr aufwändig, aber schlecht einen Vorschaden repariert. Habe mal testhalber einiges abgemacht und alles gefunden: Schimmel, faules Holz, freischwebende Ständer usw..
Ob Ihr es glaubt oder nicht: ich freu mich drauf! Ich werde das jetzt von Grund auf mit Geduld und ohne Zeitlimit pingelig anfangen.
Habe zwar keine Meisterprüfung, bin aber von Motor + Karosserie über Kunststoffverarbeitung über Schreinern über Elektrik über Blechverarbeitung, WoMo- Gas-Wasser-Elektro ganz gut vorgebildet – tchakka – ich schaffe das!! (und ich habe die richtigen Freunde und Bekannten – und Euch hoffentlich!)

Emil und sein Projekt ist mein leuchtendes Beispiel. Du hast es geschafft – ich bin voll motiviert (habe nur ein bisschen Bammel vor den bestens verklebten Sachen, die runtermüssen – das mag ich nicht so gerne.... aber: wat mutt, dat mutt, wie man bei uns in Hessen sagt... Aber ich werde auch kleben. Der Plan ist: Wenn da noch mal Wasser einbricht, ist die Technik und ich längst hinüber.

Meine Hochachtung auch vor der Arbeit von Katja und Kai.

Als erstes habe ich schon mal ein Party- (Arbeits-)zelt davor gebaut und die ersten Teile abgebaut. Die Nachbarn haben schon mit ungutem Gefühl geschaut :-) (nein, Spaß; die sind ganz nett).
Ich werde morgen erst mal den Alkoven außen und innen abstützen, dann schneide ich das Innendach mit der (neuen – hätte nie gedacht, dass ich mal so ein Teil kaufe :-) Minikreissäge in Streifen und hoffe, ich bekomme das ab - das hält teilweise wie wahnsinnig.
Als ersten Schritt will ich Abschnittweise die Rand-Fugen - wenn sie freiliegen und gerichtet sind - von innen abdichten (notfalls gut heizen oder lokal vorwärmen). Wenn es wärmer wird, will ich das komplette Dichtprofil außen ersetzen und alles noch mal von außen abdichten. Dann kommt Fachwerk und Iso dran. Die Möbel lasse ich so lange wie möglich stehen und baue sie auch nur Abschnittweise weg, weil sie auch mit tragen.

Habe die Foren durchkämmt (die Suchfunktion funktioniert gut:-) und bin – glaube ich – der Sicaflex- Typ. Erstens ist das durchaus dauerelastisch, hat einen hohen Scherkraft- Widerstand und wenn ich überlege, dass ich ungefähr 10 Minuten gebraucht habe, um das Blech von dem Boiler außen unbeschadet abzukriegen, werde ich das Zeug vorrangig verbauen. Ich werde mal ein paar Fotos vom mit Dekalin eingeklebten Fensterrahmen und dem an dieser Stelle verursachten Wassereinbruch posten, dann wisst Ihr, was ich meine (auch wenn das jemand vielelicht falsch gemacht hat).
Sicaflex finde ich geil, weil man das nicht auseinanderbekommt, auch wenn man möchte - hab selten so was haltbares gesehen - und überlackierbar ist es auch).
Wenn der Dicke fertig ist, wird er auch außen noch komplett neu gemacht (weiß mit 2K-Grundierung + Deko-Folie). Ich glaube, wenn das undicht wird, lebe ich (oder der Motor/Getriebe) nicht mehr...
Meine Fragen:
1. Verklebung der Flächen mit Icema? Oder gibt es was Besseres?
Hatte vorher was von PU-Kleber 1k oder 2k z.B. Loctite "UK 8160 Kombi (PUR) " gelesen - was ist damit?
2. Holz des Fachwerks: Kiefer imprägniert gegen Fäule - OK? (obwohl: es soll ja kein Wasser mehr einbrechen:-) Irgendwo habe ich was von Lärche gelesen. bei Hornbach habe ich aber echt schön gerade grüne Hölzer in Kiefer gefunden... Was nehmt Ihr für Holz?
3. Die Spritzwände (also das, was das Fahrerhaus verbreiternd mit dem Aufbau verbindet - will ich aus wasserfest verleimten Sperrholz machen, so wie auch alle Formteile (z.B. Alkoven will ich so eine Rundung aussägen) - OK? Oder habt Ihr einen besseren Vorschlag? Ist das verklebt oder auch geschraubt (man sieht noch nix)?
(Ich poste mal Fotos - das ist unten absolut gruselig weggefault) - den Gasflaschenkasten will ich aus Metall machen- finde ich bescheuert, dass da die Straße nur durch Holz getrennt direkt hinter dem Vorderrad Kontakt mit dem Innenraum hat.
Später mache ich dann noch ein Formblech von außen, damit das Wasser sich nicht fängt, sondern am Auto vorbei geleitet wird.

Also – ich glaube, der Trick ist: Gelassenheit ist der Schlüssel zum Glück. Ich nehme mir Zeit, plane so 3-4000 Euro, und ich mache das nicht wg. dem Geld, sondern weil es mir Spaß macht – bin jetzt 58 – da muss man schon mal an die Zukunft denken. In 5 Jahren sind wir beide (unser WoMo und ich) Oldtimer – bis dahin will ich fertig sein.

