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Spannungsregler Power Walker AVR 3000


otto36 am 19 Mär 2016 13:56:41

Da in Südlichen Ländern sowie in Marokko die Stromstärke oft nicht gehalten wird (schwankt von 180-240V)möchte ich mir einen Spannungsregler zulegen.Daher meine Frage an die Fachleute:Wer benutzt einen Spannungsregler Power Walker AVR 3000,oder kann mir darüber etwas sagen?
Bei mir fängt in meinem Ladegerät bei ca.200V an ein Relais zu klickern.Sowie die Stromstärke wieder steigt ist Ruhe.
Mit freundlichen Grüssen und Hoffnung auf Antwort Wolfgang

rolfblock am 19 Mär 2016 14:27:09

Ein schwaches Netz wird durch die Verwendung von Stabilisatoren beim Verbraucher noch schwächer. Dein Bordnetz wird vielleicht stabil, dafür schwankt es bei anderen Usern umso heftiger.
Der sozial verträglichere Weg sind Solarzellen, besonders wirkungsvoll in Marokko. 140 Wp reicht für alles außer Kühlschrank. 400 Wp reicht auch für Kompressorkühlschrank.
Das Gewicht der Solarzellen kompensierst du durch Einsparung von
- Netzkabel 3,5 kg (25 m 2,5 qmm)
- Kabeltrommel 1 kg
- Adapter Schuko auf CEE 500 g
- Ladegerät (ist im EBL integriert)
- Stabilisator 2 kg?
- Ladebooster 2 kg?

Zusätzlich wirst du dich durch deinen solaren Akkupflegemeister über die doppelte Nutzungsdauer deiner Akkus freuen können.

otto36 am 19 Mär 2016 16:29:42

Hallo Rolfblock,
Die Antwort entsprach nicht der Frage.Habe 600Wp auf dem Dach und Kompressorkühlschrank.Akkuleistung 450Ah.Das ganze funktioniert sehr gut.Nur das Klickern des Ladegerätes bei Unterspannung nervt mich.Viele Franzosen haben schon einen Laderegler dabei,da reihenweise Ladegeräte über die Wupper gehen.MfG Wolfgang

rolfblock am 19 Mär 2016 17:22:58

Ich steh jetzt hilflos vor der Landschaft und versuche zu ordnen. Du hast 600 Wp und machst dir über Landstrom Gedanken?
Also Hosenträger plus Gürtel. Wozu?
Ich hab noch nie Landstrom gebraucht, seit ich 240 Wp hab. Ich nehm auch kein Kabel mehr mit.
Schließ kein Landstrom an, dann klackert auch kein Relais.
Oder, zieh den Kaltgerätestecker am EBL ab. Dann wird nur über 600 WP geladen und die 230 V Steckdosen haben trotzdem Landstrom.

otto36 am 19 Mär 2016 19:27:19

Du bist eben ein glücklicher Mensch :ja: :ja: .Ich versuche nur ein Problem zu löesen,weil auch manchmal die Sonne nicht scheint.Und weil du absolut autark bist,muss der Rest der Menschheit nicht auch so Perfekt sein. Mfg Wolfgang der Gürtel-u.Hosenträgerfanatiker :lach: :lach:

rolfblock am 19 Mär 2016 19:35:32

Dann brauchst du den hier

--> Link

Der pept dir ein schwaches Netz auf, lädt die Batterie, sorgt für 230 V Sinus 2 kW.

Gogolo am 19 Mär 2016 20:40:32

Nein, dieses Gerät ist sicher nicht richtig und löst nicht das Problem des TE, denn der Eingangsspannungsbereich dieses Geräts liegt zwischen 207-253 V AC. Das Klacken kommt aber dann, wenn das Netz erhebliche Unterspannung hat, meistens so 180-190V.