Ach so: Meiner Frau Beate habe ich erst mal nichts gezeigt - sie kann sich das - glaube ich - nicht so vorstellen... und das Auto gleich in Plastik gepackt (kam mir vor wie Christo) - dafür habe ich ihr ein Innen-Foto der neuesten LMC-Generation gezeigt, wie ich es auch aufteilen will... "so wird's mal" :-)

Würde mich freuen, wenn ich Euch in Zukunft ein paar Fragen stellen kann, wenn es hakt, und werde über Erfolge und auch Misserfolge berichten - vielleicht hilft's ja jemandem...

Bis bald

Olaf

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donaldmobil am 09 Jan 2016 02:22:45

betr.: Holz_ habe gerade was über Phonotherm gelesen - das klingt auch gut...

donaldmobil am 09 Jan 2016 02:31:19

kann mir jemand sagen, ob und ggf. wie ich mehr als ein Foto hochladen kann?
Schicke mal das von dem Fenster mit OSB-Platte...

donaldmobil am 09 Jan 2016 02:37:10

Ich glaube, ich hab's:

Alkoven:

Alkoven ohne Verkleidung:

Interessanter Versatz oben:
(Die OSB-Platte hat offensichtlich das Außenblech runtergezogen, das sieht man auch unten:


Und dann noch das hier (da freue ich mich besonders drauf...:


Mal schaun, ob es geht

LG

Olaf

donaldmobil am 09 Jan 2016 02:39:21

olafpeter hat geschrieben: Und hier noch das Fensterfoto:


donaldmobil am 09 Jan 2016 12:31:33

OK Ok, sorry, war zu schnell und vielleicht zu begeistert, das Forum gefunden zu haben :roll: .
Das Meiste habe ich beantwortet bekommen.

Werde wohl - auf den Post vom "alten Hans" hin - für die Fenster doch Dekalin nehmen, Flächenkleber schaue ich noch (bei Sicaflex gibt es wohl Bezugsprobleme...) wenn die Bezugsprobleme nicht wären: wie ist das Zeug rein qualitativ zu bewerten? Immerhin nimmt es LMC in der Produktion...
WIe sieht es denn so preismäßig aus? ich brauche so ca. 20 - 25 kg (wenn der Boden drin bleiben kann - die Hoffnung stirbt zuletzt).

Und dieses "Phonotherm" will ich mit für alle Ausschnitte noch näher ansehen. Mir schwebt entweder ein Ausschnitt vor wie der, der bei meinem Dicken mit OSB gelöst wurde, oder, wenn das nicht stabil genug ist, ein Holzrahmen, in den das Phonotherm dann zur umschließenden Formgebung eingelegt wird.

Offen ist noch die Frage, wie die Spritzwände mit dem Chassis verbunden sind.

Na, werde es wohl so oder so rausfinden...

donaldmobil am 09 Jan 2016 12:33:21

... Bezugsprobleme nicht bei Sicaflex, sondern bei icema... :oops:

donaldmobil am 15 Jan 2016 23:40:18

Liest das keiner oder weiß es keiner?

schaschel am 16 Jan 2016 09:50:26

Moin, Olafpeter. Ich zumindest lese das, bin aber in dem Falle keine wirkliche Hilfe, weil lediglich technisch interessierter Laie. Wer hier aber sowas drauf hat, ist z.B. der turbokurtla. Mit der SuFu solltest Du seine Beiträge leicht finden. Er hat dazu, und auch zu den Materialien, die zu verwenden sind, einiges dokumentiert. Wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit, die zugleich Vergnügen ist.

kurt2 am 16 Jan 2016 13:15:07

olafpeter hat geschrieben:Habe mir diese Woche ein wirklich tolles Auto gekauft............
Das einzige Problemchen: der Aufbau muss komplett neu :-) nicht nur, dass er einen Wasserschaden hat.......
Olaf


Hallo Olaf,
ich bin aus techn. Sicht auch nicht der richtige Ansprechpartner. Hier im Forum haben aber schon einige ihre WoMo`s neu aufgebaut, weil sie sich (meist) verkauft haben und die Schäden erst im Nachhinein sichtbar wurden.
Turbokurtla, Emil etc. sind sicher hilfreiche Adressen für Dein Vorhaben.

Nutze doch die Suchfunktion. Dort wirst Du sicher fündig, auch zu Kleb- und Dichtstoffen.

Ich (als Nicht-Techniker) bewundere immer solche Leute wie dich, die sich solche Projekte zutrauen.

Viel Glück und Ausdauer.

emil77b am 16 Jan 2016 14:30:37

Moin Olaf,

haja, man muss ja erstmal über Deine Geschichte stolpern :)
Kannst Du bitte ein paar Ansichtsbilder des Gesamtmobil einstellen, damit man sich einen Eindruck verschaffen kann.
An Deinem Womo hat sich offenbar schon einmal jemand vom feinsten, instandsetzungstechnisch, dran ausgetobt :eek:
Betr. Kleber schick ich Dir nen Tip per PN. Hoffe das klappt.
Bis demnächst,

Gruss Emil

donaldmobil am 17 Jan 2016 14:37:24

schaschel hat geschrieben:Moin, Olafpeter. Wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit, die zugleich Vergnügen ist.


Vielen Dank!

donaldmobil am 17 Jan 2016 14:45:25

hallo liebes Forum,
vielen Dank für Eure aufmunternden Worte.
"Gestern standen wir an Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter" :-) - habe weiter "entkernt" und bin jetzt zu dem Schluss gekommen, den Alkoven komplett mit Alu-Außenhaut (Boden und Dach außer Seiten-Alubleche) neu zu machen - zu viel Lochfraß. --> werde also bald vorübergehend einen LMC- Cabrio haben :lol: ) Vorschläge bezüglich der Materialstärke? Wollte 0,6mm nehmen. Fenster vorne lasse ich weg.
Zum Glück hatte mein Vorgänger das hintere Dach des AUtos bis zum Alkoven bereits mit Alu erneuert (warum wohl?), so dass ich mir da (hoffentlich) keine Sorgen machen muss. Hier werde ich nur das Problem bekommen, dass einiges nicht unter die Alu-Leiste gepasst hat, das hat er dann mit Dichtmittel ausgeglichen :cry: - da muss ich wohl nachbessern.