Schau mal auch in diesen Thread, da geht es auch um das genannte Problem: --> Link



Habe die Ehre

Gogolo

ENTDECKER am 19 Mär 2016 21:54:37

Hallo Günter,

ich habe den Thread auch schon verfolgt, aber es ist dort sehr ruhig geworden.
Hast Du denn schon ein Gerät, das Du priorisierst?

Gruß,
Christian

Gogolo am 19 Mär 2016 22:04:18

Nein, ich habe noch kein entsprechendes Gerät. Wir sind ja noch unterwegs und nicht in Deutschland.

Ruhig ist es wohl deshalb, da es momentan nicht viel neues gibt.


Habe die Ehre

Gogolo

andwein am 21 Mär 2016 11:15:12

Gogolo hat geschrieben:1. Nein, dieses Gerät ist sicher nicht richtig und löst nicht das Problem des TE, denn der Eingangsspannungsbereich dieses Geräts liegt zwischen 207-253 V AC.
2. Das Klacken kommt aber dann, wenn das Netz erhebliche Unterspannung hat, meistens so 180-190V. Gogolo

Sorry "Gogolo" wenn ich zu deinem Komentar etwas sage:
Zu 1. Ich finde das Gerät geeignet.
Das Gerät hat (obwohl es nirgend vermerkt ist) wahrscheinlich eine Pufferbatterie. Das Gewicht von ca. 9 kg weist darauf hin.Es hat einen wählbaren Eingangsspannungsbereich. Je niedriger der Eingangsspannungsbereich gewählt wird, umso kürzer ist die Pufferzeit:
The device works in following modes depending on input voltage:
Input 252-270/280V –buck mode-10%in regards to input voltage
Input 207-252VAC –normal operation
Input 173-211VAC –first boost +20%
Input 110/150-178VAC –second boost +40%
Input <110VAC in wide range or <150VAC in normal mode –AVRoff Additionally you can turn on protection delay function which will increase protection reac tion time from 10s to 3 minutes for less sensitive devices.

Die Pufferzeit von 10 sec bis 3 Minuten (auch abhängig von der Last, hier bei 3000 VA) kann nur mit Hilfe einer Batterie gestützt werden.
Zu 2. Das ist genau der Grund
Ich hoffe, ich konnte ein wenig zur Klärung beitragen, Gruß Andreas

Gogolo am 21 Mär 2016 16:53:14

Andreas, mir geht es um eine dauerhafte Unterspannung. Hatte erst heute Nacht in Marokko von 23 Uhr bis 08:30 Uhr morgens eine ständige Unterspannung zwischen gemessenen 179V und 183V. Da klackt es dann dauernd. Das hat mich aber weiters nicht gestört, da ich noch genügend Batteriekapazität hatte und auf Fremdstrom nicht zwingend angewiesen war. Also habe ich den Fremdstrom einfach abgeschaltet.

Von dem Gerät, das ich benötige, erwarte ich, dass eine dauerhafte Unterspannung von 170-200V auf normgerechte 230V hochtransfomiert wird. Kennt jemand ein solches Gerät und kann es auch empfehlen?


Habe die Ehre

Gogolo

otto36 am 21 Mär 2016 19:45:37

Hallo Gogolo,genau was du schreibst habe ich auch angefragt.Doch scheinbar hat keiner so ein Teil.Ich will es mit einem Power Walker AVR3000/SIV versuchen.Mal sehen ob damit etwas zu machen ist.Werde wenn ich wieder zu Hause bin bei meinen Bekannten mal rumfragen. MfG Wolfgang

willi_chic am 21 Mär 2016 20:22:58

die Kiste gibt es ab 65 €

und jetzt rätsel ich wieviel Leistungselektronik darin wohl verbaut sein kann

grüße klaus

macagi am 22 Mär 2016 08:40:39

Nehmt doch 2 Geräte. Stabilisierter Gleichrichter auf zB 12V dc, mit dem gewünschten Eingangsspannungsbereich. Die Geräte sind oft bis runter auf 110V ausgelegt.
Und danach einen Sinuswechselrichter, den ja viele schon haben.