Hauptaufgabe wird also sein, morgen einen Blechschlosser zu finden, der mir die Alkovenbiegungen in ein Blech mit Übermaß biegt (so 220x240cm). Habe zum Glück hier einige Kontakte. Oder kennt jemand eine Adresse, die vielleicht hierauf spezialisiert ist?
Holz habe ich gefunden, bekomme ich zum Superpreis jetzt direkt vom Sägewerk genau abgemessen (25mm stark) - wenigstens was.

Trotzdem immer noch eine tolle Herausforderung und als Ausgleich zu meinem Job genau richtig.

Wenn irgend jemand einen Spezialtipp at, wie man am Besten diese Holzteile, die noch richtig fest kleben, am einfachsten ab bekommt, bitt Rückmeldung. Bisher hat sich am meisten bewährt: ganz einfacher 40mm- V2A- Spachtel und das Holz Bereichsweise einsägen. Zum Glück :-) ist das Meiste ja verfault...

Olaf

emil77b am 17 Jan 2016 16:01:56

Hallo Olaf,

die PN ist angekommen?

Gruss Emil

donaldmobil am 18 Jan 2016 02:14:11

yep - hier sind einige Fotos von heute...

Hier wurde viel Sicaflex verwendet:


Überblick nach hinten:


... und nach vorne:


"Sternenhimmel ..."

donaldmobil am 18 Jan 2016 02:23:27

... und noch 2 Gesamtfotos von dem "Dicken":




polobilist am 18 Jan 2016 11:31:54

Servus olafpeter,

... ich weiß zwar die Antwort, sie wird Dir aber nicht gefallen ...

Ich bin von der Sinnhaftigkeit deines Projektes absolut nicht überzeugt. Du schreibst, Du hättest dir diese Teil (nicht alles was Räder drunter hat, muss ein Fahrzeug sein) gekauft. Heißt das, dass Du Geld dafür gezahlt hast? Ich denke mal, dass auch ein nur halbwegs geschäftstüchtiger Altfahrzeughändler für die Abholung Geld verlangt hätte.

Deiner Beschreibung nach ist das beste Stück daran der neue Zahnriemen - auch dafür würde ich keinen Cent ausgeben. Erstens ist der Markt dafür inzwischen recht dünn und gelaufen ist er auch schon... ;)

Der Aufbau ist in seiner Struktur völlig zusammengbrochen. Wie willst Du ohne genaue Konstruktionspläne die exakten Ursprungsmaße der verfaulten Teil ermitteln, wie die erforderlichen Materialstärken und -Festigkeiten, wie die exakten Positionen? Woher willst Du die erforderlichen Materialgüten der diversen Klebstoffe kennen, die das ganze zusammenhalten?

Offenbar bist Du zwar handwerklich umfassend vorgebildet, von Womotechnik hast Du aber wohl noch nicht allzuviel Kenntnis (soviel meine ich aus den Beiträgen herauslesen zu können). Es ist schon sehr gewagt (und aus meiner Sicht auch vollkommen sinnfrei) unter diesen Voraussetzungen einen Totalaufbau eines Womos realisieren zu wollen (Was sagt eigentlich der TÜV zu soetwas? Ist ja ein Eigenbau, der abgenommen werden müsste...). Um Erfahrungen zu sammeln, kann es sinnvoll sein, mal ein paar Quadratmeter Unterboden zu ersetzen, eine eingedrückte Alkovenecke zu reparieren etc..

Die letzten Bilder, die Du vom ganzen ehemaligen Wohnmobil eingestellt hast, haben mich zu diesem Beitrag bewogen: Ich dachte ursprünglich, dass wenigstens die Basis halbwegs in Ordnung ist. Was man aber darauf erkennen kann, ist Rost an allen sichtbaren Teilen. Was man nicht sieht, ist die Luft darunter und im Blech. Die ganzen Komponenten hast Du, dem Aufbau geschuldet - hoffentlich nicht im Rahmen einer umfassenden Probefahrt überprüft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vorbesitzer pfleglicher damit umgegangen sind, als mit dem Rest. Der Kilometerstand auf dem Tacho sagt jedenfalls primär nichts darüber aus, schon gar nicht über die tatsächliche Laufleistung.

Den von Dir angedachten Preis für den Wiederaufbau wirst Du schon allein für den Ersatz der nicht mehr zulässigen Komponenten wie Heizung und Boiler aufbringen müssen (für die gilt meines Wissens noch die alte 10-Jahres Frist für die Brennkammern), Holz und Alublech sind da vergleichsweise günstig.

Soviel ich über die Bauweise von alubeplankten Alkoven weiß (zum Glück muss ich mich damit nicht mehr näher befassen), wird das Alublech nicht vorgebogen, sondern von der Rolle, beginnden mit der Alkovenunterseite, über die vorhandene (!) Unterkonstruktion gezogen und an den Rändern befestigt, in der Fläche (manchmal) geklebt. Nicht anders herum! Es wird nicht funktionieren (so verstehe ich Deine Suche nach einem "Blechbieger), zuerst die "Aluhülle" zu bauen, und dann das Ganze von innen auszubauen. Um wenigstens etwas tiefer in die Bauweise von Womos einzusteigen, rate ich Dir, zu versuchen bei einem "traditionellen" Hersteller mal eine Werksführung zu machen, dann bekommst Du wenigstens einen ungefähren Eindruck davon, was Dir bevorstehen würde - wenn Du das Vorhaben wirklich umsetzen würdest.

Ich rate jedenfalls davon ab.

Viele Grüße
polobilist

bernie8 am 18 Jan 2016 12:10:45

Hallo Olaf,

also abraten will ich dir jetzt von dem Vorhaben nicht (ist eh zu spät glaube ich :D ).
Aber das Fahrzeug ist für einen LMC wirklich in einem sehr schlechten Zustand!
Wir haben unseren im Sommer abgegeben. Baujahr 1989 und 235.000 km, absolut trocken!
Den hättest du für kleines Geld haben können. Will sagen, mit ein wenig Recherche hättest du
ein viel besseres Fahrzeug bekommen. Davon laufen noch jede Menge.

Aber ein Forum ist ja da um zu helfen :D
- Fenster/ Dachhauben mit Dekalin einsetzten.
- Auch für den Aufbau nicht überall Sikaflex, sondern sowas wie Ruderer Kleber. Lies mal in den entsprechenden Threads.
- OSB- Platte ist auch keine gute Idee, viel zu schwer.

An polobilist: Eine 10 Jahresfrist für irgendwelche Brennkammern gibt es nicht. Wenn Du schon die Sachkenntnis anderer anzweifelst dann verbreite nicht selbst irgendeinen Unsinn!

Wenn alles ordentlich gemacht ist gibts auch mit dem TÜV keine Probleme.

Alles in allem wirds ne Menge Arbeit und kostet auch ein paar Euro. Wie gesagt: Für 3 bis 4Tsd. Euro hättest du eine wesentlich bessere Basis bekommen.

Wünsche Dir trotzdem viel Spaß, und Fragen immer gerne (Bin jetzt nicht der Aufbauspezialist, kenne aber die LMC's sehr gut)

polobilist am 18 Jan 2016 13:00:20

bernie8 hat geschrieben:An polobilist: Eine 10 Jahresfrist für irgendwelche Brennkammern gibt es nicht. Wenn Du schon die Sachkenntnis anderer anzweifelst dann verbreite nicht selbst irgendeinen Unsinn!

An bernie8: Na ja, ich will ja "irgendeinen Unsinn" nicht weiter kommentieren, hab´ aber einen Beitrag von Truma--> Link gefunden, der offenbar 2012 in der Tat auch rückwirkend alte Truma-Brennkammern zulässt.

polobilist hat geschrieben: ...(für die gilt meines Wissens noch die alte 10-Jahres Frist für die Brennkammern)


Schön, wenn Du es besser weißt!

Ich rate aber olafpeter trotzdem, sich rechtzeitig diesbezüglich mit dem TÜV auseinander- (oder besser: zusammen-) zusetzen , da eine ausgbaute und wieder eingebaute Gasanlage anders abzunehmen ist, als bei der im Zweijahresturnus erforderlichen Dichtigkeitsprüfung (wohl eher einer Neuinstallation gleichzusetzen). Die profunde Kenntnis des DVGW-Arbeitsblattes G607--> Link schadet sicher nicht, in Hinblick z.B. auf die Befestigung von Gasleitungen an später nicht mehr sichtbaren Bereichen sollten ggf. auftretende Probleme im Vorfeld abgeklärt werden.

Grüße
polobilist

turbokurtla am 18 Jan 2016 17:35:42

bernie8 hat geschrieben:
An polobilist: Eine 10 Jahresfrist für irgendwelche Brennkammern gibt es nicht. Wenn Du schon die Sachkenntnis anderer anzweifelst dann verbreite nicht selbst irgendeinen Unsinn!

:daumen2:

emil77b am 18 Jan 2016 18:19:05

Sodele, Kurt ist auch an Bord :D

was hilft alles rumreden, wenig oder nix. Olaf will sich hier ein Arbeitsgeschen machen, das ist doch was.
Jede Menge Tips wird er gern hören, alles andere eher nicht. Das sollte die Zweifler einfach akzeptieren. :ja:

Drum eine Antwort auf die gestellten Fragen, die von Olaf als Spritzwände bezeichneten Verbreiterungen sind bei meinem durch 2 M8 Schrauben mit dem Führerhaus verbunden.
Bild kann ich bei bedarf schicken

Gruss Emil

donaldmobil am 19 Jan 2016 22:53:41

emil77b hat geschrieben:Sodele, Kurt ist auch an Bord :D

was hilft alles rumreden, wenig oder nix. Olaf will sich hier ein Arbeitsgeschen machen, das ist doch was.
Jede Menge Tips wird er gern hören, alles andere eher nicht. Das sollte die Zweifler einfach akzeptieren. :ja:


Emil versteht mich! :top: logisch wird der TÜV ins Boot geholt (wenn ich weiß, wo die Reise hingeht) und logisch wird die Gasanlage neu abgenommen - dies zur Beruhigung aller, die sich wirklich auskennen...