Alternativ einfach das bordeigene Ladegerät gegen ein spannungstoleranteres austauschen.

Was in der 65€ Kiste drin is weiss ich nicht. Ist aber vermutlich eine einfache Variante mit Gleichrichter und dann sinusähnlichem WR danach.

andwein am 22 Mär 2016 10:26:54

Gogolo hat geschrieben:Andreas, mir geht es um eine dauerhafte Unterspannung.
Von dem Gerät, das ich benötige, erwarte ich, dass eine dauerhafte Unterspannung von 170-200V auf normgerechte 230V hochtransfomiert wird. Kennt jemand ein solches Gerät und kann es auch empfehlen?
Habe die Ehre, Gogolo

Ja "gogolo" das habe ich von Anfang an verstanden und deshalb auch gesagt, dass diese Geräte nur im Millisekundenbereich unterstützen.
Aber du brauchst keine "hochtransformierte Spannung" sondern Leistung. Und wenn die Leistung nicht anliegt oder öfter mal zusammenbricht musst du halt die Energie zwischenzeitlich speichern. Und das macht eine USV
Was du brachst ist eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Die Größe und die Zeitdauer der Unterstützung hängen aber von der Leistung deiner zu unterstützenden Geräte ab.
Als Beispiel: --> Link
Das Gerät unterstützt einen 1500W (Kaffemaschine) Verbraucher ca. 7 Min. Hat der Verbraucher nur vieleicht 100W (TV) dann unterstützt er ca. 105 Minuten.
Die ganzen USVs sind nichts anderes als Gleichrichter - Batterien - Wechselrichter und das ganze mit Bypassschaltung wenn 230V korrekt zur Verfügung stehen.
Also zuerst die Frage: Wieviel Watt hat der/die Verbraucher, die ich versorgen will? und dann
Wielange will ich den Versorgerbetrieb aufrecht erhalten? Danach kannst du aus dem vielfältigen Angebot auswählen.
Gruß Andreas

macagi am 22 Mär 2016 12:07:10

Die Leistung bricht ja nicht zusammen, nur die Spannung.

andwein am 23 Mär 2016 11:33:24

Na ja, wenn die vom Netz angebotene Spannung zusammenbricht, bricht auch die Ladeleistung/Speicher-Leistungsangebot zusammen. Irgendwo muss ja ein Netzstabilisator die abgebende stabile Spannung und den benötigten Strom (also Leistung) für den Zeitraum des Einbruchs speichern, oder? In Zeiten von Normalspannung wird eine Leistung gespeichert (Batterie/kapazitiv oder magnettechnisch induktiv) und in Zeiten von Unterspannung wieder abgegeben. Wie schon der Schwabe sagt: von nichts kommt nichts!
Gruß Andreas

kintzi am 23 Mär 2016 14:12:05

Nehmt doch ein Multiplus (Charger+ Inverter) von Victron mit 120V Eingang, regelt die Netzspannung mit Regeltrafo entsprechender Leistung runter auf 120V, schließt Victron an mit Multi-Contro-Bedienpanel und stellt Amp. ein, die von Netz u. Batts kommen sollen. Bei höherem Verbrauch werden Batts halt kontrolliert entladen, bei niedrigerem die Batts geladen. Schwachstelle evtl. der RegelTrafo wenn Eingangsspannung sehr schwankt, Regelbreite? Weiterer Nachteil Preise u. Verluste, alles wird warm. Gr. Richi

andwein am 24 Mär 2016 11:22:53

Auch eine Lösung. Aber solange Leistungsanforderung und Zeitdauer nicht definiert werden ist alles nur Gedankenspielerei.
Gruß Andreas

macagi am 24 Mär 2016 15:11:47

Solange vom Netz her Leistung kommt braucht man keinen Speicher. Das Gerät muss nur dafür ausgelegt sein, und zieht bei kleinerer Spannung eben mehr Strom. Viele Handy oder Laptop Ladegeräte sind ja schon auf 110 - 250 V und 50 - 60 Hz ausgelegt.