an bernie8: Ob Du es glaubst der nicht: ich hatte parallel schon einen Zweiten gefunden: mit Wasserschaden, aber schon repariert und angeblich trocken, kurz, 55kW, mit HU bis Ende 2016, großer Solarzelle usw. - hatte schon eine Fahrkarte (29 Euro nur einfach!) und die eVN für Überführungskennzeichen in der Tasche - und hab dann alles drangegeben für meinen Dicken... muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein ("wahre Schönheit sieht man nur mit dem Herzen"). Hatte in meinem Leben so über 100 Autos - Bauchentscheidungen waren bisher IMMER richtig... na- ihr werdet es erleben, wenn Ihr wollt... (Übrigens: der Boden ist echt 1A , tausche oder renoviere ihn aber vielleicht trotzdem wg. besserer Iso:-)

donaldmobil am 20 Jan 2016 23:00:27

Also liebe Leute,
Ihr wundert Euch vielleicht, nix von mir zu hören.
Der Grund ist, dass ich erst mal einen Gang zurückgeschaltet habe. Die Sache braucht mehr Vorbereitung, und ich verbringe meine Zeit derzeit in erster Linie mit Lesen des Forums (z.B. Stefan und sein GFK-Dach - der Hammer - m.E. fehlerfrei gemacht! Neid übrigens wg. der Halle... - ich tendiere dazu, das zu übernehmen, muss aber alles noch mal durchdenken - Radien, Befestigungen usw.
Außerdem bin ich noch in der Auswahl von Materialien, Materialstärken, Verfahren - will auch ein paar Versuche machen... das wird ne ganze Zeit dauern, ist jetzt aber die richtige Zeit, denn draußen ist es A...- kalt, würde eh nix vernünftig kleben...
Als erstes werde ich wohl das Alkovendach und die Spritzwände machen (habe dazu Sperrholz mit Film gekauft - sieht gut aus)

Trotzdem: selbst jetzt, wo ich in meiner Baustelle sitze, fühle ich mich schon indem Bus zu Hause - mal sehen, wann ich so weit bin zu starten.

War jedenfalls schon beim Sägewerk und habe die Latten ausgesucht, kläre gerade die Wandstärke (irgendwelche Vorschläge/Meinungen? es waren 25mm + 3mm drin. Ich will - um nicht 40 qm 30er Styrodur auf 25mm runterzuschleifen - evtl. auf 30+3mm gehen - macht so 15 kg Mehrgewicht Latten + Zusatzgewicht Styrodur aus). Aber wenn man bedenkt, dass der Aufbau z.B. nur durch das fehlende Wasser in den Latten, OSB-Platten usw. alleine mindestens 25-30kg leichter ist, ist das zu verschmerzen :razz:

Weiterhin habe ich diese tollen Theaterlatten (6 m stabverleimt, das "Rückgrat" der Seitenteile) abgeholt und hobeln lassen - muss die allerdings wieder um 5mm aufdoppeln, wenn ich 30mm Wandstärke nehmen sollte - wie gesagt, habe jetzt zurückgeschaltet).

Bis auf das Wetter ist alles ok. ich plane ne AHK dranzumachen und irgendwas mit dem Zweiradhalter damit zu verbinden - hatte schon mal so ne erfolgreiche Einzelabnahme beim TÜV, vielleicht klappt es ja wieder. Auf jeden Fall möchte ich möglichst wenige Löcher in der Außenhaut.

Wenn's weitergeht, erfahrt Ihr es als Erste...

Zunächst mal schön, dass Ihr da seid... :top:

werde jetzt weiterlesen...
:verweis:

donaldmobil am 29 Jan 2016 23:01:25

Kurzer Zwischenstand: WoMo wird komplett neu aufgebaut - Dach wird GFK; baue derzeit einen "Unterstand" (ziemlich groß :-) )
warte seit 1 Woche auf ein Blech-Angebot; kennt jemand vielleicht noch eine Firma, die 6m x1,5m strukturgewalztes Blech liefern kann? Bitte evtl. als PN.

LG Olaf

donaldmobil am 05 Feb 2016 13:41:19

Hallo,
kleiner Zwischenstand:
habe bei meinen "alten" Blechlieferanten angefragt und ein Angebot bekommen, dass ich nicht ablehnen kann; werde wohl jetzt folgende Lösung nehmen:

4 Alu-Bleche 0,8mm, also in der Länge 2x2940 überlappend. Bekomme die Kontur und - wenn ich vorher genau genug plane - alle Ausschnitte gelasert. Leider kein Strukturblech mehr (zu teuer), aber pulverbeschichtet (unten vielleicht Hammerschlag).

Dach: GFK (:-)

Irgend welche Kommentare wg. der vertikalen Längsteilung? müsste man optisch irgendwie gestalten, aber dichtheitsmäßig liegend mit sicaflex verklebt müsste das dauerhaft dicht sein und halten (bringt sogar durch die Überlappung noch etwas Stabilität).

Dann will ich liegend das vorgeplante Fachwerk draufkleben und an einem Tag und genug Helfern das Ganze zusammenbauen. Dann kommt das GKF-Dach (hoffentlich kann ich das so gut wie Stefan, habe hier wenig Erfahrung mit dem Material) drauf, das bis hinten rum gehen soll und auch die Rückwand bildet.
dann noch die Alu-Leisten und dann ist das Schlimmste bez. des Aufbaus geschafft. :-) (mal sehen, was ich hinterher so sage).

Der einzige Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass ich die Seitenteile nicht wie zuvor mit massiven Schrauben mit dem Queraufbau verschrauben kann,da ja das Alu schon draufklebt, aber ich denke, ich werde von innen Winkel einlassen (vereinfacht auch den Aufbau und hält (wenn man eingelassene M6 Schlossschrauben verwendet - am Ende vielleicht sogar noch besser...).
Alternative wäre, das Ganze auf dem Fahrzeug-Boden aufzubauen und wie die Profis später mit Druckplatten von außen zu verblechen (hätte ich auch eine Idee zu).