Wenn tatsächlich die Spannung wegbleiben würde bräuchte man ein UPS mit Akku, zB auch für ein Gerät das aus medizinischen Gründen nicht aussetzen darf. Dann wäre aber die Ladegerät Lösung sowieso besser, da die Botdbatterien allemal besser sind wie die im UPS.

Ich würde so ein Ladegerät übrigens eher in Marokko suchen. Dort braucht man so was, hier nicht.

kintzi am 24 Mär 2016 17:01:22

Dann bietet sich doch entsprechende Victrongerätschaft Lader/WR-Kombi mit Sync/Amp-Regelung zusammen mit LiFePo-Sammlern in entsprechender Dimensionierung mit möglichst universeller Womoanschlußregelung an.Und dann noch Sonne auf's Haupt, immer Elektrizität in 12 u. 230 V DC/AC satt ! Welche Wunder doch u.a. die Halbleiter ermöglichten !
Habe dazu als Junge in den 50ern auch schon zur Spannungswandlung elektr. angetriebene Generatoren gesehen, kWh damals 5 Dpf, das Brötchen allerdings auch ! Gr. Richi

GvS0001 am 25 Mär 2016 00:31:53

Code: --> Link
Voltage regulators can work in a variety of different ways. Some are based on ferroresonant transformers (also called constant voltage transformers or CVTs), which are like ordinary transformers but with an extra component (an inductor, based on a capacitor and resonating coil built into their secondary winding). Normally the primary (the "input") and secondary (the "output") of a transformer are coupled so any changes to the primary voltage are directly reflected in the secondary: if the primary voltage rises, the magnetic flux induced in the core of the transformer rises and the secondary voltage rises too by a corresponding amount. The extra circuitry in a ferroresonant transformer keeps the magnetic flux of the secondary section of the transformer at a constant and maximum value, whatever happens to the flux in the primary. That ensures the transformer gives a more or less constant output voltage (usually fluctuating by 1-3 percent) even if the input voltage varies slightly.


So funktioniert es. Also ohne Pufferakku.

willi_chic am 25 Mär 2016 10:22:56

ok,das war der entscheidende Hinweis:

"Im Prinzip besteht ein solcher Netzkonstanter aus einem Spannungsteiler, bestehend aus einer nicht gesättigten Drossel in Serienschaltung mit dem Parallelschwingkreis mit der gesättigten Drossel. Die stabilisierte Spannung wird parallel zur gesättigten Drossel entnommen. Die gesättigte Drossel hat die Eigenschaft, daß die Spannung an ihr nur relativ wenig vom Strom abhängt (solange die Sättigung besteht). Da eine gesättigte Drossel sich nichtlinear verhält, ist der Ausgangsstrom nicht länger ein sauberer Sinus, sondern enthält Oberschwingungen."

die Dinger stammten aus der Gründerzeit des Radios, um den Röhren ein längeres Leben zu ermöglichen. das Diagramm --> Link zeigt die typischen Eigenschaften

grüße klaus

macagi am 25 Mär 2016 11:20:40

Ich glaube aber nicht, dass ein Gerät von heute so aufgebaut wäre. Ein Gleichrichter mit Zwischenkreiskondensator und anschließenden Konverter wäre heute die Lösung. Billige IGBTs machens möglich....

andwein am 25 Mär 2016 16:17:14

macagi hat geschrieben:Ich glaube aber nicht, dass ein Gerät von heute so aufgebaut wäre. .

Das ist halt genau die Frage, Glauben oder Wissen? Ich glaube, das für 100 € keine Spannungskonstanz inklusive sauberer Sinus für mehr als ein paar Millisekunden erreicht werden können.
Ist aber nur mein Glaube, das Gegenteil wäre zu beweisen, Gruß Andreas

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