Derzeit bereite ich den Aufbau der "Wetterschutzhalle" vor - Seitenteile werden morgen fertig und vorne und hinten wohl auch - habe auch schon mit dem Bauamt (und den Nachbarn) gesprochen, kein Problem, da "beweglich" und "vorübergehend" (obwohl das Ganze später eine super Garage abgeben würde...) - wird am nächsten Samstag aufgebaut, wenn nicht das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung macht.

Und ich kämpfe mit dem CAD-Programm - ich hätte zu gerne eine Möglichkeit, das Maß jeden Teils genau zu bestimmen ... Zur Not mache ich es dann doch später mit Abnehmen der Maße...

Hoffe, es geht bald los und gibt bald was, wo sich Bilder lohnen...

LG

Olaf

andwein am 05 Feb 2016 15:20:29

Bei dem Thema "Klebung auf Holzskelett" sehe ich noch das Thema Temperaturausgleich, Materialdehnung Sommer/Winter. Schätzungsweise 2-3mm quer und entsprechend mehr in der Längsrichtung.
zwei Bahnen in Längsrichtung geklebt??????, Quer wäre wahrscheinlich stabiler. Soll das Dach später begehbar sein??
Bin aber kein Statiker, nur meine Meinung, Andreas

donaldmobil am 05 Feb 2016 16:58:18

at andwein:
Danke für den Hinweis. Habe mir das mal angesehen. Das hast Du immer mit der Wärmeausdehnung - auch wenn Du das WoMo nachträglich verblechst - gibt doch immer eine Klebeverbindung zwischen Fachwerk (Ausdehnungskoeffizient = 8 ) und Alu (Ausdehnungskoeffizient = 23,8) - d.h. das Alu dehnt sich fast 3x mehr als das Holz; Da wir aber von der Veränderung pro Meter in 10 hoch -6 m/1°K reden, ist das noch überschaubar und wird hoffentlich dadurch aufgefangen, dass ich elastischen Kleber zwischen den Holzteilen verwende - da ist der Caravankleber schon geeignet... (Hab's mal ausgerechnet: Über die WoMo-Länge bei einer Erwärmung von 70°C (=> 70°K) wären das ca. 10 mm für das Alu und 3,36mm für das Holz (her kommt es noch drauf an, dass das Holz trocken ist - durch Nachtrocknung kann es deutlich mehr schrumpfen). d.h. eine Differenz von 6-7mm auf eine Länge von 6m - ich denke, das geht.

Im Moment besteht die Außenhaut aus 3 (löchrigen :( ) Streifen, wo an den Nahtstellen außen eine Leiste aufgesetzt ist. Die Querteilung werde ich auch in jedem Fall haben, da die Breite des Bleches max. 1494 mm beträgt. Ich glaube, dass ich das mit der Leiste auch machen werde (zumindest horizontal).
Außerdem ist mein Blech 30% dicker (Gesamtgewicht daher + 14kg) - das wird hoffentlich durch das dann trockene Holz kompensiert :-)

andwein am 05 Feb 2016 17:20:47

Also ich möchte dir eigentlich nicht widersprechen, ich rede jetzt mal nur für mein Womo mit Blechdach.
Das gesamte Blech ist vorns an der Stirnwand des Alkovens befestigt und dann in einem Stück (ohne Längs- oder Querstöße) bis 30cm in die Rückwand gezogen. Die beiden Längsseiten sind nicht verklebt sondern einfach aufgelegt und dann mit Dekalin abgedichtet und mit einem umlaufenden Kantenaluprofil geklemmt bzw. indirekt verschraubt. Die Beplankung ist also schwimmend!
Du hast deinen Plan und deine Vorgehensweise und das wird schon klappen! Gruß Andreas

donaldmobil am 07 Feb 2016 01:01:21

... ist ja noch ein bisschen hin... auf der Seite von ottozeus zeigen Sie die "Neuverblechung" eines großen Caravans mit Fachwerk als video und als PDF, der wird vollflächig verklebt; hab mal im Forum so geschaut und da scheint es beides zu geben... Stefan hatte sein GFK-Dach auch geklebt und da wurde das Thema auch diskutiert...
Stelle ich erst mal zurück, behalte es aber als zu entscheidenden Punkt im Auge... Bisher will ich noch voll verkleben.
Ach so, ja: begehbar will ich ihn schon machen. In dem Bereich gibt es innen quer stärkere Lattung, die auf dem Außenrahmen der Seitenteile aufliegt, und außen längs will ich bisher ein extra "Rost" machen mit aufliegender Längslattung (Alu und Holz).

LG Olaf

Handwerkerfee am 02 Mär 2016 10:51:51

Hallo und guten Morgen Herr Nachbar :wink: , natürlich auch an die "alten Hasen hier.

Habe mich erst gestern hier angemeldet und habe hier zufällig ein ähnliches Projekt wie der Olafpeter am Start.
Lustigerweise habe auch ich ein Ducato. Allerdings ein Ducato Bj. 89, mit Fendtaufbau und mit einer Länger von "nur" 5.50m.

Auch ich habe da schon angefangen innen alles raus zu nehmen was geht um die Schäden besser zu sehen. Realistischerweise sollte ich vielleicht sagen, ist das ganze EIN einziger Schaden. Bilder kann ich gerne auch noch nachreichen.

Allerdings habe ich das WoMo geschenkt bekommen und versuche es Stück für Stück, habe ja Zeit, es wieder bewohnbar zu machen.

Gruß

Markus

mantishrimp am 02 Mär 2016 13:26:37

Hallo Markus,

Willkommen im Forum, du solltest für dein "Projekt" einen eigenen Thread aufmachen.

donaldmobil am 06 Mär 2016 14:45:20

Herzlich Willkommen an Markus auch von mir. Bin gespannt, was man von Dir hören und sehen wird.

Kurzer Zwischenbericht: Riesen- Womoport steht (und trotzt allen Wassergüssen und Stürmen :-) ), Einrichtung wird in den nächsten beiden Wochen draußen sein, dann wird das Ding zersägt :D . Danach Sanierung der Karosserie und Neuaufbau (ja, ich war natürlich beim TÜV :wink: ) - Oldtimer wird er wohl nicht mehr...

Wenn ich ihn abreiße, poste ich die nächsten Fotos...

Hat jemand ne Meinung zu Styrodur contra Styropor? Im Original von LMC war 25mm Styropor... Styrodur könnte die Struktur etwas verstärken, wollte aber eigentlich wie vorher 25 mm Isolationsstärke nehmen (wg. der doch noch recht guten Fensterdichtungen, die passen bei größerer Wandstärke nicht mehr). Runterschleifen will ich nicht...

emil77b am 07 Mär 2016 01:39:33

Hallo Olaf,

Styrodur läßt sich wunderbar maschinell sägen und hobeln. Keine Angst, da staubts nicht mal.
Alles an Styrodur in unbearbeiteter Stärke, sollte unbedingt angeschliffen werden, auch wenns armiert ist.

Gruss Emil

donaldmobil am 07 Mär 2016 09:19:05

emil77b hat geschrieben:Hallo Olaf,

Styrodur läßt sich wunderbar maschinell sägen und hobeln. Keine Angst, da staubts nicht mal.
Alles an Styrodur in unbearbeiteter Stärke, sollte unbedingt angeschliffen werden, auch wenns armiert ist.

Gruss Emil

DIe Frage ist, ob es Bedenken gegen Styropor gibt wg. der 25mm (will nicht ca. 40 Quadratmeter Styrodur auf 25mm runterfräsen).

bernie8 am 07 Mär 2016 15:42:19

Hallo Olaf,

Frage ist warum Styrodur. (Verbesserung der Isolation :roll: )
Styropor ist ja Original drin.
Es gibt mit Sicherheit besser isolierte Mobile aber wir hatten nie Probleme.
(Sind aber auch keine Wintercamper)
Ist ja auch ne Kostenfrage. Die Verarbeitung ist sicherlich, wie Emil schreibt sauberer.
Ich verwende zum Styropor schneiden sowas:
--> Link

donaldmobil am 07 Mär 2016 20:51:25

bernie8 hat geschrieben:Hallo Olaf,

Frage ist warum Styrodur. (Verbesserung der Isolation :roll: )
Styropor ist ja Original drin.
Es gibt mit Sicherheit besser isolierte Mobile aber wir hatten nie Probleme.

Habe jetzt von Neopor von BASF gelesen; Wärmeleitwert wie Styrodur (0,032); nimmt natürlich etwas eher Wasser auf als Styrodur, aber da soll ja nichts mehr durchkommen, daher bleibt's trocken ..
Natürlich dämmen 30mm mehr als 25mm, aber ich bin auch nur selten im Winter unterwegs. Aber deswegen alle Dichtungen austauschen...

emil77b am 08 Mär 2016 00:35:05

Hallo Olaf,

mit Styropor ists natürlich auch oK :wink:

Gruss Emil

derWilsnacker am 09 Mär 2016 10:39:57

Hallo Olaf,

ich finde es gut ein einmal angestrebtes Ziel auch umzusetzen. Dabei ist es auch nicht entscheidend wie es von aussen betrachtet auf Andere wirkt. Entscheidend ist der Wert für einen selbst.

Vielleicht hilft dieser Link dir weiter

--> Link

hier erhält man hochdämmende Platten mit einer sehr festen Strukur, die sich sehr gut verarbeiten lassen. Das Beste sind jedoch die Stärken. 2 x 12,5 gleich 25mm oder 20 + 6 mm , den 1mm zu viel kann man eventuell durch schleifen dort wo es nötig ist abtragen. (im Bereich der Fensterdichtungen)

Ich wünsche weiterhin Erfolg, Freude und Durchhaltevermögen, denn wenn das Ergebnis stimmt, war Alles richtig.

emil77b am 09 Mär 2016 11:32:16

Austrotherm Uniplatte (Bauplatte)

bestens zur Mörtelverklebung im Bau geeignet :lol: :klatschen:

Gruss Emil

derWilsnacker am 09 Mär 2016 11:44:51

Hallo Emil,

da hast du zweifellos recht, dennoch habe ich sie dort wo es um andere Maße ging ,auch zur Isolierung in Standerwänden verarbeitet. Der Vorteil der Oberfläche ist, wenn Sie verklebt werden soll, die sehr gute Hafftung Man muß nichts anschleif und hat eine größere Auswhl beim Kleber, da dieser nicht unmittelbar mit der Kunststoffoberfläche in Verbindung kommt. Steht allerdings allein das Gewicht im Vordergrund ist erst nicht die erste Wahl.

Ich wünsche noch einen schönen Tag.

donaldmobil am 09 Mär 2016 21:33:47

derWilsnacker hat geschrieben:Hallo Olaf,

ich finde es gut ein einmal angestrebtes Ziel auch umzusetzen. Dabei ist es auch nicht entscheidend wie es von aussen betrachtet auf Andere wirkt. Entscheidend ist der Wert für einen selbst.


Danke - Du verstehst mich auch :-)

derWilsnacker hat geschrieben:Vielleicht hilft dieser Link dir weiter
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Hab mir das mal runtergeladen (Datenblatt) -> Feuerbeständigkeit ok, Wasserfestigkeit sehr gut (obwohl mein WoMo ja kein "Nassbereich" mehr werden soll und das Wasser ja dann nur woanders hin läuft) :-) , Wärmeleitwert wie bei normalem Styropor EPS 15 SE, Gewicht doppelt so schwer wie Styropor (also ungefähr 15 kg schwerer für das ganze Wohnmobil), brutale Druckspannung, allerdings wird die Wärmedämmung etwas schlechter sein, weil ein Teil diese Beschichtung aus Kunststoffvergütetem Mörtel mit Glasfasergewebenicht den WLG-Wert es Dämmstoffes hat.
Wo es allerdings interessant werden könnte, ist der begehbare Teil des Daches, da das Zeug durch den Sandwichaufbau mit 2xGewebe ja fast tragend ist. Weil ich hier eh eine etwas größere Stärke einsetze, könnte ich vielleicht eine Schicht mit dieser Platte machen... Vielleicht die dünne Platte auf die Hölzer in diesem Bereich sogar drauflegen, das gibt bestimmt eine gewisse Trittstabilität und isoliert ein bisschen zusätzlich...
Du siehst, ich bin offen für Anregungen. Vielleicht kaufe ich mir mal eine Platte, man bekommt die ja in einem Stück mit 2600mm Länge! Kriegt man das im Baustoffhandel? Denke schon, oder? Man müsste noch mal den Dehnungskoeffizienten kennen...

Danke erst mal , Olaf

emil77b am 09 Mär 2016 23:40:55

Hallo Andreas,

ne Womowand ist nur nicht vergleichbar mit ner Ständerwerk-Trockenbauwand.
Styrodur 20mm hab ich armiert verwendet. Das ergab erstmals eine komplette Fehlklebung, mit den von mir benutzten Womo-Klebern.
Betr. Aufdoppeln, der Womokleber ist schit-teuer. Für mich käme daher eine zusätzliche Flächenklebung nicht in Frage.

Gruss Emil

derWilsnacker am 10 Mär 2016 09:43:48

Hallo Emil,

ich glaube Ständerwände sind grundsätzlich gleich. Ob es sich hierbei um ein Haus in Fachwerkbauweise, um einen Trockenbau oder ein Womo handelt. Worum geht es? Ein tragendes Gerüst soll ausgefacht (gefüllt) werden. Nicht mehr und nicht weniger. Mit welchem Material, entscheidet der gewünschte Effekt. Steht Gewicht im Vordergrung, ist es die Isolierung, geht es in erster Linie um Stabilität, um Lärmschutz...? All diese Faktoren einzelnd oder in Kombination sind für die Materialauswahl von Entscheidung.
Sicher muß es auch nicht immer Womokleber sein. Es gibt genügend industrielle Hersteller die genauso gute und weitaus günstigere Produkte anbieten. Fa. Ramsauer nur als Bsp für all die Anderen. Oft wird uns Womofahrern ein horender Preis abverlangt für die Produkte die scheinbar als einzige am Womo funktionieren. Nimm nur mal ein Magnetventil für die Toilette. Für Womo 50-70€, das technisch gleiche Produkt+einem Adapter keine 10€, nur es steht nicht "Womo" drann. Aber das ist ein anderes Thema ,ich weis.

Ich wünsche einen schönen Tag .

donaldmobil am 14 Mär 2016 00:14:47

So, melde mich mal zwischendurch und trage ein paar Fotos nach: der Womo- Port (der sämtliche Stürme und Unwetter gut überstanden hat)


Womo- Port war zwar ein Riesen Aufwand, hat sich aber voll gelohnt, jetzt kann ich alles in Ruhe machen.



...und der aktuelle Stand (Kommentar der Freunde, die beim WoMoPort geholfen haben:"das Auto sieht ja aus wie ausgebrannt" :-)




Ich nähere mich unaufhaltsam dem Tiefpunkt: bald ist er abgerissen (soll diese Woche passieren), dann wird Bestandsaufnahme gemacht (der Eine oder Andere - mich eingeschlossen - wird sich schon gedacht haben, dass auch der Boden (hinten) was abbekommen hat; dann kommt noch das bisschen Technik (Blecharbeiten, Kupplung, hoffentlich Servolenkung) mit paralleler Planung des Innenaufbaus und dann - dann geht es nur noch aufwärts. Hoffe so im Juni/Juli das Auto wieder zu zu haben...

Einen Vorteil hat das Neu machen auf jeden Fall: Ich spare mir vollständig das Abkratzen vom Caravan- Kleber...

Ach so, vielleicht noch ne interessante Erkenntnis: ich hasse Sicaflex! Zumindest, wenn ich es abmachen muss. Ok ok, ich werde es nicht als Dichtmittel verwenden oder nur, wenn unbedingt sinnvoll...
Haben ja auch schon einige angedeutet...

donaldmobil am 14 Mär 2016 20:36:50

...habe gerade noch mal gelesen:

"Hoffe so im Juni/Juli das Auto wieder zu zu haben..."

Da ist ein Wort abhanden gekommen - ich bin zwar Optimist, aber das wäre natürlich nur möglich, wenn ich nix Anderes zu tun hätte ...
das Wörtchen war "DICHT" ("Hoffe so im Juni/Juli das Auto wieder DICHT zu zu haben...")

:-)

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